Die Schweinegrippeimpfung

hansbaer
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

Manu-Risnäs hat geschrieben:aber was enthällt der Impfstoff Verstärker darüber wird sich doch Ausgeschwiegen
Im Gegenteil - das ist öffentlich nachzulesen: http://www.emea.europa.eu/humandocs/PDF ... pu17de.pdf
Nach dem Vermischen enthält 1 Dosis (0,5 ml):
Influenza-Spaltvirus, inaktiviert, das ein Antigen* enthält entsprechend:
A/California/7/2009 (H1N1)v-like strain (X-179A) 3,75 Mikrogramm**
* angezüchtet in Hühnereiern
** Hämagglutinin
[...]
AS03 als Adjuvans, bestehend aus Squalen (10,69 Milligramm), DL-α-Tocopherol (11,86
Milligramm) und Polysorbat 80 (4,86 Milligramm)
Nach Vermischen der Suspension (Antigen) und der Emulsion (Adjuvans) liegt der Impfstoff in einem
Mehrdosenbehältnis vor. Siehe Abschnitt 6.5 zur Anzahl der Dosen pro Durchstechflasche.
Sonstige Bestandteile: Der Impfstoff enthält 5 Mikrogramm Thiomersal

Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

[...]

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Durchstechflasche mit Suspension:
Polysorbat 80
Octoxynol 10
Thiomersal
Natriumchlorid (NaCl)
Natriummonohydrogenphosphat (Na2HPO4)
Kaliumdihydrogenphosphat (KH2PO4)
Kaliumchlorid (KCl)
Magnesiumchlorid (MgCl2)
Wasser für Injektionszwecke

Durchstechflasche mit Emulsion:
Natriumchlorid (NaCl)
Natriummonohydrogenphosphat (Na2HPO4)
Kaliumdihydrogenphosphat (KH2PO4)
Kaliumchlorid (KCl)
Wasser für Injektionszwecke
Über Squalen wurde ja schon hinreichend diskutiert (siehe auch http://www.spiegel.de/wissenschaft/medi ... 92,00.html). Tocopherol ist auch unter dem Namen Vitamin E bekannt. Die 11,86 Milligramm liegen dabei noch deutlich unter der empfohlenen Menge, die man am Tag zu sich nehmen soll.

Polysorbat ist als E 433 bekannt und findet sich in zahllosen Lebensmitteln, und dort wohl auch mit mehr als 4,86 Milligramm.
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nightbow
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von nightbow »

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hansbaer
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

nightbow hat geschrieben: also lasst euch nciht von dieser ganzen propaganda verrückt machen. klar geht da ne gefahr von aus aber die ist beim autofahren, rauchen, älterwerden, etc. auch gegeben;-)
Darum gehts ja auch gar nicht - die Gefahr ist nicht, dass die ganze Menschheit dahinsiecht. Diese Grippe verbreitet sich ungewöhnlich schnell unter jungen Menschen und damit unter dem Teil der Bevölkerung, der für die Aufrechterhaltung der essentiellen Dienste sorgt. Der Zweck der Impfung ist daher nicht nur der Schutz des einzelnen, sondern auch, die Verbreitung zu bremsen und damit einen stark erhöhten Krankenstand zu vermeiden.
nightbow
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von nightbow »

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hansbaer
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

nightbow hat geschrieben: mein gott dann sind halt mal nen paar menschen krank, dafür haben die danach nen besseres immunsystem.
ich denke wenn man sein volk dazu bring nciht fett und träge zu sein sondern in sportlcih gutem zustand zu sein, ist das schonmal die beste prophylaxe gegen krankenstände.
Dazu mal einen kleinen Denkanstoß:
Im Juli 1977 wurden in New York City innerhalb von zwei Tagen 1600 Geschäfte geplündert, über 1000 Feuer brachen aus. Mehr als 3700 Menschen wurden festgenommen.

Der Grund: Stromausfall - es reichte in einem der sonnenreichsten Monate des Jahres ein banaler Stromausfall, um in einem Zentrum der Zivilisation die Anarchie ausbrechen zu lassen.

Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, bei einem der schwersten Unwetter des 20. Jahrhunderts im Feuerwehreinsatz zu sein. Und daher weiß ich auch, dass es kaum mehr braucht als ein paar umgefallene Bäume, um das Leben aus den Fugen zu bringen. Da sind Straßen dann plötzlich unpassierbar und in manchen Regionen fällt der Strom über längere Zeit aus - ich rede von Tagen, nicht Stunden.

Die Infrastruktur unserer Gesellschaft ist daher verwundbarer, als wir es nur zu gerne annehmen.

Es scheint mir, dass uns unser extrem hoher Lebensstandard in dieser Hinsicht bequem macht und wir es gar nicht für möglich halten, irgendeiner der vielen uns umgebenden Dienste könnte doch tatsächlich einmal ausfallen. Mir geht es jedenfalls so, dass ich es zunächst gar nicht glauben kann, wenn das Telefon ausfällt oder gar der Strom. Dass das Wasser ausgefallen ist, ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht passiert.

Genau aus dem Grund geht die Gefahr dieser Grippe nicht von den Todesfällen aus, die sie verursacht, oder dass ein paar Leute mehr krank sind. Daher ist auch der von dir verlinkte amerikanische Werbespot kaum mehr als dümmliche Panikmache, weil er Ängste vor etwas schürt, was in dieser Form nicht eintreffen wird (und damals auch nicht eingetroffen ist).

Jedoch besteht durchaus eine Gefahr, dass ein erhöhter Krankenstand die Gesellschaft als gesamtes empfindlich trifft, indem Dienste ausfallen, die sonst als selbstverständlich angenommen werden. Das wird wohl kaum in Plünderungen enden, aber es kann durchaus einen Effekt haben, und sei es nur, dass die Müllabfuhr für zwei Wochen ausfällt.

Dies ist es, was ich vor vielen Beiträgen als Zivilschutz bezeichnet habe.
Daher finde ich es naiv, dass man das auf ein reines Gesundheitsproblem reduziert. Die Effekte würden im Fall der Fälle weit über einen gestiegenen Taschentuch- und Teeverbrauch hinausgehen. Aus dem Grund ist auch die soziale Verantwortung, die du hier als unnötig abkanzelst, nicht so unwichtig.

Der Stromausfall 1977 kostete den Bürgermeister die Wiederwahl - auch ein Grund, warum die Politik lieber vorher zuviel macht als hinterher der Sündenbock zu sein. Den Haushalt weiter zu belasten lässt die Umfragewerte schlimmstenfalls vorübergehend sinken, aber das Versagen in einer Krise ist der politische Untergang.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von BalticProducts »

nightbow hat geschrieben:die berichterstattung und ganze handhabe dieser grippe weist nunmal sehr starke harakteristsiche merkmale von propaganda auf. und da sollten die menschen ja mittlerweiel gelernt haben das mit propaganda in der vergangenheit sehr sehr viel mist gebaut wurde.
:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von nightbow »

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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von guesch47 »

....guter Beitag zu allen. :thumbsup:
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

nightbow hat geschrieben: DENNOCH erachte ich den schaden an unseren völkern und kulturen den ihr durch das verbreiten von furcht und schrecken (bzgl. propaganda) anrichtet als viel viel grösser als wenn mal die ein oder andere katastrophe irgendwo eintritt.
[...]
ja es gibt risiken und es gibt ncoh ne menge anderer risiken in unserer welt, derer wir uns garnciht bewusst sind. was hier mit euch geschieht ist dass ihr dazu gebracht werdet etwas zu tun, ohne es in frage zu stellen. (ihr=das volk, nicht die denkenden individuen)
Diese Diskussion hier ist eigentlich ein einziges Beispiel, dass auch in Frage gestellt wird - und das macht Hoffnung, dass die Informationsgesellschaft noch nicht verloren ist.

Angst entsteht eher durch mangelnde Information als durch zuviel Information. Die Angstmache ist mir in den Recherchen hier allerdings wenig aufgefallen. Ich denke, die Angst kommt eher daher, dass die Leute nicht wissen, wie es einzuordnen ist. Die Meldung, dass soundsoviele Menschen an der Krankheit gestorben sind, ist ja nicht verwerflich, so lange sie stimmt. Die Frage ist eher die nach dem Kontext - der wurde anscheinend nicht ausreichend gegeben. Zumindest liegt nahe, dass viele Fehlinformationen mit ausreichenden Zusatzinformationen erst gar nicht zum Thema geworden wären.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von BalticProducts »

nightbow hat geschrieben:DENNOCH erachte ich den schaden an unseren völkern und kulturen den ihr durch das verbreiten von furcht und schrecken (bzgl. propaganda) anrichtet als viel viel grösser.... Durch die Furcht nehmen sie euch die fähigkeit abzuwiegen. ihr lasst euch impfen weil es alle tun. weil euch ein haufen emotional bewegender gründe genannt werden. weil ihr vielleciht sogar angst habt zu sterben.
Genau das ist der entscheidende Punkt. Die Pharma erzeugt seit 1998 eine permanente Hysterie über irgendwelche Krankheitsbilder, um sich selbst neue Märkte zu erschliessen. Die Arzneimittelkosten sind seit Ende der 1990er Jahre in Deutschland extrem gestiegen. Interessanterweise sind sie ringsum D stabil geblieben oder gar gesunken. Wir haben in D bspw. weit über 10.000 zugelassene Medikamente und in S bspw. so um die 3.000. In S ist aber die Lebenserwartung höher...

Bezahlen tun wir es Alle, während die Gewinne von Glaxo Smith Cline & Co. ins unermeßliche steigen. Wir hatten unter Seehofer einen Versicherungsbeitrag um die 11 - 12% Tendenz sinkend. Wir liegen heute, also nach über zehn Jahren SPD Regierung, bei um die 15%, Tendenz steigend. Die SPD war es übrigens auch, die uns HartzIV bescheret hat. Die SPD war es auch, die die Heuschrecken genannten Hedge Fonds erst zuließ, um sie dann als Teufelszeug zu verbannen. Die SPD war es auch, die die Privatisierung voran trieb. Das Ergebnis haben wir letzten Sommer in Berlin gesehen. Die S-Bahn fuhr nicht. Aber das ist alles ein anderes Thema.

Und das es ganz natürlich Heilmethoden gibt, bleibt dabei ganz außen vor. Wenn ich als Kind zu dieser Jahreszeit erkältet war, hat meine Oma mich mit Wadenwickel ins Bett gesteckt. Muss so falsch nicht gewesen sein. Und das bspw. Knoblauch, Rettich, Zwiebeln, Chayenne Pfeffer, Zimt und Kümmel präventiv wirken, ist ein jahrtausende alter Hut. Aber daran verdient halt dann nur der Gemüsehändler...
Zuletzt geändert von BalticProducts am 19. November 2009 17:03, insgesamt 1-mal geändert.
hansbaer
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

BalticProducts hat geschrieben:Die Pharma erzeugt seit 1998 eine permanente Hysterie über irgendwelche Krankheitsbilder, um sich selbst neue Märkte zu erschliessen.
Beispiele? Hysterie ist ein hoch gegriffenes Wort.
Wir haben in D bspw. weit über 10.000 zugelassene Medikamente und in S bspw. so um die 3.000. In S ist aber die Lebenserwartung höher...
Die Theorie ist kaum zu halten. Schweden hat keine Kriegsjahre gehabt und in der DDR war die Lebenserwartung niedriger als in der BRD. Das beeinflusst die Daten natürlich, und so kann man kaum die Medikamente als Ursacher ausmachen.

Lebenserwartung 1990:
DDR: 71 Jahre (Männer) / 77 Jahre (Frauen)
BRD: 73 / 81
Schweden: 75/81

Lebenserwartung 1995:
Deutschland: 73,5 / 79,92 / Gesamtbevölkerung 76,62
Schweden: 75,64 / 81,30 / 78,43

Lebenserwartung 2009:
Deutschland: 76,26 / 82,42 / 79,26
Schweden: 78,59 / 83,26 / 80,86

Kurzfgefasst: 1990 lagen BRD und Schweden gleichauf - außer bei den Männern, aber woran das liegen könnte, kann man sich denken. Die Lebenserwartung in der DDR war etwas kürzer als in der BRD, was natürlich den Gesamtschnitt etwas beeinflusst. Die Gesamtlebenserwartung ist aber weiter gestiegen, und zwar schneller als in Schweden.

Bei dem Gesundheitssystem hierzulande darf man auch bezweifeln, ob monatelang in der Kö stehen der Lebenserwartung zuträglich ist.
Bezahlen tun wir es Alle, während die Gewinne von Glaxo Smith Cline & Co. ins unermeßliche steigen.
Die Frage ist die nach den Ursachen. Und die nach einem besseren Gegenmodell. Solange Pharmaunternehmen gewinnorientiert sind, kann man ihnen auch nicht verdenken, dass sie soviel Gewinn wie möglich machen.

Es ist übrigens keineswegs so, dass die Pharmaunternehmen ständig steigende Gewinne haben. Wenn man sich die Bilanzen von großen Firmen anschaut, geht es da durchaus mal auch nach unten.
Wir hatten unter Seehofer einen Versicherungsbeitrag um die 11 - 12% Tendenz sinkend. Wir liegen heute, also nach über zehn Jahren SPD Regierung, bei um die 15%, Tendenz steigend.
Allerdings ist auch der Anteil an alten Menschen gestiegen. 1990 waren noch 15% der Deutschen 65 oder älter, 2010 werden es 21% sein. Absolut haben wir fast 5 Millionen mehr Senioren als 1990. Diese haben auch einen höheren Bedarf an medizinischen Leistungen.
Die SPD war es übrigens auch, die uns HartzIV bescheret hat, während sich ihr Erfinder selbst Harz Sex gönnte.
Da möchte ich dich mal jammern hören, wenn 2002 Edmund Stoiber ein Glas Champagner aufgemacht hätte und eine schwarz-gelbe Regierung dran gewesen wäre. Peter Hartz ist glaube ich am härtesten damit bestraft, dass alle glauben, Hartz IV sei auf seinem Mist gewachsen.
Die SPD war es auch, die die Heuschrecken genannten Hedge Fonds erst zuließ, um sie dann als Teufelszeug zu verbannen.
Eine schöne Polemik, die leider nicht so ganz zutrifft. Zwar sind seit 2004 auch Hedgefonds in Deutschland erlaubt, aber die bösen Heuschrecken sitzen eigentlich nie in Deutschland, sondern bevorzugt in Ecken der Welt, wo man nicht so unzumutbare Dinge wie Steuern bezahlen muss. Hedgefonds sind wahrlich kein Phänomen, das erst seit 2004 existiert.
Die SPD war es auch, die die Privatisierung voran trieb. Das Ergebnis haben wir letzten Sommer in Berlin gesehen. Die S-Bahn fuhr nicht. Aber das ist alles ein anderes Thema.
Woran die SPD nicht alles schuld ist. Die S-Bahn in Berlin wurde 1995 privatisiert und ist bis heute zu 100% im Besitz der Deutschen Bahn AG, die wiederum komplett dem Staat gehört, aber 1994 in ein Privatunternehmen umgewandelt wurde (wie jede Staatsbahn der EU). 1994/1995 war aber nicht die SPD an der Regierung.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von nightbow »

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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

nightbow hat geschrieben:der fade beigeschmack das "die da oben" mit uns machen was sie wollen bleibt.
Auch wenn du es kaum glauben willst - wenn du in deren Position wärst, würdest du nicht anders handeln :-)
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von BalticProducts »

Hansbaer, ich bitte Dich um Verständnis, daß ich leider nicht die Zeit habe, jede Deiner Entgegnungen im Einzelnen zu betrachten. Vielleicht können diese Ausführungen etwas zur Erklärung beitragen:

- Unzählige Unternehmensberatungen (Debold & Lux, Roland Berger, Frost & Sullivan) und viele andere hoch kompetente Organisationen (BITKOM, ZVEI u.ä.) haben bereits Anfang des Jahrtausends mehrfach der rot - grünen Bundesregierung diverse Vorschläge unterbreitet, wie Gesundheitskosten unter Einbeziehung des demografischen Faktors bei gleichbleibender Behandlungsqualität gedeckelt und gar gesenkt werden können. Ein Kostentreiber in D sind nun mal schlicht weg die Arzneimittelkosten. Diese sind einfach bei uns höher als anderswo.

- Ich denke, zu HartzIV kann sich Jeder selbst ein Bild machen. Die Ergebnisse der letzten Wahlen sprechen für sich. Wir haben übrigens im Forum auch Mitglieder, die von HartzIV betroffen, Not gedrungen nach Schweden auswanderten und dort in Ruhe leben können und vor allem Arbeit gefunden haben.

- Primär bei der Berliner S-Bahn ist doch, daß die Wartungsintervallen der letzten Jahre nicht eingehalten wurden und deshalb hier seit dem Frühjahr das Verkehrschaos herrscht. Da kann doch der nichts dafür, der die S-Bahn 1994 privatisiert hat.

Aber zurück zum Thema. Ich las mit Interesse, dass der neue Gesundheitsminister Herr Rössler begann, bestehende Verträge mit der Pharma zum Thema Schweinegrippe zu hinterfragen...
Framsidan
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Framsidan »

Suchte gerade nach einem Beitrag von Baltic, habe ihn aber auf die eile nicht gefunden.

Du sprichst von den Medizinkosten die so gestiegen sind. Ja das sind sie aber, alle OP:s die heute möglich sind und vor 10 Jahren undenkbar waren, erfordern viel und teure Medizin. soll man di eOperationen bleiben lassen? Für dich sicher kein Problem aber für die Patienten.

Oder alle Behandlungen die heute möglich sind. Man braucht ja nur die RA ( Gelenkrheuma) patienten nehmen. Heute kann man ihnen mittles der neuen, aber auch sehr teuren, biologischen Medizinen/Infusionen ein erträgliches Leben geben. Soll man das auch bleiben lassen?

An allem verdient ja die Pharmaindustrie und es kostet viel......

GsD sind die Leute hier noch nich tso weit dass sie nur an sich selber denken, obwohl es in den Jahren die ich hier bin auch schon schlechter damit geworden ist, sondern auch an seine Mitmenschen und an die Gesellschaft

Nightbow wir können hier in Schweden immer noch selber denken, Vater Staat entscheidet nicht für uns. Auch sind wir nicht dumm. Du denkst zwar dass wenn jemand schwer krank ist und stirbt, ja dann stirbt er halt. Deine Einstellung erschreckt mich. hoffe wirklich dass ich nie so denken werde.

Dass auch an der normalen Grippe jedes Jahre viele Leute sterben, ist weil es viele alte schwache Leute trifft. Aber jetzt trifft es junge , gesunde Leute die über Nacht todeskrank sind.

Obwohl ich nich timmer de rMeinunbg von Hansbaer bin so kann ich nun nur sagen Hansbaer :thumbsup: :thumbsup:
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

BalticProducts hat geschrieben: - Unzählige Unternehmensberatungen (Debold & Lux, Roland Berger, Frost & Sullivan) und viele andere hoch kompetente Organisationen (BITKOM, ZVEI u.ä.) haben bereits Anfang des Jahrtausends mehrfach der rot - grünen Bundesregierung diverse Vorschläge unterbreitet, wie Gesundheitskosten unter Einbeziehung des demografischen Faktors bei gleichbleibender Behandlungsqualität gedeckelt und gar gesenkt werden können. Ein Kostentreiber in D sind nun mal schlicht weg die Arzneimittelkosten. Diese sind einfach bei uns höher als anderswo.
Das ist richtig - ich kann dir aber jetzt schon versprechen, dass die schwarz-gelbe Regierung da genauso scheitern wird. Gesundheitspolitik ist ein ganz besonderes heikles Feld, weil man es keinem recht machen kann. Der Koalitionsvertrag enthält aber anscheinend schonmal ein schönes Geschenkpaket für die Ärzte. Wenigstens jemand, der sich freuen wird.
- Ich denke, zu HartzIV kann sich Jeder selbst ein Bild machen. Die Ergebnisse der letzten Wahlen sprechen für sich. Wir haben übrigens im Forum auch Mitglieder, die von HartzIV betroffen, Not gedrungen nach Schweden auswanderten und dort in Ruhe leben können und vor allem Arbeit gefunden haben.
Ich habe auch nicht behauptet, dass Hartz IV ein Spaß ist. Mein Punkt war, dass sich die schwarz-gelbe Regierung 2002 noch viel mehr in der Richtung ausgetobt hätte. Damals war die Kanzlerin noch nicht in ihrem Amt und noch nicht so weichgespült - da wäre alles gegangen.
- Primär bei der Berliner S-Bahn ist doch, daß die Wartungsintervallen der letzten Jahre nicht eingehalten wurden und deshalb hier seit dem Frühjahr das Verkehrschaos herrscht. Da kann doch der nichts dafür, der die S-Bahn 1994 privatisiert hat.
Und weil in Berlin gerade die SPD regiert, ist sie auch schuld am Verkehrschaos?

Du hast behauptet
Die SPD war es auch, die die Privatisierung voran trieb. Das Ergebnis haben wir letzten Sommer in Berlin gesehen. Die S-Bahn fuhr nicht.
Dass sie die Privatisierung nicht vorantrieb, ist irgendwie aber nicht so ganz schlüssig, weil sie zu der Zeit gar nicht die Bundesregierung war und auch bei der Landesregierung von Berlin nur den Juniorpartner stellte. Da steckt also mindestens eine andere große Volkspartei mit drin, und ich kann mir nicht so ganz vorstellen, dass der eher linke Juniorpartner hier die treibende Kraft war.

Gesetzt dem Fall, dass die verletzten Wartungsintervalle eine direkte Konsequenz der Privatisierung sind - was meiner Meinung nach keineswegs zwingend ist - dann ist in jedem Fall nicht die SPD die Hauptverantwortliche.

Dass diese Schlampereien auf das Konto der SPD gehen, wäre mir jedenfalls neu. Man kann ja wohl kaum eine Regierung dafür verantwortlich machen, dass eine privatrechtliche Firma, die zu 0% im Besitz des Landes Berlin ist, sich nicht an Sicherheitsvorschriften hält.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von BalticProducts »

Zurück zum eigentlichen Thema: Die hiesige Presse hat das Thema Schweinegrippe auf Seite 6 plaziert... Mag Jeder selbst urteilen, welche Wichtigkeit die SG nun hat...
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von nightbow »

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Zuletzt geändert von nightbow am 5. März 2010 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von BalticProducts »

Framsidan hat geschrieben:Suchte gerade nach einem Beitrag von Baltic, habe ihn aber auf die eile nicht gefunden. Du sprichst von den Medizinkosten die so gestiegen sind.... Ja das sind sie aber, alle OP:s die heute möglich sind und vor 10 Jahren undenkbar waren, erfordern viel und teure Medizin. soll man di eOperationen bleiben lassen? Für dich sicher kein Problem aber für die Patienten.
Ich bin genau so ein potentieller Patient wie Du und alle Anderen. Darum geht es doch gar nicht. Wir haben in D zwei Kostentreiber im Gesundheitswesen. Das sind Arzneimittelkosten und die Bürokratie. Wieso kosten bspw. in Stettin in Polen Arzneimittel von Schering, die nachweislich in Berlin produziert wurden, bis 30% weniger als in Berlin? Die müßten ja eigentlich teurer als in Berlin sein, weil ja irgendjemand die dort hin schaffen muss...
Framsidan hat geschrieben:Oder alle Behandlungen die heute möglich sind....Soll man das auch bleiben lassen?
Man soll es nicht bleiben lassen, sondern man soll das Geld, was die Krankenkassen einnehmen denen zugute kommen lassen, die bedürftig sind. Wir haben allein in D um die 200 Krankenkassen, mit respektive 200 Vorständen, Vorstandssekretärinnen etc. D.h. nur ein Teil der Kassenbeiträge wird wirklich für die Therapie angewendet. Ein sehr großer Teil versickert schlicht weg im Dickicht der Organisation. Wird Dir jeder deutsche Arzt bestätigen. D.h. das System beschäftigt sich selbst und kostet natürlich unser Aller Geld.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von guesch47 »

Hallo Baltric...,
wie recht hast Du.Ich fahre einmal im Monat nach Polen zum Tanken.Muß dort an einer Neu geschaffenen Apotheke vorbei in zur Tanke.Diese wurde so schnell aufgezogen so schnell war ich dann nicht mehr da.Diese Apotheke war so besetzt voller aus -D-Leute.Was diese aber kaufen weiß ich nicht.Denn ich bin da noch nicht da gewesen.Bei einer kurzen Befragung die dort einkaufen wurde gesagt:
Hier ist alles billiger wie in -D-.....das 6 km von der Grenze entfernt. :bowler:
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

BalticProducts hat geschrieben:Zurück zum eigentlichen Thema: Die hiesige Presse hat das Thema Schweinegrippe auf Seite 6 plaziert... Mag Jeder selbst urteilen, welche Wichtigkeit die SG nun hat...
Wenn sie es auf Seite 1 bringen, ist es Panikmache. Wenn sie es auf Seite 6 bringen, ist es unwichtig. Den Medien zuzuschreiben, sie würden es aufbauschen, sie aber gleichzeitig als Maßstab zu nehmen, ist schwierig. Den 46. Toten braucht man nicht mehr auf Seite 1 zu melden, wenn man das schon zehnmal dort hatte.

Die Welle ist jedenfalls in Europa noch nicht durch. Ich habe heute auf Deutschlandfunk gehört, dass in Polen genau das passiert, was auch in Deutschland hätte passieren können. Dort hat man keine Impfung bestellt, die ersten Fälle treten auf und die Leute schreien "warum tut ihr nichts dagegen?". Wie ich vor gefühlten 5000 Beiträgen schon gesagt habe: das ist eine Lose-Lose-Situation für jede Regierung.

In Norwegen wird von unglaublichen 680.000 Fällen gesprochen. http://www.pandemi.no/pandemi/aktuelt/statusrapporter/

Interessant wird es erst im Nachhinein, wenn man analysieren kann, ob und wie die Impfung die Dynamik der Verbreitung beeinflusst. Ich nehme an, darüber gibt es trotz jahrzehntelanger Forschung nur dürftige Daten, denn noch nie in modernerer Zeit konnte eine Grippeepidemie auf so umfänglicher Datenbasis beobachtet werden.
Wieso kosten bspw. in Stettin in Polen Arzneimittel von Schering, die nachweislich in Berlin produziert wurden, bis 30% weniger als in Berlin?
Weil in einer Marktwirtschaft der Preis nicht danach bestimmt wird, wieviel etwas in der Herstellung kostet, sondern danach, wieviel der Kunde bereit ist zu zahlen. Das ist in Deutschland mehr als in Polen.

Pharmaunternehmen sind leider keine gemeinnützigen Stiftungen, sondern eben gewinnorientiert. Wo viel zu holen ist, wird auch viel geholt.

Wer verhandelt in Deutschland eigentlich den Einkauf mit denen?

Die Frage ist, inwieweit sich an diesem Zustand etwas ändern ließe. Generika drücken ja schon den Preis, aber bei Produkten, die nur ein Hersteller bietet, fehlt ja jegliche Konkurrenz.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von BalticProducts »

hansbaer hat geschrieben:Weil in einer Marktwirtschaft der Preis nicht danach bestimmt wird....Wer verhandelt in Deutschland eigentlich den Einkauf mit denen?
Ersteres stimmt nur bedingt. Ein Unternehmen legt den Preis so fest, daß es damit langfristig eine Kundenbindung erzielt. Denn die Kundenbindung ist es, die das Unternehmen langfristig lebensfähig macht.

Damit sind wir bei Frage Zwei: In D hat das Bundesgesundheitsministerium einen nicht unerheblichen Anteil an der Preisfindung.
hansbaer hat geschrieben: Die Frage ist, inwieweit sich an diesem Zustand etwas ändern ließe. Generika drücken ja schon den Preis, aber bei Produkten, die nur ein Hersteller bietet, fehlt ja jegliche Konkurrenz.
Klar kann man an diesem Zustand etwas ändern. Das ist ganz einfach, da ja das Bundesgesundheitsministerium in diese Preisverhandlungen eingebunden ist. Und das erklärt wiederum, warum die Medikamente in Polen billiger sind. Weil sich die Polen auf Deutsch gesagt, nicht auf der Nase rumtanzen lassen.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Framsidan »

Wenn ihr von Polen redet, könnt ihr einfach dorthin gehen und rezeptpflichtige Medizin kaufen?

Hört sich ja so an wenn man den beitrag von Guesch liest.

Das wäre ja ganz schlimm und würde auch viele Probleme erklären.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

BalticProducts hat geschrieben: Ersteres stimmt nur bedingt. Ein Unternehmen legt den Preis so fest, daß es damit langfristig eine Kundenbindung erzielt. Denn die Kundenbindung ist es, die das Unternehmen langfristig lebensfähig macht.
Das gilt für Generika bestimmt. Aber wenn man der einzige Anbieter auf dem Markt ist? Medikamente sind in vielen Fällen ja Monopolprodukte. Viagra beispielsweise ist von Pfizer patentiert - da kann der Hersteller doch zu großen Teilen seine Bedingungen diktieren, denn wenn der Kunde das Produkt haben will, dann kann man den Preis bis zu dessen Schmerzgrenze nach oben treiben.
Und das erklärt wiederum, warum die Medikamente in Polen billiger sind. Weil sich die Polen auf Deutsch gesagt, nicht auf der Nase rumtanzen lassen.
Ich halte Polen für eine ausgesprochen schlechte Vergleichsgrundlage. Polen hat eine deutliche niedriger Wirtschaftsleistung als Deutschland, und so kann es gut sein, dass das polnische Gesundheitssystem niedrigere Preise hat, weil der durchschnittliche Pole auch nicht mehr zahlen könnte.

Die Deutschen zahlen in der Tat am meisten für Medikamente (http://www.iqwig.de/index.817.html), aber ein Vergleich zu Großbritannien oder Frankreich wäre passender. Immerhin muss man ja auch sehen: wenn ärmere Länder Medikamente in deren Finanzrahmen kriegen, weil wir mehr dafür bezahlen, dann ist das trotzdem irgendwo auch noch fair.

Eine interessante Tatsache ist, dass Deutschland laut dem IQWIG die meisten neuen Medikamente annimmt.

Aus http://www.bmj.com/cgi/content/full/337 ... eytype=ref:
Germany generally pays the highest prices for drugs in Europe, and it also has the most new drugs available. Together with the size of the population (over 80 million), this makes Germany Europe’s largest spender on drugs. Most drugs are publicly reimbursed immediately after European regulatory approval—and at whatever price industry has set. Germans use more over the counter products than people in other European countries and the United States but fewer prescription drugs than some. There is also heavy use of publicly reimbursed complementary medicines, including homoeopathy and herbal products.

Several measures have been introduced to try to contain drug costs, although it is too soon to judge the effect.
Der Artikel ist von vor einem Jahr, und ich nehme an, letzteres spielt auf diese Regelung an, dass nur noch Wirkstoffe verschrieben werden, aber keine bestimmten Produkte mehr. Was daraus geworden ist, weiß ich aber nicht.
guesch47
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von guesch47 »

@Hallo framsidan,
es wird auch gekauft wie die Cuppis in der poln. Apotheke.Was...das weiß ich nicht natürlich.Wie schon gesagt ich war dort nicht drin.Aber eine Inflation an Leute ist schon bemerken dort.Vielleicht holen diese Leute auch nur Kpfschmerztabletten...sollen auch teuer sein in-D-. :pfeif:
Übrigens...was hast Du eigentlich gegen meine Person?Leider verträgt man keine Wahrheit und verblendet man alles. :pfeif:
Dann müssen wir auch beim Thema bleiben...Die Schweinegrippe.
Wir sind schon ganz schön abgetriffet davon....Scheinegrippe :bowler:
BalticProducts
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von BalticProducts »

hansbaer hat geschrieben:Das gilt für Generika bestimmt. Aber wenn man der einzige Anbieter auf dem Markt ist?...Ich halte Polen für eine ausgesprochen schlechte Vergleichsgrundlage. Polen hat eine deutliche niedriger Wirtschaftsleistung als Deutschland, und so kann es gut sein, dass das polnische Gesundheitssystem niedrigere Preise hat, weil der durchschnittliche Pole auch nicht mehr zahlen könnte.
Hansbaer, wenn ich Frankreich genommen hätte, dann wäre es Dir auch nicht Recht gewesen. Und ich habe Freunde in Aachen, die fahren nach Belgien in die Apotheken...

Was Du über Polen schreibst, stimmt schlicht weg nicht. In Westpolen haben wir eine Annäherung der Kaufkraft von nahezu 1:1 zu Deutschland und trotzdem fahren die Leute, wie Guesch richtig sagt, rüber um dort in die Apotheke zu gehen oder sich behandeln zu lassen. Übrigens gar mit Zustimmung hiesiger Krankenkassen. Sie sprechen nicht ohne Grund ganz offen vom Gesundheitstourismus. Es gibt gar Kassen, die bezahlen ihren Mitgliedern die Fahrtkosten von Berlin nach Stettin weils billiger ist. Es gibt polnische Bürger, die ziehen in die deutsche Uckermark, weil denen in Stettin die Mieten zu hoch sind...

Und mit dem einzigen Anbieter ist es ganz einfach in den deutschen Sozialgesetzbüchern geregelt. Bei rezeptfreien Medikamenten regelt in der Tat Angebot Nachfrage den Preis. Um die ging es nie!

Verschreibungspflichtige Medikamente und Impfstoffe, werden unter Ägide des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) und den Kassen auf der einen Seite und dem jeweiligen Pharmakonzern oder der Interessenvertretung mehrerer Pharmakonzerne auf der anderen Seite verhandelt. Ist übrigens in Polen, Frankreich u.a. Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nicht ohne Grund genauso. Daher kommt ja auch die berechtigte Frage, warum in Deutschland die Arzneimittelkosten im Vergleich zu den Nachbarn am höchsten sind? Denn dies hat nichts mit Kaufkraft zu tun! Allein schon deshalb, weil verschreibungspflichtige Medikamente notwendiger Bestandteil der Therapie sind und damit Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge, es also Aufgabe des Staates ist, im Interesse seiner Bürger dies alles bezahlbar zu machen...

Fazit aus diesem Exkurs: Ureigenste Aufgabe des BMG ist es, im Interesse des Volkes, die Arzneimittelkosten in einem vernünftigem Niveau zu halten. Und wenn ich jetzt die Gewinne von Glaxo Smith Cline wegen der SG im III.Quartal 09 auf der einen Seite sehe und auf der anderen Seite sehe, von welch geringem Betrag ein HartzIV Empfänger ohne Chance auf Arbeit über die Runden kommen muss, dann sei die Frage gestattet, ob das unter moralisch ethischen Gesichtspunkten in Ordnung ist?

Oder ob das Ganze Theater um die Schweinegrippe nicht doch mehr oder weniger dazu angetan war, der Pharma einen Bärendienst zu erweisen? Es ist doch augenfällig, daß nachwievor Welt weit der Waren und Personenverkehr keinerlei Einschränkungen unterliegt. Wir haben nun mal Herbst und da ist es vollkommen normal, daß sich dies und jener einfach mal erkältet. Nicht ohne Grund sagen viele Ärzte: Ein guter Schnupfen dauert mit und ohne Behandlung fünf Tage.........
hansbaer
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

BalticProducts hat geschrieben: Was Du über Polen schreibst, stimmt schlicht weg nicht. In Westpolen haben wir eine Annäherung der Kaufkraft von nahezu 1:1 zu Deutschland und trotzdem fahren die Leute, wie Guesch richtig sagt, rüber um dort in die Apotheke zu gehen oder sich behandeln zu lassen.
Du setzt dabei aber voraus, dass der Preis in Polen regional unterschiedlich ist. Ist das so?

Das BIP pro Kopf ist in Deutschland nach wie vor doppelt so hoch wie in Polen. Da gibt es natürlich auch reiche Regionen, aber der polnische Staat muss ja trotzdem an die Gesamtheit seiner Bürger denken und nicht nur an die, die genauso viel verdienen wie Deutsche.
Übrigens gar mit Zustimmung hiesiger Krankenkassen. Sie sprechen nicht ohne Grund ganz offen vom Gesundheitstourismus. Es gibt gar Kassen, die bezahlen ihren Mitgliedern die Fahrtkosten von Berlin nach Stettin weils billiger ist. Es gibt polnische Bürger, die ziehen in die deutsche Uckermark, weil denen in Stettin die Mieten zu hoch sind...
Das ist auch der Sinn der europäischen Politik und irgendwo auch gut so. Es soll dadurch schließlich auch eine Angleichung erreicht werden.
Aus schwedischer Sicht kann man fast froh sein, wenn Gesundheitstourismus aus solchen Gründen erfolgt. Hierzulande ist Gesundheitstourismus oft darin begründet, dass die Warteschlangen zu lang sind. Es kam schon vor, dass man Schwangeren Reisen ins Ausland bezahlt hat, weil in Schweden nicht mehr genügend Plätze zur Verfügung stand.
Und mit dem einzigen Anbieter ist es ganz einfach in den deutschen Sozialgesetzbüchern geregelt. Bei rezeptfreien Medikamenten regelt in der Tat Angebot Nachfrage den Preis. Um die ging es nie!
Ich sprach auch von Generika, nicht nur von rezeptfreien Medikamenten.
Mittlerweile sind 85% aller Verschreibungen Generika.
Verschreibungspflichtige Medikamente und Impfstoffe, werden unter Ägide des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) und den Kassen auf der einen Seite und dem jeweiligen Pharmakonzern oder der Interessenvertretung mehrerer Pharmakonzerne auf der anderen Seite verhandelt. Ist übrigens in Polen, Frankreich u.a. Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nicht ohne Grund genauso.
Na also - da haben wirs doch. Polen wird doch bestimmt keinen eigenen Preis für Stettin aushandeln, oder?
Daher kommt ja auch die berechtigte Frage, warum in Deutschland die Arzneimittelkosten im Vergleich zu den Nachbarn am höchsten sind? Denn dies hat nichts mit Kaufkraft zu tun! Allein schon deshalb, weil verschreibungspflichtige Medikamente notwendiger Bestandteil der Therapie sind und damit Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge, es also Aufgabe des Staates ist, im Interesse seiner Bürger dies alles bezahlbar zu machen...
Das ist widersprüchlich. Was bezahlbar ist, hängt unmittelbar von der Kaufkraft ab. Und diese ist in Deutschland im Durchschnitt nach wie vor doppelt so hoch wie in Polen.
Ich denke, man sollte vielleicht die Schweiz als Vergleichsland heranziehen. Dort ist die Kaufkraft höher, aber der Preis wohl niedriger.

Wir sollten auch zwischen dem Preis, den der Endverbraucher an der Apothekenkasse zahlt, und dem tatsächlichen Preis (d.h. ohne Zuzahlung der Krankenkasse) unterscheiden. Die Zuzahlung beträgt maximal 10 € in Deutschland. Soviel zahlt man in Schweden oft auch, wobei hier die Subventionsregeln anscheinend komplizierter sind.
Ureigenste Aufgabe des BMG ist es, im Interesse des Volkes, die Arzneimittelkosten in einem vernünftigem Niveau zu halten. Und wenn ich jetzt die Gewinne von Glaxo Smith Cline wegen der SG im III.Quartal 09 auf der einen Seite sehe und auf der anderen Seite sehe, von welch geringem Betrag ein HartzIV Empfänger ohne Chance auf Arbeit über die Runden kommen muss, dann sei die Frage gestattet, ob das unter moralisch ethischen Gesichtspunkten in Ordnung ist?
Genauso könnte man fragen, ob es ethisch vertretbar ist, den Banken für ihre Hybris Milliarden von Euro in den Hintern zu blasen, während die Armut wächst.

Das gegeneinander aufzuwiegen führt ins Nirgendwo. Nur weil das eine schlimmer wirkt, ist das andere noch lange nicht unnötig. Wenn man, so wie du, der Meinung ist, der ganze Impfstoffeinkauf sei vollkommen unnötig gewesen, dann kann man natürlich so argumentieren. Wenn man hingegen, so wie ich, der Meinung ist, dass es gute Gründe für den Einkauf gibt, dann ist das eine ungewollte, aber notwendige Ausgabe. Sturmschäden behebt man ja auch, selbst wenn man eigentlich kein Geld dafür übrig hat.

Im Übrigen ist es auch gar nicht der Zweck von Hartz IV, den Leuten ein komfortables Leben zu bieten. Es ist eine Sicherung des Existenzminimums, nicht mehr und nicht weniger. Es macht keinen Spaß, von Hartz IV zu leben, weil es auch gar keinen Spaß machen soll. Insofern widerspricht es der Idee hinter Hartz IV, mehr Geld zu geben als unbedingt nötig. Daran wird auch die neue Regierung nichts ändern. Das lustige an der neuen Regierung ist, dass die Erhöhung des Schonvermögens als soziale Wohltat gefeiert wird. Dabei hilft das nur denen, die vorher überhaupt ein zu schonendes Vermögen hatten, und das sind die Leute der Mittelschicht, aber bestimmt nicht das Prekariat.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Gast »

wenn ich so als außenstehnder diese beiträge lese, habe ich den eindruck, es gilt immer nur, was hansbaer sagt.
BalticProducts
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von BalticProducts »

Natürlich gibt es in Polen wie in Deutschland regionale Kaufkraftunterschiede. Das ist doch ganz normal.

Es ist doch auch sekundär, ob ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel eine Generika ist oder nicht. Die Frage ist schlicht weg, daß die Preise generell bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in D überproportional zum Ausland gestiegen sind und das ein Grund ist, warum:

- die Kassenbeiträge stiegen,
- die Praxisgebühr eingeführt wurde und auch
- Medizintechniker, wie Prothetiker, Optiker etc. ins Hintertreffen geraten, weil hier die Zuzahlung der Patienten gestiegen ist...

Ich glaube kaum, daß die Mehrzahl der HartzIV Betroffenen nicht arbeiten wollen...

So und nun gut ist!!! Ich verabschiede mich nun aus diesem Strang und danke Guesch :bowler: , daß er dieses Thema eröffnete. Es soll Jeder seine Meinung zum Thema Schweinegrippe haben...
hansbaer
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

BalticProducts hat geschrieben:Natürlich gibt es in Polen wie in Deutschland regionale Kaufkraftunterschiede. Das ist doch ganz normal.
Ja natürlich - und deswegen können die Arzneimittel in weiten Teilen Polens gar nicht so teuer sein wie in Deutschland, weil sie sonst niemand mehr kaufen könnte.
Es ist doch auch sekundär, ob ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel eine Generika ist oder nicht.
Ist es sekundär, ob es nur ein Präparat von einer einzigen Firma gibt oder mehrere, die in Konkurrenz zueinander stehen?
Die Frage ist schlicht weg, daß die Preise generell bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in D überproportional zum Ausland gestiegen sind:

- die Kassenbeiträge stiegen,
- die Praxisgebühr eingeführt wurde und auch
- Medizintechniker, wie Prothetiker, Optiker etc. ins Hintertreffen geraten, weil hier die Zuzahlung der Patienten gestiegen ist...
Dass sie teuer sind, heißt noch lange nicht, dass sie überproportional teurer geworden sind in den letzten Jahren. Die Praxisgebühr wurde auch nicht ursächlich deswegen eingeführt, sondern weil die Deutschen so oft zum Arzt rannten wie kein anderes Volk auf diesem Planeten. Immerhin sorgte die Gebühr anfangs dafür, dass die Krankenkassen Überschüsse erwirtschafteten.
Ich glaube kaum, daß die Mehrzahl der HartzIV Betroffenen nicht arbeiten wollen...
Hat auch keiner behauptet.
Es soll Jeder seine Meinung zum Thema Schweinegrippe haben...
Naja, immerhin da sind wir uns einig.
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Saga
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Saga »

Ich weiss nicht soviel wie ihr will aber trotzdem von Åland erzählen.
Dienstag stand in der Zeitung das in einer uns naheliegenden Schule(högstadie) auf einmal 80 Schüler von 270 krank geworden sind und man hat auch den Schweinegrippenvirus festgestellt hat
Nun gerieten die Schulfunktionäre in Zugzwang und es wurden ganz schnell für die Dagiskinder und Grundschulkinder(1-6) Impfmittel bereitgestellt und gestern in einer grossen Impfaktion viele Kinder geimpft.
Mit dem Erfolg das heute an der Schule meiner Kinder(Kl.1-6) die Hälfte der Kinder fehlten weil sie die Impfung nicht vertragen haben.
Ich habe meine Kinder nicht impfen lassen. Meine Tochter sprüht nur so vor Lebenskraft und mein Sohn ist am Mittwoch plötzlich mit Fieber krank geworden. Es ist anzunehmen das es wohl die Schweinegrippe ist. Aber es beunruhigt mich persönlich nicht so sehr es sind für mich ganz normale Grippesymptome die ich halt mit viel Fürsorge, gutes Essen, viel trinken und Hustentee versuche entgegenzuwirken.

eine nicht ganz so schlaue Saga :oops:

die sich aber gerne die Beiträge der anderen durchliest und versucht alles im rechten Licht zu sehen :wink:
wenn du jemanden verurteilen willst.....
..................geh erst 5 Meilen in seinen Mokkassin seinen Weg......
.............................................................damit du ihn dann verstehen kannst..........

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hansbaer
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

Dann gute Besserung für deine Kinder.

Die Impfaktion zu starten, wenn sowieso schon die halbe Schule krank ist, ist sowieso Unsinn. Von der Impfung bis zur vollen Wirksamkeit vergehen ja 2 bis 3 Wochen, und bis dahin ist die Welle bei euch schon lange durch.
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Saga
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Saga »

hansbaer hat geschrieben:
Die Impfaktion zu starten, wenn sowieso schon die halbe Schule krank ist, ist sowieso Unsinn. Von der Impfung bis zur vollen Wirksamkeit vergehen ja 2 bis 3 Wochen, und bis dahin ist die Welle bei euch schon lange durch.
.......das sehe ich auch so......
Angst ist halt ein schlechter Ratgeber .Ich glaube es wurde schnell geimpft um die Bevölkerung ruhig zu halten. Nach Sinn oder Unsinn wird nicht mehr gefragt.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von üffy »

Seit dem nicht mehr auf Schweinegrippe getestet wird bei uns in der Region springen auch viele Eltern von der Impfwarteliste ab und meinen das sie erstmal abwarten. Denn ihre Kinder hatten entweder schon Fiebermit grippeähnlichen Symptomen oder sie warten bis sie es bekommen. Bei uns auf Arbeit halten wir uns auch alle noch ganz wacker. Keiner von uns hat bisher Anzeichen der Schweinegrippe gehabt und wir hatten bestimmt schon so einige Fälle wo es die Schweinegrippe war. man hört auch in den Medien nicht mehr so viel über das Thema, denn keiner kann genau sagen wieviele Menschen denn wirklich daran erkrankt sind.
Die Eltern sind beruhigt wenn man ihnen erklärt das man die SG so wieso nicht anders behandlet wie jeden Fieberhaften Infekt. Nur wenn es dem Kind schlechter geht dann könnte man evtl. auf Tamiflu zurück greifen. Einige Ärzte haben schon gar keinen Impfstoff mehr bestellt weil sie gar nicht so viele Menschen zusammen bekommt um die Ampullen weg zu bekommen. Wir impfen heute nochmal 2 Ampullen, wo bei wir gerade so die Kinder zusammen kriegten. Wer weiß wieviele heute von denen dann doch noch abspringen. Die große Panik ist so weit vorbei.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Gast »

die woche kam im svt n beitrag, dass in kanada die impfungen gestoppt wurden, weil die nebenwrikungen zu extrem warn.
hansbaer
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

Also die kanadische Gesundheitsbehörde zeigt da keine Anzeichen: http://www.phac-aspc.gc.ca/alert-alerte ... ex-eng.php
Framsidan
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Framsidan »

Ich hoffte gestern endlich meine Spritze zu bekommen da ich eh einen Termin beim Arzt hatte.

Aber die ganze Vårdcentrale war voll mit Leuten die auf die Impfung wartete. 4 Krankenschwestern impften aber der Andrang war zu gross.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von edda »

Ich finde es sollte jeder für sich selbst entscheiden ob er sich Impfen läßt oder nicht, ich lasse mich nicht impfen bin kein Risikopatient , lebe ziemlich gesund, bin bei Wind und Wetter draußen (Hund) und gehe jede Woche in die Sauna ach ja Sport treibe ich auch noch. Wenn es denn so sein soll das ich die Grippe kriege, hoffe ich das sie schnell vorbei geht.
An der normalen !! Grippe sterben jedes Jahr in Deutschland 8000 - 11000 Menschen aber darüber wird natürlich nicht so groß berichtet. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und viel Gesundheit

Edda :sick:
Stockholmsbo
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Stockholmsbo »

Es ist in der Tat so, dass die Impfung nicht ganz ohne zu sein scheint. Einige der Bestandteile sind in höchstem Mass bedenklich. Ich wundere mich sowieso, warum die Menschen eine Panik entwickeln, es handelt sich bei der Grippe um einen milderen Verlauf als bei den allermeisten jährlich auftretenden Grippen. Im Moment sterben vorallem die geimpften Angehörigen der Risikogruppen. Die Anzahl der nach der Impfung Verstorbenen ist in Schweden höher als die derjenigen, die an der Grippe gestorben sind.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

Stockholmsbo hat geschrieben:Es ist in der Tat so, dass die Impfung nicht ganz ohne zu sein scheint. Einige der Bestandteile sind in höchstem Mass bedenklich. Ich wundere mich sowieso, warum die Menschen eine Panik entwickeln, es handelt sich bei der Grippe um einen milderen Verlauf als bei den allermeisten jährlich auftretenden Grippen. Im Moment sterben vorallem die geimpften Angehörigen der Risikogruppen. Die Anzahl der nach der Impfung Verstorbenen ist in Schweden höher als die derjenigen, die an der Grippe gestorben sind.
Ich frage mich, auf was du diese Aussagen gründest, denn:

1. Die ominösen gefährlichen Substanzen haben wir in den vergangenen 245 Beiträgen wirklich hinreichend diskutiert. "Höchst bedenklich" ist da eine ziemliche Übertreibung. Über die Impfverstärker werden eine Reihe von Märchen verbreitet, denen man einen wissenschaftlichen Anstrich gibt, damit sie glaubwürdig wirken. Bei genauerer Betrachtung bleibt davon nicht wirklich etwas übrig.
2. Die Fallzahlen der Grippe sind höher als in einem normalen Jahr. (siehe Grafik unten)
3. Es gibt bislang keinen einzigen bewiesenen Fall eines Toten infolge der Impfung. Von den 12 angemeldeten Todesfällen konnte in 8 Fällen schon kein Zusammenhang festgestellt werden. Bislang gibt es gerade mal einen einzigen Fall, der potentiell impfbedingt ist. Nebenbei bemerkt wurden mittlerweile über 3 Millionen Impfdosen an Schweden ausgeliefert.
4. Selbst wenn alle 12 an der Impfung gestorben wäre: die aktuelle Zahl der Toten aufgrund der Schweinegrippe liegt in Schweden derzeit bei 15.
Dateianhänge
Quelle: Smittsskyddsinstitutet
Quelle: Smittsskyddsinstitutet
Lab_v47_09.gif (13.66 KiB) 4893 mal betrachtet
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Gast »

intressantes buch:

(bitte keine Werbung für rechtsextreme Verlage hier)
hansbaer
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von hansbaer »

Fast noch interessant ist der Verlag, in dem es erschienen ist:

(bitte keine Werbung für rechtsextreme Verlage hier)
Gast

Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Gast »

[quote="hansbaer"]Fast noch interessant ist der Verlag, in dem es erschienen ist:

(bitte keine Werbung für rechtsextreme Verlage hier)


wie meinst n das?
Gast

Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Gast »

Schau mal hier: (bitte keine Werbung für rechtsextreme Verlage hier)

Das ist allerdings bedenklich! :thumbsdown: :thumbsdown: :thumbsdown:
üffy
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von üffy »

DAs die Leute mehr darauf reagieren als auf andere Impfungen kann ich aus der Praxis bestätigen. Aber oft haben sie nur sehr starke Schmerzen im geimpften Arm so ca. 2-3 Tage. Bis jetzt hatten wir keinen der wirklich eine heftige Reaktion gezeigt hat.
Die Impfverstärker gab es bis Mitte/ende der 90iger Jahre in allen Impfstoffen bei uns in D.
Man muß doch auch immer gucken warum die Leute nach Impfungen gestorben sind. Ich weiß nicht wie das in Schweden ist aber hier in D wird doch geschaut ob sie evtl. risikopatienten sind. Viele der Risikopatienten sollte man ja auch nicht impfen weil man nicht weiß wie sie die Impfung vertragen. Man muß vorsichtig sein bei Herzpatienten, Patienten die Marcumar einnehmen. Man kann sich an diesem Thema echt tot diskutieren.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Gast »

üffy hat geschrieben:Man kann sich an diesem Thema echt tot diskutieren.
Genau das.
Gast

Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Gast »

'HB': GlaxoSmithKline drückt Risiken bei Pandemie-Impfoff dem Staat auf
23.11.2009 08:14

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK)
(GSK) geht einem Pressebericht zufolge bei seinem
Pandemie-Impfstoff keine Geschäftsrisiken ein. Das 20seitige Vertragswerk
verlagere die Risiken für die Impfung von 50 Prozent der deutschen Bevölkerung
gegen die Schweinegrippe einseitig auf Bund und Länder, berichtet das
"Handelsblatt" (HB/Montagausgabe). Dies gelte sowohl für die rechtzeitige
Lieferung der erforderlichen Impfdosen als auch zumindest einen großen Teil
möglicher Nebenwirkungen des Impfstoffes Pandemrix. Der Vertrag habe der Zeitung
vorgelegen, hieß es.

Ein hoher Krankenkassenvertreter sagte zu dem Vertragswerk: "GSK hat es
verstanden, sich einerseits optimale Gewinnchancen zu sichern und andererseits
sowohl seine Ausfall- als auch seine Haftungsrisiken weitestgehend zu
minimieren." Als überhöht wurde laut der Zeitung der vereinbarte Preis pro
Impfdosis von sieben Euro plus Mehrwertsteuer kritisiert. Davon gingen allein
sechs Euro für den wegen seiner Nebenwirkungen umstrittenen Hilfsstoff. "Das ist
ein sehr guter Preis für ein bisschen Haifischleberextrakt", zitiert das
"Handelsblatt" aus einer internen Bewertung eines Kassenverbands.

Bei dem höher dosierten Impfstoff ohne Wirkungsverstärker - wie er auch in
den USA eingesetzt wird - wären Bund und Länder mit Kosten von vier Euro pro
Dosis nicht nur günstiger weggekommen. Sie hätten diesen auch für alle
Risikogruppen inklusive Schwangere einsetzen können, hieß es weiter. Während
sich GSK mit dem Vertrag lediglich verpflichtet, im Pandemiefall den Ländern ein
Viertel ihrer "in Dresden produzierten Pandemie-Impfstoffe" zur Verfügung zu
stellen, müssen die Länder jede produzierte Menge vom Pharmakonzern abzunehmen.
Diese Abnahmepflicht bleibe bis zum Ende der Pandemie bestehen./ne/gr
guesch47
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von guesch47 »

Hallo,
das von mir erstellte Thema ist doch Toll.
Ich muß sagen das ich ohne der Schweinegrippeimpfung noch Lebe. :champion:
Häxa
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Häxa »

Aus Eulenspiegel 12/09

"Überträger

Die Schweinegrippe wird weder durch Fahrscheinkontrolleure noch Raucher
oder Wurstverkäuferinnen übertragen, sondern ausschließlich durch die Medien.
Michael Garling"
Hej då
Häxa
Gast

Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Gast »

Wann kommt die Pferde-, Ziegen-, Schaaf-, Mücken-, Floh- und Krokodilgrippe?
guesch47
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von guesch47 »

Hallo Gast.. :wink: ,
sicherlich bald. :bowler:
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Alandica
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Alandica »

... wenn die Pharmaindustrie wieder Geld braucht ;)
Många bäcka små, blir en stor å

www.mino.ax
brummbaer
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von brummbaer »

Hej Guesch,
ich finde das gut , das so ein Beitrag länger läuft,in anderen Foren wirst du nach ca 100 Antworten gesperrt da sind die Altschreiber,(ueber 1000 Berichte) dann der Meinung das dazu genug geschrieben wurde und aus.Das nennt sich dann Forum,und sie bestätigen dir auch noch wenn es ihnen nicht passt wird das Thema gesperrt. Tolle Meinungsäusserungen.
weiter so.
brummbaer
Zitat: Wer an die Quelle will, muss auch mal gegen den strom schwimmen.
guesch47
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von guesch47 »

Hallo,
ja wir in diesem Forum haben doch einen guten Admin. :wink:
Sicherlich ein Thema was noch nicht vorbei ist :thumbsup:
Das wird noch länger andauern :bowler:
nightbow
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von nightbow »

(gelöscht - sorry leute)
Zuletzt geändert von nightbow am 5. März 2010 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von Karsten »

nightbow hat geschrieben:ach hab schon vieles mitbekommen was hier dem zensurteufel zum opfer gefallen ist. mag sein dass es weniger ist als in anderen foren, aber es fällt bei aufmerksamen lesen schon auf. selbst in diesem thread wurden schon einige kommentare verändert.

generell muss man hier bei allem aufpassen was irgendwie dem politisch rechtem bereich zuinterpretiert werden könnte oder das christentum kritisiert.
ihr bekommt aber idr. keine nachricht über zensurmassnahmen, so dass es meist nciht weiter auffällt.
die forenadministration scheint sich bei den massnahmen aber auch teilweise zu wiedersprechen, beispiel in dem ein anderer moderator den verlag einer soeben kritisierten "werbung" verlinkt. in anderem zusammenhang würde selbst der link zu solch einem verlag zensiert werden.
aber hey demokratie ist cool:-)

Nur zur Info: Wir widersprechen uns keineswegs, sondern es gibt eine klare und eindeutige Richtlinie: es wird kein einziger Kommentar bei uns im Schwedenforum verändert. Das Einzige, was wir hier nicht dulden, sind beleidigende, unfaire oder unhöfliche Beiträge. Und Werbung für rechtsextreme Verlage hat hier auch absolut keinen Platz. Ansonsten wird alles genau so stehen gelassen, wie es verfasst wurde. Und jetzt bitte zurück zum Thema "Schweinegrippe"...
klaesi
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von klaesi »

Hej,hej!!
Kommt schon!!!
Wir drei haben die Schweinegrippe gehabt und waren sehr enttäuscht :teasing:
War nicht schlimm.Mein Mann hatte 38°C Temperatur und junior und ich hatte 37,3°C.Waren alle drei schlapp.Das wirklich unangenehme waren die Schmerzen.In den Gelenken,der Kopf.
Sonst eher :ät:
Die Kinderärztin meinte auch das wird nicht so wild.Sie hat bisher noch keinen schlimmen Fall gehabt.Eine befreundete Kinderärztin sagte das auch.Alle Fälle eher nicht so schlimm.
Also alles :teasing:
Schone Grüsse klaesi
guesch47
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Re: Die Schweinegrippeimpfung

Beitrag von guesch47 »

Eine kleine Nachlese zur Schweinegrippeimpfung:

Dieser Beitrag von mir vor einigen Monaten hat bald alles dagewesende übertroffen.Mit recht würde ich sagen.Das das Thema ging ja allen an für die Gesundheit.Ich persönlich bin nicht zur Impfung gegangen.
Aber eine Nachlese von hier aus meiner Gegend.
Schweinegrippe:Unzählige Impfdosen übrig
Die Brandenburger Behörden ziehen enttäuscht Bilanz über die Impf-Bereitschaft....Wit hätten uns mehr impfungen gewünscht.Seit April vergangenden Jahres haben sich 5.413 Brandenburger mit dem Virus infiziert.Davon starben sieben Menschen.Zur Zeit keine neue Fälle.Anfang Februar Anfang März 22 Brandnburger an dem H1N1 Erreger erkrankt.Von den Impfdosen lagern noch 470.000 so herum......Quelle
http://www.lausitz-am-sonntag.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Nun das wollt ich nur mal gesagt haben. :bowler:
Antworten

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