Wir sind jetzt wieder zurück von unserer ersten Woche im eigenen Haus, da wollte ich euch berichten, wie nun die Erfahrungen mit den Nachbarn waren.
Wir hatten uns ja vorgenommen, die Nachbarn abzuklappern aber dazu kamen wir gar nicht, denn mit den meisten ergab sich ein unkomplizierter erster Plausch über den Gartenzaun, oder der Bauer z.B. stieg von seinem Traktor ab, als er uns im Garten arbeiten sah. Er wollte wissen wer wir sind, wie oft wir vorhaben zu kommen, erzählte uns dann, dass es wichtig ist sich zu kennen, da wir ja auf einander angewiesen sind und erklärte stolz, dass er ein deutsches Auto (BMW) fahre.
Die direkten Nachbarn haben wir zu einem Kaffee eingeladen, es war sehr nett in drei Sprachen durcheinander zu reden, da er Freude hatte sein Schul-Deutsch anzuwenden und mit seiner Frau und der Tochter ging es mit Schwedisch und Englisch gemischt weiter.
Unser mitgebrachten Lebkuchen, Lübecker Marzipan und Stollen wurden nicht verschenkt sondern gemeinsam verspeist. Als Gastgeschenk brachten sie eine große Papiertüte mit Trattkantarellern und Trompetenpilzen mit, die wir mit Genuss dann am Abend verspeist haben.
Im Sommer haben wir schon angekündigt, dass wir die alle Nachbarn mal zu einer Grillparty einladen, das wurde freudig wahrgenommen.
Es war eine gute erste Erfahrung und viel besser, als wenn wir mit Geschenken gekommen wären.
Lübecker Marzipan, scheint aber allen sehr gut zu schmecken und als etwas besonderes angesehen werden.