Rentabilität einer Schwedenimmobilie

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Stella1
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Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Stella1 »

Hallo,
mich interessiert inwieweit sich der Kauf einer Schwedenimmobilie lohnt, d.h. funktioniert die Vermietung als Ferienhaus? Trägt sich das Haus selbst? Gibt es vielleicht noch irgendwo einen kleinen Gewinnbereich? Muß ich drauf zahlen? Oder gibt es sogar "Bed and Breakfeast-Geschichten", die sich (zumindest ein bißchen) lohnen? Ich hatte vor ein paar Jahren einen Ferienhaus in Florida, das sich selbst trug und noch Gewinn einbrachte. Aber Florida ist ja schließlich auch der "sunshine state". Wie sieht das mit Schweden aus?? Zwar gibt es hier nicht so viel Sonne, dafür ist der Anreiseweg doch ein Stück kürzer und einfacher als nach Florida. Ich würde mich sehr freuen Eure Erfahrungen zu hören.
LG Stella1
Der Wind wird mich tragen!
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Der Smalaender
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Der Smalaender »

Wir vermieten unser Haus auch in Schweden, aber Gewinne erzielen wir damit nicht

(außer es melden sich jetzt einige die für nächstes Jahr buchen wollen )

dann klappt es vielleicht ja mal mit Gewinnen :champion:
Viele Grüße

Der Smalaender

http://www.schweden-kalmar.de
BigMac
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von BigMac »

Es kommt immer darauf an, wo das haus steht und in welchem zustand es ist, ausstattung etc...

Ein tolles Haus zB am See lässt sich immer besser vermieten als eines im Ort, kostet jedoch im einkauf/unterhalt oft mehr.

Muss man es finanzieren, geht das natuerlich auch wieder vom gewinn ab.

Ist eigentlich eine reine Rechensache, etwas glueck bei der vermietung kann natuerlich auch nicht schaden...
www.hapeloh.se
snickare
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von snickare »

Das wichtigste ist:

Lage, Lage, Lage und
Werbung, Werbung, Werbung :-)
Har en trevlig dag!

Snickare
Nogger
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Nogger »

Die Rentabilität ist natürlich in erster Linie abhängig von der Lage und dem Kaufpreis sowie einer möglichen Finanzierung. Ferienhäuser sind allerdings selten rentabel wenn man sich in D befindet und nicht vor Ort, wo man bewerben kann.

Beispiel: KP der Immobilie 850.000,00 SEK bei Eigenkapitaleinsatz von 30% = 255.000,00 SEK. Finanziert werden also (aufgerundet) 600.000,00 SEK. Zinssatz 4,5% bei 10-jähriger Laufzeit = 27.000,00 SEK. (Man kann auch den gesamten Kaufpreis multiplizieren, dann hat man die Eigenkapitalrendite in stark vereinfachter Form enthalten).

Aber um bei o.g. Beispiel zu bleiben - ausgehend von 3 Monaten (12 Wochen) Saison die man das Objekt vermietet braucht man also rd. 2.250,00 SEK pro Woche. Nun noch die Nebenkosten dazu (ggfs. den EK-Einsatz) und schon hat man den grössten Teil der Gesamtkosten.

Dann muss man eigentlich nur noch schauen ob es realistisch ist das Objekt für die angesetzten 12 Wochen auch wirklich vermietet zu bekommen. Das ist aber extrem lageabhängig. Es kommt auch auf die Preise der anderen in dem Gebiet befindlichen und vergleichbaren Objekte an. Ausstattung ist auch ein sehr wichtiger Faktor.

Bevor jetzt jemand schreibt, da fehlt ja vieles bei der Berechnung. :right: Ja - ich weiss ! Aber Tilgung, Instandhaltungsrücklage, Steuern, evtl. Verwaltungs- und/oder Vermietungskosten, Reinigungskosten etc. mit einzubeziehen geht m.E. nach zu weit. Dieses Beispiel ist stark vereinfacht damit man sich selbst daumentechnisch mal die Frage beantworten kann ob es sich lohnt oder nicht...

Schöne Grüsse

Nogger
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Ewwerschter
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Ewwerschter »

Hallo Stella1,

unter diesem Aspekt haben wir unser Haus noch nie betrachtet.
Es ist für uns ein Rückzugsort, an dem man ein einfaches und fast komplett anderes Leben als
Zuhause führen kann. (Plumsklo und Wasser vom See)
Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist das zwar sicherlich total falsch, aber uns ist es das wert.
Der Kaufpreis und die laufenden Kosten. Vermieten käme für uns nie in Frage. Wenn die Kinder das nutzen
ist das in Ordnung. Genauso wäre es mit Verwandschaft und Freunden. Aber Geld zu nehmen. Nee.
Man hat da auch gleich wieder gewisse Zwänge. Ist alles in Ordnung, sind die Leute zufrieden usw..
Das nervt uns schon bei unserem Haus in Deutschland. Heizung zu warm, Heizung zu kalt, Licht im Treppenhaus
brennt nicht lange genug/zu lange. Schnee schippen usw.. Manche Leute erwarten die seltsamsten Dinge,
wenn sie für etwas zahlen.

Wir leisten uns diesen Luxus und verzichten lieber auf etwas anderes. :-flagge2

Grüße

Ewwerschter
Das Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht.
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Abborre
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Abborre »

Hej, Ewwerschter

Kann mich Deinen Worten nur anschliessen.
Wir können uns auch nicht vorstellen, unser Haus an fremde Leute zu vermieten. Da es aber sehr sehr schwer ist, so ein Anwesen mit 30 Urlaubstagen im Jahr einigermassen in Schuss zu halten, haben wir uns dazu entschlossen unsere Freunde mit ins Boot zu holen. Die können zu einem minimalen Unkostenbeitrag das Haus nutzen, im Gegenzug erwarten wir dass sie dann auch mal einen Pinsel in die Hand nehmen, den Rasen mähen oder Holz hacken. Das hat bisher immer wunderbar geklappt, Grundlage ist aber eine 100prozentige Vertrauensbasis.
Wir wären sehr froh, wenn wir das weiterhin in dieser Form auf die Reihe kriegen, bis wir irgendwann auch mal wieder mehr Zeit dort verbringen können.
Von Rentabilität wollen wir gar nicht sprechen, uns ist bewusst daß ein Ferienhaus in Schweden im Grunde genommen der pure Luxus ist. Hätten wir das Haus nicht von den Eltern geerbt, so würden wir uns heute wohl kein Haus in Schweden kaufen. Die Unterhaltskosten steigen unaufhörlich, die Benzinpreise explodieren. Trotzdem kommt Verkaufen für uns nicht in Frage, dafür hängt zuviel Herzblut an dem Haus. Wie Du so schön gesagt hast, würden wir auch eher auf etwas anderes verzichten.
God Jul! :-winker

Abborre
annie
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von annie »

God Jul!

Warum muss immer alles rentabel sein? Gefuehl und persöhnliches Wohlbefinden sind nicht in Geldwert zu taxieren.
Bei dem Ueberangebot an Stugen und den ständig steigenden Anreisekosten fuer potentielle Urlauber
auch noch als kleiner Schwedenhäuschenbesitzer ueber Rentabilität bei eventueller Vermietung nachdenken? Und dann fuer wenig Geld das geliebte Haus irgendwelchen meist um einen Euro feilschenden Typen ueberlassen? Nein danke!
Freunde die mit anpacken, sind eine gute Alternative. Wer sich aus Gewinnabsichten in Schweden ein Haus zulegt, wird damit wahrscheinlich nicht viel Freude haben. Ausgenommen sind davon natuerlich unsere wohlhabenden Forummitglieder, aber die können sich ueberall was leisten mit Steuerzahlers Hilfe.

Andreas :kaminwink:
Liess
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Liess »

Der Smalaender hat geschrieben:Wir vermieten unser Haus auch in Schweden, aber Gewinne erzielen wir damit nicht
Warum vermietest Du dann?
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Aelve
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Aelve »

Hallo,

als wir unser erstes kleines Schwedenhäuschen in Älvsered kauften, wollten wir es eigentlich für uns selber kaufen und selber nutzen. Wir planten, dass wir viel freie Zeit darin verleben wollten und da es nicht zu teuer war, meinten wir, evtl. würden wir im Alter dort mehrere Monate leben. Da wir bereits seit 1983 an der deutschen Ostseeküste Ferienwohnungen vermieten, wodurch wir natürlich auch im Sommer sehr eingespannt sind, wollten wir dann doch versuchen, wenigstens ein paar Wochen im Jahr das Haus in Älvsered zu vermieten, wobei ich eher skeptisch war angesicht des großen Angebot an schwedischen Ferienhäusern. Aber das Haus ließ sich in der Tat doch ganz gut einige Wochen im Sommer vermieten, somit bekamen wir wenigstens einen Teil der Kosten wieder rein.

Um jetzt auf die Eingangsfrage zurückzukommen. Man kann in den ersten Jahren weder eine Ferienwohnung in Deutschland noch ein Ferienhaus in Schweden vermieten und denken, dass man anfangs mit einem Gewinn rausgeht. Das würde evtl. noch klappen, wenn man das Haus total mit Eigenkapital bezahlt hat, selbst dann muß man doch einen Zinssatz einkalkulieren, den man ansonsten bei einer anderen Geldanlage erhalten würde. Als Betriebswirtin und langjährige Ferienwohnungsvermieterin weiß ich, dass man die ersten Jahre nur zusetzt. Erst durch die Inflation und dadurch Steigung der Mieteinnahmen kann man nach einigen Jahren vielleicht das Haus so gut vermieten, dass es sich einigermaßen selber trägt. Unser erstes Ferienhaus haben wir ja nicht gekauft, um damit schnell Gewinne zu erzielen,
sondern zunächst um dort auch ab und an mal selber einen Urlaub zu verleben und um das Geld anzulegen, da ja gerade in Schweden die Preise der Häuser nach und nach sehr gestiegen sind.

Wir sind der Ansicht, dass wir gerne ein wenig mit vermieten, als das Haus fast das ganze Jahr leerstehen zu lassen.
Wir selber können nicht oft nach Schweden fahren, somit ist es doch praktisch, wenn man es dann die anderen Zeiten vermietet und die Gäste zahlen quasi die Nebenkosten teilweise mit ab.

Wir wußten, dass wir keine großen Gewinne mit dem Haus und auch den nachfolgend gekauften Häusern machen würden, aber uns ist das Geld dort in den Häusern besser angelegt als auf dem Sparbuch. Es ist für uns wie eine Altersvorsorge und wenn wir dringend das Geld benötigen würden, kann man dann das Häuschen wieder verkaufen, denn inzwischen ist es ja auch ein wenig abbezahlt.

Es grüßt Aelve
Zuletzt geändert von Aelve am 26. Dezember 2012 07:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Framsidan »

Was ich mir ja schwer vorstelle wenn man nicht selber vor Ort ist, ist die Endreinigung.

Da bräuchte man ja jemanden der sich um das Haus kümmert, die Schlüsselübergabe übernimmt, kommt falls was ist und dann eben auch die Endreinigung übernimmt. Denn sich dabei auf die Mieter verlassen würde ich nie.
Wir wissen ja, alle Menschen haben eine andere Vorstellung von Sauberkeit und Ordnung

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Lukä
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Lukä »

Liess hat geschrieben:
Der Smalaender hat geschrieben:Wir vermieten unser Haus auch in Schweden, aber Gewinne erzielen wir damit nicht
Warum vermietest Du dann?
Vielleicht um die Unkosten, Reparaturen bzw. Werterhalt des Hauses zu finanzieren?
Hälsningar Luki



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Liess
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Liess »

Lukä hat geschrieben:
Liess hat geschrieben:
Der Smalaender hat geschrieben:Wir vermieten unser Haus auch in Schweden, aber Gewinne erzielen wir damit nicht
Warum vermietest Du dann?
Vielleicht um die Unkosten, Reparaturen bzw. Werterhalt des Hauses zu finanzieren?
Ist doch immer wieder schön zu sehen, wenn Forist A den Foristen B was fragt und daraufhin Forist C meint wissen zu wollen, was B antworten wollte :doppelwink: :bowler:
Liess
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Liess »

Aelve hat geschrieben:Hallo,

als wir unser erstes kleines Schwedenhäuschen in Älvsered kauften, wollten wir es eigentlich für uns selber kaufen und selber nutzen. Wir planten, dass wir viel freie Zeit darin verleben wollten und da es nicht zu teuer war, meinten wir, evtl. würden wir im Alter dort mehrere Monate leben. Da wir bereits seit 1983 an der deutschen Ostseeküste Ferienwohnungen vermieten, wodurch wir natürlich auch im Sommer sehr eingespannt sind, wollten wir dann doch versuchen, wenigstens ein paar Wochen im Jahr das Haus in Älvsered zu vermieten, wobei ich eher skeptisch war angesicht des großen Angebot an schwedischen Ferienhäusern. Aber das Haus ließ sich in der Tat doch ganz gut einige Wochen im Sommer vermieten, somit bekamen wir wenigstens einen Teil der Kosten wieder rein.

Um jetzt auf die Eingangsfrage zurückzukommen. Man kann in den ersten Jahren weder eine Ferienwohnung in Deutschland noch ein Ferienhaus in Schweden vermieten und denken, dass man anfangs mit einem Gewinn rausgeht. Das würde evtl. noch klappen, wenn man das Haus total mit Eigenkapital bezahlt hat, selbst dann muß man doch einen Zinssatz einkalkulieren, den man ansonsten bei einer anderen Geldanlage erhalten würde. Als Betriebswirtin und langjährige Ferienwohnungsvermieterin weiß ich, dass man die ersten Jahre nur zusetzt. Erst durch die Inflation und dadurch Steigung der Mieteinnahmen kann man nach einigen Jahren vielleicht das Haus so gut vermieten, dass es sich einigermaßen selber trägt. Unser erstes Ferienhaus haben wir ja nicht gekauft, um damit schnell Gewinne zu erzielen,
sondern zunächst um dort auch ab und an mal selber einen Urlaub zu verleben und um das Geld anzulegen, da ja gerade in Schweden die Preise der Häuser nach und nach sehr gestiegen sind.

Wir sind der Ansicht, dass wir gerne ein wenig mit vermieten, als das Haus fast das ganze Jahr leerstehen zu lassen.
Wir selber können nicht oft nach Schweden fahren, somit ist es doch praktisch, wenn man es dann die anderen Zeiten vermietet und die Gäste zahlen quasi die Nebenkosten teilweise mit ab.

Wir wußten, dass wir keine großen Gewinne mit dem Haus und auch den nachfolgend gekauften Häusern machen würden, aber uns ist das Geld dort in den Häusern besser angelegt als auf dem Sparbuch. Es ist für uns wie eine Altersvorsorge und wenn wir dringend das Geld benötigen würden, kann man dann das Häuschen wieder verkaufen, denn inzwischen ist es ja auch ein wenig abbezahlt.

Es grüßt Aelve
Du solltest in deine überaus interessante Betrachtung noch einbeziehen, dass Einnahmen aus Vermietung hier wie da steuer pflichtig sind und dann einfach die Frage ist, was netto wirklich hängen bleibt. Insofern ist da manch investment in Schweinehälften auf dem Warenterminmarkt sinnvoller, da oft als Spekulationsgeschäft nocht steuerfrei.
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Aelve
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Aelve »

Hallo Liess,

Deine Frage hört sich ja auch komisch an, ich nehme an, dass Småländer deshalb nicht geantwortet hat.

Wenn man ein Haus kauft, dann kauft man es in erster Linie als Geldanlage oder weil man dort selber wohnen will.
Wer nur ein Haus kauft, um sofort satte Gewinne machen zu wollen, der ist in meinen Augen eher blauäugig, denn sonst würden es ja alle Leute machen. Es gibt Leute, die kaufen ein Haus, welches nicht gut in Schuß ist, weil sie selber viel daran erneuern können und durch ihre Arbeitskraft dann ein besseres und wertvolleres Haus schaffen wollen. Aber erstmal kostet es Kraft und auch Geld, denn man kann das Haus dann ja nicht sofort vermieten, erst wenn alles fertig ist.

Und es gibt Leute, die möchten ein Häuschen im Ausland besitzen, es auch selber ab und an nutzen, aber trotzdem eine kleine Einnahmequelle haben.

Also Gründe gibt es genug, zum einen auch, um sich was zu kaufen, weil man es nur selber nutzen will. Oder sich ein Haus zu kaufen, weil man hofft, dass es sich nach einer gewissen Zeit selber trägt. Man kann auch ein Haus erstmal vermieten mit dem Plan, es dann in einigen Jahren selber bewohnen zu wollen, aber vorher schon ein wenig von den Kosten gedeckt zu haben. Und es gibt genauso viele Gründe, sich ein Mietshaus zu kaufen, auch wenn man nicht sofort Gewinne damit erwirtschaftet. Es könen auch steuerliche Gründe dahinter stehen.

Es grüßt Aelve
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Liess »

Aelve hat geschrieben:Hallo Liess,

Deine Frage hört sich ja auch komisch an,
Wieso hört sich meine Frage komisch an oder darf man Fragen dieser Art nicht stellen? Er sagt er vermietet und erzielt damit aber keinen Gewinn. Das läßt mich einfach fragen, warum er dann vermietet und sich den ganzen Stress macht? Dann kann er doch das Haus auch leer stehen lassen oder wieder verkaufen.
Aelve hat geschrieben:Wer nur ein Haus kauft, um sofort satte Gewinne machen zu wollen, der ist in meinen Augen eher blauäugig, denn sonst würden es ja alle Leute machen.
Sehe ich anders. Es gibt weltweit jede Menge Leute, die Häuser nur kaufen um sofort satte Gewinne zu machen. Läuft in Deutschland sogar im großen Stile in Form der Privatisierung städtischer Wohnungsbaugesellschaften. Da haben Kommunen von Flensburg bis München reihenweise ihr Tafelsilber an sogenannten Investoren verscherbelt und die haben sofort Kasse in Form der Gentrifizierung gemacht, was ja auch erklärt, warum die Mieten derzeit in Deutschland bei Neuvermietung so wahnsinnig steigen.
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Aelve
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Aelve »

Hallo Liess,

warum kaufst Du Dir denn nicht solche Immobilie, wenn sie denn sofort satte Gewinne abwirft? Es haben schon mehr Investoren geglaubt, dass sie ihr Geld gut investieren, wenn es genügend Leute gab, die es ihnen weisgemacht haben und die sich auf ihre Berater verlassen haben. Ich denke da an viele Fälle, die immer mal wieder durch die Presse kommen. Die Leute, die selber wenig Ahnung von Vermietung und von den zu erzielenden Renditen haben, sind dann später erheblich auf die Nase gefallen, weil der versprochene Mietpreis nicht zu erzielen war, die Zinsen und der Unterhalt aber bezahlt werden mußte.

Du fragst nochmal, warum sich Smålander den Stress mit dem Vermieten macht. Ja, es ist möglichweise ein Streß und man buttert erstmal zu, wenn man vermietet.
Es ist eben langfristig gesehen eine gute Geldanlage und nicht jedem macht es Stress, wenn er vermietet, es gibt auch Personen, denen es gefällt.
Es gibt durchaus Leute, die haben Spaß daran, anderen Gästen eine schöne Unterkunft bieten zu können und in Zeiten, die nicht so gut vermietet werden, dann auch mal selber einige Tage im Häuschen verbringen zu können. Mit der Mieteinnahme selber können sie dann nach und nach wieder etwas investieren ins Haus und es dadurch noch wertvoller machen. Wer natürlich genug Geld hat, das Haus leerstehen zu lassen, dem sei es gegönnt, denn dafür verzichtet er auf andere Sachen.

Jeder Mensch ist verschieden, dem einen gefällt es, wenn er an Gäste vermietet, sich dann auch freut, wenn diese zufrieden sind. Dann wiederum gibt es Personen, die möchten es nicht mit anderen teilen, auch das ist für diese Leute ok, denn sie zahlen ja auch dafür.

Nur hier war ursprünglich gefragt worden, ob sich ein Häuschen nach einem Kauf dann alleine trägt. Und das würde ich für den Anfang erstmal verneinen, später kann es sich durchaus ändern, denn die Preise steigen ja ständig und durch Verbesserungen kann man nach und nach auch mehr Einnahmen erzielen. Falls man dann nicht mehr selber in dem Haus Urlaub machen möchte, weil man auch mal was anderes sehen will, dann braucht derjenige kein schlechtes Gewissen zu haben, weil das Haus ja trotzdem Einnahmen bringt. Für Leute jedenfalls, die sich ohne jegliche Mieteinnahme nie ein Haus in Schweden leisten könnten oder wollten, ist es doch eine gute Alternative, wenn sie sich ein Haus zum jetzt noch günstigen Kaufpreis kaufen (Zinsen sind zur Zeit auch extrem günstig), es ab und an auch vermieten, damit es leichter ist, es sich zu leisten. Wenn sie sich dann finanziell erholt haben, können sie immer noch überlegen, ob sie dann die Vermietung wieder aufgeben wollen und nur selber ins Haus fahren.

Grüße Dich Aelve
So arbeiten, als könnte man ewig leben. So leben, als müsste man täglich sterben.
Liess
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Liess »

Aelve hat geschrieben:Hallo Liess,

warum kaufst Du Dir denn nicht solche Immobilie, wenn sie denn sofort satte Gewinne abwirft?
Vielleicht habe ich eine solche? Ist derzeit absolut kein Problem aus Versteigerungen heraus via Immoscout24 Immobilien zu kaufen und diese sofort zu vermieten. Da ist echt manch Schnäppchen dabei weil sich da viele verhoben haben.
Aelve hat geschrieben:Es haben schon mehr Investoren geglaubt, dass sie ihr Geld gut investieren, wenn es genügend Leute gab, die es ihnen weisgemacht haben und die sich auf ihre Berater verlassen haben. Ich denke da an viele Fälle, die immer mal wieder durch die Presse kommen. Die Leute, die selber wenig Ahnung von Vermietung und von den zu erzielenden Renditen haben, sind dann später erheblich auf die Nase gefallen, weil der versprochene Mietpreis nicht zu erzielen war, die Zinsen und der Unterhalt aber bezahlt werden mußte.
Ja, da sind wir beieinander. Gibt immer Leute, die ihr Geld in den Sand setzen und wo oft die Augen größer als der Mund sind.
Aelve hat geschrieben:Nur hier war ursprünglich gefragt worden, ob sich ein Häuschen nach einem Kauf dann alleine trägt. Und das würde ich für den Anfang erstmal verneinen, später kann es sich durchaus ändern, denn die Preise steigen ja ständig und durch Verbesserungen kann man nach und nach auch mehr Einnahmen erzielen.
Hm da gehe ich nicht ganz mit. Habe gerade das hier gefunden http://maleras.nu/media/files/original/ ... 357500.pdf . Scheint zu funktionieren, wenn sich da gar Novasol mit beschäftigt und wäre doch auch vielleicht für den Småländer eine Lösung. Gibt ja auch noch tausend andere Ferienhausportale wo man sein Haus reinstellen kann.

Viele Grüße
vinbergssnäcka
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von vinbergssnäcka »

Naja, Novasol wird nicht soviel am Gewinn des Hausbesitzers gelegen sein, sondern mehr am eigenen Gewinn!

Nebenbei, falls jemand auch längerfristig in Oskarshamn und Umgebung vermietet...die rennen mir hier die Bude ein...eventuell könnte man vermitteln.
liebe Grüsse

Heike

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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Liess »

Habe hier noch ne Alternative zu Novasol gefunden http://www.ferienhaus.se/?gclid=CPHP45m ... cAodkiQAjA
vinbergssnäcka
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von vinbergssnäcka »

naja, man kann hier endlos Reklame für irgendwelche Vermittler machen. Davon gibt es nämlich mehr als genug. Das grosse Problem dürfte dabei sein: Wie manage ich die Vermietung meines Ferienhauses, wenn ich nicht in der Nähe wohne. Die Schlüssel müssen übergeben werden. Kontrollen und eventuelle Reinigung muss durchgeführt werden. Bei Problemen muss man Abhilfe schaffen.

Solltest Du jemanden finden, der dies alles anbietet, und dann vom Mietbetrag immer noch was übrig bleibt (abzüglich der Unkosten), dann fände ich das auch interessant....ich habe nämlich niemanden gefunden.
liebe Grüsse

Heike

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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von annie »

@ Weinbergschnecke, da gehe ich voll mit!

Wir haben vor Ort wohnend so einiges ausprobiert.
Vermittler wie Nova... wollen bis zu 40% Provision haben, örtliche Vermittlungen vermitteln zuerst die Häuser ihrer einheimischen Mitbuerger.
Dann kommen die ständig steigenden Anreisekosten, das wachsende Beduerfnis vieler Deutschen und genausovieler Schweden alles superbillig haben zu wollen und die ständig steigenden Betriebskosten.
Wer hier schreibt, dass er keinen Gewinn macht, hat vieleicht seine Betriebskosten durch Vermietung im Kasten- ist ja auch was.
Und der echte Skandinavienenthusiast kommt meistens als Camper! So haben wir das jedenfalls
erlebt.

Andreas
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Lukä
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Lukä »

Wenn der Besitzer der Immobilie das Haus gekauft hat, um vielleicht später selber mal für immer darin wohnen zu können, erklärt sich das Vermieten schon. Und wenn die Einnahmen "nur" dafür reichen einen Werterhalt zu sicher, dann lohnt sich das Vermieten doch allemal. Das wäre eine ganz einfache und logische Antwort auf die Frage
Warum vermietest Du dann?


Ich entschuldige mich jetzt schon mal, dass ich wiederum eine Frage beantwortet habe, die nicht an mich ging...
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Liess »

vinbergssnäcka hat geschrieben:naja, man kann hier endlos Reklame für irgendwelche Vermittler machen. Davon gibt es nämlich mehr als genug. Das grosse Problem dürfte dabei sein: Wie manage ich die Vermietung meines Ferienhauses, wenn ich nicht in der Nähe wohne. Die Schlüssel müssen übergeben werden. Kontrollen und eventuelle Reinigung muss durchgeführt werden. Bei Problemen muss man Abhilfe schaffen.

Solltest Du jemanden finden, der dies alles anbietet, und dann vom Mietbetrag immer noch was übrig bleibt (abzüglich der Unkosten), dann fände ich das auch interessant....ich habe nämlich niemanden gefunden.
Mir ging es hier nicht drum Reklame für irgendjemanden zu machen. Mich hat nur die Frage interessiert, wieso jemand vermietet, wenn er keinen Gewinn macht und deshalb habe ich einfach mal gekockelt und zwei Beispiele rein gestellt. Klar, dass es unendlich viele Vermittlungen auf dieser Welt gibt. Klar doch, dass die Vermittlungen eine Provision haben wollen. Sie müssen auch von irgendwas leben. Klar auch, dass die Argumentation die Betriebskosten kommen wenigstens rein spätestens vor dem Finanzamt Probleme bringt. Da musst du nämlich irgendwann einen Gewinn nachweisen sonst kann das ganz schön Ärger geben.

Wenn ich aber diese Diskussion betrachte stellt sich für mich einfach die Frage: Ist vielleicht nur ein Überangebot an Ferienhäusern in Schweden vorhanden oder sind die Besitzer derselben einfach nicht bereit zu akzeptieren, dass die Einschaltung einer professionellen Vermittlung Sinn hat und man dann eben was abgeben muss vom eigenen Kuchen bzw. was ist mehr wert, der Spatz in der Hand oder die Taube auf dem Dach?
vinbergssnäcka
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von vinbergssnäcka »

Liess hat geschrieben: Klar auch, dass die Argumentation die Betriebskosten kommen wenigstens rein spätestens vor dem Finanzamt Probleme bringt. Da musst du nämlich irgendwann einen Gewinn nachweisen sonst kann das ganz schön Ärger geben.
Reden wir hier noch über Schweden? In Schweden ist das hier wohl eindeutig geregelt für Privatpersonen, wieso sollte es hier Ärger geben? Dem Skatteverket ist es vollkommen egal ob du Gewinn machst...oder Verlust...oder....!

Wie das deutsche Finanzamt das regelt weiss ich nicht, aber wieso solltest Du als Privatperson einen Gewinn erwirtschaften müssen??
Was anderes vielleicht, wenn Du eine Firma gründest...aber mit einem Ferienhaus....etwas übertrieben vielleicht....
liebe Grüsse

Heike

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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von annie »

So ist es, Skatteverket wird nur irgendwann auf die Matte gehen, wenn eine Vermietungsexistenz ständig tief im Minus fährt. Zumal bei gewerblicher Vermietung auch moms fällig werden kann.
Eine Ferienhausvermittlung macht aus unserer Sicht nur Sinn, wenn auch Schluesseluebergabe und Hausmeisterdienste mit angeboten werden. Dann kann die Sache auch rund laufen und der Hauseigentuemer steht nicht bei Problemen mit Gästen alleine im Regen.
Im Verhältnis zu den potentiellen Gästen gibt es mit Sicherheit ein Ueberangebot in bestimmten Regionen. Nach unseren Erfahrungen buchen Schweden selber lieber bei Ihren eigenen Landsleuten, da hilft auch ein schwedischer Pass nicht. Somit fällt schon ein Teil an Gästen weg.
Derjenige Schwedenliebhaber, der mit einem kleinen Geldbeutel sein geliebtes Haus erworben hat, sollte wirklich versuchen Freunde, nette Bekannte und Kollegen mit ins Boot zubekommen.

Andreas
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Liess »

Andererseits ist für mich die Frage warum ich als Deutscher überhaupt ein Ferienhaus mieten sollte? Gibt doch zich andere Möglichkeiten in Schweden Urlaub zu machen. Allein http://camping.se/templates/start____4.aspx bietet unendlich viele Varianten an. Dann habe ich noch http://www.svif.se/?gclid=CNG0_vvwvrQCFZHEzAodvQ0AAQ und http://www.svenskaturistforeningen.se/de/ gefunden. Da ist doch bestimmt für jeden Geldbeutel und Geschmack was bei.
Liess
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Liess »

vinbergssnäcka hat geschrieben:Reden wir hier noch über Schweden? In Schweden ist das hier wohl eindeutig geregelt für Privatpersonen, wieso sollte es hier Ärger geben? Dem Skatteverket ist es vollkommen egal ob du Gewinn machst...oder Verlust...oder....!
Ja wir reden hier noch über Schweden und über den Fakt, dass für Deutsche das hier gilt http://www.tyskret.com/deutsch/dba/se/dbdese.html also ggf. der deutsche Fiskus auch mal fragen könnte.
vinbergssnäcka
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von vinbergssnäcka »

Du scheinst aber links zu mögen Liess, Also hinter dem Link steht ja nichts anderes als das Doppelbesteuerungsabkommen. Das ist ein alter Hut und nichts neues. Langsam glaube ich, die einzige, die nicht weiss wovon sie redet bist Du selber....

Gerade weil es das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Schweden und Deutschland gibt wirst Du nur entweder in Schweden oder in Deutschland Steuer zahlen müssen, wenn überhaupt, kommt ja auf die Höhe der Einnahmen an.

Ob Du nun Deutscher oder Schwede bist, das interessiert nicht, wichtig ist, wo Du Steuerpflichtig bist......

Fahr Du mal nach Schweden Liess und guck Dir das mal IRL an, vielleicht reden wir dann mal weiter.... :-winker
liebe Grüsse

Heike

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Der Smalaender
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von Der Smalaender »

Hab lange nicht reingeschaut hier, aber wie sich manche hier anderer Leute Kopf zerbrechen ist schon lustig. Wenn ich also geschrienen habe das ich keine Gewinne mache ist das eine ganz einfache Rechnung. Einnahmen minus Ausgaben gleich Null. Das bedeutet aber noch lange nicht das ich davon nichts habe, denn seit dem wir das Haus haben habe ich etliche Wertverbesserungen vorgenommen und bar habe ich das Haus auch nicht bezahlt. Das soll es eigentlich reichen von meiner Seite.
Viele Grüße

Der Smalaender

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mamma
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Re: Rentabilität einer Schwedenimmobilie

Beitrag von mamma »

Hej Stella1, In Schweden lohnt sich der Kauf einer Immobilie nicht um damit Geld zu verdienen. Viel zu wenig potentielle Feriengäste und die meiden Schweden leider zu einigen Jahreszeiten auch noch. Dann fällt die Gruppe der Langzeitmieter vollkommen weg. Die Schweden kaufen lieber ein Haus statt es zu mieten. Einen Aussteiger der mal ein Jahr in Schweden wohnen will musst du erst mal finden. Als Ferienhaus wird ein Haus nur gebucht wenn es die bestimmte Lage hat und auch noch sehr, sehr preiswert ist. Ferienhäuser in Schweden müssen sehr preiswert sein sonst werden sie nicht oder selten gebucht. Ja es kommen auch immer mal paar Russen die mit Dollars um sich werfen und auch luxuriöse Häuser mieten. Ist aber selten, der klassische Schwedenurlauber ist doch eher ein bescheidener Mensch. Er liebt die Natur, Wasser vor der Tür ist gut und ein Bötchen auch sehr angenehm. Wie hier schon geschrieben, die Vermietung dient um den Wert des Hauses zu erhalt und zu erhöhen. Einige Vermieter schaffen es auch noch, dass das Vermietungsgeld für die eigene Anreise reicht, mehr nicht. Hat man das Haus bar bezahlt, alles selbst instand gesetzt, nutzt es selber und macht Bekannten und Verwanden ein Freude wenn sie das Haus nutzen können, vermietet dann schon ein paar Jahre, macht man auch bisschen Gewinn. Ist nicht der Rede wert.
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