schwedisches Krankensystem
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barschfilet
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schwedisches Krankensystem
Alle Zeit, war ich negativ zum schwedischen Krankensystem eingestellt.
Nur, ich muß meine Meinung revidieren?
Aber fangen wir mal von Vorn an:
Jahrelang wurde bei mir eine Beeinträchtigung im Wirbelkanal festgestellt.
In Deutschland bin ich von Arzt zu Arzt gerannt? Immer wieder hat man mich zu Ärzten Überwießen, die mit mir Geld verdienen können.
Das letzte Mal, war in der Charite in Berlin.
Alle meinten, meine Probleme kommen von meinen Rücken?
Doch, es ist nicht so.
Alle meine Probleme kommen daher, das meine Venen von der Aorta her zu sind. Das hat man mit einen Ultraschall festgestellt. Nicht in Deutschland, sondern in Sxhweden.
Alles ist nun geklährt.
Ich werde hier die nächste Zeit Operiert, Dauer ungefähr 5 Stunden. Und ich habe keine Probleme.
Was meint Ihr?
Barschfilet
Nur, ich muß meine Meinung revidieren?
Aber fangen wir mal von Vorn an:
Jahrelang wurde bei mir eine Beeinträchtigung im Wirbelkanal festgestellt.
In Deutschland bin ich von Arzt zu Arzt gerannt? Immer wieder hat man mich zu Ärzten Überwießen, die mit mir Geld verdienen können.
Das letzte Mal, war in der Charite in Berlin.
Alle meinten, meine Probleme kommen von meinen Rücken?
Doch, es ist nicht so.
Alle meine Probleme kommen daher, das meine Venen von der Aorta her zu sind. Das hat man mit einen Ultraschall festgestellt. Nicht in Deutschland, sondern in Sxhweden.
Alles ist nun geklährt.
Ich werde hier die nächste Zeit Operiert, Dauer ungefähr 5 Stunden. Und ich habe keine Probleme.
Was meint Ihr?
Barschfilet
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schweden01
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Re: schwedisches Krankensystem
Hallo barschfilet,
ich gratuliere dir. Toll, das du nun endlich eine Diagnose hast und auch noch eine passende Behandlung dazu bekommst. Ich denke es gibt überall gute und nicht so gute Ärzte. Manchmal benötigt man auch ein Quäntchen Glück dazu. Das hast du jetzt wohl gehabt.
Alles gute für deine hoffentlich baldige OP. Lycka till!!!
Hejdå schweden01
ich gratuliere dir. Toll, das du nun endlich eine Diagnose hast und auch noch eine passende Behandlung dazu bekommst. Ich denke es gibt überall gute und nicht so gute Ärzte. Manchmal benötigt man auch ein Quäntchen Glück dazu. Das hast du jetzt wohl gehabt.
Alles gute für deine hoffentlich baldige OP. Lycka till!!!
Hejdå schweden01
Re: schwedisches Krankensystem
ja, man kann hier wie dort gutes und auch negatives erleben.
Neuestes Beispiel hier:
Mann geht Freitag zum Lunge röntgen, wegen Verdacht auf Lungenentzündung, Krankenhaus sagt ihm, nein alles in Ordnung mit der Lunge kein Problem. Montag drauf ist er ins Koma gefallen, wegen beidseitiger Lungenentzündung, ins Krankenhaus gekommen, dort noch nen Krankenhausvirus bekommen, tja was soll ich sagen, er lernt jetzt wieder laufen........
es freut mich für dich, das du endlich eine Diagnose hast die richtig ist. Wie lange mußtest du auf die OP warten?
Neuestes Beispiel hier:
Mann geht Freitag zum Lunge röntgen, wegen Verdacht auf Lungenentzündung, Krankenhaus sagt ihm, nein alles in Ordnung mit der Lunge kein Problem. Montag drauf ist er ins Koma gefallen, wegen beidseitiger Lungenentzündung, ins Krankenhaus gekommen, dort noch nen Krankenhausvirus bekommen, tja was soll ich sagen, er lernt jetzt wieder laufen........
es freut mich für dich, das du endlich eine Diagnose hast die richtig ist. Wie lange mußtest du auf die OP warten?
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Framsidan
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Re: schwedisches Krankensystem
Ja Barschfilet du kannst wirklich von Glück reden dass du an den richtigen Arzt gekommen bist.
Sicher gibt es gut wie auch schlechte Ärzte überall aber das Gesundheitswesen hier ist schon arg krank. Ich könnte ein ganz dickes Buch darüber schreiben was ich diesbezüglich in meinen 31 Jahren hier erlebt habe.
Das letzte war mit meinem GG. Seit längerem gings ihm nicht gut. Und seit vorigem Sommer ging er immer wieder zum Arzt, war sogar 2 Tage im Krankenhaus. Aber nichs geschah.
Als es ihm nun ganz schlecht ging, musste er wieder zum Arzt. Da kam er dann mit Lungenembolie ins Krankenhaus. Mit den gleichen Symptomen wie schon lange.... Viele Abende traute man sich kaum ins Bett zu gehen vor Angst um ihn
Wie Lungenembolie ausgehen kann, weiss man ja..... hatte eine Freundin die daran gestorben ist. Und als ich hinterher über die Symtome bei der Embolie lese, waren es klar und eindeutig die, mit denen mein GG zum Arzt ging.
Ganz schlimm ist es ja auch mit der Orthopädie hier bei uns. Wie ein Spezialist mal zu mir sagte, arme Patienten....
Framsidan
Sicher gibt es gut wie auch schlechte Ärzte überall aber das Gesundheitswesen hier ist schon arg krank. Ich könnte ein ganz dickes Buch darüber schreiben was ich diesbezüglich in meinen 31 Jahren hier erlebt habe.
Das letzte war mit meinem GG. Seit längerem gings ihm nicht gut. Und seit vorigem Sommer ging er immer wieder zum Arzt, war sogar 2 Tage im Krankenhaus. Aber nichs geschah.
Als es ihm nun ganz schlecht ging, musste er wieder zum Arzt. Da kam er dann mit Lungenembolie ins Krankenhaus. Mit den gleichen Symptomen wie schon lange.... Viele Abende traute man sich kaum ins Bett zu gehen vor Angst um ihn
Wie Lungenembolie ausgehen kann, weiss man ja..... hatte eine Freundin die daran gestorben ist. Und als ich hinterher über die Symtome bei der Embolie lese, waren es klar und eindeutig die, mit denen mein GG zum Arzt ging.
Ganz schlimm ist es ja auch mit der Orthopädie hier bei uns. Wie ein Spezialist mal zu mir sagte, arme Patienten....
Framsidan
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goteborgcity
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Re: schwedisches Krankensystem
Das schwedische Krankensystem ist weder besser noch schlechter als jenes in anderen Ländern. Man muss in jedem Land an den richtigen Arzt kommen.
Wenn man hier in Schweden so viele Horrorgeschichten hört, so liegt es daran, dass jeder Fall, der nicht ideal lief, an die Öffentlichkeit gebracht wird und untersucht wird und nicht stillschweigend unter den Teppich gekehrt wird wie in anderen Ländern, wo Ärzte als Götter betrachtet werden.
Ich denke, dass alle in Schweden froh sein sollten, dass auch Fehler aufgezeigt werden und es möglich ist in der Presse darüber zu berichten ohne gleich, wie in Deutschland, eine Klage vom Ärztebund am Hals zu haben, und aus Angst nicht über Fehldiagnosen, Fehlbehandlungen und ähnliches berichtet. Die deutsche Statistik über Ärztefehler, die leider kaum einer liest, spricht eine sehr deutliche Sprache.
Wenn man hier in Schweden so viele Horrorgeschichten hört, so liegt es daran, dass jeder Fall, der nicht ideal lief, an die Öffentlichkeit gebracht wird und untersucht wird und nicht stillschweigend unter den Teppich gekehrt wird wie in anderen Ländern, wo Ärzte als Götter betrachtet werden.
Ich denke, dass alle in Schweden froh sein sollten, dass auch Fehler aufgezeigt werden und es möglich ist in der Presse darüber zu berichten ohne gleich, wie in Deutschland, eine Klage vom Ärztebund am Hals zu haben, und aus Angst nicht über Fehldiagnosen, Fehlbehandlungen und ähnliches berichtet. Die deutsche Statistik über Ärztefehler, die leider kaum einer liest, spricht eine sehr deutliche Sprache.
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Framsidan
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Re: schwedisches Krankensystem
Hat man nur kleine Wehwechen, findet man das Gesundheitswesen hier sicher gut. Aber wehe du bist wirklich krank....
Habe z.B. eiinen Schwager der herzkrank wurde. Er sollte eine bestimmte Untersuchung machen. Darauf wartete er ca 1 Jahr. Als er sie endlich bekam (nach einigem Drängeln) war es so eilig dass er direkt von der Untersuchung weg ins andere Krankenhaus gebracht wurde und auf den Operationstisch gelegt wurde.
So erledigt sich vieles von selbst.......
Und alle Politiker wissen auch diese Probleme sonst würden sie nicht versuchen ab und zu mal was verbessern.
Dass es auch in D schlechter geworden ist, weiss ich auch. auch wenn der Deutsche jetzt mal warten muss, so ist es immer noch besser. Sehe das bei meiner Familie und meinen Freunden.
Es war ja siche rauch notwendig dass Einschrenkungen gemacht werden müssen denn es ist ein grosser Unterschied zwischen Schweden und Deutschland bez. zum Arzt gehen wann und wie, vorbeugende Massnahmen machen zu lassen usw
Framsidan
Habe z.B. eiinen Schwager der herzkrank wurde. Er sollte eine bestimmte Untersuchung machen. Darauf wartete er ca 1 Jahr. Als er sie endlich bekam (nach einigem Drängeln) war es so eilig dass er direkt von der Untersuchung weg ins andere Krankenhaus gebracht wurde und auf den Operationstisch gelegt wurde.
So erledigt sich vieles von selbst.......
Und alle Politiker wissen auch diese Probleme sonst würden sie nicht versuchen ab und zu mal was verbessern.
Dass es auch in D schlechter geworden ist, weiss ich auch. auch wenn der Deutsche jetzt mal warten muss, so ist es immer noch besser. Sehe das bei meiner Familie und meinen Freunden.
Es war ja siche rauch notwendig dass Einschrenkungen gemacht werden müssen denn es ist ein grosser Unterschied zwischen Schweden und Deutschland bez. zum Arzt gehen wann und wie, vorbeugende Massnahmen machen zu lassen usw
Framsidan
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goteborgcity
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Re: schwedisches Krankensystem
@Framsidan
Es gibt immer und überall Beispiele, in denen das Krankensystem völlig versagt. Ich kenne negative Beispiele aus Schweden, aus Deutschland, aus Frankreich und aus Spanien. Aber ich kenne auch positive Beispiele in diesen Ländern.
Dass Dein Schwager so grosse Probleme hatte und die Wartezeit sein Leben riskierte, ist wirklich zu beklagen, so wie ich begrüsse, dass barschfilet ein so grosses Glück hatte. Und vieles hängt hier in Schweden auch vom Arzt in der Vårdcentralen ab, die man allerdings auch wechsel kann, wenn man unzufrieden ist.
goteborgcity
Als ein Freund von mir Herzprobleme hatte, wurde er nach zwei Tagen im Krankenhaus untersucht und nach einer Woche operiert. Es geht also, wenn sich der Arzt einsetzt und den Patienten ernst nimmt. Man darf nicht immer im System suchen, da es auch ein uninteressierter Arzt sein kann, der die Ursache an einem Versagen ist.
Schau Dir doch auch mal das Privatversicherten-System an, das in vielen Ländern herrscht (auch Deutschland). Da gibt es von Grund auf zwei verschiedene Patientengruppen, und glaub mir, da ist der Unterschied wirklich Berg und Tal. Ist das soviel besser?
Es gibt immer und überall Beispiele, in denen das Krankensystem völlig versagt. Ich kenne negative Beispiele aus Schweden, aus Deutschland, aus Frankreich und aus Spanien. Aber ich kenne auch positive Beispiele in diesen Ländern.
Dass Dein Schwager so grosse Probleme hatte und die Wartezeit sein Leben riskierte, ist wirklich zu beklagen, so wie ich begrüsse, dass barschfilet ein so grosses Glück hatte. Und vieles hängt hier in Schweden auch vom Arzt in der Vårdcentralen ab, die man allerdings auch wechsel kann, wenn man unzufrieden ist.
goteborgcity
Als ein Freund von mir Herzprobleme hatte, wurde er nach zwei Tagen im Krankenhaus untersucht und nach einer Woche operiert. Es geht also, wenn sich der Arzt einsetzt und den Patienten ernst nimmt. Man darf nicht immer im System suchen, da es auch ein uninteressierter Arzt sein kann, der die Ursache an einem Versagen ist.
Schau Dir doch auch mal das Privatversicherten-System an, das in vielen Ländern herrscht (auch Deutschland). Da gibt es von Grund auf zwei verschiedene Patientengruppen, und glaub mir, da ist der Unterschied wirklich Berg und Tal. Ist das soviel besser?
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barschfilet
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Re: schwedisches Krankensystem
Ich möchte hier die Krankensysteme auf keinen Fall vergleichen.
Was ich aber möchte, meine Erfahrungen hier mitteilen.
Es ist eben so bei mir, das ich an meiner Krankheit seit 1995 leide und man mich in Deutschland fallen gelassen hat
und sogar eine weitere Behandlung abgelehnt hat. Ich vermute mal, weil man mit mir kein Geld mehr verdienen kann
oder mit dem Latein am Ende war?
Und so ist es eben bei mir, das ich einige Vorwürfe an Krankenhäuser in Hamburg erhebe. War in den Notaufnahmen dieser
Krankenhäuser, konnte nicht mehr laufen und wurde von einen der Krankenhäuser mit Schmerzmitteln abgeschmettert und
vom anderen Krankenhaus erhielt ich einen Termin zur weiteren Behandlung in 8 Wochen, was dann aber auch keine neuen
Erkenntnisse gebracht hat und man meinte, du mußt mit diesen Dingen leben.
Auch kritisiere ich die Bürokratie in Deutschland. Hatte einen Termin in der Charite in Berlin. Um aber ins Krankenhaus eingewiesen
zu werden, mußte ich extra von Schweden aus zu meinen Hausarzt in Hamburg fahren, um diese Einweisung zu bekommen.
Auch existieren eine Ungereimtheiten, die mein Arzt hier in Schweden nicht nachvollziehen kann?
Ich hatte ein Rückenmarkreizgerät eingebaut bekommen. Da sich aber die Symtome geändert haben, das Reizgerät nicht mehr wirksam ist und auch ein Kabelbruch besteht, ist keiner mehr bereit, diese Dinge aus meinen Körper zu entfernen. Alle meinen, das soll der Arzt vornehmen, der es eingebaut hat. Doch den gibt es nicht mehr. So habe ich jetzt auch ein Problem, das man bei mir nur eine Computerdomographie machen kann.
Nun bin ich aber froh, das man hier in Schweden eventuell die Ursachen für meine Probleme gefunden hat?
Wie es weiter geht und ob die Operation etwas bringt, werde ich sehen. Die Operation wird 5 Stunden dauern und wenn ich sie überstehe,
dann kann ich wieder besser laufen und mein Leben wird wieder ein besseres werden. Das sind die Aussagen meines Arztes.
Ich denke Positiv und erwarte die Operation mit großer Spannung.
Das meine Gedanken.
Barschfilet
Was ich aber möchte, meine Erfahrungen hier mitteilen.
Es ist eben so bei mir, das ich an meiner Krankheit seit 1995 leide und man mich in Deutschland fallen gelassen hat
und sogar eine weitere Behandlung abgelehnt hat. Ich vermute mal, weil man mit mir kein Geld mehr verdienen kann
oder mit dem Latein am Ende war?
Und so ist es eben bei mir, das ich einige Vorwürfe an Krankenhäuser in Hamburg erhebe. War in den Notaufnahmen dieser
Krankenhäuser, konnte nicht mehr laufen und wurde von einen der Krankenhäuser mit Schmerzmitteln abgeschmettert und
vom anderen Krankenhaus erhielt ich einen Termin zur weiteren Behandlung in 8 Wochen, was dann aber auch keine neuen
Erkenntnisse gebracht hat und man meinte, du mußt mit diesen Dingen leben.
Auch kritisiere ich die Bürokratie in Deutschland. Hatte einen Termin in der Charite in Berlin. Um aber ins Krankenhaus eingewiesen
zu werden, mußte ich extra von Schweden aus zu meinen Hausarzt in Hamburg fahren, um diese Einweisung zu bekommen.
Auch existieren eine Ungereimtheiten, die mein Arzt hier in Schweden nicht nachvollziehen kann?
Ich hatte ein Rückenmarkreizgerät eingebaut bekommen. Da sich aber die Symtome geändert haben, das Reizgerät nicht mehr wirksam ist und auch ein Kabelbruch besteht, ist keiner mehr bereit, diese Dinge aus meinen Körper zu entfernen. Alle meinen, das soll der Arzt vornehmen, der es eingebaut hat. Doch den gibt es nicht mehr. So habe ich jetzt auch ein Problem, das man bei mir nur eine Computerdomographie machen kann.
Nun bin ich aber froh, das man hier in Schweden eventuell die Ursachen für meine Probleme gefunden hat?
Wie es weiter geht und ob die Operation etwas bringt, werde ich sehen. Die Operation wird 5 Stunden dauern und wenn ich sie überstehe,
dann kann ich wieder besser laufen und mein Leben wird wieder ein besseres werden. Das sind die Aussagen meines Arztes.
Ich denke Positiv und erwarte die Operation mit großer Spannung.
Das meine Gedanken.
Barschfilet
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alter Schwede
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Re: schwedisches Krankensystem
Hallo Barschfilet, wir wünschen dir viel Glück für deine OP und hoffen das es dir hilft, wir drücken die Daumen.
Gruß Andreas und Anne aus dem Värmland
Gruß Andreas und Anne aus dem Värmland
Re: schwedisches Krankensystem
Lieber Peter,
Sigi und Micky aus Värmland wünschen Dir auch viel Glück zu Deiner
bevorstehenden OP.
Wir werden Dich diesen Sommer besuchen kommen.
Da wir erstmalig 4 Monate in Schweden verbringen werden. Wir hoffen sehr
Dich dann gesund und munter anzutreffen.
Die Einladung zu uns nach Stöllet steht auch noch aus.
Würden uns freuen Dich diesen Sommer kennenzulernen.
Lieben Gruß Micky
Sigi und Micky aus Värmland wünschen Dir auch viel Glück zu Deiner
bevorstehenden OP.
Wir werden Dich diesen Sommer besuchen kommen.
Da wir erstmalig 4 Monate in Schweden verbringen werden. Wir hoffen sehr
Dich dann gesund und munter anzutreffen.
Die Einladung zu uns nach Stöllet steht auch noch aus.
Würden uns freuen Dich diesen Sommer kennenzulernen.
Lieben Gruß Micky
Re: schwedisches Krankensystem
Gesundheitssystem hin oder her ist doch eigentlich völlig unwichtig !
Barschfilet kann hoffentlich geholfen werden , und nur das zählt für mich !!!!
Wir wünschen Dir alles , alles Gute und hoffen das der Termin nicht gerade in die Sommermonate fällt .
Deine offene Art und Weise , auch schwere Probleme hier anzusprechen , macht Dich zu einem besonderen Menschen .
Liebe Grüsse aus dem Tiveden
Holger
Barschfilet kann hoffentlich geholfen werden , und nur das zählt für mich !!!!
Wir wünschen Dir alles , alles Gute und hoffen das der Termin nicht gerade in die Sommermonate fällt .
Deine offene Art und Weise , auch schwere Probleme hier anzusprechen , macht Dich zu einem besonderen Menschen .
Liebe Grüsse aus dem Tiveden
Holger
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alter Schwede
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Re: schwedisches Krankensystem
Hey nach Stöllet, das gehört zwar nicht unbedingt hierher, aber als wir am Montag vom Vasalauf zurückfuhren haben wir in Stöllet den Hauselch von Micky und Sigi direkt neben der Strasse begrüßen dürfen. Und kurz hinter Stöllet lag noch ein zweiter Elch auf dem zugefrorenen Klarälven und hat sich die Mittagssonne aufn Pelz brennen lassen.
Gruß aus dem Värmland Andreas und Anne
Gruß aus dem Värmland Andreas und Anne
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Framsidan
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Re: schwedisches Krankensystem
Für über 9 Millionen Menschen hier ist das nicht unwichtig sondern sogar sehr wichtig. Wie wichtig ist es nicht für Barschfilet dass er endlich Hilfe bekommt?kübel hat geschrieben:
Gesundheitssystem hin oder her ist doch eigentlich völlig unwichtig !
Göteborgscity du warst wohl noch nie richtig krank? Ich habe leider das Gesundheitssystem kennen gelernt.
Und das letzte mit meinem GG ( mein Göttergatte) ja da kann ich nur sagen dass ich froh bin dass er lebt.
Dass wir unseren Hausarzt oder die Vårdcentral wechseln können wissen wir ja auch. Aber es hängt da nicht am Hausarzt sondern an den sogenannten Spezialisten und Krankenhäusern.
Vielleicht hüpft du von einem Hausarzt zum anderen, ich tu das nicht. Er kennt uns auswendig und ich kenne ihn und da ist gegenseitiges Vertrauen da und das ist wichtig.
Barschfilet das mit dem Problem wegen einweisung wenn man von hier in ein deutsches Krankenhaus gehen will, kenne ich auch. Wäre das nicht, wäre ich schon in einer Klinik in München.
Aber wenns meinem Mann ( hoffentlich) wieder gut geht, werde ich mich an die zuständigen Stellen wenden
Framsidan
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barschfilet
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Re: schwedisches Krankensystem
Das mit der Einweisung ist jedoch heute kein Problem mehr. Im Nachhinein habe ich erfahren, das man diese Einweisung an dich hier in Schweden oder auch an das Krankenhaus in Deutschland schicken kann. Jedoch mußt du dann das Briefporto nach den Arzt in DeutschlandFramsidan hat geschrieben:Für über 9 Millionen Menschen hier ist das nicht unwichtig sondern sogar sehr wichtig. Wie wichtig ist es nicht für Barschfilet dass er endlich Hilfe bekommt?kübel hat geschrieben:
Gesundheitssystem hin oder her ist doch eigentlich völlig unwichtig !
Göteborgscity du warst wohl noch nie richtig krank? Ich habe leider das Gesundheitssystem kennen gelernt.
Und das letzte mit meinem GG ( mein Göttergatte) ja da kann ich nur sagen dass ich froh bin dass er lebt.
Dass wir unseren Hausarzt oder die Vårdcentral wechseln können wissen wir ja auch. Aber es hängt da nicht am Hausarzt sondern an den sogenannten Spezialisten und Krankenhäusern.
Vielleicht hüpft du von einem Hausarzt zum anderen, ich tu das nicht. Er kennt uns auswendig und ich kenne ihn und da ist gegenseitiges Vertrauen da und das ist wichtig.
Barschfilet das mit dem Problem wegen einweisung wenn man von hier in ein deutsches Krankenhaus gehen will, kenne ich auch. Wäre das nicht, wäre ich schon in einer Klinik in München.
Aber wenns meinem Mann ( hoffentlich) wieder gut geht, werde ich mich an die zuständigen Stellen wenden
Framsidan
schicken (also 0.55 Euro). Für mich zwar nicht nachvollziehbar, aber ist ja auch egal, wenn es mich auch ein wenig ärgert.
Solche Dinge könnte man heute auch über das Internet erledigen, ohne Kosten.
Ich hoffe, Deinen GG wird es bald wieder besser gehen.
LG Barschfilet
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barschfilet
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Re: schwedisches Krankensystem
Vieleicht mal einige Dinge über das schwedische Krankensystem, die ich positiv finde:
Welche Kosten erwarten Dich hier in Schweden:
Jeder Artzbesuch kostet in Schweden 300 Kronen. Der Oberbetrag sind 900 Kronen, dann erhälst Du eine sogenannte
Frikort för sjukvård, also alle anderen Arztbesuche sind dann Frei. Das gilt dann für ein Jahr.
Ab dem 60zigsten Lebensjahr bekommst Du eine Aufvorderung und dann werden mit Ultraschall Deine Venen und die Aorta auf
Fehler untersucht. Gleiches ist bei mir geschehen. Da man ungereimtheiten bei mir festgestellt hatte, war ich jetzt hier in Schweden
in einem System, wo man mich von einen zum anderen Spezialisten geschickt hat. Ich brauchte nun nicht wie in Deutschland eine
Überweisung vom Hausarzt zum Spezialisten, sondern alles ging Automatich von sich.
Hier in Schweden bin ich nicht auf die Willkür der Ärtze ausgesetzt, die sich wie in Deutschland, die Patienten zuschanzen und es nur noch in Deutschland um Geldverdienen geht? Das sind von mir Aussagen, die ich in 16 Jahren meiner Krankheit speziell in Deutschland erlebt habe und
deutsche Ärtze haben mich auch mit meiner Krankheit abgeschrieben und allein gelassen. Entweder wollten sie mir nicht mehr helfen, oder ihr Latein war am Ende.
Aber ich will auch noch einmal meine Gedanken hier darlegen, wie habe ich mich im Krankenhaus in Schweden Gefühlt?
Da ich auch in Deutschland in vielen Krankenhäusern gelegen habe, bin ich doch, von den deutschen Krankenhäusern entäuscht.
Am Anfang muß ich sagen, das man in schwedischen Krankenhäusern eine gewisse familäre Empfindung erhältst. Ich will damit ausdrücken,
Du bist in einer großen Familie. Schon allein das wecken findet zwischen 6.00 und 7.00 Uhr statt. In Deutschland ist das zwischen 4.00 und 5.00 Uhr.
Auch gibt es für mich einige Vorteile in folgenden Dingen?
Will ich im Krankenhaus telefonieren, so kann ich für einen kleinen Obelus bei meinen Telefonanbieter eine Telefon-Umleitung beantragen
und ich telefoniere über mein Festnetz zu Festnetzkontitionen. So kann ich auch Anrufe für billiges Geld meines Anbieters aus Deutschland
bekommen.
Es gibt aber noch andere Vorteile.
Will ich Fernsehen empfangen, so kann ich die öffentlich rechtlichen schwedischen Programme ohne Kosten empfangen. Wenn ich mich an die Kosten in der Charite in Berlin, für Telefon und Fernsehen erinnere, so wird mir heute noch schwarz vor Augen.
Nicht jeder hat das Prifileg so wie ich, andere Krankensysteme kennen zu lernen. Nur jeder kann eventuell von meinen Gedanken lernen.
Das meine Gedanken.
LG Barschfilet
Welche Kosten erwarten Dich hier in Schweden:
Jeder Artzbesuch kostet in Schweden 300 Kronen. Der Oberbetrag sind 900 Kronen, dann erhälst Du eine sogenannte
Frikort för sjukvård, also alle anderen Arztbesuche sind dann Frei. Das gilt dann für ein Jahr.
Ab dem 60zigsten Lebensjahr bekommst Du eine Aufvorderung und dann werden mit Ultraschall Deine Venen und die Aorta auf
Fehler untersucht. Gleiches ist bei mir geschehen. Da man ungereimtheiten bei mir festgestellt hatte, war ich jetzt hier in Schweden
in einem System, wo man mich von einen zum anderen Spezialisten geschickt hat. Ich brauchte nun nicht wie in Deutschland eine
Überweisung vom Hausarzt zum Spezialisten, sondern alles ging Automatich von sich.
Hier in Schweden bin ich nicht auf die Willkür der Ärtze ausgesetzt, die sich wie in Deutschland, die Patienten zuschanzen und es nur noch in Deutschland um Geldverdienen geht? Das sind von mir Aussagen, die ich in 16 Jahren meiner Krankheit speziell in Deutschland erlebt habe und
deutsche Ärtze haben mich auch mit meiner Krankheit abgeschrieben und allein gelassen. Entweder wollten sie mir nicht mehr helfen, oder ihr Latein war am Ende.
Aber ich will auch noch einmal meine Gedanken hier darlegen, wie habe ich mich im Krankenhaus in Schweden Gefühlt?
Da ich auch in Deutschland in vielen Krankenhäusern gelegen habe, bin ich doch, von den deutschen Krankenhäusern entäuscht.
Am Anfang muß ich sagen, das man in schwedischen Krankenhäusern eine gewisse familäre Empfindung erhältst. Ich will damit ausdrücken,
Du bist in einer großen Familie. Schon allein das wecken findet zwischen 6.00 und 7.00 Uhr statt. In Deutschland ist das zwischen 4.00 und 5.00 Uhr.
Auch gibt es für mich einige Vorteile in folgenden Dingen?
Will ich im Krankenhaus telefonieren, so kann ich für einen kleinen Obelus bei meinen Telefonanbieter eine Telefon-Umleitung beantragen
und ich telefoniere über mein Festnetz zu Festnetzkontitionen. So kann ich auch Anrufe für billiges Geld meines Anbieters aus Deutschland
bekommen.
Es gibt aber noch andere Vorteile.
Will ich Fernsehen empfangen, so kann ich die öffentlich rechtlichen schwedischen Programme ohne Kosten empfangen. Wenn ich mich an die Kosten in der Charite in Berlin, für Telefon und Fernsehen erinnere, so wird mir heute noch schwarz vor Augen.
Nicht jeder hat das Prifileg so wie ich, andere Krankensysteme kennen zu lernen. Nur jeder kann eventuell von meinen Gedanken lernen.
Das meine Gedanken.
LG Barschfilet
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barschfilet
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Re: schwedisches Krankensystem
Nun noch von mir einige Gedanken, was jeder Deutscher, der in Schweden Urlaub macht, sich besorgen sollte?
Es ist die Europäische Krankenversicherungskarte. Man erhält diese ohne Kosten von seinem Anbieter. Mit dieser Karte kann
ich in Schweden die gleichen Leistungen, wie in Deutschland bekommen. Nur man muß einige Dinge beachten:
Schon in Deutschland sollte man sich Informieren, wo ist die nächste vårdcentral ( behandlungszentrum für ambulante Behandlungen)
oder wo finde ich die akutmottagning ( Notaufnahme)?
Die vårdcentral ist für kleine Maßnahmen zuständig und in der Regel ist kein Arzt vor Ort. Bei akuten Problemem sollte man auf jeden Fall
in die Notaufnahme gehen. Diese sind in der Regel in großen Krankenhäusern und sie haben alle Instrumenter bzw. Geräte.
Dazu ein Beispiel: Mir war schlecht und mir wurde auch schwarz vor den Augen. Eine Diagnose konnte man mir in der vårdcentral nicht stellen,
da ein Arzt nicht vor Ort war, deswegen wurde ich in die akutmottagning geschickt. Dort stellte man fest, ich hatte einen Herzinfarkt.
Nun wurden alle Instrumente eingesetzt, wie Röngten usw. Und zum Schluß wurde ich hier in Linköping operiert und habe 4 Beipasse bekommen.
Obwohl ich damals noch Deutscher war, wurden alle Kosten von der deutschen Krankenkasse übernommen wurden.
So ist es also wichtig: Das ich die Europäische Krankenversicherungskarte habe.
Wenn ich auch gegenüber Deutschland einige Mehrkosten im Moment habe, 300 Kronen für einen Arztbesuch, so wird das hier in Schweden auf 900 Kronen beschränkt und alle weiteren Behandlungen sind umsonst.
Für mich also- kein Vergleich zu den Versicherungssystemen? Sondern wie hilft man mir?
LG Barschfilet
Es ist die Europäische Krankenversicherungskarte. Man erhält diese ohne Kosten von seinem Anbieter. Mit dieser Karte kann
ich in Schweden die gleichen Leistungen, wie in Deutschland bekommen. Nur man muß einige Dinge beachten:
Schon in Deutschland sollte man sich Informieren, wo ist die nächste vårdcentral ( behandlungszentrum für ambulante Behandlungen)
oder wo finde ich die akutmottagning ( Notaufnahme)?
Die vårdcentral ist für kleine Maßnahmen zuständig und in der Regel ist kein Arzt vor Ort. Bei akuten Problemem sollte man auf jeden Fall
in die Notaufnahme gehen. Diese sind in der Regel in großen Krankenhäusern und sie haben alle Instrumenter bzw. Geräte.
Dazu ein Beispiel: Mir war schlecht und mir wurde auch schwarz vor den Augen. Eine Diagnose konnte man mir in der vårdcentral nicht stellen,
da ein Arzt nicht vor Ort war, deswegen wurde ich in die akutmottagning geschickt. Dort stellte man fest, ich hatte einen Herzinfarkt.
Nun wurden alle Instrumente eingesetzt, wie Röngten usw. Und zum Schluß wurde ich hier in Linköping operiert und habe 4 Beipasse bekommen.
Obwohl ich damals noch Deutscher war, wurden alle Kosten von der deutschen Krankenkasse übernommen wurden.
So ist es also wichtig: Das ich die Europäische Krankenversicherungskarte habe.
Wenn ich auch gegenüber Deutschland einige Mehrkosten im Moment habe, 300 Kronen für einen Arztbesuch, so wird das hier in Schweden auf 900 Kronen beschränkt und alle weiteren Behandlungen sind umsonst.
Für mich also- kein Vergleich zu den Versicherungssystemen? Sondern wie hilft man mir?
LG Barschfilet
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goteborgcity
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Re: schwedisches Krankensystem
Es geht bei den 900 Kronen um Behandlungskosten, wo Zahnarzt (einige wenige Ausnahmen), technische Hilfmittel und Medikamente nicht eingehen. Bei Medikamenten muss man bis zu 1800 Kronen selbst bezahlen und für technische Hilfsmittel 2000 Kronen.
Nicht nur Deutsche, die nach Schweden kommen, sollten die Versicherungskarte beantragen, denn sie ist für Schweden im Ausland genauso wichtig.
Es gibt auch Vårdcentralen mit Ärzten, aber zum einen nicht für alle Bereiche und zum anderen kann man sich nicht in ganz Schweden darauf verlassen.
Nicht nur Deutsche, die nach Schweden kommen, sollten die Versicherungskarte beantragen, denn sie ist für Schweden im Ausland genauso wichtig.
Es gibt auch Vårdcentralen mit Ärzten, aber zum einen nicht für alle Bereiche und zum anderen kann man sich nicht in ganz Schweden darauf verlassen.
Der Teilnehmer goteborgcity wurde vom Moderator des Forums ausgeschlossen und wird daher keine weiteren Beiträge mehr erstellen und
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Re: schwedisches Krankensystem
Hier eine gesamte Darstellung darüber, was in Schweden wie viel kostet und wie viel der Patient selbst tragen muss:
http://schweden-aktuell.blogspot.com/20 ... n-und.html
http://schweden-aktuell.blogspot.com/20 ... n-und.html
Der Teilnehmer goteborgcity wurde vom Moderator des Forums ausgeschlossen und wird daher keine weiteren Beiträge mehr erstellen und
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kann nicht mehr über eine PN erreicht werden.
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barschfilet
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Re: schwedisches Krankensystem
Nun bin ich also wieder zurück.
Hatte viele Probleme und konnte nur mit Morfium behandelt werden.
Hatte eine OP, die 4/12 Stunden gedauert hat, und normale Schmerzmittel nicht gewirkt haben.
So habe ich Morfium erhalten und mit Morfium konnte ich Leben.
Aber Morfium verändert die Gedanken und Du denskt, Du bist in einer anderen Welt?
7 Tage nach meiner OP wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Nun begannen meine Probleme?
Zu Hause war am Anfang alles noch I.O.
Doch dann hatte ich Probleme mit dem Essen. Jedesmal, wenn ich ich etwas gegessen hatte, hatte ich
furchtbare Schmerzen im Bauch?
Auch war mein Stuhl ganz orange.
Nun entschloß ich mich, ins Krankenhaus zu gehen und zu Kontrollieren, was die Ursachen sind?
Auf eine Aufnahme im Krankenhaus war ich nicht vorbereitet? Aber ich hatte noch meine Nachbarn. Sie
konnten meine Katzen nach meinen Telefonaten versorgen und ich konnte dann ohne Probleme im
Krankenhaus liegen und dann Antibiotika erhalten.
Ich schreibe es hier so Ausführlich, weil ich solch eine OP, in Deutschland nie erhalten hätte.
Ich will weder das schwedische noch das deutschen Krankensystem vergleichen?
Für mich ist in erster Linie, das mir geholfen wird?
Und das ist der Unterschied, zum deutschen System. Kann man in Deutschland mit Dir kein Geld mehr verdienen,
so bist Du für das System Uninteressant? So hast Du auch keine Chanse, das Dir geholfen wird.
So bezahle ich also für etwas, was ich
für mich in Deutschland auf Grund meiner Erkrankung bezahlen muß, nur weil ich Krank bin.
Hatte viele Probleme und konnte nur mit Morfium behandelt werden.
Hatte eine OP, die 4/12 Stunden gedauert hat, und normale Schmerzmittel nicht gewirkt haben.
So habe ich Morfium erhalten und mit Morfium konnte ich Leben.
Aber Morfium verändert die Gedanken und Du denskt, Du bist in einer anderen Welt?
7 Tage nach meiner OP wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Nun begannen meine Probleme?
Zu Hause war am Anfang alles noch I.O.
Doch dann hatte ich Probleme mit dem Essen. Jedesmal, wenn ich ich etwas gegessen hatte, hatte ich
furchtbare Schmerzen im Bauch?
Auch war mein Stuhl ganz orange.
Nun entschloß ich mich, ins Krankenhaus zu gehen und zu Kontrollieren, was die Ursachen sind?
Auf eine Aufnahme im Krankenhaus war ich nicht vorbereitet? Aber ich hatte noch meine Nachbarn. Sie
konnten meine Katzen nach meinen Telefonaten versorgen und ich konnte dann ohne Probleme im
Krankenhaus liegen und dann Antibiotika erhalten.
Ich schreibe es hier so Ausführlich, weil ich solch eine OP, in Deutschland nie erhalten hätte.
Ich will weder das schwedische noch das deutschen Krankensystem vergleichen?
Für mich ist in erster Linie, das mir geholfen wird?
Und das ist der Unterschied, zum deutschen System. Kann man in Deutschland mit Dir kein Geld mehr verdienen,
so bist Du für das System Uninteressant? So hast Du auch keine Chanse, das Dir geholfen wird.
So bezahle ich also für etwas, was ich
für mich in Deutschland auf Grund meiner Erkrankung bezahlen muß, nur weil ich Krank bin.
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alter Schwede
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Re: schwedisches Krankensystem
Hallo Barschfilet, willkommen zurück und ich freue mich dich wieder zu lesen. Alles Gute und Gute Besserung im nachhinein wünschen Andreas und Anne aus dem Värmland
-
vorstopper
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Re: schwedisches Krankensystem
Hallo Barschfilet,
fein, daß Du alles einigermaßen überstanden hast.
Wünsch Dir viel Gesundheit und Kraft, um auch mit Freude in die Zukunft blicken zu können.
Wie geht es Dir denn eigentlich genau?
Kannste wieder werkeln und reparieren und bauen und angeln?
Lieben Gruß von Micky und Sigi

fein, daß Du alles einigermaßen überstanden hast.
Wünsch Dir viel Gesundheit und Kraft, um auch mit Freude in die Zukunft blicken zu können.
Wie geht es Dir denn eigentlich genau?
Kannste wieder werkeln und reparieren und bauen und angeln?
Lieben Gruß von Micky und Sigi
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Handwerker
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Re: schwedisches Krankensystem
Schön zu hören, das es auch positive Erfahrungen gibt. Ich gerate wohl immer an die falschen Ärzte.
Nachdem ich letztens mal krank wurde, bekam ich mit, das der Gesetzgeber klammheimlich die Karenztage für Företagare von 1 auf 7 hochgeschraubt hat. Bedeutet: erst ab dem 8 Tag Krankengeld. Aber so zwingen sie uns selbstständige Idioten wenigstens dazu nie krank zu sein. Irgendwelche Trottel müssen ja die Steuern erwirtschaften...
Nachdem ich letztens mal krank wurde, bekam ich mit, das der Gesetzgeber klammheimlich die Karenztage für Företagare von 1 auf 7 hochgeschraubt hat. Bedeutet: erst ab dem 8 Tag Krankengeld. Aber so zwingen sie uns selbstständige Idioten wenigstens dazu nie krank zu sein. Irgendwelche Trottel müssen ja die Steuern erwirtschaften...
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Framsidan
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Re: schwedisches Krankensystem
Da ich selber nicht mehr berufstätig bin, so ist man nicht mehr in allem so gut informiert. Aber früher war es immer so dass jeder Unternehmer selber wählen konnte ab wann er Krankengeld haben wollte.
Kein normaler Arbeitnehmer kriegt ab dem 1. Tag an Krankengeld, das ist schon seit vielen Jahren geändert.
Kein normaler Arbeitnehmer kriegt ab dem 1. Tag an Krankengeld, das ist schon seit vielen Jahren geändert.
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barschfilet
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Re: schwedisches Krankensystem
An Alle erst ein mal ein ganz großes Dankeschön. Solche Worte hört man gern und auch solche Worte bauen mich von Euch sehr auf.
Im Moment kann ich wieder ganz gut werkeln und ich denke, ich habe das Gröbste überstanden.
Am Montag habe ich noch einmal einen Termin im Krankenhaus in Eksjö zur Kontrolle. Kleine Probleme gibt es noch, aber da der Frühling
da ist, habe ich viel, viel Arbeit.
Zum Angeln komme ich im Moment noch nicht. Hatte ja auch Probleme mit meinem Ruderboot. Mußte im Herbst Löcher in die Auftriebskörber
bohren, da sie sich vollkommen mit Wasser gefüllt hatten. Das liegt daran, das das Boot ja schon mindestens 15 Jahre auf den Buggel hat
und sich überall Haarrisse gebildet haben, wo das Wasser eindringen kann. Von Außen habe ich das Boot ja schon mit Matte und neuen Anstrich versehen, nun muß ich es eben noch von Innen machen. Aber dann habe ich wieder ein fast neues Boot?
Auch habe ich noch viel vor. Will das Bad und die Küche Neu renovieren. Will Laminat in allen Räumen legen und muß auch meinen Kamin mit
neuen Schamotten auslegen. Arbeit also ohne Ende.
Das aber erst einmal kurz von mir.
An Alle liebe Grüße
von Barschfilet
Im Moment kann ich wieder ganz gut werkeln und ich denke, ich habe das Gröbste überstanden.
Am Montag habe ich noch einmal einen Termin im Krankenhaus in Eksjö zur Kontrolle. Kleine Probleme gibt es noch, aber da der Frühling
da ist, habe ich viel, viel Arbeit.
Zum Angeln komme ich im Moment noch nicht. Hatte ja auch Probleme mit meinem Ruderboot. Mußte im Herbst Löcher in die Auftriebskörber
bohren, da sie sich vollkommen mit Wasser gefüllt hatten. Das liegt daran, das das Boot ja schon mindestens 15 Jahre auf den Buggel hat
und sich überall Haarrisse gebildet haben, wo das Wasser eindringen kann. Von Außen habe ich das Boot ja schon mit Matte und neuen Anstrich versehen, nun muß ich es eben noch von Innen machen. Aber dann habe ich wieder ein fast neues Boot?
Auch habe ich noch viel vor. Will das Bad und die Küche Neu renovieren. Will Laminat in allen Räumen legen und muß auch meinen Kamin mit
neuen Schamotten auslegen. Arbeit also ohne Ende.
Das aber erst einmal kurz von mir.
An Alle liebe Grüße
von Barschfilet
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Re: schwedisches Krankensystem
@ Barschfilet:
Herzlichen Dank für die aufschlussreichen Infos über das schwedische Gesundheitssystem und weiterhin gute Genesung !
Hinsichtlich der Versorgung Älterer scheint mir in Schweden vieles besser zu laufen als in Deutschland. Z.B. bekommt meine 90jährige Tante in S Haushaltshilfe auf Krankenversicherungskosten. In D hätte sie das allenfalls dann bekommen, wenn sie sich nicht mehr allein an- und ausziehen oder ihre Medikamente nicht mehr eigenverantwortlich nehmen könnte - für deutsche häusliche Krankenpflegeleistungen wäre meine Tante noch viel zu fit ...
Herzlichen Dank für die aufschlussreichen Infos über das schwedische Gesundheitssystem und weiterhin gute Genesung !
Hinsichtlich der Versorgung Älterer scheint mir in Schweden vieles besser zu laufen als in Deutschland. Z.B. bekommt meine 90jährige Tante in S Haushaltshilfe auf Krankenversicherungskosten. In D hätte sie das allenfalls dann bekommen, wenn sie sich nicht mehr allein an- und ausziehen oder ihre Medikamente nicht mehr eigenverantwortlich nehmen könnte - für deutsche häusliche Krankenpflegeleistungen wäre meine Tante noch viel zu fit ...
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Re: schwedisches Krankensystem
Lefteri den Menschen möchte ich treffen der Haushaltshilfe auf Krankenversicherung bekommt.Lefteri hat geschrieben:@ Barschfilet:
Herzlichen Dank für die aufschlussreichen Infos über das schwedische Gesundheitssystem und weiterhin gute Genesung !
Hinsichtlich der Versorgung Älterer scheint mir in Schweden vieles besser zu laufen als in Deutschland. Z.B. bekommt meine 90jährige Tante in S Haushaltshilfe auf Krankenversicherungskosten. In D hätte sie das allenfalls dann bekommen, wenn sie sich nicht mehr allein an- und ausziehen oder ihre Medikamente nicht mehr eigenverantwortlich nehmen könnte - für deutsche häusliche Krankenpflegeleistungen wäre meine Tante noch viel zu fit ...
Man kann Hemtjänst beantragen aber der ist nicht umsonst sondern kostet ganz schön.
Seit über 10 Jahre erledigt mein Mann alle Bezahlungen und jeden Schreibkram für seine Mutter. So wir wissen was es kostet.
Auch hatte ich vor Jahren nach einigen schweren OP´s für einige wochen Hilfe. War ca 1/4 Stunde 2-3 mal die Woche. Es waren teure Viertelstunden.
Die alten Leute bezahlen für die praktische Hilfe die sie bekommen ( wird festgelegt bei was sie Hilfe bekommen) . Kommt Pflegepersonal dann ist das Vård och Omsorg und kostet auch. Aber nehmen die z.B. eine Blutprobe dann kostet das nochmal extra.
Im altenheim bezahlen sie
1. Miete, 2. Essen, 3. reine machen, 4. vård och omsorg. Aber a<uch da kostet es extra wenn was zwischendurch gemacht wird. Jede Blutprobe kostet z.B. 100 Kr extra.
Sie kriegen nichts umsonst sondern bezahlen für jede Handreichung.
Aber es gibt in manchen Gemeinden einen sog. Fixartjänst der alten Leuten bei gewissen Sachen helfen kann, z.B. Glühbirnen wechseln, Gardinen wechseln usw. Jedoch darf es nichts sein was in der Arbeit vom Hemtjänst inbegriffen ist. Aber das gibt es nicht überall
Framsidan
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barschfilet
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Re: schwedisches Krankensystem
Ich kann hier nur als Rentner berichten und wie ich all meine Behandlungen so sehe.
Viele Dinge sind anders als in Deutschland. Auch hat man kaum eine freie Arztwahl.
Aber das hat auch etwas positives. Hast Du eine ernsthafte Erkrankung, so wirst Du gleich
an den richtigen Arzt oder das Krankenhaus überwiesen. Und Dir stehen dann alle Untersuchungen
beim Spezialisten bevor. Und dann wirst Du auch mal schnell in der Nacht in die Röhre geschickt oder
es werden Aufnahmen von Dir gemacht, um die Ursachen zu finden. Ein Nachteil ist sicher hier in Schweden,
das das Land so groß ist und die Entfernungen zu den Krankenhäusern weit sind.
Von meiner warte ausgegangen, so brauche ich nicht nach Tranås oder Grenna zu fahren, da sind in der Regel keine Ärtze
vor Ort. Also sind meine Ansprechpartner die Krankenhäuser in Jönköping oder Eksjö. Und dann gehe ich in die Notaufnahme.
Nun muß man wieder diferenzieren, beide Krankenhäuser sind für spezielle Erkrankungen zuständig.
Ich bin mit all den Problemen aber hier beim schwedischen Krankensystem gut Aufgehoben.
Eigentlich muß man es aber am eigenen Körper erfahren.
Auch kann ich keine oder will keine Vergleiche ziehen.
Jedes Krankensystem hat seine Vor- und Nachteile.
LG Barschfilet
Viele Dinge sind anders als in Deutschland. Auch hat man kaum eine freie Arztwahl.
Aber das hat auch etwas positives. Hast Du eine ernsthafte Erkrankung, so wirst Du gleich
an den richtigen Arzt oder das Krankenhaus überwiesen. Und Dir stehen dann alle Untersuchungen
beim Spezialisten bevor. Und dann wirst Du auch mal schnell in der Nacht in die Röhre geschickt oder
es werden Aufnahmen von Dir gemacht, um die Ursachen zu finden. Ein Nachteil ist sicher hier in Schweden,
das das Land so groß ist und die Entfernungen zu den Krankenhäusern weit sind.
Von meiner warte ausgegangen, so brauche ich nicht nach Tranås oder Grenna zu fahren, da sind in der Regel keine Ärtze
vor Ort. Also sind meine Ansprechpartner die Krankenhäuser in Jönköping oder Eksjö. Und dann gehe ich in die Notaufnahme.
Nun muß man wieder diferenzieren, beide Krankenhäuser sind für spezielle Erkrankungen zuständig.
Ich bin mit all den Problemen aber hier beim schwedischen Krankensystem gut Aufgehoben.
Eigentlich muß man es aber am eigenen Körper erfahren.
Auch kann ich keine oder will keine Vergleiche ziehen.
Jedes Krankensystem hat seine Vor- und Nachteile.
LG Barschfilet
- Aelve
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Re: schwedisches Krankensystem
Hallo Barschfilet,
lese erst jetzt Deinen Krankenbericht. Du hast in letzter Zeit viel durchmachen und aushalten müssen. Jetzt wünsche ich Dir alles erdenklich Gute für Deine weitere gute Genesung und dass sich bald der Erfolg Deiner ganzen Behandlungen bemerkbar macht durch eine viel bessere Lebensqualität. Lasse es langsam angehen, damit Du dann gestärkt Deine ganzen Pläne, die Du mit Deinem Häuschen hast, verwirlichen kannst.
Dir alles Gute zur Heilung und dass Du bald wieder ganz einsatzfähig bist
wünscht Dir Aelve
lese erst jetzt Deinen Krankenbericht. Du hast in letzter Zeit viel durchmachen und aushalten müssen. Jetzt wünsche ich Dir alles erdenklich Gute für Deine weitere gute Genesung und dass sich bald der Erfolg Deiner ganzen Behandlungen bemerkbar macht durch eine viel bessere Lebensqualität. Lasse es langsam angehen, damit Du dann gestärkt Deine ganzen Pläne, die Du mit Deinem Häuschen hast, verwirlichen kannst.
Dir alles Gute zur Heilung und dass Du bald wieder ganz einsatzfähig bist
wünscht Dir Aelve
Zuletzt geändert von Aelve am 21. Mai 2011 21:53, insgesamt 1-mal geändert.
So arbeiten, als könnte man ewig leben. So leben, als müsste man täglich sterben.
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Speedy
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Re: schwedisches Krankensystem
..hallo?!?! Was nuetzt mir die grosse Familie, wenn ich nicht operiert werde obwohl es ein akuter Fall ist. All das nur weil Krankenhausleitung und Äeschaft so miteinander in Klinsch liegen, dass der Spezialist der OP machen sollte entlassen wird (aktueller Fall in Varberg). Ich habe von einem solchen Fall in Deutschland noch nie gehört. 126 Operationen mussten abgesagt werden und nun??? Weder vom Länsting, Krankenhausleitung oder dem Ärztefaket gab es eine Entschuldigung gegenueber den Patienten. Ich finde das ist ein Skandal........
-
barschfilet
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Re: schwedisches Krankensystem
Eigentlich war bis zu meiner letzten OP. die Welt noch ganz in Ordnung. Mittlerweile sind aber meine
Einschätzungen ins schwedische Krankensystem ein wenig gesunken.
So bin ich nach meiner Entlassung (OP), nach 2 Wochen wieder ins Krankenhaus in die Notaufnahme
gefahren, da ich Schmerzen beim Essen hatte und dasgleiche auch beim Toilettengang Groß und Klein.
Mußte dann eine Nacht im Krankenhaus bleiben und habe Antibiotika erhalten. Wieder Entlassen war
das Befinden für wenige Tage Positiv. Dann fingen die Schmerzen wieder an. Hatte dann auch eine
Nachuntersuchung. Hier wurde entschieden, eine Darmspiegelung zu machen. Das aber die Darmspiegelung
erst in 6 Wochen (14 Juni) stattfindet, das war für mich doch dann nicht verständlich.
Ich kann es mir nur so vorstellen, man hat bei der OP. meine Därme nicht mehr richtig verlegt, deswegen
auch die Schmerzen beim Stuhlgang, das eine Verängung des Darmes nun stattfindet.
Die Betreuung nach der OP. hat meiner Meinung nach nicht die Priorität wie in Deutschland. Du hast hier nur
die Notaufnahme als Ansprechpartner.
Das mußte ich jetzt nach der OP. feststellen.
Nun noch einige Gedanken zur Hilfe im Haushalt:
Unsere Gemeinde hat ein Hilfssystem, was Kostenlos ist und was sich auf die Hilfe im Haushalt beschränkt.
Also mal Abwaschen, auch mal Einkaufen und auch mal das Haus zu säubern. Bis jetzt brauchte ich die
Nachbarschaftshilfe noch nicht, auch würden meine Nachbarn mich in jeder Hinsicht unterstützen.
Das mal meine Gedanken.
LG Barschfilet
Einschätzungen ins schwedische Krankensystem ein wenig gesunken.
So bin ich nach meiner Entlassung (OP), nach 2 Wochen wieder ins Krankenhaus in die Notaufnahme
gefahren, da ich Schmerzen beim Essen hatte und dasgleiche auch beim Toilettengang Groß und Klein.
Mußte dann eine Nacht im Krankenhaus bleiben und habe Antibiotika erhalten. Wieder Entlassen war
das Befinden für wenige Tage Positiv. Dann fingen die Schmerzen wieder an. Hatte dann auch eine
Nachuntersuchung. Hier wurde entschieden, eine Darmspiegelung zu machen. Das aber die Darmspiegelung
erst in 6 Wochen (14 Juni) stattfindet, das war für mich doch dann nicht verständlich.
Ich kann es mir nur so vorstellen, man hat bei der OP. meine Därme nicht mehr richtig verlegt, deswegen
auch die Schmerzen beim Stuhlgang, das eine Verängung des Darmes nun stattfindet.
Die Betreuung nach der OP. hat meiner Meinung nach nicht die Priorität wie in Deutschland. Du hast hier nur
die Notaufnahme als Ansprechpartner.
Das mußte ich jetzt nach der OP. feststellen.
Nun noch einige Gedanken zur Hilfe im Haushalt:
Unsere Gemeinde hat ein Hilfssystem, was Kostenlos ist und was sich auf die Hilfe im Haushalt beschränkt.
Also mal Abwaschen, auch mal Einkaufen und auch mal das Haus zu säubern. Bis jetzt brauchte ich die
Nachbarschaftshilfe noch nicht, auch würden meine Nachbarn mich in jeder Hinsicht unterstützen.
Das mal meine Gedanken.
LG Barschfilet
Re: schwedisches Krankensystem
Hej barschfilet, ich gebe Dir da völlig recht. Ich finde das System hier in Schweden auch besser als das deutsche.
Allerdings habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht. So wurde ich mit einem Muskelriss unter der letzten linken Rippe wieder nach Haus geschickt. Man hat heute keine Zeit und ich soll morgen wieder kommen, vielleicht findet man dann einen freien Thermin. Meine Frau hat eine kaputte Hüfte und sollte in Deutschland operiert werden. Durch unseren Umzug nach Schweden ist aber daraus nichts geworden. Hier hat der Arzt sie untersucht und geröntgt und stellte dann fest, dass die Hüfte sehr stark zerschlissen ist und operiert werden müsste, aber mit Ihren 52 Jahren noch zu jung ist und desshalb erst noch ein paar Lahre Schmerztabletten nehmen soll. Ja schon klar und wenn die nicht mehr helfen versuchen wir es mal mit Drogen?
Wir haben dann die Vårdcentral gewechselt und nun läuft alles seinen Gang. zum Glück hat man in Schweden die freie Auswahl. Im übrigen zahlt man wenn man zur Vårdcentral kommt nur 150 SEK pro Besuch und 80 SEK für Behandlungen wie till exempel Krankengym. Wenn man dann die 900 SEK erreicht hat, wird man für das restliche Kalenderjahr von den Zahlungen befreit. Bei Medikamenten ist es dann ähnlich, man bekommt dann einen Rabatt von 50% auf die Zuzahlung.
Die 300 SEK, die Du erwähntest, muß man zahlen wenn man nicht in die Vårdcentral geht sondern ins Krankenhaus zur Akutbehandlung.
Allen einen gesunden Aufenthalt in Schweden
Med vänliga hälsningar, Andreas
Allerdings habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht. So wurde ich mit einem Muskelriss unter der letzten linken Rippe wieder nach Haus geschickt. Man hat heute keine Zeit und ich soll morgen wieder kommen, vielleicht findet man dann einen freien Thermin. Meine Frau hat eine kaputte Hüfte und sollte in Deutschland operiert werden. Durch unseren Umzug nach Schweden ist aber daraus nichts geworden. Hier hat der Arzt sie untersucht und geröntgt und stellte dann fest, dass die Hüfte sehr stark zerschlissen ist und operiert werden müsste, aber mit Ihren 52 Jahren noch zu jung ist und desshalb erst noch ein paar Lahre Schmerztabletten nehmen soll. Ja schon klar und wenn die nicht mehr helfen versuchen wir es mal mit Drogen?
Wir haben dann die Vårdcentral gewechselt und nun läuft alles seinen Gang. zum Glück hat man in Schweden die freie Auswahl. Im übrigen zahlt man wenn man zur Vårdcentral kommt nur 150 SEK pro Besuch und 80 SEK für Behandlungen wie till exempel Krankengym. Wenn man dann die 900 SEK erreicht hat, wird man für das restliche Kalenderjahr von den Zahlungen befreit. Bei Medikamenten ist es dann ähnlich, man bekommt dann einen Rabatt von 50% auf die Zuzahlung.
Die 300 SEK, die Du erwähntest, muß man zahlen wenn man nicht in die Vårdcentral geht sondern ins Krankenhaus zur Akutbehandlung.
Allen einen gesunden Aufenthalt in Schweden
Med vänliga hälsningar, Andreas
Manche Menschen haben einen Horizont, dessen Radius gleich null ist. Diesen nennen sie dann Standpunkt.
Re: schwedisches Krankensystem
Hallo Andreas,
vielen Dank für Deinen Beitrag. Mein Name ist Micky. Ich habe eine Frage an Deine Frau.
Wie waren die ersten Beschwerden an der kaputten Hüfte?
Mir tut die linke Hüfte oft beim schlafen weh. Schmerztabletten nützen nichts.
Jetzt zieht es mir auch noch tagsüber in den Oberschenkel. Außenseite und Oberseite.
Jetzt habe ich mich mit Pferdesalbe eingeschmiert. Weis nicht ob es hilft.
Wir sind zur Zeit in Värmland bis Anfang September. Ich mag noch nicht
zum Arzt gehen. Solange ich es aushalten kann. Diese Stiche in den Oberschenkel
sind so furchtbar. Ansonsten geht es uns gut.
Kannst Du Deine Frau bitte mal fragen?
Lieben Gruß Micky

vielen Dank für Deinen Beitrag. Mein Name ist Micky. Ich habe eine Frage an Deine Frau.
Wie waren die ersten Beschwerden an der kaputten Hüfte?
Mir tut die linke Hüfte oft beim schlafen weh. Schmerztabletten nützen nichts.
Jetzt zieht es mir auch noch tagsüber in den Oberschenkel. Außenseite und Oberseite.
Jetzt habe ich mich mit Pferdesalbe eingeschmiert. Weis nicht ob es hilft.
Wir sind zur Zeit in Värmland bis Anfang September. Ich mag noch nicht
zum Arzt gehen. Solange ich es aushalten kann. Diese Stiche in den Oberschenkel
sind so furchtbar. Ansonsten geht es uns gut.
Kannst Du Deine Frau bitte mal fragen?
Lieben Gruß Micky
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Framsidan
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Re: schwedisches Krankensystem
Nun hoffe ich nicht dass ich zweimal hier schreibe aber plötzlich verschwand mein Eintrag.
Micky für mich hört sich das nich tnach Hüfte an. Hast du Problem mit deinem Rücken? Ich habe ja viele Probleme mit Rücken und kenne deine Beschreibung wieder.
Andreas(cca) du bekommst nicht direkt 50% prozent auf Medizin. Erst mal mus man ca 900 Kronen ( oder sinds schon 1000?) ganz selbst bezahlen. Hinterher beginnt der Rabattm von 10% aufwärts dann.
Umso näher du 1800 Kronen kommst umso mehr Rabatt kriegst du.
Leider muss ich einiges an Medizin essen und hab das System gelernt während meiner 31 Jahren hier
Framsidan
Micky für mich hört sich das nich tnach Hüfte an. Hast du Problem mit deinem Rücken? Ich habe ja viele Probleme mit Rücken und kenne deine Beschreibung wieder.
Andreas(cca) du bekommst nicht direkt 50% prozent auf Medizin. Erst mal mus man ca 900 Kronen ( oder sinds schon 1000?) ganz selbst bezahlen. Hinterher beginnt der Rabattm von 10% aufwärts dann.
Umso näher du 1800 Kronen kommst umso mehr Rabatt kriegst du.
Leider muss ich einiges an Medizin essen und hab das System gelernt während meiner 31 Jahren hier
Framsidan
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barschfilet
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Re: schwedisches Krankensystem
Hallo Micky,
villeicht mal meine Krankengeschichte, die Dir vielleicht helfen könnte?
Seit Jahren leide ich an Schmerzen in der linken Hüfte. Immer war der Verdacht, meine Hüften haben
einen Schaden. Ein Röntgen hatte aber ergeben, das meine Hüften in Ordnung sind. Als ich vor 2 Jahren
in der Charite in Berlin war, da überhaupt nichts mehr lief, habe ich zum Schluß auf allen Vieren die
Annahme erreicht und man hat mich im Rollstuhl zum Zimmer gebracht. Da ich aber wegen Rückenproplemen
dort eingeliefert wurde, erhielt ich 8 Infiltrationen mit Cordison, was mich zwar von den Rückenschmerzen
befreite, aber die Hüftprobleme waren immer noch da. Sie traten speziell auf, wenn ich Anstiege gehen
mußte und 200 meter wurden für mich zur Qual.
Nun gibt es hier in Schweden eine Untersuchung für über 60zig Jährige, wo man mit Ultraschall die Venen
in die Beine untersucht. Also von der Aorta ausgehent. Man hat dann festgestellt, die Linke Vene hat noch
15% und die rechte noch 70%. Das ist in Schweden Pflicht. Daraufhin hat man mich operiert und 2 Neue
Leitungen gesetzt und Heute bin ich Schmerzfrei. Solltest auch mal so eine Ultraschalluntersuchung machen
lassen, denn ich denke, Deine Schmerzen könnten damit zusammen hängen.
Lange habe ich mit Schmerzmittel meine Schmerzen in den Hüften bekämpft und jeder neue Arzt hat eine andere Theorie gehabt. Aber im Endeffekt hat mir meine OP. geholfen und Dank schwedischer Ärzte bin ich
Heute schmerzfrei. Die OP. war für mich nicht gerade ein Segen. Man hat mir den Bauch vom Schambereich bis zu den Brustwarzen aufgeschnitten, Schmerzmittel haben nur noch Morfium geholfen, aber ich habe es überlebt und bin heute Schmerzfrei und kann wieder laufen bergauf und bergrunter, dank schwedischer Ärzte.
LG hechtfilet
villeicht mal meine Krankengeschichte, die Dir vielleicht helfen könnte?
Seit Jahren leide ich an Schmerzen in der linken Hüfte. Immer war der Verdacht, meine Hüften haben
einen Schaden. Ein Röntgen hatte aber ergeben, das meine Hüften in Ordnung sind. Als ich vor 2 Jahren
in der Charite in Berlin war, da überhaupt nichts mehr lief, habe ich zum Schluß auf allen Vieren die
Annahme erreicht und man hat mich im Rollstuhl zum Zimmer gebracht. Da ich aber wegen Rückenproplemen
dort eingeliefert wurde, erhielt ich 8 Infiltrationen mit Cordison, was mich zwar von den Rückenschmerzen
befreite, aber die Hüftprobleme waren immer noch da. Sie traten speziell auf, wenn ich Anstiege gehen
mußte und 200 meter wurden für mich zur Qual.
Nun gibt es hier in Schweden eine Untersuchung für über 60zig Jährige, wo man mit Ultraschall die Venen
in die Beine untersucht. Also von der Aorta ausgehent. Man hat dann festgestellt, die Linke Vene hat noch
15% und die rechte noch 70%. Das ist in Schweden Pflicht. Daraufhin hat man mich operiert und 2 Neue
Leitungen gesetzt und Heute bin ich Schmerzfrei. Solltest auch mal so eine Ultraschalluntersuchung machen
lassen, denn ich denke, Deine Schmerzen könnten damit zusammen hängen.
Lange habe ich mit Schmerzmittel meine Schmerzen in den Hüften bekämpft und jeder neue Arzt hat eine andere Theorie gehabt. Aber im Endeffekt hat mir meine OP. geholfen und Dank schwedischer Ärzte bin ich
Heute schmerzfrei. Die OP. war für mich nicht gerade ein Segen. Man hat mir den Bauch vom Schambereich bis zu den Brustwarzen aufgeschnitten, Schmerzmittel haben nur noch Morfium geholfen, aber ich habe es überlebt und bin heute Schmerzfrei und kann wieder laufen bergauf und bergrunter, dank schwedischer Ärzte.
LG hechtfilet
- Grizzly2
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Re: schwedisches Krankensystem
Hej Barschfilet,
schön, dass Dir die Op. geholfen hat und es Dir diesbezüglich wieder gut geht.
Nur zum Verständnis:
Ich vermute, dass man Deine Baucharterien, nicht die Venen, untersucht und die Engstellen mit einer sogenannten Y-Prothese überbrückt hat (nebenbei: Ich hab mit der verlinkten Klinik nix zu tun, es war nur die erste HP, die bei diesem Stichwort aufgegangen ist).
schön, dass Dir die Op. geholfen hat und es Dir diesbezüglich wieder gut geht.
Nur zum Verständnis:
Ich vermute, dass man Deine Baucharterien, nicht die Venen, untersucht und die Engstellen mit einer sogenannten Y-Prothese überbrückt hat (nebenbei: Ich hab mit der verlinkten Klinik nix zu tun, es war nur die erste HP, die bei diesem Stichwort aufgegangen ist).
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barschfilet
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- Wohnort: Tranas
Re: schwedisches Krankensystem
Du hast Recht, irgentwie konnte ich es aber nicht richtig erklären. Jedoch durch diese OP. habe
ich jetzt keine Probleme mehr mit meinen Hüften und kann wieder ohne Probleme laufen.
Eigentlich konnte ich es vor der OP. nicht glauben, das ich 12 Jahre mit diesen Problem Leben
mußte und keiner in Deutschland von den renomierten Ärzten dieses Problem nicht gefunden hat?
Auch mein damaliger Besuch in der Charite in Berlin vor gut 2 Jahren, hat man zwar meine Schmerzen
im Rückenbereich durch Cordison ( 8 Spritzen ) eindämmen können und ich brauche Heute keine
Schmerzmittel mehr, aber das ein Durchblutungsproblem bei mir herrscht, wurde nicht festgestellt.
Nur durch die hier in Schweden durchgeführte Ultraschall Untersuchung, für alle über 60 Jahre, wurde
festgestellt, das ein Durchblutungsproblem bei mir vorherrscht. Das ich nach der OP. wieder richtig
laufen könnte, konnte ich mir nicht vorstellen. Heute ist es aber so, ich kann wieder richtig laufen
(ohne Schmerzen), habe keine Probleme mehr mit meinen Rücken und brauche Heute keine Schmerzmittel mehr, die ich 12 Jahre genommen habe, um meine Schmerzen zu bekämpfen.
In Deutschland bin ich Jahrelang zu Spezialisten gerannt, sie haben viel Geld gekostet, aber keiner hat die
wahren Ursachen erkannt. Eine simple Untersuchung hier in Schweden für alle über 60 Jahre, hat das
Problem aber an die Tagesordnung gebracht. Warum gibt es solche Untersuchungen nicht auch in Deutschland?
Was habe ich Heute wieder für eine Lebensqualität. Alles ist nun vorbei und ich hänge nicht mehr an
dem Tropf der verdienenden Lobby.
LG barschfilet
ich jetzt keine Probleme mehr mit meinen Hüften und kann wieder ohne Probleme laufen.
Eigentlich konnte ich es vor der OP. nicht glauben, das ich 12 Jahre mit diesen Problem Leben
mußte und keiner in Deutschland von den renomierten Ärzten dieses Problem nicht gefunden hat?
Auch mein damaliger Besuch in der Charite in Berlin vor gut 2 Jahren, hat man zwar meine Schmerzen
im Rückenbereich durch Cordison ( 8 Spritzen ) eindämmen können und ich brauche Heute keine
Schmerzmittel mehr, aber das ein Durchblutungsproblem bei mir herrscht, wurde nicht festgestellt.
Nur durch die hier in Schweden durchgeführte Ultraschall Untersuchung, für alle über 60 Jahre, wurde
festgestellt, das ein Durchblutungsproblem bei mir vorherrscht. Das ich nach der OP. wieder richtig
laufen könnte, konnte ich mir nicht vorstellen. Heute ist es aber so, ich kann wieder richtig laufen
(ohne Schmerzen), habe keine Probleme mehr mit meinen Rücken und brauche Heute keine Schmerzmittel mehr, die ich 12 Jahre genommen habe, um meine Schmerzen zu bekämpfen.
In Deutschland bin ich Jahrelang zu Spezialisten gerannt, sie haben viel Geld gekostet, aber keiner hat die
wahren Ursachen erkannt. Eine simple Untersuchung hier in Schweden für alle über 60 Jahre, hat das
Problem aber an die Tagesordnung gebracht. Warum gibt es solche Untersuchungen nicht auch in Deutschland?
Was habe ich Heute wieder für eine Lebensqualität. Alles ist nun vorbei und ich hänge nicht mehr an
dem Tropf der verdienenden Lobby.
LG barschfilet
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vorstopper
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Re: schwedisches Krankensystem
@ barschfilet
herzlichen glückwunsch
,, und weiterhin alles gute,,
george
herzlichen glückwunsch
george
Re: schwedisches Krankensystem
Hej alla tillsammans,
danke an Framsidan, das war mir so noch nicht bekannt. Hatte die Info aus der Apotheke. Aber vielleicht hat die gute Frau auch gesagt "ab 50%" und ich habe es nicht richtig verstanden. Darför tusend tack.
Für Micky, Du hast bestimmt schon an den anderen Beiträgen ersehen können das du um einen Arztbesuch nicht drum herum kommst. Meine Frau und ich haben beide Probleme mit der Hüfte, aber aus unterschiedlicher Ursache und mit unterschiedlichen Syntomen. Selbst wenn Eure Schmerzbilder identisch sind bedeutet dies nicht zwangsläufig das ihr die gleiche Krankheit habt. Du solltest also auf jeden Fall einen Arzt konsultieren.
Allen eine gute Besserung bzw. viel Gesundheit, Andy
danke an Framsidan, das war mir so noch nicht bekannt. Hatte die Info aus der Apotheke. Aber vielleicht hat die gute Frau auch gesagt "ab 50%" und ich habe es nicht richtig verstanden. Darför tusend tack.
Für Micky, Du hast bestimmt schon an den anderen Beiträgen ersehen können das du um einen Arztbesuch nicht drum herum kommst. Meine Frau und ich haben beide Probleme mit der Hüfte, aber aus unterschiedlicher Ursache und mit unterschiedlichen Syntomen. Selbst wenn Eure Schmerzbilder identisch sind bedeutet dies nicht zwangsläufig das ihr die gleiche Krankheit habt. Du solltest also auf jeden Fall einen Arzt konsultieren.
Allen eine gute Besserung bzw. viel Gesundheit, Andy
Manche Menschen haben einen Horizont, dessen Radius gleich null ist. Diesen nennen sie dann Standpunkt.
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Speedy
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Re: schwedisches Krankensystem
...find ich ja lustig....auf alle Kommentare von Barschfilet gibt es eine Antwort.....lest ihr alles andere nicht weil es nicht in euer Schwedenbild passt......
Re: schwedisches Krankensystem
Hi speedy,
das liegt vielleicht daran, das barschfilet das Thema hier eröffnet hat. Ausserdem stimmt das so nicht ganz. schau noch mal die beiträge durch dann wirst du feststellen, das du dich da girrt hast.
Gruß, Andy
das liegt vielleicht daran, das barschfilet das Thema hier eröffnet hat. Ausserdem stimmt das so nicht ganz. schau noch mal die beiträge durch dann wirst du feststellen, das du dich da girrt hast.
Gruß, Andy
Manche Menschen haben einen Horizont, dessen Radius gleich null ist. Diesen nennen sie dann Standpunkt.
Re: schwedisches Krankensystem
Die pflegerische Btreuung in unserem schwedischen Höglands- Krankenhaus ist sehr gut, allerdings sind sie vergesslich, was Termine betrifft, musste ich selbst erleben und nun erleiden. Ende Mai wurde ich mit einer Herzbeutelentzündung eingewiesen und bei der Entlassung für 4 Wochen krankgeschrieben. In diesen 4 Wochen sollte nochmals ein Herz -Ultraschall und ein Belastungs-EKG gemacht werden, zu dem sie mich aber ausdrücklich einberufen wollten. Nichts kam , keiner rief an, ich fühlte mich fit genug, also ging ich wieder arbeiten. Nach der ersten Arbeitswoche bin ich erneut im KH gelandet, weil die Erkrankung nun auf die Lunge übergegriffen hat und man entschuldigte sich etwas zaghaft, dass der Termin für die 2. Untersuchung in der Administration hängen geblieben sei. Nun hoffe ich ganz einfach, dass ich diesmal rechtzeitig die versprochene Untersuchung bekomme. Diesmal bin ich aber auch schlauer und rufe selbst zurück.
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barschfilet
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Re: schwedisches Krankensystem
Ich will mal so auf alle Beiträge antworten. Jeder hat ein anderes Krankenbild und eine Krankheit kann man mit der anderen
nicht vergleichen. Deswegen bin ich auch dagegen, das man im Fernsehen Sendungen über Krankheiten und dessen Bilder
berichtet. Ich habe lange Zeit solche Berichte gesehen und immer wieder Mut gefasst, über die empfohlenen Lösüngen bei
mir nach zu denken und eventuell die empfohlenen Lösungen bei mir auch anzuwenden. Doch im effekt haben all die Lösungen nichts
gebracht. Selbst in der Spezialklinik (Charite in Berlin) hat man mein Proplem nicht erkannt. Ich mußte erst hier in Schweden ins
Krankenhaus gehen, um meine Ursachen zu finden und dann auch zu beseitigen mit einer OP.
12 Jahre in Deutschland Spezialisten konsultiert und keiner wußte Rat. Immer wieder Schmerzmittel zu mir genommen. Man hatte
mir sogar von einen Spezialisten eine Therapie mit Tramal geraden, kommt als letztes vor Morphium. Was ich aber abgelehnt habe.
da ein längeres Einnehmen von Tramal zur Abhängigkeit führt.
In Deutschland habe ich festgestellt, das alle ihr Geld verdienen wollen. So überweist mich der Hausarzt zu seinen Kumpel, den
Spezialisten. Der, wenn er mit mir kein Geld mehr verdienen kann, mich wieder zum Hausarzt zurück überweist. Mein Hausarzt aber sagt nun,
ich verstehe nichts von deiner Krankheit, aber ich kann dir Schmerzmittel verschreiben. So dreht sich also das Karussell immer weiter und
dem Patienten ist nicht geholfen. Aber die Lobby hat wieder einmal ihr Geld verdient und wird es weiter an mir verdienen.
Ich bezahle also viel Geld für meine Krankenvorsorge, werde von einen maroden Krankensystem betreut und habe nichts davon
Viele können über ihre Probleme hier berichten, ändern wird sich an diesen System nichts. Weil das Krankensystem in Deutschland auf
Gewinn und nicht auf Helfen ausgelegt ist. Und die Lobby hat das sagen, nicht der Patient.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.
LG Barschfilet
nicht vergleichen. Deswegen bin ich auch dagegen, das man im Fernsehen Sendungen über Krankheiten und dessen Bilder
berichtet. Ich habe lange Zeit solche Berichte gesehen und immer wieder Mut gefasst, über die empfohlenen Lösüngen bei
mir nach zu denken und eventuell die empfohlenen Lösungen bei mir auch anzuwenden. Doch im effekt haben all die Lösungen nichts
gebracht. Selbst in der Spezialklinik (Charite in Berlin) hat man mein Proplem nicht erkannt. Ich mußte erst hier in Schweden ins
Krankenhaus gehen, um meine Ursachen zu finden und dann auch zu beseitigen mit einer OP.
12 Jahre in Deutschland Spezialisten konsultiert und keiner wußte Rat. Immer wieder Schmerzmittel zu mir genommen. Man hatte
mir sogar von einen Spezialisten eine Therapie mit Tramal geraden, kommt als letztes vor Morphium. Was ich aber abgelehnt habe.
da ein längeres Einnehmen von Tramal zur Abhängigkeit führt.
In Deutschland habe ich festgestellt, das alle ihr Geld verdienen wollen. So überweist mich der Hausarzt zu seinen Kumpel, den
Spezialisten. Der, wenn er mit mir kein Geld mehr verdienen kann, mich wieder zum Hausarzt zurück überweist. Mein Hausarzt aber sagt nun,
ich verstehe nichts von deiner Krankheit, aber ich kann dir Schmerzmittel verschreiben. So dreht sich also das Karussell immer weiter und
dem Patienten ist nicht geholfen. Aber die Lobby hat wieder einmal ihr Geld verdient und wird es weiter an mir verdienen.
Ich bezahle also viel Geld für meine Krankenvorsorge, werde von einen maroden Krankensystem betreut und habe nichts davon
Viele können über ihre Probleme hier berichten, ändern wird sich an diesen System nichts. Weil das Krankensystem in Deutschland auf
Gewinn und nicht auf Helfen ausgelegt ist. Und die Lobby hat das sagen, nicht der Patient.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.
LG Barschfilet
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barschfilet
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Re: schwedisches Krankensystem
Nun muß ich auch wieder einmal meinen Senf dazu geben.
Da ich ja eine OP hatte, 4 Beipässe, so habe ich wieder einmal eine Aufforderung bekommen, mich in der Vårdcentral zu melden. So wurde ich Untersucht, ein EKG gemacht und mein Allgemeinzustand festgestellt.
Alles war OK. und zum Schluß habe ich noch Krankengymnastik bekommen. Da ich schon lange meine Zuzahlungen erfüllt hatte, ist die Krankengymnastik umsonst.
Ich finde es gut, obwohl ich auch einige Dinge kritisieren könnte.
LG Peter
Da ich ja eine OP hatte, 4 Beipässe, so habe ich wieder einmal eine Aufforderung bekommen, mich in der Vårdcentral zu melden. So wurde ich Untersucht, ein EKG gemacht und mein Allgemeinzustand festgestellt.
Alles war OK. und zum Schluß habe ich noch Krankengymnastik bekommen. Da ich schon lange meine Zuzahlungen erfüllt hatte, ist die Krankengymnastik umsonst.
Ich finde es gut, obwohl ich auch einige Dinge kritisieren könnte.
LG Peter
Re: schwedisches Krankensystem
Ich selber habe in meinen 15 Monaten hier noch nicht einmal Kontakt mit dem schwedischen System haben müssen - toi toi toi. Von vielen Freunden habe ich aber leider auch nicht so gute Geschichten gehört...aber auch in DE gibt es schlimme Geschichten.
Ich hab dort drei Jahre bei einer Krankenkasse gearbeit und das System in DE ist wirklich am Boden.
Was mich hier positiv überrascht hat: Nicht mal eine Woche nach Zuteilung meiner Personennummer flatterte auchh ein Brief des nächsten vårdcentral in den briefkasten mit einem termin zu gynäkologischen Vorsorge. Umsonst und die "Einladung" ist ein Jahr gültig wenn man an dem zugeteilten Termin nicht kann (was ich natürlich nicht konnte
). Klar gibts auch in DE Vorsorge, aber da muss ich selber dran denken und in meinem Alter auch noch selber bezahlen 
Ich hab dort drei Jahre bei einer Krankenkasse gearbeit und das System in DE ist wirklich am Boden.
Was mich hier positiv überrascht hat: Nicht mal eine Woche nach Zuteilung meiner Personennummer flatterte auchh ein Brief des nächsten vårdcentral in den briefkasten mit einem termin zu gynäkologischen Vorsorge. Umsonst und die "Einladung" ist ein Jahr gültig wenn man an dem zugeteilten Termin nicht kann (was ich natürlich nicht konnte
Upp med huvudet, världen vill se dina fina ögon!
Re: schwedisches Krankensystem
Die Einladung hatte ich ohne Anmeldung bekommen, das geht über das Einwohnermeldeamt.
Für die eigentliche Registrierung in der Krankenversicherung hatte ich noch Unterlagen bei der försäkringskassan eingereicht (http://www.forsakringskassan.se/privatpers/ny_i_sverige hier kannst du alles nachlesen).
Allerdings war das schon Anfang Oktober und ich hab noch nichts wieder gehört. Auf eine vorsichtige Nachfrage kurz vor Weihnachten bekam ich dann die Info, dass meine Unterlagen eingegangen sind, aber noch nicht bearbeitet, das würde aber wohl demnächst dann geschehen. So viel zum thema ta det lugnt
Für die eigentliche Registrierung in der Krankenversicherung hatte ich noch Unterlagen bei der försäkringskassan eingereicht (http://www.forsakringskassan.se/privatpers/ny_i_sverige hier kannst du alles nachlesen).
Allerdings war das schon Anfang Oktober und ich hab noch nichts wieder gehört. Auf eine vorsichtige Nachfrage kurz vor Weihnachten bekam ich dann die Info, dass meine Unterlagen eingegangen sind, aber noch nicht bearbeitet, das würde aber wohl demnächst dann geschehen. So viel zum thema ta det lugnt
Upp med huvudet, världen vill se dina fina ögon!
Re: schwedisches Krankensystem
Hallo,
möchte Euch mal kurz schildern wie es mit meinen furchtbaren Schmerzen im Sommer in Schweden weitergegangen ist.
Ich konnte nachts nicht mehr schlafen und tagsüber auch nicht. Die Schmerzen strahlten weiter aus ins ganze linke Bein.
Mein Knie fühlte sich an als wenn ich in einen Brennesselhaufen gefallen wäre und gleichzeitig mich ganz arg an einem
Stein gestoßen hatte. Dazu kamen die Stiche im Oberschenkel die Schmerzen in der Hüfte und dann ging es runter bis zum
Schienbein, Fuß und Wade. Dann kam der Ausschlag an der Linken Körperhäfte ab dem Becken nach unten ins Bein überall
hinten und vorne. Da kam uns der Verdacht, daß es Gürtelrose sein könnte. Wir fuhren nach Torsby in die Notaufnahme
ins Krankenhaus. Dort mußte ich 200 Kronen zahlen und auf den Arzt warten. Nach ca. 1 Stunde kam ich dran. Die
Diagnose wurde bestätigt. Ich bekam Virustabletten und gegen die Schmerzen Morphiumhaltige Schmerztabletten.
Leider waren dann Semesterferien und in der Vardzentrale in Ekshärad unterbesetzt. Ich mußte mir selber weiterhelfen.
Es ist eine lange Geschichte. Mein Mann Sigi hat mir eine Salbe gegen den Ausschlag gerührt aus 1/3 Bärlapppuder,
1/3 Aloeveragel (aus frischen Blättern) ausgekratzt und 1/3 Zinksalbe. Damit hat er mich mehrmals täglich eingeschmiert.
Ich konnte keine Kleidung mehr ertragen an den Schmerzenden Stellen. Alles was wir an Schmerztabletten hatten habe ich
aufgegessen. Alle Schmerzsalben verwendet von Voltaren, Kyttaasalbe, Arnikasalbe, Teufelskralle, Tigerbalsam, usw.
Geholfen haben mir dann eine Spezialmischung von verschiedenen Tropfen einer Heilpraktikerin aus Deutschland.
Sie hat mir 6 Fläschchen mit der Post gesandt, die mir den Sommer über reichten. Dei Tropfen nehme ich heute noch.
Wir wollten keinen Arzt mehr in Schweden bemühen, weil in der Vardzentrale einiges schief gelaufen war.
Es geht mir wieder ganz gut und wenn ich Schmerzen habe nehme ich von den Tropfen.
Es war nicht die Hüfte und nicht der Rücken.
Allen schmerzgeplagten hier im Forum wünsche ich gute Besserung und so einen lieben Mann oder Frau, wie ich es habe,
Herzliche Grüße an alle von Micky
möchte Euch mal kurz schildern wie es mit meinen furchtbaren Schmerzen im Sommer in Schweden weitergegangen ist.
Ich konnte nachts nicht mehr schlafen und tagsüber auch nicht. Die Schmerzen strahlten weiter aus ins ganze linke Bein.
Mein Knie fühlte sich an als wenn ich in einen Brennesselhaufen gefallen wäre und gleichzeitig mich ganz arg an einem
Stein gestoßen hatte. Dazu kamen die Stiche im Oberschenkel die Schmerzen in der Hüfte und dann ging es runter bis zum
Schienbein, Fuß und Wade. Dann kam der Ausschlag an der Linken Körperhäfte ab dem Becken nach unten ins Bein überall
hinten und vorne. Da kam uns der Verdacht, daß es Gürtelrose sein könnte. Wir fuhren nach Torsby in die Notaufnahme
ins Krankenhaus. Dort mußte ich 200 Kronen zahlen und auf den Arzt warten. Nach ca. 1 Stunde kam ich dran. Die
Diagnose wurde bestätigt. Ich bekam Virustabletten und gegen die Schmerzen Morphiumhaltige Schmerztabletten.
Leider waren dann Semesterferien und in der Vardzentrale in Ekshärad unterbesetzt. Ich mußte mir selber weiterhelfen.
Es ist eine lange Geschichte. Mein Mann Sigi hat mir eine Salbe gegen den Ausschlag gerührt aus 1/3 Bärlapppuder,
1/3 Aloeveragel (aus frischen Blättern) ausgekratzt und 1/3 Zinksalbe. Damit hat er mich mehrmals täglich eingeschmiert.
Ich konnte keine Kleidung mehr ertragen an den Schmerzenden Stellen. Alles was wir an Schmerztabletten hatten habe ich
aufgegessen. Alle Schmerzsalben verwendet von Voltaren, Kyttaasalbe, Arnikasalbe, Teufelskralle, Tigerbalsam, usw.
Geholfen haben mir dann eine Spezialmischung von verschiedenen Tropfen einer Heilpraktikerin aus Deutschland.
Sie hat mir 6 Fläschchen mit der Post gesandt, die mir den Sommer über reichten. Dei Tropfen nehme ich heute noch.
Wir wollten keinen Arzt mehr in Schweden bemühen, weil in der Vardzentrale einiges schief gelaufen war.
Es geht mir wieder ganz gut und wenn ich Schmerzen habe nehme ich von den Tropfen.
Es war nicht die Hüfte und nicht der Rücken.
Allen schmerzgeplagten hier im Forum wünsche ich gute Besserung und so einen lieben Mann oder Frau, wie ich es habe,
Herzliche Grüße an alle von Micky
Re: schwedisches Krankensystem
Hallo Framsidan,
es war die Gürtelrose auf schwedisch Zoster Bältros.
Die Ärztin aus der Klinik in Schweden hat mir viel Glück gewünscht, als Sie mir die Medikamente gab.
Sie wußte nicht, ob es nicht schon zu spät ist und die Medikamente nicht mehr helfen.
In Deutschland war ich auch beim Arzt, als wir wieder zurück waren.
Der hat mir Tabletten verschrieben mit solchen Nebenwirkungen, die auch die Leber angreifen. Die nehme ich nicht.
Gegen die Schmerzen kann man nichts machen.
Ich nehme Tropfen Ranunculus Pentarkan D
Das ist eine spezielle homöopatische Mischung für Nervenschmerzen und Gürtelrose.
Gerade ab ca. 60 Jahren können die Schmerzen bleiben, auch, wenn der Ausschlag weg ist.
In Deutschland wäre ich wahrscheinlich sofort mit Infusionen in einer Klinik behandelt worden.
Konnte ja nicht ahnen, daß es ganz wichtig ist sofort Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Wußte ja auch nicht gleich was es ist.
Ich hab mich dran gewöhnt. Wenn es nicht schlimmer wird ist es ok.
Herzlichen Gruß Micky
es war die Gürtelrose auf schwedisch Zoster Bältros.
Die Ärztin aus der Klinik in Schweden hat mir viel Glück gewünscht, als Sie mir die Medikamente gab.
Sie wußte nicht, ob es nicht schon zu spät ist und die Medikamente nicht mehr helfen.
In Deutschland war ich auch beim Arzt, als wir wieder zurück waren.
Der hat mir Tabletten verschrieben mit solchen Nebenwirkungen, die auch die Leber angreifen. Die nehme ich nicht.
Gegen die Schmerzen kann man nichts machen.
Ich nehme Tropfen Ranunculus Pentarkan D
Das ist eine spezielle homöopatische Mischung für Nervenschmerzen und Gürtelrose.
Gerade ab ca. 60 Jahren können die Schmerzen bleiben, auch, wenn der Ausschlag weg ist.
In Deutschland wäre ich wahrscheinlich sofort mit Infusionen in einer Klinik behandelt worden.
Konnte ja nicht ahnen, daß es ganz wichtig ist sofort Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Wußte ja auch nicht gleich was es ist.
Ich hab mich dran gewöhnt. Wenn es nicht schlimmer wird ist es ok.
Herzlichen Gruß Micky
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Framsidan
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Re: schwedisches Krankensystem
Micky meine Mutter hatte auch Bältrose aber damals gab es diese wirksamen Medikamente noch nicht.
Voriges Jahr bekam aber ein 19 järiger Enkel von uns es auch und das ist ungewöhnlich in so jungen Jahren.
Ja ich glaube es sind 24 oder 36 Stunden wo man mit der Medizin beginnen muss dann helfen sie gut.
Wünsch dir alles gute dass es wieder verschwindet denn ich weiss, es ist nichts schönes.
Framsidan
Voriges Jahr bekam aber ein 19 järiger Enkel von uns es auch und das ist ungewöhnlich in so jungen Jahren.
Ja ich glaube es sind 24 oder 36 Stunden wo man mit der Medizin beginnen muss dann helfen sie gut.
Wünsch dir alles gute dass es wieder verschwindet denn ich weiss, es ist nichts schönes.
Framsidan
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