Erst mal muss da überhaupt jemand da sein, dem man das Bargeld in die Hand drücken könnte. Ich habe schon einige Loppis gesehen, da stand nur die Swish-Nummer auf einem Zettel. Lief also über eine Kasse des Vertrauens. Auch bei kleinen Butiken für irgendein selbstgemachtes Produkt (Trockenfleisch, Fisch, Säfte, Marmeladen usw.) läuft das oft so.blaueblume hat geschrieben: 26. April 2022 09:08 Die Händler auf Flohmärkten nehmen auch immer noch gerne Bargeld. Sie wollen verkaufen!
Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
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t.klebi
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
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Hochländer
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Nur mal soviel als Anmerkung. Warum tauscht ein Staat sein Hart- und Papiergeld komplett aus, wie vor 4 Jahren geschehen, wenn es bald wieder abgeschafft werden soll? Ergibt keinen Sinn, diese Meldung taucht immer wieder auf, hat aber bisher keine amtliche Bestätigung.
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Skandinavienfreund
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Hinter die Tür geguckt sollte man sich mal fragen wer profitiert davon?Hochländer hat geschrieben: 4. Mai 2022 13:31 Nur mal soviel als Anmerkung. Warum tauscht ein Staat sein Hart- und Papiergeld komplett aus, wie vor 4 Jahren geschehen, wenn es bald wieder abgeschafft werden soll? Ergibt keinen Sinn, diese Meldung taucht immer wieder auf, hat aber bisher keine amtliche Bestätigung.
J.
Nehmen wir mal allein den Tourismussektor. Dazu gehören für mich alle die mal in Schweden waren, über Schwedisches Bargeld verfügten und dieses nicht rechzeitig gewechselt haben.
Um es mal einfach zu erklären:
Es gibt zum einen dadurch einen Reinigungsprozess, wobei das bisher produzierte Falschgeld konzentriert kontrolliert werden kann. Es gab dafür dadurch eine Frist in der die Fälscher gezwungen waren dieses auf den Markt zu bringen. Dadurch können diese Geldwege bis zur Quelle einfacher nachvollzogen werden.
Zum anderen verfällt das gesperrte/ausgetauschte Bargeld. Das sind mehrere Milliarden die da in ausländischen Urlaubskassen verfallen. Sollte ein weiterer Aufenthalt in Schweden stattfinden, dann muss man seine Kasse neu auffüllen.
Zum weiteren sind versteckte Geldreserven (Sparstrumpf eines Verstorbenen) verfallen.
Dazu kommt noch das ein Finanzcheck stattfindet. Dabei wird kontrolliert wieviel Bargeld war überhaupt noch aktiv und kontrolliert in der Heimreserve und nun ist auch etwas klarer wieviel ist das aktuelle Umlaufgeld.
Eine 100%tige Sofortabschaffung birgt auch Probleme. Dazu gehören eine krasse umgewöhnung des Volkes. Die sind da auch etwas träge und unsicher.
Eigendlich so wie hier in Deutschland. Langsam muss man es dem Volk erstmal schmackhaft machen damit eine 100% umstellung von denen befürwortet wird. Erstmal in der Falle, dann kann man den "Mäuschen" langsam den Käse wegziehen, bzw. kostenpflichtig machen.
Ein fließender Ablauf ist verträglicher und es kann noch auf kleine Störungen und Probleme reagiert werden. Eine Cyberattacke könnte da ganz schöne Irritationen erzeugen.
Es soll allerdings noch eine Möglichkeit geben bei ner Bank das alte Geld gegen Gebühr tauschen zu können. Glaube es ist die SEB.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Es "soll" die Möglichkeit nicht nur geben, sondern es gibt sie schlicht und ergreifend. Gegen 100 SEK Gebühr kann man alte Banknoten bei der schwedischen Nationalbank noch umtauschen. Und damit fällt deine ganze Verschwörungstheorie von der Enteignung in Milliardenhöhe wie ein Kartenhaus in sich zusammen.Skandinavienfreund hat geschrieben: 6. Mai 2022 07:44Es soll allerdings noch eine Möglichkeit geben bei ner Bank das alte Geld gegen Gebühr tauschen zu können.
Auch bei uns kann man zum Beispiel in den Filialen der Bundesbank noch alte D-Mark in Euro umtauschen.
Bargeld wird in allen Ländern der Welt von Zeit zu Zeit modernisiert. Das ist notwendig, um sich an geänderte Preisstrukturen anzupassen und um das Geld weiterhin fälschungssicher zu machen. Beim Münzgeld kommen noch die Rohstoffpreise dazu. Spätestens wenn der Materialwert den Nominalwert übersteigt besteht Handlungsbedarf. Aber auch wenn die Herstellungskosten den Nominalwert übersteigen muss was geändert werden.
PS:
Ein Staat weiß sehr genau, wieviel Bargeld im Umlauf ist. Schließlich hat er selbst es mal ausgegeben.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Die Rückseite der Medaille blitzt kurz auf.
Ja, die Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs im Ausland wird nicht nur Vorteile haben! Was als unsinn und zukunftsorientiert als unabdingbar heruntergeredet wurde, wird nun bald eine Stufe weiter umgesetzt. Die Abschaffung der EC-Maestrofunktion.
Wenn das Bargeld ersteinmal weg ist, dann sind wir der Willkür der Banken noch weiter ausgesetzt. Doch dann ist es zu spät für den Kunden diesen schleichenden Prozess zu stoppen. Eine parallele Gebührenerhöhung aller Banken (natürlich zufällig wie mal bei den Spritpreisen) wird dann nicht auszuschließen sein.
Also einer der Maestrofunktion nutzungsgenötigter werde ich dann wohl auch bald tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn ich in Schweden was kaufen möchte. Ob ich nun einen Kartenwechsel wähle oder eine weitere Karte nehme ... Ich werde an Bankgebühren draufzahlen müssen.
Wer in Schweden ein Bankkonto hat, der hat natürlich auch andere Optionen.
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher ... ro122.html
Ja, die Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs im Ausland wird nicht nur Vorteile haben! Was als unsinn und zukunftsorientiert als unabdingbar heruntergeredet wurde, wird nun bald eine Stufe weiter umgesetzt. Die Abschaffung der EC-Maestrofunktion.
Wenn das Bargeld ersteinmal weg ist, dann sind wir der Willkür der Banken noch weiter ausgesetzt. Doch dann ist es zu spät für den Kunden diesen schleichenden Prozess zu stoppen. Eine parallele Gebührenerhöhung aller Banken (natürlich zufällig wie mal bei den Spritpreisen) wird dann nicht auszuschließen sein.
Also einer der Maestrofunktion nutzungsgenötigter werde ich dann wohl auch bald tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn ich in Schweden was kaufen möchte. Ob ich nun einen Kartenwechsel wähle oder eine weitere Karte nehme ... Ich werde an Bankgebühren draufzahlen müssen.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Wir bezahlen seit Jahren nur mit Kreditkarte, es ist sehr bequem und sicher. Wer will schon immer zum Automaten gehen und sich anstellen.
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t.klebi
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Quatsch. Die Maestrofunktion der EC-Karte wird abgeschafft, weil Mastercard keinen Bock mehr darauf hat, dafür zu blechen.Skandinavienfreund hat geschrieben: 1. Dezember 2022 09:08Ja, die Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs im Ausland wird nicht nur Vorteile haben! Was als unsinn und zukunftsorientiert als unabdingbar heruntergeredet wurde, wird nun bald eine Stufe weiter umgesetzt. Die Abschaffung der EC-Maestrofunktion.
Die EC-Karte ist eine deutsche Insellösung. Damit die wenigstens im europäischen Ausland funktionierte, wurde sie mit dem Debitkartendienst von Mastercard (=Maestro) gekoppelt. Dieser Dienst wird in Zukunft vom Markt genommen.
Wieder Quatsch.Skandinavienfreund hat geschrieben: 1. Dezember 2022 09:08Also einer der Maestrofunktion nutzungsgenötigter werde ich dann wohl auch bald tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn ich in Schweden was kaufen möchte. Ob ich nun einen Kartenwechsel wähle oder eine weitere Karte nehme ... Ich werde an Bankgebühren draufzahlen müssen.
Es gibt genügend kostenlose Kreditkarten auf dem Markt, unter welchem man wählen kann.
Wer auch in Drittländern (z.B. Norwegen) unterwegs ist, konnte mit der EC-Karte dort noch niemals viel anfangen (in Norwegen funktionierte die außer bei Esso und Shell eigentlich nirgends).
Zukünftig wird sich halt auch der Deutsche an den Weltmarkt anpassen müssen und von der Girokarte bzw. dem Bargeld wegkommen. Ich finde diese Entwicklung gut.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Hej,
wir leben nun schon länger hier im Norden, ich finde es wie klebi einfach praktisch nur mit Karte zu bezahlen.
Wenn man in Kiel von der Fähre kommt und dort parken will muß man erst einen Geldautomaten suche,dann noch zum Bäcker Kuchen kaufen und Kleingeld einwechseln um sein Auto auszulösen.
Hier stecke ich die Karte ein und bezahle meine Parkzeit.
Warum geht das nicht in D?
wir leben nun schon länger hier im Norden, ich finde es wie klebi einfach praktisch nur mit Karte zu bezahlen.
Wenn man in Kiel von der Fähre kommt und dort parken will muß man erst einen Geldautomaten suche,dann noch zum Bäcker Kuchen kaufen und Kleingeld einwechseln um sein Auto auszulösen.
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Warum geht das nicht in D?
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Weil hier die Befürworter oft gegen eine Wand der Ablehnung laufen. Irgendwann resigniert man.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Als ich letzte Woche im örtlichen Baumarkt mein bereits auf dem Wagen verstautes Bauholz bezahlen wollte und die junge Dame an der Kasse meinte: Heute nur Bar oder Swish wußte ich wieder wie wichtig auch Bargeld ist.
Grund war ein Ausfall von Telia über den im ganzen Ort die Kartenterminals liefen.
Passiert übrigens in der letzten Zeit immer wieder mal.
Unser Dorfladen hat damit auch regelmäßig Probleme.
Grund war ein Ausfall von Telia über den im ganzen Ort die Kartenterminals liefen.
Passiert übrigens in der letzten Zeit immer wieder mal.
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Der Dalsländer vom Stora Le
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Zum "Quatsch" 1.t.klebi hat geschrieben: 1. Dezember 2022 11:23Quatsch. Die Maestrofunktion der EC-Karte wird abgeschafft, weil Mastercard keinen Bock mehr darauf hat, dafür zu blechen.Skandinavienfreund hat geschrieben: 1. Dezember 2022 09:08Ja, die Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs im Ausland wird nicht nur Vorteile haben! Was als unsinn und zukunftsorientiert als unabdingbar heruntergeredet wurde, wird nun bald eine Stufe weiter umgesetzt. Die Abschaffung der EC-Maestrofunktion.
Die EC-Karte ist eine deutsche Insellösung. Damit die wenigstens im europäischen Ausland funktionierte, wurde sie mit dem Debitkartendienst von Mastercard (=Maestro) gekoppelt. Dieser Dienst wird in Zukunft vom Markt genommen.
Wieder Quatsch.Skandinavienfreund hat geschrieben: 1. Dezember 2022 09:08Also einer der Maestrofunktion nutzungsgenötigter werde ich dann wohl auch bald tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn ich in Schweden was kaufen möchte. Ob ich nun einen Kartenwechsel wähle oder eine weitere Karte nehme ... Ich werde an Bankgebühren draufzahlen müssen.
Es gibt genügend kostenlose Kreditkarten auf dem Markt, unter welchem man wählen kann.
Wer auch in Drittländern (z.B. Norwegen) unterwegs ist, konnte mit der EC-Karte dort noch niemals viel anfangen (in Norwegen funktionierte die außer bei Esso und Shell eigentlich nirgends).
Zukünftig wird sich halt auch der Deutsche an den Weltmarkt anpassen müssen und von der Girokarte bzw. dem Bargeld wegkommen. Ich finde diese Entwicklung gut.
Ist ja toll das du wiedermal deine negative Kritik herausposaunen konntest, aber was ist da Quatsch? Wenn es denn so währe, warum erklärst Du denn wiederspuchslos meinen Post mit Inhalten, die ein Interessierter auch in meinem Link nachlesen kann?
Zum "Quatsch" 2.
Du behauptest indirekt dass jeder alternativ zu seiner EC-Karte die Möglichkeit hat eine kostenlose Kreditkarte zu kriegen, bei der auch keine weiteren Kosten entstehen. Leider kenne ich zwei Fälle in meinem Umfeld, bei denen das nicht möglich ist. Und das sind nur welche bei denen ich das mal mitkriegte.
Nun gut, und das mit Norwegen mag sein, wohl auch am Amazonas, für mich ist der Schwedenbezug entscheidender.
Das der weg vom Bargeld wegführt, keine Frage. Ich finde es ein Stück weit ok, allerdings werden zum Beispiel minderjährige den Wertbezug zum Geld verlieren!
Für mich war es als Kind schon immer sehr toll und was besonderes, im Ausland mit meiner Wechselwährung was nach meinem Wunsch auswählen und bezahlen zu können. Auch der Bezug zu dem gekauften war ein anderer als wenn wer anderes mir das bezahlte.
Sehr traurig wenn ein Kind oder Jugendlicher demnächst für jede Portion Pommes auf die Abhängigkeit zu seinem Kartengeber bauen muß.
Für mich selbst nutze ich die Kartenfunktion ja auch, leider hatte ich die Fehlfunktion von Kartenlesern auch schon sehr oft. Da war die Barfunktion eine sichere Alternative. Mir taten nur die Kunden leid die wieder den gesammten Korb zurücksortieren durften. Gerade bei Frischeprodukten an den Theken. Das darf nicht wieder in die Auslage.
Ein Infoschild im Eingangsbereich hätte warscheinlich viel gebracht.
Ich bin absolut gegen eine Alternativlosigkeit zur Kartenzahlung.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Moin,
im Sommer 2018 ging an alle schwedischen Haushalte die Broschüre OM KRISEN ELLER KRIGET KOMMER.
Auf Seite 11 unter " Tips för din hemberedskap " wird nach Mat, Vatten, Värme unter Kommunikation der Punkt kontanter i mindre valörer aufgeführt.
Warum wohl? Im Härtefall kann mit noch so billigen und "praktischen" Geldkarten noch nicht einmal Feuer machen. Und das ist kein Quatsch, das ist toternst.
Das kann man auch nicht verharmlosen und schönlabern.
Die heutige Situation spricht absolut für einen Verbleib des Bargeldes als unabhängiges Zahlmittel. Die moderne Gesellschaft ist vielen in den Kopf gestiegen, altbewertes muss man nicht kaputtmachen. Die Zeche bezahlen wir bereits!
Andreas
im Sommer 2018 ging an alle schwedischen Haushalte die Broschüre OM KRISEN ELLER KRIGET KOMMER.
Auf Seite 11 unter " Tips för din hemberedskap " wird nach Mat, Vatten, Värme unter Kommunikation der Punkt kontanter i mindre valörer aufgeführt.
Warum wohl? Im Härtefall kann mit noch so billigen und "praktischen" Geldkarten noch nicht einmal Feuer machen. Und das ist kein Quatsch, das ist toternst.
Das kann man auch nicht verharmlosen und schönlabern.
Die heutige Situation spricht absolut für einen Verbleib des Bargeldes als unabhängiges Zahlmittel. Die moderne Gesellschaft ist vielen in den Kopf gestiegen, altbewertes muss man nicht kaputtmachen. Die Zeche bezahlen wir bereits!
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Ich habe (offenbar erfolglos) versucht, dir den Grund für die Abschaffung der Maestro-Funktion auf den EC-Karten zu erklären. Der steht übrigens nicht in deinem Link.Skandinavienfreund hat geschrieben: 4. Dezember 2022 14:33warum erklärst Du denn wiederspuchslos meinen Post mit Inhalten, die ein Interessierter auch in meinem Link nachlesen kann?
Na und? Für mich zB. sind Schweden und Norwegen ähnlich bedeutsam. Und die liegen sogar beide in Skandinavien. Was man von den drei Amazonas-Anrainerstaaten nicht wirklich behaupten kann.Skandinavienfreund hat geschrieben: 4. Dezember 2022 14:33Nun gut, und das mit Norwegen mag sein, wohl auch am Amazonas, für mich ist der Schwedenbezug entscheidender.
Was für abstruse Behauptungen.Skandinavienfreund hat geschrieben: 4. Dezember 2022 14:33allerdings werden zum Beispiel minderjährige den Wertbezug zum Geld verlieren!
Für mich war es als Kind schon immer sehr toll und was besonderes, im Ausland mit meiner Wechselwährung was nach meinem Wunsch auswählen und bezahlen zu können. Auch der Bezug zu dem gekauften war ein anderer als wenn wer anderes mir das bezahlte.
Sehr traurig wenn ein Kind oder Jugendlicher demnächst für jede Portion Pommes auf die Abhängigkeit zu seinem Kartengeber bauen muß.
Ob sich das Taschengeld in einem physischen Portemonnaie oder in einer digitalen Wallet befindet, ist grundsätzlich völlig egal. Das eine wie das andere leert sich, wenn man etwas davon kauft. Und das eine wie das andere muss immer mal wieder aufgefüllt werden.
Ja, das behaupte ich. Genauso wie ich behaupte, dass es zukünftig nicht mehr möglich sein wird, einfach und kostenlos an Bargeld zu gelangen.Skandinavienfreund hat geschrieben: 4. Dezember 2022 14:33Du behauptest indirekt dass jeder alternativ zu seiner EC-Karte die Möglichkeit hat eine kostenlose Kreditkarte zu kriegen, bei der auch keine weiteren Kosten entstehen. Leider kenne ich zwei Fälle in meinem Umfeld, bei denen das nicht möglich ist.
Geld ist lediglich eine Konvention. Ein kollektives Versprechen, dafür bestimmte Waren eintauschen zu können. Dabei ist es vollkommen egal, ob das durch Kreditkarte, Papiergeld, Gold oder Kauri-Muscheln geschieht.Skandinavienfreund hat geschrieben: 4. Dezember 2022 14:33Ich bin absolut gegen eine Alternativlosigkeit zur Kartenzahlung.
Wer glaubt, er könne sich durch das Horten von Bündeln bedruckten Papiers unabhängig machen, der soll einfach mal bei Stromausfall Einkaufen gehen.
Wir haben eine große Abhängigkeit von den elektronischen und elektrischen Systemen entwickelt, das stimmt. Aber man sollte deren Vorteile nutzen. Die Nachteile, lassen sich in unseren modernen Gesellschaft sowieso nicht umgehen. Es sei denn, du stellst auf Selbstversorgung um und tauschst deine Anbauprodukte mit Gleichgesinnten.
Dann kannst du aber nicht mehr hier im Forum schreiben, denn Computer und Handys lassen sich imho nicht anbauen.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Wir waren fast 4 Wochen in Norwegen und Schweden dieses jahr. Überall ging es gut mit der Karte.
Bis wir bei Klangahamns Fisk auf dem Rückweg wie immer noch Fisch holen wollten. Nur Swish oder Bargeld. Kartenzahlung nicht möglich.
Übrigens haben wir 4 Enkel im Alter von 2-7 Jahren. Die sind sogar enttäuscht, wenn wir Ihnen Scheine anstatt Münzen geben. Papiergeld ist ja kein richtiges Geld
Soviel dazu, wie Kinder das sehen.
Bis wir bei Klangahamns Fisk auf dem Rückweg wie immer noch Fisch holen wollten. Nur Swish oder Bargeld. Kartenzahlung nicht möglich.
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Wir wünschen allen einen wunderschönen Winter.
Gruß Conny und Ole

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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Das ist aber ungewöhnlich. Wir haben unser Haus in der Nähe des Fischers und kaufen dort seit Jahren. Wir konnten bis zum letzten Mal (Sommer2022) immer mit allen Karten, sogar EC, bei Klangahams Fisk bezahlen. Das kann eigentlich nur eine vorübergehende Störung gewesen sein, denn der Fischer lebt eigentlich vom Umsatz mit den Touristen, die nahezu alle mit Karte zahlen möchten.ConnyundOle hat geschrieben: 5. Dezember 2022 19:55 Wir waren fast 4 Wochen in Norwegen und Schweden dieses jahr. Überall ging es gut mit der Karte.
Bis wir bei Klangahamns Fisk auf dem Rückweg wie immer noch Fisch holen wollten. Nur Swish oder Bargeld. Kartenzahlung nicht möglich.
LG
Christian
Wenn Du dich krank fühlst, zieh in ein Holzhaus. Hilft auch das nicht, geh zum Arzt.

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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Wir haben uns auch gewundert. Sind aber trotzdem zum nächsten Automaten. Auf den Fisch wollten wir natürlich nicht verzichten 
Wir wünschen allen einen wunderschönen Winter.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Kein Aus, aber eine beschränkte Verfügbarkeit von Bargeld steht auf dem direkten Programm.
Dies sollte man vielleicht gerade in nächster Zeit berücksichtigen, wenn man zu den anstehenden Feierlichkeiten plant des Nachts mit dem Taxi fahren zu wollen.
Es schadet nicht wenn man dafür das Bargeld parat hat, gerade dann wenn der Fahrdienst keine Kartenzahlung akzeptiert (wie bei einigen unser Unternehmen). Leider bringt es da wenig erst an der Fahrzeugtür zu lesen das keine Kartenzahlung akzeptiert wird und der Bargeldschalter ist geschlossen.
Natürlich kann man die Zahlungsanforderung telefonisch bei Bestellung erfragen, nur bei Nicht-möglichkeit ist man (wie in so mancher ländlicher Region) schon ganzschön aufgeschmissen.
https://www.hna.de/verbraucher/sparkass ... 86582.html
Eigendlich wollte ich noch was aktuelles zu den von mir prognostizierten Erhöhungen der Kontogebühren verlinken, aber da scheint die hiesige Meinung ja überwiegend in Richtung eines Aluhutes meinerseits zu sein.
Naja, lieber Aluhut als Stahlhelm!
Nur frage ich mich, wenn das mit der Bargeldabschaffung soooo toll ist und als Alternativzahlungsmittel als nicht mehr tragbar gelten soll, warum überzeugt es dann nicht jeden aus allen hiesigen Gesellschaftsschichten?
Dies sollte man vielleicht gerade in nächster Zeit berücksichtigen, wenn man zu den anstehenden Feierlichkeiten plant des Nachts mit dem Taxi fahren zu wollen.
Es schadet nicht wenn man dafür das Bargeld parat hat, gerade dann wenn der Fahrdienst keine Kartenzahlung akzeptiert (wie bei einigen unser Unternehmen). Leider bringt es da wenig erst an der Fahrzeugtür zu lesen das keine Kartenzahlung akzeptiert wird und der Bargeldschalter ist geschlossen.
Natürlich kann man die Zahlungsanforderung telefonisch bei Bestellung erfragen, nur bei Nicht-möglichkeit ist man (wie in so mancher ländlicher Region) schon ganzschön aufgeschmissen.
https://www.hna.de/verbraucher/sparkass ... 86582.html
Eigendlich wollte ich noch was aktuelles zu den von mir prognostizierten Erhöhungen der Kontogebühren verlinken, aber da scheint die hiesige Meinung ja überwiegend in Richtung eines Aluhutes meinerseits zu sein.
Naja, lieber Aluhut als Stahlhelm!
Nur frage ich mich, wenn das mit der Bargeldabschaffung soooo toll ist und als Alternativzahlungsmittel als nicht mehr tragbar gelten soll, warum überzeugt es dann nicht jeden aus allen hiesigen Gesellschaftsschichten?
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Wie oft denn noch. Es gibt genügend kostenfreie Möglichkeiten der Kontoführung. Wenn du partout ein kostenpflichtiges Kontomodell wählst, ist das doch bitteschön dein höchstpersönliches Problem.Skandinavienfreund hat geschrieben: 21. Dezember 2022 12:56Eigendlich wollte ich noch was aktuelles zu den von mir prognostizierten Erhöhungen der Kontogebühren verlinken, aber da scheint die hiesige Meinung ja überwiegend in Richtung eines Aluhutes meinerseits zu sein.
Offenbar gibt es da eben leider viele Aluhutträger.Skandinavienfreund hat geschrieben: 21. Dezember 2022 12:56Nur frage ich mich, wenn das mit der Bargeldabschaffung soooo toll ist und als Alternativzahlungsmittel als nicht mehr tragbar gelten soll, warum überzeugt es dann nicht jeden aus allen hiesigen Gesellschaftsschichten?
PS:
Falls tatsächlich ein Zusammenbruch der Infrastruktur stattfindet (und das wollen wir alle nicht erleben), nützt uns hier in Deutschland Bargeld überhaupt nichts. Eine Zahlungsmittelfunktion kann das Bargeld nur erfüllen, wenn die aktuell bestehenden Konventionen erhalten bleiben bzw. wenn nur ein erwartbar kurzfristige Unterbrechung dieser Konventionen stattfindet.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Da werde ich dann wohl falsch verstanden oder einfach durch überlesene Inhalte von Dir in eine Ecke gedrängt zu werden.t.klebi hat geschrieben: 22. Dezember 2022 16:59Offenbar gibt es da eben leider viele Aluhutträger.Skandinavienfreund hat geschrieben: 21. Dezember 2022 12:56Nur frage ich mich, wenn das mit der Bargeldabschaffung soooo toll ist und als Alternativzahlungsmittel als nicht mehr tragbar gelten soll, warum überzeugt es dann nicht jeden aus allen hiesigen Gesellschaftsschichten?So wie Du versuchen die mit aller Kraft die wenigen Nachteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs hervorzuheben, ohne die vielen Vorteile zu erkennen. Willst du wirklich wieder zurück in die Zeit der 40er, wo selbst die Miete noch bar kassiert wurde?
Es geht mir ja nicht darum keine Kartenzahlung haben zu wollen, denn dafür nutze ich diese Möglichkeit ja selbst zu oft, als vielmehr die altbewährte Bargeldoption beizubehalten. Möchte das als ATERNATIVZAHLUNGSMITTEL auch beibehalten. Auch verwehre ich mich nicht gegenüber alternativtauschwerten wie Bitcoin, Edelmetalle, etc. etc., einfach alles was für einen Handelsgeschäft einen Wert hat. Eigendlich alles so belassen wie es ist.
Ich persönlich kenne mich mit dem Internet nicht so gut aus um für alle wirtschaftlichen Tätigkeiten ausreichend Sicherheit zu haben das ich die Kontrolle habe. Leider wurden auch bei mir bereits Konten geknackt und es war aufwendig und zeitintensiv das wieder in Ordnung zu bringen. Gerade durch Betrüger mit Sitz im Ausland ausserhalb der EU.
Eine unsicherheit die ich bei Barzahlungen nicht habe.
Aber mal sehen was bei den nächsten Cyberattacken auf Geldinstitute für Opfer gefordert werden. Bei einem Angriff auf einen Großen steht dann wiedermal einiges still. Gerade bei den momentanen Bedrohungen.
Aber ist schon interessant das sich hier Personen herausstellen die Unsicherheiten anderer herunterreden. Leider ist diese Empathielosigkeit ein weiterer Nagel für den Sarg unserer Gesellschaft.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Ach ja? Allein in Deutschland entstand im Jahr 2021 ein Schaden von 21,4 Mio. Euro durch Taschendiebstähle. Diese sogenannten "einfachen Diebstähle" sind normalerweise nicht versichert.Skandinavienfreund hat geschrieben: 23. Dezember 2022 08:24Leider wurden auch bei mir bereits Konten geknackt und es war aufwendig und zeitintensiv das wieder in Ordnung zu bringen. Gerade durch Betrüger mit Sitz im Ausland ausserhalb der EU.
Eine unsicherheit die ich bei Barzahlungen nicht habe.
Bei dieser Gelegenheit: welcher Schaden ist dir, abgesehen vom Ärger, durch das gehackte Konto entstanden? Könnten es eventuell 0,00 Euro gewesen sein?
Das wird es sein.Skandinavienfreund hat geschrieben: 23. Dezember 2022 08:24Aber ist schon interessant das sich hier Personen herausstellen die Unsicherheiten anderer herunterreden. Leider ist diese Empathielosigkeit ein weiterer Nagel für den Sarg unserer Gesellschaft.
Bei Asterix hatte Majestix übrigens nur Angst, dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Was also tun? Diese Ängste und Unsicherheiten durch den Verkauf besonders teurer Schilde bestärken? Oder doch lieber "empathielos" mit diesem Unsinn aufräumen.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Ich bin ja gar nicht gegen digitale Neuerungen. Aber was mich ärgert, ist die schon erwähnte Empathielosigkeit oder, ich nenne es digitale Arroganz, vor allem vieler aus der jüngeren Generation gegenüber denen, die mit den digitalen Systemen nicht umgehen können oder wollen.
Zumal die bekanntlich störanfällig sind (wie auch hier erwähnt), und man dann froh sein kann, wenn man noch ein paar Scheine in der Tasche hat. By the way: Mit einer gewissen Vorsicht ist man vor Taschendieben relativ sicher, mich hat's in meinen 72 Jahren genau einmal erwischt (übrigens in keinem südeuropäischen Problemviertel, sondern am Hamburger Hauptbahnhof).
Zumal die bekanntlich störanfällig sind (wie auch hier erwähnt), und man dann froh sein kann, wenn man noch ein paar Scheine in der Tasche hat. By the way: Mit einer gewissen Vorsicht ist man vor Taschendieben relativ sicher, mich hat's in meinen 72 Jahren genau einmal erwischt (übrigens in keinem südeuropäischen Problemviertel, sondern am Hamburger Hauptbahnhof).
Zuletzt geändert von Grizzly2 am 30. Dezember 2022 10:29, insgesamt 2-mal geändert.
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annie
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Moin zum Jahresende,
dem kann ich nur zustimmen. Die Argumentation der Taschendiebe hinkt für mich. Die nehmen ausser Barem auch Geldkarten und Legetimationen und verwerten diese. Ich habe mich in Seefahrtszeiten in allen möglichen " gefährlichen" Gegenden aufgehalten. Mein Bargeld hatte ich immer vorne in der Hosentasche und bin es nie durch Diebstahl losgeworden. Ich glaube nicht, dass in der heutigen Weltlage Bargeld abgeschafft wird.
Dann hätte die Dummheit und Hörigkeit der Politik und die Gier des Finanzkapitals wirklich den Absturz beschleunigt.
Andreas
dem kann ich nur zustimmen. Die Argumentation der Taschendiebe hinkt für mich. Die nehmen ausser Barem auch Geldkarten und Legetimationen und verwerten diese. Ich habe mich in Seefahrtszeiten in allen möglichen " gefährlichen" Gegenden aufgehalten. Mein Bargeld hatte ich immer vorne in der Hosentasche und bin es nie durch Diebstahl losgeworden. Ich glaube nicht, dass in der heutigen Weltlage Bargeld abgeschafft wird.
Dann hätte die Dummheit und Hörigkeit der Politik und die Gier des Finanzkapitals wirklich den Absturz beschleunigt.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Als ich, wie berichtet, 2012 die besondere Aufmerkdsamkeit eines Taschendiebs genossen durfte, waren in meinem Geldbeutel auch 3 EC-Karten. Die sperrte ich eine Viertelstunde später im Büro der Bundespolizei. Das nervigste war die Wiederbeschaffung von Karten, Ausweis und Führerschein - wirklich professionelle Diebe (hab ich 2x nach Autoaufbrüchen erlebt) entsorgen die Taschen oder Geldbeutel an Plätzen, wo sie schnell wieder aufgefunden werden - natürlich nach Entnahme des Bargeldbestands, versteht sich. Der am Hauptbahnhof war nicht so anständig. Auf meine Konten wurde jedenfalls nicht zugegriffen.
Andererseits: Ohne Bargeld hätte der Dieb wahrscheinlich schneller versucht, aus den Karten etwas Profitables zu machen. So hat er sich damit erstmal Zeit gelassen, die ich nutzen konnte.
Andererseits: Ohne Bargeld hätte der Dieb wahrscheinlich schneller versucht, aus den Karten etwas Profitables zu machen. So hat er sich damit erstmal Zeit gelassen, die ich nutzen konnte.
Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Ich habe ein schwedisches Konto und ein Haus in Schweden kann ich habe aber keine PN kann ich trotzdem ein swish Konto eröffnen oder ist eine Bank id oder PN erforderlich?
Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Ich habe ein schwedisches Konto und ein Haus in Schweden kann ich habe aber keine PN kann ich trotzdem ein swish Konto eröffnen oder ist eine Bank id oder PN erforderlich?
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Wernersvensk
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Hej,
rede mit deiner Bank .
Ohne Personnummer keine Bank iD .
Mvh Werner
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Es ist schon ein paar Jahre her, ich glaube, es war 2017, als ich frisch von der Stena-Fähre über Kiel-Göteborg in Ulricehamn ankam. Hatte noch ein Bündel Euro-Scheine und ging vor Ort auf die Bank, um sie in Kronen einzutauschen.
"Das geht hier leider nicht."
"Wo geht es dann ?"
"In Borås."
Uuups, da bin ich grad vorbei gefahren.
"Warum nicht gleich in Stockholm ?"
"Borås ist näher."
Wo die Dame Recht hat, hat sie Recht.
Inzwischen wird es wohl auch in der Hauptstadt problematisch werden.
"Das geht hier leider nicht."
"Wo geht es dann ?"
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Uuups, da bin ich grad vorbei gefahren.
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Inzwischen wird es wohl auch in der Hauptstadt problematisch werden.
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Skandinavienfreund
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Ein Hoch auf die Kartenzahlung.
Nun ist der Prozess der Bargeldabschaffung in vollem Gange und mehr und mehr kommt der Wahre Grund dieser Umstellung zum Vorschein.
Erst die permanent schleichende Umgewöhnung auf das für viele schwerer zu kontrollierende Kartenzahlung und nun auch noch die Umstellung auf ein fehlerhaftes Debit system.
Also, wenn Fortschritt bedeutet dass alles mit abnehmenden Service, Menge und Qualität nur teurer wird ... na dann möchte ich den nicht haben!
Leider hat der Kunde da aber nichts mitzubestimmen und muß sich dem hingeben.
Zum Trost ... das Geld ist ja nicht weg ... es ist halt nur bei wem anderen.
Problematisch ist es jetzt mit dieser "ach so tollen" Kartenumstellung.
Gebühren werden höher, die Funktion ist nicht gewährleistet und ausbaden darf es auch der "ungewollte/genötigte" Kunde.
Ich rate dazu vor der Reise Bargeld der Reiseländer von der Bank zu holen. Nichtmal in Deutschland ist es gewährleistet dass die neue Debikarte funktioniert. Darauf zu bauen dass diese im Ausland funktioniert, naja ... Sollte mal ein unvorhergesehener Arztbesuch sein müssen, da kann es schon gut sein die Eigenleistung abdecken zu können. Nach Grad der Verletzung wird die liquidität auch schonmal im Vorraus geprüft. Und da ist es besser Bares zu haben als eine funktionslose Karte.
Nun ist der Prozess der Bargeldabschaffung in vollem Gange und mehr und mehr kommt der Wahre Grund dieser Umstellung zum Vorschein.
Erst die permanent schleichende Umgewöhnung auf das für viele schwerer zu kontrollierende Kartenzahlung und nun auch noch die Umstellung auf ein fehlerhaftes Debit system.
Also, wenn Fortschritt bedeutet dass alles mit abnehmenden Service, Menge und Qualität nur teurer wird ... na dann möchte ich den nicht haben!
Leider hat der Kunde da aber nichts mitzubestimmen und muß sich dem hingeben.
Zum Trost ... das Geld ist ja nicht weg ... es ist halt nur bei wem anderen.
Problematisch ist es jetzt mit dieser "ach so tollen" Kartenumstellung.
Gebühren werden höher, die Funktion ist nicht gewährleistet und ausbaden darf es auch der "ungewollte/genötigte" Kunde.
Ich rate dazu vor der Reise Bargeld der Reiseländer von der Bank zu holen. Nichtmal in Deutschland ist es gewährleistet dass die neue Debikarte funktioniert. Darauf zu bauen dass diese im Ausland funktioniert, naja ... Sollte mal ein unvorhergesehener Arztbesuch sein müssen, da kann es schon gut sein die Eigenleistung abdecken zu können. Nach Grad der Verletzung wird die liquidität auch schonmal im Vorraus geprüft. Und da ist es besser Bares zu haben als eine funktionslose Karte.
Skandinavienfreund
Wenn's alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Was haben manche davon sich mit Panikmache darzustellen- und dann raten die Paniker auch noch dazu Bargeld von der Bank zu holen- Nur weil selber nicht mit Ihren Karten klar kommen?
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Skandinavienfreund
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
"Darzustellen", ein schönes Wort.michaelch hat geschrieben: 6. September 2023 20:59 Was haben manche davon sich mit Panikmache darzustellen- und dann raten die Paniker auch noch dazu Bargeld von der Bank zu holen- Nur weil selber nicht mit Ihren Karten klar kommen?
Wenn ich diesen Satz auf meinen Beitrag beziehen würde, dann währe es ja traurig harte Worte wie "Panik" mit "Sicherheit" und "Alternative" gleichzustellen. Panik währe es für mich nicht eine Zahlungsersatzmittel mitzunehmen, zumal man in Schweden nunmal nicht mit € bezahlt.
Sage ja auch nicht "nur noch Bargeld" und die Karte als Ersatz, oder räumt eure Konten leer, wer noch kann. Halte aber gern am Notgroschen fest. Kann ja nicht alles Verkehrt gewesen sein was sich über Jahrtausende bewährt hat. Wüsste jetzt kein positives Begriffsbeispiel für Menschen die diesen nicht hatten.
Vielleicht ist meine Besorgnis auch etwas drüber, allerdings möchte ich auch nicht alles schönreden -schweigen lassen und wenn ich Zweifel an der positiven Kundenorientierung habe, dann teile ich diesen lieber. Den Menschen/Kunden/Verbraucher als mögliches Machtinstument zu missbrauchen kann ich leider nicht so einfach hinnehmen, dies sollte aber ein jeder für sich entscheiden.
Auch wenn welche indirekt dazu aufrufen Blindlings zu handeln und nicht mehr zu hinterfragen, naja ist auch eine Form der Darstellung. Ich möchte von mir aber sagen können, dass ich meine Meinung dazu vertreten habe. Schließlich hätte ich zu diesem Thema wohl auch nichts mehr geschrieben wenn diese Kreditinstitute kundenorientiert erstmal die Umstellung Sattelfest und Funktionssicher machen würden und dann erst die Zwangsumstellung einleiten.
Nur mal 2 Quellen zum Problem
https://www.rtl.de/cms/debitkarten-chao ... 57825.html
Ja, ist RTL, deswegen nochmal von einem öffendlich rechtlichen ...
https://www.mdr.de/brisant/ratgeber/deb ... t-100.html
Diese Umstellung wird auch bei anderen Finanzexperten angeprangert. Glaube aber nicht dass diese unbedingt Probleme damit haben mit ihren Karten klar zu kommen.
Als hinnehmbare alternative sehe ich dann schon eher die vorangegangene, gut aufgeführte Alternative vom klebi. Wenn man kann, die alte Bewährte Kreditkarte als Sicherheit zu beantragen, wenn man kein gutes Bauchgefühl mit dem Bargeld hat.
Skandinavienfreund
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33981
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Gebe jetzt auch nur mal meinen Senf zum Thema zu. Ich erinnere nur an den letzten Sonnabend hier in Schweden, bei ICA haben die Kartenterminals nicht funktioniert, ebenso wenig das so beliebte SWISH hat nicht funktioniert. Übrigens in ganz Schweden nach Mitteilung in SVT. Ging den ganzen Sonnabend bis spätnachmittags nicht. Sage nur: Bargeld lacht doch immer mal wieder.
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t.klebi
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Re: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet
Also in Jokkmokk gab es am Sa den 02.09.2023 schon mal keine Ausfälle bei den Kartenterminals. Das hätte ich beim bezahlen sonst gemerkt.33981 hat geschrieben: 7. September 2023 11:50Ich erinnere nur an den letzten Sonnabend hier in Schweden, bei ICA haben die Kartenterminals nicht funktioniert, ebenso wenig das so beliebte SWISH hat nicht funktioniert. Übrigens in ganz Schweden nach Mitteilung in SVT.
Einkäufe in "normalen" Geschäften wie Supermärkten u.ä. sind auf funktionierende Computersysteme angewiesen. Wenn das Kassensystem ausgefallen ist, kann man auch mit Bargeld (also bedruckten Papierzetteln) nichts mehr kaufen.
Geld ist in jeglicher Form (egal ob elektronisches Bankguthaben, Bargeld, Goldmünzen, Kaurischnecken oder was auch immer) nur eine kollektive Fiktion. Das Kollektiv kann darauf vertrauen, dass auch in Zukunft für dieses Zahlungsmittel Sachen und Dienstleistungen eingetauscht werden können.
Und bei elektronischem Geld habe ich zumindest schon mal einen deutlich besseren Überblick, wieviel ich gerade noch Geld habe. Innerhalb von Sekunden auf Knopfdruck über alle Konten/Depots. Wer sein (Bar)Geld unter dem Kopfkissen bzw. im Bankschließfach lagert, muss jedes Mal erstmal zählen.
Und ich kann auch noch nach Jahren sagen, wofür ich welches Geld ausgegeben habe.
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