Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hej tillsammans,
ich beschäftige mich ja auch schon einige Zeit mit Schweden und stelle Überlegungen an, evtl. dorthin zu gehen, und versuche, möglichst viel zu lesen, was einem Einblicke in das gibt, was einen dort erwartet, unter anderem natürlich auch viele Beiträge in diesem Forum.
Kürzlich habe ich das Buch "Alptraum Schweden - Hinter den Kulissen des Traumlandes" in die Hand bekommen. Es ist von Sandra Eichinger geschrieben, die nach eigener Aussage seit 8 Jahren mit ihrem Mann in Schweden lebt. Erschienen im April 2010 bei Books on Demand.
Ohne ins Detail zu gehen, meine Frage. Hat jemand hier aus dem Forum schon dieses Buch gelesen und besonders an die, die schon länger in S leben: Ist vieles wirklich so negativ, wie dargestellt, denn das könnte einen ja eher dazu animieren, in D zu bleiben?
Die Autorin geht ja doch deutlich schärfer mit Schweden, seinen Einwohnern, deren Mentalität, dem ganzen gesellschaftlichen System etc. ins Gericht als z.B. Autoren, die wir in den Buchtipps von Karsten finden können.
Und bitte (!!!), bleibt bei Fakten und Eindrücken, klar ist alles etwas subjektiv gefärbt und von einem zum anderen verschieden, denn nur sowas hilft weiter, und drescht nicht so persönlich aufeinander ein, wie's leider hier ab und zu vorkommt. Danke!
Liebe Grüße, egal wohin,
beuer
ich beschäftige mich ja auch schon einige Zeit mit Schweden und stelle Überlegungen an, evtl. dorthin zu gehen, und versuche, möglichst viel zu lesen, was einem Einblicke in das gibt, was einen dort erwartet, unter anderem natürlich auch viele Beiträge in diesem Forum.
Kürzlich habe ich das Buch "Alptraum Schweden - Hinter den Kulissen des Traumlandes" in die Hand bekommen. Es ist von Sandra Eichinger geschrieben, die nach eigener Aussage seit 8 Jahren mit ihrem Mann in Schweden lebt. Erschienen im April 2010 bei Books on Demand.
Ohne ins Detail zu gehen, meine Frage. Hat jemand hier aus dem Forum schon dieses Buch gelesen und besonders an die, die schon länger in S leben: Ist vieles wirklich so negativ, wie dargestellt, denn das könnte einen ja eher dazu animieren, in D zu bleiben?
Die Autorin geht ja doch deutlich schärfer mit Schweden, seinen Einwohnern, deren Mentalität, dem ganzen gesellschaftlichen System etc. ins Gericht als z.B. Autoren, die wir in den Buchtipps von Karsten finden können.
Und bitte (!!!), bleibt bei Fakten und Eindrücken, klar ist alles etwas subjektiv gefärbt und von einem zum anderen verschieden, denn nur sowas hilft weiter, und drescht nicht so persönlich aufeinander ein, wie's leider hier ab und zu vorkommt. Danke!
Liebe Grüße, egal wohin,
beuer
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Bei Amazon habe ich diese Rezension gefunden. Sehr passend, wie ich finde und füge dem auch nichts mehr hinzu. Obwohl ich weder das Buch gelesen habe und (noch) nicht in Schweden lebe.
Ich weiß nicht mit welchen Vorstellungen die Autorin nach Schweden gegangen ist, das sie nun alles so schlecht reden muss und vor allem frag ich mich warum bei all dem Übel die Dame noch immer im Norden verweilt. Mal ganz im Ernst, wer in Schweden wirklich Bullerbü, IKEA und blonde Menschen erwartet, der ist mehr als nur schlecht informiert.
Mich ärgert es, das man eigenes Scheitern auf einen Staat schiebt. Wer kann es sich denn bitte leisten ohne einen Arbeitsvertrag in ein fremdes Land zu gehen? Ich würde nicht einmal in eine andere Stadt ziehen, wenn ich keinen Arbeitsplatz hätte. Ebenfalls sehr negativ ist ihr Bild von den Schweden die sie als Einwanderer sehen, und das nach acht Jahren. Bitte gute Frau, akzeptieren sie Menschen die seit mehreren Generationen in Deutschland wohnen und ihre Ursprünge in anderen Ländern (Türkei, Rumänien, Russland etc.) haben als Deutsche? Sollte mich schwer wundern wenn dem so wäre.
Um noch einmal auf die Jobsituation zurück zu kommen. Da heißt es doch tatsächlich, das nicht nur "Nichteuropäer" sondern auch Deutsche es schwer haben einen Job zu finden. Wieso denkt der Deutsche eigentlich immer das er bevorzugt werden muss? Warum sollen Menschen anderer Nationalitäten schlechter sein?
Liebe Leute, es gibt viele Bücher in den Gutes und Schlechtes über Schweden als Auswandererland berichtet wird, 99% davon kann man getrost in den Kamin schmeißen. Man kann eine ganze Nation nicht über einen Kamm scheren, oder haben Sie erlebt das auf jedem Meter Bundesrepublik alles gleich ist? Es gibt Menschen die haben es geschafft, weil sie sich nicht Illusionen hingegeben haben, die man via medialer Dienste vermitteln will, es gibt Leute die sind gescheitert, weil sie die Einstellung hatten, Platz da hier komm ich.
Schweden kann ein tolles Land zum Auswandern sein, man sollte sich nur bewusst sein, das kein Land der Welt wie das andere ist. Jedes Land hat seine eigenen Schatten- und Sonnenseiten, es wäre ja auch langweilig wenn alles zu perfekt wäre.
Wenn Sie vorhaben irgendwann die Koffer zu packen und in den Norden zu ziehen, tun Sie es und lassen Sie sich nicht von solchen Büchern abschrecken. Jeder Mensch muss seine eigenen Erfahrungen machen, nur so weiß man, wie es wirklich ist.
In dem Sinne, danke für's Lesen.
Ich weiß nicht mit welchen Vorstellungen die Autorin nach Schweden gegangen ist, das sie nun alles so schlecht reden muss und vor allem frag ich mich warum bei all dem Übel die Dame noch immer im Norden verweilt. Mal ganz im Ernst, wer in Schweden wirklich Bullerbü, IKEA und blonde Menschen erwartet, der ist mehr als nur schlecht informiert.
Mich ärgert es, das man eigenes Scheitern auf einen Staat schiebt. Wer kann es sich denn bitte leisten ohne einen Arbeitsvertrag in ein fremdes Land zu gehen? Ich würde nicht einmal in eine andere Stadt ziehen, wenn ich keinen Arbeitsplatz hätte. Ebenfalls sehr negativ ist ihr Bild von den Schweden die sie als Einwanderer sehen, und das nach acht Jahren. Bitte gute Frau, akzeptieren sie Menschen die seit mehreren Generationen in Deutschland wohnen und ihre Ursprünge in anderen Ländern (Türkei, Rumänien, Russland etc.) haben als Deutsche? Sollte mich schwer wundern wenn dem so wäre.
Um noch einmal auf die Jobsituation zurück zu kommen. Da heißt es doch tatsächlich, das nicht nur "Nichteuropäer" sondern auch Deutsche es schwer haben einen Job zu finden. Wieso denkt der Deutsche eigentlich immer das er bevorzugt werden muss? Warum sollen Menschen anderer Nationalitäten schlechter sein?
Liebe Leute, es gibt viele Bücher in den Gutes und Schlechtes über Schweden als Auswandererland berichtet wird, 99% davon kann man getrost in den Kamin schmeißen. Man kann eine ganze Nation nicht über einen Kamm scheren, oder haben Sie erlebt das auf jedem Meter Bundesrepublik alles gleich ist? Es gibt Menschen die haben es geschafft, weil sie sich nicht Illusionen hingegeben haben, die man via medialer Dienste vermitteln will, es gibt Leute die sind gescheitert, weil sie die Einstellung hatten, Platz da hier komm ich.
Schweden kann ein tolles Land zum Auswandern sein, man sollte sich nur bewusst sein, das kein Land der Welt wie das andere ist. Jedes Land hat seine eigenen Schatten- und Sonnenseiten, es wäre ja auch langweilig wenn alles zu perfekt wäre.
Wenn Sie vorhaben irgendwann die Koffer zu packen und in den Norden zu ziehen, tun Sie es und lassen Sie sich nicht von solchen Büchern abschrecken. Jeder Mensch muss seine eigenen Erfahrungen machen, nur so weiß man, wie es wirklich ist.
In dem Sinne, danke für's Lesen.
-
Karsten
- Site Admin
- Beiträge: 14531
- Registriert: 9. Juni 2008 00:52
- Wohnort: Lübeck
- Hat sich bedankt: 2 Mal
- Danksagung erhalten: 54 Mal
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger

Unter folgendem Link findet Ihr nähere Infos zum Buch:
http://schwedenmarkt.schwedenstube.de/e ... m-schweden/
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hier ist auch noch ein Kommentar von jemand, der das Buch offensichtlich gelesen hat:
http://delengkal.de/2010/04/auf-der-and ... des-zauns/
http://delengkal.de/2010/04/auf-der-and ... des-zauns/
- Krölle Bölle
- Beiträge: 267
- Registriert: 15. Mai 2010 14:40
- Wohnort: Dortmund
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
hoffen wir, die Umfrageergebnisse strafen uns Lügen....wenn nur die Hälfte hinkommt, was ich täglich in Zeitungen, Magazinen, Internet und anderen Illustrationen lese, dann drehrt sich Olof Palme im Grabe rum. Wir alle lesen je in Foren, haben Bekannte im schwed. Raum und hoffen, man besinnt sich wieder auf die alten Werte der 70er und bis in die 90er Jahre. Da hier schon sch...e genug, kann man nur hoffen, im "Norden" besinnt man sich wieder auf sein Freiheitsdenken in einer sozial-verantwortlichen Solidargemeinschaft. Denn deshalb lieben wir das Land und einen Großteil seiner gastfreundlichen, hilfsbereiten und friedvollen Menschen.
Es gibt so vieles, was auf Papier gedruckt wird und noch schlimmer...gelesen wird...was wäre die Welt ohne Vorurteile: man müsste ja selber nachdenken...
Allen tolle Tage in Skandinavien und Mückenschutz mitnehmen, denn.....wieder so ein Vorurteil. Na gut, im nördlichen Teil ists jetzt sehr schlimm...die KNOTTS kommen...Kapuze auf und durch.
Hej hej
KB Frank
Es gibt so vieles, was auf Papier gedruckt wird und noch schlimmer...gelesen wird...was wäre die Welt ohne Vorurteile: man müsste ja selber nachdenken...
Allen tolle Tage in Skandinavien und Mückenschutz mitnehmen, denn.....wieder so ein Vorurteil. Na gut, im nördlichen Teil ists jetzt sehr schlimm...die KNOTTS kommen...Kapuze auf und durch.
Hej hej
KB Frank
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hej och tack
Danke für Eure Meinungen und Stellungnahmen bis hierher. Ja, was mir ein wenig merkwürdig erscheint, ist dass die Frau Eichinger manche Zustände in Schweden mit denen in der DDR gleichsetzt. Wie z.B. ewig langes Warten auf Handwerker, da sehr selten und schnell wieder weg, offenbar scheuer als ein Reh im Wald; dann die Auswahl in den Geschäften etc.
Klar habe ich mich auch selbst gefragt, was hält die Dame noch in Schweden, wenn doch alles in Schwaben, wo sie wohl herstammt, wenn ich das richtig geschnallt habe, soviel besser war und ist.
Also nix gegen Schwaben hier im Forum, um vorzubeugen, nur ich hab 28 Jahre DDR erlebt und nunmehr 20 Jahre Bundesrep., deshalb erlaube ich mir da schon eher nen Vergleich vorzunehmen, als jemand, der "zeitlebens" in West-D gelebt hat, und auf mich wirken dann halt Äußerungen von wegen das ist in Schweden z.T. wie im Sozialismus der DDR (Arbeitsleben, Einkaufen, Service jeder Art, der eher fehlt, Gleichmacherei) etwas befremdlich, und ich kann es mir selbst nicht vorstellen, dass es in S so ist.
Aber dafür gibts ja hier so ein Forum, um da Aufklärung zu vermitteln.
Mal abgesehen davon täten uns ein paar weniger Unterschiede hier in D mehr als gut, statt nur immer von unten auf den großen Haufen draufzuschaufeln. Wenn der Autorin das gefallen sollte, dann sollte sie schleunigst wieder retour kommen und würde sich hier sauwohl fühlen. Und schwedische Behörden (A-Kassan, Socialstyrelsen...) als besonders schlecht ausgebildet und unfähig darzustellen im Vergleich zu D, keine Ahnung, was hier auf manchem Amt abgeht, dem mit zweimal A z.B., spottet auch zuweilen jeder Beschreibung.
Wie gesagt, ich versuch nur darzustellen, was mir beim Lesen besonders auffiel, und wenn' s noch ein paar Meinungen dazu gäbe, fänd ichs schön.
Många hälsningar,
beuer
Danke für Eure Meinungen und Stellungnahmen bis hierher. Ja, was mir ein wenig merkwürdig erscheint, ist dass die Frau Eichinger manche Zustände in Schweden mit denen in der DDR gleichsetzt. Wie z.B. ewig langes Warten auf Handwerker, da sehr selten und schnell wieder weg, offenbar scheuer als ein Reh im Wald; dann die Auswahl in den Geschäften etc.
Klar habe ich mich auch selbst gefragt, was hält die Dame noch in Schweden, wenn doch alles in Schwaben, wo sie wohl herstammt, wenn ich das richtig geschnallt habe, soviel besser war und ist.
Also nix gegen Schwaben hier im Forum, um vorzubeugen, nur ich hab 28 Jahre DDR erlebt und nunmehr 20 Jahre Bundesrep., deshalb erlaube ich mir da schon eher nen Vergleich vorzunehmen, als jemand, der "zeitlebens" in West-D gelebt hat, und auf mich wirken dann halt Äußerungen von wegen das ist in Schweden z.T. wie im Sozialismus der DDR (Arbeitsleben, Einkaufen, Service jeder Art, der eher fehlt, Gleichmacherei) etwas befremdlich, und ich kann es mir selbst nicht vorstellen, dass es in S so ist.
Aber dafür gibts ja hier so ein Forum, um da Aufklärung zu vermitteln.
Mal abgesehen davon täten uns ein paar weniger Unterschiede hier in D mehr als gut, statt nur immer von unten auf den großen Haufen draufzuschaufeln. Wenn der Autorin das gefallen sollte, dann sollte sie schleunigst wieder retour kommen und würde sich hier sauwohl fühlen. Und schwedische Behörden (A-Kassan, Socialstyrelsen...) als besonders schlecht ausgebildet und unfähig darzustellen im Vergleich zu D, keine Ahnung, was hier auf manchem Amt abgeht, dem mit zweimal A z.B., spottet auch zuweilen jeder Beschreibung.
Wie gesagt, ich versuch nur darzustellen, was mir beim Lesen besonders auffiel, und wenn' s noch ein paar Meinungen dazu gäbe, fänd ichs schön.
Många hälsningar,
beuer
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Immer wieder reden einzelne Deutsche davon und betonen dies besonders, dass die Mentalitäten und Denkweisen von Deutschen und Schweden völlig unterschiedlich und unvereinbar seien. Und wenn man genau hinschaut, dann kommen solche Urteile meist aus dem süddeutschen Raum. Ich kann nicht die teilweise bitterbösen Diskussionen vergessen, die ich in diesem Forum mit einer Deutschen geführt habe, die ebenfalls aus Schwaben stammt und deren Nick mit "s" beginnt, wie der Vorname der Autorin Eichinger. Sie machte alles madig, was mit Schweden zu tun hat, aber sie lebt dort seit Jahren, und ich hatte sie schon gefragt, warum sie das tut. Keine Antwort. Aber sie erzählte u.a. haarsträubenden Unsinn über schwedische Holzhäuser. Da war sie bei mir an der richtigen Adresse, denn da kenne ich mich bestens aus. Der Thread war irgendwann verschwunden. Klar, denn es werden ja hier keine Threads gelöscht.
Nun, wer betont, dass S. Eichinger nicht nur niedermacht, sondern auch gut recherchiert habe, der sollte sich vielleicht mal fragen, welche Einstellung Jemand haben muss, der im Titel seines Buches im Bildzeitungsstil schreibt: "Alptraum Schweden". Ob nun ein Kritik vorbeugendes Fragezeichen dahinter steht, erscheint mir als nebensächlich. Hier soll doch offensichtlich Stimmung gemacht werden. Alles, was im Text stehen mag, dient diesem Ziel. Das sage ich, ohne das Buch gelesen zu haben. Die Tendenz des Titels ist deutlich genug.
So, und wieder zurück zur Mentalitätsfrage! Fragt man Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, wann in ihrem Land die beste Zeit zum Leben war, dann erhält man zur Antwort: die Zeit der schwedischen Herrschaft. Nach der Wende hat mal ein schwedischer Manager spaßeshalber zu einem Mecklenburger gesagt: "Wir wollen Euch demnächst wieder übernehmen." Antwort: "Ja, bitte gern!"
Unvereinbare Mentalitäten und Denkweisen? Da ist ja wohl genau das Gegenteil der Fall, man versteht sich bestens! Gleiches wird man erfahren, wenn man mal in Hamburg nachfragt oder in Kiel. Das ist ja auch plausibel, wenn man sich klar macht, wie sehr gerade Schweden in der Geschichte von Deutschen befruchtet wurde, angefangen in der Zeit der Hanse. Überall waren deutsche Baumeister aktiv, überall bauten deutsche Fachleute schwedische Verwaltungen auf, und die schwedische Sprache wäre um ein Haar zu einem niederdeutschen Dialekt geworden. Es gibt heute unzählige Fremdwörter in der schwedischen Sprache, die aus dem Deutschen stammen. Deutsche und schwedische Kultur haben sich jahrhundertelang gegenseitig befruchtet und die Beziehungen waren sehr eng und freundschaftlich. Bis zur Nazizeit halt.
Aber ist es nicht in Wahrheit so, dass die Fremdheit eigentlich mitten durch Deutchland hindurch geht? Auch das ist historisch entwickelt. Mein Opa sprach immer von der Mainlinie als kultureller Trennlinie. Adenauer hingegen sah eine Nord-Süd-Grenze etwa durch den Harz. Für ihn war Berlin heidnisch, und sein Ideal war ein rheinisch-französischer Verbund (gab's den nicht schon mal?) ohne Preußen und gar Russen. Interessant fand ich auch, was uns ein schwedischer Hauptfeldwebel (o.ä. Dienstgrad) über seine Erfahrungen mit der Bundeswehr in Jugoslawien berichtete. Beim ersten Aufeinandertreffen stellten die Schweden fest, dass die Deutschen "wie wir denken". Man kam bestens miteinander aus und arbeitete gut zusammen. Später hatte man es mit einer anderen Bundeswehreinheit aus einem anderen Landesteil zu tun, und diesmal verstand man sich nicht richtig. Die Mentalität dieser Deutschen sei völlig anders gewesen als bei der Einheit, die man zuerst kennengelernt habe. Man habe mit denen nicht so offen und vertrauensvoll kooperieren können. Das verstanden die Schweden nicht. Sie wissen nicht, wie heterogen Deutschland landsmannschaftlich, historisch, kulturell, politisch und nicht zuletzt religiös ist. Die Unterschiede sind offensichtlich größer als die zwischen Nord- und Südschweden. Bei allen auch dort vorhandenen Unterschieden gibt es aber viel mehr Gemeinsamkeiten, gemeinsame Grundüberzeugungen, etwa das Ideal des "folkhemmet" als nationales Ziel.
Nun, wer betont, dass S. Eichinger nicht nur niedermacht, sondern auch gut recherchiert habe, der sollte sich vielleicht mal fragen, welche Einstellung Jemand haben muss, der im Titel seines Buches im Bildzeitungsstil schreibt: "Alptraum Schweden". Ob nun ein Kritik vorbeugendes Fragezeichen dahinter steht, erscheint mir als nebensächlich. Hier soll doch offensichtlich Stimmung gemacht werden. Alles, was im Text stehen mag, dient diesem Ziel. Das sage ich, ohne das Buch gelesen zu haben. Die Tendenz des Titels ist deutlich genug.
So, und wieder zurück zur Mentalitätsfrage! Fragt man Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, wann in ihrem Land die beste Zeit zum Leben war, dann erhält man zur Antwort: die Zeit der schwedischen Herrschaft. Nach der Wende hat mal ein schwedischer Manager spaßeshalber zu einem Mecklenburger gesagt: "Wir wollen Euch demnächst wieder übernehmen." Antwort: "Ja, bitte gern!"
Unvereinbare Mentalitäten und Denkweisen? Da ist ja wohl genau das Gegenteil der Fall, man versteht sich bestens! Gleiches wird man erfahren, wenn man mal in Hamburg nachfragt oder in Kiel. Das ist ja auch plausibel, wenn man sich klar macht, wie sehr gerade Schweden in der Geschichte von Deutschen befruchtet wurde, angefangen in der Zeit der Hanse. Überall waren deutsche Baumeister aktiv, überall bauten deutsche Fachleute schwedische Verwaltungen auf, und die schwedische Sprache wäre um ein Haar zu einem niederdeutschen Dialekt geworden. Es gibt heute unzählige Fremdwörter in der schwedischen Sprache, die aus dem Deutschen stammen. Deutsche und schwedische Kultur haben sich jahrhundertelang gegenseitig befruchtet und die Beziehungen waren sehr eng und freundschaftlich. Bis zur Nazizeit halt.
Aber ist es nicht in Wahrheit so, dass die Fremdheit eigentlich mitten durch Deutchland hindurch geht? Auch das ist historisch entwickelt. Mein Opa sprach immer von der Mainlinie als kultureller Trennlinie. Adenauer hingegen sah eine Nord-Süd-Grenze etwa durch den Harz. Für ihn war Berlin heidnisch, und sein Ideal war ein rheinisch-französischer Verbund (gab's den nicht schon mal?) ohne Preußen und gar Russen. Interessant fand ich auch, was uns ein schwedischer Hauptfeldwebel (o.ä. Dienstgrad) über seine Erfahrungen mit der Bundeswehr in Jugoslawien berichtete. Beim ersten Aufeinandertreffen stellten die Schweden fest, dass die Deutschen "wie wir denken". Man kam bestens miteinander aus und arbeitete gut zusammen. Später hatte man es mit einer anderen Bundeswehreinheit aus einem anderen Landesteil zu tun, und diesmal verstand man sich nicht richtig. Die Mentalität dieser Deutschen sei völlig anders gewesen als bei der Einheit, die man zuerst kennengelernt habe. Man habe mit denen nicht so offen und vertrauensvoll kooperieren können. Das verstanden die Schweden nicht. Sie wissen nicht, wie heterogen Deutschland landsmannschaftlich, historisch, kulturell, politisch und nicht zuletzt religiös ist. Die Unterschiede sind offensichtlich größer als die zwischen Nord- und Südschweden. Bei allen auch dort vorhandenen Unterschieden gibt es aber viel mehr Gemeinsamkeiten, gemeinsame Grundüberzeugungen, etwa das Ideal des "folkhemmet" als nationales Ziel.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
-
eelchen
- Beiträge: 195
- Registriert: 12. August 2007 16:59
- Wohnort: Alstermo
- Hat sich bedankt: 18 Mal
- Danksagung erhalten: 7 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hej torsten1,
bravo
- gut geschrieben.
Ich habe das Buch nicht gelesen und werde es mir auch nicht antun. Ich finde es anmaßend und überheblich, wie die Autorin über Schweden spricht. Man sagt nicht umsonst: andere Länder, andere Sitten. Sie wäre sicher gut beraten gewesen, erst einmal das Büchlein "Fettnäpfchenführer Schweden" oder "Gebrauchsanweisung für Schweden" zu lesen und ein wenig aus der Geschichte Schwedens zu wissen, ist auch von Vorteil.
eelchen
bravo
Ich habe das Buch nicht gelesen und werde es mir auch nicht antun. Ich finde es anmaßend und überheblich, wie die Autorin über Schweden spricht. Man sagt nicht umsonst: andere Länder, andere Sitten. Sie wäre sicher gut beraten gewesen, erst einmal das Büchlein "Fettnäpfchenführer Schweden" oder "Gebrauchsanweisung für Schweden" zu lesen und ein wenig aus der Geschichte Schwedens zu wissen, ist auch von Vorteil.
eelchen
Man muß aber die Vergangenheit und ihre
Menschen begreifen, um die Gefahr für die
Zukunft zu erkennen.
Menschen begreifen, um die Gefahr für die
Zukunft zu erkennen.
-
Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Tut mir echt leid, aber keiner von Euch hat das Buch gelesen. Warum glaubt ihr, hat die Autorin ein Fragezeichen hinter den Titel gemacht. Ich finde das Buch gut, klasse recherchiert, keineswegs schwedenfeindlich und weitaus besser als den oberflächlichen Fettnäpchenführer Schweden, der alle Deutsche als Monstertouristen darstellt.
Aber klar, wer die kritischen Aspekte in Eichingers Buch nicht lesen will, braucht sich das Buch nicht zu holen sondern kann die rosarote Brille aufbehalten. Ich lebe länger als Frau Eichinger in Schweden und halte ihre kritischen Fragestellungen für durchaus berechtigt und habe vieles wiedererkannt. Natürlich hebt sie auch die positiven Aspekte Schwedens hervor, was sie wohl letztendlich auch veranlasst, dieses Land Deutschland vorzuziehen.
Die Autorin wird es freuen, ich hab mal die Verkaufsränge bei Amazon verglichen, der Alptraum verkauft sich wohl besser als der Schwedentraum. Und das mit Recht, denn es ist ein sehr guter Ratgeber für Schwedenauswanderer um sich mit dem Land zu beschäftigen.
Hälsningar
Aber klar, wer die kritischen Aspekte in Eichingers Buch nicht lesen will, braucht sich das Buch nicht zu holen sondern kann die rosarote Brille aufbehalten. Ich lebe länger als Frau Eichinger in Schweden und halte ihre kritischen Fragestellungen für durchaus berechtigt und habe vieles wiedererkannt. Natürlich hebt sie auch die positiven Aspekte Schwedens hervor, was sie wohl letztendlich auch veranlasst, dieses Land Deutschland vorzuziehen.
Die Autorin wird es freuen, ich hab mal die Verkaufsränge bei Amazon verglichen, der Alptraum verkauft sich wohl besser als der Schwedentraum. Und das mit Recht, denn es ist ein sehr guter Ratgeber für Schwedenauswanderer um sich mit dem Land zu beschäftigen.
Hälsningar
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Uiiii !!! Nun bin ich aber neugierig auf dieses Buch, besonders deshalb, weil Gnällspik konträr antwortet Mir ist von Anfang im Forum aufgefallen, wie Himmelblau die meisten Teilnehmer sind, besonders die noch in D. leben. Urlaub und ständig in S zu leben ,sind wie Tag und Nacht.Mein Gott wie muß unser D entsetzlich sein dass man flüchten muß ? Es gibt hier wie da, gut und weniger gutes Ich bin in beiden Ländern sehr gerne !!!!!!!iCH HÖRE HIER VIELE Deutsche die im Urlaub im Eigenen Stugan sind:Die Bürokratie ist ein Teil schlimmer ,z. B. Die Einheimischen geben mir fast immer Recht.Extrem lange Wartezeiten im Gesundheitssystem,.ich höre dann zu Recht, der Deutsche ist nur am Meckern in D. sie sollten in anderen Ländern gehen. Wir sind trotz aller Problematik besser in D. Hingegen Familienfürsorge scheint es extrem besser zu laufen.ausgesprochen mies finde ich es, wenn, wie eine schw .KRANKENSCHQWESTER UND kOLLEGIN ;mich gerade fragte, weshalb deutsche Mamas Ihre Babys in S die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen machen lassen. Die Damen SIND IM uRLAUB IN IHREN hÄUSCHEN: kOSTET ES Avgift bei Euch ?? iCH GAB ZUR aNTWORT; N E I N !! Aber es sieht danach aus ,das Mammas keine Zeit zu Hause haben und hier die Zeit und schwed. Steuer der Schweden in Anspruch nehmen. Die Kollegin fand es absolut mies. Ich auch.In anderen amtl. Bereichen Banken ,öffentl Firmen, ect.habe ich viel zu fechten gehabt. Bekam auch immer Recht .Ich bin dieses kämpfen leid !! Soviel hatte ich nie in D.
In D. würde keiner sich dieses gefallen lassen- aber S ist ja das Traumland schlechthin !!!??? Mir gefällt es hier- "meine " Schweden mögen mich oder haben mich in hier Herz geschlossen, obwohl ich offen bin.Ich bin immer froh, wenn ich einen S. höre oder lese, der auch die Meinung offen tut und dafür steht.Leider rar !! ein Buchtip von einem S. geschrieben. S o kenne ich das Land mit S. ---SVENSKAR, von Gillis Herlitz ,Untertitel " Hur vi är och varför " HERAUSGEBER : Uppsala Publishing House. Dies ist viel ehrlicher und schwieriger über eigene Landsleute zu schreiben-da man leicht beleidigt ist .Die Historie spielt da eine wichtige Rolle. Dazu gehört die Obrigkeitshörigkeit!! Der Staat wird es schon richten ,wie vor 100 Jahren. Diese Thema gab es vor kurzem hier. aLSO: BLEIBT AUF DEM tEPPICH UND SOOO EIN tRAUMLAND IST ES AUCH NICHT- DIE Natur ist groß und nicht an jeder ECKE KOMMT EIN DORF: WER SICH DAFÜR INTERSSIERT;WILLKOMMEN!!! ALNMÄNSSRÄTT:Dies kann ich von den D. nicht verstehen wie es hier ausgelegt wird. zu 99 % sind es auch unsere D.Auflagen !!! Der D. der sich nie in der Heimat in den Wald und Flur tgl bewegt behauptet,wir hätten dies NICHT!! Auch wird viel falsches Verstanden und dann kommen von den S. zu Recht Klagen. In die Gärten zu gehen, Baby pinkeln lassen , Dänen lassen bei Hauswagen den Müllsack im Wald liegen ,Verkehrsschilder mit Elch wird geklaut,sehr beliebter Sport.Kann man auch bei Ikea kaufen.Ich sehe dies alles selbst hier und über die D. schüttelt man nur den Kopf mit der Elchmanie ! Manchmal iist es mir peinlich.Also weise ich D.daraufhin wenn diese hier sind. Erzählen ist besser als tippen. Schmelzt und bratet gut ,wohl dem der nicht arbeiten muß !
In D. würde keiner sich dieses gefallen lassen- aber S ist ja das Traumland schlechthin !!!??? Mir gefällt es hier- "meine " Schweden mögen mich oder haben mich in hier Herz geschlossen, obwohl ich offen bin.Ich bin immer froh, wenn ich einen S. höre oder lese, der auch die Meinung offen tut und dafür steht.Leider rar !! ein Buchtip von einem S. geschrieben. S o kenne ich das Land mit S. ---SVENSKAR, von Gillis Herlitz ,Untertitel " Hur vi är och varför " HERAUSGEBER : Uppsala Publishing House. Dies ist viel ehrlicher und schwieriger über eigene Landsleute zu schreiben-da man leicht beleidigt ist .Die Historie spielt da eine wichtige Rolle. Dazu gehört die Obrigkeitshörigkeit!! Der Staat wird es schon richten ,wie vor 100 Jahren. Diese Thema gab es vor kurzem hier. aLSO: BLEIBT AUF DEM tEPPICH UND SOOO EIN tRAUMLAND IST ES AUCH NICHT- DIE Natur ist groß und nicht an jeder ECKE KOMMT EIN DORF: WER SICH DAFÜR INTERSSIERT;WILLKOMMEN!!! ALNMÄNSSRÄTT:Dies kann ich von den D. nicht verstehen wie es hier ausgelegt wird. zu 99 % sind es auch unsere D.Auflagen !!! Der D. der sich nie in der Heimat in den Wald und Flur tgl bewegt behauptet,wir hätten dies NICHT!! Auch wird viel falsches Verstanden und dann kommen von den S. zu Recht Klagen. In die Gärten zu gehen, Baby pinkeln lassen , Dänen lassen bei Hauswagen den Müllsack im Wald liegen ,Verkehrsschilder mit Elch wird geklaut,sehr beliebter Sport.Kann man auch bei Ikea kaufen.Ich sehe dies alles selbst hier und über die D. schüttelt man nur den Kopf mit der Elchmanie ! Manchmal iist es mir peinlich.Also weise ich D.daraufhin wenn diese hier sind. Erzählen ist besser als tippen. Schmelzt und bratet gut ,wohl dem der nicht arbeiten muß !
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Einige haben wohl leichte Probleme mit genauem Hinsehen beim Lesen. Für sie gibt es dann nur Schwarz- oder Weiß-Kommentare. Ich z.B. hatte sehr dezidiert ausgeführt, was mich an der Veröffentlichung stört. Ohne dass man überhaupt den Text lesen muss, springt den Leser des Buchtitels der Ausdruck "Alptraum" an! Ob mit oder ohne Fragezeichen, das Wort ist in der Welt und hat sich beim Leser festgesetzt. Mir kann Niemand weismachen, dass die Autorin diesen Effekt nicht kennt. Also ist er gewollt! Die Botschaft lautet: Schweden ist ein Alptraum! Das Fragezeichen kann, wenn man den Titel in dieser schon automatischen Weise aufgenommen hat, so verstanden werden, dass die Autorin sagen will: "Oh, ich möchte natürlich Schweden nicht pauschal verdammen, sondern den Leser nur für kritische Aspekte öffnen." Und was sie nicht sagen würde, aber denken könnte: "Na, mit dem Fragezeichen bin ich nicht so angreifbar, so kann ich meinen "Alptraum" sozusagen elegant rechtfertigen."
Ein Titel verkauft, nicht der Inhalt. Ich verglich in meinem obigen Posting nicht umsonst mit der Bildzeitung. Und von daher habe ich mir mein Urteil über das Buch bzw. über Befindlichkeiten und Einstellungen beim Schreiben dieses Buches gebildet. Und eben deshalb bin ich der Meinung, dass eine Lesen des Buches zwar sicher lehrreich sein kann und auch sicher die Botschaft des Titels relativiert, aber das Gift ist im Gehirn: Schweden sei ein Alptraum. Das wirkt wie unterschwellige Propaganda der hinterhältigen Art, so als wenn die CDU im nächsten Wahlkampf in vermeintlich harmloser Anlehnung an die Rote-Socken-Kampagne der 50er Jahre plakatieren würde: Tragen Sozialdemokraten rote Socken? Aber das wäre im Vergleich zum Schwedenalptraum eher harmlos und lustig.
Ein Titel verkauft, nicht der Inhalt. Ich verglich in meinem obigen Posting nicht umsonst mit der Bildzeitung. Und von daher habe ich mir mein Urteil über das Buch bzw. über Befindlichkeiten und Einstellungen beim Schreiben dieses Buches gebildet. Und eben deshalb bin ich der Meinung, dass eine Lesen des Buches zwar sicher lehrreich sein kann und auch sicher die Botschaft des Titels relativiert, aber das Gift ist im Gehirn: Schweden sei ein Alptraum. Das wirkt wie unterschwellige Propaganda der hinterhältigen Art, so als wenn die CDU im nächsten Wahlkampf in vermeintlich harmloser Anlehnung an die Rote-Socken-Kampagne der 50er Jahre plakatieren würde: Tragen Sozialdemokraten rote Socken? Aber das wäre im Vergleich zum Schwedenalptraum eher harmlos und lustig.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
-
Mona-Linnea
- Beiträge: 912
- Registriert: 26. Januar 2009 20:34
- Hat sich bedankt: 16 Mal
- Danksagung erhalten: 14 Mal
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hinfahren, sich umschauen, Erfahrungen sammeln, seine eigene Meinung bilden. Diese ist dann zwar vor allem für einen selbst relevant, dafür relevanter als jede Buchbeschreibung.
M-Lin
-
Gast
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ja, die in der nächsten Ortschaft gehören gar nicht zu uns, die sind ganz anders, typisch deutsch, anzutreffen bei denen die Deutschland nicht wirklich kennen. Fallersleben und alle die, die sich 1848 für Freiheit einsetzten und gegen die Willkürherrschaft der lokalen Kleinkönige und Fürsten kämpften würden sich im Grabe umdrehen.torsten1 hat geschrieben: Aber ist es nicht in Wahrheit so, dass die Fremdheit eigentlich mitten durch Deutchland hindurch geht? Auch das ist historisch entwickelt. Mein Opa sprach immer von der Mainlinie als kultureller Trennlinie. Adenauer hingegen sah eine Nord-Süd-Grenze etwa durch den Harz. Für ihn war Berlin heidnisch, und sein Ideal war ein rheinisch-französischer Verbund (gab's den nicht schon mal?) ohne Preußen und gar Russen. Interessant fand ich auch, was uns ein schwedischer Hauptfeldwebel (o.ä. Dienstgrad) über seine Erfahrungen mit der Bundeswehr in Jugoslawien berichtete. Beim ersten Aufeinandertreffen stellten die Schweden fest, dass die Deutschen "wie wir denken". Man kam bestens miteinander aus und arbeitete gut zusammen. Später hatte man es mit einer anderen Bundeswehreinheit aus einem anderen Landesteil zu tun, und diesmal verstand man sich nicht richtig. Die Mentalität dieser Deutschen sei völlig anders gewesen als bei der Einheit, die man zuerst kennengelernt habe. Man habe mit denen nicht so offen und vertrauensvoll kooperieren können. Das verstanden die Schweden nicht. Sie wissen nicht, wie heterogen Deutschland landsmannschaftlich, historisch, kulturell, politisch und nicht zuletzt religiös ist. Die Unterschiede sind offensichtlich größer als die zwischen Nord- und Südschweden. Bei allen auch dort vorhandenen Unterschieden gibt es aber viel mehr Gemeinsamkeiten, gemeinsame Grundüberzeugungen, etwa das Ideal des "folkhemmet" als nationales Ziel.
Übrigens (nicht erst)seit der Industrialisierung gab es in D Wanderungen von Arbeitskräften in ganz Deutschland, vor dem 1. WK war die Welt sehr, sehr globalisiert, freier Welthandel! Und auf dem Gebiet des heutigen BW gab es einen stetigen Zuwachs an Einwohnern, der heute noch anhält, denn BW ist hochindustrialisiert (und das schon lange), genauso wie NRW.
Auf die Stammeswanderungen will ich jetzt nicht eingehen, obwohl es sehr interessant ist woher die Schwaben kommen (Stichwort Elbregion nordostwärts). "Schwäbische Tugenden" gibt es in ganz Deutschland und sogar sehr in Schweden (Erfindergeist,Tüftler, Sauberkeit...)
Grüße an alle Schweden und alle Deutschen, egal ob Kiruna oder Konstanz
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Torsten bringt es mit den Mentalitätsunterschieden auf den Punkt. Die genetische Verwandschaft spielt bei dem Verstehen der Völker untereinander eine große Rolle. Trotzdem spielt letztlich vor allem aber die persönliche Einstellung eine Rolle. Was die genetische Verwandschaft angeht, ist Deutschland zweigeteilt. Während die Norddeutschen (Plattdeutschen, nördlich der Benrather Linie - Aachen, Benrath, Rothaargebirge, Harz, Berlin) sehr eng mit den Niederländern, Dänen, Schweden und Norwegern verwandt sind, ist die genetische Verwandtschaft der Norddeutschen zu den Süddeutschen nur sehr gering. Die Süddeutschen wiederum sind sehr viel mehr mit den Allemannen (Schweiz, Elsaß) und den deutschen Alpenvölkern (heute Österreich und Südtirol) verwandt. Man kann also, wenn man so will, von 2 deutschen Völkern sprechen. Letztlich schlägt sich das auch in der Sprache wider. Während im Norden Plattdeutsch (auch Niederdeutsch) gesprochen wird/wurde, kommt das Hochdeutsche aus Hochdeutschland (dem höher gelegenen Süddeutschland). Dabei ist das Plattdeutsche sehr viel enger mit dem Niederländischen und Skandinavischen verwandt als mit dem Hochdeutschen. Auch in der heutigen Aussprache der Amtssprache Hochdeutsch spiegelt sich die regionale Mentalität wieder. Während man im Süden auf korrektem Hochdeutsch im Geschäft sagt: "Ich hätte gerne eine Wurst", sagt der Norddeutsche auf Hochdeutsch mit dem Einfluss des direkteren Platt: "Ich krieg eine Wurst". Insbesondere im Süddeutschen Raum und dort vor allem in der Schweiz hört man nicht selten Beschwerden über die aus deren Sicht "unverschämt direkten" oder "unhöflichen" Art zu Reden der Norddeutschen.
Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo,
nun will ich doch nochmal etwas zu der von mir ausgelösten Diskussion sagen.
Es läuft doch jetzt ziemlich stark in die Richtung, Unterschiede von Deutschen zu Deutschen zu erklären und zu begründen. Geht aber meiner Meinung nach ein bißchen an der Fragestellung vorbei.
Ich wollte wissen: Sind die im Gegensatz zu vielen anderen Büchern eher kritischen Einschätzungen in besagtem Buch der Wahrheit entsprechend oder eben auch nicht?
Ansatzweise kam manches schon zum Ausdruck, selber hinfahren und S auf sich wirken lassen ist sicher das beste, klar.
Nur für mich wäre es besser, wenn sich nochmal jemand melden würde, der
a) das Buch zumindest z.T. gelesen hat und nicht nur aufgrund des etwas provokanter erscheinenden Titels schon zu seinem Urteil gelangt und
b) nach Möglichkeit schon länger in S lebt und daher eine Einschätzung vornehmen kann. Wenn der- oder diejenige dann noch in einem Alter wäre, in dem man normalerweise berufstätig ist, umso besser.
Danke trotzdem bis hierhin, mal sehen, was noch kommt....
Viele Grüße, beuer
nun will ich doch nochmal etwas zu der von mir ausgelösten Diskussion sagen.
Es läuft doch jetzt ziemlich stark in die Richtung, Unterschiede von Deutschen zu Deutschen zu erklären und zu begründen. Geht aber meiner Meinung nach ein bißchen an der Fragestellung vorbei.
Ich wollte wissen: Sind die im Gegensatz zu vielen anderen Büchern eher kritischen Einschätzungen in besagtem Buch der Wahrheit entsprechend oder eben auch nicht?
Ansatzweise kam manches schon zum Ausdruck, selber hinfahren und S auf sich wirken lassen ist sicher das beste, klar.
Nur für mich wäre es besser, wenn sich nochmal jemand melden würde, der
a) das Buch zumindest z.T. gelesen hat und nicht nur aufgrund des etwas provokanter erscheinenden Titels schon zu seinem Urteil gelangt und
b) nach Möglichkeit schon länger in S lebt und daher eine Einschätzung vornehmen kann. Wenn der- oder diejenige dann noch in einem Alter wäre, in dem man normalerweise berufstätig ist, umso besser.
Danke trotzdem bis hierhin, mal sehen, was noch kommt....
Viele Grüße, beuer
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Noch einmal: Ich komme zu keinem Urteil über den Inhalt des Buches, sondern sage, dass der Titel offenbar nicht einfach das Interesse am Thema wecken soll, sondern dass er sehr deutlich eine Negativbotschaft über Schweden transportiert. Deshalb zeigt mein Daumen nach unten. Ich erkläre es aber gern noch ein paar Mal.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Vielleicht will aber die gute Frau einfach nur verhindern daß noch mehr Deutsche nach S übersiedeln..... 
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
-
Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ich habe das Buch gelesen und entsprechende Dinge, die ich selber nicht geglaubt habe, im Netz recherchiert. Eichinger hat sich echt Mühe gegeben. Lest Euch mal die Kapitel Elchjagd oder Wolfshaß durch, da kommen Hammerfakten auf den Tisch, ich habs im schwedischen Netz nachgeprüft, stimmt alles! Auch die Macht der Gewerkschaften, wie diese Arbeitsplätze vernichten kommt zur Sprache (natürlich auch die Vorteile der Gewerkschaften).
Nee, was Frau Eichinger geschrieben hat, findet man in keinem anderem Schwedenführer. Die Frau ist Insider, das merkt man. Da steckt lange Recherche dahinter.
Was Frau Eichinger böse Kritik eingebracht hat, ist ihre Negativkritik an der staatlichen Bevormundung bzw. dem Gesellschaftsdesign des Folkhemmets das die Sozialisten seit den 30er Jahren praktizieren. Ich hoffe, sie hat sich die bösen Kritiken im Netz nicht allzu sehr zu Herzen genommen. Und die Amazon Bewertung die hier im Forum zitiert wurde, kann nur von einem von Eichingers Neidern sein, gibt einn Stern ohne das Buch gelesen zu haben. Ziemlich unseriös von Amazon, Bewertungen sollte nur von Leuten abgegeben werden können, die ein Buch auch gekauft haben - nicht von Neidhammeln die anderen den Erfolg nicht gönnen!
Bei google books kann man Probelesen , hier der Link:
http://books.google.de/books?id=DrG2_lU ... &q&f=false
Nee, was Frau Eichinger geschrieben hat, findet man in keinem anderem Schwedenführer. Die Frau ist Insider, das merkt man. Da steckt lange Recherche dahinter.
Was Frau Eichinger böse Kritik eingebracht hat, ist ihre Negativkritik an der staatlichen Bevormundung bzw. dem Gesellschaftsdesign des Folkhemmets das die Sozialisten seit den 30er Jahren praktizieren. Ich hoffe, sie hat sich die bösen Kritiken im Netz nicht allzu sehr zu Herzen genommen. Und die Amazon Bewertung die hier im Forum zitiert wurde, kann nur von einem von Eichingers Neidern sein, gibt einn Stern ohne das Buch gelesen zu haben. Ziemlich unseriös von Amazon, Bewertungen sollte nur von Leuten abgegeben werden können, die ein Buch auch gekauft haben - nicht von Neidhammeln die anderen den Erfolg nicht gönnen!
Bei google books kann man Probelesen , hier der Link:
http://books.google.de/books?id=DrG2_lU ... &q&f=false
- Krölle Bölle
- Beiträge: 267
- Registriert: 15. Mai 2010 14:40
- Wohnort: Dortmund
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ein guter Tipp von mir...empfehle einen Rückblick in die schwedische Geschichte und Politik vor rund 80 - 50 Jahren!!! Die Zeit danach, bis weit in die Neunziger ist für Schwedens Nachbarstaaten, wenn nicht für fast alle europäischen Länder, noch heute ein großes Vorbild. Traurig denke ich an Anna Fried und Olov Palme zurück. Europas demokratische Sozialisten und Sozialdemokraten sind noch heute zurecht Stolz, auf das, was in Schweden lange vorgelebt wurde. Lasst Euch doch nicht für dumm verkaufen.
Empfehle jedem das Buch: Gebrauchsanweisung für Schweden...von Antje Ravic Strubel...wer dann noch Fragen hat...Als Kind stand die Autorin in Sassnitz am Hafenkai und schaute den Schiffen nach, die gen Trelleborg ausliefen...nach Schweden...in ein Land, in dem das Wort DEMOKRATIE und FREIHEIT gelebt wurden...
Manche Kritik ist nicht nur falsch und überzogen, sondern lächerlich.
Nur so nebenbei...Vergleiche und eigene Erfahrungen helfen da sehr. Hier sind wir jetzt so weit, dass ein normal arbeitender Mensch seine Kinder nicht studieren lassen kann, denn die neoliberale/konservative Staatsregierung möchte nur so nebenbei mal eben 480 Euro p. Semester...Schulen verfallen, Bildung fast im Eimer, Staat fast Bankrott, Angst vor Altersarmut und und und!!! Kann nur hoffen, Schweden geht nicht diesen Weg der Bankensanierungen auf Kosten derer, die den Karren ziehen....
Es gibt so viel gute Lektüre für jedermann...Wünsche alledn eine gute Buchauswahl und viel Freude im freundlichen Land Schweden. Endlich, nur noch zwei Tage, dann fahren wir auch los. Würfeln noch immer...'A1 oder A2 Baustellen überall...Gelder müssen ja verbaut werden, denn nächstes Jahr gibts nichts mehr.
Frank K.B.
Empfehle jedem das Buch: Gebrauchsanweisung für Schweden...von Antje Ravic Strubel...wer dann noch Fragen hat...Als Kind stand die Autorin in Sassnitz am Hafenkai und schaute den Schiffen nach, die gen Trelleborg ausliefen...nach Schweden...in ein Land, in dem das Wort DEMOKRATIE und FREIHEIT gelebt wurden...
Manche Kritik ist nicht nur falsch und überzogen, sondern lächerlich.
Nur so nebenbei...Vergleiche und eigene Erfahrungen helfen da sehr. Hier sind wir jetzt so weit, dass ein normal arbeitender Mensch seine Kinder nicht studieren lassen kann, denn die neoliberale/konservative Staatsregierung möchte nur so nebenbei mal eben 480 Euro p. Semester...Schulen verfallen, Bildung fast im Eimer, Staat fast Bankrott, Angst vor Altersarmut und und und!!! Kann nur hoffen, Schweden geht nicht diesen Weg der Bankensanierungen auf Kosten derer, die den Karren ziehen....
Es gibt so viel gute Lektüre für jedermann...Wünsche alledn eine gute Buchauswahl und viel Freude im freundlichen Land Schweden. Endlich, nur noch zwei Tage, dann fahren wir auch los. Würfeln noch immer...'A1 oder A2 Baustellen überall...Gelder müssen ja verbaut werden, denn nächstes Jahr gibts nichts mehr.
Frank K.B.
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen... (eigentlich schon noch, aber dann wäre der Server total überlastet)Krölle Bölle hat geschrieben: Nur so nebenbei...Vergleiche und eigene Erfahrungen helfen da sehr. Hier sind wir jetzt so weit, dass ein normal arbeitender Mensch seine Kinder nicht studieren lassen kann, denn die neoliberale/konservative Staatsregierung möchte nur so nebenbei mal eben 480 Euro p. Semester...Schulen verfallen, Bildung fast im Eimer, Staat fast Bankrott, Angst vor Altersarmut und und und!!! Kann nur hoffen, Schweden geht nicht diesen Weg der Bankensanierungen auf Kosten derer, die den Karren ziehen....
Frank K.B.
Danke Frank
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
- Krölle Bölle
- Beiträge: 267
- Registriert: 15. Mai 2010 14:40
- Wohnort: Dortmund
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
wo krieg ich sooo lustige, rennende Tiere her??? Schweißtreibende Gruesse...auch nach Röhrmoos!!
Frank K.B.
Frank K.B.
-
Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
In einem Land in dem Demokratie und Feiheit gelebt wurden - das ich nicht lache!Krölle Bölle hat geschrieben:Ein guter Tipp von mir...empfehle einen Rückblick in die schwedische Geschichte und Politik vor rund 80 - 50 Jahren!!! Die Zeit danach, bis weit in die Neunziger ist für Schwedens Nachbarstaaten, wenn nicht für fast alle europäischen Länder, noch heute ein großes Vorbild. Traurig denke ich an Anna Fried und Olov Palme zurück. Europas demokratische Sozialisten und Sozialdemokraten sind noch heute zurecht Stolz, auf das, was in Schweden lange vorgelebt wurde. Lasst Euch doch nicht für dumm verkaufen.
Empfehle jedem das Buch: Gebrauchsanweisung für Schweden...von Antje Ravic Strubel...wer dann noch Fragen hat...Als Kind stand die Autorin in Sassnitz am Hafenkai und schaute den Schiffen nach, die gen Trelleborg ausliefen...nach Schweden...in ein Land, in dem das Wort DEMOKRATIE und FREIHEIT gelebt wurden...
Manche Kritik ist nicht nur falsch und überzogen, sondern lächerlich.
Frank K.B.
Also erzähl hier nichts von Schweden und Demokratie sonst ist China auch ne Demokratie.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
"In 70 Jahren Sozialdemokratie an der Regierung haben sie sich ihre Bevölkerung zurechtgebogen, Vergleiche mit der DDR sind durchaus angebracht. Schweden ist der letzte sozialistische Staat Europas gewesen. Zum Glück ist das Folkhem nicht mehr bezahlbar und die Sozialdemokraten auch nicht mehr am Drücker[/i]."
Wurde so im letzten Beitrag geschrieben.
Na ja, da frage ich mich schon, ob der Verfasser dieser Zeilen den DDR-Kommunismus leibhaftig erlebt hat, dass er hier so etwas zum besten gibt. Jedenfalls, und wenns nur das war, hat Schweden sicher nicht versucht, seine eigenen Bürger auf Lebenszeit im eigenen Land einzusperren.
Aber Schluß damit, es kommt mir ein wenig so vor, als würden hier deutsche Ansichten und Probleme zu sehr auf Schweden projiziert, wo ne nüchterne Einschätzung besser wäre. Sofern ich das richtig wiedergebe, war es doch auch in S eine sozialdemokratisch geführte Regierung, die als erste starke Einschnitte im sozialen Bereich vollzog, genau wie in D? Sehr zur Freude der Moderaten dort und der "C"DU hier, die ihr im Amt folgten.
Laß mich gern eines besseren belehren, wenn's nicht so war.
Ha det så bra,
beuer
Wurde so im letzten Beitrag geschrieben.
Na ja, da frage ich mich schon, ob der Verfasser dieser Zeilen den DDR-Kommunismus leibhaftig erlebt hat, dass er hier so etwas zum besten gibt. Jedenfalls, und wenns nur das war, hat Schweden sicher nicht versucht, seine eigenen Bürger auf Lebenszeit im eigenen Land einzusperren.
Aber Schluß damit, es kommt mir ein wenig so vor, als würden hier deutsche Ansichten und Probleme zu sehr auf Schweden projiziert, wo ne nüchterne Einschätzung besser wäre. Sofern ich das richtig wiedergebe, war es doch auch in S eine sozialdemokratisch geführte Regierung, die als erste starke Einschnitte im sozialen Bereich vollzog, genau wie in D? Sehr zur Freude der Moderaten dort und der "C"DU hier, die ihr im Amt folgten.
Laß mich gern eines besseren belehren, wenn's nicht so war.
Ha det så bra,
beuer
- Krölle Bölle
- Beiträge: 267
- Registriert: 15. Mai 2010 14:40
- Wohnort: Dortmund
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
....beuer hat Recht...gehört hier nicht hin...genauso sollten wir, dass ist hier erstes Gebot, persönliches lassen. Manches ist an der Grenze der Unverschämtheit und Ungeheuerlich. Wusste nicht, dass ich hier in Dortmund im grausamen, unmenschlichem Kommunismus, oder Faschismus aufgewachsen bin. Genauso wenig wie unsere Freunde in Smaland!!!! Jeder macht sich auf seine Art lächerlich, doch sollten hier keine Beleidigungen ausgetauscht werden, denn die User dieses Forums sind tolle Menschen,m die eines Vereint: die Nähe zu Skandinavien...!!!
So what...
Frank K.B.
So what...
Frank K.B.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ich sage es immer gern mit Musik:
http://www.lastfm.de/listen/artist/Sofi ... larartists
Und aus aktuellem Anlass: Ich drücke Hannelore Kraft sämtliche Daumen!
http://www.lastfm.de/listen/artist/Sofi ... larartists
Und aus aktuellem Anlass: Ich drücke Hannelore Kraft sämtliche Daumen!
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Schaut euch doch einfach mal die Probleme in D an, dann verschwinden die Skandinavischen Probleme so ziehmlich im Nichts.
Ich hab in meinem Job seeeehr viel mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun, die mit den unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen haben;- wenn man dann hört wie die "offiziellen Stellen" mit diesen Menschen umgehen, erinnert mich das hier in D schon stark an Zeiten die die hier vor 70 Jahren herrschten... wie sagte mein Stiefvater (aus Halle)... biologische Endlösung...
Anders ist das nicht zu erklären warum eine Regierung und alles was dazugehört, seine Bürger (besonders die Kleinen und Schwachen) so dermaßen beutelt, daß es da wirklich um die Existenz und ums Überleben geht... und das hier in D
Ich hab in meinem Job seeeehr viel mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun, die mit den unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen haben;- wenn man dann hört wie die "offiziellen Stellen" mit diesen Menschen umgehen, erinnert mich das hier in D schon stark an Zeiten die die hier vor 70 Jahren herrschten... wie sagte mein Stiefvater (aus Halle)... biologische Endlösung...
Anders ist das nicht zu erklären warum eine Regierung und alles was dazugehört, seine Bürger (besonders die Kleinen und Schwachen) so dermaßen beutelt, daß es da wirklich um die Existenz und ums Überleben geht... und das hier in D
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
- Krölle Bölle
- Beiträge: 267
- Registriert: 15. Mai 2010 14:40
- Wohnort: Dortmund
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
...kennen wir nur zu gut...Urlaub nur aus Steuererklärung möglich und gaaanz einfach und preiswert...trotzdem MINUS, wenns zurück geht, aber wir brauchen die zwei Wochen, um aufzutanken. ...Hier ists ähnlich....3. Station Altenheim...Menschen werden am Stuhl ruhiggestellt, denn Personal ist teuer und überhaupt: Gehalt??? Ein Witz...Gesundheitsreform??? Pflegestufen??? Betreuung nach Sekunden!!! Lieber mehr Steuern, vernünftiges "Altwerden in Würde und eine passable Versorgung"!!!.... Ein wenig zu Nachbarn schauen hilft da schon sehr...Von Schulreformen und Bildungsdefiziten mal ganz zu schweigen...
So, genug erzürnt: Auf gehts in 10 Stunden und dem Norden entgegen. Ich wünsche Allen eine tolle Zeit. Gesundheit und Fitbleiben...!!! Hoffen wir, im Sinne v. NRW, man schaut nicht nur auf den Fraktionszwang, sondern entscheidet als freier Abgeordneter nach seinem Gewissen. Verweigerer und Klientelpolitiker haben wir schon genug...Vielleicht ist eine enge Kiste nicht schlecht, denn so muss man sich am Riemen reißen...
Um 5 Uhr winken wir dem Bielefelder und seinem Regenberg zu...grins...Vielleicht noch an der Martinikirche vorbei und dann weiter durchs Tor v. Porta Westfalica...Hoffe, die Wahl "A2" nach Hamburg ist gut, denn A1 soll nur Baustellenvergnügen bedeuiten...
Frank K.B.
So, genug erzürnt: Auf gehts in 10 Stunden und dem Norden entgegen. Ich wünsche Allen eine tolle Zeit. Gesundheit und Fitbleiben...!!! Hoffen wir, im Sinne v. NRW, man schaut nicht nur auf den Fraktionszwang, sondern entscheidet als freier Abgeordneter nach seinem Gewissen. Verweigerer und Klientelpolitiker haben wir schon genug...Vielleicht ist eine enge Kiste nicht schlecht, denn so muss man sich am Riemen reißen...
Um 5 Uhr winken wir dem Bielefelder und seinem Regenberg zu...grins...Vielleicht noch an der Martinikirche vorbei und dann weiter durchs Tor v. Porta Westfalica...Hoffe, die Wahl "A2" nach Hamburg ist gut, denn A1 soll nur Baustellenvergnügen bedeuiten...
Frank K.B.
-
Gast
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ja, so kann man Schweden auch sehen. Hier in Schweden sagt man dazu Bullerbü Syndrom, nämlich die Angewohnheit der Deutschen Schweden als hele Welt, Wohlstandsparadies und Schlaraffenland zu sehen. Lebe 10 Jahre dort und komm an in der Wirklichkeit. Hier sterben Leute, weil die Ambulans Schichtwechsel machen muss, statt den Patienten noch schnell ins Krankenhaus zu fahren. Altenpflege in Schweden - werde ich persönlich mir nicht antun. Durch die Personaleinsparungen können sich die Alten hier freuen, wenn sie mal auf die Terasse geschoben werden. 28 Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Schweden im Vergleich zu 11,2 in Deutschland - ja da gehen die Schweden wirklich mit guten Beispiel voran. Bald arbeitet gar keiner mehr in diesem Land, denn welcher Betrieb will enn die Schulabgänger von heute noch einstellen? Die können ja gar nichts wenn sie von der Berufsschule kommen! Aber sagen, Schweden hätte ein gutes Bildungssystem! Dann schaut doch die aktuellen Zahlen an. Schwedens Bildung ist den Bach runtergegangen. 2006 lag Deutschland in der PISA Studie auf Platz 13 , Schweden auf 22 - so sind die Fakten.Krölle Bölle hat geschrieben:...kennen wir nur zu gut...Urlaub nur aus Steuererklärung möglich und gaaanz einfach und preiswert...trotzdem MINUS, wenns zurück geht, aber wir brauchen die zwei Wochen, um aufzutanken. ...Hier ists ähnlich....3. Station Altenheim...Menschen werden am Stuhl ruhiggestellt, denn Personal ist teuer und überhaupt: Gehalt??? Ein Witz...Gesundheitsreform??? Pflegestufen??? Betreuung nach Sekunden!!! Lieber mehr Steuern, vernünftiges "Altwerden in Würde und eine passable Versorgung"!!!.... Ein wenig zu Nachbarn schauen hilft da schon sehr...Von Schulreformen und Bildungsdefiziten mal ganz zu schweigen...
Frank K.B.
Statt Halbwissen zu verbreiten, solltest du Dich vielleicht wirklich mal mit den Fakten beschäftigen. Eichinger Buch kann Dir dabei sehr helfen, denn diese Dinge stehen da unter anderem auch drin.
Hälsningar und schönen Urlaub
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Tja, Gast, das hast du fein hinbekommen mit dem Angriff auf Krölle Bölle! Hast präzise den Zeitpunkt abgepasst, wo die beiden gerade nach Schweden abgezwitschert sind. Solche Art zu diskutieren ist allerdings keine Leistung, sondern ziemlich zweifelhaft. Scheinst ja Angst vor der Antwort der beiden zu haben. Die sie nun leider nicht geben können - tut dir auch leid, stimmt's?
Nebenbei, hier behauptet Niemand, dass in Schweden alles perfekt sei. Auch dort liegt durchaus vieles im Argen und die Schweden lassen sich auch durchaus zu viel gefallen. Die Deutschen aber eigentlich auch. Das machen die Franzosen schon traditionell viel besser. Krölle Bölle und den anderen Schwedenfreunden geht es hingegen um die Tatsache, dass ganz grundsätzliche gesellschaftliche Strukturen in Schweden menschenfreundlicher gestaltet wurden, weil es nämlich in dieser Hinsicht dort auch ziemlich parteiübergreifend ähnliche Grundüberzeugungen gab. Konservative und Sozialisten sind sich nicht so spinnefeind, als kämen die jeweils Anderen von einem anderen Stern, wie es in Deutschland großen Teils der Fall ist.
Dass bei der Realisierung politischer Utopien die Gefahr besteht, dass vor lauter Träumen die eine oder andere Realität unterschätzt wird, ist allerdings auch nicht zu leugnen. Das ist für mich aber kein Grund, auf's Denken und auf den Versuch zu verzichten, die Welt nach und nach immer etwas besser zu machen (evolutionäres Prinzip). Ganz bestimmt wird in Schweden auch bald die Ambulanz zu jeder Tages- und Nachtzeit kommen und die Helfer auch kurz vor Feierabend noch rausfahren müssen. Und eine (Wieder)Verbesserung des schwedischen Schulwesens wird ja bereits diskutiert, daran arbeitet man bereits, weil das Problem durchaus erkannt wurde - so what! Allerdings sage ich, dass dann auch die Lehrer anständig bezahlt werden müssen, sonst wird das nämlich nichts. Mal nebenbei bemerkt. In Deutschland ist es andersherum: Es gibt wesentlich weniger Lehrer pro Schüler, dafür werden sie besser bezahlt. Ich weiß nicht, ob ich das besser finde. Die Grundprobleme sind überall die gleichen, aber die Politik drückt sich meist um eine effektive Lösung herum, weil angeblich zu wenig Geld da ist.
Nebenbei, hier behauptet Niemand, dass in Schweden alles perfekt sei. Auch dort liegt durchaus vieles im Argen und die Schweden lassen sich auch durchaus zu viel gefallen. Die Deutschen aber eigentlich auch. Das machen die Franzosen schon traditionell viel besser. Krölle Bölle und den anderen Schwedenfreunden geht es hingegen um die Tatsache, dass ganz grundsätzliche gesellschaftliche Strukturen in Schweden menschenfreundlicher gestaltet wurden, weil es nämlich in dieser Hinsicht dort auch ziemlich parteiübergreifend ähnliche Grundüberzeugungen gab. Konservative und Sozialisten sind sich nicht so spinnefeind, als kämen die jeweils Anderen von einem anderen Stern, wie es in Deutschland großen Teils der Fall ist.
Dass bei der Realisierung politischer Utopien die Gefahr besteht, dass vor lauter Träumen die eine oder andere Realität unterschätzt wird, ist allerdings auch nicht zu leugnen. Das ist für mich aber kein Grund, auf's Denken und auf den Versuch zu verzichten, die Welt nach und nach immer etwas besser zu machen (evolutionäres Prinzip). Ganz bestimmt wird in Schweden auch bald die Ambulanz zu jeder Tages- und Nachtzeit kommen und die Helfer auch kurz vor Feierabend noch rausfahren müssen. Und eine (Wieder)Verbesserung des schwedischen Schulwesens wird ja bereits diskutiert, daran arbeitet man bereits, weil das Problem durchaus erkannt wurde - so what! Allerdings sage ich, dass dann auch die Lehrer anständig bezahlt werden müssen, sonst wird das nämlich nichts. Mal nebenbei bemerkt. In Deutschland ist es andersherum: Es gibt wesentlich weniger Lehrer pro Schüler, dafür werden sie besser bezahlt. Ich weiß nicht, ob ich das besser finde. Die Grundprobleme sind überall die gleichen, aber die Politik drückt sich meist um eine effektive Lösung herum, weil angeblich zu wenig Geld da ist.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Tja lieber Gast, du hast halt die etzten 10 Jahre verschlafen was deutsche Probleme angeht... viel Spass in einem deutschen Altenheim... ach ja... was die Kinder und Jugendlichen hier in D angeht, empfehle ich dir mal die neueste Ausgabe vom Stern: " Störfaktor Kind" http://www.stern.de/magazin/heft/stern- ... 80921.html
Viel Spass beim kotzen...
Viel Spass beim kotzen...
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
-
Herowina
- Beiträge: 349
- Registriert: 14. November 2009 09:04
- Hat sich bedankt: 3 Mal
- Danksagung erhalten: 39 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Warum soll man überhaupt in ein anderes Land gehen, wenn das Sicherheitsdenken so stark im Vordergrund steht? Wer von vornherein nur daran denkt, dass er krank oder alt wird, soll doch gleich auf seiner Scholle sitzen bleiben, in seinen Bart grummeln und darauf warten - denn alt und krank wird man eh... und das ist in keinem Land lustig.
Es ist schon erstaunlich, wie tief diese Zukunftsangst mittlerweile sitzt - und wie diese ganze Altersvorsorge-Hysterie um sich greift. Es lähmt eine ganze Generation, neue Wege zu gehen und Dinge anzupacken. Vielen Dank, Herr Riester!
Es ist schon erstaunlich, wie tief diese Zukunftsangst mittlerweile sitzt - und wie diese ganze Altersvorsorge-Hysterie um sich greift. Es lähmt eine ganze Generation, neue Wege zu gehen und Dinge anzupacken. Vielen Dank, Herr Riester!
Nach Schweden? Auswanderer-Blog
-
Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Also doch gleichgeschaltet.torsten1 hat geschrieben:Krölle Bölle und den anderen Schwedenfreunden geht es hingegen um die Tatsache, dass ganz grundsätzliche gesellschaftliche Strukturen in Schweden menschenfreundlicher gestaltet wurden, weil es nämlich in dieser Hinsicht dort auch ziemlich parteiübergreifend ähnliche Grundüberzeugungen gab. Konservative und Sozialisten sind sich nicht so spinnefeind, als kämen die jeweils Anderen von einem anderen Stern, wie es in Deutschland großen Teils der Fall ist.
Deswegen gab es ja in Schweden auch nie eine richtige Opposition. Gleichschaltung wie in der DDR. In der DDR gabs ja auch Kristdemokraten und Liberale. Hat eben nur niemand gemerkt. Der Schwede streitet sich ja auch nicht gern, ist konfliktscheu. Bis auf wenige Nuancen (Skatt hoch/Skatt runter, Mehr jämställdhet, für Atom gegen Atom) sind die Regierungsparteien Schwedens eine Soße.Am Donnerstag (22.Juli) stand mal wieder was interessantes im NWT: Eine ältere Frau kam nach Arvika ins Krankenhaus weil sie über Erbrechen und hohen Blutdruck klagte. Dort machte man eine Gastroskopie, oder man versuchte es. Als Diagnose wurde Halsbrennen gestellt und sie bekam Medikamente. Doch es wurde nicht besser und so gings ein paar Tage später zum lungenröntgen und zur computertomografie. Dabei kam heraus, das man ihr bei der Gastrokopie ein Loch in die Speiseröhre verpasst hatte was zu einer Infektion führte. Die Frau hatte leider nicht mehr von dieser Erkenntnis, da sie noch am selben Tag starb. Aber die Sozialstyrelsen will jetzt klären, was falsch gelaufen ist.
Also Vorsicht vor schwedischen Krankenhäusern. Das Risiko zu Tode geheilt zu werden ist ungleich höher als in Deutschland.
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Haha, daß ich nicht lache... den Schmarrn den du hier verzapfst glaubst du doch selber nicht;- ach so, oder gibt es deswegen in Schweden nur 9 Mrd Bürger... ja genau,- wenn in den Krankenhäusern nicht so viele zu Tode gepflegt würden, hätten die wie wir 80 Mrd...Gnällspik hat geschrieben: Also Vorsicht vor schwedischen Krankenhäusern. Das Risiko zu Tode geheilt zu werden ist ungleich höher als in Deutschland.
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ach ja und nochwas, ich weiß nicht ob du das mitbekommen hast;- in München wurde grad bei 2 Krankenhäuser der OP-Betrieb eingestellt, weil die Hygienesituation unter aller "Sau" war... ich möcht nicht wissen wieviel daran gestorben sind.
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
-
Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Komm bitte mit Quellen und Fakten und nicht mit Mutmassungen und Dummschwatz. Das nützt der Diskussion wenig. Wenn Du rumstänkern willst, dann informier Dich bitte vorher ordentlich.
Danke für Dein Verständnis
Danke für Dein Verständnis

- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Na gut Klugscheißer... welchen Quellen entnimmst DU, das in schwedischen Krankenhäusern mehr menschen sterben als in deutschen???
Und für diejenigen die keinen Radio oder Fernseher haben und evtl auch kein Internet:
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenc ... 35579.html
http://www.bild.de/BILD/regional/muench ... niken.html
http://www.br-online.de/bayerisches-fer ... 449596.xml
http://www.abendzeitung.de/muenchen/198537
So Mister Dummschwätz... jetzt bist du dran...
Und für diejenigen die keinen Radio oder Fernseher haben und evtl auch kein Internet:
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenc ... 35579.html
http://www.bild.de/BILD/regional/muench ... niken.html
http://www.br-online.de/bayerisches-fer ... 449596.xml
http://www.abendzeitung.de/muenchen/198537
So Mister Dummschwätz... jetzt bist du dran...
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Jammernagel (auch Plärrnagel, Nörgelnagel oder Quietschnagel möglich) machte 2 Aussagen im nahen Zusammenhang:
Interessant, wie sich ein Mensch diesen Nick geben kann. Und dann ein anderes Forumsmitglied des Stänkerns bezichtigt! Mein Eindruck: Hier ist der Name Programm. gnällspik WILL stänkern und schlechtmachen. Sein Nick sagt es unmissverständlich und er hält sein Versprechen. Da wir bei Sandra Eichinger schon den gleichen Trend ausgemacht haben, beginne ich mich zu fragen, ob es eine Art politischer Mafia gibt, die das weltweit geschätzte schwedische Vorbild systematisch propagandistisch bekämpft, weil seine Beliebtheit anscheinend bestimmte Kreise ängstigt, weil sie in einer Weiterentwicklung in Richtung einer solidarischen und aufgeklärten Gesellschaft (also z.B. bestmögliche Bildung für jeden einzelnen Menschen, nicht nur für bestimmte Schichten) eine Gefahr für ihre eigenen Partikularinteressen wittern. Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe u.a. fast den Eindruck, als wenn die Gegner immer noch dieselben sind wie im 30jährigen Krieg. Und als wenn dieser immer noch nicht entschieden sei.
Der Schwede streitet sich ja auch nicht gern, ist konfliktscheu.
Ja, wenn ich mir es dann richtig überlege und gnällspik recht haben sollte, dann ist meine Familie eigentlich viel zu gleichgeschaltet. Alle mögen und lieben sich, und abgesehen von selbstverständlichen Einzelinteressen, die aber auch weitestmöglich berücksichtigt werden, ziehen wir grundsätzlich an einem Strang. So haben wir schon viel gemeinsam geschafft, indem wir uns gegenseitig fördern und unterstützen. Wir glauben, dass jeder Einzelne auf diese Weise weiter kommt, als wenn Jeder nur seinen kurzfristigen Vorteil gegenüber dem Nächsten suchen würde. Dies ist eine Sache der Erziehung und Kultur, des Bewusstseins der gemeinsamen Geschichte und der Erkenntnis dessen, was den Menschen ausmacht oder ausmachen könnte. Also, mein gnällspik (Ich schreibe das klein, weil ein gnällspik kein Mensch sein kann, sondern nur ein Zustand), gibst du mir nun den Rat, in unserem Familienleben Zustände einzuführen, wie sie im öffentlichen Leben Deutschlands, z.B. gerade in der Berliner Koalition, weitgehend herrschen? Ellenbogen ausfahren, tricksen, lügen und betrügen (die Kunden, den Geschäftspartner, die Wähler, das Finanzamt, den Steuerzahler und und), nur sich selbst der Nächste sein, über Leichen gehen, spalten statt einen usw.?Also doch gleichgeschaltet. Deswegen gab es ja in Schweden auch nie eine richtige Opposition.
Interessant, wie sich ein Mensch diesen Nick geben kann. Und dann ein anderes Forumsmitglied des Stänkerns bezichtigt! Mein Eindruck: Hier ist der Name Programm. gnällspik WILL stänkern und schlechtmachen. Sein Nick sagt es unmissverständlich und er hält sein Versprechen. Da wir bei Sandra Eichinger schon den gleichen Trend ausgemacht haben, beginne ich mich zu fragen, ob es eine Art politischer Mafia gibt, die das weltweit geschätzte schwedische Vorbild systematisch propagandistisch bekämpft, weil seine Beliebtheit anscheinend bestimmte Kreise ängstigt, weil sie in einer Weiterentwicklung in Richtung einer solidarischen und aufgeklärten Gesellschaft (also z.B. bestmögliche Bildung für jeden einzelnen Menschen, nicht nur für bestimmte Schichten) eine Gefahr für ihre eigenen Partikularinteressen wittern. Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe u.a. fast den Eindruck, als wenn die Gegner immer noch dieselben sind wie im 30jährigen Krieg. Und als wenn dieser immer noch nicht entschieden sei.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
-
Mona-Linnea
- Beiträge: 912
- Registriert: 26. Januar 2009 20:34
- Hat sich bedankt: 16 Mal
- Danksagung erhalten: 14 Mal
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
"..oder gibt es deswegen in Schweden nur 9 Mrd Bürger... ja genau,- wenn in den Krankenhäusern nicht so viele zu Tode gepflegt würden, hätten die wie wir 80 Mrd..."
... Es geht hier um Millionen! : -)
... Es geht hier um Millionen! : -)
M-Lin
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Stimmt, sorry... Schreibfehler
Mir kam die Zahl gleich etwas hoch vor
Mir kam die Zahl gleich etwas hoch vor
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ja, es ist wohl noch schlimmer: Weil so viele Schweden in den Krankenhäusern sterben, lässt der Staat so viele Immigranten zu. Von den 9 Millionen sind ja bereits fast 2 Millionen Eingewanderte. Seltsam, dass die sich im Allgemeinen so gern und schnell an die schwedischen Mentalitäten anpassen und dazu gehören möchten. In Deutschland ist das weniger der Fall.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
hALLO RICHADRICHY , hast Du was von MRST gehört ???? Momentan grassiert in einigen schwed.OP"s MRST ,und man wird nicht Herr darüber. Das hat nichts damit zu tun es sei keine Hygiene da. Frage einen Arzt.Ist mir zulang zu erklären. Leider findet man die fürchterliche MRST ÜBERALL.!! Im Grunde muß man alles abreißen und neu bauen. Dagegen ist noch KEIN Kraut gewachsen. Ein Freund in D ist davon gestorben. Wenn D u Dich durchgefragt hast beim Arzt oder Krhspersonal, schreib dann dieses noch mal.Bitte erst einmal informieren. Ennairam
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ja und? Was hat das mit unserem Thema zu tun? Resistente Keime sind nun einmal ein zunehmendes Problem in den Krankenhäusern, weil jahrelang zu sorglos Antibiotika verabreicht worden sind. Immer wieder sterben besonders alte und geschwächte Patienten daran. In Deutschland genauso wie in Schweden. Man kann nur versuchen, dem mit radikaler Hygiene zu begegnen.Momentan grassiert in einigen schwed.OP"s MRST ,und man wird nicht Herr darüber.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo Thorsten, ich bin nur auf richadrichies text von heute eingegangen!! Genau dies ist die richtige Antwort von Dir.Nichts ist hinzuzufügen. Sollte ich mich vergaloppiert haben im Thema Deiner Meinung nach -TUT ES MIR LEID: Ich bin kein Nachtmensch und schalte wohl unkonzentriert !! gUTE nACHT
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Es ging bei den 2 Krankenhäusern nicht um resistente Keime, sondern daß schlichtweg keine oder ungenügende Sterilisation des OP Bestecks durchgeführt wurde... aus welchen Gründen auch immer, meist aber wegen überlastung des Personals... das weiß ich z.B. von einem Land-Krankenhaus in meiner Nähe... bei denen lag der Fall ähnlich.
Ob das in Schweden auch vorkommt... wer weiß es??
Ob das in Schweden auch vorkommt... wer weiß es??
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Tack, richadrichy, dann muß ich meinen Komentar zurücknehmen. Die fehlende Erklärung hast Du jetzt mitgeteilt. Alles klar. Meist ist der Fall so, wie Torsten es beschrieb. Egal mit was man in D nicht zufrieden ist, leider ist es woanders auch nicht besser . Leider .
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Tja, das Paradies gibts eben nur im Walhalla... jedenfalls für uns Wikinger... 
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
-
Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ich glaube nicht, das in Deutschland jede dritte Stunde jemand wegen eines Behandlungsfehlers stirbt.
105 000 Menschen werden durch Behandlungsfehler in Schweden jährlich geschädigt, davon sterben Prozent was ungefähr 3000 Personen pro Jahr entspricht.
Quelle: http://www.tv4.se/1.892091/2009/03/13/v ... sjukvarden byw. auch nachzulesen im Bericht der Socialstyrelsen.
Das sind übrigens sieben (!) mal mehr Opfer pro Jahr als im schwedischen Straßenverkehr aber ihr Schlaumeier werdet jetzt natürlich behaupten, das die Schweden besonders vorsichtig fahren.
Wen es interessiert, hier noch weitere Auflistungen.
http://home.swipnet.se/isop/misstag.htm#Socialstyrelsen
Ich stelle fest, das die Infektion durch das Bullerbüsyndrom bei einigen hier im Forum schon pathologisch ist. Wenn ihr mal in den Genuss kommt, zehn Jahre in Schweden zu leben, besteht vielleicht Hoffnung auf Heilung.
Um weiteren Spekulationen über die Aussagekraft meines Pseudonymes vorzubeugen - sollte es Euch Schwedenkenner mal in die Region Närke verschlagen, das laßt Euch von einem Einheimischen den Begriff Gnällspik erklären.

105 000 Menschen werden durch Behandlungsfehler in Schweden jährlich geschädigt, davon sterben Prozent was ungefähr 3000 Personen pro Jahr entspricht.
Quelle: http://www.tv4.se/1.892091/2009/03/13/v ... sjukvarden byw. auch nachzulesen im Bericht der Socialstyrelsen.
Das sind übrigens sieben (!) mal mehr Opfer pro Jahr als im schwedischen Straßenverkehr aber ihr Schlaumeier werdet jetzt natürlich behaupten, das die Schweden besonders vorsichtig fahren.
Wen es interessiert, hier noch weitere Auflistungen.
http://home.swipnet.se/isop/misstag.htm#Socialstyrelsen
Ich stelle fest, das die Infektion durch das Bullerbüsyndrom bei einigen hier im Forum schon pathologisch ist. Wenn ihr mal in den Genuss kommt, zehn Jahre in Schweden zu leben, besteht vielleicht Hoffnung auf Heilung.
Um weiteren Spekulationen über die Aussagekraft meines Pseudonymes vorzubeugen - sollte es Euch Schwedenkenner mal in die Region Närke verschlagen, das laßt Euch von einem Einheimischen den Begriff Gnällspik erklären.

-
Framsidan
- Beiträge: 2609
- Registriert: 12. Januar 2009 16:20
- Wohnort: vackra västkusten
- Hat sich bedankt: 21 Mal
- Danksagung erhalten: 45 Mal
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Gnällspik i gnällbältet är det väl normalt
Behandlungsfehler gibts überall, sowohl in S wie in D. Kann ein Lied davon singen.....
Fuhr Anfang 1983 nach Hamburg in eine Klinik da man mich hier in S vermurkst hatte. Als ich dann in Hamburg operiert war, las ich jeden Tag in der Zeitung welche Fehler (grobe) dort in der Klinik gemacht wurden. Hätte ich das vorher gewusst wäre ich ja nie dorthin gegangen. Aber es ging gut und sie konnten den Fehler beheben der hier gemacht wurde.
Auf jeden Fall für einige Jahre.... 2002 dann erneute OP hier, immer noch wegen dem Murks 1982. Damals war ich auch am überlegen ob ich es in S oder D machen soll. War bei 2 Professorer in München (mit der Einverständniss meines Arztes hier) aber nach langem hin und her, lies ich es doch in S machen. Musste allerdings 2 Jahre auf die OP warten und das bracuht man nie in D
Ja auch unser Universitätskrankenhaus hier in Göteborg hat Probleme mit "Sjukhussjukan". Aber das Problem ist wohl grösser in D. Sah vor einiger Zeit einen Bericht darüber im ZDF. Da war eine Klinik die Rat in Holland suchte da sie dort die wenigsten Probleme damit haben.
Wollte eigentlich einen etwas längeren Beitrag hier schreiben, aber der kommt später. Hatte einiges hier meinem GG (Göttergatte) vorgelesen. Der schüttelt nur den Kopf. Und ja, er ist Schwede und hier geboren.
F.ö. gnällspik jag bor här sedan 30 1/2 tillbaka.
framsidan
Behandlungsfehler gibts überall, sowohl in S wie in D. Kann ein Lied davon singen.....
Fuhr Anfang 1983 nach Hamburg in eine Klinik da man mich hier in S vermurkst hatte. Als ich dann in Hamburg operiert war, las ich jeden Tag in der Zeitung welche Fehler (grobe) dort in der Klinik gemacht wurden. Hätte ich das vorher gewusst wäre ich ja nie dorthin gegangen. Aber es ging gut und sie konnten den Fehler beheben der hier gemacht wurde.
Auf jeden Fall für einige Jahre.... 2002 dann erneute OP hier, immer noch wegen dem Murks 1982. Damals war ich auch am überlegen ob ich es in S oder D machen soll. War bei 2 Professorer in München (mit der Einverständniss meines Arztes hier) aber nach langem hin und her, lies ich es doch in S machen. Musste allerdings 2 Jahre auf die OP warten und das bracuht man nie in D
Ja auch unser Universitätskrankenhaus hier in Göteborg hat Probleme mit "Sjukhussjukan". Aber das Problem ist wohl grösser in D. Sah vor einiger Zeit einen Bericht darüber im ZDF. Da war eine Klinik die Rat in Holland suchte da sie dort die wenigsten Probleme damit haben.
Wollte eigentlich einen etwas längeren Beitrag hier schreiben, aber der kommt später. Hatte einiges hier meinem GG (Göttergatte) vorgelesen. Der schüttelt nur den Kopf. Und ja, er ist Schwede und hier geboren.
F.ö. gnällspik jag bor här sedan 30 1/2 tillbaka.
framsidan
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
hallo,
um mal wieder zum thema zureuckzukehren, hat denn jemand von euch nun schon das buch gelesen und will seinen senf hier dazu abgeben?
also ich habe da mal reingelesen, soweit man das online konnte (habe mir den link zugefuehrt, der hier vor einer weile mal angegeben wurde)
und ich muss sagen, mir kommt da einiges bekannt vor z.b. alfakassa, telia und vor allem försäkringskassa, ohne das ich schweden schlecht machen will, aber ich hab da genau die selben erfahrungen gemacht wie die autorin!
ich bleibe aber trozdem in schweden wohnen!
gruesse!
um mal wieder zum thema zureuckzukehren, hat denn jemand von euch nun schon das buch gelesen und will seinen senf hier dazu abgeben?
also ich habe da mal reingelesen, soweit man das online konnte (habe mir den link zugefuehrt, der hier vor einer weile mal angegeben wurde)
und ich muss sagen, mir kommt da einiges bekannt vor z.b. alfakassa, telia und vor allem försäkringskassa, ohne das ich schweden schlecht machen will, aber ich hab da genau die selben erfahrungen gemacht wie die autorin!
ich bleibe aber trozdem in schweden wohnen!
gruesse!
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Allerdings tun sie das. Selber Schlaumeier.Das sind übrigens sieben (!) mal mehr Opfer pro Jahr als im schwedischen Straßenverkehr aber ihr Schlaumeier werdet jetzt natürlich behaupten, das die Schweden besonders vorsichtig fahren.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
-
Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Das ist genau das was ich meine Kasi. Es geht nicht darum Schweden schlecht zu machen, aber den "Schwedenfans" klarzumachen, das sie völlig unkritisch über ihr Traumland reflektieren. Sie kennen es nur aus Urlauben, da ist alles schön und die Schweden sind so freundlich und alles ist genau wie bei Inga Lindström in Fernsehen. Jede Kritik an ihrer heiligen Kuh Schweden und sei sie auch noch so berechtigt, wird mit Pseudoargumenten begegnet, z.B. wie schlimm es in Deutschland doch wäre. Weil in Deutschland ist es ja Alltag und damit Alltagsprobleme und eben nicht der schöne heile Welt Schwedenurlaub.Kasi hat geschrieben:hallo,
um mal wieder zum thema zureuckzukehren, hat denn jemand von euch nun schon das buch gelesen und will seinen senf hier dazu abgeben?
also ich habe da mal reingelesen, soweit man das online konnte (habe mir den link zugefuehrt, der hier vor einer weile mal angegeben wurde)
und ich muss sagen, mir kommt da einiges bekannt vor z.b. alfakassa, telia und vor allem försäkringskassa, ohne das ich schweden schlecht machen will, aber ich hab da genau die selben erfahrungen gemacht wie die autorin!
ich bleibe aber trozdem in schweden wohnen!
gruesse!
An dem von mir gebrachten vorherigen Beispiel müssten also wenn es zwischen Deutschland und Schweden keine Unterschiede gäbe,
in Deutschland etwa 30 000 Menschen pro Jahr durch ärztliche Fehlbehandlungen sterben, da Deutschland ja nunmal etwa 10 mal soviele Einwohner wie Schweden hat. Das wiederum glaube ich nicht, da ich bisher in Deutschland medizinisch super behandelt wurde und in Schweden es ein Lotteriespiel ist.
Deswegen, ich bleibe dabei - das Buch ist super - aber es könnte doppelt und dreimal so dick sein. Wer ernthaft vorhat nach Schweden auszuwandern, sollte sich mit den Fakten auseinandersetzen, statt mit verklärter Schwedenträumerei die im besten Fall in einem bösen Erwachen enden wird.

-
Herowina
- Beiträge: 349
- Registriert: 14. November 2009 09:04
- Hat sich bedankt: 3 Mal
- Danksagung erhalten: 39 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Warum wollen eigentlich so viele Leute einen "vor dem bösen Erwachen" bewahren? Meiner Meinung nach geht es hier (bei dem o.g. Buch sowie bei einigen Beiträgen im Forum) vor allem darum, zu belehren und Recht zu haben - oder glaubt ihr, da spielt die echte Sorge um seine/ihre Mitmenschen hinein?
Weil hier immer und ständig auf der Krankenversorgung rumgeritten wird, hört es sich manchmal so an, als sei es geradezu lebensgefährlich nach Schweden auszuwandern. Sicherlich gibt es auch in schwedischen Krankenhäusern Keime, Behandlungsfehler und verschleppte OP's - OH MY GOD !!!! *panik* . Aber, hallo? Wir befinden uns immer noch in Europa! Für mich ist diese ganze Kranken-Diskussion ein Schattengefecht....
Und was ist eigentlich am Bullerbü-Syndrom so schlecht? Lasst die Leute doch ihre eigenen Erfahrungen machen! Eine irgendwie geartete "Liebe zu Schweden" hilft doch durchaus, positiv an ein Projekt wie Umzug oder Auswanderung heranzugehen. Und ich glaube, die wenigsten Leute bereiten so einen Schritt nicht gut vor... im Gegenteil. Ich sag nur: deutsche Gründlichkeit
da wird nix dem Zufall überlassen.
Weil hier immer und ständig auf der Krankenversorgung rumgeritten wird, hört es sich manchmal so an, als sei es geradezu lebensgefährlich nach Schweden auszuwandern. Sicherlich gibt es auch in schwedischen Krankenhäusern Keime, Behandlungsfehler und verschleppte OP's - OH MY GOD !!!! *panik* . Aber, hallo? Wir befinden uns immer noch in Europa! Für mich ist diese ganze Kranken-Diskussion ein Schattengefecht....
Und was ist eigentlich am Bullerbü-Syndrom so schlecht? Lasst die Leute doch ihre eigenen Erfahrungen machen! Eine irgendwie geartete "Liebe zu Schweden" hilft doch durchaus, positiv an ein Projekt wie Umzug oder Auswanderung heranzugehen. Und ich glaube, die wenigsten Leute bereiten so einen Schritt nicht gut vor... im Gegenteil. Ich sag nur: deutsche Gründlichkeit
Nach Schweden? Auswanderer-Blog
- Aelve
- Beiträge: 523
- Registriert: 2. Januar 2007 15:52
- Wohnort: 23858 Reinfeld
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo,Und was ist eigentlich am Bullerbü-Syndrom so schlecht? Lasst die Leute doch ihre eigenen Erfahrungen machen! Eine irgendwie geartete "Liebe zu Schweden" hilft doch durchaus, positiv an ein Projekt wie Umzug oder Auswanderung heranzugehen. Und ich glaube, die wenigsten Leute bereiten so einen Schritt nicht gut vor... im Gegenteil. Ich sag nur: deutsche Gründlichkeitda wird nix dem Zufall überlassen.
da bin ich ganz Deiner Meinung, auch mir kommt es oft so vor, als wenn die "Warner" glauben, die Auswanderwilligen würden alle in rosaroten Wolken schweben und in Schweden das Paradies erwarten. Einerseits ist es gut, wenn auch negative Erfahrungen mal berichtet werden, damit man vor ähnlichen Fehlern, die jemand mal begangen hat, lernen kann. Und auch, damit man weiß, womit man evtl. rechnen muß und dass einige Dinge einfach anders laufen als man es gewohnt ist. Aber zuviel Schwarzmalerei ist auch nicht angebracht, denn was bei dem einen nicht klappt oder woran sich einer stört, das muß beim anderen gar nicht eintreffen bzw. ist für ihn nebensächlich. Auch ich denke, dass die meisten Auswanderer nach Schweden gut informiert ins Land einwandern, dass sie keine grüne Insel erwarten, in der es nur Vorteile gibt. Die wenigsten Leute nehmen an, dass alle ihre täglichen Sorgen durch eine Auswanderung verschwunden sind. Die meisten Leute wissen eher, dass man andere Vorteile sowie andere Nachteile bekommt, als man sie aus dem eigenen Land gewohnt war. Wer in Deutschland nicht wegen jedem klitzekleinen Wehwechen ins Krankenhaus geht, der wird es auch in Schweden nicht tun und deshalb auch nicht erwarten, dass seine kleinen normalen Krankheiten gleich so wichtig von den Ärzten genommen werden. Wer schlimmere Krankheiten hat, der wird auch in Schweden mit Sicherheit nicht im Stich gelassen, es liegt auch an einem selbst, schlimmere Krankheiten dem Arzt als bedrohlich zu schildern. Ich habe sogar von einer deutschen Krankenschwester, die in Schweden arbeitet, mir sagen lassen, dass es zwar ein wenig länger dauert, bis man einen Arzttermin bekommt, aber die Nachversorgung wäre in Schweden dafür sehr viel besser, als sie es aus Deutschland gewohnt war. Bei den ganzen Negativberichten hier habe ich bisher selten gelesen, dass man nach einer Krankheit oder OP besser betreut wird als in Deutschland.
Das sieht mir ganz danach aus, als wenn IMMER nur das herangezogen wird, was gerade nicht ganz so optimal ist.
Grüße Aelve
So arbeiten, als könnte man ewig leben. So leben, als müsste man täglich sterben.
-
Framsidan
- Beiträge: 2609
- Registriert: 12. Januar 2009 16:20
- Wohnort: vackra västkusten
- Hat sich bedankt: 21 Mal
- Danksagung erhalten: 45 Mal
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
nun kann ich es mir nicht länger verkneifen, auch einige Worte zu schreiben.
Herowina du bist sicher noch jung und warst noch nie krank.
Leider gottes musste ich einige Male das Gesundheitswesen hier in anspruch nehmen während meiner 30 Jahre hier.
Z.B. meine Schulter die man vermurkst hat. Nach Besuch bei einem Arzt in D, wurde mir hier an der Klink bestätigt dass der gute Mann recht hat. Aber nun ist es zu spät, du musst dich damit abfinden dass du für den Rest deines Lebens behindert bist und musst versuchen mit den schmerzen zu leben. Ich war voll im Berufsleben und wollte das nicht aktzeptieren.
Dann mein kaputter R¨cuken. Nachdem es immer schlimmer wurde, versuchte ich zu einem Rückenspezialisten hier in Gbg zu kommen. Nachdem nach 1 1/2 Jahren immer noch kein Termin in sicht war, bekam ich die Möglichkeit nach Strängnäs zu fahren. Sind ja nur 850 km hin und zurück.... Mal schnell zur Untersuchung dorthin ( - Oh my God so what )
Wie man hin und her kommt, ja das ist einem selber überlassen. Und nach einer schweren Rückenoperation 425 km in einem Privatauto zurück legen nach einer Woche, ja nicht das einfachste.
Nachbehandlung hinterher??? was ist das?
Sicher gibt es gute Ärzte hier, habe einige davon getroffen. Nur wie drankommen? Z.B. haben fast alle Rückenspezialisten hier im Krankenhaus aufgehört dort und sind jetzt in einer Privatklinik.
Wie der Prothesenspezialist (der mir meine Schulterprothes dann nach 2 Jahren Wartezeit einopseriert hat) zu mir sagte, er könne nich tmehr die Verantwortung gegenüber seinen Patienten tragen und hörte auch auf in der Klinik. Und das war wirklich ein Spezialist in Sachen Orthopädie.
Ein Orthopäde, der mir immer wieder weitergeholfen hat und sehr gut ist (und auch sehr bekannt ist hier in der Stadt) hatte mal eine Time Out von einem Jahr gemacht weil er nicht mehr konnte. Dem hatte ich immer vertraut und der hat auch immer versucht mir zu helfen wo er nur konnte.
Nun bin ich wieder in der Warteliste für eine OP, Wartezeit 1/2 Jahr bis einem ganzen Jahr. Bestehe ich auf die Vårdgarantie dann muss ich damit rechnen nach Umeå geschickt zu werden sagte man mir. Aber wie soll ich dorthin und ein paar Tage danach heimkommen nach Gbg? also habe ich auf die Vårdgaranti verzichtet und warte nun......
Ja man kan dör femtielva gånger dö innan....
Habe auch einen guten Hausarzt seit 18 Jahren. Hatte vorher einen noch besseren aber der ist ausgewandert.....
Aelve Nachbehandlungen sind nicht wie in D, Rehab wie es sie in D gibt, gibt es hier nicht.
Ich kenne die Schattenseiten sowohl wie die Sonnenseiten des Landes.
Herowina auch junge Leute sollten an ihre Altersversorgung denken. Früher konnte man von der Rente leben, heutzutage musst du selbst vorsorgen. Z.B. wurden heuer die Renten gekürzt. Die Rentner bezahlen eine viel höhere Steuer wie die Arbeitnehmer.
Wenn alle Einwanderer die Für und wieder etwas mehr beachten würden, dann gäbe es nich tso viele Meckerer........
Framsidan - nun wurden es mehr als ein paar Worte.
Herowina du bist sicher noch jung und warst noch nie krank.
Leider gottes musste ich einige Male das Gesundheitswesen hier in anspruch nehmen während meiner 30 Jahre hier.
Z.B. meine Schulter die man vermurkst hat. Nach Besuch bei einem Arzt in D, wurde mir hier an der Klink bestätigt dass der gute Mann recht hat. Aber nun ist es zu spät, du musst dich damit abfinden dass du für den Rest deines Lebens behindert bist und musst versuchen mit den schmerzen zu leben. Ich war voll im Berufsleben und wollte das nicht aktzeptieren.
Dann mein kaputter R¨cuken. Nachdem es immer schlimmer wurde, versuchte ich zu einem Rückenspezialisten hier in Gbg zu kommen. Nachdem nach 1 1/2 Jahren immer noch kein Termin in sicht war, bekam ich die Möglichkeit nach Strängnäs zu fahren. Sind ja nur 850 km hin und zurück.... Mal schnell zur Untersuchung dorthin ( - Oh my God so what )
Wie man hin und her kommt, ja das ist einem selber überlassen. Und nach einer schweren Rückenoperation 425 km in einem Privatauto zurück legen nach einer Woche, ja nicht das einfachste.
Nachbehandlung hinterher??? was ist das?
Sicher gibt es gute Ärzte hier, habe einige davon getroffen. Nur wie drankommen? Z.B. haben fast alle Rückenspezialisten hier im Krankenhaus aufgehört dort und sind jetzt in einer Privatklinik.
Wie der Prothesenspezialist (der mir meine Schulterprothes dann nach 2 Jahren Wartezeit einopseriert hat) zu mir sagte, er könne nich tmehr die Verantwortung gegenüber seinen Patienten tragen und hörte auch auf in der Klinik. Und das war wirklich ein Spezialist in Sachen Orthopädie.
Ein Orthopäde, der mir immer wieder weitergeholfen hat und sehr gut ist (und auch sehr bekannt ist hier in der Stadt) hatte mal eine Time Out von einem Jahr gemacht weil er nicht mehr konnte. Dem hatte ich immer vertraut und der hat auch immer versucht mir zu helfen wo er nur konnte.
Nun bin ich wieder in der Warteliste für eine OP, Wartezeit 1/2 Jahr bis einem ganzen Jahr. Bestehe ich auf die Vårdgarantie dann muss ich damit rechnen nach Umeå geschickt zu werden sagte man mir. Aber wie soll ich dorthin und ein paar Tage danach heimkommen nach Gbg? also habe ich auf die Vårdgaranti verzichtet und warte nun......
Ja man kan dör femtielva gånger dö innan....
Habe auch einen guten Hausarzt seit 18 Jahren. Hatte vorher einen noch besseren aber der ist ausgewandert.....
Aelve Nachbehandlungen sind nicht wie in D, Rehab wie es sie in D gibt, gibt es hier nicht.
Ich kenne die Schattenseiten sowohl wie die Sonnenseiten des Landes.
Herowina auch junge Leute sollten an ihre Altersversorgung denken. Früher konnte man von der Rente leben, heutzutage musst du selbst vorsorgen. Z.B. wurden heuer die Renten gekürzt. Die Rentner bezahlen eine viel höhere Steuer wie die Arbeitnehmer.
Wenn alle Einwanderer die Für und wieder etwas mehr beachten würden, dann gäbe es nich tso viele Meckerer........
Framsidan - nun wurden es mehr als ein paar Worte.
-
Herowina
- Beiträge: 349
- Registriert: 14. November 2009 09:04
- Hat sich bedankt: 3 Mal
- Danksagung erhalten: 39 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
nee, nee - bin gar nicht mehr so jung. Gehe stramm auf die 40 zu
Und auch ich habe gesundheitlich einen wunden Punkt, der schon zweimal operiert werden musste und vielleicht bald wieder. Ich sehe auch ein, dass mit dem derzeitigen Rentensystemen hüben wie drüben das "Altwerden" kein Spaß ist - aber ich vertraue darauf, dass man "uns", meine Generation, dann nicht völlig hängen lassen wird. Schließlich geht der Trend mehr und mehr zum Projektjob, Praktika und / oder Selbstständigkeit, weg von der lebenslänglichen sozialversicherungspflichtigen Anstellung - und darauf muss man früher oder später reagieren. Zum einen ist Eigeninitiative gefragt - es muss aber auch das Bewusstsein geweckt werden für die Realität und den Wandel in manchen Branchen...
Nach Schweden? Auswanderer-Blog
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Sagt mal ihr Schwedisch-Deutschen Jammerlappen... warum geht ihr dann nicht wieder zurück nach Deutschland wenn es in Schweden sooooo gefährlich wird mit der Gesundheitsblablabla und all dem anderen schrecklichen Sachen in Schweden bei denen man grad noch so überleben kann....
Ihr kommt mir so typisch Deutsch vor... man ist in einem sehr schönen Land, lebt in ziehmlicher Ruhe und relativer Gelassenheit, hat wahrschenlich ein eigenes Häuschen mit Garten (vielleicht sogar 2) kann unbesorgt zum Angeln gehen, erfreut sich der guten Luft und der Seen die Trinkwasserqualität haben, daß einem der Nachbar nicht nervt, man nicht in der Einflugschneiße wohnt... usw. usw.... aber das Ganze jetzt bloooß nicht als positiv oder vorteilhaft für das eigene Leben hinstellen;. nein, nein... da muß man schon mal zeigen wie schlecht es einem doch in Wirklichkeit geht und daß es den Deutschen doch mindestens genauso gut wenn nicht noch viel besser geht... und das von Leuten die schon 30 Jahre in Schweden leben, und von Deutschland, der JETZIGEN (nicht die vor 30 Jahren) deutschen Mentalität und den momentanen Ängsten und Nöten und von der Politik und den Politikern in Deutschland.... aber schon sowas von überhaupt keine Ahnung haben, daß ihr wahrscheinlich sofort wieder den Rückzug in euer "gelobtes Land" antreten würdet, wenn ihr hier in Deutschlan nur mal für 1 Monat versuchen müsstet zu überleben... und nicht nur zum Urlaub hier seid um Verwandte zu besuchen
Ihr kommt mir so typisch Deutsch vor... man ist in einem sehr schönen Land, lebt in ziehmlicher Ruhe und relativer Gelassenheit, hat wahrschenlich ein eigenes Häuschen mit Garten (vielleicht sogar 2) kann unbesorgt zum Angeln gehen, erfreut sich der guten Luft und der Seen die Trinkwasserqualität haben, daß einem der Nachbar nicht nervt, man nicht in der Einflugschneiße wohnt... usw. usw.... aber das Ganze jetzt bloooß nicht als positiv oder vorteilhaft für das eigene Leben hinstellen;. nein, nein... da muß man schon mal zeigen wie schlecht es einem doch in Wirklichkeit geht und daß es den Deutschen doch mindestens genauso gut wenn nicht noch viel besser geht... und das von Leuten die schon 30 Jahre in Schweden leben, und von Deutschland, der JETZIGEN (nicht die vor 30 Jahren) deutschen Mentalität und den momentanen Ängsten und Nöten und von der Politik und den Politikern in Deutschland.... aber schon sowas von überhaupt keine Ahnung haben, daß ihr wahrscheinlich sofort wieder den Rückzug in euer "gelobtes Land" antreten würdet, wenn ihr hier in Deutschlan nur mal für 1 Monat versuchen müsstet zu überleben... und nicht nur zum Urlaub hier seid um Verwandte zu besuchen
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
-
Framsidan
- Beiträge: 2609
- Registriert: 12. Januar 2009 16:20
- Wohnort: vackra västkusten
- Hat sich bedankt: 21 Mal
- Danksagung erhalten: 45 Mal
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo richadrichy
da du ja mich ansprichst muss ich auch antworten.
Erstens mal, hattest du nicht vor kurzem in einem anderen Faden gesagt dass du dir einen anderen ton angewöhnen willst? Ist dir wohl nicht geglückt..... also kannst du den "Jammerlappen" für dich selber behalten.
Ich schreibe zwar nicht gerne was von wegen typisch deutsch oder typisch schwedisch denn für mich kommt es immer auf den einzelnen Menschen an.
Aber so wie du schreibst ist es genau das was der Schwede als typisch deutsch bezeichnet. Nämlich die Besserwisser und Hoppla jetzt komme ich Mentalität. Und das lieben sie hier ja besonders.......
Auch wenn ich schon über 30 Jahre aus D weg bin, so weiss ich sicher mehr über D wie du über S
Glaubst du meine Kinder in D leben in einem Käfig, abgeschirmt von der Wirklichkeit die jetzt dort herscht????
Ich lese deutsche Zeitungen, höre deutsche Nachrichten und habe meine ganze Familie in D, d.h. regen Kontakt mit D und der Wirklichkeit dort.
Woher willst du S besser kennen als ich D? Aus Urlauben?
Und nicht alle Menschen hier leben in eigenen Häusern fernab von allem und mit eigener Quelle.
Warum gibts hier Miethäuser, Bostadsrättshäuser wenn alle in eigenen Häusern leben?
Bez. Einflugschneise, frag mal die Leute die rundherum säve wohnen was sie denken über den Fluglärm seit Säve wieder offen ist, oder die um Landvetter runherum wohnen.
Du bist so weit weg vom wirklichen Leben hier
Framsidan
da du ja mich ansprichst muss ich auch antworten.
Erstens mal, hattest du nicht vor kurzem in einem anderen Faden gesagt dass du dir einen anderen ton angewöhnen willst? Ist dir wohl nicht geglückt..... also kannst du den "Jammerlappen" für dich selber behalten.
Ich schreibe zwar nicht gerne was von wegen typisch deutsch oder typisch schwedisch denn für mich kommt es immer auf den einzelnen Menschen an.
Aber so wie du schreibst ist es genau das was der Schwede als typisch deutsch bezeichnet. Nämlich die Besserwisser und Hoppla jetzt komme ich Mentalität. Und das lieben sie hier ja besonders.......
Auch wenn ich schon über 30 Jahre aus D weg bin, so weiss ich sicher mehr über D wie du über S
Glaubst du meine Kinder in D leben in einem Käfig, abgeschirmt von der Wirklichkeit die jetzt dort herscht????
Ich lese deutsche Zeitungen, höre deutsche Nachrichten und habe meine ganze Familie in D, d.h. regen Kontakt mit D und der Wirklichkeit dort.
Woher willst du S besser kennen als ich D? Aus Urlauben?
Und nicht alle Menschen hier leben in eigenen Häusern fernab von allem und mit eigener Quelle.
Warum gibts hier Miethäuser, Bostadsrättshäuser wenn alle in eigenen Häusern leben?
Bez. Einflugschneise, frag mal die Leute die rundherum säve wohnen was sie denken über den Fluglärm seit Säve wieder offen ist, oder die um Landvetter runherum wohnen.
Du bist so weit weg vom wirklichen Leben hier
Framsidan
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo framsidan
Da bist du mir zuvorgekommen, ich wollte einen ähnlichen Kommentar abgeben.
Als gebuertiger Schwede mit Verwandschaft in D verteilt kann ich nur bestätigen dass ich bei diesem Beitrag auch sofort an "deutschen Besserwisser" gedacht habe. Jemand der unser Land nur aus Urlaub und Buechern kennt und vom eigenen Land offenbar nur total gefrustet ist und alles schlecht macht masst sich an andere als "Jammerlappen" zu bezeichnen obwohl sie hier leben und ueber persönliche Erfahrungen berichten.
Das finde ich unanständig und vermessen, aber wenn sich jemand auch hier als "Besserwisser" entpuppt weist du ja wie wir Schweden damit umgehen.
Im uebrigen wollte ich noch bemerken, dass urspruenlich nach einem Buch gefragt wurde. Leute die es nicht gelesen haben muessen auch hier,wie man in D sagt, ihren Senf dazugeben. Teilweise bloss weil ihnen der Titel nicht gefällt.
Ich bin hier geboren und habe mir das Buch aus Neugier besorgenlassen und gelesen.
Ich will keine Rezession schreiben, der Schreibstil hat mir auch nicht so sehr zugesagt, aber insgesamt gesehen Kann ich sagen einiges ist schon der Wahrheit entsprechend.
Ich denke ich kann das ganz gut beurteilen, denn allein von meinen vielen langen Bikertouren in juengeren Jahren kenne ich Land und Leute von Karesuando bis Smygehamn.
D uebrigens auch, und ich könnte durchaus auch dort leben, auch da gibt es schöne Gegenden und nette Leute.
Ich habe oft das Gefuehl, einige ständige Motzer gegen D kommen dort einfach nur mit ihrem Leben nicht zurecht. Ob die das hier wohl schaffen wuerden?
Aber Rentner und Ferienhausbesitzer die hier leben sind meist entspannt und gut drauf, mit denen kommen wir auch gut zurecht.
Nochmal ein deutsches Sprichwort, das ich gut finde:
"wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus!"
Hälsningar, kallerö
Da bist du mir zuvorgekommen, ich wollte einen ähnlichen Kommentar abgeben.
Als gebuertiger Schwede mit Verwandschaft in D verteilt kann ich nur bestätigen dass ich bei diesem Beitrag auch sofort an "deutschen Besserwisser" gedacht habe. Jemand der unser Land nur aus Urlaub und Buechern kennt und vom eigenen Land offenbar nur total gefrustet ist und alles schlecht macht masst sich an andere als "Jammerlappen" zu bezeichnen obwohl sie hier leben und ueber persönliche Erfahrungen berichten.
Das finde ich unanständig und vermessen, aber wenn sich jemand auch hier als "Besserwisser" entpuppt weist du ja wie wir Schweden damit umgehen.
Im uebrigen wollte ich noch bemerken, dass urspruenlich nach einem Buch gefragt wurde. Leute die es nicht gelesen haben muessen auch hier,wie man in D sagt, ihren Senf dazugeben. Teilweise bloss weil ihnen der Titel nicht gefällt.
Ich bin hier geboren und habe mir das Buch aus Neugier besorgenlassen und gelesen.
Ich will keine Rezession schreiben, der Schreibstil hat mir auch nicht so sehr zugesagt, aber insgesamt gesehen Kann ich sagen einiges ist schon der Wahrheit entsprechend.
Ich denke ich kann das ganz gut beurteilen, denn allein von meinen vielen langen Bikertouren in juengeren Jahren kenne ich Land und Leute von Karesuando bis Smygehamn.
D uebrigens auch, und ich könnte durchaus auch dort leben, auch da gibt es schöne Gegenden und nette Leute.
Ich habe oft das Gefuehl, einige ständige Motzer gegen D kommen dort einfach nur mit ihrem Leben nicht zurecht. Ob die das hier wohl schaffen wuerden?
Aber Rentner und Ferienhausbesitzer die hier leben sind meist entspannt und gut drauf, mit denen kommen wir auch gut zurecht.
Nochmal ein deutsches Sprichwort, das ich gut finde:
"wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus!"
Hälsningar, kallerö
- Blockhaus
- Beiträge: 3
- Registriert: 6. Juni 2010 17:58
- Wohnort: Kirchleerau
- Hat sich bedankt: 2 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
@Framsidan + kallerö: Danke für euren guten und treffenden Komentar. Hoffe ihr habt für einen Waffenstillstand gesorgt.
Gruss aus dem Schweizerland
Martin
Gruss aus dem Schweizerland
Martin
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
auch noch schnell senf da lass
ich bin der meinung beide systeme haben ihre vorteile und beide Ihre nachteile, so wie es im leben immer ist, es gibt keinen Vorteil ohne nachteil, wer mehr verdienen will muß mehr arbeiten, wer ne gute arztbehandlung will muß sie selbst bezahlen (ja das ist mittlerweile hier bei uns so)........
man muß sich vorher gründlich über alle vor- und nachteile informieren und dann für sich selbst entscheiden, mit welchen nachteilen man am ehesten leben kann und welche vorteile einem am wichtigsten sind, und danach dann seine entscheidung treffen
ich bin der meinung beide systeme haben ihre vorteile und beide Ihre nachteile, so wie es im leben immer ist, es gibt keinen Vorteil ohne nachteil, wer mehr verdienen will muß mehr arbeiten, wer ne gute arztbehandlung will muß sie selbst bezahlen (ja das ist mittlerweile hier bei uns so)........
man muß sich vorher gründlich über alle vor- und nachteile informieren und dann für sich selbst entscheiden, mit welchen nachteilen man am ehesten leben kann und welche vorteile einem am wichtigsten sind, und danach dann seine entscheidung treffen
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
ich hoffe auch, dass die schlammschlacht jetzt ein ende hat!
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
o.k, o.k, habs ja kappiert, das mit den Jammerlappen nehm ich zurück;- wir haben in Bayern manchmal eine Ausdrucksweise die nicht so böse gemeint ist wie es sich anhört (du Depp ist bei uns nicht grundsätzlich eine Verunglimpfung oder Schimpfwort).
Ich red/schreib halt (manchmal) wie mir der Schnabel gewachsen ist...
Was ich damit sagen wollte ist doch folgendes:
Ich kenne Schweden und das nicht nur von Urlauben, ich kenne es vielleicht nicht so gut wie ihr aber ich hab recht reelle Eindrücke in den letzten Jahren Sammeln können.
So,- ich arbeite hier seit fast 9 Jahren als Hufschmied, komme sehr viel rum und spreche mit sehr sehr vielen Menschen, höre ausschließlich B5 Aktuell (ein Nachrichtensender) und bin auch sonst so ziehmlich auf dem Laufenden was in D gerade so abgeht.
Ich liebe Bayern mit allem was dazugehört und ich bin gern Bayer, aber das was hier gerade passiert lässt mich echt nur erschaudern...
Habt Ihr schon mal versucht hier Fuß zu fassen, ein Eigenheim zu erwerben, die Natur in Ihrer Ursprünglichkeit zu erleben, einfach mal abschalten, relaxen und sich auf gut deutch "am Arsch lecken lassen"?
Das kannst du hier vergessen!!!
Für jeden See den du hier befischen willst (nur mal um ein Beispiel zu nehmen) zahlst du 250€ Aufnahmegebür und nochmals das selbe an Jahresgebühr... oder wer von euch ist willens für was "Eigenes" jeden Monat 1500€ Netto abzudrücken um dann eine Doppelhaushälfte mit 500m² Grund in einem überfüllten Neubaugebiet zu haben....
Natürlich werdet ihr jetzt wieder zig Gegenargumente haben... aber was ich mit meinem vorherigen Bericht sagen wollte;- das was ihr macht ist Jammern auf hohem Niveau
Ihr seid natürlich KEINE Jammerlappen....
Ich red/schreib halt (manchmal) wie mir der Schnabel gewachsen ist...
Was ich damit sagen wollte ist doch folgendes:
Ich kenne Schweden und das nicht nur von Urlauben, ich kenne es vielleicht nicht so gut wie ihr aber ich hab recht reelle Eindrücke in den letzten Jahren Sammeln können.
So,- ich arbeite hier seit fast 9 Jahren als Hufschmied, komme sehr viel rum und spreche mit sehr sehr vielen Menschen, höre ausschließlich B5 Aktuell (ein Nachrichtensender) und bin auch sonst so ziehmlich auf dem Laufenden was in D gerade so abgeht.
Ich liebe Bayern mit allem was dazugehört und ich bin gern Bayer, aber das was hier gerade passiert lässt mich echt nur erschaudern...
Habt Ihr schon mal versucht hier Fuß zu fassen, ein Eigenheim zu erwerben, die Natur in Ihrer Ursprünglichkeit zu erleben, einfach mal abschalten, relaxen und sich auf gut deutch "am Arsch lecken lassen"?
Das kannst du hier vergessen!!!
Für jeden See den du hier befischen willst (nur mal um ein Beispiel zu nehmen) zahlst du 250€ Aufnahmegebür und nochmals das selbe an Jahresgebühr... oder wer von euch ist willens für was "Eigenes" jeden Monat 1500€ Netto abzudrücken um dann eine Doppelhaushälfte mit 500m² Grund in einem überfüllten Neubaugebiet zu haben....
Natürlich werdet ihr jetzt wieder zig Gegenargumente haben... aber was ich mit meinem vorherigen Bericht sagen wollte;- das was ihr macht ist Jammern auf hohem Niveau
Ihr seid natürlich KEINE Jammerlappen....
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
-
Framsidan
- Beiträge: 2609
- Registriert: 12. Januar 2009 16:20
- Wohnort: vackra västkusten
- Hat sich bedankt: 21 Mal
- Danksagung erhalten: 45 Mal
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Nein richadrichy nicht alle Bayern drücken sich so unverschämt aus wie du. Ich komme auch aus Bayern......
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Und was ist deiner Meinung nach sooo unverschämt daran gewesen?
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Und wieso kehrt ihr dann nur die Nachteile von Schweden heraus und "jammert" darüber wie schlecht dies oder jenes ist obwohl ihr nie mit Deutschland tauschen würdet und genau wisst, daß die Lebensqualität in Schweden um einiges besser ist als in Deutschland?kallerö hat geschrieben:Hallo framsidan
Jemand der unser Land nur aus Urlaub und Buechern kennt und vom eigenen Land offenbar nur total gefrustet ist und alles schlecht macht masst sich an andere als "Jammerlappen" zu bezeichnen obwohl sie hier leben und ueber persönliche Erfahrungen berichten.
Hälsningar, kallerö
Seid ihr wirklich so gefrustet von Schweden oder wie muß ich eure Berichte verstehen?
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ach, das ist doch ein altes Phänomen, rein psychisch: Als mein Vater in Schweden lebte, war er nur am Schimpfen - auf Schweden natürlich. In Deutschland war alles besser. Das war so um 1950 herum, wohlgemerkt! Als er dann in Deutschland lebte, passte es ihm hier gar nicht. In Schweden war alles besser. Und mir schärfte er ein: "Du sollst mal ein richtiges Schwedenmädel heiraten!" Tja, so ist das wohl.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Torsten ich würd gern mal wissen was du beruflich machst... du bringst das irgendwie immer wieder auf den richtigen Punkt 
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
richadrichy, was ich heute beruflich mache, erklärt es wahrscheinlich nicht. Ich importiere schwedische Holzhäuser und stelle sie in die deutschen Landschaften. Frage lieber, welche Ausbildung ich habe. Ich bin Diplomsoziologe mit sozialpsychologischer und empirischer Ausrichtung und habe aber auch die Lehrbefähigkeit für das Lehramt an Gymnasien in NRW. Dass ich mich mit den Häusern selbstständig gemacht habe, hängt mit meinem Leben zusammen (tolle Ausssage, was?).
Noch etwas: Ich würde mich manchmal auch gern so deutlich ausdrücken wie du. Aber ich darf das nicht, ich bin kein Bayer.
Noch etwas: Ich würde mich manchmal auch gern so deutlich ausdrücken wie du. Aber ich darf das nicht, ich bin kein Bayer.
Zuletzt geändert von torsten1 am 30. Juli 2010 23:24, insgesamt 1-mal geändert.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Mein lieber Schollie... dacht ichs mir doch
Sag mal, kann man bei dir auch Kurse belegen, wenn ich den Forumsmitgliedern Glauben schenken darf, könnt ich welche gebrauchen
Jedenfalls bist ein angenehmer Forenpartner... Danke für deine Kommentare
Sag mal, kann man bei dir auch Kurse belegen, wenn ich den Forumsmitgliedern Glauben schenken darf, könnt ich welche gebrauchen
Jedenfalls bist ein angenehmer Forenpartner... Danke für deine Kommentare

Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Danke, ich bin mit dir auch zufrieden! Hast mich nie beleidigt.
Kurse belegen? Nee, mach' mal ruhig weiter so, du nimmst mir damit Arbeit ab. Bist richtig wertvoll für mich!
Ich kenne übrigens in Bauforen mehrere Bayern sowie einen Franken, gegen die bist du ein Waisenknabe, ehrlich! Die hauen drauf, da wächst kein Gras mehr! Und zwar auch gern mal total unsachlich und nur persönlich angreifend. Da kommen halt zwei Mentalitäten zusammen, die bayerische und die Mentalität von Bauleuten, die sowieso gern Klartext reden. Einen ganz feinen, freundlichen und fairen Diskussionspartner aus Bayern (bekannter Architekt aus Augsburg) habe ich dort allerdings auch kennengelernt und verstehe mich gut mit ihm (zwei verwandte Geister wahrscheinlich
). Fast alle der dort regelmäßig Schreibenden (Architekten, Ingenieure, Handwerker und bestimmte Bauherren) haben weit überdurchschnittliches Niveau, aber im Internet lassen viele gern die Sau raus. Würde man sich beim Bier gegenüber sitzen und diskutieren, wäre man viel zurückhaltender und höflicher.
Kurse belegen? Nee, mach' mal ruhig weiter so, du nimmst mir damit Arbeit ab. Bist richtig wertvoll für mich!
Ich kenne übrigens in Bauforen mehrere Bayern sowie einen Franken, gegen die bist du ein Waisenknabe, ehrlich! Die hauen drauf, da wächst kein Gras mehr! Und zwar auch gern mal total unsachlich und nur persönlich angreifend. Da kommen halt zwei Mentalitäten zusammen, die bayerische und die Mentalität von Bauleuten, die sowieso gern Klartext reden. Einen ganz feinen, freundlichen und fairen Diskussionspartner aus Bayern (bekannter Architekt aus Augsburg) habe ich dort allerdings auch kennengelernt und verstehe mich gut mit ihm (zwei verwandte Geister wahrscheinlich
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo richadrichi, Du tippst ja recht munter ! Leider hat framsidan recht ! Schwed. Mitbürger erzählen mir das Gleiche wie Framsidan. Nach Hüftperationen eine 2-3 wöch. Reha ? Det kan du glömmer!! Ich bin NE kRANKENSCHWESTER und bin entsetzt.Rea muß sein ,sonst ist die OP irgendwie eine halbe Sache oder du mußt dir nen Privatgymnast anheuern. Es fehlt hier das Geld! In D klappt es noch --nur wie lange ??? Überall das gleiche Bild.Die Mittel fehlen überall ,in jedem Land. Die S sagen ständig " DÄR ÄR SÂ" UND DIE D jammern oder mucksen auf. Ist man selbst in der miesen gesundhl. Lage hat jeder ein anderes Erleben ,schon Patienten im gleichen Krhs, empfinden verschieden .Ich selbst gehe weiterhin nach D zum Mediziner wenn es eine längere Geschichte wird. Im Februar mit einer harmlosen erkrankung,statt 3 Tage wurden es 3 Monate, wg Wartezeit und es wurde schlimmer dadurch. Bin schon bedient.Wenn dann eine schwed. Kollegin mir bla bla erzählt ,zur Beruhigung, verrate ich meinen Beruf und ruhig ist sie !.Der Text lautet dann besser. Dies ist -in welchem Land auch immer -zu finden. Komisch, in Namibia und Südafrika hörte ich diese Diskussionen nicht so. Ich lebte dort -auf dem Lande -Kapstad und Umgebung . PROVOKANTES : Die Deutschen sowie die Schweden wissen immer alles besser, vor allem wenn ich die schwe. Regierung höre. Die haben immer das Gelbe vons Ei erfunden. Habe viele Beispiele, aber Schwamm drüber. Selbst etliche Dänen verdrehen ihre Äuglein. Erst gestern wieder .Gute Nacht aus Smâland wo sich Fuchs Dachs gute Nacht sagen.
-
Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Danke ennairam, framsidan und kallerö für eure Beiträge.
Aber ich will halt so wohnen wie ich wohne und da bleibt nur brav seine Steuern zu zahlen. Dafür muß ich auch 25 Kilometer für ne Tüte Milch fahren, gesellige Kneipenrunden oder Feierabendbiere mit den Kollegen finden halt nur auf Deutschlandurlauben statt weil die Schweden keine Kneipenkultur besitzen, dafür ärgere ich mich über inkompetentes Personal in Fachgeschäften, Praktikanten die gar nichts können, wenn sie hier von der Berufsschule kommen, das Einheits-Standard Angebot in allen Supermärkten, Telefonkö wo auch immer man anruft (Telia, Bilprovningen, Versicherungen, Försäkringskassan) und das sich die Schweden immer als die tollsten darstellen (und das auch wirklich glauben). Aber wenn ich zu Hause bin und soweit ich schauen kann keiner da ist, der mich nervt, ich Ruhe und Natur geniessen kann, dann freue ich mich darüber, hier zu sein.
Könnte ich allerdings für das gleiche Geld genauso ruhig und abgeschieden in Deutschland wohnen, würde ich sofort verkaufen und zurückgehen. Keine Frage.
Hälsningar
Ich sprech jetzt mal nur für mich: Ich kehre nicht nur die Nachteile von Schweden heraus, aber in diesem Thread beschäftigen wir uns mit einem Schwedenkritischen Buch dessen Inhalt ich nur zustimmen kann. Es gibt viele positive Seiten an Schweden, sonst würde ich hier nicht wohnen. Aber es gibt auch viele negative Seiten, dessen Du Dir erst bewußt werden wirst, wenn Du eines Tages vielleicht hier mal leben wirst. Lebensqualitität besser hier in Schweden? Das kommt darauf an, was man unter Lebensqualität versteht. Ich schätze die Ruhe auf meinem Bauernhof und die Freiheiten die ich hier habe und die ich in Deutschland ganz klar nicht hätte. Das ist der Grund warum ich hier lebe - mehr nicht. Ich nörgele nicht, das ich als Selbstständiger in Schweden 56 % Steuern und Arbeitgeberanteile bezahlen muß. Das wäre okay wenn ich dafür auch was vom schwedischem Staat zurückbekäme, wie es in Deutschland der Fall ist - in Form von guter medizinischer Versorgung, guter Kriminalitätsbekämpfung etc.richadrichy hat geschrieben:
Und wieso kehrt ihr dann nur die Nachteile von Schweden heraus und "jammert" darüber wie schlecht dies oder jenes ist obwohl ihr nie mit Deutschland tauschen würdet und genau wisst, daß die Lebensqualität in Schweden um einiges besser ist als in Deutschland?
Seid ihr wirklich so gefrustet von Schweden oder wie muß ich eure Berichte verstehen?
Aber ich will halt so wohnen wie ich wohne und da bleibt nur brav seine Steuern zu zahlen. Dafür muß ich auch 25 Kilometer für ne Tüte Milch fahren, gesellige Kneipenrunden oder Feierabendbiere mit den Kollegen finden halt nur auf Deutschlandurlauben statt weil die Schweden keine Kneipenkultur besitzen, dafür ärgere ich mich über inkompetentes Personal in Fachgeschäften, Praktikanten die gar nichts können, wenn sie hier von der Berufsschule kommen, das Einheits-Standard Angebot in allen Supermärkten, Telefonkö wo auch immer man anruft (Telia, Bilprovningen, Versicherungen, Försäkringskassan) und das sich die Schweden immer als die tollsten darstellen (und das auch wirklich glauben). Aber wenn ich zu Hause bin und soweit ich schauen kann keiner da ist, der mich nervt, ich Ruhe und Natur geniessen kann, dann freue ich mich darüber, hier zu sein.
Könnte ich allerdings für das gleiche Geld genauso ruhig und abgeschieden in Deutschland wohnen, würde ich sofort verkaufen und zurückgehen. Keine Frage.
Ich kann die Schleimspur von Schweden aus sehen.richadrichy hat geschrieben:Torsten ich würd gern mal wissen was du beruflich machst... du bringst das irgendwie immer wieder auf den richtigen Punkt
Sag mal, kann man bei dir auch Kurse belegen...
Jedenfalls bist ein angenehmer Forenpartner... Danke für deine Kommentare
Deshalb musst Du auch Holzhäuser verkaufen Herr Gymnasienlehrer. Kann man die Berufsbezeichnung jetzt schon bei ALDI kaufen?torsten1 hat geschrieben:Ich bin Diplomsoziologe mit sozialpsychologischer und empirischer Ausrichtung und habe aber auch die Lehrbefähigkeit für das Lehramt an Gymnasien in NRW.
Hälsningar

Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ist diese Bemerkung Dummheit oder Neid? Jedenfalls ist sie entlarvend. Welche Abschlüsse hast du dir denn gekauft?Deshalb musst Du auch Holzhäuser verkaufen Herr Gymnasienlehrer. Kann man die Berufsbezeichnung jetzt schon bei ALDI kaufen?
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Also ich fand Gnällspiks Kommentar sehr interessant..... bis zu dem Punkt als er doch sehr Unsachlich wurde (eigentlich umschreibe ich soetwas ein klein bisschen anders, aber ich will mich in meiner Ausdrucksweise ja etwas zügeln)
Normalerweise würd ich diesen Gnällspik jetzt fragen.... ach was, lassen wir das, er hat sich damit so dermasen disqualifiziert, daß dadurch seine ganzen Kommentare fürn Arsch sind... schade eigentlich.
Ich halte es wie Torsten schon sagte;- auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras immer grüner.
Mal sehn ob ich wieder Deutschland nachtrauere wenn ich in S wohne... ab Oktober werd ichs wissen.
Und Gnällspik...: doch etwas gefrustet???
Normalerweise würd ich diesen Gnällspik jetzt fragen.... ach was, lassen wir das, er hat sich damit so dermasen disqualifiziert, daß dadurch seine ganzen Kommentare fürn Arsch sind... schade eigentlich.
Ich halte es wie Torsten schon sagte;- auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras immer grüner.
Mal sehn ob ich wieder Deutschland nachtrauere wenn ich in S wohne... ab Oktober werd ichs wissen.
Und Gnällspik...: doch etwas gefrustet???
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
-
Framsidan
- Beiträge: 2609
- Registriert: 12. Januar 2009 16:20
- Wohnort: vackra västkusten
- Hat sich bedankt: 21 Mal
- Danksagung erhalten: 45 Mal
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Gnällspik was das Warenangebot und die Auswahl in den Geschäften, Supermärkten angeht, da meckern nur die Deutschen.
Mir reichts was es gibt, Man muss ja mal bedenken dass hier nur gut 9 Millionen Menschen leben und da kann man ja nicht die gleiche auswahl haben wie für gut 90 Millionen Leute.
Und wenn mir wirklic h mal was sehr fehlt, ja dann besorge ich mir das in D, wie z.B. Nockerlgries für Griesnockerlsuppe
aber das kennt man ja nicht mal in Norddeutschland. Ich hatte mal versucht danach in Kiel zu fragen, habe das dann aber schnell aufgegeben......
Bez. Eigenheim auf dem Lande. Alle meine Kinder,Geschwister und Freunde wohnen im eigenem Haus auf dem Lande und haben sich das erarbeitet.
Mir reichts was es gibt, Man muss ja mal bedenken dass hier nur gut 9 Millionen Menschen leben und da kann man ja nicht die gleiche auswahl haben wie für gut 90 Millionen Leute.
Und wenn mir wirklic h mal was sehr fehlt, ja dann besorge ich mir das in D, wie z.B. Nockerlgries für Griesnockerlsuppe
Bez. Eigenheim auf dem Lande. Alle meine Kinder,Geschwister und Freunde wohnen im eigenem Haus auf dem Lande und haben sich das erarbeitet.
-
Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
ah, mal wieder im Duett...wie süss
@framsidan: Ja, was bleibt einem sonst auch übrig. Was man hier in S nicht kriegt, holt man sich in der Heimat. Klar meckern nur die Deutschen, Holländer und Österreicher über das Angebot weil die Schweden es ja nicht anders kennen. Und wie ich schon sagte, man nimmt ja vieles in Kauf nur um nicht so eingequetscht zu wohnen wie in D. Hur säger man i Sverige? Man får välja - pest eller cholera.
Hälsningar

@framsidan: Ja, was bleibt einem sonst auch übrig. Was man hier in S nicht kriegt, holt man sich in der Heimat. Klar meckern nur die Deutschen, Holländer und Österreicher über das Angebot weil die Schweden es ja nicht anders kennen. Und wie ich schon sagte, man nimmt ja vieles in Kauf nur um nicht so eingequetscht zu wohnen wie in D. Hur säger man i Sverige? Man får välja - pest eller cholera.
Hälsningar

- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
[quote="Gnällspik Hur säger man i Sverige? Man får välja - pest eller cholera.
Hälsningar
[/quote]
Men jag tror att du har fått både
Hälsningar
[/quote]Men jag tror att du har fått både
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Das kennen wir nicht mal in Westfalen.Framsidan hat geschrieben:Und wenn mir wirklic h mal was sehr fehlt, ja dann besorge ich mir das in D, wie z.B. Nockerlgries für Griesnockerlsuppeaber das kennt man ja nicht mal in Norddeutschland. Ich hatte mal versucht danach in Kiel zu fragen, habe das dann aber schnell aufgegeben......
-
Framsidan
- Beiträge: 2609
- Registriert: 12. Januar 2009 16:20
- Wohnort: vackra västkusten
- Hat sich bedankt: 21 Mal
- Danksagung erhalten: 45 Mal
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Eben, es gibt nun mal Unterschiede. Und kann man nicht damit leben, soll man nich tauswandern. Ich liebe ja Fisch und Schalentiere und da komme ich hier voll auf meine Kosten. Nur schade dass das so teuer geworden ist.Alandica hat geschrieben:Das kennen wir nicht mal in Westfalen.Framsidan hat geschrieben:Und wenn mir wirklic h mal was sehr fehlt, ja dann besorge ich mir das in D, wie z.B. Nockerlgries für Griesnockerlsuppeaber das kennt man ja nicht mal in Norddeutschland. Ich hatte mal versucht danach in Kiel zu fragen, habe das dann aber schnell aufgegeben......
Der Unterschied zwischen Nord- und Süddeutschland ist was Lebensmittel angeht nicht zu unterschätzen. Aber dafür, dass es hier und da verschiedene Sachen nicht gibt, gibt es ja zum Glück andere leckere Sachen.
Wie meine alte Schwiegermutter immer sagt: früher war das fattigmansmat und jetzt ist es rikemansmat...... Sie hat mir auch viel gelernt in Bezug auf Fisch und Heringe einlegen.
Also beim Essen fehlt mir nichts obwohl es keine Semmelknödel hier gibt und auch keinen Nockerlgries
Ja du Alandica als wir in Kiel waren und ich nach Nockerlgies fragte, wurde ich nur dumm angeschaut. Wat denn dat, fragte di eVerkäuferin. Nachdem ich ca 5 mal sagte Nockergries für Griesnockerlsuppe, ja da gab ich auf. Zum Schluss konnte ich das auch noicht mehr aussprechen.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
So isses! Z.B. filmjölk (aber nur die von Arla), wirklich leckeren Cidre, mittelgrobe Haferflocken (für ein korrektes havre gryns gröt), Heringssorten bis zum Abwinken (nicht so sauer wie bei uns), Spitzen-Lingon, Kartoffeln mit richtig Erde dran ...Aber dafür, dass es hier und da verschiedene Sachen nicht gibt, gibt es ja zum Glück andere leckere Sachen.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
-
Framsidan
- Beiträge: 2609
- Registriert: 12. Januar 2009 16:20
- Wohnort: vackra västkusten
- Hat sich bedankt: 21 Mal
- Danksagung erhalten: 45 Mal
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Torsten die Lingon koch tman selbt ein. Die Erde an den Kartoffeln kommt nach dem wasche dran aber die Heringssorten sind klasse.
Heute gibts bei uns färskpotatis och inlagd sill, das ist mumms
Heute gibts bei uns färskpotatis och inlagd sill, das ist mumms
- Krölle Bölle
- Beiträge: 267
- Registriert: 15. Mai 2010 14:40
- Wohnort: Dortmund
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
...Ach wenns doch mehr solcher Zeilen wie der aus Röhrmoos und Bielefeld geben würde....
Sind nach 16 Tagen zurück. Berichte, Fotos, Videos kommen an anderer Stelle. Auch in anderen Abschnitten haben wir uns heute schon zurückgemeldet und berichtet.
...Nur noch soviel: Sprit pro Liter rund 20 Cent günstiger In anderen Bereichen der Brieftasche haben wir S nun eingeholt Nur nicht bei den Einnahmen und Gehältern.
Es waren 2 herrliche Wochen mit allerlei Erfahrungen.
Gruesse an Alle und wer noch fährt, dem wünschen wir viel Glück, Gesundheit und genau soooo viele nette Menschen, die ihm bald begegnen werden.
Unsere Stuge werden wir vermissedn und bis es erneut hoch geht, im Herzen behalten.
Danke an Helga, Jörg und Guesch47. Auch allen anderen Schreibern.
Frank K.B.
Sind nach 16 Tagen zurück. Berichte, Fotos, Videos kommen an anderer Stelle. Auch in anderen Abschnitten haben wir uns heute schon zurückgemeldet und berichtet.
...Nur noch soviel: Sprit pro Liter rund 20 Cent günstiger In anderen Bereichen der Brieftasche haben wir S nun eingeholt Nur nicht bei den Einnahmen und Gehältern.
Es waren 2 herrliche Wochen mit allerlei Erfahrungen.
Gruesse an Alle und wer noch fährt, dem wünschen wir viel Glück, Gesundheit und genau soooo viele nette Menschen, die ihm bald begegnen werden.
Unsere Stuge werden wir vermissedn und bis es erneut hoch geht, im Herzen behalten.
Danke an Helga, Jörg und Guesch47. Auch allen anderen Schreibern.
Frank K.B.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo Krölle Bölle,
habt ihr etwa jeden Schweden jedem nach seinem Gehalt gefragt, dass ihr nun wisst, wieviel man hier so im Schnitt in Schweden so verdient?
Lehrer verdienen in Dtl. z.B. durchaus viel mehr als Lehrer hier in Schweden!
In Sachen Lebensmittel glaube ich nicht, dass ihr (Deutschland?) Schweden schon eingeholt habt, dass ist doch noch um einiges teuer hier als in Dtl., es sei denn, man kauft alles bei Lidl!
Gruesse Kasi!
habt ihr etwa jeden Schweden jedem nach seinem Gehalt gefragt, dass ihr nun wisst, wieviel man hier so im Schnitt in Schweden so verdient?
Lehrer verdienen in Dtl. z.B. durchaus viel mehr als Lehrer hier in Schweden!
In Sachen Lebensmittel glaube ich nicht, dass ihr (Deutschland?) Schweden schon eingeholt habt, dass ist doch noch um einiges teuer hier als in Dtl., es sei denn, man kauft alles bei Lidl!
Gruesse Kasi!
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ja, framsidan, das mit den Kartoffeln ist auch so ein typisch schwedischer Trick, um die EU-Bürokratie in's Leere laufen zu lassen. Seit Schweden EU-Mitglied ist, wehrt es sich auf verschiedenen Gebieten gegen die diversen Gleichschaltungsversuche und gegen oft unsinnige Vorschriften. So hat mal ein Bauer aus Skåne gegen Brüssel geklagt, weil seine Gurken der EU zu krumm waren. Und nun sollen alle Kartoffeln gewaschen werden, obwohl der Schwede davon überzeugt ist, dass Kartoffeln mit Erde dran besser schmecken und sich länger halten. Also laufen sie nun durch die Waschanlage, aber gleich danach werden sie auf dem Band wieder mit neuer Erde bestreut, damit der Verbraucher erhält, was er möchte. Und das ist doch, was zählt, oder nicht?
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hej, Frank und frei, ich meine, Frank und Frau!
Nach eurem Schwedenurlaub seid ihr sicher besonders gut drauf. Über mir kreiste eben der Dortmunder Polizeihubschrauber. Das hatte bestimmt mit dem Endspiel der Fußball-WM der U21-Frauen zu tun. Ach ja, Deutschland ist Weltmeister - 2:0 gegen Nigeria, hier auf der Alm, nein, in der Schücoarena, ach nein, im WM-Stadion, wie es vorübergehend heißen musste. Es steht nur ein paar Hundert Meter von meinem Haus entfernt. Und gut 100 m vor meinem Haus liegt das Gelände des Polizeipräsidiums. Bald nach dem Schlusspfiff ging da plötzlich ein fürchterlicher Krach los! Ich ließ mich erstmal auf den Boden fallen und nahm Deckung, denn es wurden wie wild Feuerstöße aus Maschinenpistolen abgegeben. Und zwischendurch hörte man auch Geräusche wie von normalen Feuerwerkskörpern. Das ging aber unter im lustigen Platzpatronengefecht. Was lernen wir daraus? Auch die Polizei freut sich, wenn die deutschen Mädels gewinnen!
Nach eurem Schwedenurlaub seid ihr sicher besonders gut drauf. Über mir kreiste eben der Dortmunder Polizeihubschrauber. Das hatte bestimmt mit dem Endspiel der Fußball-WM der U21-Frauen zu tun. Ach ja, Deutschland ist Weltmeister - 2:0 gegen Nigeria, hier auf der Alm, nein, in der Schücoarena, ach nein, im WM-Stadion, wie es vorübergehend heißen musste. Es steht nur ein paar Hundert Meter von meinem Haus entfernt. Und gut 100 m vor meinem Haus liegt das Gelände des Polizeipräsidiums. Bald nach dem Schlusspfiff ging da plötzlich ein fürchterlicher Krach los! Ich ließ mich erstmal auf den Boden fallen und nahm Deckung, denn es wurden wie wild Feuerstöße aus Maschinenpistolen abgegeben. Und zwischendurch hörte man auch Geräusche wie von normalen Feuerwerkskörpern. Das ging aber unter im lustigen Platzpatronengefecht. Was lernen wir daraus? Auch die Polizei freut sich, wenn die deutschen Mädels gewinnen!
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Das kann ich mir gut vorstellen, Framsidan.
Was ist denn Nockergries bzw. Griesnockerlsuppe und woher kommt das? Aus Bayern?
Ja, ich mag in Schweden vor allem den frischen Fisch (wobei wir den hier in Westfalen im Edeka auch täglich kaufen können, am Tag vorher gefangen). Aber frisch gefangen ist dann doch noch mal was anderes, vor allem wenn man ihn selbst angelt und ausnimmt und dann räuchert oder grillt.
Die Erfahrung habe ich mal mit Urlaubsbekanntschaften gemacht. Ansonsten schätze ich sehr Lingon- und Blåbärsylt, das Knäckebrot vom Siljan usw., wobei man ja so manches auch bei IKEA bekommt. Nur leider die Aprikosenschokolade von Marabou nicht.
Ein Grund, wieder nach Schweden zu fahren. 
Ja, ich mag in Schweden vor allem den frischen Fisch (wobei wir den hier in Westfalen im Edeka auch täglich kaufen können, am Tag vorher gefangen). Aber frisch gefangen ist dann doch noch mal was anderes, vor allem wenn man ihn selbst angelt und ausnimmt und dann räuchert oder grillt.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
marabou hat aprikosenschokolade, dass ist mir aber neu?! meinst du vielleicht die schoki mit apfelsine?
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ohja, sorry, natürlich meine ich die Apfelsinenschokolade von Marabou.
- richadrichy
- Beiträge: 264
- Registriert: 14. April 2007 18:09
- Wohnort: Halland
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Also das ist ja geil...
Schreibt genauso weiter... alles was euch an diesem Land wirklich gut gefällt und gut tut (vielleicht auch noch was ihr vermisst) und nich ständig diese Negativvergleiche, die bekommt man sowieso haunah zu spüren wenn man erst mal dort wohnt.
Gefällt mir echt gut diese letzten Kommentare

Schreibt genauso weiter... alles was euch an diesem Land wirklich gut gefällt und gut tut (vielleicht auch noch was ihr vermisst) und nich ständig diese Negativvergleiche, die bekommt man sowieso haunah zu spüren wenn man erst mal dort wohnt.
Gefällt mir echt gut diese letzten Kommentare
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Jau, und Göteborgs Kekse sind besser als Bahlsen! Fast. Und der Sibylla Blauschimmelkäse erst, da lass' ich jeden Roquedingsda stehen! Und übrigens, ich finde, in Schweden gibt es leckere Klass I Biere. Darin haben die Schweden ja auch mehr Erfahrung als die Deutschen mit ihren Alkoholfreien. Obwohl da die Situation inzwischen auch besser geworden ist. Ich mag auch sehr die süßsauer eingelegten Gurkenscheiben.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
-
Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Der Kaffee ist auch um Längen besser als in Deutschland.
Ausserdem hat Schweden Smörgåstårta.
Und Blodpudding und Surströmming sollte auch jeder Schwedenfan mal probiert haben, das sind echte kulinarische Erlebnisse.
Hälsningar

Ausserdem hat Schweden Smörgåstårta.
Und Blodpudding und Surströmming sollte auch jeder Schwedenfan mal probiert haben, das sind echte kulinarische Erlebnisse.
Hälsningar

Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Aua, jetzt wird aber Jemand sarkastisch.
Also:
Um den Kaffe hatten wir uns hier schon mal gefetzt. Ich behaupte, es gibt in Schweden leckeren Kaffee. Aber nicht besser als in Deutschland. In Deutschland gibt es mehr gute Sorten. In Schweden gibt es mehr Röstsorten, und die sind vielleicht nicht alle Jedermanns Sache. Ich trinke am liebsten Maxwell.
Smörgåstårta kenne ich nicht. Hört sich aber fett an. Ist das 'ne Art Supersandwich mit viel Majonäse? Igitt!
Blodpudding? Da kann ich ja gleich nach England fahren. Mag aber sogar schmecken. Schließlich esse ich auch gern Blutwurst. Am liebsten die ganz einfache aus dem Rheinland.
Surströmming: Eines der vielen Zeugnisse schwedischen Erfindergeistes. Schmeckt das? Ich glaub's ja, bin aber schon satt.
Um den Kaffe hatten wir uns hier schon mal gefetzt. Ich behaupte, es gibt in Schweden leckeren Kaffee. Aber nicht besser als in Deutschland. In Deutschland gibt es mehr gute Sorten. In Schweden gibt es mehr Röstsorten, und die sind vielleicht nicht alle Jedermanns Sache. Ich trinke am liebsten Maxwell.
Smörgåstårta kenne ich nicht. Hört sich aber fett an. Ist das 'ne Art Supersandwich mit viel Majonäse? Igitt!
Blodpudding? Da kann ich ja gleich nach England fahren. Mag aber sogar schmecken. Schließlich esse ich auch gern Blutwurst. Am liebsten die ganz einfache aus dem Rheinland.
Surströmming: Eines der vielen Zeugnisse schwedischen Erfindergeistes. Schmeckt das? Ich glaub's ja, bin aber schon satt.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
- Faxälva
- Beiträge: 260
- Registriert: 10. Oktober 2007 16:06
- Wohnort: Ångermanland
- Hat sich bedankt: 5 Mal
- Danksagung erhalten: 6 Mal
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Blodpudding mit gebratenem bacon und Preiselbeermarmelade ist durchaus lecker, nicht mit der deutschen Blutwurst zu vergleichen und wie viele andere Leckereien eben eine Geschmacksfrage.... dem einen schmeckts, dem anderen nicht ... was soll man da diskutieren ... auch smörgåstårta kann sehr lecker sein, kommt einfach drauf an, was man mag und was man rauf oder rein macht.... kannst dir ja mal hier die Rezepte durchsehen:
http://www.recept.nu/1.296370
...was fuer mich zum Sommer dazugehört ist, in den hembygdsgård gehen und tunnbröd med getmese und getost(Ziegenkäse) essen .... ich hatte in Deutschland nie so etwas wie mese gesehen...
http://www.recept.nu/1.296370
...was fuer mich zum Sommer dazugehört ist, in den hembygdsgård gehen und tunnbröd med getmese und getost(Ziegenkäse) essen .... ich hatte in Deutschland nie so etwas wie mese gesehen...
Tyck inte illa om att bli gammal, var glad att du fått chansen.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo Schwedenfreunde und Feinde
Vom Alptraum Schweden zu Kochrezepten, welch eine Sprung.
Ich hab hier lange nicht geschrieben doch nun kann ich nicht an mich halten, sorry.
Ich erlebe Schweden wie es im Buche steht, Maxwell kommt aus den USA, das gesundheitswesen ist so schlecht das ich meine Frau nach D zurückschicken musste weil man uns blöden Ausländern nicht helfen konnte, Ausgränzungen ....... usw.
Dennoch sind wir immer noch hier. Und warum?Weil ich hier das 2fache an Lohn bekomme, mir ein Haus auf dem Lande kaufen konnte mit mehr als 3000m² Grund für schlappe 60000€, ich hier meine Ruhe habe........ usw.
In Deutschland für mich unmöglich. Das ist sicherlich das was einige hier sagen wollten. Man kann auch in D einen Bauernhof kaufen, nur ich nicht, ich hätte nie genug verdient.
Die selben Bedingungen für mich in Deutschland und ich bin der erste der wieder zurück ist in D.
Schweden ist ein Traum Urlaubsland, aber sicherlich kein Traumland zum leben, wie ich schmerzlich erfahren musste. Oh, und nicht nur ich wie ich hier in der Vergangenheit gelesen habe.
Schöne Grüße
derJörg
Vom Alptraum Schweden zu Kochrezepten, welch eine Sprung.
Ich hab hier lange nicht geschrieben doch nun kann ich nicht an mich halten, sorry.
Ich erlebe Schweden wie es im Buche steht, Maxwell kommt aus den USA, das gesundheitswesen ist so schlecht das ich meine Frau nach D zurückschicken musste weil man uns blöden Ausländern nicht helfen konnte, Ausgränzungen ....... usw.
Dennoch sind wir immer noch hier. Und warum?Weil ich hier das 2fache an Lohn bekomme, mir ein Haus auf dem Lande kaufen konnte mit mehr als 3000m² Grund für schlappe 60000€, ich hier meine Ruhe habe........ usw.
In Deutschland für mich unmöglich. Das ist sicherlich das was einige hier sagen wollten. Man kann auch in D einen Bauernhof kaufen, nur ich nicht, ich hätte nie genug verdient.
Die selben Bedingungen für mich in Deutschland und ich bin der erste der wieder zurück ist in D.
Schweden ist ein Traum Urlaubsland, aber sicherlich kein Traumland zum leben, wie ich schmerzlich erfahren musste. Oh, und nicht nur ich wie ich hier in der Vergangenheit gelesen habe.
Schöne Grüße
derJörg
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
@Jörg: Wo der Hersteller von Maxwell herkommt, ist doch völlig nebensächlich. Heinz Ketchup kommt auch von einer US-Firma und wird für Deutschland in den Niederlanden hergestellt. Ich trinke auch gern Gevalia. Kommt der vielleicht aus der Mongolei?
Dass das staatliche schwedische Gesundheitssystem dringend sanierungsbedürftig ist, bestreitet wohl kaum Jemand ernsthaft. Obwohl manche Bereiche in Schweden besonders fortschrittlich sind, z.B. die Zahnmedizin. Die offensichtlichen Macken jedenfalls sind m.E. nicht zumutbar. Aber in Deutschland verschlechtert sich die Situation auch zusehens, auch in der Altenpflege. Wer also viel krank ist und nicht privat versichert, hat es wohl derzeit in Schweden schwerer als er es in Deutschland hätte. Lebensqualität hängt ja auch zum großen Teil von den individuellen Bedürfnissen ab.
Zu den Ausgrenzungen, die du andeutetest, kann hier niemand etwas sagen, weil du dich nicht näher äußerst. Aber die Mehrzahl der deutschen Einwanderer in Schweden fühlen sich, wenn man jedenfalls dieses Forum verfolgt, offensichtlich nicht ausgegrenzt, sondern oft sehr herzlich willkommen geheißen und integriert. So etwas liegt meistens an beiden Seiten, abgesehen von Sonderfällen.
Dass das staatliche schwedische Gesundheitssystem dringend sanierungsbedürftig ist, bestreitet wohl kaum Jemand ernsthaft. Obwohl manche Bereiche in Schweden besonders fortschrittlich sind, z.B. die Zahnmedizin. Die offensichtlichen Macken jedenfalls sind m.E. nicht zumutbar. Aber in Deutschland verschlechtert sich die Situation auch zusehens, auch in der Altenpflege. Wer also viel krank ist und nicht privat versichert, hat es wohl derzeit in Schweden schwerer als er es in Deutschland hätte. Lebensqualität hängt ja auch zum großen Teil von den individuellen Bedürfnissen ab.
Zu den Ausgrenzungen, die du andeutetest, kann hier niemand etwas sagen, weil du dich nicht näher äußerst. Aber die Mehrzahl der deutschen Einwanderer in Schweden fühlen sich, wenn man jedenfalls dieses Forum verfolgt, offensichtlich nicht ausgegrenzt, sondern oft sehr herzlich willkommen geheißen und integriert. So etwas liegt meistens an beiden Seiten, abgesehen von Sonderfällen.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Bauenhöfe kann man inzwischen auch in Ostdeutschland guenstig erwerben, Tendenz steigend! Leider ohne passenden Job dazu,... oder schlecht bezahlt! Eine Freundin von mir wird im Herbst einen Job anfangen, bei dem sie 4 Euro/ Stunde verdienen wird, toll, oder?!
In Meckpomm z.B. siedeln sich inzwischen vermehrt Holländer an, na wem kommt das bekannt vor?!
In Meckpomm z.B. siedeln sich inzwischen vermehrt Holländer an, na wem kommt das bekannt vor?!
-
Framsidan
- Beiträge: 2609
- Registriert: 12. Januar 2009 16:20
- Wohnort: vackra västkusten
- Hat sich bedankt: 21 Mal
- Danksagung erhalten: 45 Mal
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Jörg ich kann und will nicht glauben dass deine Frau keine Hilfe bekam weil sie, wie du schreibt, " blöde Ausländer" gewesen seid.
Ich kenne, leider, wirklich die Schattenseiten des ganzen Gesundheitswesen aber benachteiligt weil man ausländer sei, wurde ich noch nie.
Ich kenne, leider, wirklich die Schattenseiten des ganzen Gesundheitswesen aber benachteiligt weil man ausländer sei, wurde ich noch nie.
-
Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
@Jörg - das trifft den Kern der Sache. Dasselbe hier - einen Hof in D könnte ich mir nicht leisten - jedenfalls nicht da wo es Arbeit gibt. Aber falls sich das mal ändern sollte, pack ich sofort meine Sachen und verschwinde aus Schweden.
Das mit der Ausländerdiskriminierung steht ja auch in dem Buch von der Eichinger drin und das ist wohl die Erfahrungen die die meisten Deutschen machen, die nach Schweden kommen und eine Arbeit suchen. Hundert Bewerbungen schreiben und bei den Arbeitgebern Kilinken putzen und trotzdem nicht mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. (ich hab Glück gehabt, aber ich habe viele deutsche Bekannte, denen es so geht).
Die Schweden stellen lieber Kompisar oder Bekannte ein, Verwandte oder Bekannte von Kollegen als eine qualifizierte Fachkraft aus dem Ausland, selbst wenn diese noch so gut schwedisch spricht. Bewußt oder unbewußt - der Durchschnittschwede diskriminiert Ausländer. Die deutschen Touristen und vor allem ihr Geld sind willkommen, bei Arbeitssuche etc. werden die meisten jedoch geschnitten. Das geht Holländern und Östereichern natürlich genauso. Die utlänningar oder tyskarna. Man spricht nicht von Familie Müller oder Schulze - sondern von den Deutschen die Svenssons Hof gekauft haben. Schweden stellen lieber Schweden ein. Im Vergleich zu Schweden ist Deutschland ein Integrationsparadies. Und alle tollen Erfindungen wie Diskrimineringsombudsmän und Jäma haben nur Alibifunktion und dienen den Schweden zur Aussenpräsentation um sich als die tollen Supermenschen hinzustellen die sie nicht sind.
Hälsningar

Das mit der Ausländerdiskriminierung steht ja auch in dem Buch von der Eichinger drin und das ist wohl die Erfahrungen die die meisten Deutschen machen, die nach Schweden kommen und eine Arbeit suchen. Hundert Bewerbungen schreiben und bei den Arbeitgebern Kilinken putzen und trotzdem nicht mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. (ich hab Glück gehabt, aber ich habe viele deutsche Bekannte, denen es so geht).
Die Schweden stellen lieber Kompisar oder Bekannte ein, Verwandte oder Bekannte von Kollegen als eine qualifizierte Fachkraft aus dem Ausland, selbst wenn diese noch so gut schwedisch spricht. Bewußt oder unbewußt - der Durchschnittschwede diskriminiert Ausländer. Die deutschen Touristen und vor allem ihr Geld sind willkommen, bei Arbeitssuche etc. werden die meisten jedoch geschnitten. Das geht Holländern und Östereichern natürlich genauso. Die utlänningar oder tyskarna. Man spricht nicht von Familie Müller oder Schulze - sondern von den Deutschen die Svenssons Hof gekauft haben. Schweden stellen lieber Schweden ein. Im Vergleich zu Schweden ist Deutschland ein Integrationsparadies. Und alle tollen Erfindungen wie Diskrimineringsombudsmän und Jäma haben nur Alibifunktion und dienen den Schweden zur Aussenpräsentation um sich als die tollen Supermenschen hinzustellen die sie nicht sind.
Hälsningar

Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste














