Die zu erwartenden Kosten der Flüchtlingsaufnahme sind mit dem bestehenden Finanzhaushalt nicht zu bezahlen. Öffentlich gewordene, interne Schreiben des Finanzministeriums an die anderen Ministerien offenbaren, wie ernst die Lage in Schweden ist.
Dass die riesige Anzahl der von Schweden aufgenommenen und noch aufzunehmenden Flüchtlinge mit großen Kosten verbunden sein würde, daran gab es nie Zweifel. Allerdings war die Zahlengrundlage hierzu dürftig und aufgrund des ständig größer werdenden Flüchtlingszustroms auch schnell überholt. Die Migrationsbehörde veröffentlichte am 22. Oktober eine Prognose, durch die sich das Finanzministerium gezwungen sah, die anderen Ministerien aufzufordern, in allen ihren Ressorts aktiv nach Einsparmöglichkeiten zu suchen. Nur so könne verhindert werden, dass der Haushalt nicht gesprengt wird...
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(Quelle: Radio Schweden)
Asylprognose zwingt Schweden zu Sparkurs
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