Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
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Karsten
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Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Der schwedische Wolfsstamm soll zahlenmäßig mehr als verdoppelt werden. Anstelle der bisher 210 brauche es 450 Tiere, um den stark von Inzucht betroffenen Stamm lebensfähig zu erhalten, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Teilbericht zur Situation der Raubtiere in Schweden, der von der Regierung in Auftrag gegeben worden war. Laut Maßgabe der Regierung soll das Problem vor allem durch den Import ausländischer, genetisch wertvoller Tiere gelöst werden. Der Jägerverband hält die Vorgabe von 450 Tieren für entschieden zu hoch. Der Verband hatte bereits im Vorfeld der Veröffentlichung angekündigt, aus der mit der Regierung getroffenen Vereinbarung über den Wolfsimport auszusteigen, wenn der Stamm aus Sicht der Regierung die Grenze von 200 Exemplaren übersteigen soll.
(Quelle: Radio Schweden)
(Quelle: Radio Schweden)
- November
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Die Regierung und der Jägerverband haben ja wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank... . 
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alter Schwede
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Hej November, höre ich da vielleicht die Angst vor dem " bösen Wolf" ? In Karlstad wird er dich nicht fressen.
Gruß Andreas
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Framsidan
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Ich weis nicht Andreas ob du schwedische Zeitungen liest, wenn ja dann hast du ja sicher von dem wolf gelesen der in Helsingborg war?alter Schwede hat geschrieben:Hej November, höre ich da vielleicht die Angst vor dem " bösen Wolf" ? In Karlstad wird er dich nicht fressen.
Gruß Andreas
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Karsten
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Experten: Keine frischen Gene aus Finnland
Bei der Auffrischung des Wolfbestandes kann Schweden nicht auf die Einwanderung finnischer Wölfe hoffen. Dies machten finnische Experten während des dreitägigen Wolfsymposiums im nordschwedischen Vålådalen deutlich. Demnach sei sowohl der finnische als auch der russische Wolfbestand zu geschwächt als dass überzählige Tiere über die Grenze nach Schweden wandern könnten. So sei der finnische Wolfbestand innerhalb von nur fünf Jahren von 250 auf 150 Tiere geschrumpft. Als Ursache geben die Experten Wilderei an. Wie in Schweden seien viele Jäger aufgebracht, weil die Wölfe ihre Jagdhunde töten würden.
Unterdessen reagierte die Schwedische Tierparkvereinigung positiv auf den Vorschlag von Umweltminister Andreas Carlgren, Wolfswelpen aus Tierparks in die Reviere auszusetzen. Gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium plant die Vereinigung, schon im nächsten Frühjahr erste Welpen in die Wildnis zu entlassen. In der Zwischenzeit soll geprüft werden, wie umfassend die genetische Auffrischung mit Wölfen aus der Gefangenschaft werden könnte. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass die Tierpark-Wölfe aus dem Baltikum nicht mit Hunde-Genen durchmischt seien, hieß es.
(Quelle: Radio Schweden)
Unterdessen reagierte die Schwedische Tierparkvereinigung positiv auf den Vorschlag von Umweltminister Andreas Carlgren, Wolfswelpen aus Tierparks in die Reviere auszusetzen. Gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium plant die Vereinigung, schon im nächsten Frühjahr erste Welpen in die Wildnis zu entlassen. In der Zwischenzeit soll geprüft werden, wie umfassend die genetische Auffrischung mit Wölfen aus der Gefangenschaft werden könnte. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass die Tierpark-Wölfe aus dem Baltikum nicht mit Hunde-Genen durchmischt seien, hieß es.
(Quelle: Radio Schweden)
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alter Schwede
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Hej November, natürlich lese ich auch schwedische Zeitungen. Selbstverständlich müssen verhaltensauffällige Tiere aus dem Verkehr gezogen, meinetwegen auch getötet werden. Das ist aber nicht die Regel sondern seltene Ausnahme. Ich glaube kaum das du jemals in freier Wildbahn einem Wolf begegnet bist. Ich halte mich sehr viel in Wald und Natur auf und hatte bisher 1x das Glück ( in Kanada )
2 Wölfe auf der anderen Seite des Fraserrivers beobachten zu können. Jeder normale und gesunde Wolf wird das Weite suchen noch bevor du ihn siehst. Ich empfehle etwas weniger Grimms Märchen, bzw schlechte Filme.
Gruß Andreas
2 Wölfe auf der anderen Seite des Fraserrivers beobachten zu können. Jeder normale und gesunde Wolf wird das Weite suchen noch bevor du ihn siehst. Ich empfehle etwas weniger Grimms Märchen, bzw schlechte Filme.
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Der schwedische Jagdverband sollte sich besser mal um den drastisch gestiegenen Wildschweinbestand kümmern anstatt sich vor ein paar Wölfen in die Hosen zu machen.
Jörg
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alter Schwede
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Hej Jöerg, da muß ich dir zustimmen obwohl hier im Värmland dieses Problem nicht so gravierend ist. Das betrifft wohl eher die südlicheren Teile. Man könnte aber auch in Berlin anfangen, was ich da so im TV gesehn hab, das ist nicht normal. Wenn Politiker sich da hinstellen und sagen weil das Stadtgebiet ist dürfen Jäger dort nicht einschreiten - das erinnert mich an die Schildbürger. Da frag ich mich, wo könnten die Scharfschützen der GSG 9 oder des BKA besser trainieren als an den Berliner Wildschweinen und vor allem tun sie dabei mal was gutes.
Gruß Andreas
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- Abborre
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Hej Andreas,
bei uns im Süden (Västergötland und Smaland) sind Wildschweine die reinste Plage geworden und richten in den Wäldern enorme Schäden an. Es werden kaum Tiere geschossen, die Jagd auf Wildschweine gestaltet sich ja auch relativ anspruchsvoll.
Noch vor wenigen Jahren gab es in unserer Gegend (südlich von Jönköping) noch keine Wildschweine.
Viele Grüße, Jörg
bei uns im Süden (Västergötland und Smaland) sind Wildschweine die reinste Plage geworden und richten in den Wäldern enorme Schäden an. Es werden kaum Tiere geschossen, die Jagd auf Wildschweine gestaltet sich ja auch relativ anspruchsvoll.
Noch vor wenigen Jahren gab es in unserer Gegend (südlich von Jönköping) noch keine Wildschweine.
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alter Schwede
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
hej Jörg, ich hatte neulich darüber in der Zeitung gelesen, da war auch ne Karte mit den Verbreitungsgebieten abgebildet. Sollte dir mal eins in den Kühlschrank springen, ich bin ein dankbarer Abnehmer von Wildfleisch aller Art.
Gruß Andreas
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Wildschweine werden bei uns in Süddeutschland auch von Autos zur Strecke gebracht.
Dadurch ergibt sich ein gewisses Maximum auf hohem Niveau.
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Schweden ist nicht nur ein Land - das ist ein Virus
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alter Schwede
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Wildschweine werden auch von Autos zur Strecke gebracht??? Oder ist das umgedreht? Autos werden auch von Wildschweinen zur Strecke gebracht. Vielleicht sogar im Auftrag der Automobillobby um den Autoabsatz zu erhöhen.
Gruß Andreas
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- Petergillarsverige
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Ich fahre Panzer - was denn sonst
T4 - der einzig wahre Panzer unter den Autos.
Musste leider auf Opel Zafira umstzeigen
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Karsten
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Deutsche Expertin: Wolfbestand braucht frisches Blut
Trotz der umstrittenen Lizenzjagd auf Wölfe im vergangenen Winter wächst der schwedische Wolfsbestand. Zahlen des schwedischen Wildschaden-Zentrums zufolge ist der Bestand aufgrund von knapp 30 Würfen auf 250 Tiere angewachsen. Die Experten rechnen zudem mit weiteren Welpen im Frühlingsverlauf. Während des dreitägigen Wolf-Symposiums in Vålådalen im nordschwedischen Jämtland, das am Mittwoch zu Ende geht, haben sich Experten vor allem aus Skandinavien, über den Zustand und die Zukunft von Nordeuropas Wolfbeständen ausgetauscht. Ebenfalls zu Gast ist Ilka Reinhardt vom Wildbiologisches Büro LUPUS in Spreewitz in Sachsen. Im Gespräch mit Radio Schweden schildert die Wolfexpertin ihre Eindrücke von der schwedischen Wolfdebatte, wie die Deutschen für den Umgang mit Wölfen geschult werden und warum der schwedische Wolfsbestand dringend frisches Blut braucht.
(Quelle: Radio Schweden)
(Quelle: Radio Schweden)
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Karsten
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Lizenzjagd auf den Wolf ohne Effekt?
Die Lizenzjagd auf den Wolf hat nicht den von der Regierung gewünschten Effekt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des SOM-Instituts für Gesellschafts-, Meinungs- und Medienfragen an der Universität Göteborg. Demnach ist die Einstellung der Bevölkerung gegenüber dem Wolf und dessen Bestandsgröße trotz der Lizenzjagd unverändert – obwohl die Regierung die Akzeptanz gegenüber dem Raubtier mit Hilfe der Jagd erhöhen wollte. An Umweltminister Andreas Carlgrens Meinung ändert die jüngste Untersuchung allerdings nichts.
"Als hätte die Lizenzjagd nicht stattgefunden"
Schwedens Wolfbestand leidet schwer unter Inzucht. Als die Regierung vor zwei Jahren nach Jahrzehnten wieder die Lizenzjagd zuließ, verband man damit zwei Ziele: den Bestand aufzufrischen und die Bevölkerung zumal in den Rentier-Gebieten milde zu stimmen.
Solange in kontrolliertem Umfang Jagd auf den Wolf gemacht werden kann, stehen die Chancen gut, dass die Bevölkerung positiv gegenüber der Neuzuwanderung von genetisch frischem Blut ist, soll heißen: Den Wolf töten zur Erhaltung des Wolfes – so die Logik hinter der Wolfpolitik der bürgerlichen Regierung. Die Umfrage des SOM-Instituts unter 5.000 Schweden nun zeigt aber, dass sich die Lizenzjagd der vergangenen beiden Winter in keiner Weise auf die Einstellung der Bevölkerung in den Wolfregionen zur Wolfbestandsgröße ausgewirkt hat.
„Das Erstaunlichste ist die Stabilität der Zahlen. Es ist, als hätte die Wolfsjagd nicht stattgefunden“, fasst Maria Solevid, Politologin an der Göteborger Universität die Untersuchungsergebnisse zusammen.
Umweltminister Carlgren aber lässt sich davon nicht beirren: Welche Meinung die schwedische Bevölkerung ganz allgemein zum Wolf hat, spielt für Carlgren eine untergeordnete Rolle. Ebenso unwichtig ist, was ein Schwede, der im alltäglichen Leben keine Berührungspunkte mit Raubtieren hat, über die Größe des Wolfbestandes denkt.
Im Schwedischen Rundfunk machte der Minister deutlich: „Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Einmal geht es um den Prozess der Teilhabe: dass meine Akzeptanz für die geführte Wolfpolitik steigt, weil ich mich aktiv an der Durchführung beteilige. Das andere ist die generelle Frage, ob man den Wolf in Schweden haben will oder nicht. Die breite Bevölkerung will dies und so wird es auch sein. In dieser eher langfristigen Frage ändern die Menschen nicht unmittelbar nach einer Jagd ihre Meinung.“
Meinung der direkt Betroffenen wichtiger
In seiner Antwort auf die Kritik der EU-Kommission an der schwedischen Wolfpolitik hatte der Umweltminister eine andere Studie des renommierten SOM-Instituts geltend gemacht, wonach Jäger und andere unmittelbar von der Raubtierpolitik Betroffene positiv auf die Lizenzjagd der vergangenen zwei Winter reagiert haben. Die 58 Tiefeninterviews lassen Carlgren zufolge nur einen einzigen Rückschluss zu: „Die Menschen, die direkt an den Entscheidungen und an der Verwaltung des Wolfbestandes beteiligt sind, haben angegeben, dass sie eher das Gefühl haben, Einfluss nehmen zu können.“
Beim Nachbar Finnland hat die Einflussnahme der Wolffeinde inzwischen ganz andere Formen angenommen: Der Quotenjagd zum Trotz ist der finnische Wolfbestand in den vergangenen Jahren deutlich dezimiert worden – von Wilderern, sind sich die Experten einig. Zu einer positiven Einstellung gegenüber dem Wolf scheint die Lizenzjagd in Finnland also offenbar nicht geführt zu haben.
(Quelle: Radio Schweden)
"Als hätte die Lizenzjagd nicht stattgefunden"
Schwedens Wolfbestand leidet schwer unter Inzucht. Als die Regierung vor zwei Jahren nach Jahrzehnten wieder die Lizenzjagd zuließ, verband man damit zwei Ziele: den Bestand aufzufrischen und die Bevölkerung zumal in den Rentier-Gebieten milde zu stimmen.
Solange in kontrolliertem Umfang Jagd auf den Wolf gemacht werden kann, stehen die Chancen gut, dass die Bevölkerung positiv gegenüber der Neuzuwanderung von genetisch frischem Blut ist, soll heißen: Den Wolf töten zur Erhaltung des Wolfes – so die Logik hinter der Wolfpolitik der bürgerlichen Regierung. Die Umfrage des SOM-Instituts unter 5.000 Schweden nun zeigt aber, dass sich die Lizenzjagd der vergangenen beiden Winter in keiner Weise auf die Einstellung der Bevölkerung in den Wolfregionen zur Wolfbestandsgröße ausgewirkt hat.
„Das Erstaunlichste ist die Stabilität der Zahlen. Es ist, als hätte die Wolfsjagd nicht stattgefunden“, fasst Maria Solevid, Politologin an der Göteborger Universität die Untersuchungsergebnisse zusammen.
Umweltminister Carlgren aber lässt sich davon nicht beirren: Welche Meinung die schwedische Bevölkerung ganz allgemein zum Wolf hat, spielt für Carlgren eine untergeordnete Rolle. Ebenso unwichtig ist, was ein Schwede, der im alltäglichen Leben keine Berührungspunkte mit Raubtieren hat, über die Größe des Wolfbestandes denkt.
Im Schwedischen Rundfunk machte der Minister deutlich: „Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Einmal geht es um den Prozess der Teilhabe: dass meine Akzeptanz für die geführte Wolfpolitik steigt, weil ich mich aktiv an der Durchführung beteilige. Das andere ist die generelle Frage, ob man den Wolf in Schweden haben will oder nicht. Die breite Bevölkerung will dies und so wird es auch sein. In dieser eher langfristigen Frage ändern die Menschen nicht unmittelbar nach einer Jagd ihre Meinung.“
Meinung der direkt Betroffenen wichtiger
In seiner Antwort auf die Kritik der EU-Kommission an der schwedischen Wolfpolitik hatte der Umweltminister eine andere Studie des renommierten SOM-Instituts geltend gemacht, wonach Jäger und andere unmittelbar von der Raubtierpolitik Betroffene positiv auf die Lizenzjagd der vergangenen zwei Winter reagiert haben. Die 58 Tiefeninterviews lassen Carlgren zufolge nur einen einzigen Rückschluss zu: „Die Menschen, die direkt an den Entscheidungen und an der Verwaltung des Wolfbestandes beteiligt sind, haben angegeben, dass sie eher das Gefühl haben, Einfluss nehmen zu können.“
Beim Nachbar Finnland hat die Einflussnahme der Wolffeinde inzwischen ganz andere Formen angenommen: Der Quotenjagd zum Trotz ist der finnische Wolfbestand in den vergangenen Jahren deutlich dezimiert worden – von Wilderern, sind sich die Experten einig. Zu einer positiven Einstellung gegenüber dem Wolf scheint die Lizenzjagd in Finnland also offenbar nicht geführt zu haben.
(Quelle: Radio Schweden)
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maggan
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Heute war in der FAZ zu lesen:
Wölfe greifen Schwedin mit Kind und Hund an.
Zwei Wölfe haben eine Schwedin mit ihrer kleinen Tochter und einem Hund beim Sonntagsspaziergang attackiert. Wie der Ehemann der Frau berichtete, erschienen bei dem Morgengang bei Norrtälje nördlich Stockholms plötzlich zwei Wölfe und bauten sich vor dem Hund auf. Während der eine Wolf den Hund im Nacken packte und mit ihm in den Wald verschwand, richtete der zweite Wolf seine Aufmerksamkeit auf den Kinderwagen. Die Mutter begann zu schreien und vertrieb so den Wolf. Suchtrupps fanden später Überreste des Hundes.
[quote="Argus"]Wer hat Angst vorm bösen Wolf? - Da kann man schon mal Angst vorm bösen Wolf bekommen und der Hund auch.
Wölfe greifen Schwedin mit Kind und Hund an.
Zwei Wölfe haben eine Schwedin mit ihrer kleinen Tochter und einem Hund beim Sonntagsspaziergang attackiert. Wie der Ehemann der Frau berichtete, erschienen bei dem Morgengang bei Norrtälje nördlich Stockholms plötzlich zwei Wölfe und bauten sich vor dem Hund auf. Während der eine Wolf den Hund im Nacken packte und mit ihm in den Wald verschwand, richtete der zweite Wolf seine Aufmerksamkeit auf den Kinderwagen. Die Mutter begann zu schreien und vertrieb so den Wolf. Suchtrupps fanden später Überreste des Hundes.
[quote="Argus"]Wer hat Angst vorm bösen Wolf? - Da kann man schon mal Angst vorm bösen Wolf bekommen und der Hund auch.
Besser als Jahre der Unwissenheit ist ein Tag der Einsicht
- gundhar
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Moin,
"Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Ich nicht und unsere Hunde auch nicht... "
Ich möchte sehen was Deine Hunde sagen wenn sie vom Wolf gefressen wurden, so wie eine jährlich ansteigende Zahl von Jagdhunden in Schweden.
Du verlangst daß die Jäger die Wildschweine abschießen sollen, nur weil Du Angst vor ihnen hast. Du sprichst sogar von Mistviechern. Hat ein Schwein ein geringeres Recht zu leben als ein Wolf? Alle Tiere sind gleich, nur manche sind gleicher! (hieß es mal bei Erich Kästner).
Was die GSG9 auf der Wildschweinjagd soll kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Die verwendete Munition ist nicht nur ungeeignet für die Jagd auf Wildschweine, sie ist auch dafür verboten!
Daß die Wildschweine Gras fessen, finde ich schon lustig, ich hab es allerdings noch nie gesehen daß ein Wildschwein Gras frißt. Rehe, Hasen usw. werden allerdings nicht verschmäht. Und noch ein Hinweis, damit Du Dich nicht allzusehr blamierst: Ein Wildschwein ist im ersten Lebensjahr ein Frischling, danach ein Überläufer, danach... Daß Überläufer trächtig werden ist absolut normal und war auch schon vor 200 Jahren normal. Wildschweine sind mit ca. 6-7 Monaten geschlechtsreif, also schon als Frischlinge.
Nochmal zu den Wölfen: Es gibt Leute die von den Wölfen profitieren und die Wölfe daher als ganz toll empfinden. Es gibt aber auch Leute die den Schaden haben und daher nicht so begeistert sind: Schäfer die ihre Schafe verlieren, Landwirte deren Vieh gerissen wird, Jäger deren Hunde getötet und gefressen werden.
Du hast doch auch Hunde, wie würdest Du es denn finden wenn Deine Hunde vom Wolf getötet werden?
Gruß Gundhar
"Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Ich nicht und unsere Hunde auch nicht... "
Ich möchte sehen was Deine Hunde sagen wenn sie vom Wolf gefressen wurden, so wie eine jährlich ansteigende Zahl von Jagdhunden in Schweden.
Du verlangst daß die Jäger die Wildschweine abschießen sollen, nur weil Du Angst vor ihnen hast. Du sprichst sogar von Mistviechern. Hat ein Schwein ein geringeres Recht zu leben als ein Wolf? Alle Tiere sind gleich, nur manche sind gleicher! (hieß es mal bei Erich Kästner).
Was die GSG9 auf der Wildschweinjagd soll kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Die verwendete Munition ist nicht nur ungeeignet für die Jagd auf Wildschweine, sie ist auch dafür verboten!
Daß die Wildschweine Gras fessen, finde ich schon lustig, ich hab es allerdings noch nie gesehen daß ein Wildschwein Gras frißt. Rehe, Hasen usw. werden allerdings nicht verschmäht. Und noch ein Hinweis, damit Du Dich nicht allzusehr blamierst: Ein Wildschwein ist im ersten Lebensjahr ein Frischling, danach ein Überläufer, danach... Daß Überläufer trächtig werden ist absolut normal und war auch schon vor 200 Jahren normal. Wildschweine sind mit ca. 6-7 Monaten geschlechtsreif, also schon als Frischlinge.
Nochmal zu den Wölfen: Es gibt Leute die von den Wölfen profitieren und die Wölfe daher als ganz toll empfinden. Es gibt aber auch Leute die den Schaden haben und daher nicht so begeistert sind: Schäfer die ihre Schafe verlieren, Landwirte deren Vieh gerissen wird, Jäger deren Hunde getötet und gefressen werden.
Du hast doch auch Hunde, wie würdest Du es denn finden wenn Deine Hunde vom Wolf getötet werden?
Gruß Gundhar
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alter Schwede
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Wenn sich mal ein oder eben auch zwei verhaltensgestörte Tiere ( in diesem Fall eben Wölfe ) arg danebenbenehmen wird in der Presse sofort ein Riesendrama daraus gemacht. In der Regel flieht ein Wolf sobald er Menschen wittert. Das diese gestörten Tiere abgeschossen werden, da bin ich dafür. Das aber auch unauffällige Wölfe gejagt werden ist bei einem geschätzten Bestand von ca 250 Tieren eine absolute Sauerei. Was die Wildschweine betrifft, der Schaden welcher von diesen verursacht wird ist unvergleichlich größer und so eine Rotte Schweine kann schon mal in einer einzigen Nacht die existenz zum Beispiel eines Kartoffelbauers vernichten.
Was das bekämpfen der Wildschweine in Stadtgebieten betrifft, was spricht denn dagegen professionelle Scharfschützen eben auch die GSG 9 einzusetzen? Immer noch besser als möglicherweise irgendwann Jäger ( welche eine geringere Trefferquote landen ) einsetzen zu müssen . Wenn ein Scharfschütze auf ein Schwein anlegt hätte ich keine Angst dabei über die Strasse zu gehn, bei einem Jäger wohl schon. Den Einwand mit der verwendeten Munition, den halte ich für totalen Quatsch, denn der erlegten Sau ist es letztendlich egal ob sie von einem Geschoss mit Bleikopf oder eben einem Hartmantelgeschoss erlegt wurde, tot ist sie beim richtigen Treffer in beiden Fällen. Wobei der Scharfschütze eben in 99,7 % ins Stammhirn trifft und die Sau nicht mal den Knall des Schusses mehr hört, währen bei einem Jäger öfter mal ein Weidwundes Tier mit einem Schweisshund gesucht werden muss und dann den Fangschuss erhält.
Gruß Andreas
Was das bekämpfen der Wildschweine in Stadtgebieten betrifft, was spricht denn dagegen professionelle Scharfschützen eben auch die GSG 9 einzusetzen? Immer noch besser als möglicherweise irgendwann Jäger ( welche eine geringere Trefferquote landen ) einsetzen zu müssen . Wenn ein Scharfschütze auf ein Schwein anlegt hätte ich keine Angst dabei über die Strasse zu gehn, bei einem Jäger wohl schon. Den Einwand mit der verwendeten Munition, den halte ich für totalen Quatsch, denn der erlegten Sau ist es letztendlich egal ob sie von einem Geschoss mit Bleikopf oder eben einem Hartmantelgeschoss erlegt wurde, tot ist sie beim richtigen Treffer in beiden Fällen. Wobei der Scharfschütze eben in 99,7 % ins Stammhirn trifft und die Sau nicht mal den Knall des Schusses mehr hört, währen bei einem Jäger öfter mal ein Weidwundes Tier mit einem Schweisshund gesucht werden muss und dann den Fangschuss erhält.
Gruß Andreas
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goteborgcity
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Allein im Södermanland verursachen Wildschweine bereits heute einen jährlichen Schaden von 17 Millionen Kronen. Beim aktuellen Wachstum des Wildschweinbestands rechnet man damit, dass Wildscheine in ganz Schweden in etwa 10 Jahren etwa 1,5 Milliarden Kronen an Schaden anrichten werden. Nicht eingerechnet sind hier Kosten wegen Verkehrsunfällen und Schäden an Menschen und Tieren, die Wildschweine anrichten.
Jedes Unglück mit einem Elch verursacht rund 60.000 Kronen Schaden. Nur im Jönköping län werden durch Elche jedes Jahr rund 500 Unfälle verursacht, die voriges Jahr die Kleinigkeit von 15 Millionen Kronen kosteten.
Ich möchte jetzt gar nicht erst von anderem Wild reden ....
Und wenn man vom Wolf als Hundekiller redet, dann muss man nur die Statistik ansehen. Im Jahr werden knapp 30 Hunde von Wölfen getötet und weitere 20 verletzt. Die Jäger schiessen bereits mehr Hunde (aus Versehen) ab als von Wölfen getötet werden. Durch Autounfälle werden mehr Hunde getötet als von Wölfen.
Es gibt ein echtes Problem mit Wölfen, nämlich die Einstellung des Menschen zu diesen Tieren und eine ungesteuerte Angst, denn ein Bär ist weitaus gefährlicher, wenn er einem Menschen begegnet als ein Wolf, aber er wird, als Vegetarier, eben wie ein Kuschelbär betrachtet und nicht als Raubtier.
Und wenn man den jüngsten Angriff der beiden Wölfe auf den Hund betrachtet, so frage ich mich natürlich warum jemand in einer Gegend, wo Wölfe ihr Revier dieses Jahr bereits dreimal gegen Hunde verteidig haben, seinen Hund im Wald frei laufen lässt. Ich hätte meinen Hund an der Leine und nicht 80 Meter von mir entfernt im Wald, da es auch bei einem Jagdhund, um den es sich in diesem Fall handelte, der Jagdinstikt durchgehen kann, falls ein Kaninchen oder ein anderes Tier auftaucht.
Jedes Unglück mit einem Elch verursacht rund 60.000 Kronen Schaden. Nur im Jönköping län werden durch Elche jedes Jahr rund 500 Unfälle verursacht, die voriges Jahr die Kleinigkeit von 15 Millionen Kronen kosteten.
Ich möchte jetzt gar nicht erst von anderem Wild reden ....
Und wenn man vom Wolf als Hundekiller redet, dann muss man nur die Statistik ansehen. Im Jahr werden knapp 30 Hunde von Wölfen getötet und weitere 20 verletzt. Die Jäger schiessen bereits mehr Hunde (aus Versehen) ab als von Wölfen getötet werden. Durch Autounfälle werden mehr Hunde getötet als von Wölfen.
Es gibt ein echtes Problem mit Wölfen, nämlich die Einstellung des Menschen zu diesen Tieren und eine ungesteuerte Angst, denn ein Bär ist weitaus gefährlicher, wenn er einem Menschen begegnet als ein Wolf, aber er wird, als Vegetarier, eben wie ein Kuschelbär betrachtet und nicht als Raubtier.
Und wenn man den jüngsten Angriff der beiden Wölfe auf den Hund betrachtet, so frage ich mich natürlich warum jemand in einer Gegend, wo Wölfe ihr Revier dieses Jahr bereits dreimal gegen Hunde verteidig haben, seinen Hund im Wald frei laufen lässt. Ich hätte meinen Hund an der Leine und nicht 80 Meter von mir entfernt im Wald, da es auch bei einem Jagdhund, um den es sich in diesem Fall handelte, der Jagdinstikt durchgehen kann, falls ein Kaninchen oder ein anderes Tier auftaucht.
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goteborgcity
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
@Argus
Völlig richtig, der Hund war mitten im Wolfsgebiet und nicht an der Leine. Es gibt keinen Wolf, der in diesem Fall nicht angegriffen hätte, aber es wirkt besser, wenn man einen drohenden Wolf darstellt.
Völlig richtig, der Hund war mitten im Wolfsgebiet und nicht an der Leine. Es gibt keinen Wolf, der in diesem Fall nicht angegriffen hätte, aber es wirkt besser, wenn man einen drohenden Wolf darstellt.
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maggan
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Tja, so stand das natuerlich nicht in dem Artikel der FAZ.....(Argus, Seite 9 Deutschland und die Welt)
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- gundhar
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Ganz genau, der Effekt zählt. Und genau deshalb hat der Gesetzgeber für die Jagd auf Schweine ein Mindestkaliber von 6.5mm vorgeschrieben und eine Mindest Energie von 2000 Joule auf 100m.Argus hat geschrieben:...
Ich finde den Abschuß durch die GSG9 sehr sinnvoll, es ist dem Tier egal mit welchem Geschoß es getötet wird, der Effekt zählt.
Die meisten von der GSG9 verwendeten Waffen erfüllen diese Vorgabe nicht. Einzige Ausnahme das HK PSG1, das aber mit einem 42mm Zielfernrohr versehen ist, das sich für die Nachtjagd kaum eignet. Und die Schweinchen kommen nun mal bevorzugt nachts aus den Büschen.
Die Jäger treffen mit ihren Jagdwaffen genau genug. Ob die Kugel mit 0.5cm Abweichung oder mit 2.5cm Abweichung trifft ist völlig egal. (Schußkreis 5cm, jagdlich gerade noch brauchbar)Argus hat geschrieben:...
Ich bin mir auch sicher, dass GSG9 Schützen auch mit Jagdwaffen und Jagdmunition deutlich besser treffen als viele Jäger. Nur ein Beispiel: Freunden von uns wurde an einem Sonntag Nachmittag an einem bekannten Ausflugssee bei sehr gutem Wetter ihr Berner Senn Hund an der 3 m Flexileine von einem Jäger erschossen. Kommentar des Jäger: Ich dachte es sei ein Reh?!?!?!
Das mit dem Hund paßt wohl eher in die einschlägigen Jagdgegnerseiten, der 1.April ist vorbei! Der einzige belegte Fall in dieser Richtung war ein Hund der beim Wildern erschossen wurde. Der Besitzer hat dem toten Hund dann die Leine angehängt und behauptet der Hund wäre an der Leine erschossen worden.
Mein Hund geht nicht an die Sau ran, er hält mindestens 3m Abstand. Aujetzki ist allerdings ein Problem, auch wenn das Risiko noch sehr gering ist.Argus hat geschrieben:...
@gundhar
Wie findest Du es denn wenn Dein Jagdhund bei der Jagd von einer Sau geschlagen wird? Abgesehen von der Aggressivität der Schweine und ihrer körperlichen Kraft sind sie auch ein erhebliches Infektionsrisiko. Schließlich ist in Deutschland ein großer Teil mit Aujetzkischer Krankheit infiziert. Für den Menschen ungefährlich, aber für Hunde immer eine infauste Diagnose und es reicht schon, dass der Hund an der erlegten Sau geleckt hat. In Schleswig-Holstein sind in diesem Frühjahr schon 5 Jagdterrier an Aujetzkischer gestorben.
Gruß Gundhar
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goteborgcity
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Wer Schwedisch kann, sollte vielleicht einmal den folgenden Artikel lesen, der sehr gut beschreibt, wer in der Gegend eine Gefahr ist. Jäger und Wolfhasser oder Wölfe?
http://www.dn.se/sthlm/jag-tycker-vargen-hor-hemma-har
Wölfe reisen keine Zäune ein, von denen Schafe geschützt werden, sie legen kein Gift aus, stellen keine Fallen auf und so weiter. Schwedisch Jäger unternehmen so ziemlich alles, nur um einen Hass und eine Angst zu schaffen, weil Wölfe ihnen Rehe und Hirsche streitig machen.
Und was geschieht mit all den geschossenen Rehen? Ein Teil wird gegessen, ein anderer verkauft und ein fritter Teil wird Hundefutter. Ist es denn nicht möglich Wölfe als Tiere zu behandeln, die es in Schweden gab bevor das erste Gewehr überhaupt erfunden war und als Rehe nicht gewinnträchtig von Jägern erlegt wurden, sondern der persönlichen Ernährung dienten?
http://www.dn.se/sthlm/jag-tycker-vargen-hor-hemma-har
Wölfe reisen keine Zäune ein, von denen Schafe geschützt werden, sie legen kein Gift aus, stellen keine Fallen auf und so weiter. Schwedisch Jäger unternehmen so ziemlich alles, nur um einen Hass und eine Angst zu schaffen, weil Wölfe ihnen Rehe und Hirsche streitig machen.
Und was geschieht mit all den geschossenen Rehen? Ein Teil wird gegessen, ein anderer verkauft und ein fritter Teil wird Hundefutter. Ist es denn nicht möglich Wölfe als Tiere zu behandeln, die es in Schweden gab bevor das erste Gewehr überhaupt erfunden war und als Rehe nicht gewinnträchtig von Jägern erlegt wurden, sondern der persönlichen Ernährung dienten?
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alter Schwede
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
@goteborgcity: Ein Jäger pachtet das Jagdrecht und hat damit das Recht auf diesem Gebiet Rehe, Hirsche und sonstiges Wild zu erlegen. Ob er die dann selber ißt oder verkauft oder seinem Hund damit eine Freude macht, ist seine Privatsache. Genauso wie ein Bauer einen Acker pachtet um dort Rüben anzupflanzen, zu ernten und als Rübeneintopf zu essen, seine Kühe damit zu füttern oder sie zu verkaufen.goteborgcity hat geschrieben:Wer Schwedisch kann, sollte vielleicht einmal den folgenden Artikel lesen, der sehr gut beschreibt, wer in der Gegend eine Gefahr ist. Jäger und Wolfhasser oder Wölfe?
http://www.dn.se/sthlm/jag-tycker-vargen-hor-hemma-har
Wölfe reisen keine Zäune ein, von denen Schafe geschützt werden, sie legen kein Gift aus, stellen keine Fallen auf und so weiter. Schwedisch Jäger unternehmen so ziemlich alles, nur um einen Hass und eine Angst zu schaffen, weil Wölfe ihnen Rehe und Hirsche streitig machen.
Und was geschieht mit all den geschossenen Rehen? Ein Teil wird gegessen, ein anderer verkauft und ein fritter Teil wird Hundefutter. Ist es denn nicht möglich Wölfe als Tiere zu behandeln, die es in Schweden gab bevor das erste Gewehr überhaupt erfunden war und als Rehe nicht gewinnträchtig von Jägern erlegt wurden, sondern der persönlichen Ernährung dienten?
Wenn die Wildschweine den Acker umpflügen und die Rüben fressen, schreit der Bauer nach dem Jäger damit der die Wildschweine reduziert oder läßt sich den Wildschaden bezahlen. Es gibt dabei einen gesunden Interessensausgleich: Läßt der Jäger zuviel Schweine ungestört auf dem Acker wühlen, muß er einen hohen Wildschaden bezahlen.
Genauso könnte es mit den Wölfen laufen. Es gibt diejenigen die vom Wolf profitieren und Geld daran verdienen, und andere die die Zeche bezahlen. Wenn für jedes gerissene Tier ohne zu tricksen ein finanzieller Ausgleich gezahlt würde wäre vieles einfacher. In Deutschland war das vor vielen Jahren so, jeder Wolfsriss bei Haustieren wurde bezahlt. Mittlerweile haben aber die Mitglieder der diversen "Wolfsbüros" erkannt daß sie das Geld viel besser selber ausgeben können, als Schadenersatz zu bezahlen. Also wird Schadenersatz schon mal nicht bezahlt wenn das Tier nicht ausreichend geschützt war. Kosten für Zäune, Schutzhunde, Radlader um die Zäune aufzustellen ... soll der Tierhalter aufbringen, sonst gibts kein Geld. Wenn es so viele Leute gibt die Wölfe sooootoll finden, warum kann dann kein Geld eingesammelt werden um die Schäden damit zu bezahlen die die Wölfe anrichten?
Ich selber sehe die Sache mit den Wölfen relativ gelassen. Spätestens dann wenn die Anzahl getöteter Hunde (oder auch Ponys) stark zunimmt wird es einen entsprechenden öffentlichen Druck geben und die Anzahl Wölfe wird reduziert werden - nicht von den Jägern! Die dürfen erstens nicht und haben zweitens kein Interesse daran. (Vergleich zum Kormoran, dort dürften die Jäger sogar)
Daß die Menschen in einem bestimmten Gebiet ihre Hunde nicht mehr frei laufen lassen können, weil es "Wolfsgebiet" ist ist ja wohl keine Lösung, auch wenn Argus das so sieht: "...war die Frau unvorsichtig, hat den Hund freilaufen lassen im Wolfsrevier, ja selbst Schuld..." Wie ist das dann wenn ganz Schweden oder ganz Deutschland "Wolfsgebiet" ist? Kinder und Hunde dürfen dann eben nicht mehr frei laufen gelassen werden, die Eltern haben sie mit dem Auto zur Schule zu fahren!
Gruß Gundhar
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alter Schwede
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Was bin ich froh das ich das Wiesengelände welches sich an mein Haus anschließt nicht an einen Jaggdwütigen Menschen verpachtet habe, der dann um seinem Hund eine Freude zu machen die Tiere abschießt. Was bin ich froh das ich Rehe, Hirsche und Elche hier nicht verschrecken lasse, diese sogar in meinen Garten kommen und ich bin nicht böse wenn sie mir im Herbst die Äpfel von den Bäumen fressen oder ich vieleicht mal etwas Losung aus'm Garten räumen muß. Ich würd mit Sicherheit auch nicht mit ner Keule rausrennen wenn sich mal ein Wolf zu mir verirren sollte. Wenn allerdings ne Rotte Wildschweine den Garten verwüstet, wäre der Ruf nach dem Jäger schon lauter, das muß ich eingestehn. Was freilaufende Hunde betrifft Gundhar, sag doch das bitte mal den Totgebissenen Kindern das die Hunde doch nur spielen wollten und das Kind sich nicht " Artgerecht " verhalten hat. Es ist soweit mir bekannt ist nur ein Fall in Schweden belegt, daß ein Wolf einen Menschen angefallen hat und dies ist ca. 100 Jahre her.
Gruß Andreas
Gruß Andreas
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
alter Schwede hat geschrieben:...nicht an einen Jaggdwütigen Menschen verpachtet habe, der dann um seinem Hund eine Freude zu machen die Tiere abschießt. Was bin ich froh das ich Rehe, Hirsche und Elche hier nicht verschrecken lasse, ...
Gruß Andreas
Vielleicht will der jagdwütige Mensch sich auch selber ein Freude machen. Rehbraten schmeckt nun mal gut, (Elchbraten ebenso, habe ich gehört
Gruß Gundhar
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goteborgcity
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
@gundhar
Ich muss bei Deinen Erklärungen etwas passen, da ich die deutschen Gesetze nicht kenne und auch keine Ahnung davon habe, wie die Jagd in Deutschland gehandhabt wird oder geregelt ist.
Wenn ich über Wölfe, Jagd usw. schreibe, dann nur aus schwedischer Warte, die sich, wie ich so sehe, von der deutschen in vielem unterscheidet. Hier kann jeder Jäger aus jedem Land sich einer Jagdgruppe anschliessen (auch Wolfsjagd), wobei es dann auch noch allgemeine Jagd mit und ohne Sondergenehmigungen, Schutzjagd und Lizenzjagd gibt. Die Jäger haben hier nichts gepachtet, da die Jagd als Freizeitbeschäftigung gilt und nach den Aufständen gegen Adelige für die Allgemeinheit eingeführt wurde. Wenn Du einen Waffenschein hast, so kannst Du in Schweden auch jagen. Du beantragst, je nach Gegend, bei der Regionalregierung eine Genehmigung, wobei es hierbei mehrere verschiedene gibt, und Du ziehst los.
Klar, dass Du Dich an die Jagdgesetze halten musst, aber Schweden hat etwas über neun Millionen Einwohner und ist doppelt so gross wie Deutschland. Eine Kontrolle ist hier völlig unmöglich. Das Ergebnis ist Wilderei in grossem Stil. Ich habe Kontakt mit der Regierung, den Jägern und den Tierschützern und kenne so ziemlich alle Argumente hier, von allen Seiten. Jäger sind hier genauso extrem wie einige Naturschutzgruppen und ein sinnvolles Gespräch zwischen beiden Seiten ist völlig unmöglich.
Ich will jetzt nicht auf die ganzen Bestimmungen und Gesetze hier in Schweden hinaus, denn das interessiert vermutlich nicht sehr viele im Forum. Ich möchte eigentlich nur sagen, dass ich nur von Schweden spreche, auch bei Wolfspolitik, denn ich habe in Deutschland ein einziges Mal Wölfe gesehen, nämlich als man mir einen Naturpark zeigte und weiss definitiv nichts über deutsche Wölfe, deutschen Tierschutz oder deutsche Jagd. Ich nehme an, dass Du über Schweden und die schwedischen Probleme besser informiert bist als ich über die deutsche, da (ich vermute es einfach wegen Deiner exakten Aussagen) Du vermutlich bereits mit schwedischen Jagdgruppen Kontakt hattest.
Ich muss bei Deinen Erklärungen etwas passen, da ich die deutschen Gesetze nicht kenne und auch keine Ahnung davon habe, wie die Jagd in Deutschland gehandhabt wird oder geregelt ist.
Wenn ich über Wölfe, Jagd usw. schreibe, dann nur aus schwedischer Warte, die sich, wie ich so sehe, von der deutschen in vielem unterscheidet. Hier kann jeder Jäger aus jedem Land sich einer Jagdgruppe anschliessen (auch Wolfsjagd), wobei es dann auch noch allgemeine Jagd mit und ohne Sondergenehmigungen, Schutzjagd und Lizenzjagd gibt. Die Jäger haben hier nichts gepachtet, da die Jagd als Freizeitbeschäftigung gilt und nach den Aufständen gegen Adelige für die Allgemeinheit eingeführt wurde. Wenn Du einen Waffenschein hast, so kannst Du in Schweden auch jagen. Du beantragst, je nach Gegend, bei der Regionalregierung eine Genehmigung, wobei es hierbei mehrere verschiedene gibt, und Du ziehst los.
Klar, dass Du Dich an die Jagdgesetze halten musst, aber Schweden hat etwas über neun Millionen Einwohner und ist doppelt so gross wie Deutschland. Eine Kontrolle ist hier völlig unmöglich. Das Ergebnis ist Wilderei in grossem Stil. Ich habe Kontakt mit der Regierung, den Jägern und den Tierschützern und kenne so ziemlich alle Argumente hier, von allen Seiten. Jäger sind hier genauso extrem wie einige Naturschutzgruppen und ein sinnvolles Gespräch zwischen beiden Seiten ist völlig unmöglich.
Ich will jetzt nicht auf die ganzen Bestimmungen und Gesetze hier in Schweden hinaus, denn das interessiert vermutlich nicht sehr viele im Forum. Ich möchte eigentlich nur sagen, dass ich nur von Schweden spreche, auch bei Wolfspolitik, denn ich habe in Deutschland ein einziges Mal Wölfe gesehen, nämlich als man mir einen Naturpark zeigte und weiss definitiv nichts über deutsche Wölfe, deutschen Tierschutz oder deutsche Jagd. Ich nehme an, dass Du über Schweden und die schwedischen Probleme besser informiert bist als ich über die deutsche, da (ich vermute es einfach wegen Deiner exakten Aussagen) Du vermutlich bereits mit schwedischen Jagdgruppen Kontakt hattest.
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- November
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
alter Schwede hat geschrieben:Hej November, höre ich da vielleicht die Angst vor dem " bösen Wolf" ? In Karlstad wird er dich nicht fressen.
Gruß Andreas
Nee, ich habe keine Angst. Es gibt keine bösen Wölfe, nur böse Menschen.
"Der Angriff eines Wolfes auf einen Hund in einem Wolfsreservat nördlich von Stockholm am Sonntag hat zu aufgeregter Berichterstattung in den Medien geführt. Zwei Wölfe hatten den nicht angeleinten Hund beim Spaziergang einer Frau mit Kinderwagen angegriffen. Die Frau konnte einen der Wölfe, der auf sie zugekommen war, verscheuchen. Der Hund wurde jedoch gerissen. Es handelt sich um den fünften Anfall auf Hunde in dem Gebiet südlich von Norrtälje. Laut Experten der Provinzialverwaltung bestehe für Menschen jedoch keine Gefahr. Über Angriffe auf Personen sei seit vielen hundert Jahren nichts berichtet."
Was hatte die Frau dort zu suchen ?
Als ich klein war hat der Dackel meiner Nachbarin vor meinen Augen eins meiner Meerschweinchen getötet. Das stand dann aber nicht in der Zeitung... .
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Bei uns im Süden, also Grenze Smaland/ Västergötland ist im letzten Jahr 2 x ein Wolf gesichtet worden. Ich muß allerdings sagen, daß die Menschen in der Umgebung sehr gelassen reagiert haben. Die Wut auf die Wildschweine ist da wesentlich größer. Leider wird dieses Problem aber nicht konsequent angegangen.
Hälsningar , Jörg
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Laut Experten der Atomindustrie geht von Kernkraftwerken keine Gefahr aus. Mit einem schweren Störfall ist alle 100 000 Jahre zu rechnen. Eine Gefährdung der Menschen ist ausgeschlossen.November hat geschrieben:
. Laut Experten der Provinzialverwaltung bestehe für Menschen jedoch keine Gefahr.
Was hatte die Frau dort zu suchen ?
Die Frage "was hatte die Frau dort zu suchen" finde ich schon merkwürdig. Sie ging dort spazieren mit Hund und Kind. Es besteht dort doch keine Gefahr, warum soll sie also nicht dort laufen?
Gruß Gundhar
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Yvonne
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Vor Wölfen habe ich keine Angst und ich finde es gut das der Bestand der Wölfe erhöht werden soll.
Bei Wildschweinen ist das wieder ganz anders. Nachdem ich in Deutschland mal einen Unfall mit einer kleinen Wildschweinrotte hatte und die mich mit meinem Wagen erstmal auf einen Acker geschoben haben, sind mir diese Tiere nicht mehr ganz geheuer.
Hier in Schweden ist mir zum Glück noch kein Wildschwein direkt auf der Straße begegnet.
Die Zahl der Wildschweine nimmt hier auch immer mehr zu und mans ieht hier auch schön bei einigen Ferienhäusern wie sie wüten. Da werden sich die Besitzer freuen wenn sie wieder zu ihrem Haus kommen und alles umgegraben wurde.
Was wir aber alle nicht vergessen dürfen ist, das wir Menschen den Lebensraum der Tiere immer mehr verkleinern. Es werden immer mehr und größere Städte gebaut und somit fehlt der Lebensraum für die Tiere. Da darf man sich dann auch nicht wundern, wenn die Tiere, wie in Berlin, sich immer mehr in die Städte zurück ziehen.
Klar sollte man auch gucken das sich die Menge eines Tierbestandes im Rahmen hält und man kann sagen das die Wilfschweinpopulation immer mehr zu nimmt und man da einschreiten muß. Und zwar in allen Ländern die zu viel haben.
Bei Wildschweinen ist das wieder ganz anders. Nachdem ich in Deutschland mal einen Unfall mit einer kleinen Wildschweinrotte hatte und die mich mit meinem Wagen erstmal auf einen Acker geschoben haben, sind mir diese Tiere nicht mehr ganz geheuer.
Hier in Schweden ist mir zum Glück noch kein Wildschwein direkt auf der Straße begegnet.
Die Zahl der Wildschweine nimmt hier auch immer mehr zu und mans ieht hier auch schön bei einigen Ferienhäusern wie sie wüten. Da werden sich die Besitzer freuen wenn sie wieder zu ihrem Haus kommen und alles umgegraben wurde.
Was wir aber alle nicht vergessen dürfen ist, das wir Menschen den Lebensraum der Tiere immer mehr verkleinern. Es werden immer mehr und größere Städte gebaut und somit fehlt der Lebensraum für die Tiere. Da darf man sich dann auch nicht wundern, wenn die Tiere, wie in Berlin, sich immer mehr in die Städte zurück ziehen.
Klar sollte man auch gucken das sich die Menge eines Tierbestandes im Rahmen hält und man kann sagen das die Wilfschweinpopulation immer mehr zu nimmt und man da einschreiten muß. Und zwar in allen Ländern die zu viel haben.
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goteborgcity
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Ein kurzer Abriss zum Thema Wildschwein in Schweden:
http://www.nordeuropa-aktuell.eu/2011/0 ... -schweden/
http://www.nordeuropa-aktuell.eu/2011/0 ... -schweden/
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Zitat aus dem Link:goteborgcity hat geschrieben:Ein kurzer Abriss zum Thema Wildschwein in Schweden:
http://www.nordeuropa-aktuell.eu/2011/0 ... -schweden/
"Die Ursache für diese Wildschweinvermehrung ist bei der steigenden Beliebtheit von Wildschweinfleisch, der leichten Jagdbeute und den hohen Gewinner bei der privaten Wildschweinjagd zu suchen. "
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goteborgcity
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
@gundhar
Konkrete Frage: Kennst Du das Wildschweinproblem in Schweden oder kennst Du Wildschweine nur aus Deutschland?
Ich habe selbst gesehen wie die Wildschweinjagd hier vor sich geht und ich habe die Schäden gesehen. Leider weiss ich nicht wie es in Deutschland ist, aber 200 Jäger, die mit ihren Vierradfahrzeugen und ihren Hunden an den Waldrand fahren, sich von Hunden die Wildschweine vors Gewehr treiben lassen, wo dann 10 gleichzeitig abdrücken, das ist wirklich ein vergnügter FreizeitSPORT mit einem sicheren Ergebnis? Oder bist Du da anderer Meinung?
Als Jäger siehst Du das sicher anders. Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn Du erklären könntest, wie das in Schweden mit Wildschweinen ist, da Du Dich über "leichte Beute" und ähnliches amusierst. Und vielleicht kannst Du mir auch erklären, warum man nur soviele Wildschweine in Schweden schiesst, damit sie auch verkauft werden können und die Jägern sich für Schäden nicht interessieren?
Konkrete Frage: Kennst Du das Wildschweinproblem in Schweden oder kennst Du Wildschweine nur aus Deutschland?
Ich habe selbst gesehen wie die Wildschweinjagd hier vor sich geht und ich habe die Schäden gesehen. Leider weiss ich nicht wie es in Deutschland ist, aber 200 Jäger, die mit ihren Vierradfahrzeugen und ihren Hunden an den Waldrand fahren, sich von Hunden die Wildschweine vors Gewehr treiben lassen, wo dann 10 gleichzeitig abdrücken, das ist wirklich ein vergnügter FreizeitSPORT mit einem sicheren Ergebnis? Oder bist Du da anderer Meinung?
Als Jäger siehst Du das sicher anders. Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn Du erklären könntest, wie das in Schweden mit Wildschweinen ist, da Du Dich über "leichte Beute" und ähnliches amusierst. Und vielleicht kannst Du mir auch erklären, warum man nur soviele Wildschweine in Schweden schiesst, damit sie auch verkauft werden können und die Jägern sich für Schäden nicht interessieren?
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Moin,
sind wir hier in einem Schwedenforum oder ist das ein Ableger der allgemein bekannten Jagdgegnerseiten?
"...aber 200 Jäger, die mit ihren Vierradfahrzeugen und ihren Hunden an den Waldrand fahren, sich von Hunden die Wildschweine vors Gewehr treiben lassen, wo dann 10 gleichzeitig abdrücken..."
Du hast noch vergessen daß die alle besoffen sind!
Ich habe keine Lust mich hier mit den üblichen frei erfundenen Jagdgegnerbehauptungen auseinanderzusetzen. Entweder eine vernünftige und sachliche Diskussion oder ich klinke mich aus!
Gruß Gundhar
sind wir hier in einem Schwedenforum oder ist das ein Ableger der allgemein bekannten Jagdgegnerseiten?
"...aber 200 Jäger, die mit ihren Vierradfahrzeugen und ihren Hunden an den Waldrand fahren, sich von Hunden die Wildschweine vors Gewehr treiben lassen, wo dann 10 gleichzeitig abdrücken..."
Du hast noch vergessen daß die alle besoffen sind!
Ich habe keine Lust mich hier mit den üblichen frei erfundenen Jagdgegnerbehauptungen auseinanderzusetzen. Entweder eine vernünftige und sachliche Diskussion oder ich klinke mich aus!
Gruß Gundhar
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
@gundhar
Schade, dass Du nie auf konkrete Beispiele eingehst.
Ich bin im übrigen kein Jagdgegener, sondern für eine geregelte Jagd, bei der nicht Jagdvereine Gutachten abgeben können, die nur ihren Interessen dienen, sondern wo auch das ökologische Gleichgewicht ein Rolle spielt. Ich bin dafür, dass eine langfristige Jagdpolitik geführt wird, die auch die Zukunft verschiedener Tierarten garantiert. Und ich bin dagegen, dass Jäger sich als Konkurrenten zu Raubtieren sehen, wo der Gewinn beim Verkauf der Tiere und die Trophäe Tier eine Rolle spielt. Ich denke, dass jeder vernünftige Jäger mit dieser Forderung einverstanden sein müsste.
Ich habe, um gleich vorzubauen, auch Kritiken bei sogenannten Tierschützern, die einfach Zäune aufschneiden und dann 10.000 Nerze in die Natur verschwinden lassen, da dies verheerende Folgen für die Natur mit sich führt, ich bin gegen die Tierschützer, die in Schweden die Schutznetze von Fischzüchtern aufschneiden oder die Fenster von Pelzhändelern einwerfen.
Extreme Gruppen, ob bei Jägern oder Tierschützern sind für mich gleich gefährlich und unverantwortlich, aber beide Gruppen glauben im Recht zu sein und für das "Richtige" zu kämpfen. Beide Gruppen interessieren sich nur für persönliche Interessen und zerstören damit Ideen von ehrlichen Jäger und ehrlichen Tierschützer, die überlegen handeln. Leider ist Extremismus immer so tief verwurzelt, dass Argumente und Diskussionen nicht durchkommen. Das beste Beispiel ist Al Quaida und manche Jäger und Tierschützer sond mit ihren Meinungen nicht sehr weit von diesem Gedankengut entfernt, da auch sie töten als Hobby betrachten.
Schade, dass Du nie auf konkrete Beispiele eingehst.
Ich bin im übrigen kein Jagdgegener, sondern für eine geregelte Jagd, bei der nicht Jagdvereine Gutachten abgeben können, die nur ihren Interessen dienen, sondern wo auch das ökologische Gleichgewicht ein Rolle spielt. Ich bin dafür, dass eine langfristige Jagdpolitik geführt wird, die auch die Zukunft verschiedener Tierarten garantiert. Und ich bin dagegen, dass Jäger sich als Konkurrenten zu Raubtieren sehen, wo der Gewinn beim Verkauf der Tiere und die Trophäe Tier eine Rolle spielt. Ich denke, dass jeder vernünftige Jäger mit dieser Forderung einverstanden sein müsste.
Ich habe, um gleich vorzubauen, auch Kritiken bei sogenannten Tierschützern, die einfach Zäune aufschneiden und dann 10.000 Nerze in die Natur verschwinden lassen, da dies verheerende Folgen für die Natur mit sich führt, ich bin gegen die Tierschützer, die in Schweden die Schutznetze von Fischzüchtern aufschneiden oder die Fenster von Pelzhändelern einwerfen.
Extreme Gruppen, ob bei Jägern oder Tierschützern sind für mich gleich gefährlich und unverantwortlich, aber beide Gruppen glauben im Recht zu sein und für das "Richtige" zu kämpfen. Beide Gruppen interessieren sich nur für persönliche Interessen und zerstören damit Ideen von ehrlichen Jäger und ehrlichen Tierschützer, die überlegen handeln. Leider ist Extremismus immer so tief verwurzelt, dass Argumente und Diskussionen nicht durchkommen. Das beste Beispiel ist Al Quaida und manche Jäger und Tierschützer sond mit ihren Meinungen nicht sehr weit von diesem Gedankengut entfernt, da auch sie töten als Hobby betrachten.
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Unsere Welt ist nicht mehr die, die sie früher mal war. Egel ob Schweden oder Deutschland.
Wenn wir den Wildschweinen endlose Felder zum Durchfressen und Vermehren liefern, muss man den Bestand irgendwie regulieren. Ich bin froh, dass dies Jäger machen. Wenn die das dann vernünftig machen ist das auch ok. Leider gibt es da schlechte Beispiele wie einen Geschäftskollegen drauflos ballern zu lassen, damit man den Auftrag kriegt. Aber sowas gibt es überall und ist nicht das Maß der Dinge.
Wenn wir den Wildschweinen endlose Felder zum Durchfressen und Vermehren liefern, muss man den Bestand irgendwie regulieren. Ich bin froh, dass dies Jäger machen. Wenn die das dann vernünftig machen ist das auch ok. Leider gibt es da schlechte Beispiele wie einen Geschäftskollegen drauflos ballern zu lassen, damit man den Auftrag kriegt. Aber sowas gibt es überall und ist nicht das Maß der Dinge.
Schweden ist nicht nur ein Land - das ist ein Virus
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Was hatte die Frau dort zu suchen ?
[/quote]
Die Frage "was hatte die Frau dort zu suchen" finde ich schon merkwürdig. Sie ging dort spazieren mit Hund und Kind. Es besteht dort doch keine Gefahr, warum soll sie also nicht dort laufen?
Gruß Gundhar[/quote]
Ich (und nicht nur ich) finde es komisch, dass Hunde in einem Wolfsreservat frei rumlaufen können. Außerdem finde ich es generell doof, dass man in einem solchen Reservat spazieren gehen kann... .
[/quote]
Die Frage "was hatte die Frau dort zu suchen" finde ich schon merkwürdig. Sie ging dort spazieren mit Hund und Kind. Es besteht dort doch keine Gefahr, warum soll sie also nicht dort laufen?
Gruß Gundhar[/quote]
Ich (und nicht nur ich) finde es komisch, dass Hunde in einem Wolfsreservat frei rumlaufen können. Außerdem finde ich es generell doof, dass man in einem solchen Reservat spazieren gehen kann... .
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Karsten
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Muss Schweden seine Wolf-Politik überdenken?
Immer mehr Haus- und Nutztiere werden in Schweden von Wölfen angegriffen. Dies belegt aktuelle Statistik des Zentrums für Wildschäden an der Schwedischen Landwirtschaftsuniversität. Im Jahr 2011 wurden demnach nahezu 800 zahme Tiere, vornehmlich Schafe, von Raubtieren angegriffen. Auf das Konto von Wölfen gingen dabei 450 Attacken. Die öffentlichen Kosten für Schadenersatz an betroffene Tierbesitzer beliefen sich 2011 auf umgerechnet rund 160.000 Euro. Zwei Drittel davon waren auf Schäden durch Wölfe zurückzuführen.
Das Zentrum für Wildschäden hat enstprechende Statistik seit 1997 geführt. Damals wurden im Jahr weniger als 50 Angriffe auf zahme Tiere vermeldet. Die Leiterin des Zentrums, Inger Ängsteg, sagte, Ursache für den Anstieg sei, dass es heute mehr Raubtiere in Gebieten mit zahmen Tieren gebe. Bei einem weiteren Anstieg der Zahl der Wölfe müssten die Steuerzahler mit erhöhten Kosten rechnen. Dies solle den Verantwortlichen zu denken geben. Der Wolfstamm müsse möglicherweise nicht so rapide zunehmen, wie dies in jüngster Vergangenheit geschehen sei. In den vergangenen Jahren ist der Stamm nach Angaben von Ängsteg trotz Schutzjagd jeweils um 15 bis 20 Prozent gewachsen.
Erklärtes Ziel der Regierung ist ein Wolfstamm von rund 200 gesunden Tieren. Bisher ist der Wolfstamm infolge von Inzucht allerdings genetisch stark belastet. Infolgedessen hat man in den vergangenen Jahren weit reichende Anstrengungen zur Auffrischung des Stamms unternommen, so mit dem Import genetisch wertvoller Tiere.
(Quelle: Radio Schweden)
Das Zentrum für Wildschäden hat enstprechende Statistik seit 1997 geführt. Damals wurden im Jahr weniger als 50 Angriffe auf zahme Tiere vermeldet. Die Leiterin des Zentrums, Inger Ängsteg, sagte, Ursache für den Anstieg sei, dass es heute mehr Raubtiere in Gebieten mit zahmen Tieren gebe. Bei einem weiteren Anstieg der Zahl der Wölfe müssten die Steuerzahler mit erhöhten Kosten rechnen. Dies solle den Verantwortlichen zu denken geben. Der Wolfstamm müsse möglicherweise nicht so rapide zunehmen, wie dies in jüngster Vergangenheit geschehen sei. In den vergangenen Jahren ist der Stamm nach Angaben von Ängsteg trotz Schutzjagd jeweils um 15 bis 20 Prozent gewachsen.
Erklärtes Ziel der Regierung ist ein Wolfstamm von rund 200 gesunden Tieren. Bisher ist der Wolfstamm infolge von Inzucht allerdings genetisch stark belastet. Infolgedessen hat man in den vergangenen Jahren weit reichende Anstrengungen zur Auffrischung des Stamms unternommen, so mit dem Import genetisch wertvoller Tiere.
(Quelle: Radio Schweden)
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Karsten
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300 Wölfe in Schweden
In Schweden leben zurzeit rund 300 Wölfe. Das ist das Ergebnis längerer Messungen, die jetzt auf einer Arbeitstagung über Wildschäden bekanntgegeben wurden. Die meisten Wölfe gibt es in den mittelschwedischen Landesteilen Härjedalen und Jämtland. Viele der Tiere sind bereits nach Norwegen übergewechselt. Die dortigen Behörden sind gegen eine Zunahme des norwegischen Wolfbestandes.
(Quelle: Radio Schweden)
(Quelle: Radio Schweden)
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alter Schwede
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Re: Bericht: Schweden braucht 450 Wölfe
Am letzten Freitag saßen wir am Frühstückstisch und hatten das Glück, in ca 150 Meter Entfernung 3 Wölfe zu sehen, welche über die Wiese schlichen und nach ca 2 Minuten im Wald verschwanden. Kurze Zeit später sauste ein Reh über die Wiese, welches von diesen zuvor gesehenen Wölfen gehetzt wurde. Wir konnten aber nicht sehen, ob dem Reh die Flucht letztendlich geglückt ist. Es war aber ein schönes Erlebnis, diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen und es war das erste mal, das ich Wölfe hier in Schweden gesehen habe. Spuren hatten wir zwar schon gefunden und im letzten Herbst auch " Wolfsgeheul " vernommen, sie aber nie zu Gesicht bekommen.
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