Euro wieder unbeliebt
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Karsten
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Euro wieder unbeliebt
Die Schweden sind gegenüber einer Euro-Einführung wieder skeptischer geworden. Dies belegt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Sifo. Nach der Umfrage, die im Auftrag des Schwedischen Fernsehens erstellt worden war, sind jetzt 50 Prozent der Befragten dagegen, dass Schweden den Euro einführt.
39 Prozent sind für eine Einführung, elf Prozent gaben sich unentschlossen. Im Zuge des rapide gesunkenen Werts der schwedischen Krone hatten sich im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte der befragten Schweden für den Euro ausgesprochen. In einer Volksabstimmung im Jahr 2003 hatte Schweden die Einführung der gesamteuropäischen Währung abgelehnt.
(Quelle: Radio Schweden)
39 Prozent sind für eine Einführung, elf Prozent gaben sich unentschlossen. Im Zuge des rapide gesunkenen Werts der schwedischen Krone hatten sich im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte der befragten Schweden für den Euro ausgesprochen. In einer Volksabstimmung im Jahr 2003 hatte Schweden die Einführung der gesamteuropäischen Währung abgelehnt.
(Quelle: Radio Schweden)
Re: Euro wieder unbeliebt
(gelöscht - sorry leute)
Zuletzt geändert von nightbow am 5. März 2010 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Euro wieder unbeliebt
Naja, wenn es nach Leuten wie Farage ginge, würden wir heute immer noch an den Grenzen kontrolliert werden. Wer so ein Europa will, der will eine reine Wirtschaftsunion ohne jeden Unterbau.
Seine Argumente sind auch etwas fragwürdig - er wirft z.B. der EZB die Anhebung des Zinssatzes vor. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. In der Tat wurde der Zinssatz minimal angehoben, um direkt danach dann von 4% auf 0,5% in den Keller zu donnern.
Wer der Abwertung des Wort redet, der hat meiner Ansicht nach auch wenig wirtschaftlichen Sachverstand. Abwertung ist in der Regel ein Fiasko für Sparguthaben und bringt der Wirtschaft mittelfristig gar nichts.
Seine Argumente sind auch etwas fragwürdig - er wirft z.B. der EZB die Anhebung des Zinssatzes vor. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. In der Tat wurde der Zinssatz minimal angehoben, um direkt danach dann von 4% auf 0,5% in den Keller zu donnern.
Wer der Abwertung des Wort redet, der hat meiner Ansicht nach auch wenig wirtschaftlichen Sachverstand. Abwertung ist in der Regel ein Fiasko für Sparguthaben und bringt der Wirtschaft mittelfristig gar nichts.
Re: Euro wieder unbeliebt
(gelöscht - sorry leute)
Zuletzt geändert von nightbow am 5. März 2010 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Euro wieder unbeliebt
Naja, die Briten (und der Herr im Video ganz besonders) hätten die EU am liebsten als reine Freihandelsunion. Zölle und was sonst noch so den freien Fluss der Wirtschaft verhindert soll wegkommen, aber jegliche Zugeständnisse zu gemeinsamen Projekten (z.B. Erasmus) oder gar die Idee, ein vereintes Europa zu schaffen, ist diesen Leuten zuwider.
Dem stehe ich äußerst kritisch gegenüber. Wer heute für solche nationalstaatlichen Refugien plädiert, der hat meines Erachtens die Lehren aus zwei Weltkriegen nicht gezogen. Die ist letzten Endes ja, dass es nur gemeinsam geht.
Dem stehe ich äußerst kritisch gegenüber. Wer heute für solche nationalstaatlichen Refugien plädiert, der hat meines Erachtens die Lehren aus zwei Weltkriegen nicht gezogen. Die ist letzten Endes ja, dass es nur gemeinsam geht.
Re: Euro wieder unbeliebt
Nachtrag aus aktuellem Anlass: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 72,00.html
Ein ganzer feiner Herr, dieser Nigel Farage. Krawallbruder im Stile von Schill und Haider, würde ich sagen.
Ein ganzer feiner Herr, dieser Nigel Farage. Krawallbruder im Stile von Schill und Haider, würde ich sagen.
Re: Euro wieder unbeliebt
(gelöscht - sorry leute)
Zuletzt geändert von nightbow am 5. März 2010 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Euro wieder unbeliebt
Ich hab mirs gerade nochmal angesehen.
Das ist pure Polemik und nichts weiter. Das beginnt bereits mit dem Vergleich mit der Sowjetunion. Wie gesagt streicht er die Anhebung im Juli 2008 heraus, als angeblich die Krise am stärksten war. Lehman brach jedoch im September 2008 zusammen, und die EZB reagierte gefasst und konsequent mit einer Absenkung.
Wie gesagt ist die Abwertung eine ökonomische Dummheit, die er allen Ernstes damit zu begründen versucht, dass Großbritannien abgewertet hat und die Demonstranten in Griechenland nach Abwertung schreien, aber sie die Regierung wegen des Euros nicht geben kann.
Klänge nachvollziehbar, aber das Video ist schon über ein Jahr alt. Großbritannien hat sich in der Zwischenzeit nicht besser durch die Krise gebracht als die Euroländer (eher das Gegenteil ist wohl der Fall). Und die Demonstranten, die seiner Meinung nach den Volkswillen in Griechenland ausdrücken, sind nicht die heutigen Protestler, die sich gegen ihre abgesenkten Löhne wehren, sondern die Steinewerfer und Randalierer vom Dezember 2008, die Athen aus Frustration wochenlang aus Frustration über ihre Situation in einen Ausnahmezustand versetzten. Im übertragenen Sinne sagt er also, dass man doch besser auf Randalierer hören sollte.
Zur griechischen Politik sei auch noch gesagt, dass er sich die Lage natürlich jetzt schönreden kann. Ich bin zwar kein intimer Kenner der griechischen Politik, weiß aber in groben Zügen, dass die Macht in den letzten Jahren regelmäßig zwischen zwei Kräften hin und her ging, die beide keine nennenswerten Reformen auf den Weg brachten und es stattdessen bei einem eher dekadenten Stillstand mit kosmetischen Korrekturen beließen. Die mehrfach an Brüssel gemeldeten falschen Zahlen passen da nur allzu gut ins Bild.
Gerade Reformen hat Griechenland aber schon lange nötig, weil das Staatswesen ineffizient ist und die wirtschaftliche Situation Griechenlands bescheiden ist. Früher hätte man da einfach die bequeme Hintertür genommen: massive Abwertung der Währung. Die Effekte davon wären ein indirekter Schuldenerlass und eine vorübergehende bessere Konkurrenzfähigkeit. Die langfristigen Folgen hingegen sind die Vernichtung von Sparguthaben, eine massive Inflation und die weiterhin bestehenden strukturellen Probleme - denn nur weil man einen kleinen Umrechnungstrick anwendet, wird weder der Staat noch die Wirtschaft effizienter. Das ist nicht nur zum Schaden der Griechen, sondern letzten Endes auch zum Schaden der ganzen Union. Aus dem Blickwinkel betrachtet ist es wichtig, dass die Griechen endlich dazu angehalten werden, ihren Staat in Ordnung zu bringen. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Das ist pure Polemik und nichts weiter. Das beginnt bereits mit dem Vergleich mit der Sowjetunion. Wie gesagt streicht er die Anhebung im Juli 2008 heraus, als angeblich die Krise am stärksten war. Lehman brach jedoch im September 2008 zusammen, und die EZB reagierte gefasst und konsequent mit einer Absenkung.
Wie gesagt ist die Abwertung eine ökonomische Dummheit, die er allen Ernstes damit zu begründen versucht, dass Großbritannien abgewertet hat und die Demonstranten in Griechenland nach Abwertung schreien, aber sie die Regierung wegen des Euros nicht geben kann.
Klänge nachvollziehbar, aber das Video ist schon über ein Jahr alt. Großbritannien hat sich in der Zwischenzeit nicht besser durch die Krise gebracht als die Euroländer (eher das Gegenteil ist wohl der Fall). Und die Demonstranten, die seiner Meinung nach den Volkswillen in Griechenland ausdrücken, sind nicht die heutigen Protestler, die sich gegen ihre abgesenkten Löhne wehren, sondern die Steinewerfer und Randalierer vom Dezember 2008, die Athen aus Frustration wochenlang aus Frustration über ihre Situation in einen Ausnahmezustand versetzten. Im übertragenen Sinne sagt er also, dass man doch besser auf Randalierer hören sollte.
Zur griechischen Politik sei auch noch gesagt, dass er sich die Lage natürlich jetzt schönreden kann. Ich bin zwar kein intimer Kenner der griechischen Politik, weiß aber in groben Zügen, dass die Macht in den letzten Jahren regelmäßig zwischen zwei Kräften hin und her ging, die beide keine nennenswerten Reformen auf den Weg brachten und es stattdessen bei einem eher dekadenten Stillstand mit kosmetischen Korrekturen beließen. Die mehrfach an Brüssel gemeldeten falschen Zahlen passen da nur allzu gut ins Bild.
Gerade Reformen hat Griechenland aber schon lange nötig, weil das Staatswesen ineffizient ist und die wirtschaftliche Situation Griechenlands bescheiden ist. Früher hätte man da einfach die bequeme Hintertür genommen: massive Abwertung der Währung. Die Effekte davon wären ein indirekter Schuldenerlass und eine vorübergehende bessere Konkurrenzfähigkeit. Die langfristigen Folgen hingegen sind die Vernichtung von Sparguthaben, eine massive Inflation und die weiterhin bestehenden strukturellen Probleme - denn nur weil man einen kleinen Umrechnungstrick anwendet, wird weder der Staat noch die Wirtschaft effizienter. Das ist nicht nur zum Schaden der Griechen, sondern letzten Endes auch zum Schaden der ganzen Union. Aus dem Blickwinkel betrachtet ist es wichtig, dass die Griechen endlich dazu angehalten werden, ihren Staat in Ordnung zu bringen. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Re: Euro wieder unbeliebt
Ich finde die Analyse von Hansbaer sehr gut und dem kann ich nichts weiter hinzufügen.
Der Sinn Europas und des Euros hat zudem nicht nur einen wirtschaftlichen Sinn, sondern erleichtert auch das Zusammenleben der Menschen auf diesem Kontinent und sorgt zudem dafür, dass Politiker Leute wie Jört Haider aus Österreich oder momentan Geert Wilders in Holland nicht mehr so einen Unfug treiben können, wie sie es zu Zeiten der Nationalstaaterei gekonnt hätten.
Wo es früher hieß, "Achtung Grenze" und man in langen Schlangen auf die Kontrolle warten musste, heißt es heute "Herzlich Willkommen in ..." - freie Fahrt für freie Bürger, quer über den ganzen Kontinent!
Wer sich die "gute alte Zeit" zurückwünscht, gegen Euro und EU ist, der muss gleichermaßen auch gerne auf die Freizügigkeit innerhalb Europas verzichten wollen seine Zukunft innerhalb der eigenen nationalen Grenzen suchen. Und das würde mitunter auch bedeuten, dass wir nicht mehr einfach so, wann und wie wir wollen, nach Schweden reisen könnten. Denn dann würde die Aufenthaltsdauer auf 90 oder 180 Tage im Jahr begrenzt sein.
Die Benelux-Länder und die nordischen Länder haben übrigens lange vor der EU eine Union gebildet, die der ursprünglichen Idee EU sehr nahe kommt.
Zurück zum Euro ... ich bin weiterhin überzeugt, dass Schweden in spätestens 10 Jahren den Euro hat. Denn Dänemark wird bei der Abstimmung im nächsten Jahr für den Euro stimmen und ihn in schätzungsweise 5 Jahren einführen. Dann wäre Schweden das einzige nordische EU-Land, welches noch keinen Euro führt ... und spätestens dann merken auch die Schweden, dass sie die Zeit verschlafen haben.
Der Sinn Europas und des Euros hat zudem nicht nur einen wirtschaftlichen Sinn, sondern erleichtert auch das Zusammenleben der Menschen auf diesem Kontinent und sorgt zudem dafür, dass Politiker Leute wie Jört Haider aus Österreich oder momentan Geert Wilders in Holland nicht mehr so einen Unfug treiben können, wie sie es zu Zeiten der Nationalstaaterei gekonnt hätten.
Wo es früher hieß, "Achtung Grenze" und man in langen Schlangen auf die Kontrolle warten musste, heißt es heute "Herzlich Willkommen in ..." - freie Fahrt für freie Bürger, quer über den ganzen Kontinent!
Wer sich die "gute alte Zeit" zurückwünscht, gegen Euro und EU ist, der muss gleichermaßen auch gerne auf die Freizügigkeit innerhalb Europas verzichten wollen seine Zukunft innerhalb der eigenen nationalen Grenzen suchen. Und das würde mitunter auch bedeuten, dass wir nicht mehr einfach so, wann und wie wir wollen, nach Schweden reisen könnten. Denn dann würde die Aufenthaltsdauer auf 90 oder 180 Tage im Jahr begrenzt sein.
Die Benelux-Länder und die nordischen Länder haben übrigens lange vor der EU eine Union gebildet, die der ursprünglichen Idee EU sehr nahe kommt.
Zurück zum Euro ... ich bin weiterhin überzeugt, dass Schweden in spätestens 10 Jahren den Euro hat. Denn Dänemark wird bei der Abstimmung im nächsten Jahr für den Euro stimmen und ihn in schätzungsweise 5 Jahren einführen. Dann wäre Schweden das einzige nordische EU-Land, welches noch keinen Euro führt ... und spätestens dann merken auch die Schweden, dass sie die Zeit verschlafen haben.
Re: Euro wieder unbeliebt
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Zuletzt geändert von nightbow am 5. März 2010 13:54, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Euro wieder unbeliebt
Die Schweden haben 1994 eigentlich schon drüber abgestimmt - und haben Ja gesagt. Damals ging es nämlich um den EU-Beitritt Schwedens, und dieser beinhaltete auch einen verpflichtenden Beitritt zum Euro.nightbow hat geschrieben: naja immerhin wird den schweden die möglcihkeit gegeben selber abzustimmen über sowas.
Was die Schweden jetzt betreiben läuft nach dem Motto: ja, ich hab das mal versprochen, aber jetzt überlege ich mir doch nochmal, ob ich Lust drauf habe.
Nein. Die Teilnahme an Volksabstimmungen ist an das Wahlrecht für den Reichstag gekoppelt, und das haben nur Schweden.darf ich als ausländer in schweden dann eigentlcih acuh abstimmen?
Re: Euro wieder unbeliebt
Ja, die Schweden geben dem Volk die Möglichkeit, darüber abzustimmen. Grundsätzlich finde ich das auch gut und ich muss zugeben, dass ich mich damals darüber aufgeregt habe, dass das in Deutschland nicht möglich war.
Aber, wenn Deutschland hätte abstimmen lassen, wäre dort weiter die D-Mark die Währung und was wäre der Euro ohne das größte Land in der EU? Sicher hast du auch schon mal von der Bedingung Frankreichs gehört, dass Deutschland mit Frankreich in den Euro geht und Frankreich dafür der Wiedervereinigung Deutschlands zustimmt.
Mit einer Abstimmung lässt man auch viele Leute abstimmen, die von dem Thema keine Ahnung haben. Ein schwieriges Für und Wider.
Schweden sollte sich sputen was den Euro angeht, denn Dänemark hatte bereits damals seine Krone an die DM gekoppelt und sie ist somit bereits an den Euro gekoppelt. Dänemark könnte im Grunde von heute auf morgen dem Euro beitreten, während Schweden noch das ganze Spielchen mit dem Wechselkursmechanismus I und II durchlaufen muss. Finnland und Dänemark haben derzeit gegenüber Schweden den Vorteil, dass sie keine Kursschwankungen haben gegenüber den europäischen Handelspartnern.
Als kleines Beispiel sei Åland genannt. Dort kann man neben dem Euro (früher Finn-Mark) auch mit der Schwedischen Krone bezahlen. Nachdem die Krone durch die Krise stark abgewertet wurde (von 1 € : 9,9 SEK bis zum Kurs 1 € : 12.6 SEK), wurde für die Schweden alles teurer, die Fährpreise wurden in SEK angehoben und die Umrechnungskurse auf der Insel auch angepasst. Das gleiche passiert auf mittlere Sicht auch in Schweden selber - alles wird teurer, Inflation, Löhne steigen ... Das ist quasi das im Kleinen und praktisch erklärt, was Hansbaer oben schon mal anders erwähnte.
Dänemark hat diesen Nachteil durch die Kopplung der Dänischen Krone an den Euro (früher an die D-Mark) auch schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Und das macht Dänemark dann trotz Nicht-Euroland wiederum für Unternehmen interessanter, eine Niederlassung in Dänemark oder in Finnland (Euroland) zu eröffnen anstatt in Schweden. Die Folge sind also auch weniger neue Arbeitsplätze oder Arbeitsplatzverluste durch Verlegungen z. B. der Nordeuropazentrale von Schweden nach Dänemark oder Finnland, wie es sie vor einigen Jahren vermehrt gegeben hat. Oder wenn generell in Euro abgerechnet wird, haben die Schweden auch den Nachteil, denn sie müssen mit den ständig schwankenden Preisen fertig werden.
Und letzteres wirkt sich schließlich auch auf die Ladenpreise aus.
Aber ich glaube du siehst, dass der Nichtbeitritt in den Euro einen langen Rattenschwanz mit sich zieht.
Aber, wenn Deutschland hätte abstimmen lassen, wäre dort weiter die D-Mark die Währung und was wäre der Euro ohne das größte Land in der EU? Sicher hast du auch schon mal von der Bedingung Frankreichs gehört, dass Deutschland mit Frankreich in den Euro geht und Frankreich dafür der Wiedervereinigung Deutschlands zustimmt.
Mit einer Abstimmung lässt man auch viele Leute abstimmen, die von dem Thema keine Ahnung haben. Ein schwieriges Für und Wider.
Schweden sollte sich sputen was den Euro angeht, denn Dänemark hatte bereits damals seine Krone an die DM gekoppelt und sie ist somit bereits an den Euro gekoppelt. Dänemark könnte im Grunde von heute auf morgen dem Euro beitreten, während Schweden noch das ganze Spielchen mit dem Wechselkursmechanismus I und II durchlaufen muss. Finnland und Dänemark haben derzeit gegenüber Schweden den Vorteil, dass sie keine Kursschwankungen haben gegenüber den europäischen Handelspartnern.
Als kleines Beispiel sei Åland genannt. Dort kann man neben dem Euro (früher Finn-Mark) auch mit der Schwedischen Krone bezahlen. Nachdem die Krone durch die Krise stark abgewertet wurde (von 1 € : 9,9 SEK bis zum Kurs 1 € : 12.6 SEK), wurde für die Schweden alles teurer, die Fährpreise wurden in SEK angehoben und die Umrechnungskurse auf der Insel auch angepasst. Das gleiche passiert auf mittlere Sicht auch in Schweden selber - alles wird teurer, Inflation, Löhne steigen ... Das ist quasi das im Kleinen und praktisch erklärt, was Hansbaer oben schon mal anders erwähnte.
Dänemark hat diesen Nachteil durch die Kopplung der Dänischen Krone an den Euro (früher an die D-Mark) auch schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Und das macht Dänemark dann trotz Nicht-Euroland wiederum für Unternehmen interessanter, eine Niederlassung in Dänemark oder in Finnland (Euroland) zu eröffnen anstatt in Schweden. Die Folge sind also auch weniger neue Arbeitsplätze oder Arbeitsplatzverluste durch Verlegungen z. B. der Nordeuropazentrale von Schweden nach Dänemark oder Finnland, wie es sie vor einigen Jahren vermehrt gegeben hat. Oder wenn generell in Euro abgerechnet wird, haben die Schweden auch den Nachteil, denn sie müssen mit den ständig schwankenden Preisen fertig werden.
Und letzteres wirkt sich schließlich auch auf die Ladenpreise aus.
Aber ich glaube du siehst, dass der Nichtbeitritt in den Euro einen langen Rattenschwanz mit sich zieht.
Re: Euro wieder unbeliebt
(gelöscht - sorry leute)
Zuletzt geändert von nightbow am 5. März 2010 13:54, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Euro wieder unbeliebt
Hallo. Jetzt muss ich mich dazu doch auch mal zu Wort melden.
An Nightbow: es ist echt eine Schande, dass Du hier Leute wie diesen Farage zitierst. Das ist Rechtspopulismus in Reinkultur und hat in einer sachlichen Debatte nun wirklich nichts zu suchen. Man kann natürlich für oder gegen den Euro sein und es gibt sicher etliche Gründe für beide Argumentationen. Aber ich würde Dich doch sehr bitten, in Zukunft diesen Populismus hier zu unterlassen, denn davon hat nun wirklich niemand etwas.
Überhaupt ist mir bereits aufgefallen, dass Du hier im Forum scheinbar sehr zu polarisieren versuchst. Das ist nicht schön und bringt Dir sicher von Seiten der Forenmitglieder viele Antipathien ein. Wie gesagt: man kann vernünftig über alles diskutieren, aber es sollte doch bitte sachlich und "vernünftig" bleiben.
Einen schönen Gruß sendet
Juschka
An Nightbow: es ist echt eine Schande, dass Du hier Leute wie diesen Farage zitierst. Das ist Rechtspopulismus in Reinkultur und hat in einer sachlichen Debatte nun wirklich nichts zu suchen. Man kann natürlich für oder gegen den Euro sein und es gibt sicher etliche Gründe für beide Argumentationen. Aber ich würde Dich doch sehr bitten, in Zukunft diesen Populismus hier zu unterlassen, denn davon hat nun wirklich niemand etwas.
Überhaupt ist mir bereits aufgefallen, dass Du hier im Forum scheinbar sehr zu polarisieren versuchst. Das ist nicht schön und bringt Dir sicher von Seiten der Forenmitglieder viele Antipathien ein. Wie gesagt: man kann vernünftig über alles diskutieren, aber es sollte doch bitte sachlich und "vernünftig" bleiben.
Einen schönen Gruß sendet
Juschka
Re: Euro wieder unbeliebt
Zunächst einmal: die Kritik gegenüber Nightbow halte ich für überzogen. Natürlich gibt es mal Threads, wo alle mit dem falschen Fuß aufgestanden sind (oder soll ich eher sagen mit den falschen Reifen?), aber das ist die Ausnahme. Meinungsstark zu sein halte ich für nichts falsches. Auch hat er hier deutlich gemacht, dass er Farages Aussagen in den Raum stellt, ohne sie sich zu eigen zu machen.
Nun zum Thema:
Ich bin der Ansicht, dass die Mütter und Väter des Grundgesetzes gut daran getan haben, keine Volksabstimmungen vorzusehen. Es ist ein frommer Wunsch, dass die Bürger Pro und Contra abwägen und dann eine Entscheidung treffen. Die Realität ist eine andere. Die Leute watschen damit ihre Politiker ab (siehe französisches Referendum zur EU-Verfassung) oder entscheiden nach persönlichen Sentimentalitäten. Die Schweiz taugt in der Hinsicht auch nur bedingt als Vorbild. Dort hat es bis in die 70er Jahre hinein gedauert, bis Frauen wählen durften, und an den allermeisten Volksabstimmungen beteiligen sich gerade einmal knapp über 50%. Da überstimmt eine engagierte Minderheit locker eine lethargische Mehrheit.
Mit anderen Worten: die Staaten haben versprochen, dass sie das Geld, was da verspielt wurde, bereitstellen werden. Sie haben also einen Kredit aufgenommen und zahlen diesen nun ab. Letzten Endes zahlt also der Steuerzahler über Jahrzehnte (Jahrhunderte?) verteilt die Zeche für das unverantwortliche Handeln einzelner.
Das ist natürlich nur eine grob vereinfachte Darstellung.
Ich glaube, den Bankern ist das mit dem Euro nicht so wahnsinnig wichtig. Sie verdienen ja auch durch Währungsspekulationen.
Die Advokaten der Euro-Einführung waren eher produzierende Betriebe. Bei denen schwanken die Rohstoffpreise, die ja oft auf dem Weltmarkt besorgt werden müssen. Und es schwanken die Verkaufspreise, denn je nach Lage und Wechselkurs können sie ihre Produkte im Ausland mal für viel, mal für wenig Geld absetzen. Durch die Euro-Einführung fallen da einige Unsicherheiten weg.
Nun zum Thema:
Ich bin der Ansicht, dass die Mütter und Väter des Grundgesetzes gut daran getan haben, keine Volksabstimmungen vorzusehen. Es ist ein frommer Wunsch, dass die Bürger Pro und Contra abwägen und dann eine Entscheidung treffen. Die Realität ist eine andere. Die Leute watschen damit ihre Politiker ab (siehe französisches Referendum zur EU-Verfassung) oder entscheiden nach persönlichen Sentimentalitäten. Die Schweiz taugt in der Hinsicht auch nur bedingt als Vorbild. Dort hat es bis in die 70er Jahre hinein gedauert, bis Frauen wählen durften, und an den allermeisten Volksabstimmungen beteiligen sich gerade einmal knapp über 50%. Da überstimmt eine engagierte Minderheit locker eine lethargische Mehrheit.
Naja, da kann ich nur daran erinnern, dass 2003 einige schwedischen Firmen mit Wegzug drohten für den Fall, dass der Euro nicht kommt.nightbow hat geschrieben:ich weiss nciht ob der EUR da nur ein kleines bonbon ist oder wirklcih so massgeblcih über arbeitsplätze entscheidet (und was sind schon arbeitsplätze in einem land wenn man die nationalen interessen bewusst auf ein gemeinsames europa ausrichtet, dann ist doch eigentlcih (für europe) egal wer in welchem land arbeitet, oder?
Das wäre ein äußerst langfristiges Ziel. Die Grundlage für eine solche Union wäre, dass die Staaten das Recht abgeben, einiges Geld zu emittieren. Die USA würden da nie mitziehen, denn seit dem Ende des Bretton-Woods-System werfen die ihr Geld in Massen in die Welt. Das ganze funktioniert nur deswegen, weil viele Länder den Dollar als Reservewährung eingelagert haben und den USA damit einen indirekten Kredit geben.wenn ich deine (nachvollziehbaren) gedanken weiterdenke stelle ich mir die frage warum wir dann keine währungsunion mit USA oder womöglich der ganzen welt anstreben? oder ist das ein langfristiges ziel für das erst die politischen vorrausetzungen geschaffen werden müssten?
Das Gedächtnis der Leute ist kurz - das ist leider so. Mittlerweile tun ja alle so, als gäbe es die Krise gar nicht. Man kann sich das aber wohl so vorstellen, dass da jahrelang mit Geld gehandelt wurde, das durch keine reale Leistung oder Ware gedeckt war. Und als man merkte, dass man heiße Luft gekauft hatte, war das Geld weg. Also haben die Regierungen Geld bereitgestellt, um die daraus entstandenen Verluste abzufangen.aber ich habe ja ncihteinmal verstanden wass der ganze hokuspokus mit der "wirtschaftskriese" sollte, und wie unvorstellbare summen geld auf einmal weg sind, bzw eigentlcih nie existiert haben. könnte mich (als sven svensson) dazu bewegen den gleichen leuten die mir die wirtschaftskriese "eingebrockt haben und mir nun erzählen wollen dass währungsunion toll ist, einfach keinen glauben mehr schenke.
Mit anderen Worten: die Staaten haben versprochen, dass sie das Geld, was da verspielt wurde, bereitstellen werden. Sie haben also einen Kredit aufgenommen und zahlen diesen nun ab. Letzten Endes zahlt also der Steuerzahler über Jahrzehnte (Jahrhunderte?) verteilt die Zeche für das unverantwortliche Handeln einzelner.
Das ist natürlich nur eine grob vereinfachte Darstellung.
Ich glaube, den Bankern ist das mit dem Euro nicht so wahnsinnig wichtig. Sie verdienen ja auch durch Währungsspekulationen.
Die Advokaten der Euro-Einführung waren eher produzierende Betriebe. Bei denen schwanken die Rohstoffpreise, die ja oft auf dem Weltmarkt besorgt werden müssen. Und es schwanken die Verkaufspreise, denn je nach Lage und Wechselkurs können sie ihre Produkte im Ausland mal für viel, mal für wenig Geld absetzen. Durch die Euro-Einführung fallen da einige Unsicherheiten weg.
Re: Euro wieder unbeliebt
[/quote]nightbow hat geschrieben:
aber ich habe ja ncihteinmal verstanden wass der ganze hokuspokus mit der "wirtschaftskriese" sollte, und wie unvorstellbare summen geld auf einmal weg sind, bzw eigentlcih nie existiert haben. könnte mich (als sven svensson) dazu bewegen den gleichen leuten die mir die wirtschaftskriese "eingebrockt haben und mir nun erzählen wollen dass währungsunion toll ist, einfach keinen glauben mehr schenke.
.
Ich glaube das keiner von uns" Normalsterblichen" wirklich jemals den Durchblick in sowas bekommen kann. Ich glaube das ist ein abgekartertes Spiel zwischen einigen wenigen da ganz oben die sich auf unsere Kosten gesundstossen.
seit dem Skandal mit den Telekomaktien weiss ich das wir keinerlei Zugang zu den wirklichen Geschäften haben oder überhaupt mit unserem Verhalten irgendetwas beeinflussen können. Irgendwie sind wir nur die Statisten und die willkürlich auf einen Platz gesetzt werden.
Die ganz da oben lachen sich wahrscheinlich schlapp ¨uber unsere Gedankengänge und was wir glauben alles zu wissen....
wenn du jemanden verurteilen willst.....
..................geh erst 5 Meilen in seinen Mokkassin seinen Weg......
.............................................................damit du ihn dann verstehen kannst..........
Altes Indianisches Sprichwort
..................geh erst 5 Meilen in seinen Mokkassin seinen Weg......
.............................................................damit du ihn dann verstehen kannst..........
Altes Indianisches Sprichwort
Re: Euro wieder unbeliebt
Wo? (bitte pn)Juschka hat geschrieben:]mir bereits aufgefallen, dass Du hier im Forum scheinbar sehr zu polarisieren versuchst.
Du Schätzchen mir ist es doch volkommen egal wer was denkt, bezüglich des Euros konnte ich mich an ebendiese Rede dieses Menschen erinnern und fand sie halt interessant. Wie ich ja hoffentlcih gut klargemacht habe, verstehe ich von diesem Thema genausoviel wie der Durchschnittsbürger. Da finde ich es dann gut das sich Jemand mit diesem Thema verständlich auseinandersetzt (Respekt++ an hansbaer (und Alandica) an dieser stelle solche Beiträge mag ich sehr lesen)
Du ich habe schon ne Freundin die mich lieb hat, da bin ich nicht so sehr auf die Zuneigung von Forenmitgliedern angewiesen.Juschka hat geschrieben:[...]bringt Dir sicher von Seiten der Forenmitglieder viele Antipathien ein.
Dennoch hoffe ich doch sehr dass es klar ist das mir ein respektvoller Umgang hier enorm wichtig ist und ich krücke ja auch nicht Fremde Leute ohne Grund an. Den Ton bestimmt der Gesprächspartner.
Das war doch ne supervernünftige Diskussion hier oder nicht? Ich finde die Argumente von Fargel haben einige wunderbare Beiträge in diesem Thread zur Folge gehabt, wenn ich das nicht gepostet hätte wären diese Beiträge vielleciht nie entstanden. Das wär Schade gewesen. Vielleciht habe ich bis zur nächsten Volksabstimmung eine schwedische Staatsangehörigkeit, dann habe ich eben weitere Argumente gesammelt die meine Endscheidung sicherlcih irgendwie Beeinflussen.Juschka hat geschrieben:[...]man kann vernünftig über alles diskutieren, aber es sollte doch bitte sachlich und "vernünftig" bleiben.
Naja vielleciht häng ich mir nächstes mal nen schlips um wenn ich hier was poste, ich werdts mir überlegen;-)
...

Jo jetzt wirke ich schon viel seriöser;-)
Re: Euro wieder unbeliebt
Nee, nightbow, hänge dir besser keinen Schlips um, sonst trittst du dir noch auf deinen eigenen!
Ich finde auch, du siehst noch etwas mitgenommen aus nach dem Abenteuer in deiner Kloschüssel. Aber Respekt, mutig war das schon!
@all: Ich finde es unschön und eine Diskussion zerstörend, wenn auf jede Äußerung, die etwas grundsätzlicher und tieferschürfend ausfällt, irgendjemand reflexartig zubeißt und dem Vorredner entweder extrem rechte oder extrem linke Tendenzen unterstellt, statt sich mit dem Beitrag sachlich zu befassen.
In Deutschland gibt es ja historisch motivierte Denkverbote in beiden Richtungen, rechts auf Grund der Nazivergangenheit und links als Erbe des kalten Krieges. Es gab ja in den 50er Jahren und teilweise darüber hinaus einen schon teilweise militanten Antikommunismus in der BRD, wenn auch nicht so extremistisch ausgeprägt wie im Amerika der Mc Carty Aera. Aber wir waren halt politisch und potentiell militärisch Frontgebiet, wie ganz Deutschland während der Nazizeit zuerst im Auge des Sturms saß, dann im Verlauf des Krieges von den zerstörerischen Randzonen heimgesucht wurde und dort erst zefleddert herauskam, als der Sturm vorüber war. Sind die Deutschen heute nun traumatisiert und haben eine Macke für's Leben oder sind sie die Vorbilder für die Gestaltung der Zukunft?
Jedenfalls gebe ich Saga recht und denke auch, dass wir glauben, meinen und reden können, was wir wollen - grundlegende Auswirkungen hat das nicht. Dieses Welttheater bietet uns Brot und Spiele (panem et circensem) in einer fortschrittlichen Form, in der wir kollektiv zu glauben haben, dass alles korrekt demokratisch abläuft. Dabei weiß eigentlich jedes Kind, dass hinter den Kulissen mächtige (und zahlungskräftige) Interessen am Volkswillen vorbei Einfluss nehmen, dass Deutschland nach der Wiedervereinigung immer noch nicht das als Übergangsprovisorium geschaffene Grundgesetz außer Kraft gesetzt und die im GG verbindlich vorgeschriebene eigentliche neue Verfassung des "neuen" deutschen Staates installiert hat. Die alte Bundesrepublik existiert also weiter, und eine Friedensvertrag gibt es auch weiterhin nicht, Deutschland ist offiziell immer noch Feindstaat und besetzt - ein Schelm, wer böses dabei denkt.
Und nun Europa, Lissabon, ist das demokratisch? Wohl eher noch weniger. Tja, und umgekehrt gedacht, wenn man (wer ist das?) also der Bevölkerung nicht zutrauen kann, vernünftige oder sogar notwendige Entscheidungen zu treffen, ist dann nicht sogar eine Stellvertreterdemokratie die einzige praktikable Lösung? Aber da stellt sich gleich die nächste Frage: Wer soll denn eigentlich entscheiden? Bei uns gibt es ja wenigstens eine Parteiendemokratie. In den USA sind die beiden Parteien ja nur Mäntelchen, in denen sich die gleichen kleinen, aber mächtigen Kreise verbergen. Die drucken ja sogar ihr eigenes Geld, denn sie haben ihre eigene private Nationalbank. Ja ja, die gehört nicht dem Staat! Aber sie leiht dem Staat Geld. Und wenn es irgendwann einmal eine Währungsunion zwischen Europa und den USA geben wird, dann haben sie uns entgültig aufgekauft. Die US-Sterne umkränzen unseren Euro ja schon. Na ja, deshalb meine Nachdenklichkeit hinsichtlich der bestehenden Alternativen politischer Herrschaft. Es wird wohl gelaufen sein. Wir können ja immerhin zwischen Coca Cola und Pepsi Cola wählen. China hilf! Wird China helfen? Ach egal, ich gehe jetzt Kaffe trinken!
Ich finde auch, du siehst noch etwas mitgenommen aus nach dem Abenteuer in deiner Kloschüssel. Aber Respekt, mutig war das schon!
@all: Ich finde es unschön und eine Diskussion zerstörend, wenn auf jede Äußerung, die etwas grundsätzlicher und tieferschürfend ausfällt, irgendjemand reflexartig zubeißt und dem Vorredner entweder extrem rechte oder extrem linke Tendenzen unterstellt, statt sich mit dem Beitrag sachlich zu befassen.
In Deutschland gibt es ja historisch motivierte Denkverbote in beiden Richtungen, rechts auf Grund der Nazivergangenheit und links als Erbe des kalten Krieges. Es gab ja in den 50er Jahren und teilweise darüber hinaus einen schon teilweise militanten Antikommunismus in der BRD, wenn auch nicht so extremistisch ausgeprägt wie im Amerika der Mc Carty Aera. Aber wir waren halt politisch und potentiell militärisch Frontgebiet, wie ganz Deutschland während der Nazizeit zuerst im Auge des Sturms saß, dann im Verlauf des Krieges von den zerstörerischen Randzonen heimgesucht wurde und dort erst zefleddert herauskam, als der Sturm vorüber war. Sind die Deutschen heute nun traumatisiert und haben eine Macke für's Leben oder sind sie die Vorbilder für die Gestaltung der Zukunft?
Jedenfalls gebe ich Saga recht und denke auch, dass wir glauben, meinen und reden können, was wir wollen - grundlegende Auswirkungen hat das nicht. Dieses Welttheater bietet uns Brot und Spiele (panem et circensem) in einer fortschrittlichen Form, in der wir kollektiv zu glauben haben, dass alles korrekt demokratisch abläuft. Dabei weiß eigentlich jedes Kind, dass hinter den Kulissen mächtige (und zahlungskräftige) Interessen am Volkswillen vorbei Einfluss nehmen, dass Deutschland nach der Wiedervereinigung immer noch nicht das als Übergangsprovisorium geschaffene Grundgesetz außer Kraft gesetzt und die im GG verbindlich vorgeschriebene eigentliche neue Verfassung des "neuen" deutschen Staates installiert hat. Die alte Bundesrepublik existiert also weiter, und eine Friedensvertrag gibt es auch weiterhin nicht, Deutschland ist offiziell immer noch Feindstaat und besetzt - ein Schelm, wer böses dabei denkt.
Und nun Europa, Lissabon, ist das demokratisch? Wohl eher noch weniger. Tja, und umgekehrt gedacht, wenn man (wer ist das?) also der Bevölkerung nicht zutrauen kann, vernünftige oder sogar notwendige Entscheidungen zu treffen, ist dann nicht sogar eine Stellvertreterdemokratie die einzige praktikable Lösung? Aber da stellt sich gleich die nächste Frage: Wer soll denn eigentlich entscheiden? Bei uns gibt es ja wenigstens eine Parteiendemokratie. In den USA sind die beiden Parteien ja nur Mäntelchen, in denen sich die gleichen kleinen, aber mächtigen Kreise verbergen. Die drucken ja sogar ihr eigenes Geld, denn sie haben ihre eigene private Nationalbank. Ja ja, die gehört nicht dem Staat! Aber sie leiht dem Staat Geld. Und wenn es irgendwann einmal eine Währungsunion zwischen Europa und den USA geben wird, dann haben sie uns entgültig aufgekauft. Die US-Sterne umkränzen unseren Euro ja schon. Na ja, deshalb meine Nachdenklichkeit hinsichtlich der bestehenden Alternativen politischer Herrschaft. Es wird wohl gelaufen sein. Wir können ja immerhin zwischen Coca Cola und Pepsi Cola wählen. China hilf! Wird China helfen? Ach egal, ich gehe jetzt Kaffe trinken!
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
Re: Euro wieder unbeliebt
Natürlich haben Lobbys Einfluss. Man sollte das aber nicht zu einem paranoiden "die kontrollieren alles" hochstilisieren.torsten1 hat geschrieben:Dabei weiß eigentlich jedes Kind, dass hinter den Kulissen mächtige (und zahlungskräftige) Interessen am Volkswillen vorbei Einfluss nehmen, dass Deutschland nach der Wiedervereinigung immer noch nicht das als Übergangsprovisorium geschaffene Grundgesetz außer Kraft gesetzt und die im GG verbindlich vorgeschriebene eigentliche neue Verfassung des "neuen" deutschen Staates installiert hat. Die alte Bundesrepublik existiert also weiter, und eine Friedensvertrag gibt es auch weiterhin nicht, Deutschland ist offiziell immer noch Feindstaat und besetzt - ein Schelm, wer böses dabei denkt.
Im Grundgesetz ist gar nichts verbindlich vorgeschrieben, was eine neue Verfassung angeht. Hier die relevanten Passagen aus dem Original von 1949:
Mit anderen Worten: die Wiedervereinigung konnte durch Beitritt oder durch die Annahme einer neuen Verfassung erfolgen. Man entschied sich für ersteres. Daher existiert natürlich die "alte" Bundesrepublik weiter.Artikel 23
[1] Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern.
[2] In anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen.
Artikel 146
Dieses Grundgesetz verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.
Diese postulierte "Pflicht" zum einem Friedensvertrag wird gerne von bestimmten Kreisen vorgebracht, um zu belegen, dass die BRD ja nur ein illegitimes Gebilde sei. Die Meinung der Staatsrechtler ist eine andere. Die BRD ist Nachfolgestaat des Deutschen Reiches und hat ihr Verhältnis zu den ehemaligen Kriegsgegner in entsprechenden Verträgen geregelt.
Europa nach Lissabon ist demokratischer als zuvor. Das Parlament hat erweiterte Rechte und im Rat können nicht mehr renitente Einzelne den Willen der großen Mehrheit beliebig blockieren. Eine Basisdemokratie, wie sie in den Mitgliedsstaaten existiert, ist auf europäischer Ebene schon aus organisatorischen Gründen kaum möglich. Wenn man das One-Man-One-Vote-Prinzip haben wollte, müsste man für jeden maltesischen Abgeordneten 200 deutsche Abgeordnete hinschicken. Für dieses Problem gibt es keine wirkliche Lösung.Und nun Europa, Lissabon, ist das demokratisch? Wohl eher noch weniger.
Und wem gehört sie dann? Bzw. woher stammt diese Info?In den USA sind die beiden Parteien ja nur Mäntelchen, in denen sich die gleichen kleinen, aber mächtigen Kreise verbergen. Die drucken ja sogar ihr eigenes Geld, denn sie haben ihre eigene private Nationalbank. Ja ja, die gehört nicht dem Staat!
Das Federal Reserve System wurde mittels eines Gesetzes gegründet und ist eine staatliche Organisation.
Re: Euro wieder unbeliebt
Ich bin voll bei "thorsten1". Wir sind absolut soweit, dass man ungebremst sagen darf, "Geld regiert die Welt". Diese wenigen machen aktuell auch in D einen bis dato breiten Mittelstand richtig platt. Was ist das z.B. für eine Abartigkeit, dass "Hegde Fonds" die Griechenland- bzw. Eurokrise dazu nutzen "Wetten abzuschließen", um so richtig Kohle zu machen. Und es gäbe unendlich viele weitere Beispiele. Nehmen wir die Energie- und Rohstoffmärkte, nehmen wir Genuss- und Nahrungsmittel, deren Preisgestaltung mehr denn je in teilweise mafiöser Spekulantenhand ist. Für mich ist das moralisch absolut verwerflich, weil gerade das Grundbedürfnisse des menschlichen Daseins sind. Und die darf man nicht so einfach "Zockern" überlassen".
Also, um zur Ursprungsnachricht zu kommen, warum bitte sollte sich ein intelligenter Schwede für den kaputten EURO entscheiden, der kurz davor steht zu kollabieren. Und wenn das passiert, werden die Schweden ohnehin auch in diesen Strudel geraten. Ich hätte mir seinerzeit auch sehnlichst gewünscht, mit darüber zu befinden, ob wir die D-Mark behalten oder nicht. Spätestens zu dem Zeitpunkt ist mir dann klar geworden, dass ich leider nur "Staatsbürger" dieses Landes bin und kein Bürger dieses Staates. Ich persönlich habe noch keine "echte Währungsreform" miterlebt, denke allerdings, dass mir das angesichts der Situation leider nicht erspart bleiben wird... Schau´n wir doch mal...
Also, um zur Ursprungsnachricht zu kommen, warum bitte sollte sich ein intelligenter Schwede für den kaputten EURO entscheiden, der kurz davor steht zu kollabieren. Und wenn das passiert, werden die Schweden ohnehin auch in diesen Strudel geraten. Ich hätte mir seinerzeit auch sehnlichst gewünscht, mit darüber zu befinden, ob wir die D-Mark behalten oder nicht. Spätestens zu dem Zeitpunkt ist mir dann klar geworden, dass ich leider nur "Staatsbürger" dieses Landes bin und kein Bürger dieses Staates. Ich persönlich habe noch keine "echte Währungsreform" miterlebt, denke allerdings, dass mir das angesichts der Situation leider nicht erspart bleiben wird... Schau´n wir doch mal...
Es gibt Leute, die können alles glauben, was sie wollen; das sind glückliche Geschöpfe.
G.C. Lichtenberg
G.C. Lichtenberg
Re: Euro wieder unbeliebt
Vielen Dank Torstentorsten1 hat geschrieben:
@all: Ich finde es unschön und eine Diskussion zerstörend, wenn auf jede Äußerung, die etwas grundsätzlicher und tieferschürfend ausfällt, irgendjemand reflexartig zubeißt und dem Vorredner entweder extrem rechte oder extrem linke Tendenzen unterstellt, statt sich mit dem Beitrag sachlich zu befassen.
Ach egal, ich gehe jetzt Kaffe trinken!
DU sprichst mir ja soooo aus dem Herzen!!!!!!
Ich vermisse bei solchen Beiträgen wirklich den Respekt und die geistige Reife sich mit einander auszutauschen .......ich denke als Erwachsener hat man es doch gar nicht mehr nötig "mit Sand zu schmeissen"...
Bei der Gelegenheit.....ich nehm auch einen Kaffe...mit Milch bitte
Tack
saga
wenn du jemanden verurteilen willst.....
..................geh erst 5 Meilen in seinen Mokkassin seinen Weg......
.............................................................damit du ihn dann verstehen kannst..........
Altes Indianisches Sprichwort
..................geh erst 5 Meilen in seinen Mokkassin seinen Weg......
.............................................................damit du ihn dann verstehen kannst..........
Altes Indianisches Sprichwort
Re: Euro wieder unbeliebt
die ewigen links/rechtsextremismus vorwürfe kotzen mcih acuh an, ist doch nur ne strategie der herrschenden schicht jeglcihe art von wiederstand zu unterdrücken indem man die argumente der gegenseite als schwachsinn abstempelt. egal wie nachvollziehbar argumente klingen, die ergebnisse (der politik) sprechen eine andere sprache.
also häng ich mir den schlips um hals, und mich auf
und für mich nen doppelten espresso und ne gauloises bitte (obwohl ich ja eigentlcih nichtraucher bin aber für euch beide mach ich ne ausnahme;-))
also häng ich mir den schlips um hals, und mich auf
und für mich nen doppelten espresso und ne gauloises bitte (obwohl ich ja eigentlcih nichtraucher bin aber für euch beide mach ich ne ausnahme;-))
Re: Euro wieder unbeliebt
Gerüchteweise hat dieser Thread ein Thema und ist nicht die elektronische Repräsentation einer Schulhofprügelei.
Dem Herrn Farage, der ja die Freiheit des Pfund so gelobt hat, wird das hier nicht mögen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 43,00.html
Dem Herrn Farage, der ja die Freiheit des Pfund so gelobt hat, wird das hier nicht mögen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 43,00.html
Re: Euro wieder unbeliebt
Interessanter artikel! Bin man gespannt zu sehen wass als nächstes passiert.
Re: Euro wieder unbeliebt
Ja, den betr. Sachverhalt konnte man andernorts schon vor etwa 1 Woche lesen. Sollte GB also tatsächlich das Schicksal der Griechen ereilen, dann müssten wir wahrscheinlich dennoch nicht allzusehr um die Briten weinen. Diese würden dann sicher flugs an unserer Tür, ich meine natürlich der EU, anklopfen, eine gemeinsame Lösung der Probleme vorschlagen und um eine Hälfte unseres Mantel bitten. Und was wird geschehen? Wir werden die verlorenen Söhne und Töchter aufnehmen und unseren Mantel teilen. So ist das eben in unserer verflochtenen Welt, in der jeder von jedem abhängt. Einige wollten gern die Chancen ohne die anderen wahrnehmen, aber die Risiken wollen sie nicht alleine auf sich nehmen. Und wahrscheinlich ist die Allgemeinheit sogar aus Eigeninteresse gezwungen, zu helfen, weil sonst der eigene Schaden noch größer wäre.
Ich bin wirklich gespannt, wann die Schweden den Euro einführen. Wahrscheinlich werden sie sich noch ein Weilchen zieren, schon der eigenen Wählerschaft wegen.
Ich bin wirklich gespannt, wann die Schweden den Euro einführen. Wahrscheinlich werden sie sich noch ein Weilchen zieren, schon der eigenen Wählerschaft wegen.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
Re: Euro wieder unbeliebt
@hansbaer: Du argumentierst so klug und geradezu stromlinienförmig und hast mir auch ein paar Ungenauigkeiten im Hinblick auf meine Interpretation des Grundgesetzes nachgewiesen. Dies könnte man aber durchaus vertiefen und zeigen, dass diese Thematik sich bei näherer Betrachtung auch nicht so widerspruchslos und einfach darstellen lässt, wie du es anscheinend versuchst. Ich kann und will jetzt aber nicht vom Hölzchen auf's Stöckchen kommen und eine Riesendiskussion beginnen, zumal wir uns in diesem Thread so eng wie möglich an das Thema Währung und Geld halten sollten. Deshalb möchte ich aber wenigstens noch auf deinen folgenden Satz reagieren:
"Und wem gehört sie dann? Bzw. woher stammt diese Info?
Das Federal Reserve System wurde mittels eines Gesetzes gegründet und ist eine staatliche Organisation."
Ich hatte ja vereinfachend behauptet, die FED sei im Privatbesitz. Nun, man kann dazu zwei Kategorien von Darstellungen im Internet finden: die offiziellen und sozusagen systemstützenden auf der einen und die kritischen auf der anderen Seite. Da von so gut wie allen, die vom System leben und es stützen, keine Kritik zu erwarten ist, kann letztere nur von Außenseitergruppen kommen, also von Menschen und Initiativen an den Rändern der offiziellen Politik. Das sind linke wie rechte Publikationen, von denen viele allerdings schlampig oder gar nicht recherchieren und kaum nachprüfbare Quellen nennen, das sind Organisationen wie die große und international operierende Antiglobalisierungsorganisation Attak, der z.B. auch der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler beigetreten ist, und das sind wenige kleine und selbstständige Onlinemagazine wie vor allem Telepolis aus dem Heise-Verlag. Dank Internet lässt sich ja Information heute nur noch schwer unterdrücken. Und so gelang es mir eben auch, zwei Berichte über die amerikanische Hochfinanz resp. besonders auch die FED zu finden, die m.E. recht aufschlussreich sind:
http://www.norberthofer.at/brisant/gross/035Geld.pdf" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31056/1.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Das sind mir zu viele Fakten, als dass das alles erlogen sein könnte. Die Lügner und Betrüger sind wohl andere.
Gruß
Ein sehr nachdenklicher Torsten
"Und wem gehört sie dann? Bzw. woher stammt diese Info?
Das Federal Reserve System wurde mittels eines Gesetzes gegründet und ist eine staatliche Organisation."
Ich hatte ja vereinfachend behauptet, die FED sei im Privatbesitz. Nun, man kann dazu zwei Kategorien von Darstellungen im Internet finden: die offiziellen und sozusagen systemstützenden auf der einen und die kritischen auf der anderen Seite. Da von so gut wie allen, die vom System leben und es stützen, keine Kritik zu erwarten ist, kann letztere nur von Außenseitergruppen kommen, also von Menschen und Initiativen an den Rändern der offiziellen Politik. Das sind linke wie rechte Publikationen, von denen viele allerdings schlampig oder gar nicht recherchieren und kaum nachprüfbare Quellen nennen, das sind Organisationen wie die große und international operierende Antiglobalisierungsorganisation Attak, der z.B. auch der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler beigetreten ist, und das sind wenige kleine und selbstständige Onlinemagazine wie vor allem Telepolis aus dem Heise-Verlag. Dank Internet lässt sich ja Information heute nur noch schwer unterdrücken. Und so gelang es mir eben auch, zwei Berichte über die amerikanische Hochfinanz resp. besonders auch die FED zu finden, die m.E. recht aufschlussreich sind:
http://www.norberthofer.at/brisant/gross/035Geld.pdf" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31056/1.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Das sind mir zu viele Fakten, als dass das alles erlogen sein könnte. Die Lügner und Betrüger sind wohl andere.
Gruß
Ein sehr nachdenklicher Torsten
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
Re: Euro wieder unbeliebt
Dann vertiefe. Es ist einfach, mich als stromlinienförmig abzuspeisen.torsten1 hat geschrieben:Dies könnte man aber durchaus vertiefen
Die Theorien, die du da nämlich skizziert hast, werden in Kreisen verwendet, zu denen du dich sicher nicht rechnen willst.
Telepolis ist in der Tat ein tolles Magazin.kleine und selbstständige Onlinemagazine wie vor allem Telepolis aus dem Heise-Verlag. Dank Internet lässt sich ja Information heute nur noch schwer unterdrücken. Und so gelang es mir eben auch, zwei Berichte über die amerikanische Hochfinanz resp. besonders auch die FED zu finden, die m.E. recht aufschlussreich sind:
Ich sehe bei solchen Dingen immer die Gefahr, dass man aus der Vermutung, es gäbe mehr, als die "Mainstream"-Medien berichten, schließt, "alternative" Medien wären automatisch besser. Alternativ wird dann zu der eigentlichen Wahrheit geadelt, selbst wenn es schwerwiegende Mängel hat.
Eine interessante Beilage. Was mir auffällt, ist die häufige Erwähnung des jüdischen Hintergrunds einiger Akteure. Ben Bernankes zweiten Vornamen "Shalom" zu erwähnen dient wohl einzig diesem Zweck. Wolfang Freisleben, der anscheinend die ganze Beilage praktisch alleine geschrieben hat, ist wohl nicht ganz zufällig ein profilierter Kritiker Israels. Über seine Recherchequalitäten kann man streiten. Es ist interessant, dass er auf Zeitungsartikel verweist, die fast 30 Jahre alt sind, und diese dann zu Kronzeugen seiner These macht. Eine Methodik, die man bei den Skeptiker-Bewegungen immer wieder sieht, und die sich vortrefflich eignet, aus vermeintlich seriösen Stücke das Bild zu formen, das man sowieso schon hat.
Abgesehen davon ist aber der Abschnitt "Eigentümer" offenkundig mangelhaft.
Zum Einen geht es davon aus, dass es sowas wie einen Eigentümer einer Zentralbank eines Staates überhaupt gibt. Das ist so nicht richtig, denn die Bank hat schließlich das alleinige Recht, Geld auszugeben - diese Bank zu besitzen, zu kaufen oder verkaufen wäre so, als würde man eine Brauerei aufkaufen, indem man ihnen eine gewisse Menge ihres eigenen Bieres verspricht.
Es handelt sich wohl schlicht um ein Missverständnis, und zwar um ein lausig recherchiertes. Die Mitgliedsbanken lagern dort Geld ein, wie das ein Privatmann bei seiner Bank tut. Deswegen gehört dem Privatmann seine Bank noch lange nicht. Auch gibt es so etwas wie einen Bankensicherungsfonds, den man in Deutschland ja auch hat. Es gibt fast 8000 Mitgliedsbanken und -institutionen. Die Mitgliedsbanken ernennen in den einzelnen Federal Reserve Banks 6 der 9 Board-Mitglieder, welche wiederum ein Beratungsgremium wählen, das das Board der gesamten Fed berät. Dieses Board wiederum wird aber vom US-Präsidenten mit Bestätigung des Senats eingesetzt. Es muss die Führung der einzelnen Federal Reserve Banks bestätigen.
Es klingt zwar herrlich mysteriös, dass die Eigentümer "im Verborgenen" blieben - die Illuminaten lassen grüßen - jedoch hat das wohl keiner nachgeprüft, denn die Liste aller Mitgliedsbanken lässt sich hier finden: http://www2.fdic.gov/idasp/index.asp - und zwar mit Suchfunktion.
Ums kurz zu machen: es handelt sich um ein modernes Zentralbanksystem, wie es auch in anderen Ländern der westlichen Welt zu finden ist.
Was haben diese Fakten mit den Besitzverhältnissen der FED zu tun? Es ist die Geschichte von Zockern und Rettern, von verschwendeten Steuergeldern und der Neueröffnung des Casinos direkt nach der Ausbombung.http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31056/1.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Das sind mir zu viele Fakten, als dass das alles erlogen sein könnte. Die Lügner und Betrüger sind wohl andere.
Diese Geschichte hat Telepolis schon öfter erzählt - viele Mainstream-Medien allerdings auch.
Re: Euro wieder unbeliebt
Nein, dazu rechne ich mich nicht. Ich rechne mich eigentlich zu gar keinem Kreis. Dazu denke ich schon immer zu selbstständig und würde zu jeder Gruppe an bestimmten Punkten in Widerspruch geraten.Die Theorien, die du da nämlich skizziert hast, werden in Kreisen verwendet, zu denen du dich sicher nicht rechnen willst.
Dass in der von mir verlinkten FED-Dokumentation mehrere diskrete Hinweise darauf enthalten sind, dass es sich bei den benannten Bänkern um Juden handelt, ist mir auch durchaus aufgefallen. Aber danach allein beurteile ich so einen Text nicht. Er kann trotzdem im wesentlichen richtig sein. Es ist aber m.E. eine Schwäche in der Argumentationsstruktur immer noch vieler Rechter, dass sie historische Tatsachen wie die jüdische Dominanz in der internationalen Hochfinanz stets primär aus einer völkisch-rassistischen Perspektive verschwörungstheoretisch interpretieren. Ich frage mal ganz dreist: Wenn "der Jude" die Weltherrschaft anstrebt, warum beutet er dann die Masse seiner eigenen Mitjuden genauso aus und unterdrückt sie wie alle anderen normalen Menschen? Antwort: Weil die Erklärung falsch ist. Daran, dass Juden das Bankgeschäft dominieren, ist ja bekanntlich die katholische Kirche schuld, die dafür gesorgt hatte, dass Juden im Mittelalter kaum andere berufliche Möglichkeiten blieben. Und nun wird gejammert und der Schwarze Peter denen zugeschoben, die sich in diesem Geschäft durchgesetzt haben. Es war ja auch kein König und kein Staat gezwungen, bei Rothschild Kredit aufzunehmen und Teile seiner Souveränität abzutreten, um Krieg führen zu können. Ich an Rothschilds Stelle hätte wahrscheinlich genauso die sich ergebenen Chancen genutzt.
Es ist also letztlich gleichgültig, ob da eine zionistische Verschwörung (Achtung: Es gibt auch solche und solche Zionisten!) am Werk war, ob die nun etwa mehr religiös oder gar rassistisch motiviert war oder ob es gar keine Verschwörung gibt - das Ergebnis, das wir heute sehen, ist das Gleiche. Es lässt sich ja z.B. auch mit Kategorien des historischen Materialismus als Kapitalakkumulation vor dem Hintergrund der Globalisierung beschreiben. Die Rockefellers z.B., die ja auf Grund ihres Ölimperiums mit zu den paar Leuten gehören, die da den Ton angeben (Ich gehe mal davon aus, dass da nicht noch so'n geheimer Oberpriester über allem thront), sind meines Wissens eben keine Juden.
Wir sollten diesen Aspekt ruhig etwas gelassener behandeln. Das bedeutet aber auch, dass man nicht immer gleich Alarm schreien muss, wenn sich mal jemand als Antisemit outet. Dem kann man doch ganz souverän und argumentativ begegnen. Auf der anderen Seite muss man aber auch nicht, nur weil die Nazis verblendet waren, alles Jüdische als heilig und unantastbar erklären. Deren Religion enthält schon so manche Aussage über das Verhältnis zwischen Gott und Juden sowie zwischen Juden und dem Rest, die man sich als Deutscher heute nicht erlauben dürfte, da würde man sich strafbar machen. Aber auch das muss uns doch nicht kratzen. Z.B. wollen die meisten Israelis Frieden mit ihren Nachbarn und viele betonen auch die Verwandschaften und Gemeinsamkeiten zwischen Juden und Arabern. Scharfmacher gab es auch in der Christenheit reichlich und gibt es heute besonders im Islam.
Die Europäer sollten inzwischen eine politische und demokratische Reife erlangt haben, die sie offen macht gegenüber ehrlich gemeinter Meinungsäußerung, immun gegen Hetze jeder Art, aber auch wehrhaft gegen Manipulationsversuche durch Ideologen jeglicher Art sowie durch die alltäglich mediale und Konsumenten werbende Berieselung. All dies gehört zusammen. Aber das zentrale Problem dabei ist Bildung und Erziehung, bei uns und noch mehr bei "den anderen" in der islamischen Welt, aber sogar auch in den USA! Den Deutschen, aber auch den Schweden täte ein guter Schuss französischer Rebellionsmentalität gut. Ich fürchte jedoch, sie lassen sich wie Schafe zur Schlachtbank führen, und wenn sie kurz davor aufwachen, laufen sie dem erstbesten Heiland hinterher, der sie zu retten verspricht. Ich bin nicht sehr optimistisch.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
Re: Euro wieder unbeliebt
Tja, wem gehört die FED und wer hat da das Sagen? Der folgenden Links zeigen ein wenig die Konfusion und manchmal Ratlosigkeit, die über diese Frage herrscht. Es scheint nicht leicht zu sein, die Wahrheit zu finden:
http://www.gutefrage.net/frage/wem-geho ... serve-bank" onclick="window.open(this.href);return false;
http://info.kopp-verlag.de/news/der-us- ... t-die.html" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.gutefrage.net/frage/wem-geho ... serve-bank" onclick="window.open(this.href);return false;
http://info.kopp-verlag.de/news/der-us- ... t-die.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Zuletzt geändert von torsten1 am 5. März 2010 20:43, insgesamt 1-mal geändert.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
Re: Euro wieder unbeliebt
Hallo,
ja der Euro-Euronen-ist sehr unbeliebt bei mir u.dazu in meiner Gegend überhaupt.Kann wirklich nicht verstehen das man dieses Zeug überhaupt eingeführt hat.Ich habe in der Kürze mehrer Währungssache nun durch.Eingebüßt bis ins unendliche.Das kann keiner Verstehen.Die das große Geld haben bestimmt nicht.Deshalb hoffe ich das Skandinavien den die Euronen nicht zu stimmen werden.Was in paar Jahren ist interessiert mich nicht,da bin ich Tod.Ein mäkler weniger.Aber mehrere kommen auf die gegen den komischen Euro sind.Nein zum Euro
ja der Euro-Euronen-ist sehr unbeliebt bei mir u.dazu in meiner Gegend überhaupt.Kann wirklich nicht verstehen das man dieses Zeug überhaupt eingeführt hat.Ich habe in der Kürze mehrer Währungssache nun durch.Eingebüßt bis ins unendliche.Das kann keiner Verstehen.Die das große Geld haben bestimmt nicht.Deshalb hoffe ich das Skandinavien den die Euronen nicht zu stimmen werden.Was in paar Jahren ist interessiert mich nicht,da bin ich Tod.Ein mäkler weniger.Aber mehrere kommen auf die gegen den komischen Euro sind.Nein zum Euro
Re: Euro wieder unbeliebt
aus: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_381834" onclick="window.open(this.href);return false;Wer schaut der Fed auf die Finger?
In den letzten Monaten stand die Fed immer wieder in der Kritik. Sie hatte ihr Rettungspaket für den Finanzsektor ein bisschen größer geschnürt als gedacht. Statt 700 Milliarden Dollar verlieh sie zwei Billionen. An wen, wollte sie nicht sagen. Journalisten und Politiker pochten auf Transparenz und wollten wissen, wer das Geld des amerikanischen Steuerzahlers bekommen hat. Bloomberg klagt sogar auf Herausgabe der Informationen.
Im Rahmen des "Freedom of Information Act" (FOIA) ist die Fed zur Beantwortung der Fragen verpflichtet. Doch die Fed weigert sich – vor allem führt sie zwei Gründe an: Zum einen wären dadurch Geschäftsgeheimnisse betroffen, eine Veröffentlichungspflicht sei daher ausgeschlossen. Abgesehen davon würden die angefragten Informationen nur bei der New Yorker Fed vorliegen. Und die sei als regionale Reservebank als Privatunternehmen zu betrachten und unterliege daher nicht dem FOIA.
siehe auch: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_381792" onclick="window.open(this.href);return false;
Reicht das erstmal?
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
Re: Euro wieder unbeliebt
Womit du umschifft hast, konkret zu werden. Entweder willst du dich nicht dazu erklären oder du kannst es nicht. Schade.torsten1 hat geschrieben: Nein, dazu rechne ich mich nicht. Ich rechne mich eigentlich zu gar keinem Kreis. Dazu denke ich schon immer zu selbstständig und würde zu jeder Gruppe an bestimmten Punkten in Widerspruch geraten.
Was auch immer dieser Zionismus-Exkurs soll - ich sage dazu nur: Antisemitismus gibt es links wie rechts.Dass in der von mir verlinkten FED-Dokumentation mehrere diskrete Hinweise darauf enthalten sind, dass es sich bei den benannten Bänkern um Juden handelt, ist mir auch durchaus aufgefallen. Aber danach allein beurteile ich so einen Text nicht. [...] Ich bin nicht sehr optimistisch.
Darum geht es aber nicht. Dieser Text streicht besonders die jüdische Herkunft einiger Akteure hervor. Welchen Zweck das auch haben mag: gute Absichten sind dahinter nicht zu vermuten.
Nur um nochmal festzuhalten: diese Beilage wurde durchweg von einem einzigen Autor produziert, der die religiöse Herkunft der Fed-Chefs hervor hebt. Er hat offenkundige massive Recherchefehler in dem Text. Er beruft sich auf Zeitungsartikel von vor fast 30 Jahren, um seine Thesen zu untermauern, die Fed sei fremdgesteuert.
Der Kopp Verlag ist eine Quelle, die von vorneherein schon höchst fragwürdig ist. Dieser Text ist da keine Ausnahme. Er benutzt das beliebte Verschwörungstheoretikerschema, indem man erstmal ein paar belegte Aussagen vorschiebt, um Seriösität zu suggerieren - und sobald der Leser den Eindruck hat, dass hier knallharte Fakten präsentiert werden, kommen vollkommen aus der Luft gegriffene Behauptungen.torsten1 hat geschrieben:http://info.kopp-verlag.de/news/der-us- ... t-die.html
Wenn man etwas weiter sucht, findet man sogar etwas zur Struktur der Fed:
von http://www.dallasfed.org/educate/everyday/ev4.htmlWho Owns the Fed? Banks that hold stock in the Fed are called member banks. All nationally chartered banks hold stock in the Federal Reserve. State-chartered banks may choose to be members, upon meeting certain standards. However, holding Fed stock is not like owning publicly traded stock. Fed stock cannot be sold or traded. Member banks receive a fixed, 6 percent dividend annually on their stock, and they do not control the Fed as a result of owning this stock. They do, however, elect six of the nine members of Reserve Banks’ boards of directors.
Who owns the Fed then? Although it is set up like a private corporation and member banks hold its stock, the Fed owes its existence to an act of Congress and has a mandate to serve the public. So the most accurate answer may be that the Fed is “owned” by the citizens of the United States.
Also: die Mitgliedsbanken kaufen Anteilspapiere ein und kriegen dafür Zinsen. Man darf die Papiere jedoch nicht handeln und kann auch nicht proportional zum Anteil Einfluss nehmen. Die Amerikaner kennen das wohl nicht, aber das entspricht ziemlich dem Genossenschaftsmodell, nach dem die VR-Banken in Deutschland organisiert sind.
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Organ ... System.jpg
Wie man diesem Organigramm entnehmen kann, werden die Banken in zwei Gruppen gruppiert, und jede Gruppe wählt einen Drittel der Direktoren der jeweiligen Federal Reserve Bank.
Der US-Präsident besetzt aber die Direktoren der oberste Behörde mit Zustimmung des Senats jedoch alleine, und dieses Direktorengremium bestimmt auch jeweils ein Drittel. Dies gepaart mit der Unabhängigkeit des Systems gegenüber der Politik soll wohl verhindern, dass
Nicht ganz zufällig ist die Fed die Blaupause für jedes moderne Zentralbanksystem.
Mit dem Euro hat das zwar schon lange nichts mehr zu tun, aber ich hoffe, damit sind die Klarheiten beseitigt.
Re: Euro wieder unbeliebt
Bitte nimm mich doch einfach mal beim Wort und unterstelle nicht, ich hätte etwas anderes gemeint, als ich gesagt habe. Du kennst mich zwar nicht, wie ich schon merke, sondern steckst mich der Einfachheit halber in eine Schublade, aber auf solche Antworten kann ich empfindlich reagieren.torsten1 hat geschrieben:
Nein, dazu rechne ich mich nicht. Ich rechne mich eigentlich zu gar keinem Kreis. Dazu denke ich schon immer zu selbstständig und würde zu jeder Gruppe an bestimmten Punkten in Widerspruch geraten.
Womit du umschifft hast, konkret zu werden. Entweder willst du dich nicht dazu erklären oder du kannst es nicht. Schade.
So ist es.ich hoffe, damit sind die Klarheiten beseitigt.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
-
Samweis
Re: Euro wieder unbeliebt
Hallo,
der Thread ist zwar schon "kalt", aber falls es doch jemanden interessiert, der sich über das Niveau von Verschwörungstheorien hinaus über die (noch) wichtigste Notenbank der Welt informieren möchte, hier ein guter Einstieg:
http://en.wikipedia.org/wiki/Federal_Reserve_System
http://en.wikipedia.org/wiki/Criticism_ ... al_Reserve
Seit Jahrzehnten tauchen alle Jahre wieder dem 7-10jährigen Wirtschaftszyklus folgend "zufällig" zum Beginn einer Rezession und Baisse wilde Verschwörungstheorien auf über die "private" Natur der FED, eine konspirative, geheime Kontrolle über die FED - und den zwangsläufig daraus folgenden Untergang des westlichen Wirtschaftssystems, Hungersnöte, Bürgerkriege, Hochinflationsphase usw.
Oft werden im Zusammenhang damit physisches Gold, Goldminenaktien bzw. Zertifikate oder "inflationssichere" Fonds angeboten.
Manchen reicht es aber auch, einfach etwas mehr Panik zu erzeugen.
Panik erzeugt Volatilität, und Volatilität kann man an der Börse wunderbar zu Geld machen.
Die Verschwörungstheoretiker arbeiten ja alle ganz uneigennützig...
Viele Grüße
Samweis
der Thread ist zwar schon "kalt", aber falls es doch jemanden interessiert, der sich über das Niveau von Verschwörungstheorien hinaus über die (noch) wichtigste Notenbank der Welt informieren möchte, hier ein guter Einstieg:
http://en.wikipedia.org/wiki/Federal_Reserve_System
http://en.wikipedia.org/wiki/Criticism_ ... al_Reserve
Seit Jahrzehnten tauchen alle Jahre wieder dem 7-10jährigen Wirtschaftszyklus folgend "zufällig" zum Beginn einer Rezession und Baisse wilde Verschwörungstheorien auf über die "private" Natur der FED, eine konspirative, geheime Kontrolle über die FED - und den zwangsläufig daraus folgenden Untergang des westlichen Wirtschaftssystems, Hungersnöte, Bürgerkriege, Hochinflationsphase usw.
Oft werden im Zusammenhang damit physisches Gold, Goldminenaktien bzw. Zertifikate oder "inflationssichere" Fonds angeboten.
Manchen reicht es aber auch, einfach etwas mehr Panik zu erzeugen.
Panik erzeugt Volatilität, und Volatilität kann man an der Börse wunderbar zu Geld machen.
Die Verschwörungstheoretiker arbeiten ja alle ganz uneigennützig...
Viele Grüße
Samweis
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