Das Geheimnis des Torrön / Jämtland / Oberes Kall-Gebiet II

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kanot
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Das Geheimnis des Torrön / Jämtland / Oberes Kall-Gebiet II

Beitrag von kanot »

Da bin ich wieder – mit einem weiteren Bericht. Auch dies ist eine Geschichte, bzw. ein Tourenbericht aus dem oberen Kall-Gebiet in West-Jämtland. Er knüpft gewissermaßen an „Paddlers Paradies“ an und der Leser kann ihn als eine Fortsetzung davon betrachten.

In Wirklichkeit fand diese Tour schon ein paar Jahre, bevor ich den Bericht „Paddlers Paradies“ schrieb, statt. Die euch hiermit vorliegende Geschichte erschien erstmalig im August 2004 in der Vereinszeitschrift des Deutschen Kanu-Verbandes „Kanu-Sport“ unter dem Titel „Das Geheimnis des Torrön“. Der Text war fast derselbe; ich habe nur sehr geringfügige Änderungen vorgenommen.

Da ich glaube, dass „Paddlers Paradies“ bei einigen von euch gut angekommen ist, dachte ich mir, dies sei eine sinnvolle Ergänzung dazu. Bitte entschuldigt das nicht gerade üppige Bildmaterial. Wie ihr dem Bericht entnehmen könnt, hatten wir dann irgendwann ziemliches Pech mit dem Wetter und eine Unterwasser-Kamera hatte ich nicht dabei. Ich habe eine Karte beigefügt, die den Tourenverlauf im Bereich des oberen Torrön zeigt. Eine weitere Karte, welche dazu passt und zeigt, wo überhaupt der See Torrön liegt, findet ihr in „Paddlers Paradies“.

Wie auch bei „Paddlers Paradies“ hatte ich als hauptsächliche Zielgruppe die Kanuten unter den Schweden-Freunden im „Visier“, als ich dies schrieb. Doch auch an diesem Bericht wird die eine oder andere „Landratte“ Gefallen finden – hoffe ich jedenfalls.

So, dann wünsche ich euch jetzt viel Spaß beim Lesen und falls ihr die Tour wirklich nachpaddeln oder das Gelände erwandern wollt, richtig gutes Wetter und wenig „Stechgesindel“.

Peter


Das Geheimnis des Torrön

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Tropf, tropf, tropf und dazwischen immer mal wieder prasselnder Regen auf unser Zeltdach - so ging das nun schon seit zwei Tagen und drei Nächten. Jeder einzelne Knochen im Leib tat uns weh. Natürlich ist es schön, mal einen verregneten Tag im Zelt zu verbummeln – zu lesen, zu schlafen oder einfach nur zu faulenzen, doch selbst die beste Isomatte ist auf Dauer kein vollwertiger Ersatz für eine ordentliche Matratze, wenn man auf hartem Untergrund schlechtes Wetter im engen Zelt abwarten muss. Es reichte uns für dieses Mal, also verpackten wir die ohnehin zum Teil schon nassen Sachen nur sehr nachlässig, beluden das Boot und machten uns auf den Rückweg in die Zivilisation, deren nächster Anlaufpunkt für uns aus dem alten Kombi bestand, den wir etwa 16 Kilometer entfernt an einer leicht zugänglichen Stelle am See geparkt hatten. Ein letzter Blick zurück auf den traumhaft gelegenen Platz an der Mündung des aus Norwegen kommenden Kleinflusses Gaunan, welcher bei diesem Wasserstand sich als prächtiger Wasserfall in den Torrön ergießt, dann legten wir ab. Tiefhängende Wolkenfetzen und Nebelbänke hatten sich auf den dichten Fichtenwald gelegt und ließen ihn jetzt unwirklich und bedrohlich erscheinen. Trotz dieser düsteren Stimmung waren wir uns einig: Früher oder später würden wir hierher zurückkehren.

Die Erlebnisse der letzten Tage gingen mir noch einmal durch den Kopf. Bei strahlendem Sonnenschein hatte unsere Tour auf dem einsamen Torrön-See in West-Jämtland begonnen. Die Abgelegenheit und wilde Schönheit dieser Landschaft am Fuße des naturgeschützten Skäckerfjäll-Massivs hatten uns hierher gelockt. Irgendwann sind Heike und ich mal durch diese Gegend gekommen und hatten uns damals den etwa vierhundert Meter hoch gelegenen und dreißig Kilometer langen See als hochinteressantes Kanugewässer vorgemerkt.

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Nicht viele Leute trifft man hier oben. Natürlich, da gibt es die kleinen Ortschaften am Torrön, die wohl auf der Karte verzeichnet sind, aber tatsächlich nur aus einer Hand voll Häusern bestehen - die meisten davon nicht dauerhaft bewohnt und nur noch als Ferienhäuser genutzt. Es gibt keine Arbeit hier und die Zeiten, wo man noch auf einfache Weise mit der Natur lebte, sind lange schon vorbei.

Es war Mittsommerzeit, als wir auf die schmale Schotterstraße abbogen, welche von Ytteräng am Ostufer des Torrön in nördlicher Richtung verläuft. Nachdem wir Åbränna, Torröedet und zuletzt Sandviken passiert hatten, parkten wir den Wagen bei der Brücke vor der Landzunge Flesnäset. Ein kleiner, sehenswerter Wildbach kommt hier als Wasserfall von den Bergen herunter und fließt unter der Brücke hindurch in den See. Dicht vor der Brücke führt ein, für Geländewagen vielleicht sogar fahrbarer, kurzer Pfad direkt zum Ufer des Sees.

Schwacher Wind kräuselte das Wasser des etwa dreißig Kilometer langen und an dieser Stelle ungefähr vier Kilometer breiten Sees und verhinderte somit den perfekten Spiegel für das auf der anderen Seite liegende Skäckerfjäll. Egal, ich hatte meine Fotoausrüstung sowieso schon wasserdicht verpackt. Es war später Nachmittag und so hatten wir es fast schon eilig, noch die ca. fünf Kilometer bis zur Einmündung des Holdersstömmen zu paddeln, wo wir unsere erste und vielleicht auch noch zweite Übernachtung geplant hatten. Von dort aus wollten wir in die Nordspitze des Torrön fahren, zur Mündung des norwegischen Kleinflusses Gaunan. Auf der Karte hatten wir nämlich etwas Merkwürdiges entdeckt. Dort sollte es eine geheimnisvolle Straße in eigentlich wegloser Wildnis geben. Eine Straße, die weder Ortschaften noch Gehöfte oder andere Straßen miteinander verbindet und einfach nur so in der Landschaft herumliegt – war das etwa ein Fehler der Kartographen?

Die Sonne meinte es gut mit uns und der Wind hatte sich gelegt, als wir Flesnäset umrundeten. Die zwei Kilometer bis zur Halbinsel Kilberget paddelten sich leicht und nach und nach öffneten sich wieder unsere Sinne für die Natur. Kaum hatten wir aber die steilen Klippen von Kilberget erreicht, begann ein plötzlich aufkommender, böiger Wind kurze, harte Wellen auf dem Wasser aufzubauen – kreuzgefährlich an dieser Stelle! Es gibt hier keinen Uferstreifen und die fast senkrecht aufsteigenden Felswände sind weitgehend wie glattpoliert. Im Falle einer Kenterung säuft man hier ab, wie eine Maus in einem Wassereimer, sofern man nicht ein ausgezeichneter Schwimmer ist und zufällig einen Neoprenanzug trägt, um die kalten Wassertemperaturen zu entschärfen. Knapp einen Kilometer paddelt man, bis man in die Bucht Kilbergsviken einschwenken kann. Auf halbem Weg dorthin begannen die ersten Wellenspitzen ins Boot zu schlagen und der Wind drückte uns gefährlich nahe an die Klippen. Kurz und gut – es wurde ein Kampf und wir mussten uns mächtig in die Paddel stemmen, aber dann hatten wir es geschafft. Friedlich und fast windstill lag die Bucht rechts von uns und direkt vor uns im Blick, etwas nördlich der Bucht, der tosende Wasserfall des Holdersströmmen, das erste Etappenziel.

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Nach relativ kurzer Sucherei bauten wir unser Lager in der Spitze der Bucht auf. Bedingt durch den zu dieser Zeit sehr niedrigen Wasserstand des Torrön hatte sich hier ein weiter Sandstrand gebildet und bot nun ideale Zeltmöglichkeiten. Die üblichen Lagerarbeiten hielten uns noch etwas auf und so war es schon fast elf Uhr abends, als wir uns endlich vor dem Feuer entspannen konnten. Die Sonne stand jetzt tief, hatte aber nicht die Absicht, unterzugehen. Wir hingegen verschwanden schon bald nach dem Abendessen hinter dem „Horizont“ unseres Zelteinganges.

Die unerträgliche Hitze im Zelt ließ uns den folgenden Tag früh beginnen. Auf der Karte hatten wir einen Weg parallel zum Holdersströmmen entdeckt; diesen wollten wir auskundschaften und natürlich auch das nähere Gebiet um den Wasserfall. Auf einer alten Karte hatten wir eine blaugepunktete Linie auf dem Wasser gefunden – das Symbol für ein Fährboot, was wohl vor langer Zeit hier einmal seinen Dienst versah. Unter anderem führte eine dieser gepunkteten Spitzen genau in diese Bucht, an eine Stelle zwischen uns und dem Wasserfall. Dort endete, laut Karte, auch der Weg.

Wir gingen am Ufer entlang und mussten dabei über große Steine und Geröllhaufen klettern. Schon von weitem leuchtete uns ein hellgrüner Wiesenfleck mitten aus dem verfilzten Uferdickicht entgegen. Wir lagen richtig; hier fanden wir die Reste eines größeren Bootsanlegers. Verankerungen, Holzplanken, schwere Ketten und allerlei rostiges Eisengerät, teilweise schon mit Moosen überwachsen, lagen im Gestrüpp rechts und links der kleinen Wiese. Zwischen den Steinen - also bei höherem Wasserstand unter Wasser – ragten schwere Rundhölzer aus dem Boden. Wann und wie lange das Boot hier wohl im Einsatz war?

Der Weg war sicher einmal für Fahrzeuge geeignet, doch nun hatte ihn die Vegetation schon fast völlig zurückerobert. Etwas rötliches bewegte sich dort auf ihm in einiger Entfernung. Als wir näher kamen, erkannten wir es als ein Stück Plane, welche den Durchgang in einem Rentierzaun verdeckte und im Wind flatterte. Das Dröhnen des Wasserfalles war jetzt so stark, dass wir schon erheblich lauter miteinander reden mussten. Nicht weit von dieser Stelle zweigt ein Pfad vom Weg ab und führt über eine schmale, leicht desolate Hängebrücke aus Stahl über den Holdersströmmen auf die andere Seite. Ein kräftiger Katarakt an dieser Stelle lässt sie sinnvoll erscheinen, doch zu welchem Zweck hatte man sie einst erbaut? Kein Wanderweg verläuft dort und weder Häuser noch Reste davon gibt es an diesem Ort.

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Auf der anderen Seite fanden wir einen Lagerplatz mit Feuerstelle, gleich dort, wo der Holdersströmmen in den Torrön einmündet. Hier konnten wir am ausgewaschenen Ufer erkennen, das bei höchstem Wasserstand kein Wasserfall mehr vorhanden sein würde. Jetzt allerdings betrug die Fallhöhe etwa drei bis vier Meter und die Breite wohl gut zwanzig Meter. Mit großer Wucht schoss das Wasser in den See und wir mussten uns schon gegenseitig anschreien, um uns zu verständigen. Bei höherem Wasserniveau allerdings, ist dies sicher ein feiner Lagerplatz.

Wieder zurück auf dem Weg, folgten wir diesem nun in nördlicher Richtung, immer am Holdersströmmen entlang. Dieses flussartige Gewässer ist der Ablauf des nördlich vom Torrön, zum Teil schon in Norwegen liegenden Sees Holdern und hat eine Länge von ca. zweieinhalb Kilometern. Es war eine schöne und leichte Wanderung durch eine herrliche Wildflusslandschaft, trotz permanenter Belästigung durch Bremsen und Mücken. Immer wieder gab der Wald den Blick auf das Wasser frei, welches sicher dem einen oder anderen Wildwasserspezi unter den Lesern ein spannendes Paddelerlebnis als sportliche Zwischeneinlage während der Tour bescheren könnte. Auf dem verwachsenen Weg sollte es eigentlich möglich sein, eine Bootskarre einzusetzen. Aber Vorsicht! Unserer Einschätzung nach ist diese Stecke weitgehend nicht für gewöhnliche, offene Kanadier geeignet. Der Weg endet an einer Straße, welche von der anfangs beschriebenen Schotterstraße entlang des Torrön abzweigt und über eine Brücke als Privatweg mit Schlagbaum zu dem Einödhof Edevik führt. Unseren Weg kann man von hier aus nicht mehr mit Fahrzeugen befahren, denn irgendwer hat hier einen Wall aus Steinen errichtet, um die Einfahrt zu versperren.

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Am nächsten Tag paddelten wir bei ruhigem Wasser und brennender Sonne gemächlich dem Ziel unserer Reise entgegen. Der Mann am Bootssteg vor dem einsamen Hof Edevik winkte uns freundlich zu. Manuell betriebene Boote wird er hier wohl nicht oft beobachten können. Die meisten Schweden und Norweger wollen auf den Komfort eines Außenborders nicht verzichten und Wildniscamping ist ihnen zu unbequem. Man fährt `raus, um zu angeln und abends ist man wieder zu Hause oder in der gemieteten Hütte. Der Torrön liegt außerdem weit abseits der gängigen Touristenwege und tauchte meines Wissens bislang in keiner Touristenbroschüre oder Tourenbeschreibung auf. Wer hier paddelte, hatte das Gebiet entweder selbst entdeckt oder durch andere, die zufällig hierher kamen, davon gehört.

Hinter Edevik grasten Schafe auf einer elektrisch eingezäunten Weide. Neugierig blökten sie uns an – wir blökten freundlich zurück. Wir waren guter Dinge – wunderbares Wetter, glattes Wasser und eine großartige, fast unberührte Gebirgslandschaft – so hatten wir es uns vorgestellt!

Schon bald schwenkten wir in die Bucht Hösjöviken ein. Vorbei an teils steinigem und teils moorigem Gelände paddelten wir dann in ihre Spitze, wo wir bei dem Wildbach Hösjöbäcken eine Pause einlegten. Zwar zum bequemen Zelten ungeeignet, ist diese Stelle doch optisch sehr ansprechend und lädt zum Rasten und Angeln ein.

Weiter ging die Reise und schon bald konnten wir auf der gegenüberliegenden Uferseite ein weißes Band erkennen, welches sich durch das Fernglas betrachtet und mit der Karte verglichen als Wasserfall des breiten Baches Binnan herausstellte. Nun waren wir nicht mehr weit von unserem Zielort entfernt, denn das Ende des Sees war in Sicht. Als wir in den schmalen Nordwestzipfel des Torrön hineinpaddelten, konnten wir am gegenüberliegenden Ufer die kleine Hütte beim Rentierzaun, welche ebenfalls in der Karte verzeichnet ist, durch die die Bäume erspähen. Vermutlich ist dies eine der häufig im Samenland zu findenden Renwächterhütten, die von Zeit zu Zeit von den Samen benutzt werden. Am diesseitigen Ufer sahen wir plötzlich etwas weißes, was sich deutlich von der grün-braunen Ufervegetation absetzte – ein Boot. Daneben lag sie: Eine fahrbare, zumindest auf den ersten Blick gepflegte Schotterstraße. Also doch kein Fehler der Kartographen – es gab sie tatsächlich!

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Vor uns lag nun ein weiterer, sehr schöner, dreiteiliger Wasserfall. Wir waren am Zielort angelangt, dies war der Gaunan. Rechterhand vor dem Fall fanden wir flaches, sandiges Ufer vor, dahinter feuchtes, leicht sumpfiges Gelände mit einem Bach. Auf einem leicht erhöhten, flachen Platz genau gegenüber des Wasserfalles richteten wir uns ein, denn von hier aus war er sowohl noch gut zu sehen, als auch in einer erträglichen Lautstärke zu hören. In den kommenden zwei Tagen wollten wir von hier aus die nähere Umgebung zu Fuß erkunden und natürlich eingehend diese seltsame Straße untersuchen – so hatten wir es geplant.

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An diesem Abend begann es zu regnen – den Rest der Geschichte kennen Sie. Was hat es nun aber mit der Straße auf sich, die da mitten in der Vildmark einsam vor sich hin träumt? Bei diesem Dauerregen hatten wir leider jegliches Interesse daran verloren, sie zu erkunden. Einige Kilometer stromaufwärts liegt ein einsames Gehöft. Wir vermuten, dass die Straße angelegt wurde, um einen unbefahrbaren Flussabschnitt zu umgehen und man auf ihr mit einem dieser kleinen Allradfahrzeuge von Boot zu Boot reist.

Die endgültige Aufklärung dieses Geheimnisses und die Erforschung des Geländes entlang des gesamten wilden Westufers des Torrön überlasse ich aber Ihnen. Andererseits – auch in uns brennt noch die Neugierde. Gut möglich, dass wir uns dort irgendwann mal am Fuße des Skäckerfjälls treffen und dann vielleicht zusammen einen kräftigen Vildmarks-Kaffee trinken.
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guesch47
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Beitrag von guesch47 »

:fahne: .....einfach Klasse...kanot....wie weiter-?- :holz:
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wölfchen
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Beitrag von wölfchen »

Oh man, echt klasse! Superschöne Bilder und einfach toll geschrieben. Macht die Sehnsucht, die schon seit mehreren Wochen in mir Nagt, nur noch größer.

Hoffe, dass Du von Zeit zu Zeit immer mal wieder solche tollen Berichte hier einstellst.

LG Wölfchen
guesch47
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Beitrag von guesch47 »

......wie wahr....weiter nur.Ich werde noch einige Zeit verbringen müssen das wir Härjedalen richtig sehen können.
:fahne:
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kanot
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Mein Bericht

Beitrag von kanot »

Vielen Dank! Es freut mich immer sehr, wenn ich höre, bzw. lese, dass die Geschichten, die ich in der Regel im Sommer bis Herbst erlebe, dann meist in der dunklen Jahreszeit "ausbrüte", doch dem einen oder anderen etwas geben. Natürlich brauchen sie Substanz; nur eine flotte Erzählweise schafft noch keine gute Geschichte, denke ich. Von daher muss auch vorher etwas Besonderes erlebt werden; etwas, das andere auch gerne erleben würden, oder schon so ähnlich erlebt haben.

Deshalb werde ich auch erst dann etwas veröffentlichen, wenn ich meine, dass es dies auch wert ist. Aber keine Angst, hier "ticken die Uhren" manchmal etwas anders als in Deutschland; da begegnen einem schon ab und an - gemessen an deutschen Massstäben - ungewöhnliche Dinge. Ausserdem habe ich auch noch ein paar Geschichten - fix und fertig geschrieben - auf Lager. Wenn mir diesen Sommer über nichts Berichtenswertes "über den Weg läuft", greife ich auf meinen "Fundus" zurück. Im Herbst werdet ihr dann sehen, was es denn nun geworden ist.

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Baum mit Bart

Bis dahin nochmal vielen Dank für das Interesse an meinem "Geschreibsel"!

Peter
"Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin."

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