Stressigster Beruf: Lehrer

Antworten
sysco
Beiträge: 192
Registriert: 5. September 2007 10:07

Stressigster Beruf: Lehrer

Beitrag von sysco »

Die Berufsgruppe der Lehrer ist in Schweden am stärksten von Stress betroffen. Dies belegt eine Untersuchung, die das Statistische Zentralamt im Auftrag der Zeitschrift „Du och Jobbet“ (Du und der Arbeitslatz“) erstellt hat. Demnach werden an Lehrer zu hohe Anforderungen gestellt, während sie andererseits über sehr geringe Möglichkeiten verfügen, ihre Situation zu beeinflussen. 26 Prozent der Lehrer in der gymnasialen Oberstufe und 25 Prozent der Lehrer in der Unter- und Mittelstufe arbeiten laut der Untersuchung unter hoher Anspannung und finden sich von Kollegen und Vorgesetzten vielfach im Stich gelassen. Zu den am stärksten von Stress betroffenen Berufsgruppen zählen neben den Lehrern Kranken- und Hilfsschwestern, Hebammen, LKW-Fahrer und Verkäufer in Geschäften des täglichen Bedarfs. (Quelle: Radio Schweden)


Zumindest beim letzten Beruf kann ich das durchaus nachvollziehen. Die arbeiten sehr schnell und zackig. Die stehen der Geschwindigkeit, die ich aus DE kenne, nicht nach. Manchmal habe ich sogar den Verdacht, die machen hier noch flotter.

Von daher, die hohe Effizient der schwedischen Wirtschaft wohl eine Mischung aus langsamen und schnellen Berufen. Sonst ließe sich das auch nicht wirklich erklären.
Advertisement
nightbow
Beiträge: 350
Registriert: 16. Juni 2007 21:21

Beitrag von nightbow »

(gelöscht)
Zuletzt geändert von nightbow am 2. September 2009 13:28, insgesamt 1-mal geändert.
sysco
Beiträge: 192
Registriert: 5. September 2007 10:07

Beitrag von sysco »

Ich habe hier im Forum schon mal gelesen, daß es sehr geschätzt wurde, daß man irgendwo in der Mitte Schwedens in einer Kleinstadt ganz gemütlich an der Kasse alles einpacken konnte und auch mal einen Tratsch hielt.
Nun, bisher habe ich sowas wohl in Klein- als auch in Großstädten kaum erlebt. Ich musste bisher zu normalen oder Stoßzeiten eher flotter meine Sachen wegräumen, als in DE. Wenn sogut wie niemand da ist, da ist es eine andere Sache - nur ist das zielmich selten, abends oder irgendwann zwischendurch. Aber generell würde ich sagen, muss es eher flotter gehen als in DE. Ob die nun Druck bekommen oder schneller mit der Arbeit fertig sein wollen, wäre jetzt wohl die entscheidende Frage.
sysco
Beiträge: 192
Registriert: 5. September 2007 10:07

Beitrag von sysco »

Mal eine Meldung in die andere Richtung

Arbetssjukdomar minskar kraftigt
Antalet anmälda arbetssjukdomar minskar kraftigt och har i princip halverats de senaste fem åren. Det visar ny statistik från Arbetsmiljöverket som presenteras i dag. 2008 anmäldes 10.700 fall till försäkringskassan en minskning med 10 procent sedan året innan och en halvering jämfört med för fem år sen. Framför allt är det arbetssjukdomar som orsakats av belastningsfaktorer eller psykosociala förhållanden som minskat konstaterar verket. De båda orsakerna står för hälften respektive 20 procent. (Quelle: Radio Schweden)

Wenn ich jetzt richtig übersetze, heißt es, daß sich Krankschreibungen aufgrund von Arbeitsbelastungen die letzten 5 Jahre halbiert haben. Ob wirklich weniger Stress da ist oder eine größere Angst um den Arbeitsplatz oder was auch immer, ist dann eine andere Frage.
Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast