Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

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Karsten
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Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Karsten »

Schweden hat den Ruf, zu den führenden IT-Nationen zu gehören. Dass dies nicht von ungefähr kommt und dieser Segen auch ein Fluch sein kann, beweist der Umstand, dass alle acht Minuten die Identität eines Schweden gekapert wird...

Weiterlesen:

http://schwedenstube.de/die-dunkle-seit ... -schweden/

(Quelle: Radio Schweden)

Viele weitere Nachrichten aus Schweden:

http://www.schwedenstube.de/schweden-in ... chrichten/
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karl69
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von karl69 »

Da wären wir schon wieder beim Thema:

http://sweforum.schwedenstube.de/schwed ... 31532.html

Ich muss ehrlich sagen, dass ich manchmal die schwedische Mentalität nicht verstehe. Wo ist der schwedische Pragmatismus?
Hier wird an einem Prinzip festgehalten, welches offentsichtlich total anachronistisch ist und gigantische Probleme für alle Bürger mit sich zieht. Anstatt neue Gesetze auf den Weg zu bringen, die das Problem angehen, ist man viel lieber damit beschäftigt, Bargeld den Garaus zu machen...
Die Schweden können sich die nächsten Jahre auf einiges gefasst machen...
calle
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von calle »

Na ich weiss nicht die Sache mit der Identiteskaperung wird ganz schön hoch gespielt, gegen Naivität ist wirklich kein Kraut gewachsen, das ist kein System sondern ein ganz persönliches Problem. Bauernfänger und Taschendiebe gibt es schon solange man denken kann, nur die Metoden ändern sich etwas, wäre ja auch dumm immer dass Gleiche zu versuchen. Dazu gehört übrigens auch das Ausrauben, wenn man in den Urlaub fährt, die Masche hat doch wirklich schon einen langen Bart und sollte sich langsam rumgesprochen haben.
Übrigens wo ist das Problem, wenn man sieht, ob jemand Steuern bezahlt, im Moment scheint in Europa ja wohl das gegenteilige Problem zu bestehen, nämlich die, die keine Steuern zahlen, obwohl sie es vielleicht mal sollten.
Framsidan
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Framsidan »

siltal hat geschrieben:hallo,

zu diesem thema fällt mir eine "nette" geschichte aus unserem kleinen dorf ein. zwei nachbarn sind jeweils zusammen mit ihren familien und ihren wohnwagen in urlaub gefahren. es ist ein leichtes über die autonummern bei transportstyrelsen via smartfon den wohnort herauszubekommen. übers smartfon gibt es mehr infos als übers internet (warum auch immer). Als sie dann nach hause kamen, waren die häuser ausgeräumt. das öffentlichkeitsprinizp macht vieles leichter. auch kriminellen. Und ansonsten ist es ein sport vieler schweden, die autonummern zu kontrollieren und dabei auch gleich zu checke,n ob der nachbar seine steuern auch alle pünktlich bezahlt hat.

schöne grüsse
siltal
Siltal ich kenne keine Leute die es zum Sport haben dass sie Autonummern prügen und ob der Nachbar seine Steuern zahlt.
Fragte auch meinen GG und der kennt auch keine die das tun.
Hast du das geträumt?
karl69
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von karl69 »

Framsidan hat geschrieben:
siltal hat geschrieben:hallo,

zu diesem thema fällt mir eine "nette" geschichte aus unserem kleinen dorf ein. zwei nachbarn sind jeweils zusammen mit ihren familien und ihren wohnwagen in urlaub gefahren. es ist ein leichtes über die autonummern bei transportstyrelsen via smartfon den wohnort herauszubekommen. übers smartfon gibt es mehr infos als übers internet (warum auch immer). Als sie dann nach hause kamen, waren die häuser ausgeräumt. das öffentlichkeitsprinizp macht vieles leichter. auch kriminellen. Und ansonsten ist es ein sport vieler schweden, die autonummern zu kontrollieren und dabei auch gleich zu checke,n ob der nachbar seine steuern auch alle pünktlich bezahlt hat.

schöne grüsse
siltal
Siltal ich kenne keine Leute die es zum Sport haben dass sie Autonummern prügen und ob der Nachbar seine Steuern zahlt.
Fragte auch meinen GG und der kennt auch keine die das tun.
Hast du das geträumt?
Darum geht es nicht... Es geht darum, dass diejenigen die es tun wollen, aus reiner Neugier oder kriminellem Interesse, es tun können,da die aktuelle veraltete schwedische Gesetzgebung es möglich macht.
Auch wenn Du niemanden kennst der so etwas macht, brauchst Du hier den anderen keine Träumereien zu unterstellen...
Ganz davon abgesehen, werden vermutlich die wenigsten die Du fragst, auch zugeben, dass sie rumschnüfflen ;)

Gruß

Karl
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Lukä
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Lukä »

Andere Länder, andere Sitten...
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karl69
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von karl69 »

siltal hat geschrieben:hallo nochmal,
Dass sich Skatteverket ausserimstande sieht, die falsche Adresse zu löschen, ohne eine neue, korrekte Adresse der zu löschenden Person (die die Adresse, welche zu löschen wäre, ja gekapert hat) zu haben, bezeichnet doch das Behördenmikado. Um das Problem zu diskutieren gibts dann zeitnah im Herbst ein möte.
l

Im Herbst... Das nenn ich auch "zeitnah"... Naja für schwedische Verhältnisse zumindest... :D
Wenn das nicht so ernst wäre, könnte man ja wirklich darüber lachen, wie unbeholfen schwedische Behörden mit dem Problem umgehen. Willkommen im 21. Jahrhundert !...


Karl
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Gislaveds Tjej
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Gislaveds Tjej »

Nach der neuesten, von der Polizei vorgelegten Statistik wurden 2014 in Schweden 67.000 Fälle angezeigt*, bei denen die Nutzung einer fremden Identität im Spiel war. Zum Vergleich: In Deutschland gab es laut Kriminalstatistik im gleichen Zeitraum noch nicht einmal 50.000 solcher Fälle**. Und das bei einer zehnfach größeren Bevölkerungszahl. Wie kann es zu einer solch großen Diskrepanz kommen?
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=6222716

Ja, Schweden ist weit voraus im Umgang mit der modernen Technik und hat mit den heutigen Problemen zu kämpfen. Ein persönlicher Laptop oder gar I-Pad am Arbeitsplats oder in der Schule ist hier normal. Da will auch gerne Deutschland hin und so was wie eine "Personnummer" gibt es doch bereits im Anfangsstadium (diese enorm lange Nummer vom Finanzamt, die sich keiner merken kann). Nun hören sich die 50 Tausend Fälle gebenüber 80 Millionen Leuten wirlich besser an als die 67 Tausend von 10 Millionen, aber auch diese geringe Zahl sagt aus: ja, es ist ebenso möglich in Deutschland! Sie wird noch steigen.

Schliesslich stehen wir erst am Anfang der Globalisierung und Technolisierung.

Es ist manchmal echt seltsam. An manchen Stellen fühle ich mich um 20 Jahre zurückversetzt in Schweden und an anderen Stellen wieder so weit voraus an Jahren. Spannend diese Zukunft!

:bowler:
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karl69
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von karl69 »

Hallo Gislaveds Tjej,

danke für deinen Input...Ich kann diesen Kontrast genau nachfühlen...

Auf der einen Seite ist Schweden sehr fortschrittlich bei der Einführung neuer Techniken.

Auf der anderen Seite ist mir der Umgang der Schweden mit diesen neuen Techniken viiiel zu unkritisch (nach dem Motto "irgendwer wird sich schon mit dem Thema auseinandergesetzt haben und für OK befunden haben").
Ich glaube diese Denkweise ist dem Umstand geschuldet, dass der schwedische Staat eigentlich sehr bevormundend ist und sich im Prinzip auf allen Ebenen einmischt und die Geschicke seiner Bürger lenkt/bestimmt.
Ein bisschen so wie in der DDR damals... ;-)

Beispiele habe ich eigentlich zu Hauf:

- Abschaffung des Bargelds:

Wird von den Banken als absolut fortschritlich gepriesen. Dass der Bürger dadurch -komplett- gläsern wird, schert niemanden.
Meine schwedische Frau wurde letztens bei Handelsbanken tatsächlich gefragt, woher das Geld kommt, als sie 4000 SEK auf ein Konto einzahlen wollte. Geht's noch ?!?
Und ausserdem: Was passiert eigentlich wenn alle IT-Systeme durch einen Crash lahmgelegt werden? Wird dann in Kanelbullar und Köttbular gezahlt?

- Kein Steuergeheimnis:

Diese durchaus lobenswerte Idee macht Sinn bei Politikern und hohen Beamten. Das war auch damals die Anfangsidee...
Dass das jedoch auf Hinz und Kunz ausgeweitet wurde, ist absolut unverständlich und der Staat bzw. das Finanzamt macht sich damit jeden Svensson zum Handlanger.

- Laptops und Tabs werden von den Kommunen Kindern kostenlos zur Verfügung gestellt:

Bei unseren Kindern in der Schule wurden ausschließlich Geräte der Firma Apple zur Verfügung gestellt.
Auf die Idee nachzufragen, was Apple damit bezweckt, dass es kostenlos Geräte an Kommunen verschenkt und teilweise komplette Behörden beschenkt, auf diese Idee ist in meiner Umgebung nur einer gekommen: moi :-)
Aber gut... Einem geschenkten Gaul schaut man halt nicht ins Maul...

- Firmen haben das Recht beim Einwohnermeldeamt Daten der Bürger abzufragen und praktisch nach Belieben einzusetzen:

Das ufert in Schweden komplett aus. Kein Wochenende vergeht, an dem in einem Boulevardblatt mal nicht die 25 reichsten Schweden aus jeder Stadt zusammengefasst mit Adresse und Jahresgehalt auftauchen.
Ich halte eine solche Vorgehensweise für absolut verantwortungslos und sogar gefährlich. Obwohl sie mich nicht betrifft ;-)


Bevor hier der falsche Eindruck entsteht ich könnte technikfeindlich sein. Mit Sicherheit nicht... Ich bin in der IT-Bransche tätig.


Gruß


Karl
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Lukä »

Ja, und sich hier darueber aufzuregen bringt es total. Die Möglichkeiten sind hier die selben, wie in Deutschland.

- hinnehmen
- ändern
- vor Aufregung an Herzinfarkt sterben
- wieder zurueckwandern
- gar nicht herkommen
- vorher informieren
- vor Aufregung an Herzinfarkt sterben
- entspannen
- "das unkritische Volk" missionieren
- entspannen
- oder an einem Herzinfarkt sterben
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calle
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von calle »

:laughter: nett Lukä.
Wo ist denn eigentlich das Problem? Doch wohl nur da, das hier etwas diskutiert wird, wo sowieso keiner !! aus dem Forum etwas dran ändern wird, Karl und Sital glaubt Ihr wirklich, Schweden mit Eurren Bemerkungen hier zu bewegen zu können, oder warum die Aufregung und manche Beleidigung? Dabei gibt es doch ganz einfache und auch viel erfolgversprechende Wege: man wendet sich an die zuständigen Behörden, macht eine wohlüberlegte auf Fakten beruhende Eingabe mit evtl. möglichen durchzuführenden Lösungsvorschlägen. Stammtischgespräche dagegen finden selten Ihren Weg vor die Kneipentür. Das sich im Moment die Ereignisse überschlagen bestreitet wohl niemand aber wer aus der IT-Branche kommt weisst doch sowieso, das der Mensch schon länger völlig gläsern ist - auch in Deutschland, aber ich denke auch sonst ist niemand so naiv das noch anzuzweifeln. Der Unterschied ist wohl eher: hier hat man schon vor längerem mit diesem Versteckspielen aufgehört. Warum auch nicht, geheim muss nur bleiben, was das Licht scheut.
Hier in Schweden ist Politik ist für jeden offen, aber solange man es nur schafft sich selber und kleine Kreise von der eigenen Idee zu überzeugen, muss man leider schmerzhaft die Nachteile einer Demokratie erkennen.
Ich denke, wir stehen heute überhaupt erst am Anfang des gläsernen Menschen. Der Verkauf von im Net kommunizierenden Medien steigt weiter explosionsartig an. Jeder stellt freiwillig sein Privatleben zur Schau, das hat gewisse Konsekvenzen. Da jemanden vor Identitätsdibstahl schützen zu wollen, ist wirklich keine einfache Aufgabe mehr und manche Kriminalarbeit wird hier auch tatsächlich als wichtiger angesehen.
Framsidan
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Framsidan »

Eine Frage Karl 69 wohnst du in Schweden? Falls ja warum bist du hierher gezogen wenn es so schrecklich ist? Oder bist du nur so besorgt um uns?
Aber ich kann dich da beruhigen, uns geht es gut. Aber vielleicht weisst du ein Land wo alles Gold ist.
karl69
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von karl69 »

calle hat geschrieben::laughter: Warum auch nicht, geheim muss nur bleiben, was das Licht scheut. (...)
Du kannst ja die PIN deiner Bankkarte auf ein T-Shirt drucken lassen und damit auf der Straße herumlaufen, wenn Du der Meinung bist. :D

Jeder sollte für sich entscheiden können, was er an Infos über sein Privatleben (dazu gehört auch das Einkommen) preisgibt und was nicht und in Schweden hat man diese Wahl eben -nicht-.

Gruß

Karl
Skandinavienfreund
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Skandinavienfreund »

Ich finde dieses Prinzip eigendlich ganz gut.
Bei den Verdiensten finde ich diese Transparenz ganz gut und denke das viele die sich über andere Mitarbeiterverdienste informieren, und das eher auf der Suche nach einem AG um so die Zahlungsmoral dessen auszuleuchten. Ausserdem wird so ein Einkommensgleichgewicht hergestellt wonach sich AN und AG orientieren.
Mit den Fenstersitzern die Fahrzeugkennzeichen beobachten. Ich wünschte mir das es sowelche beim Einbruch bei uns gegeben hätte, dann währe wenigstens ein Zeuge gewesen. Vielmehr ist die Masche der Ferienhausangebote interessant. Jedes Inserat von deutschen Vermietern ist in der nicht vermieteten Zeit eine Einladung zum Hausbesuch.
Mit der Steuer sehe ich das so. Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, der brauch auch keine Angst oder Sorge haben. Vielmehr ist doch gut den Spähern ein Vorbild zu sein.
Skandinavienfreund
Wenn's alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.
karl69
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von karl69 »

Framsidan hat geschrieben:Falls ja warum bist du hierher gezogen wenn es so schrecklich ist?
Nun ja, ich hatte ich nicht die Wahl, da ich mit einer Schwedin verheiratet bin. :-flagg

Aber das ist eine typische Reaktion: Wer Sachen kritisch hinterfragt, wird gefragt "warum bist Du überhaupt hier?".
Das ist eben einfacher als sich mit etwas auseinanderzusetzen.
Interessant finde ich da, dass anscheinend viele Deutsche die in Schweden wohnen weitaus intoleranter gegenüber Kritik an Schweden sind, als die Schweden selbst.
Framsidan hat geschrieben: uns geht es gut.
Da bin ich ja beruhigt :D Aber wen meinst Du mit "uns"?
Framsidan hat geschrieben: Aber vielleicht weisst du ein Land wo alles Gold ist.
Seufz... Ich geb's auf...

Gruß

Karl
Framsidan
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Framsidan »

Wen ich mit uns meine? Natürlich meinen GG (Göttergatte) .
Was die Schweden zu deiner Kritik immer sagen, ja Karl ich glaube du willst das lieber nicht wissen.
Du hättest doch deine Schwedin auch mit nach Deutschland nehmen können.......
Framsidan
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Framsidan »

Skandinavienfreund deshalb versucht die Polizei immer die Leute für "Grannsamverkan" zu interessieren. Diese dunklen Gestalten in Wohngegenden oder Ferienhausgegenden haben es etwas schwerer wenn auch die Leute aufpassen.

Meine Nachbarn über mir geben mir z.B. immer Bescheid wenn sie wegfahren. Da hat man dann auch ein auge auf deren Wohnung. GG holt dann die Zeitung usw.
Ein paar Jahre kamen wir uns schon als die Briefkastenleerer vor hier ;) aber nun sind es weniger da einige ausgezogen sind.
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Framsidan »

Nun ist es ja nicht so dass mir alles in Schweden gut gefällt und ich habe auch schon im Laufe der vielen Jahre hier über einiges gemeckert aber ich meckere nicht nur.....

Wenn man so a<ngst vor dem Öffentlichkeitsprinzip hat, warum geh tman überhaupt ins Internet? Oder hat ein Handy? Überall wo du bist kannst du mit deinem Handy geortet werden.

Dass ma<n die Adresse des Fahrzeighalters erfahren kann, ist das so schlimm? Stellt euch vor euch streift ein anderes Auto z.B. und der/die haut ab. Reagiert man da schnell und merkt sich die Nummer so kann auf jeden Fall der Übeltäter erwischt werden. Oder wäre es euch lieber dass ihr selber für die Kosten aufkommen solltet?

Dass die Handelsbank wegen dem Geld fragte, ja das müssen sie ab einer bestimmten Summe. Schwarzgeld ist halt nicht so beliebt.
Denkt an das viele Schwarzgeld der Deutschen in der Schweiz und früher auch in Österreich.

Der deutsche spioniert auch ganz Europa aus, doe sind da um keinen Deut besser da als die Amerikaner.

Es gäbe da sooooo viele Beispiele über das was wir gut oder schlecht finden.

Framsidan
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Gislaveds Tjej
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Gislaveds Tjej »

karl69 hat geschrieben:Meine schwedische Frau wurde letztens bei Handelsbanken tatsächlich gefragt, woher das Geld kommt, als sie 4000 SEK auf ein Konto einzahlen wollte. Geht's noch ?!?
Wurde da nachgefragt, warum sie es wissen wollen? Ich würde jetzt darauf tippen, dass sie etwas angeben wollten, damit man später selbst weiss, woher das Geld kommt. Kann ja ab und an ganz praktisch sein.

Ansonsten gibt man doch in DTL bei einer Einzahlung auch immer an, für welchen Zweck das bestimmt ist resp. in welcher Verbindung das steht. Finde ich jetzt nicht so befremdlich.
Framsidan hat geschrieben:Oder hat ein Handy?
Aus Prinzip habe ich nie das Neueste vom Neuesten, sondern immer alte Modelle. Ich hatte es auch in DTL sehr oft aus. Hier in Schweden allerdings ist es immer an, weil es Dinge gibt, wo man erreichbar sein muss, ansonsten kann man wieder sehr lange auf etwas warten.

Im Gegensatz ruft auch nicht ständig der Chef an und verlangt, dass man zusätzlich zur Arbeit kommt wie es in DTL der Fall gewesen wäre. Es lebte sich dadurch viel ruhiger.

:bowler:
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calle
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von calle »

Sozialer Neid, kann natürlich auch sozialer Ansporn sein. Bei einer Volksbefragung hier in Schweden hat man überraschend festgestellt, dass auch den wohlhabenden Schweden weniger Ihre Geldpräsens (in Form von Vorzeigeatribute) wichtig war sondern vielmehr die Zugehörigkeit und Annerkennung betont nicht Ausgrenzung aus der übrigen Gesellschaft. Neureichamüren sind hier nicht so üblich wie in anderen Ländern, vielleicht trägt da wirklich eine gewisse Jahrelange sozialistische Erziehung Früchte. Vielleicht empfindet man sich auch als peinlich, wenn man wie in etlichen Ländern üblich mit seinem Vermögen protzt. Eine gewisse entschuldigen Geste bei der Oberschicht ist nicht ungewöhnlich. Darum wird es aber auch nicht als schlimm empfunden, wenn jemand wiess, wie es hinter den Kulissen aussieht. Ausserdem soooo wie hier dagestellt stimmt es übrigens nicht. Man ist nämlich in Wirklichkeit garnicht transparent im Internet. Jede Kreditauskunft kostet Geld und Du wirst als "Erkundeter" auch benachrichtigt, wer was wissen wollte. Da gibt es nämlich die billigen wenig ausagenden Auskünfte und die teueren ausführlichen. Warum diese Kreditauskünfte ist auch leicht zu erklären: leider sind Geschäftspraktiken vieler Käufer egal ob Privat oder Firma inzwischen so dubios das dem Verkäufer nicht mehr sichergestellt ist, das er sein Geld bekommt, einfacht, weil der Geschäftspartner völlig überschuldet ist. Und das kommt viel!! häufiger vor als man vielleicht denkt. Durch eine Auskunft ist es recht einfach abzuschätzen, ob man sein Geld sehen wird, oder ob die Forderung vor dem Gerichtsvollzieher landen wird. Ich muss auch sagen, ich habe noch nie!!! eine Auskunft über mich von einem nur Neugierigen einfordern sehen. Ob ich meine Steuer bezahle kann man auch nur in meiner Aktienbolag sehen, nicht in meinem privaten Firmenteil. Mich würden ja wirklich mal diese ständig zitierten Internetzugänge interessieren, wo ich nur so, meine Mitmenschen bis aufs Unterhemd ausspionieren kann. Wer schickt mir mal so einen Link?
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Gislaveds Tjej
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Gislaveds Tjej »

siltal hat geschrieben:Um zum Thema des THRAEDS zurückzukommen: Der schwedische Staat ermöglicht es allen Leuten an private staatliche Daten zu kommen, gegen deren Weitergabe/Verkauf und Veröffentlichung die Betroffenen keine Möglcihkeiten haben diese zu verhindern. Und der (Zwangs-)Datenerheber macht damit auch noch Profit!!!
Man kann auch dagegen widersprechen. Wer keine Werbung haben will, wird sie auch nicht bekommen.

Mich wundert es, dass ich mehr Phishingsmails auf deutsch bekomme neben englisch und so gar keine auf schwedisch!

Ja, ich weiss, weil ja die Notwendigkeit gar nicht besteht, da man ja alles einfach so aus dem Internet haben kann. Jedoch ist es nicht so einfach, alles haargenau zu erfahren, wenn man selbst keine Personnummer hat resp. in einem Verein Mitglied ist. Man erfährt nur Teile, aber nicht alles. Zumindest ist es bei mir so, wo ich mich mal auf die Suche machte. Aber diese Teile sind nichts weltbewegendes.
siltal hat geschrieben:was machst du denn wenn du weisst wer dich da umbringen wollte? Selbstjustiz???? oder polizei melden???
Definitiv der Polizei melden! Bin ich lebensmüde? Okej, dann könnte das auch mit der Selbstjustiz klappen. Nein, Spass beiseite. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Zu jedem Nachteil in Schweden wird sich auch ein Nachteil in Deutschland finden lassen. Die "Anonymität" des Täters kann ihn doch erst zum Täter werden lassen anstatt die Kenntnis um seine Person. Somit wäre dies auch wieder "schützend". Man denke da, wie viele Streiche es bei Lausbuben gab, die aber aufgedeckt wurden, weil die Dorfgemeinschaft sich kannte. Da brach keiner beim Nachbarn einfach mal so ein.

:bowler:

P.S. Dagegen finde ich die Schufa-Sache in DTL krimineller. Ich wurde dazu genötigt(! es gibt keinen Rechtsanspruch darauf), eine Auskunft zu geben, als ich eine Wohnung mieten wollte, ansonsten hätte ich sie nicht bekommen. Zudem überwacht keiner die Schufa, sondern sie arbeiten privat und bestimmen, wie lange dort etwas zu stehen hat!!! Auch wenn es falsch und zu deinem Nachteil ist! Du musst dann beweisen, dass dem nicht so ist und sie geben dir keine Garantie, auch die Fehler zu beheben. Man sollte darauf stets ein Auge haben, was sie da einschreiben! Denen werden auch einfach so die Daten gegeben - ohne deine Zustimmung - weil die Firmen an zahlungsfähigen Kunden interessiert sind.

@ calle

http://www.upplysning.se/vanliga-fragor ... rsonnummer
http://personnummer.se/

Ansonsten einfach dich mal selbst im Internet suchen ;)
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Framsidan
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Framsidan »

Mich würde auch interessieren wo du alle privaten Daten erfährst?

Und wenn sich jemand über mich Auskunft einholt dann kriege ich auch Bescheid. Und das ist in meinem fast 36 jährigem a<ufenthalt nicht oft passiert. Ausser man tätigt einen grösseren Einkauf, wie z.B. Womo oder wenn man ein Abo bestellt.

Aber ich frage mich auch welche Nachbarn oder Bekannte du hast die alles nachfragen? Ich habe das Gefühl dass du überall was siehst, auch dort wo nix ist.
Siltal hast du eigentlich schon was positives entdeckt in Schweden?

Framsidan
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von calle »

Danke für den Link wenn das alle Daten über Mitmenschen sind, dann weiss ich wirklich nicht, wo eigendlich ein Problem zu finden ist. Ich dachte bei dieser langen Diskussion ginge es um was spannendes.
maxe1
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von maxe1 »

Hallo Leute, tolles Thema, wenn auch schon etwas älter der Thread :- )
Ganz erlich gesagt, mich stört es auch etwas das jeder Hansel, alles ( oder zumindest viel ) via Internet über einen ansässigen Bürger erfahren kann. In anderen Ländern völlig undenkbar, aber in Schweden voll normal. Ich frage mich, warum setzt Schweden seine Bürger einer derartigen Gefahr so leichtfertig aus ?
Nach 2 Einbrüchen bei uns habe ich mir die Mühe gemacht und Hitta, Eniro, Ratsit und Merinfo angeschrieben - mit der Bitte meine Daten nicht zu veröffentlichen.Hat dann auch bei fast allen geklappt, bis auf Merinfo, die sind zäh....sagen Dir das Sie die Daten von Staatlichen Einrichtungen bekommen und ich soll sie dort zuerst löschen lassen. Dann Skatte angeschrieben - die antworteten und verweisen auf das Statens Personadressregister ( SPAR ). Dann SPAR angeschrieben und die sagen Skatteverket ist zuständig :- ))
Nun muss ich sagen ich liebe ja Schweden, aber bei den Behörden müsste mal jemand mit dem Knüppel durchgehen damit sie aufwachen....
Ist alles schon eine Weile her. Nun gibt es ja seit Kurzem die neue EU Datenschutzverordnung.
Wundere mich ob die was ändern wird ???

Interessant mal über Eure Erfahrungen zu lesen ....

Grüße Euch !... der Maxe
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von maxe1 »

Hallo Leute, tolles Thema, wenn auch schon etwas älter der Thread :- )
Ganz erlich gesagt, mich stört es auch etwas das jeder Hansel, alles ( oder zumindest viel ) via Internet über einen ansässigen Bürger erfahren kann. In anderen Ländern völlig undenkbar, aber in Schweden voll normal. Ich frage mich, warum setzt Schweden seine Bürger einer derartigen Gefahr so leichtfertig aus ?
Nach 2 Einbrüchen bei uns habe ich mir die Mühe gemacht und Hitta, Eniro, Ratsit und Merinfo angeschrieben - mit der Bitte meine Daten nicht zu veröffentlichen.Hat dann auch bei fast allen geklappt, bis auf Merinfo, die sind zäh....sagen Dir das Sie die Daten von Staatlichen Einrichtungen bekommen und ich soll sie dort zuerst löschen lassen. Dann Skatte angeschrieben - die antworteten und verweisen auf das Statens Personadressregister ( SPAR ). Dann SPAR angeschrieben und die sagen Skatteverket ist zuständig :- ))
Nun muss ich sagen ich liebe ja Schweden, aber bei den Behörden müsste mal jemand mit dem Knüppel durchgehen damit sie aufwachen....
Ist alles schon eine Weile her. Nun gibt es ja seit Kurzem die neue EU Datenschutzverordnung.
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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von maxe1 »

Hallo Leute, tolles Thema, wenn auch schon etwas älter der Thread :- )
Ganz erlich gesagt, mich stört es auch etwas das jeder Hansel, alles ( oder zumindest viel ) via Internet über einen ansässigen Bürger erfahren kann. In anderen Ländern völlig undenkbar, aber in Schweden voll normal. Ich frage mich, warum setzt Schweden seine Bürger einer derartigen Gefahr so leichtfertig aus ?
Nach 2 Einbrüchen bei uns habe ich mir die Mühe gemacht und Hitta, Eniro, Ratsit und Merinfo angeschrieben - mit der Bitte meine Daten nicht zu veröffentlichen.Hat dann auch bei fast allen geklappt, bis auf Merinfo, die sind zäh....sagen Dir das Sie die Daten von Staatlichen Einrichtungen bekommen und ich soll sie dort zuerst löschen lassen. Dann Skatte angeschrieben - die antworteten und verweisen auf das Statens Personadressregister ( SPAR ). Dann SPAR angeschrieben und die sagen Skatteverket ist zuständig :- ))
Nun muss ich sagen ich liebe ja Schweden, aber bei den Behörden müsste mal jemand mit dem Knüppel durchgehen damit sie aufwachen....
Ist alles schon eine Weile her. Nun gibt es ja seit Kurzem die neue EU Datenschutzverordnung.
Wundere mich ob die was ändern wird ???

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Re: Die dunkle Seite des Öffentlichkeitsprinzips in Schweden

Beitrag von Ulf h »

... bis Behörden was ändern, muss seeeehr viel passieren ... überall ...

... ändern ist mir zu mühsam, das hab ich früher mal versucht ... wenn ich nicht damit leben kann, muss ich eben weiter ziehen ... und wenn ich damit leben kann, brauch ich auch nicht drüber meckern ...

... wo kann ich erfahren, was mein Nachbar verdient ... die Personnummer weiss ich nicht, aber Vor- und Nachname sowie die Adresse ...

... was ist das in Deutschland immer für eine Geheimniskrämerei um das Gehalt,wie soll man da herausfinden was man an Gehalt fordern soll ... diverse Internetjobportale bieten ja zum Teil kostenpflichtig Gehaltsvergleiche an, aber was da an von bis Summen rauskommt ist doch sehr ungenau ... vom Nachbarn weiss ich nach längerem Kennenlernen Ausbildung und Arbeitsaufgabe, kann also von da aus rüberpeilen, was ich verdienen würde ...

... wäre zudem sehr informativ um abschätzen zu können, wieviel Geld man für welchen Lebensstandard braucht ...

Gruss Nyborgare Ulf
Planung ist dazu da, dass man einen Ausgangspunkt für Änderungen hat ...
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