Auf dem Weg zu den Kranichen machte ich einen Abstecher zur Gudhems Klosterruin.
Ob dabei mein Bedürfnis nach Kultur oder das nach einer Toilette im Fordergrund stand, kann ich 10 Monate später nicht mehr mit Sicherheit behaupten. Jedenfalls ist die Kloversorgung der schwedischen Kirchen besser als die der deutschen, und mein erster Weg führte mich dort hin.
Man beachte die Lüftungsklappe überhalb der Tür ...
Von innen sieht die dann so aus:
Auf den für Pfarrer, Kantor, Kirchendiener und Wachmann reservierten Parkplätzen
hab ich mein Vehikel natürlich nicht abgestellt (es waren noch ein paar andere da).
So sah das Kloster früher aus, 1529 brannte es ab und ist seither eine Ruine.
Das Modell bzw. das Bild davon ist in einem kleinen Museum neben der Klosterruine, die Wirtsleute des Museumscafe sprechen auch Deutsch und freuen sich, ihre Kenntnisse mal wieder an den Mann zu bringen.
Die Klostermauern dienten danach als Steinbruch - erst zwischen 1928 und 1969 wurden die Reste ausgegraben und restauriert. Lediglich die - zwischenzeitlich auch abgebrannte - Kirche (neben der das o.g. Klo und Schwalbendomizil ist) ist in Funktion.
Auch der Friedhof wird noch benutzt.
Den Rindviechern scheint das alles wurscht zu sein.
Mich zieht's dann nach einer kleinen Mahlzeit im Museumscafe auch weiter in Richtung Kraniche,
zumal man den Hornburgasjön schon sehen kann.















