Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefährdet
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Karsten
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Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefährdet
Die von der Regierung geplante Erneuerung des schwedischen Wolfbestandes stöβt erneut auf Probleme. Das berichtet der Schwedische Rundfunk. Um den stark von Inzucht betroffenen Stamm genetisch aufzufrischen, sollen im Frühjahr Welpen aus Tierparks in in der Wildnis ausgesetzt werden. Laut einem im vergangenen Jahr eingeführten Regelwerk müssen dieser Maβnahme in den betroffenen Gebieten allerdings Grundbesitzer sowie Jagdberechtigte zustimmen.
Ein Sprecher des Jägerverbandes sagte, vermutlich würden viele das Aussetzen der Welpen ablehnen, um gegen die offizielle Raubtierpolitik zu protestieren. Insgesamt bestehe gegenüber dieser Politik eine „groβe Unzufriedenheit“. Nun sehe man „erstmals die Möglichkeit, etwas zu bewirken“. Der Jägerverband hatte mehrfach gegen die Pläne zur Erneuerung des Wolfbestandes protestiert. Insbesondere wendet man sich gegen die Zielvorgabe eines festen Wolfbestandes von insgesamt 210 Tieren. Die Jäger halten diese Zahl für zu hoch.
(Quelle: Radio Schweden)
Ein Sprecher des Jägerverbandes sagte, vermutlich würden viele das Aussetzen der Welpen ablehnen, um gegen die offizielle Raubtierpolitik zu protestieren. Insgesamt bestehe gegenüber dieser Politik eine „groβe Unzufriedenheit“. Nun sehe man „erstmals die Möglichkeit, etwas zu bewirken“. Der Jägerverband hatte mehrfach gegen die Pläne zur Erneuerung des Wolfbestandes protestiert. Insbesondere wendet man sich gegen die Zielvorgabe eines festen Wolfbestandes von insgesamt 210 Tieren. Die Jäger halten diese Zahl für zu hoch.
(Quelle: Radio Schweden)
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TochterderStille
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
So ein riesiges Land, da hätten allein im Norden viel mehr Tiere als 210 Platz.
Aber die Jäger sehen den Wolf eben als Nahrungskonkurrent - wie in D übrigens auch.
Aber die Jäger sehen den Wolf eben als Nahrungskonkurrent - wie in D übrigens auch.
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goteborgcity
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hej,
meiner Meinung nach geht es bei der neuen Verordnung nicht einmal um den "Nahrungskonkurrenten Wolf", sondern darum, dass die schwedische Regierung den Jägern in allen Punkten näher kommt und die europoäischen Verordnungen umgehen will. Das Grossmachtdenken eines Reinfeldt spielt hier eine wichtige Rolle, denn Europa hat Schweden nun einmal nichts zu sagen. Wenn die Regierung nämlich ernsthaft am Auswildern interessiert wäre, so hätte sie nicht noch kurz bevor es zur Ausführung kommt, eine Möglichkeit geschaffen, die das Auswildern in manchen Gegenden geradezu unmöglich macht. Dass Jagdverbände über Auswildern entscheiden können, oder sie verhindern dürfen, zeigt nur die Einstellung der Regierung zum Wolf und wie wenig der aktuellen Regierung am ökologischen Gleichgewicht der Natur liegt. Wölfe haben in Schweden leider sehr wenig Chancen.
Viele Grüsse
Herbert
Hier ein kleiner Eindruck wie Jagdverbände über Wölfe schreiben:
"Vargar massakerar älg!
2012-02-14
– Vi är helt förtvivlade här uppe i Värmland. Nu är det tredje älgen vi tagit reda på som vargarna bitit halvt fördärvade och sedan lämnat. Per Persson, Värnäs, norra Värmland, avlivade i går en älgko som var svårt sönderbiten av varg. ..."
und
"#1 Filma.
Filma detta spektakel och försök så att svenska befolkningen får se hur det går till. Ingen vill ju att djur ska lida, men rovdjursvänner vill ju inte inse att detta är sanningen. "
Der Gesamtartikel ist über http://www.dagensjakt.se/ut/23767/ zu finden
meiner Meinung nach geht es bei der neuen Verordnung nicht einmal um den "Nahrungskonkurrenten Wolf", sondern darum, dass die schwedische Regierung den Jägern in allen Punkten näher kommt und die europoäischen Verordnungen umgehen will. Das Grossmachtdenken eines Reinfeldt spielt hier eine wichtige Rolle, denn Europa hat Schweden nun einmal nichts zu sagen. Wenn die Regierung nämlich ernsthaft am Auswildern interessiert wäre, so hätte sie nicht noch kurz bevor es zur Ausführung kommt, eine Möglichkeit geschaffen, die das Auswildern in manchen Gegenden geradezu unmöglich macht. Dass Jagdverbände über Auswildern entscheiden können, oder sie verhindern dürfen, zeigt nur die Einstellung der Regierung zum Wolf und wie wenig der aktuellen Regierung am ökologischen Gleichgewicht der Natur liegt. Wölfe haben in Schweden leider sehr wenig Chancen.
Viele Grüsse
Herbert
Hier ein kleiner Eindruck wie Jagdverbände über Wölfe schreiben:
"Vargar massakerar älg!
2012-02-14
– Vi är helt förtvivlade här uppe i Värmland. Nu är det tredje älgen vi tagit reda på som vargarna bitit halvt fördärvade och sedan lämnat. Per Persson, Värnäs, norra Värmland, avlivade i går en älgko som var svårt sönderbiten av varg. ..."
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"#1 Filma.
Filma detta spektakel och försök så att svenska befolkningen får se hur det går till. Ingen vill ju att djur ska lida, men rovdjursvänner vill ju inte inse att detta är sanningen. "
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Tysktjejen
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Interessanter Artikel. Das war also der dritte Elch der von Wölfen verletzt wurde (in welchem Zeitraum und nur im Värmland oder ganz Schweden?). Wie viele Elche wurden im gleichen Zeitraum und Gebiet von Autos angefahren und mussten gesucht und getötet werden? Ich kenn jetzt keine Zahlen, könnte mir aber vorstellen, dass es mehr waren. Soll man da nicht auch das Autofahren in Wäldern verbieten?
Jedes Jahr muss eine bestimmte Anzahl Elche abgeschossen werden, damit sich der Bestand nicht zu sehr vermehrt, unter anderem weil der Elche keine natürlichen Feinde mehr hat (außer vielleicht Autos).
Was hat der Wolf nur, dass er so sehr gehasst wird, dass man ihn fast überall in Europa ausgerottet hat und jetzt unbedingt seine Wiederansiedlung verhindern will?
Jedes Jahr muss eine bestimmte Anzahl Elche abgeschossen werden, damit sich der Bestand nicht zu sehr vermehrt, unter anderem weil der Elche keine natürlichen Feinde mehr hat (außer vielleicht Autos).
Was hat der Wolf nur, dass er so sehr gehasst wird, dass man ihn fast überall in Europa ausgerottet hat und jetzt unbedingt seine Wiederansiedlung verhindern will?
Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hallo
du kannst alles in Schweden machen aber BITTE...nichts gegen die Jäger ein Volk für sich
pitti
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pitti
- gundhar
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Moin,TochterderStille hat geschrieben:...Aber die Jäger sehen den Wolf eben als Nahrungskonkurrent...
Die über 2000 Bären sind genauso Nahrungskonkurrent, damit haben die Jäger aber kein Problem.
Das Hauptproblem der Jäger ist daß die Wölfe ihre Hunde fressen. Bei der traditionellen Jagd mit dem Loshund besteht eine erhebliche Lebensgefahr für den Hund. Ich hätte auch keine Lust meinen Hund auffressen zu lassen.
http://www.vargfakta.se/vargfakta/vara- ... 1998-2011/
Gruß Gundhar
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TochterderStille
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Die über 2000 Bären sind genauso Nahrungskonkurrent, damit haben die Jäger aber kein Problem.
Komisch, dass dann die Jäger (Schweden) nach beim Abschiessen der Bären genauso als Grund angeben:
"...der hat eine riesen Elchkuh gefressen..."
Übrigens auch Abschuss, wenn sie tief tief im Moor gelebt haben, und keinem Menschen ein Risiko bedeuteten.
Zum Thema Jagd und Risiko für den Hund.
Du bist als Jäger ja selbst schuld, wenn Du mit Deinem Jagdhund auf die Jagd gehst. Würdest Du die Natur und deren Wildtiere in Ruhe lassen, würde auch dem Hund kaum etwas passieren.
Mir tut in der Sache der Hund und das Wildtier leid - nur mit dem Jäger hab ich keinerlei Mitgefühl.
- gundhar
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Danke, schön polemisiert!
Die Eltern haben auch selber schuld wenn sie ihre Kinder draußen spielen lassen.
http://www.vargfakta.se/nyheter/finsk-p ... rgangrepp/
Die Eltern haben auch selber schuld wenn sie ihre Kinder draußen spielen lassen.
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goteborgcity
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hej gundhar,
es werden mehr Jagdhunde von Autos überfahren als von Wölfen gerissen. Wäre es, nach Deiner Logik, dann nicht endlich an der Zeit Jagd auf Autofahrer zu machen? Wäre doch eine logische Schlussfolgerung, denn wer Jagdhunde oder Elche angreift, muss ausgerottet werden.
Ist es denn wirklich nicht möglich mit einem Jäger eine neutrale Diskussion über Wölfe zu führen? Ausserdem solltest Du einmal darüber nachdenken wie der Mensch überhaupt zu Hunden kam, da der Urvater des Hundes immer noch der Wolf ist, dessen Gebiss sich durch eine andere Ernährungsweise verändert hat ...
Viele Grüsse
Herbert
es werden mehr Jagdhunde von Autos überfahren als von Wölfen gerissen. Wäre es, nach Deiner Logik, dann nicht endlich an der Zeit Jagd auf Autofahrer zu machen? Wäre doch eine logische Schlussfolgerung, denn wer Jagdhunde oder Elche angreift, muss ausgerottet werden.
Ist es denn wirklich nicht möglich mit einem Jäger eine neutrale Diskussion über Wölfe zu führen? Ausserdem solltest Du einmal darüber nachdenken wie der Mensch überhaupt zu Hunden kam, da der Urvater des Hundes immer noch der Wolf ist, dessen Gebiss sich durch eine andere Ernährungsweise verändert hat ...
Viele Grüsse
Herbert
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Karsten
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Viele Wolfswelpen in Värmland
Befürworter eines vergröβerten Wolfsstammes erhalten jetzt erfreuliche Nachrichten aus Värmland. Wie die Tageszeitung Värmland Folkblad berichtet, sind in acht von insgesamt 19 Wolfsrevieren in der mittelschwedischen Provinz Welpen ausgemacht worden. Laut einem Sprecher der Provinzialverwaltung kann die Zahl in der Realität noch höher sein. Entsprechende Inventuren werden gegenwärtig durch hohen Schnee erschwert und laufen noch bis Ende März. Zumindest einige der Würfe dürften laut der Provinzialverwaltung genetisch wertvoll sein. Der schwedische Wolfsstamm ist stark von Inzucht betroffen.
(Quelle: Radio Schweden)
(Quelle: Radio Schweden)
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Tysktjejen
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Weiß eigentlich jemand, warum Hunde von Wölfen angegriffen werden? Sind das Revierkämpfe, denn sie ja keine Beutetiere für den Wolf.
und noch ein paar Zahlen: In Schweden leben 300.000 - 400.000 Elche, von denen ca. 100.000 jährlich abgeschossen werden MÜSSEN, weil keine natürlichen Feinde mehr da sind. Was sollen den da 210 Wölfe eigentlich ausrichten?
und noch ein paar Zahlen: In Schweden leben 300.000 - 400.000 Elche, von denen ca. 100.000 jährlich abgeschossen werden MÜSSEN, weil keine natürlichen Feinde mehr da sind. Was sollen den da 210 Wölfe eigentlich ausrichten?
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goteborgcity
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hej Tysktjejen,
was macht wohl ein Wolf wenn ein wild kläffender Jagdhund in sein Revier eindringt und ihn, in den Augen des Wolfes, vertreiben will? Er wird sich verteidigen.
Jäger sehen es aber so, dass die Jagdhunde sich frei in den Wäldern bewegen dürfen, da sie ja der verlängerte Arm des Menschen sind und ihm bei der Jagd helfen, nur der Wolf ist ein Mörder ...
Hunde an der Leine oder zu Hause werden in der Regel ja auch nicht von Wölfen angegriffen. Und taucht einmal im Jahr eine Ausnahme auf, dann sind die Jäger die ersten, die den Wolf als Ungeheuer hinstellen, das man jagen muss.
Viele Grüsse
Herbert
was macht wohl ein Wolf wenn ein wild kläffender Jagdhund in sein Revier eindringt und ihn, in den Augen des Wolfes, vertreiben will? Er wird sich verteidigen.
Jäger sehen es aber so, dass die Jagdhunde sich frei in den Wäldern bewegen dürfen, da sie ja der verlängerte Arm des Menschen sind und ihm bei der Jagd helfen, nur der Wolf ist ein Mörder ...
Hunde an der Leine oder zu Hause werden in der Regel ja auch nicht von Wölfen angegriffen. Und taucht einmal im Jahr eine Ausnahme auf, dann sind die Jäger die ersten, die den Wolf als Ungeheuer hinstellen, das man jagen muss.
Viele Grüsse
Herbert
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- gundhar
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hunde sind leicht zu erbeutende Beutetiere für den Wolf. Ein Hund an der Kette hat keine Chance, wenn er von einem Wolfsrudel entdeckt wird. In dem Beispiel aus Finnland wurde der Hund 30m vom Ortsrand entfernt von den Wölfen getötet, es kann also kein Revierverhalten sein.
- Faxälva
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
TochterderStille hat geschrieben:So ein riesiges Land, da hätten allein im Norden viel mehr Tiere als 210 Platz.
Aber die Jäger sehen den Wolf eben als Nahrungskonkurrent - wie in D übrigens auch.
....im Norden laufen Rentiere frei herum...und da wo ein Rentier ist, darf kein Wolf sein.....und wenn sich diese von dem reich gedeckten Tisch bedienen, kommt gleich der Antrag auf Schutzjagd......
Tyck inte illa om att bli gammal, var glad att du fått chansen.
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goteborgcity
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hej gundhar,gundhar hat geschrieben:Hunde sind leicht zu erbeutende Beutetiere für den Wolf.
ich hoffe Du beantwortest ein einziges Mal zwei klare Fragen:
Wie viele Hunde wurden bereits von Wölfen aus Nahrungsgründen angegriffen?
Wie viele Hunde wurden schon in der Nähe von Menschen und Wohnungen angegriffen?
Wenn ich Einzelfälle zu Pauschalaussagen mache, dann kann ich alles rechtfertigen, mag die Logik noch so weit davon entfernt sein.
Viele Grüsse
Herbert
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- gundhar
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Da: http://www.vargfakta.se/vargfakta/vara- ... 1998-2011/
kannst Du es Dir selber raussuchen.
kannst Du es Dir selber raussuchen.
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TochterderStille
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Gundhar publiziert hier immer seine vargfakta.se. Wer lesen kann, wird schnell bemerken, dass hier auch nur die Neuheiten präsentiert werden, die den Wolf als böse und schlecht darstellen. Wenn mal was passiert, wird es publiziert.
ABER wie viele Hunde haben denn Wölfe schon in ihrem Revier bedroht?
Wie viele Jäger schon Wölfe geschossen oder angeschossen?
Wo ist denn die Gegenseite?
Oder wie viele Hunde jagen Bären? Elche? usw.?
Wie viele Jäger und Nichtjäger wildern?
Wie viele Wildtiere werden vergiftet?
Das Wildtier ansich ist immer auf Ressourcenschonung aus - so wie es der Mensch früher auch musste. Kraft ist auch eine solche. Und jedes Tier wird eine leichte Beute einer schweren vorziehen. Logisch.
Wenn ich also meinen Hund schutzlos draussen ankette, und er sich noch nichtmal in Sicherheit bringen kann oder fliehen kann? Wenn diesen Hund ein Wolf angreift - wer ist dann hier der Böse/Schlechte? DER MENSCH ist es, der seine angeblich so tolle Logik nicht angewandt hat, der seinen Grips nicht benutzt hat, und seinen besten Freund den Hund in Gefahr gebracht hat!
Wenn ich meinen Hühnerstall nicht ordentlich abschliesse und der Fuchs die Hühner holt, dann macht er das was ihm sein Instinkt und Überlebenswille sagt. ICH habe nicht nachgedacht. Und ich bin schuld, nicht der Fuchs.
Und wenn ich meine Schafe draussen ohne Schutz in der Nacht stehen lasse, und ein Wolf die leichte Beute angreift, bin auch ich Schuld, ich ach so kluger Mensch! Sogar die Hirten in der Dritten Welt wissen, dass man ein Nutztier nicht ohne Schutz draussen lässt.
Der Mensch hat z. Bsp. der Kuh den Instinkt abgezüchtet, sich zu wehren, wie es Bisons und frühere Kühe taten. Er hat ihnen die Hörner abgezüchtet oder sägt sie immernoch unter Schmerzen der Tiere ab, damit sie ihn nicht verletzen können.
Aber er hat ihnen damit auch die Möglichkeit abgezüchtet, sich im Notfall gegen Angreifer zu wehren. Sie stehen schutzlos in dieser Welt.
Und dann ist es dem Mensch noch zu viel Aufwand, einen Herdenschutzhund zu halten, der die Herde Schafe (und auch bei Rindern geht das) gegen Angreifer (auch Wölfe) schützen kann. Er jammert lieber über die Verluste an den "ach so geliebten Nutztieren", die er schutzlos den Raubtieren als leichte Beute vor die Nase gestellt hat. Gleichzeitig hat er wieder etwas negatives zu publizieren, der böse Wolf hat ihm Schafe... gerissen. Ein neuer Grund, den Wolf bzw. das Raubtier zu töten. Und ach wie toll, die übermässigen Elche, die kann der Jäger dann auch selbst erlegen, und muss sie nicht mit Wolf und Bär teilen!
PFUI Mensch!
Wenn ich meinen Jagdhund zur Jagd hetzen lasse, so muss ich damit rechnen, dass alle Wildtiere, die sich wehren können und sich bedroht fühlen, den Angreifer Hund versuchen abzuwehren und nötigenfalls zu töten. Logisch wird der Wolf sich bedroht fühlen. Und sich logisch auch wehren, wenn er kann. Genau wie sich auch Wildschwein und Fuchs wehren gegen Jagdhunde.
Oder lieber Gundhar - würdest Du Dich von einem Mörder umbringen lassen, ganz ohne Gegenwehr? Auch wenn Du ein Gewehr in der Hand hast? Nö - Du würdest zielen und abdrücken. Wenn Du ein Messer hättest, würdest Du zustechen. Und wenn Du nur die Hände hast, würdest Du trotzdem verschen Dich zu wehren!
Wenn man glaubt, einer ist mit solchen Absichten inter einem her - dann wehrt man sich. Und das ist auch rechtens!
Das sollte man auch einem Tier zugestehen, die genau wie wir Gedanken, Gefühle und Ängste haben!
Der Mensch stellt sich oft als das höchste Geschöpf dar, das klügste und wichtigste.
In Wirklichkeit hat der Mensch vor allem keine überwältigende Klugheit. Er denkt nur an sich und nur an Profit und nur an den eigenen Vorteil und selbst das nur kurzfristig. Kluges langfristiges Planen und Leben mit und von der Natur, so wie die Urvölker es über viele Generationen praktiziert haben - das können nur noch wenige. Bei den Indianern zum Beispiel sind die Tiere ebenso viel wert wie der Mensch. Sie wurden nur zum Überleben gejagt, und sonst geehrt.
Der neuzeitliche Mensch jagt nicht zum Überleben, sondern aus Lust am Töten und aus Selbstbeweihräucherung und zum eigenen Vorteil! Kurzsichtig und eigennützig nenne ich das!
Sorry für die Länge des Kommentars...
ABER wie viele Hunde haben denn Wölfe schon in ihrem Revier bedroht?
Wie viele Jäger schon Wölfe geschossen oder angeschossen?
Wo ist denn die Gegenseite?
Oder wie viele Hunde jagen Bären? Elche? usw.?
Wie viele Jäger und Nichtjäger wildern?
Wie viele Wildtiere werden vergiftet?
Das Wildtier ansich ist immer auf Ressourcenschonung aus - so wie es der Mensch früher auch musste. Kraft ist auch eine solche. Und jedes Tier wird eine leichte Beute einer schweren vorziehen. Logisch.
Wenn ich also meinen Hund schutzlos draussen ankette, und er sich noch nichtmal in Sicherheit bringen kann oder fliehen kann? Wenn diesen Hund ein Wolf angreift - wer ist dann hier der Böse/Schlechte? DER MENSCH ist es, der seine angeblich so tolle Logik nicht angewandt hat, der seinen Grips nicht benutzt hat, und seinen besten Freund den Hund in Gefahr gebracht hat!
Wenn ich meinen Hühnerstall nicht ordentlich abschliesse und der Fuchs die Hühner holt, dann macht er das was ihm sein Instinkt und Überlebenswille sagt. ICH habe nicht nachgedacht. Und ich bin schuld, nicht der Fuchs.
Und wenn ich meine Schafe draussen ohne Schutz in der Nacht stehen lasse, und ein Wolf die leichte Beute angreift, bin auch ich Schuld, ich ach so kluger Mensch! Sogar die Hirten in der Dritten Welt wissen, dass man ein Nutztier nicht ohne Schutz draussen lässt.
Der Mensch hat z. Bsp. der Kuh den Instinkt abgezüchtet, sich zu wehren, wie es Bisons und frühere Kühe taten. Er hat ihnen die Hörner abgezüchtet oder sägt sie immernoch unter Schmerzen der Tiere ab, damit sie ihn nicht verletzen können.
Aber er hat ihnen damit auch die Möglichkeit abgezüchtet, sich im Notfall gegen Angreifer zu wehren. Sie stehen schutzlos in dieser Welt.
Und dann ist es dem Mensch noch zu viel Aufwand, einen Herdenschutzhund zu halten, der die Herde Schafe (und auch bei Rindern geht das) gegen Angreifer (auch Wölfe) schützen kann. Er jammert lieber über die Verluste an den "ach so geliebten Nutztieren", die er schutzlos den Raubtieren als leichte Beute vor die Nase gestellt hat. Gleichzeitig hat er wieder etwas negatives zu publizieren, der böse Wolf hat ihm Schafe... gerissen. Ein neuer Grund, den Wolf bzw. das Raubtier zu töten. Und ach wie toll, die übermässigen Elche, die kann der Jäger dann auch selbst erlegen, und muss sie nicht mit Wolf und Bär teilen!
PFUI Mensch!
Wenn ich meinen Jagdhund zur Jagd hetzen lasse, so muss ich damit rechnen, dass alle Wildtiere, die sich wehren können und sich bedroht fühlen, den Angreifer Hund versuchen abzuwehren und nötigenfalls zu töten. Logisch wird der Wolf sich bedroht fühlen. Und sich logisch auch wehren, wenn er kann. Genau wie sich auch Wildschwein und Fuchs wehren gegen Jagdhunde.
Oder lieber Gundhar - würdest Du Dich von einem Mörder umbringen lassen, ganz ohne Gegenwehr? Auch wenn Du ein Gewehr in der Hand hast? Nö - Du würdest zielen und abdrücken. Wenn Du ein Messer hättest, würdest Du zustechen. Und wenn Du nur die Hände hast, würdest Du trotzdem verschen Dich zu wehren!
Wenn man glaubt, einer ist mit solchen Absichten inter einem her - dann wehrt man sich. Und das ist auch rechtens!
Das sollte man auch einem Tier zugestehen, die genau wie wir Gedanken, Gefühle und Ängste haben!
Der Mensch stellt sich oft als das höchste Geschöpf dar, das klügste und wichtigste.
In Wirklichkeit hat der Mensch vor allem keine überwältigende Klugheit. Er denkt nur an sich und nur an Profit und nur an den eigenen Vorteil und selbst das nur kurzfristig. Kluges langfristiges Planen und Leben mit und von der Natur, so wie die Urvölker es über viele Generationen praktiziert haben - das können nur noch wenige. Bei den Indianern zum Beispiel sind die Tiere ebenso viel wert wie der Mensch. Sie wurden nur zum Überleben gejagt, und sonst geehrt.
Der neuzeitliche Mensch jagt nicht zum Überleben, sondern aus Lust am Töten und aus Selbstbeweihräucherung und zum eigenen Vorteil! Kurzsichtig und eigennützig nenne ich das!
Sorry für die Länge des Kommentars...
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goteborgcity
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hej TochterderStille,
ich hoffe ja immer noch, dass gundhar eines Tages wirklich sachlich korrekt antwortet, aber ich weiss, dass ich zuviel erwarte. Und seine vargfakta beantworten ja auch nicht eine einzige meiner Fragen. Ich frage mich nur, ob er das selbst nicht mitbekommt und ernsthaft glaubt, dass es auch nur einen Nichtjäger gibt, der seine Quelle für korrekt und wissenschaftlich nimmt.
Ich fürchte, er kann seinen Wolfshass ohne seine vargfakta auch nicht erklären und schon gar nicht verteidigen, was symptomatisch für viele Jäger ist. Sein Hund stammt vermutlich auch nicht vom Wolf ab, sondern wurde gebacken.
Viele Grüsse
Herbert
ich hoffe ja immer noch, dass gundhar eines Tages wirklich sachlich korrekt antwortet, aber ich weiss, dass ich zuviel erwarte. Und seine vargfakta beantworten ja auch nicht eine einzige meiner Fragen. Ich frage mich nur, ob er das selbst nicht mitbekommt und ernsthaft glaubt, dass es auch nur einen Nichtjäger gibt, der seine Quelle für korrekt und wissenschaftlich nimmt.
Ich fürchte, er kann seinen Wolfshass ohne seine vargfakta auch nicht erklären und schon gar nicht verteidigen, was symptomatisch für viele Jäger ist. Sein Hund stammt vermutlich auch nicht vom Wolf ab, sondern wurde gebacken.
Viele Grüsse
Herbert
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TochterderStille
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Also ich persönlich kenne vier Jäger näher, viele andere nur entfernter (weil ich auch kein Interesse an ihnen habe, mir genügen ihre "klugen Taten", die ich so mitkriege). *kotz*
Einer (Schwede), den ich auch als Mensch sehr schätze, hat einen Fuchs mit der Hand aufgezogen und ausgewildert. Er hat nach ein paar Jahren das Jagen aufgegeben, weil er etwas begriffen hat und zieht nun nur noch mit der Kamera los oder mit dem Fernglas, und erfreut sich heute einfach der Natur und an den Tieren.
Die drei anderen sind einfach nur "dumm wie ein Meter Feldweg". Sorry, aber die können nur übers abballern reden, sich teilweise kaum ordentlich ausdrücken, und kaum dass sie ein Tier sehen, sieht man das Fadenkreuz im Auge und der Finger krümmt sich.
(Sorry Feldweg - ich glaube Du bist mit deinen Bewohnern sogar viel klüger!)
Einer (Schwede), den ich auch als Mensch sehr schätze, hat einen Fuchs mit der Hand aufgezogen und ausgewildert. Er hat nach ein paar Jahren das Jagen aufgegeben, weil er etwas begriffen hat und zieht nun nur noch mit der Kamera los oder mit dem Fernglas, und erfreut sich heute einfach der Natur und an den Tieren.
Die drei anderen sind einfach nur "dumm wie ein Meter Feldweg". Sorry, aber die können nur übers abballern reden, sich teilweise kaum ordentlich ausdrücken, und kaum dass sie ein Tier sehen, sieht man das Fadenkreuz im Auge und der Finger krümmt sich.
(Sorry Feldweg - ich glaube Du bist mit deinen Bewohnern sogar viel klüger!)
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goteborgcity
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hej TochterderStille,
na ja, IQ-Tests sind beim Jagdschein ja leider nicht vorgeschrieben, obwohl das eigentlich notwendig wäre, aber selbst Jäger, die die Führerscheinprüfung nicht schaffen kommen noch bei den Jägern unter und schaffen die Prüfung. Das sagt doch schon alles.
Obwohl es ja auch sehr "gebildete" Jäger gibt, die dann auf Privatjagd gehen. Hier findet man Unternehmer, Politiker ... Allerdings mischen sich diese Gruppen nicht, da es ja auch hier eine Zwei-Klassen-Gesellschaft gibt.
Viele Grüsse
Herbert
na ja, IQ-Tests sind beim Jagdschein ja leider nicht vorgeschrieben, obwohl das eigentlich notwendig wäre, aber selbst Jäger, die die Führerscheinprüfung nicht schaffen kommen noch bei den Jägern unter und schaffen die Prüfung. Das sagt doch schon alles.
Obwohl es ja auch sehr "gebildete" Jäger gibt, die dann auf Privatjagd gehen. Hier findet man Unternehmer, Politiker ... Allerdings mischen sich diese Gruppen nicht, da es ja auch hier eine Zwei-Klassen-Gesellschaft gibt.
Viele Grüsse
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Ich hatte optimistischerweise angenommen daß Du in der Lage bist zu lesen (oder wenigstens jemanden kennst der lesenkann) und daher in vargfakta Antworten auf Deine Fragen findest. Aber die Annahme war wohl zu optimistisch.goteborgcity hat geschrieben:Hej TochterderStille,
ich hoffe ja immer noch, dass gundhar eines Tages wirklich sachlich korrekt antwortet, aber ich weiss, dass ich zuviel erwarte. Und seine vargfakta beantworten ja auch nicht eine einzige meiner Fragen. Ich frage mich nur, ob er das selbst nicht mitbekommt und ernsthaft glaubt, dass es auch nur einen Nichtjäger gibt, der seine Quelle für korrekt und wissenschaftlich nimmt.
Ich fürchte, er kann seinen Wolfshass ohne seine vargfakta auch nicht erklären und schon gar nicht verteidigen, was symptomatisch für viele Jäger ist. Sein Hund stammt vermutlich auch nicht vom Wolf ab, sondern wurde gebacken.
Viele Grüsse
Herbert
In meinem ersten Posting hier hatte ich darauf hingewiesen daß die schwedischen Jäger den Wolf nicht aus Gründen der Nahrungskonkurrenz ablehnen, sondern wegen der Gefahren für ihre Hunde. Nicht mehr und nicht weniger!!!!!
Jetzt bin ich schon ein Wolfshasser und Jäger dumm wie ein Meter Feldweg.
Wenn Du das Forum weiterhin nur zum Pöbeln und Beleidigen benutzen willst, dann mache das bitte alleine, ich klinke mich aus!
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goteborgcity
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hej gundhar,
vielleicht ist es Dir nicht aufgefallen, dass Du mir seit Monaten noch nicht ein einziges Mal auf eine klare Frage eine klare Antwort gegebene hast. Ob Du nicht antworten kannst oder nicht antworten willst, das kann ich natürlich nicht wissen, aber die Höflichkeitsregeln gehen eigentlich darauf hinaus, dass man zumindest versucht zu antwortet.
Ich habe übrigens die Antorten auf die Fragen, die ich gestellt habe, aber ich hoffte, dass Du Dir vielleicht die Mühe machst einmal den Tatsachen ins Auge zu sehen und Dir auch einmal gesicherte statistische Daten ansiehst statt nur auf eine sehr tendenziöse Publikation zurückzugreifen. Wer natürlich nicht sucht, der kann auch nicht finden und wer weiss, dass er nicht recht hat, der will natürlich auch gar nicht erst suchen, was sehr bedauerlich ist.
Ich bin auch extrem überrascht, dass Du nicht ein einziges Mal die legitimen Gründe oder Möglichkeiten einer Wolfsjagd anführst, denn es gibt unter gewissen Umständen und Situation sogar eine Wolfsjagd, die selbst ich verteidige. Aber wenn man alles nur durchs Fadenkreuz sieht, so ist es natürlich schwierig sachlich zu bleiben. Indem Du jedoch jede sachliche Diskussion vermeidest, führst Du Dich nur selbst in die Sackgasse, denn Glaubwürdigkeit besteht auch darin keinen Fragen auszuweichen, sondern seine Meinung in Wort und Schrift verteidigen zu können.
Viele Grüsse
Herbert
vielleicht ist es Dir nicht aufgefallen, dass Du mir seit Monaten noch nicht ein einziges Mal auf eine klare Frage eine klare Antwort gegebene hast. Ob Du nicht antworten kannst oder nicht antworten willst, das kann ich natürlich nicht wissen, aber die Höflichkeitsregeln gehen eigentlich darauf hinaus, dass man zumindest versucht zu antwortet.
Ich habe übrigens die Antorten auf die Fragen, die ich gestellt habe, aber ich hoffte, dass Du Dir vielleicht die Mühe machst einmal den Tatsachen ins Auge zu sehen und Dir auch einmal gesicherte statistische Daten ansiehst statt nur auf eine sehr tendenziöse Publikation zurückzugreifen. Wer natürlich nicht sucht, der kann auch nicht finden und wer weiss, dass er nicht recht hat, der will natürlich auch gar nicht erst suchen, was sehr bedauerlich ist.
Ich bin auch extrem überrascht, dass Du nicht ein einziges Mal die legitimen Gründe oder Möglichkeiten einer Wolfsjagd anführst, denn es gibt unter gewissen Umständen und Situation sogar eine Wolfsjagd, die selbst ich verteidige. Aber wenn man alles nur durchs Fadenkreuz sieht, so ist es natürlich schwierig sachlich zu bleiben. Indem Du jedoch jede sachliche Diskussion vermeidest, führst Du Dich nur selbst in die Sackgasse, denn Glaubwürdigkeit besteht auch darin keinen Fragen auszuweichen, sondern seine Meinung in Wort und Schrift verteidigen zu können.
Viele Grüsse
Herbert
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TochterderStille
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hej Gundhar.
Bitte lies mein posting richtig. Dann fällt Dir nämlich auf, dass ich den Feldweg nicht mit Dir verglichen habe, sondern mit 3 anderen Jägern, die ich persönlich (leider) recht gut kenne.
Wenn Du es auf Dich selbst beziehst, entziehe ich mich mal der Wertung. Ich kenne Dich nämlich nicht, ausser was ich hier von Dir zu lesen kriege. Das reicht mir persönlich nicht aus, um Dich zu bewerten.
Bitte lies mein posting richtig. Dann fällt Dir nämlich auf, dass ich den Feldweg nicht mit Dir verglichen habe, sondern mit 3 anderen Jägern, die ich persönlich (leider) recht gut kenne.
Wenn Du es auf Dich selbst beziehst, entziehe ich mich mal der Wertung. Ich kenne Dich nämlich nicht, ausser was ich hier von Dir zu lesen kriege. Das reicht mir persönlich nicht aus, um Dich zu bewerten.
- gundhar
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Offensichtlich verstehst Du unter einer sachlichen Diskussion eetwas anderes. Für mich sind Pöbeleien und Beleidigungen keine sachliche Diskussion. Am besten führst Du die Diskussion mit der Tochter der Stille per PN weiter.goteborgcity hat geschrieben:... Indem Du jedoch jede sachliche Diskussion vermeidest, ...
Ich kann mir auch nicht vorstellen daß unsachliche und beleidigende Diskussionen für die anderen Forumsuser hier erfreulich sind.
Gundhar
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goteborgcity
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hej gundhar,
wie wäre es, wenn Du statt Deinen Frust hier abzuladen wirklich einmal antworten würdest? Wolfspolitik ist keine Jägerpolitik, sondern soll durch eine neutrale Diskussion mit allen Bevölkerungsschichten geklärt werden. Indem Du jedoch keine eigene Meinung Preis gibst, sondern nur auf das verweist, was andere Jäger geschrieben haben (und Dich sogar weigerst offizielle Statistiken zu konsultieren), tragen Deine Aussagen zu einer neutralen Diskussion nicht sehr viel bei.
Im Moment bestätigst Du nur die Aussagen von TochterderStille, dass Jäger nämlich nicht bereits sind die Meinung anderer anzuhören, sondern nur Bestätigung dafür suchen wie grossartig sie doch sind und wie viel sie für den Naturschutz tun. Aber Naturschutz heisst nicht nur töten, was man Dir sicher auch schon erklärt hat. Es wäre wirklich ein positiver Zug von Dir und positiv für das Forum wenn Du klar, deutlich und sachlich auf das Thema eingehen würdest. Aber dazu ist es auch nötig, dass Du die Beiträge von anderen auch wirklich liest.
Im Moment bestätigst Du leider das negative Bild eines Jägers, ist das wirklich notwendig?
Viele Grüsse
Herbert
PS:
Wenn ich es richtig sehe, so wohnst Du in Deutschland, jagst aber - aus welchen Gründen auch immer - in Schweden, im Gebiet der Sami, deren Rechte Dich auch wenig zu interessieren scheinen. Vermutlich hälst Du das auch noch für normal?
wie wäre es, wenn Du statt Deinen Frust hier abzuladen wirklich einmal antworten würdest? Wolfspolitik ist keine Jägerpolitik, sondern soll durch eine neutrale Diskussion mit allen Bevölkerungsschichten geklärt werden. Indem Du jedoch keine eigene Meinung Preis gibst, sondern nur auf das verweist, was andere Jäger geschrieben haben (und Dich sogar weigerst offizielle Statistiken zu konsultieren), tragen Deine Aussagen zu einer neutralen Diskussion nicht sehr viel bei.
Im Moment bestätigst Du nur die Aussagen von TochterderStille, dass Jäger nämlich nicht bereits sind die Meinung anderer anzuhören, sondern nur Bestätigung dafür suchen wie grossartig sie doch sind und wie viel sie für den Naturschutz tun. Aber Naturschutz heisst nicht nur töten, was man Dir sicher auch schon erklärt hat. Es wäre wirklich ein positiver Zug von Dir und positiv für das Forum wenn Du klar, deutlich und sachlich auf das Thema eingehen würdest. Aber dazu ist es auch nötig, dass Du die Beiträge von anderen auch wirklich liest.
Im Moment bestätigst Du leider das negative Bild eines Jägers, ist das wirklich notwendig?
Viele Grüsse
Herbert
PS:
Wenn ich es richtig sehe, so wohnst Du in Deutschland, jagst aber - aus welchen Gründen auch immer - in Schweden, im Gebiet der Sami, deren Rechte Dich auch wenig zu interessieren scheinen. Vermutlich hälst Du das auch noch für normal?
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Karsten
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Tierparks fürchten Zorn der Wolf-Gegner
Die von der Regierung geplante genetische Erneuerung des schwedischen Wolfbestandes ist ernsthaft gefährdet. Das berichtet die Tageszeitung Svenska Dagladet unter Berufung auf Vorstände schwedischer Tierparks. Demnach fürchten viele Tierparks im Fall einer Mitwirkung an den Plänen der Regierung den Zorn der Wolf-Gegner.
Um den stark von Inzucht betroffenen Stamm genetisch aufzufrischen, sollen im Frühjahr Welpen aus Tierparks in der Wildnis ausgesetzt werden. Einige Tierparks haben ihre Mitwirkung bereits abgesagt. Man habe Angst, als Wolf-Befürworter an den Pranger gestellt zu werden, verlautete aus dem Tierpark Orsa björnpark. Der Leiter des Zoos Järvzoo, Olle Larsson, sagte der Zeitung, eine eventuelle Mitwirkung sei ein schwieriger Balancegang. Die Pläne für die weitere Entwicklung der Wolfpopulation haben insbesondere beim Jägerverband teils massiven Widerstand ausgelöst. Insbesondere wendet man sich gegen die Zielvorgabe eines festen Wolfbestandes von insgesamt 210 Tieren. Die Jäger halten diese Zahl für zu hoch.
(Quelle: Radio Schweden)
Um den stark von Inzucht betroffenen Stamm genetisch aufzufrischen, sollen im Frühjahr Welpen aus Tierparks in der Wildnis ausgesetzt werden. Einige Tierparks haben ihre Mitwirkung bereits abgesagt. Man habe Angst, als Wolf-Befürworter an den Pranger gestellt zu werden, verlautete aus dem Tierpark Orsa björnpark. Der Leiter des Zoos Järvzoo, Olle Larsson, sagte der Zeitung, eine eventuelle Mitwirkung sei ein schwieriger Balancegang. Die Pläne für die weitere Entwicklung der Wolfpopulation haben insbesondere beim Jägerverband teils massiven Widerstand ausgelöst. Insbesondere wendet man sich gegen die Zielvorgabe eines festen Wolfbestandes von insgesamt 210 Tieren. Die Jäger halten diese Zahl für zu hoch.
(Quelle: Radio Schweden)
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TochterderStille
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Re: Tierparks fürchten Zorn der Wolf-Gegner
Mal rein statistisch gesehen.Karsten hat geschrieben: Insbesondere wendet man sich gegen die Zielvorgabe eines festen Wolfbestandes von insgesamt 210 Tieren. Die Jäger halten diese Zahl für zu hoch.
(Quelle: Radio Schweden)
Schweden hat 450295 km2 Land, darauf 210 Wölfe = Das ist ein Wolf auf 2144.26 km2 Land...
... eine verschwindend geringe Zahl...!
Welch grosser Schaden kann dadurch wohl entstehen...???
P.s. Ich möchte in einer Welt leben, in der ALLE Tierarten einen Platz finden - auch Raubtiere! Welches Recht haben wir Menschen, die Tiere aus Eigennutz auszurotten?
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Das halbe Land ist tabu für Wölfe, nämligen da, wo Rentiere sind.

Tyck inte illa om att bli gammal, var glad att du fått chansen.
Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Der Wolf hat ein Recht darauf zu leben. In Deutschland siedelt er sich wieder erfolgreich an und gehört hierzulande (noch) nicht ins Jagdrecht. auch bei uns in der Altmark wurde er wiedr gesichtet, worüber ich persönlich sehr froh bin.Aber er ist nunmal ein Raubtier und das zeigt er auch in seinem Verhalten. Wenn ein Kind von einem Raubtier getötet wird ,ist das sicherlich tragisch, aber man sollte schon auf seine Kinder achten. Es ist ein Armutszeugnis für Schweden, das der Wolf in so einem großen Land mit vergleichsweise wenig Menschen keine richtige Chance bekommt. kopfschüttel..
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goteborgcity
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hej,
ich habe eben gelesen, dass in Lappland weitaus mehr Rentiere vom Schnellzug überfahren als von Wölfen angegriffen werden. Vielleicht sollten sich Sami und Jäger einmal auf die Lokomotivjagd machen, da dies mehr Rentiere vom gewaltsamen Tod retten würde. Da die Züge immer zur gleichen Zeit kommen, wäre dies doch auch weitaus einfacher und die Trophäe ist auch grösser ...
Viele Grüsse
Herbert
ich habe eben gelesen, dass in Lappland weitaus mehr Rentiere vom Schnellzug überfahren als von Wölfen angegriffen werden. Vielleicht sollten sich Sami und Jäger einmal auf die Lokomotivjagd machen, da dies mehr Rentiere vom gewaltsamen Tod retten würde. Da die Züge immer zur gleichen Zeit kommen, wäre dies doch auch weitaus einfacher und die Trophäe ist auch grösser ...
Viele Grüsse
Herbert
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TochterderStille
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
ich könnt feiern!ich habe eben gelesen, dass in Lappland weitaus mehr Rentiere vom Schnellzug überfahren als von Wölfen angegriffen werden. Vielleicht sollten sich Sami und Jäger einmal auf die Lokomotivjagd machen, da dies mehr Rentiere vom gewaltsamen Tod retten würde. Da die Züge immer zur gleichen Zeit kommen, wäre dies doch auch weitaus einfacher und die Trophäe ist auch grösser ...
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calle
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Na das Thema Wölfe scheint ja in ein Wespennest gestochen zu haben. Eigentlich gibt es nur wenig dazu zu sagen, religiöse Überzeugungen kann man nicht ändern. Jäger scheinen ja hier im Forum ein wenig in den Status des gesellschaftlich geächteten Henkers zu rutschen. Dabei schien mir Gundhar nur die Gefühle eines Menschen dastellen zu wollen, dessen Hund vom Wolf gerissen wird. Das warum ist eine zweite Frage. Jagdhunde erwischt es natürlich ihrer Aufgabe gemäss am meisten und Hunde und Wölfe spechen einfach eine zu ähnliche Sprache - auch ist der Wolf dem fremdsprachen "Ausländer" weit überlegen. Hunde töten in der Regel keine Wölfe, soviel zu den Gerüchten, da sie nicht auf Todbiss angelernt wurden. Auch das muss erst erprobt werden.
Wölfe werden nur selten gewildert, da die meisten mit einem Sender versehen wurden und der unerlaubte Abschuss eines Wolfes führt hohe Geldstrafen - Ersatzweise Gefängnis und Entzug der Jagdberechtigung nach sich.
Was ich nicht ganz verstehe tochterderstille ist Dein Nick - Name: Tochter der Stille
Du scheist mir ja vielmehr eine sehr erregte Kampfesmaid zu sein
Das eine Jagdprüfung leichter als ein Führerschein ist liegt schon einige Jahre zurück, aber da waren auch Führerscheinprüfungen noch leicht. Und Waffen besitzen in Schweden nur charakterlich unauffällige Menschen, ansonsten wird die Lizens dazu ähnlich wie in Deutschland eingezogen.
Ein beliebtes Gesprächsthema, hier wohl die Jagderlebnisse, deutet nicht zwanhaft auf niedrigen IQ hin. Umgekehrt bedeutet auch, dass ein Mensch, mit dem man harmoniert darum nicht gleich zu den Klügsten gehören muss.
Ein Aussterben der Raubtiere in Afrika, Asien und Südarmerika hat leider unter anderem den Grund, das sich die besagten Hirten und Dorfbewohner eines in Ihren Augen gefährlichen Räubers entledigt haben, der sowohl Herden als auch Menschen bedroht. Also eigendlich ganz nüchtern die Welt.
In Schweden versuchen die Bauern inzwischen mit subventionierten Wolfszäunen ihre Schafe zu schützen. Eine kluge Massnahme der Regierung. Dennoch gerissene Tiere werden dann ersetzt.
Es liesse sich noch eine ganze Menge auf die vielen in den Raum geworfenen Bemerkungen sagen. Ich will nur kurz andeuten, das manches, was als Argument verkauft wird, um einen Gegner zu blöffen, auch noch hinterfragt werden kann.
So und nun noch kurz zum Schluss um nicht gleicht wieder das Kampfesschwert in der Hand der Tochter der Stille auf mich zuschlagen zu sehen
ich bin vor vielen Jahren nach Schweden als aktiver Naturschützer gekommen und versucht alles das zu machen worin alle in der Theorie so gut sind, was aber in der Praxis kaum zu Anwendung kommt. Man lässt sich da schon manch einen Zahn ziehen. Aber das Ergebnis lässt sich blicken. Auch Wölfe sind bei mir regelmässig auf dem Grundstück. 
Wölfe werden nur selten gewildert, da die meisten mit einem Sender versehen wurden und der unerlaubte Abschuss eines Wolfes führt hohe Geldstrafen - Ersatzweise Gefängnis und Entzug der Jagdberechtigung nach sich.
Was ich nicht ganz verstehe tochterderstille ist Dein Nick - Name: Tochter der Stille
Das eine Jagdprüfung leichter als ein Führerschein ist liegt schon einige Jahre zurück, aber da waren auch Führerscheinprüfungen noch leicht. Und Waffen besitzen in Schweden nur charakterlich unauffällige Menschen, ansonsten wird die Lizens dazu ähnlich wie in Deutschland eingezogen.
Ein beliebtes Gesprächsthema, hier wohl die Jagderlebnisse, deutet nicht zwanhaft auf niedrigen IQ hin. Umgekehrt bedeutet auch, dass ein Mensch, mit dem man harmoniert darum nicht gleich zu den Klügsten gehören muss.
Ein Aussterben der Raubtiere in Afrika, Asien und Südarmerika hat leider unter anderem den Grund, das sich die besagten Hirten und Dorfbewohner eines in Ihren Augen gefährlichen Räubers entledigt haben, der sowohl Herden als auch Menschen bedroht. Also eigendlich ganz nüchtern die Welt.
In Schweden versuchen die Bauern inzwischen mit subventionierten Wolfszäunen ihre Schafe zu schützen. Eine kluge Massnahme der Regierung. Dennoch gerissene Tiere werden dann ersetzt.
Es liesse sich noch eine ganze Menge auf die vielen in den Raum geworfenen Bemerkungen sagen. Ich will nur kurz andeuten, das manches, was als Argument verkauft wird, um einen Gegner zu blöffen, auch noch hinterfragt werden kann.
So und nun noch kurz zum Schluss um nicht gleicht wieder das Kampfesschwert in der Hand der Tochter der Stille auf mich zuschlagen zu sehen
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goteborgcity
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Hej calle,
Wölfe sind zwar ein "heisses Thema". wie Du ja bemerkt hast, aber es geht bei der laufenden Diskussion ja um bestimmte Punkte.
Wenn Du alle Diskussionen zu diesem Thema verfolgt hast, so stellst Du fest, dass Gundhar nur die Meinung von einschlägigen Jagdzeitschriften kritiklos übernimmt und NIE auf eine klare Frage beantwortet, was für mich nicht gerade für Offenheit spricht, sondern ein Zeichen von blindem Fanatismus ist.
Zum anderen wohnt Gundhar, soviel ich weiss, in Deuschland, wo er keine Wölfe jagen darf, und kommt deshalb als "Trophäenjäger" (Ausländer dürfen Felle allerdings nicht ausführen) nach Schweden. Was man davon halten soll, darüber kannst Du Dir Deine eigene Meinung bilden. Nur wer sich mit Geld alles kaufen kann oder ein Fanatiker der Jagd ist, wird so handeln. Dies hat nichts mit einem normalen Jäger zu tun, der sich vielleicht sogar noch für die schwedische Natur interessiert.
Und auch das Argument mit Hunden ist, einfach gesagt, lächerlich. Jedes Jahr werden mehr Hunde von Wildschweinen getötet als von Wölfen. Auch Bären töten immer wieder Hunde, eine irre Menge wird von Autos überfahren und selbst Jäger schiessen und töten Hunde, sowohl auf der Jagd als auch weil sie zu alt wurden. Warum richtet sich also das Argument darauf, dass NUR Wölfe getötet werden müssen, weil sie Hunde (in Verteidigungsverhalten) angreifen? Ein solches Argument zeugt für mich eher von einer niederen Intelligenzstufe und dient nur der Verteidigung der Wolfsjagd. Man sucht sich ein Bruchstück einer Statistik aus um sich selbst als guten Menschen darzustellen ... warum weigern sich Wolfsjäger einfach die Gesamtheit zu betrachten?
Sicher machen auch Naturschützer und Wolfsschützer Fehler und einige manipulieren ebenfalls Statistiken, und das hilft der Sache sicher auch nicht viel, aber gegen Wolfsjäger ist vermutlich ohnehin jedes Argument sinnlos. Wobei Du sagst, dass Wölfe nicht gewildert werden. Ich frage mich nur, warum dann jedes Jahr Wölfe spurlos verschwinden und so manches Mal sogar noch die Sender gefunden werden (neben Blutspuren). Bei der geringen Bestandszahl an Wölfen in Schweden sind auch die gewilderten 7 bis 15 Wölfe im Jahr von Bedeutung.
Viele Grüsse
Herbert
Wölfe sind zwar ein "heisses Thema". wie Du ja bemerkt hast, aber es geht bei der laufenden Diskussion ja um bestimmte Punkte.
Wenn Du alle Diskussionen zu diesem Thema verfolgt hast, so stellst Du fest, dass Gundhar nur die Meinung von einschlägigen Jagdzeitschriften kritiklos übernimmt und NIE auf eine klare Frage beantwortet, was für mich nicht gerade für Offenheit spricht, sondern ein Zeichen von blindem Fanatismus ist.
Zum anderen wohnt Gundhar, soviel ich weiss, in Deuschland, wo er keine Wölfe jagen darf, und kommt deshalb als "Trophäenjäger" (Ausländer dürfen Felle allerdings nicht ausführen) nach Schweden. Was man davon halten soll, darüber kannst Du Dir Deine eigene Meinung bilden. Nur wer sich mit Geld alles kaufen kann oder ein Fanatiker der Jagd ist, wird so handeln. Dies hat nichts mit einem normalen Jäger zu tun, der sich vielleicht sogar noch für die schwedische Natur interessiert.
Und auch das Argument mit Hunden ist, einfach gesagt, lächerlich. Jedes Jahr werden mehr Hunde von Wildschweinen getötet als von Wölfen. Auch Bären töten immer wieder Hunde, eine irre Menge wird von Autos überfahren und selbst Jäger schiessen und töten Hunde, sowohl auf der Jagd als auch weil sie zu alt wurden. Warum richtet sich also das Argument darauf, dass NUR Wölfe getötet werden müssen, weil sie Hunde (in Verteidigungsverhalten) angreifen? Ein solches Argument zeugt für mich eher von einer niederen Intelligenzstufe und dient nur der Verteidigung der Wolfsjagd. Man sucht sich ein Bruchstück einer Statistik aus um sich selbst als guten Menschen darzustellen ... warum weigern sich Wolfsjäger einfach die Gesamtheit zu betrachten?
Sicher machen auch Naturschützer und Wolfsschützer Fehler und einige manipulieren ebenfalls Statistiken, und das hilft der Sache sicher auch nicht viel, aber gegen Wolfsjäger ist vermutlich ohnehin jedes Argument sinnlos. Wobei Du sagst, dass Wölfe nicht gewildert werden. Ich frage mich nur, warum dann jedes Jahr Wölfe spurlos verschwinden und so manches Mal sogar noch die Sender gefunden werden (neben Blutspuren). Bei der geringen Bestandszahl an Wölfen in Schweden sind auch die gewilderten 7 bis 15 Wölfe im Jahr von Bedeutung.
Viele Grüsse
Herbert
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Neue Methode zur Auffrischung des Wolfsbestandes vorgestellt
Die Inzucht im schwedischen Wolfbestand ist zwar leicht eingedämmt, der Weg zu einer genetisch stabilen Population ist aber noch weit. Zu diesem Schluss kommt das diesjährige Wolfsymposium in Vålådalen nahe des westschwedischen Skiortes Åre. Um die Zuwanderung von russischen Wölfen künftig zu erleichtern, haben Forscher und Behördenmitarbeiter aus drei skandinavischen Ländern sowie Russland zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Auch aus den USA gibt es einen Vorschlag, wie dem genetisch angeschlagenen Wolfbestand auf die Sprünge geholfen werden könnte.
Drei russische Wölfe haben es bisher durch das für sie verminte Gebiet der Rentierzüchter in südwestlichere Gefilde geschafft. Zwei davon haben sich bereits vermehrt und so den von Inzucht geplagten schwedischen Wolfbestand aufgebessert. Im Schwedischen Rundfunk erklärte Olof Lidberg, Wolfforscher an der Landwirtschaftlichen Universität: „Der Wolfbestand sieht heute so gut aus wie seit den 1980ern nicht mehr, als wir neue Wölfe bekamen. Es gibt heute mehr Wölfe als jemals zuvor, der Bestand erfreut sich eines guten Zuwachses und die genetische Entwicklung geht auch in die richtige Richtung.“
Damit dies auch so bleibt, hat sich während der Konferenz ein internationales Netzwerk gebildet. Forscher, aber auch Behördenvertreter aus Schweden, Finnland, Norwegen und Russland haben sich zusammengetan, um weitere Möglichkeiten der Einwanderung russischer Gene nach Skandinavien auszuloten.
„Soft Release“ statt Sprung ins kalte Wasser
Mit Interesse wurden auch Forschungsergebnisse aus den USA zur Kenntnis genommen. Gegenüber Radio Schweden erklärt der Veranstalter des Symposiums, Mats Ericson, was sich aus den Versuchen im Yellowstone Nationalpark lernen lässt: „Wie die amerikanische Forscherin berichtete, hat man dort mehrere Wölfe aus der Gefangenschaft im Park ausgesetzt, allerdings in einem großen Gehege. Erst als sie Paare gebildet hatten und teilweise sogar schon Nachwuchs erwarteten, entließ man sie aus dem Gehege. Das Ergebnis war, dass diese Welpen mehr oder weniger dort ansässig blieben, wo man sie ausgesetzt hatte. Diesen Prozess nennt man ‚Soft Release‘. Er ist etwas ganz anderes als das, was man bisher in Schweden gemacht hat: Man verpflanzt Wölfe einfach nur in ein anderes Revier, mit der Folge, dass sie in fast allen Fällen zurückwandern.“
Diese Möglichkeit des vorsichtigen Aussetzens in die freie Natur bestünde Mats Ericson zufolge auch hierzulande. Allerdings müssen bei diesem Prozess viele Aspekte beachtet werden.
„Es geht nicht nur um die Kosten, die die monatelange Haltung im Gehege verursacht, sondern es kommen ja einige Ausgaben für den Tierarzt dazu. Es gibt ja zum Beispiel immer ein gewisses Tollwut-Risiko. Schließlich kommt noch die Bürokratie dazu, insbesondere bei der Aufnahme russischer Wölfe.“
Wolf-Hass allerorten
Der lokale Widerstand gegen den Wolf ist Mats Ericson zufolge auch in anderen Wolf-Nationen nicht unbekannt. Dass der Wolf etwa Jagd auf Nutztiere macht und den Züchtern dabei großen wirtschaftlichen Schaden zufügen kann, ist in allen Ländern ein Problem. Gerade die schwedischen Jäger aber machen immer wieder geltend, dass der Wolf etwa die Elchjagd erheblich beeinträchtigt, weil die Raubtiere die Hunde angreifen und auch töten. Ericson weist darauf hin, dass die Jagd mit freilaufenden Hunden eine skandinavische Besonderheit und somit im Grunde nur hier ein Problem ist. Ob andere Möglichkeiten der Wildjagd erwogen werden sollten, lässt Ericson offen.
Schweden hat auf Druck der EU-Kommission die Lizenzjagd auf Wölfe ausgesetzt. Derzeit ist nur die Schutzjagd erlaubt. Nach herber Kritik seitens der Kommission wegen Verstoßes gegen die Artenschutz-Richtlinie hängt eine Klage vor dem Gerichtshof der Europäischen Union wie ein Damoklesschwert über Schweden. Mit Spannung wird daher das neuerliche Gutachten zur Raubtierpolitik Anfang April erwartet. Davon, wie weit Schweden bereit ist, von seiner bisherigen Wolfpolitik Abstand zu nehmen, wird abhängen, welche Konsequenzen die EU-Kommission zieht.
„Seit der Anzeige hält die EU ihre Augen auf Schweden gerichtet und beobachtet genau, was in Sachen Wolfsjagd passiert. Auch hinsichtlich der genetischen Verstärkung des Bestandes verfolgt die EU, ob Schweden die Maßnahmen auch tatsächlich ergreift.“
(Quelle: Radio Schweden)
Drei russische Wölfe haben es bisher durch das für sie verminte Gebiet der Rentierzüchter in südwestlichere Gefilde geschafft. Zwei davon haben sich bereits vermehrt und so den von Inzucht geplagten schwedischen Wolfbestand aufgebessert. Im Schwedischen Rundfunk erklärte Olof Lidberg, Wolfforscher an der Landwirtschaftlichen Universität: „Der Wolfbestand sieht heute so gut aus wie seit den 1980ern nicht mehr, als wir neue Wölfe bekamen. Es gibt heute mehr Wölfe als jemals zuvor, der Bestand erfreut sich eines guten Zuwachses und die genetische Entwicklung geht auch in die richtige Richtung.“
Damit dies auch so bleibt, hat sich während der Konferenz ein internationales Netzwerk gebildet. Forscher, aber auch Behördenvertreter aus Schweden, Finnland, Norwegen und Russland haben sich zusammengetan, um weitere Möglichkeiten der Einwanderung russischer Gene nach Skandinavien auszuloten.
„Soft Release“ statt Sprung ins kalte Wasser
Mit Interesse wurden auch Forschungsergebnisse aus den USA zur Kenntnis genommen. Gegenüber Radio Schweden erklärt der Veranstalter des Symposiums, Mats Ericson, was sich aus den Versuchen im Yellowstone Nationalpark lernen lässt: „Wie die amerikanische Forscherin berichtete, hat man dort mehrere Wölfe aus der Gefangenschaft im Park ausgesetzt, allerdings in einem großen Gehege. Erst als sie Paare gebildet hatten und teilweise sogar schon Nachwuchs erwarteten, entließ man sie aus dem Gehege. Das Ergebnis war, dass diese Welpen mehr oder weniger dort ansässig blieben, wo man sie ausgesetzt hatte. Diesen Prozess nennt man ‚Soft Release‘. Er ist etwas ganz anderes als das, was man bisher in Schweden gemacht hat: Man verpflanzt Wölfe einfach nur in ein anderes Revier, mit der Folge, dass sie in fast allen Fällen zurückwandern.“
Diese Möglichkeit des vorsichtigen Aussetzens in die freie Natur bestünde Mats Ericson zufolge auch hierzulande. Allerdings müssen bei diesem Prozess viele Aspekte beachtet werden.
„Es geht nicht nur um die Kosten, die die monatelange Haltung im Gehege verursacht, sondern es kommen ja einige Ausgaben für den Tierarzt dazu. Es gibt ja zum Beispiel immer ein gewisses Tollwut-Risiko. Schließlich kommt noch die Bürokratie dazu, insbesondere bei der Aufnahme russischer Wölfe.“
Wolf-Hass allerorten
Der lokale Widerstand gegen den Wolf ist Mats Ericson zufolge auch in anderen Wolf-Nationen nicht unbekannt. Dass der Wolf etwa Jagd auf Nutztiere macht und den Züchtern dabei großen wirtschaftlichen Schaden zufügen kann, ist in allen Ländern ein Problem. Gerade die schwedischen Jäger aber machen immer wieder geltend, dass der Wolf etwa die Elchjagd erheblich beeinträchtigt, weil die Raubtiere die Hunde angreifen und auch töten. Ericson weist darauf hin, dass die Jagd mit freilaufenden Hunden eine skandinavische Besonderheit und somit im Grunde nur hier ein Problem ist. Ob andere Möglichkeiten der Wildjagd erwogen werden sollten, lässt Ericson offen.
Schweden hat auf Druck der EU-Kommission die Lizenzjagd auf Wölfe ausgesetzt. Derzeit ist nur die Schutzjagd erlaubt. Nach herber Kritik seitens der Kommission wegen Verstoßes gegen die Artenschutz-Richtlinie hängt eine Klage vor dem Gerichtshof der Europäischen Union wie ein Damoklesschwert über Schweden. Mit Spannung wird daher das neuerliche Gutachten zur Raubtierpolitik Anfang April erwartet. Davon, wie weit Schweden bereit ist, von seiner bisherigen Wolfpolitik Abstand zu nehmen, wird abhängen, welche Konsequenzen die EU-Kommission zieht.
„Seit der Anzeige hält die EU ihre Augen auf Schweden gerichtet und beobachtet genau, was in Sachen Wolfsjagd passiert. Auch hinsichtlich der genetischen Verstärkung des Bestandes verfolgt die EU, ob Schweden die Maßnahmen auch tatsächlich ergreift.“
(Quelle: Radio Schweden)
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calle
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Re: Die Erneuerung des Wolfsbestandes ist in Schweden gefähr
Ja, das ist schon seid Tagen klar, wagte nur keiner herauszuposaunen. Naturschutz im allgemeinen ist ein sehr heikles Thema. Es besteht aus der veröffentlichung von Halbwahrheiten auf beiden Seiten, um gesteckte Ziele zu erreichen. Wäre aus meiner Sicht mal ein interessantes Diskussionsthema hier im Forum, denn die schwedischen Wölfe, die mit ihrer rellativ klein wirkenden Zahl von 210 - 400 Exemplaren immer im Fokus der Aufmerksamkeit stehen und zudem auch als lebenskräftig einklassifiziert werden, täuschen natürlich über einen Zustand hinweg, den man am besten mal in der "roten Artenliste" nachlesen kann. http://www.slu.se/sv/centrumbildningar- ... rodlistan/
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Karsten
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450 Wölfe in Schweden in 10 Jahren
Ein gesunder Wolfsbestand sollte in zehn Jahren bei ungefähr 450 Tieren liegen. Zu diesem Schluss kommt der von der Regierung eingesetzte Gutachter über den Raubtierbestand in Schweden, Lars-Erik Liljelund. Dazu sei aber die genetische Auffrischung des Bestandes dringend notwendig, so Liljelund bei der Präsentation seines Abschlussberichtes am Dienstag in Stockholm.
Weiter wird vorgeschlagen, dass die Naturschutzbehörde ein Untergrenze festlegt, und dass Jagdquoten über regionale Verwaltungen geregelt werden sollen. In Schweden wird seit Jahren über die Größe des Wolfsbestandes kontrovers diskutiert. Die Einführung einer Lizenzjagd von 20 Wölfen vor zwei Jahren durch die Regierung hat zu scharfer Kritik von Seiten der EU-Kommission geführt.
(Quelle: Radio Schweden)
Weiter wird vorgeschlagen, dass die Naturschutzbehörde ein Untergrenze festlegt, und dass Jagdquoten über regionale Verwaltungen geregelt werden sollen. In Schweden wird seit Jahren über die Größe des Wolfsbestandes kontrovers diskutiert. Die Einführung einer Lizenzjagd von 20 Wölfen vor zwei Jahren durch die Regierung hat zu scharfer Kritik von Seiten der EU-Kommission geführt.
(Quelle: Radio Schweden)
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