Umfrage: Victoria von Schweden, Prinzessin der Herzen
- Lukä
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Umfrage: Victoria von Schweden, Prinzessin der Herzen
Victoria von Schweden, Prinzessin der Herzen
Zumindest gefühlt steht die Begeisterung der Deutschen für den europäischen Hochadel im umgekehrten Verhältnis zur Menge hierzulande vorhandener Hoheiten. Eine Studie zeigt nun: Besonders beliebt ist eine schwedische Prinzessin - und hängt selbst britischen Jungadel deutlich ab.
Vielleicht ist es die Fortsetzung des Kleinmädchen-Traums, in einem Schloss zu wohnen und von einem tapferen Ritter errettet zu werden, mit anderen Mitteln: Geschichten aus und über den europäischen Hochadel sind bei den Deutschen äußerst beliebt - trotz oder vielleicht gerade wegen des gänzlichen Fehlens einer eigenen Monarchie.
Die Lieblingsprinzessin der Deutschen ist nicht etwa Stilikone und Musterbraut Catherine, Herzogin von Cambridge, sondern Victoria von Schweden. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Zeitschrift Frau im Spiegel. 27 Prozent der Befragten kürten die 34-Jährige, die im März ihr erstes Kind erwartet, zur beliebtesten Prinzessin Europas.
Auch auf dem zweiten Platz: keine Spur von Kate. Ihn belegte Prinzessin Máxima der Niederlande (19 Prozent). Die 40-Jährige kam besonders bei den älteren Befragten gut an. Die Jüngeren waren es, die Catherine dann doch noch aufs Treppchen hievten: 13 Prozent sprachen sich für sie aus. Von den 14- bis 29-Jährigen wählten 35 Prozent die Frau von Prinz William, die am Montag ihren 30 Geburtstag feierte, zu ihrer Favoritin.
Der vierte Platz im Prinzessinnen-Ranking ging an Mette-Marit von Norwegen (zwölf Prozent). Auf den weiteren Rängen folgen Mary von Dänemark mit vier, Letizia von Spanien mit drei, sowie die frisch gekürte Fürstin Charlène von Monaco mit einem Prozent. Die ehemalige südafrikanische Schwimmerin teilt sich den letzten Platz mit Mathilde von Belgien. Für beide sprachen sich nur jeweils ein Prozent der Teilnehmerinnen aus.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de
Zumindest gefühlt steht die Begeisterung der Deutschen für den europäischen Hochadel im umgekehrten Verhältnis zur Menge hierzulande vorhandener Hoheiten. Eine Studie zeigt nun: Besonders beliebt ist eine schwedische Prinzessin - und hängt selbst britischen Jungadel deutlich ab.
Vielleicht ist es die Fortsetzung des Kleinmädchen-Traums, in einem Schloss zu wohnen und von einem tapferen Ritter errettet zu werden, mit anderen Mitteln: Geschichten aus und über den europäischen Hochadel sind bei den Deutschen äußerst beliebt - trotz oder vielleicht gerade wegen des gänzlichen Fehlens einer eigenen Monarchie.
Die Lieblingsprinzessin der Deutschen ist nicht etwa Stilikone und Musterbraut Catherine, Herzogin von Cambridge, sondern Victoria von Schweden. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Zeitschrift Frau im Spiegel. 27 Prozent der Befragten kürten die 34-Jährige, die im März ihr erstes Kind erwartet, zur beliebtesten Prinzessin Europas.
Auch auf dem zweiten Platz: keine Spur von Kate. Ihn belegte Prinzessin Máxima der Niederlande (19 Prozent). Die 40-Jährige kam besonders bei den älteren Befragten gut an. Die Jüngeren waren es, die Catherine dann doch noch aufs Treppchen hievten: 13 Prozent sprachen sich für sie aus. Von den 14- bis 29-Jährigen wählten 35 Prozent die Frau von Prinz William, die am Montag ihren 30 Geburtstag feierte, zu ihrer Favoritin.
Der vierte Platz im Prinzessinnen-Ranking ging an Mette-Marit von Norwegen (zwölf Prozent). Auf den weiteren Rängen folgen Mary von Dänemark mit vier, Letizia von Spanien mit drei, sowie die frisch gekürte Fürstin Charlène von Monaco mit einem Prozent. Die ehemalige südafrikanische Schwimmerin teilt sich den letzten Platz mit Mathilde von Belgien. Für beide sprachen sich nur jeweils ein Prozent der Teilnehmerinnen aus.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de
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goteborgcity
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Re: Umfrage: Victoria von Schweden, Prinzessin der Herzen
Hej,
ich frage mich, warum "Frau im Spiegel", bzw. Forsa eine Pseudoumfrage machen muss welche Prinzessin die Deutschen an erste Stelle setzen, da das Ergebnis ohnehin klar war, denn wenn man in der Presse, inkl. Fernsehen, das ganze Jahr über eine Prinzessin besonders liebevoll behandelt, dann kennt man auch das Ergebnis ohne noch 1000 Personen zu befragen. Erstaunlich ist dabei, dass dies dann in der deutschen und schwedischen "seriösen" Presse so unkritisch aufgenommen wird. Gibt es keine Journalisten mehr, die denken können?
Um ehrlich zu sein, wenn die Deutschen Victoria so gerne auf dem Thron sehen, so können sie auch gerne die Rechnungen für den Schmuck, die Luxussuites in den Hotels, die Bodyguards und andere Kosten übernehmen, denn mag Victoria persönlich noch so sympathisch sein und beruflich immer lächeln, so lebt sie von den Steuern, die jeder Schwede bezahlt.
Viele Grüsse
Herbert
ich frage mich, warum "Frau im Spiegel", bzw. Forsa eine Pseudoumfrage machen muss welche Prinzessin die Deutschen an erste Stelle setzen, da das Ergebnis ohnehin klar war, denn wenn man in der Presse, inkl. Fernsehen, das ganze Jahr über eine Prinzessin besonders liebevoll behandelt, dann kennt man auch das Ergebnis ohne noch 1000 Personen zu befragen. Erstaunlich ist dabei, dass dies dann in der deutschen und schwedischen "seriösen" Presse so unkritisch aufgenommen wird. Gibt es keine Journalisten mehr, die denken können?
Um ehrlich zu sein, wenn die Deutschen Victoria so gerne auf dem Thron sehen, so können sie auch gerne die Rechnungen für den Schmuck, die Luxussuites in den Hotels, die Bodyguards und andere Kosten übernehmen, denn mag Victoria persönlich noch so sympathisch sein und beruflich immer lächeln, so lebt sie von den Steuern, die jeder Schwede bezahlt.
Viele Grüsse
Herbert
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vorstopper
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Re: Umfrage: Victoria von Schweden, Prinzessin der Herzen
Hallo Herbertgoteborgcity hat geschrieben:Hej,
so lebt sie von den Steuern, die jeder Schwede bezahlt.
Viele Grüsse
Herbert
Die Monarchie gehört doch auch zur schwedischen Kultur,,,
Die Publicity die Stockholm während der Hochzeit gehabt hat, ist Unbezahlbar,,
abgesehen von den Touristen ,,, die bringen ja auch paar Kronen mit
Wie ist das in Schweden mit Museen(?)=(Museum) oder Oper ? Hier in D werden die mit Millionen € subventioniert,,, mit Sicherheit in Schweden auch,,
Wie viele Prozente der Bevölkerung besuchen Die ?:)
Ok, das ist Kultur,, Monarchie auch,, würde ich behaupten
Gruß
George
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goteborgcity
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Re: Umfrage: Victoria von Schweden, Prinzessin der Herzen
Hej George,
mittlerweile sind nur noch etwas über 35 Prozent der Schweden für die Monarchie im heutigen Sinne, also die Erbmonarchie, wobei die Hochzeit allerdings ebenfalls nicht den Gewinn brachte, den man sich erhoffte und gleichzeitig eine höhere Förderung des Königshauses folgte. Stockholm verzeichnete jedenfalls nach der Hochzeit und Informationen des Fremdenverkehrsamts sogar ein Minus. Gesamt gesehen haben auch die Affären des Königshauses im letzten Jahr dem Land eher geschadet als einen Nutzen gebracht, aber das ist noch eine andere Frage. Ich werde jedenfalls nie verstehen, dass Victoria (oder wer immer) aus Steuergeldern ein Kleid für 140.000 Kronen kauft, wenn es noch echte Armut gibt oder das König und Königin in diktatorischen Ländern Bande knüpfen und sogar Preise vergeben. Irgendwo muss man Grenzen setzten. Wenn die Monarchie in Schweden ein Markenzeichen sein soll, so müssen sich die Mitglieder des Königshauses auch an gewisse Spielregeln halten und nicht Gelder verschleudern, sondern ein Beispiel für das Volk sein.
Was Museen, Opern usw. betrifft, das ist ebenfalls eine andere Frage, die man auf sehr verschiedenen Ebenen angehen muss. Opern werden in der Regel extrem hoch finanziert, obwohl 95 Prozent der Besucher so hohe Einkommen haben, dass eine Oper auch über Eintritte finanziert werden könnte und denejenigen, die wenig Geld haben und in die Oper wollen, denen könnte man auf Antrag den Zugang ermöglichen, auch über Steuergelder, das wäre eine lächerliche Summe. Leider sorgt die Politik in den meisten Staaten nur dafür, dass derjenige, der am meisten Geld hat auch die grössten Vorteile bekommt. Aber das war in der gesamten Geschichte noch nie anders.
Was andere Museen betrifft, so ist die Situation sehr unterchiedlich, denn einige sehr bedeutende private Museen bekommen nicht eine Öhre, so auch das Universeum in Göteborg, das vor allem Kindern eine parktische Ausbildung und Information bietet. Andere bekommen Staatsgeld pro Eintritt, obwohl die Kosten und die Forschung auf ganz anderen Ebenen liegen (in den Kunstmuseen liegen Tausende von Bildern im Lager, in den kulturhistorischen Museen wird nur knapp fünf Prozent der Sammlungen ausgestellt usw.). In den naturhistorischen Museen hat man nicht einmal das Geld für die Restauration der vorhandenen Sammlungen. Abgesehen davon, dass die Unterstützung aller Museen Schwedens weitaus weniger kostet als das Königshaus, aber mit Sicherheit mehr Besucher ins Land holt und auch den eigenen Bewohnern mehr bringt. Sicher, jemand, der ein Museum besucht, sieht nicht die Probleme, sondern nur die Ausstellungsstücke, aber ohne Museen geht auch unsere Vergangenheit verloren, was man beim Königshaus wohl kaum sagen kann, nachdem die Erbmonarchie in Schweden geschichtlich nicht einmal als Tradition betrachtet werden kann.
Es ist daher nicht so, dass ich nur an der Monarchie Kritik übe, sondern auch an anderen Punkten, denn hier in Schweden wird, zum Beispiel, eine rechtsextreme Zeitung aus Steuergeldern unterstützt und, wenn man die touristische Vermarktung Nordschwedens betrachtet, wovon Unternehmer aus Stockholm und Politiker mehr profitieren als Samen, da stimmt ebenfalls etwas nicht. Aber nun komme ich weit vom Thema ab.
Aber mir ist bewusst, dass Monarchie und Religion zu den Tabuthemen gehören, weil sie beide nicht von der täglichen Realität eines Menschen handeln. Ich habe Victoria bei einigen Empfängen selbst getroffen und halte sie für angenehm und sympathisch, aber ich habe auch erlebt wie Fans des Königshauses von den Bodyguards abgehalten wurden auch nur einen Schritt zu nahe zu kommen, denn nicht jeder kann mit ihr sprechen ...
Viele Grüsse aus Göteborg
Herbert
mittlerweile sind nur noch etwas über 35 Prozent der Schweden für die Monarchie im heutigen Sinne, also die Erbmonarchie, wobei die Hochzeit allerdings ebenfalls nicht den Gewinn brachte, den man sich erhoffte und gleichzeitig eine höhere Förderung des Königshauses folgte. Stockholm verzeichnete jedenfalls nach der Hochzeit und Informationen des Fremdenverkehrsamts sogar ein Minus. Gesamt gesehen haben auch die Affären des Königshauses im letzten Jahr dem Land eher geschadet als einen Nutzen gebracht, aber das ist noch eine andere Frage. Ich werde jedenfalls nie verstehen, dass Victoria (oder wer immer) aus Steuergeldern ein Kleid für 140.000 Kronen kauft, wenn es noch echte Armut gibt oder das König und Königin in diktatorischen Ländern Bande knüpfen und sogar Preise vergeben. Irgendwo muss man Grenzen setzten. Wenn die Monarchie in Schweden ein Markenzeichen sein soll, so müssen sich die Mitglieder des Königshauses auch an gewisse Spielregeln halten und nicht Gelder verschleudern, sondern ein Beispiel für das Volk sein.
Was Museen, Opern usw. betrifft, das ist ebenfalls eine andere Frage, die man auf sehr verschiedenen Ebenen angehen muss. Opern werden in der Regel extrem hoch finanziert, obwohl 95 Prozent der Besucher so hohe Einkommen haben, dass eine Oper auch über Eintritte finanziert werden könnte und denejenigen, die wenig Geld haben und in die Oper wollen, denen könnte man auf Antrag den Zugang ermöglichen, auch über Steuergelder, das wäre eine lächerliche Summe. Leider sorgt die Politik in den meisten Staaten nur dafür, dass derjenige, der am meisten Geld hat auch die grössten Vorteile bekommt. Aber das war in der gesamten Geschichte noch nie anders.
Was andere Museen betrifft, so ist die Situation sehr unterchiedlich, denn einige sehr bedeutende private Museen bekommen nicht eine Öhre, so auch das Universeum in Göteborg, das vor allem Kindern eine parktische Ausbildung und Information bietet. Andere bekommen Staatsgeld pro Eintritt, obwohl die Kosten und die Forschung auf ganz anderen Ebenen liegen (in den Kunstmuseen liegen Tausende von Bildern im Lager, in den kulturhistorischen Museen wird nur knapp fünf Prozent der Sammlungen ausgestellt usw.). In den naturhistorischen Museen hat man nicht einmal das Geld für die Restauration der vorhandenen Sammlungen. Abgesehen davon, dass die Unterstützung aller Museen Schwedens weitaus weniger kostet als das Königshaus, aber mit Sicherheit mehr Besucher ins Land holt und auch den eigenen Bewohnern mehr bringt. Sicher, jemand, der ein Museum besucht, sieht nicht die Probleme, sondern nur die Ausstellungsstücke, aber ohne Museen geht auch unsere Vergangenheit verloren, was man beim Königshaus wohl kaum sagen kann, nachdem die Erbmonarchie in Schweden geschichtlich nicht einmal als Tradition betrachtet werden kann.
Es ist daher nicht so, dass ich nur an der Monarchie Kritik übe, sondern auch an anderen Punkten, denn hier in Schweden wird, zum Beispiel, eine rechtsextreme Zeitung aus Steuergeldern unterstützt und, wenn man die touristische Vermarktung Nordschwedens betrachtet, wovon Unternehmer aus Stockholm und Politiker mehr profitieren als Samen, da stimmt ebenfalls etwas nicht. Aber nun komme ich weit vom Thema ab.
Aber mir ist bewusst, dass Monarchie und Religion zu den Tabuthemen gehören, weil sie beide nicht von der täglichen Realität eines Menschen handeln. Ich habe Victoria bei einigen Empfängen selbst getroffen und halte sie für angenehm und sympathisch, aber ich habe auch erlebt wie Fans des Königshauses von den Bodyguards abgehalten wurden auch nur einen Schritt zu nahe zu kommen, denn nicht jeder kann mit ihr sprechen ...
Viele Grüsse aus Göteborg
Herbert
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