Tag 7 - 9
Privat in Pitea bei Freunden
Dan ist Musiker und es war das erste Jahr, seit er denken, kann, daß er nicht auf seinem Heimatfestival gespielt hat.
Der Eintritt zum PDOL kostet pro Abend 395SEK, es gibt aber auch eine 4 Tageskarte. Das Festival bietet für jeden Musikgeschmack etwas.

Da die Schweden ja gut organisiert sind, brauchen sie auch nicht am Geldautomat in der Schlange stehen und warten.

Auf der großen Bühne die bekannten Künstler und Rockmusiker (hier Amanda Jensen)

Die HipHop und Heavy Metal Bühne

Die Indie Bühne, für die schwedischen Nachwuchsbands

Krokodilszenen, wo eine Ska Band war und auch allerlei feine Musik, für die man keine Ohrstöpsel braucht

Bis zum 6 Saitenquäler vor dem Dönerladen.
Dazu in den einzelnen Bierzelten noch jede Menge Musik aus der Konserve oder live.

Wird einem mal schlecht, ist die Hilfe nicht fern. Ich hab persönlich zuschauen dürfen, wie einem jungen Mädchen die Füße gepflastert wurden, weil die Pfennigabsatzschuhe die Zehen ruinierten.
Die heißeste Party aber geht in Kärlekslandet ab. Die gay-community bietet jedes Jahr eine irrwitzige Show in Sachen Travestie. Ich verfolge das nun schon zum 5. Mal und es ist immer wieder äußerst lustig.
Zusammenfassend ist es ein großes Besäufnis. Dan und ich waren so ziemlich die einzigen, nüchternen Menschen gegen Mitternacht.
Mag der Schwede noch so voll sein, telefonieren geht praktisch immer.
Ist schon lustig, wenn sich einer kaum noch auf den Beinen halten kann und versucht in sein Telefon zu schreien, währen 3 Meter weiter eine Heavy Band gerade den Weltuntergang zelebriert.
Aber war ja nicht alles Festival.
Samstag Nachmittag war ich auf dem Fußballplatz.
Hier das Stadion, im Vordergrund die Sicherheitsschleuse mit Eintrittskasse

Pitea verlor gegen Robertsfors mit 0:3, zahlende Zuschauer 269
Die Gegentribüne
Was an Pitea auch noch wirklich sehenswert ist, das Havsbad

Ein paar Kilometer feiner Sandstrand, der flach ins Meer läuft, dazu ein (1) Hotelkomplex und ein Campingplatz mit allerlei Kindervergnügungen, wie Hüpfburg, Rummelplatz und Go Kartbahn, dazu Bad mit Riesenrutsche.
Und nicht zu vergessen, all die schicken Schweden/innen, braun gebrannt wie die Brasilianer.
Da fehlt nur noch ein schicker Sonnenuntergang
