Jobsuche in Schweden nur mit ÖD-Erfahrung
Verfasst: 27. Februar 2024 18:25
Hallo zusammen,
wir, Jessy und Pascal, sind neu hier und möchten uns kurz vorstellen.
Wir sind 26 bzw. 29 Jahre alt, verheiratet, kinderlos und haben vor gut 2 Jahren unsere Vorliebe für das skandinavische Leben, insbesondere für Schweden, entdeckt. Wie bei vielen ist es inzwischen auch unser Wunsch, eines Tages in Schweden leben zu können. Hierbei stellt sich natürlich die Frage nach der beruflichen Perspektive. Jessy ist gelernte MFA und zurzeit als stellvertretende OP-Leitung in einer orthopädischen Praxis tätig. Ich selbst, Pascal, bin gelernter Justizfachangestellter und zurzeit Systemadministrator bei einer Staatsanwaltschaft, also seit nun insgesamt 6 Jahren im öffentlichen Dienst in einem Büro-Job. Während meine Frau im Medizinbereich sicher durchaus Möglichkeiten auch auf dem schwedischen Arbeitsmarkt hätte, wüsste ich nicht so recht, wohin ich mich orientieren sollte. Das Problem ist, dass ich durch meine Justizausbildung relativ spezialisiert bin und keinerlei andere, relevante Qualifikationen habe. Meine derzeitige Tätigkeit als Administrator in der EDV/IT klingt zwar erstmal nicht uninteressant, jedoch verfüge ich über keinerlei „echten“ IT-Background (keine Informatik-Ausbildung, keine anerkannten Zertifikate etc.) sondern habe mir dies während meiner täglichen Arbeit „learning by doing“ angeeignet. Hinzu kommt, dass meine Tätigkeit absolut auf die Justiz-(Anwendungen) reduziert ist und ich leider auch keine Kenntnisse in Dingen wie Programmieren, Softwareentwicklung usw. habe. Ich habe vereinfacht gesagt die Befürchtung, dass ich unter diesen Voraussetzungen auf dem schwedischen Arbeitsmarkt mehr oder weniger chancenlos wäre, da ich mir vorstelle, dass die Unterschiede hier doch recht groß sind. Ich bin zwar grundsätzlich zufrieden mit meinem Job und verdiene auch kein schlechtes Geld aber wäre mit Blick auf die Zukunftsaussichten offen (auch schon hier in Deutschland) mich neu zu orientieren und eher in eine technische/handwerkliche/logistische Richtung zu gehen, da ich zunehmend den Eindruck habe, mich in eine berufliche Sackgasse zu manövrieren, aus der ich irgendwann nur noch sehr schwerlich rauskomme.
Wir wollten auf diesem Weg einfach mal eine Einschätzung von Schweden-Kennern und bereits Ausgewanderten erfahren, welche Möglichkeiten es in Bezug auf die beruflichen Chancen in unserem Fall so gibt, worauf man - gerade wenn man aus dem ÖD kommt - achten sollte, welche Rolle evtl. auch Vitamin B spielen kann und wie die Jobsuche läuft bzw. bei euch selbst gelaufen ist. Einfach auch um evtl. gleich vorweg mit falschen Erwartungen oder einer gewissen Naivität aufzuräumen. Für uns wäre das Jahr 2026 das Jahr, in welchem unsere Pläne frühestens konkret werden, da hier fast gleichzeitig unsere beiden Leasing-Verträge für die Autos auslaufen und wir dann – Stand heute – weitestgehend ungebunden sind.
Vielen lieben Dank euch!
Varma hälsningar!
Jessy & Pascal
wir, Jessy und Pascal, sind neu hier und möchten uns kurz vorstellen.
Wir sind 26 bzw. 29 Jahre alt, verheiratet, kinderlos und haben vor gut 2 Jahren unsere Vorliebe für das skandinavische Leben, insbesondere für Schweden, entdeckt. Wie bei vielen ist es inzwischen auch unser Wunsch, eines Tages in Schweden leben zu können. Hierbei stellt sich natürlich die Frage nach der beruflichen Perspektive. Jessy ist gelernte MFA und zurzeit als stellvertretende OP-Leitung in einer orthopädischen Praxis tätig. Ich selbst, Pascal, bin gelernter Justizfachangestellter und zurzeit Systemadministrator bei einer Staatsanwaltschaft, also seit nun insgesamt 6 Jahren im öffentlichen Dienst in einem Büro-Job. Während meine Frau im Medizinbereich sicher durchaus Möglichkeiten auch auf dem schwedischen Arbeitsmarkt hätte, wüsste ich nicht so recht, wohin ich mich orientieren sollte. Das Problem ist, dass ich durch meine Justizausbildung relativ spezialisiert bin und keinerlei andere, relevante Qualifikationen habe. Meine derzeitige Tätigkeit als Administrator in der EDV/IT klingt zwar erstmal nicht uninteressant, jedoch verfüge ich über keinerlei „echten“ IT-Background (keine Informatik-Ausbildung, keine anerkannten Zertifikate etc.) sondern habe mir dies während meiner täglichen Arbeit „learning by doing“ angeeignet. Hinzu kommt, dass meine Tätigkeit absolut auf die Justiz-(Anwendungen) reduziert ist und ich leider auch keine Kenntnisse in Dingen wie Programmieren, Softwareentwicklung usw. habe. Ich habe vereinfacht gesagt die Befürchtung, dass ich unter diesen Voraussetzungen auf dem schwedischen Arbeitsmarkt mehr oder weniger chancenlos wäre, da ich mir vorstelle, dass die Unterschiede hier doch recht groß sind. Ich bin zwar grundsätzlich zufrieden mit meinem Job und verdiene auch kein schlechtes Geld aber wäre mit Blick auf die Zukunftsaussichten offen (auch schon hier in Deutschland) mich neu zu orientieren und eher in eine technische/handwerkliche/logistische Richtung zu gehen, da ich zunehmend den Eindruck habe, mich in eine berufliche Sackgasse zu manövrieren, aus der ich irgendwann nur noch sehr schwerlich rauskomme.
Wir wollten auf diesem Weg einfach mal eine Einschätzung von Schweden-Kennern und bereits Ausgewanderten erfahren, welche Möglichkeiten es in Bezug auf die beruflichen Chancen in unserem Fall so gibt, worauf man - gerade wenn man aus dem ÖD kommt - achten sollte, welche Rolle evtl. auch Vitamin B spielen kann und wie die Jobsuche läuft bzw. bei euch selbst gelaufen ist. Einfach auch um evtl. gleich vorweg mit falschen Erwartungen oder einer gewissen Naivität aufzuräumen. Für uns wäre das Jahr 2026 das Jahr, in welchem unsere Pläne frühestens konkret werden, da hier fast gleichzeitig unsere beiden Leasing-Verträge für die Autos auslaufen und wir dann – Stand heute – weitestgehend ungebunden sind.
Vielen lieben Dank euch!
Varma hälsningar!
Jessy & Pascal