alles Telia oder was?
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Gast
- Lille Emil
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Leider wahr!
Hejsan.
Ein Kollege ist am 04.01.09 hier in S eingewandert.
Es gibt wirklich ein neues Regelwerk (seit dem 01.01.09) für Einwanderer.
Da man aus der Vergangenheit gelernt hat, wurde dies nötig!
Immerwieder kam es vor, dass Einwanderer Neukundengeschenke angenommen haben und schon nach wenigen Wochen weg waren.
Somit hatten die Anbieter finanzielle Verluste zu verzeichnen...
Kurz gesagt:
Du musst 8 Monate in S wohnhaft sein, um einen Telefon/Internetanschluß zu erhalten ODER du verpflichtest dich einen 18-monatigen Vertrag zu nehmen und muss mit den Grundgebühren der gesamten Laufzeit in Vorkasse gehen. So war das bei ihm.
Bei Strom reichte seine Personennummer als Aufenthaltsbeweis aus. Sonst wäre ebenfalls eine Kaution fällig gewesen.
Wie es beim Fernsehn war, weis ich nicht ganz genau... Glaube aber, es war ebenfalls eine Verpflichtung + Kaution fällig...
Gruß
Emil
Ein Kollege ist am 04.01.09 hier in S eingewandert.
Es gibt wirklich ein neues Regelwerk (seit dem 01.01.09) für Einwanderer.
Da man aus der Vergangenheit gelernt hat, wurde dies nötig!
Immerwieder kam es vor, dass Einwanderer Neukundengeschenke angenommen haben und schon nach wenigen Wochen weg waren.
Somit hatten die Anbieter finanzielle Verluste zu verzeichnen...
Kurz gesagt:
Du musst 8 Monate in S wohnhaft sein, um einen Telefon/Internetanschluß zu erhalten ODER du verpflichtest dich einen 18-monatigen Vertrag zu nehmen und muss mit den Grundgebühren der gesamten Laufzeit in Vorkasse gehen. So war das bei ihm.
Bei Strom reichte seine Personennummer als Aufenthaltsbeweis aus. Sonst wäre ebenfalls eine Kaution fällig gewesen.
Wie es beim Fernsehn war, weis ich nicht ganz genau... Glaube aber, es war ebenfalls eine Verpflichtung + Kaution fällig...
Gruß
Emil
- Lille Emil
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Hallo Framsidan.Framsidan hat geschrieben:Hallo Emil wie gehts dir so? Erzähl doch mal, bist du zufrieden?
Danke der Nachfrage. Mir geht es soweit ganz gut.
Eigentlich fühle ich mich sehr wohl hier.
Beruflich wollte ich zwar voll einsteigen. Nun hat man aber die Stelle gestrichen...
Macht aber nichts, somit habe ich mehr Zeit fürs schwedisch lernen.
Bin auch gerade dabei mich umzuorientieren. Sieht auch schon ganz gut aus. Sage dazu mehr, wenn es "griffiger" ist.
Allerdings bin ich herbe von dem SFI-Kurs enttäuscht.
Die Lehrer sind super und versuchen ihr Bestes. Allerdings bremsen viele Teilnehmer den Unterricht, weil sie nicht lernen wollen.
Beispiel: Es gibt da eine Gruppe "Einwanderer", die schon seit 7-9 Monate sich hier aufhalten. Bis auf wenige Vokabeln und Sätze beherrschen sie nichts. Aber auf englisch haben sie mir erklärt, dass sie dies auch nicht müssten. "Sie bekommen das Geld für die Anwesendheit und nicht fürs lernen." Zudem haben sie mich versucht aufzuklären, wie toll es ist, die schwedische Gans auszunehmen, anstatt für sie zu arbeiten. Zudem verdienen sie ihr Geld mit dem Verkauf von billigen Zigaretten & Alkohol.
Das frustriert total! Da wandert man aus, weil man genug von diesem Umfeld hat und dann sitzen sie hier ebenfalls und schmarotzen nur rum.
Bin schon am überlegen, wieder einen Kurs bei der Folksuniversitetet zu belegen. Da war das Niveau einfach höher, weil die Leute die daran teilnahmen auch dafür gezahlt hatten. Somit waren sie auch an einem Ergebnis interessiert.
Und wie schaut es bei dir aus?
Gruß
Emil
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bergslagsgarden
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das ist jetzt vielleicht am eigentlichen Thema vorbei, aber:
Wenn ich die drei Buchstaben S F I lesen kommt mir die Galle hoch ... Verbrecher!
Hier bei uns läuft die Masche so: SFI bekommt Geld für jeden Schüler (Kommune, Land, ??), da in unserem kleinen Örtchen der Naschub an Auswanderern / Asylanten etwas stockend ist fallen regelmäßig die Leute beim Test durch, die sich am wenigsten wehren. Ein sehr netter Iraner (oder Irak, die Ecke eben), der wirklich schon gut schwedisch spricht und endlich arbeiten will (!) fällt immer wieder durch, da es für ihn noch keinen "Nachfolger" gibt... In meinen Augen eine menschenverachtende Schweinerei!
ok, zurück zum Telefon, sorry für den kleinen "Ausflug"
... ich könnt`mich aber auch aufregen ....
Grüße an die Nachbarn,
Robin
Wenn ich die drei Buchstaben S F I lesen kommt mir die Galle hoch ... Verbrecher!
Hier bei uns läuft die Masche so: SFI bekommt Geld für jeden Schüler (Kommune, Land, ??), da in unserem kleinen Örtchen der Naschub an Auswanderern / Asylanten etwas stockend ist fallen regelmäßig die Leute beim Test durch, die sich am wenigsten wehren. Ein sehr netter Iraner (oder Irak, die Ecke eben), der wirklich schon gut schwedisch spricht und endlich arbeiten will (!) fällt immer wieder durch, da es für ihn noch keinen "Nachfolger" gibt... In meinen Augen eine menschenverachtende Schweinerei!
ok, zurück zum Telefon, sorry für den kleinen "Ausflug"
... ich könnt`mich aber auch aufregen ....
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Robin
- nordsüchtig
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@4wendänder
Probiert es einfach über den Direktlink bei Telia. Sollte eigentich funktionieren und hat erst vor gut 3 Wochen bei Bekannten von mir funktioniert ohne Kaution, etc. Die einzige Einschränkung: während des 3-monatigen Abrechnungszeitraumes dürfen 5000kr nicht überschritten werden.
https://www.tewss.telia.se/privat/admin ... 51.product
Ebenso Bredband über bredbandsbolaget.
http://www.bredbandsbolaget.se/wps/portal/
Ihr in Östersund seid aber eine ägarkommun von Jämtkraft, da solltet Ihr eigentlich noch preiswerter surfen können übers stadsnät, abhängig davon wo Ihr wohnt
http://jamtkraftstadsnat.se/
Gruß,
H.
Probiert es einfach über den Direktlink bei Telia. Sollte eigentich funktionieren und hat erst vor gut 3 Wochen bei Bekannten von mir funktioniert ohne Kaution, etc. Die einzige Einschränkung: während des 3-monatigen Abrechnungszeitraumes dürfen 5000kr nicht überschritten werden.
https://www.tewss.telia.se/privat/admin ... 51.product
Ebenso Bredband über bredbandsbolaget.
http://www.bredbandsbolaget.se/wps/portal/
Ihr in Östersund seid aber eine ägarkommun von Jämtkraft, da solltet Ihr eigentlich noch preiswerter surfen können übers stadsnät, abhängig davon wo Ihr wohnt
http://jamtkraftstadsnat.se/
Gruß,
H.
- Lille Emil
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God morgon.
@bergslagsgarden
Hast recht, völlig am Thema vorbei.
Evtl. sollten wir einen eigenen Tread eröffnen.
"SFI-Kurs und Erfahrungen" oder so...
Möchte aber noch im diesen Tread darauf schnell antworten.
@4wendländer
Wir möchten dir keine Angst machen. Ich sprach das Thema nur an, weil es mich total frustriert. Es gibt bestimmt super SFI-Sprachkurse mit super Lehrern & Kursteilnehmer. Wenn du soweit bist, würden mich deine Erfahrungen mit dem SFI interessieren.
Zudem ist das ein guter Tipp, der dir nordsüchtig mit auf dem Weg gegeben hat. Wenn du es schaffst mittels Internet dich anzumelden, musst du keine teure Anmeldungsgebühr bezahlen.
Uns hatte der freundliche Expert-Laden geholfen. Anschließend verlangte Telia 900 SEK dafür exrta...
Im übrigen hatte dieser Expert-Laden den Kollegen geholfen, alle seine Abbos zu erhalten. Vielleicht klappt es bei "euren" ebenfalls???
@nightbow
Richtig geschätzt. Es handelt sich um eine Art Eingliederungsmaßnahme für die Arbeitsvermittlung (AF). Ist halt eine "notwendige Maßnahme", dass die Einwanderer schwedisch können müssen, wenn sie Arbeit suchen...
Dafür erhalten sie 7800 SEK von der AF monatlich. Wie mir ein dt. Retner erklärte (er ist seit Jahren aus Spaß an der Freude beim SFI), wurde dies in der Vergangenheit maßlos missbraucht. Einige kamen morgens um 9, legten ihr Blöcke ab und gingen wieder. Kurz vor Schluß kamen sie erneut, um ihre Sachen abzuholen. Nun hat man vor kurzem erst eine Art Stempelkarte eingeführt. Am Ende des Tages, holen sie sich ihren Stempel von der Lehrkraft ab. Glaube aber, es handelt sich hier um Nicht-EU-Bürger. Kann aber nochmals nachfragen...
Die Zigaretten kommen aus dem Ostblock und der Alkohol wird mittels Tagesfahrten nach D in größeren Menge geholt. Mir wurde erst Donnerstag wieder was angeboten. Habe aber dankbar abgelehnt. 1) Bin ich Nichtraucher und 2.) habe ich meine eigene "Pipeline" nach D...
So, gehe jetzt mal angeln...
Gruß
Emil
@bergslagsgarden
Hast recht, völlig am Thema vorbei.
Evtl. sollten wir einen eigenen Tread eröffnen.
"SFI-Kurs und Erfahrungen" oder so...
Möchte aber noch im diesen Tread darauf schnell antworten.
@4wendländer
Wir möchten dir keine Angst machen. Ich sprach das Thema nur an, weil es mich total frustriert. Es gibt bestimmt super SFI-Sprachkurse mit super Lehrern & Kursteilnehmer. Wenn du soweit bist, würden mich deine Erfahrungen mit dem SFI interessieren.
Zudem ist das ein guter Tipp, der dir nordsüchtig mit auf dem Weg gegeben hat. Wenn du es schaffst mittels Internet dich anzumelden, musst du keine teure Anmeldungsgebühr bezahlen.
Uns hatte der freundliche Expert-Laden geholfen. Anschließend verlangte Telia 900 SEK dafür exrta...
Im übrigen hatte dieser Expert-Laden den Kollegen geholfen, alle seine Abbos zu erhalten. Vielleicht klappt es bei "euren" ebenfalls???
@nightbow
Richtig geschätzt. Es handelt sich um eine Art Eingliederungsmaßnahme für die Arbeitsvermittlung (AF). Ist halt eine "notwendige Maßnahme", dass die Einwanderer schwedisch können müssen, wenn sie Arbeit suchen...
Dafür erhalten sie 7800 SEK von der AF monatlich. Wie mir ein dt. Retner erklärte (er ist seit Jahren aus Spaß an der Freude beim SFI), wurde dies in der Vergangenheit maßlos missbraucht. Einige kamen morgens um 9, legten ihr Blöcke ab und gingen wieder. Kurz vor Schluß kamen sie erneut, um ihre Sachen abzuholen. Nun hat man vor kurzem erst eine Art Stempelkarte eingeführt. Am Ende des Tages, holen sie sich ihren Stempel von der Lehrkraft ab. Glaube aber, es handelt sich hier um Nicht-EU-Bürger. Kann aber nochmals nachfragen...
Die Zigaretten kommen aus dem Ostblock und der Alkohol wird mittels Tagesfahrten nach D in größeren Menge geholt. Mir wurde erst Donnerstag wieder was angeboten. Habe aber dankbar abgelehnt. 1) Bin ich Nichtraucher und 2.) habe ich meine eigene "Pipeline" nach D...
So, gehe jetzt mal angeln...
Gruß
Emil
- nordsüchtig
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Muss mich auch mal zum SFI äußern.
Ja, da gibt es große Versäumnisse, da so unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Motivationen aufeinandertreffen.
Die finanzielle Unterstützung gibt es nur für Nicht-EU/EES-Bürger.
Dabei muss man aber bedenken, dass die Flüchtlinge, um die es sich ja meist handelt nicht aus freien Stücken (gerade die UN-Quoten-Flüchtlinge) nach SE gekommen sind, viele schwere persönliche Schicksale stecken auch noch dahinter. Daher finde ich diese Über-einen-Kamm-Schererei hier wirklich äußerst unangebracht von Euch. Wenn man aus Kriegsgebieten kommt, seine daheimverbliebene Familie bedroht wird o. ä. hat man vielleicht schlichtweg andere Gedanken als einen Schwedischkurs durchzuziehen. Obendauf kommen vielfältige kulturelle Unterschiede, gerade für Menschen die aus dem Nahen Osten oder Südamerika kommen. Im übrigen sind die Kurse auf max. 2 Jahre begrenzt.
Und wie ein Vorgänger gesagt hat, dass Leute extra durchgefallen lassen werden - das kann ich mir nicht vorstellen. Es ist eine nationale Prüfung im Multiple Choice Verfahren (die Ergebnisse sind also belegbar), die schriftlichen Teile sind mittels Fehlerquotienten auch berechenbar. Und da die Prüfungen wirklich lasch sind mit genügend Zeit, liegt es wohl an anderen Dingen. Zumal auch die Schulen, die diese Kurse anbieten, erfolgsorientierte Ergebnisse abliefern sollten - schon in Eigeninteresse.
Im übrigen werden diese Kurse selbst immer von der Kommune bezahlt, nicht vom landsting und nicht vom Land, die Unterstützung für die Teilnehmer natürlich nicht. Aber man sollte es wirklich von dem Standpunkt aus betrachten, dass diejenigen, die in Schweden bleiben werden, die Bevölkerungszahlen etwas in die Höhe schrauben. Und auch die Kommunen bekommen ja Geld für jeden neuen Einwohner - und das kommt wieder der Gesundheitsversorgung und anderem zu Gute - betrachtet es einmal von der Sicht her.
Und dass uns als "freiwillige" Einwanderer, dieses Geld nicht zusteht, versteht sich doch von selbst!
Wir haben hier bei uns die Erfahrung gemacht, dass zwar nicht jeder super motiviert war, das lag aber sicherlich auch an unterschiedlicher Schul- und Vorbildung. Zudem müssen bei uns diese Menschen auch in den Ferien diese Kurse besuchen, Urlaub muss vorher beantragt werden - sie sind also mehr gebunden als wir - wir und viele andere Deutsche, die ich kenne, gingen nur sporadisch zu den Kursen, da es ja völlig freigestellt war.
@4wendländer
Ich habe gehärt, dass es in Östersund ganz gut sein soll. Und hingehen, auch wenn es nicht 100%ig Euren Vorstellungen entsprechen wird, ist trotzdem gut - es schafft auch Kontakte. Und Du weißt schon mal, wie das Procedere für weiterführende Kurse so läuft.
Und auf der Östersund-Website (da solltest Du mal schauen), gibt es ganz gute Einführungen als PP-Präsentation von kulturellen Unterschieden über die Schulausbildung bis hin zum Geldverkehr und einer Einführung in die schwedische Politik.
In diesem Sinne,
H.
Ja, da gibt es große Versäumnisse, da so unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Motivationen aufeinandertreffen.
Die finanzielle Unterstützung gibt es nur für Nicht-EU/EES-Bürger.
Dabei muss man aber bedenken, dass die Flüchtlinge, um die es sich ja meist handelt nicht aus freien Stücken (gerade die UN-Quoten-Flüchtlinge) nach SE gekommen sind, viele schwere persönliche Schicksale stecken auch noch dahinter. Daher finde ich diese Über-einen-Kamm-Schererei hier wirklich äußerst unangebracht von Euch. Wenn man aus Kriegsgebieten kommt, seine daheimverbliebene Familie bedroht wird o. ä. hat man vielleicht schlichtweg andere Gedanken als einen Schwedischkurs durchzuziehen. Obendauf kommen vielfältige kulturelle Unterschiede, gerade für Menschen die aus dem Nahen Osten oder Südamerika kommen. Im übrigen sind die Kurse auf max. 2 Jahre begrenzt.
Und wie ein Vorgänger gesagt hat, dass Leute extra durchgefallen lassen werden - das kann ich mir nicht vorstellen. Es ist eine nationale Prüfung im Multiple Choice Verfahren (die Ergebnisse sind also belegbar), die schriftlichen Teile sind mittels Fehlerquotienten auch berechenbar. Und da die Prüfungen wirklich lasch sind mit genügend Zeit, liegt es wohl an anderen Dingen. Zumal auch die Schulen, die diese Kurse anbieten, erfolgsorientierte Ergebnisse abliefern sollten - schon in Eigeninteresse.
Im übrigen werden diese Kurse selbst immer von der Kommune bezahlt, nicht vom landsting und nicht vom Land, die Unterstützung für die Teilnehmer natürlich nicht. Aber man sollte es wirklich von dem Standpunkt aus betrachten, dass diejenigen, die in Schweden bleiben werden, die Bevölkerungszahlen etwas in die Höhe schrauben. Und auch die Kommunen bekommen ja Geld für jeden neuen Einwohner - und das kommt wieder der Gesundheitsversorgung und anderem zu Gute - betrachtet es einmal von der Sicht her.
Und dass uns als "freiwillige" Einwanderer, dieses Geld nicht zusteht, versteht sich doch von selbst!
Wir haben hier bei uns die Erfahrung gemacht, dass zwar nicht jeder super motiviert war, das lag aber sicherlich auch an unterschiedlicher Schul- und Vorbildung. Zudem müssen bei uns diese Menschen auch in den Ferien diese Kurse besuchen, Urlaub muss vorher beantragt werden - sie sind also mehr gebunden als wir - wir und viele andere Deutsche, die ich kenne, gingen nur sporadisch zu den Kursen, da es ja völlig freigestellt war.
@4wendländer
Ich habe gehärt, dass es in Östersund ganz gut sein soll. Und hingehen, auch wenn es nicht 100%ig Euren Vorstellungen entsprechen wird, ist trotzdem gut - es schafft auch Kontakte. Und Du weißt schon mal, wie das Procedere für weiterführende Kurse so läuft.
Und auf der Östersund-Website (da solltest Du mal schauen), gibt es ganz gute Einführungen als PP-Präsentation von kulturellen Unterschieden über die Schulausbildung bis hin zum Geldverkehr und einer Einführung in die schwedische Politik.
In diesem Sinne,
H.
- Lille Emil
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Hallo.nordsüchtig hat geschrieben:... Daher finde ich diese Über-einen-Kamm-Schererei hier wirklich äußerst unangebracht von Euch...
Tut mir leid nordsüchtig. Keiner hat jemanden an den Pranger gestellt. Habe ihr keine Aussagen gefunden, die eine Volksgruppe direkt angreift. War auch nicht von mir oder von jemanden Anderen so gewollt! Daher muss man nicht immer mit dem "deutschen Zeigefinger" wedeln...
Kritik kann auch ganz objektiv geäussert werden. Und es ist halt so, dass es Gruppen gibt, die anderen Sprachwillige beim erlernen einer "must have"-Bedingung stören. Denn, wir lernen hier schwedisch nicht nur aus Spaß. Es ist unsere Zukunft damit verbunden. Also für uns notwendig!!! Denn erlernen wir nicht die Sprache, sind wir schnell aufgeschmissen, oder? Also hängt unser Schicksal auch von denen ab, die darauf sch..... .
Aber mal anders gefragt: Da es diese Schicksale gibt, wie du sie beschreibst, stelle ich mir die Frage, warum es dann Gruppen von diesen Menschen gibt, die nicht dankbarer sind hier in S zu sein? Stattdessen erfreuen sie sich an der sozialen Gemeinschafts Schwedens und lachen über ihre Gastgeber und Wohltäter... Ein Verhalten, was ich noch nicht bei den "freiwilligen" Einwanderer gesehen habe. Aber was es bestimmt auch gibt.
Natürlich. Hat ja auch keiner behauptet oder einen neidvollen Kommentar abgegeben, oder? Einige sind hier Mittels Arbeitslosengeld E303, oder durch ihre Ersparnisse oder einfach durch Arbeit/Studium etc. etc..nordsüchtig hat geschrieben:...Und dass uns als "freiwillige" Einwanderer, dieses Geld nicht zusteht, versteht sich doch von selbst! ...
Wollte dich jetzt nicht scharf anfahren oder so.
Hoffe, es kommt auch beim lesen so nicht rüber.
Schönen Samstag noch!
Emil
- nordsüchtig
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Damit meinst Du ja wohl eine bestimmte Einwanderergruppe ... mit Deutschen müsstest Du Dich nicht auf Englisch unterhaltenLille Emil hat geschrieben:
Allerdings bin ich herbe von dem SFI-Kurs enttäuscht.
Die Lehrer sind super und versuchen ihr Bestes. Allerdings bremsen viele Teilnehmer den Unterricht, weil sie nicht lernen wollen.
Beispiel: Es gibt da eine Gruppe "Einwanderer", die schon seit 7-9 Monate sich hier aufhalten. Bis auf wenige Vokabeln und Sätze beherrschen sie nichts. Aber auf englisch haben sie mir erklärt, dass sie dies auch nicht müssten. "Sie bekommen das Geld für die Anwesendheit und nicht fürs lernen."
Meinst Du, das machen viele Schweden nicht?Lille Emil hat geschrieben:Zudem haben sie mich versucht aufzuklären, wie toll es ist, die schwedische Gans auszunehmen, anstatt für sie zu arbeiten. Zudem verdienen sie ihr Geld mit dem Verkauf von billigen Zigaretten & Alkohol.
Lille Emil hat geschrieben: Das frustriert total! Da wandert man aus, weil man genug von diesem Umfeld hat und dann sitzen sie hier ebenfalls und schmarotzen nur rum.
Du stellst hier keinen an den Pranger ... nein ... und Du pauschalierst auch nicht ... nein ... wie könnte ich so etwas annehmen.
Eine Frage: Deswegen bist Du ausgewandert? Dass hier viel liberaler mit Flüchtlingen umgegangen wird, war Dir doch hoffentlich klar, oder etwas nicht? Wobei sich mir die Frage stellt - denn in D musstest Du ja keinen Sorachkurs belegen - was ruft diesen Unmut hervor? Haben sie Dir jemals etwas weggenommen? Hättest Du mehr/etwas anderes/weniger/oder.... bekommen, wenn sie hier wie dort nicht dagewesen wären?
Ganz einfach, Sie wollten nie hierher, hatten aber keine Wahl, viele kommen aus wärmeren Gegenden, viele mussten Teile Ihrer Familie zurücklassen, meinst Du sie sind begeistert, nur weil Schweden so eine tolerante Flüchtlingspolitik hat. Im Gegensatz zu diesen wollten wir Deutschland freiwillig verlassen, diese nicht. Mir sind Fälle bekannt, wo Frauen vergewaltigt wurden, ein Familienangehöriger in der alten Heimat während des Schwedenaufenthaltes des SFI-Teilnehmers in Kolumbien erschossen worden ist - ich weiß nicht, wenn ich in dieser Lage wäre, ob ich mich da auf Schwedisch konzentriren könnte, nur weil ich es eigentlich müsste. Und Du solltest Dir mal vielleicht einen schwed. Kinofilm anschauen, den auch ein Landsmann von uns gedreht hat, der über diese Problematik gerade bei den kolumbianischen Flüchtlingen gedreht hat und hier in den Kinos lief. Viele von ihnen wollen einfach nur nach Hause, können es nicht und dürfen es auch nicht, weil sie hier unter von den Behörden Ihnen gegebenen falscher Identität leben müssen und um ihr Leben fürchten. Das können wir gar nicht so nachempfinden, doch wir urteilen leicht. Außerdem fühlen sich hier viele nicht von der Bevölkerung willkommen, Jugendliche ganz besonders. Und auch Du wirfst "Schmarotzertum" vor ...Lille Emil hat geschrieben: ... stelle ich mir die Frage, warum es dann Gruppen von diesen Menschen gibt, die nicht dankbarer sind hier in S zu sein? Stattdessen erfreuen sie sich an der sozialen Gemeinschafts Schwedens und lachen über ihre Gastgeber und Wohltäter...
Auch denke ich, dass es an der falschen Organisation der SFI-Kurse liegt, es müsste hierbei mehr nach sprachlichen und schulischen Vorbildungen unterteilt werden, aber dafür können diese Flüchtlinge nichts. Und die Flüchtlinge müssen 5 bzw. bei uns hier 3 Tage Vollzeit + zeitweise 2 Tage Praktikum zusätzlich ableisten und bekommen wohl ein klein wenig mehr als der Sozialhilfebezug wäre. Schwarzarbeit können sie nicht irgendwo leisten - wer will sie denn? Oder falsche berufliche Voraussetzung ... dann bleiben vielleicht nur noch mehr unlautere Machenschaften - obwohl mir das mit Alk. o. Zig. hier noch nie (!!!) von Flüchtlingen begegnet ist, es mag es aber durchaus geben, das will ich gar nicht abstreiten.
Im übrigen, ich wedele nicht mit dem "deutschen" Zeigefinger, sondern mit dem "menschlichen". Stammtischpolemik ist nicht mein Ding und ich sehe gerne Dinge aus zweierlei Perspektive und mag es nicht, wenn vorschnell über andere geurteilt wird!
In diesem Sinne,
H.
- Lille Emil
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Guten Morgen.
Als ich von "diesem Umfeld" sprach, meinte ich in erster Linie Einwanderer, die sich nicht integrieren wollen. Die eher eine Subkultur in der neuen Heimat einpflanzen wollen. Menschen die kein Interesse an den Regelwerk der hiesigen Gesellschaft zeigen.
Aber das Fehlverhalten wird wohl auch ein Grund dafür sein, warum die "sverige demokraterna" schnell an Zuwachs gewinnen. Die Schweden sind sehr Gastfreundlich und hilfsbereit. Ganz gleich, welche Geschichte sich hinter einem Menschen verbirgt. Aber sie lassen sich ungern ausnutzen. Daher kommt der Wandeln auf leise Sohlen... Und dann gibt es auch für uns Deutsche härtere Zeiten. Denn Ausländer sind wir alle!
Dann könnten Menschen, die reges Interesse am Erlernen ihrer neuen Heimatsprache haben, ungehindert lernen. Denn deren Zukunft liegt nun mal in den Erfolgsschlüssel Sprache. Sie können nicht darauf hoffen, dass man sie hier aushält oder unterstützt. Um eine Existenz aufzubauen, muss man Arbeit haben.
Habe nämlich noch nichts von dem Film gehört.
Trevlig söndag
Emil
Vollkommen richtig. Es sind nun mal keine deutschsprachige Einwanderer gewesen, mit denen ich mich unterhalten habe. Es waren aber auch nicht Kriegsflüchtlinge, wie du sie beschrieben hast. Ich würde auch behaupten, dass ich bewusst den Ausdruck "bestimmte Einwanderergruppen" gewählt habe, damit man nicht den Zorn auf eine bestimmte Volksgruppe lenkt. Sowas wäre für mich an den Pranger stellen.nordsüchtig hat geschrieben: Damit meinst Du ja wohl eine bestimmte Einwanderergruppe ... mit Deutschen müsstest Du Dich nicht auf Englisch unterhalten
...Du stellst hier keinen an den Pranger ... nein ... und Du pauschalierst auch nicht ... nein ... wie könnte ich so etwas annehmen...
Das weiß ich nicht. Möchte aber auch ehrlicher Weise nicht spekulieren. Spreche lieber über das selbst Erlebte.nordsüchtig hat geschrieben: Meinst Du, das machen viele Schweden nicht?
Kurz gesagt, bin ich nur wegen meiner schwedischen Frau ausgewandert, beruflich wie nebenberuflich ging es mir gut. Mir hat also niemand was weggenommen und ich wäre auch nie darauf gekommen.. Liberaler als in D, empfinde ich persönlich die Flüchtlingspolitik nicht. In beiden Ländern hilft man Menschen in Not.nordsüchtig hat geschrieben: Eine Frage: Deswegen bist Du ausgewandert? Dass hier viel liberaler mit Flüchtlingen umgegangen wird, war Dir doch hoffentlich klar, oder etwas nicht? Wobei sich mir die Frage stellt - denn in D musstest Du ja keinen Sorachkurs belegen - was ruft diesen Unmut hervor? Haben sie Dir jemals etwas weggenommen? Hättest Du mehr/etwas anderes/weniger/oder.... bekommen, wenn sie hier wie dort nicht dagewesen wären?
Als ich von "diesem Umfeld" sprach, meinte ich in erster Linie Einwanderer, die sich nicht integrieren wollen. Die eher eine Subkultur in der neuen Heimat einpflanzen wollen. Menschen die kein Interesse an den Regelwerk der hiesigen Gesellschaft zeigen.
Ok, ich habe schon verstanden, dass für dich die traumatisierenden Erfahrungen der Menschen für dich im Vordergrund stehen. Allerdings fällt es mir persönlich schwer, diese als eine Art Entschuldigung anzusehen. Respektvolles Miteinanderumgehen ist Bestandteil jeder Religion und ähnelt sich zudem sehr mit anderen Religionen. Daher ärgere ich mich, wenn diese Menschen keine Rücksicht zeigen. Ganz gleich, wenn es ums lernen geht, oder um das tägliche Leben in der Gesellschaft. Das verbinde ich mit "menschlich".nordsüchtig hat geschrieben: Ganz einfach, Sie wollten nie hierher, hatten aber keine Wahl, viele kommen aus wärmeren Gegenden, viele mussten Teile Ihrer Familie zurücklassen, meinst Du sie sind begeistert, nur weil Schweden so eine tolerante Flüchtlingspolitik hat. Im Gegensatz zu diesen wollten wir Deutschland freiwillig verlassen, diese nicht...
Viele von ihnen wollen einfach nur nach Hause, können es nicht und dürfen es auch nicht, weil sie hier unter von den Behörden Ihnen gegebenen falscher Identität leben müssen und um ihr Leben fürchten. Das können wir gar nicht so nachempfinden, doch wir urteilen leicht. Außerdem fühlen sich hier viele nicht von der Bevölkerung willkommen, Jugendliche ganz besonders. Und auch Du wirfst "Schmarotzertum" vor ...
Aber das Fehlverhalten wird wohl auch ein Grund dafür sein, warum die "sverige demokraterna" schnell an Zuwachs gewinnen. Die Schweden sind sehr Gastfreundlich und hilfsbereit. Ganz gleich, welche Geschichte sich hinter einem Menschen verbirgt. Aber sie lassen sich ungern ausnutzen. Daher kommt der Wandeln auf leise Sohlen... Und dann gibt es auch für uns Deutsche härtere Zeiten. Denn Ausländer sind wir alle!
Da stimmt. Die Organisation sollte wirklich verbessert werden.nordsüchtig hat geschrieben: Auch denke ich, dass es an der falschen Organisation der SFI-Kurse liegt, es müsste hierbei mehr nach sprachlichen und schulischen Vorbildungen unterteilt werden, aber dafür können diese Flüchtlinge nichts.
Dann könnten Menschen, die reges Interesse am Erlernen ihrer neuen Heimatsprache haben, ungehindert lernen. Denn deren Zukunft liegt nun mal in den Erfolgsschlüssel Sprache. Sie können nicht darauf hoffen, dass man sie hier aushält oder unterstützt. Um eine Existenz aufzubauen, muss man Arbeit haben.
Gerne, weiß du denn wie der heißt?nordsüchtig hat geschrieben: ... Und Du solltest Dir mal vielleicht einen schwed. Kinofilm anschauen, den auch ein Landsmann von uns gedreht hat, der über diese Problematik gerade bei den kolumbianischen Flüchtlingen gedreht hat und hier in den Kinos lief.
Habe nämlich noch nichts von dem Film gehört.
Trevlig söndag
Emil
- nordsüchtig
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Schau mal unter http://filmstatt.com nach ...Lille Emil hat geschrieben: Gerne, weiß du denn wie der heißt?
Habe nämlich noch nichts von dem Film gehört.
Trevlig söndag
Emil
Irgendetwas mit "Columbian refugees ..."
Regisseur und Autor Ralf Hundertmark (Künstlernahme Ralf Kunterschein), aus unserer Bräcke-Kommun wohl in Zusammenarbeit/Distribution mit Filmpool Jämtland - ich glaube, auf deren Seite gibt es genaueres.
Gruß, H.
- Lille Emil
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@4wendländer4wendländer hat geschrieben:Hej,
nochmal Dank an alle die uns mit Rat zum Thema Telia geholfen haben.
Hej då.
4wendländer
Sag uns doch bitte nach erfolgreicher Anmeldung, wie es bei dir gelaufen ist und welche Verpflichtungen du eingehen musstest.
Würde mich interessieren, ob die Anmeldung übers Netz Vorteile bringt...
@nordsüchtig
Danke. Werde mich da mal schlau machen.
Mvh
Emil
Hallo,
hab den Bericht über euch in der EJZ gelesen. War sehr interessant. Aller Anfang ist schwer. Aber ihr macht das schon.
Bei uns war die PN bei Telia nach ca. 1 Woche frei. Andere Stellen haben bis zu 2 Wochen gebraucht. Wir surfen nur über mobilt bredband. Zahle für die Flatrate 199 SEK.
Telia wollte fürs Festnetz einen Einkommensnachweis vom Arbeitgeber. Danach ging alles ohne Probleme und wir hatten unser Telefon ca. eine Woche später.
Gruß
Strillo
hab den Bericht über euch in der EJZ gelesen. War sehr interessant. Aller Anfang ist schwer. Aber ihr macht das schon.
Bei uns war die PN bei Telia nach ca. 1 Woche frei. Andere Stellen haben bis zu 2 Wochen gebraucht. Wir surfen nur über mobilt bredband. Zahle für die Flatrate 199 SEK.
Telia wollte fürs Festnetz einen Einkommensnachweis vom Arbeitgeber. Danach ging alles ohne Probleme und wir hatten unser Telefon ca. eine Woche später.
Gruß
Strillo
- Lille Emil
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