Als beamteter Lehrer nach Schweden -

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Madiken78
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Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Madiken78 »

---hat das schon jemand getan??? Ich brauche unbedingt Infos, und finde nix gescheites... Wie könnte man vorgehen??
Ich hoffe ganz dringend dass es hier jemanden gibt, der sich mit dem Thema auskennt....
der oder die woird dann sofort virtuell ge-
kuss


Viele lliebe Grüße!
Madiken78
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schweden01
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von schweden01 »

Hallo Madiken 78,

ich will mal versuchen dir zu helfen. Vielleicht wissen es andere aber besser.
In S gibt es keine Beamten wie hier in D. Deinen Beamtenstatus verlierst du also. Kannst dich ja hier in D erst einmal freistellen lassen für ein paar Jahre.
Dann musst du klären, ob deine Lehramts Ausbildung überhaupt in der Form in S anerkannt wird.
Lehrer werden in S nicht gerade gut bezahlt. Die sind da sehr sauer drüber, aber es ändert sich bisher nichts. Unsere S Nachbarin war ihr Leben lang Lehrerin bei uns im Dorf und hat unsere Kinder ab und zu mal mitgenommen. Die fanden das ganz toll.
Wenn dir niemand weiterhelfen kann, dann kontaktiere mich bitte über PN. Dann gebe ich dir die Telefonnummer von Gun.
Vielleicht kann sie dir ein paar Tipps geben. Sie spricht ganz ordendlich deutsch. Lieber aber schwedisch.

Liebe Grüße

Maria
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Realist
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Realist »

Ist immer schwer, den Schweden zu erklären, was ein Beamter (aus deutscher Sicht) eigentlich ist. Und wenn sie es verstanden haben (oder glauben verstanden zu haben), dann kommt immer die Reaktion: Unglaublich, was es so gibt!
ankeli
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von ankeli »

Hallo,

wir haben die Sache aus einem beamtenähnlichen Arbeitsverhältnis schon mal durchgerechnet. Das Problem ist die Altervorsorge: Als Beamtin zahlt die für dich der Staat. Wenn du aus dem Beamtenverhältnis ausscheidest, wirst du rückwirkend rentenversichert. Dabei verlierst du aber deutlich (wenn du dafür eine genauere Erklärung haben möchtest, gerne per PN ;) ). In Schweden verdienst du weniger und bekommst auch weniger Rente. Insgesamt also ein Verlustgeschäft, verglichen mit deinem momentanen Status.

Aber: Geld ist ja nicht alles. Also lohnt es sich vielleicht doch?

Gruß, ankeli
Madiken78
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Madiken78 »

Danke euch schonmal... werde mich weiter umhören udn vor allem viel denken... denn tatsächlich ist es ja doch einiges, was man "aufgibt".-.. vor allem alleinerziehend mit Kleinkind. Ich fürchte mcih davor, dass mir zuvieles an Sicherheuit verlorengehen könnte... Andererseits fühle ich mich so "schwedenheimisch".... ach je...
Madiken78
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Madiken78 »

gibt es noch mehr Mitglieder die zu dem Thema Gedanken und Wissen teilen wollen und können?? Ich grüble immernoch...
Kann ich mich zunächst für ein paar Jahre freistellen lassen? Verliere ich dann meinen Beamtenstatus?
Unter welchen Vorraussetzungen bewilligen die denn überhaupt so eine Freistellung??
Hjälp!
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uggla
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von uggla »

Hallo Madiken78
schau mal unten und lese dich durch
Unterschiede werden gemacht zwischen Landesbeamter und Bundesbeamter (Ländergesetz/Bundesgesetz)
Warte mit deinem Entschluß nicht zu lange, in jüngeren Jahren kann man besser von vorne anfangen als mit 48 und knapp 20 jähriger Dienstzeit. Die Rentennachzahlung für das Land/den Bund ist das Problem. Je mehr Jahre verstreichen umso mehr hat man sich auf die Pension verlassen, wenn diese Jahre nun als Rentennachzahlung der Staat übernehmen muß, zum Anteil wie in der freien Wirtschaft.....
Das kann der Staat sich nicht leisten und versichert nur den geringsten erforderlichen Beitrag. (Sonst würden zu viele Beamte aussteigen, das kann der Staat sich nicht leisten. Somit schieben sie einen Riegel davor)


http://www.beamten-online.de/recht/beam ... ze_doppelt


Alles Gute bei deiner Entscheidung
uggla
Norrfan
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Norrfan »

Hallo Madiken78,

wie sehr ich auch Deine Schwedensehnsucht verstehe, scheint mir Dein Vorhaben mehr als bedenklich. Da Du alleinerziehend bist, kannst Du Dich wohl nicht auf das Abenteuer einlassen, Deine sichere Arbeit in D aufzugeben, um hier in die Arbeitslosigkeit zu gehen, denn so viel mehr wird es nicht sein. Du hast als Ausländerin so gut wie keine Chancen, als Lehrerin arbeiten zu können. Außerdem werden die Lehrer hier wesentlich schlechter bezahlt als in D. Was willst Du sonst tun? Auf gar keinen Fall kannst Du mit einem Kind hierher gehen, wenn Du keinen Arbeitsvertrag hast. Wie alt ist Dein Kind ? Auch das ist unbedingt zu bedenken, denn ab einem gewissen Alter ist es nicht so leicht für die Kinder, sich hier einzuleben. Wir sind hier nun mal Ausländer und Kinder können damit nicht so gut umgehen wie Erwachsene. Ich halte es auch für sehr überlegenswert, allein auszuwandern (zumal als Frau). Man wird nicht so leicht wirklich warm und ohne jegliches Netzwerk ist es ein Wagnis. Vielleicht kannst Du ein Projekt finden, wo Du als gewissermaßen "Austauschlehrer" für eine Weile im Land arbeiten und leben kannst, um Dir ein Gefühl für den Alltag zu verschaffen. Es ist ein großer Unterschied, Schweden von D aus bzw. im Urlaub oder im Alltag zu erleben. Das Bundesverwaltungsamt trägt die Verantwortung für deutsche Schulen im Ausland. Vielleicht kommst Du da ein wenig weiter.
Schönen Sonntag wünscht Norrfan
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Luna
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Luna »

wenn dir deine Sicherheit lieb und teuer ist solltest du in D Beamter bleiben. Wie schon ausgeführt gibt es diesen Status in S nicht, Lehrer verdienen deutlich weniger und was die Freistellung angeht solltest du deine Personalstelle kontaktieren. Es gibt m.E. sogar eine Stelle für Auslandsbeamte ( zumindestens vor 6 Jahren noch in Bonn), d.h. dort laufen alle Fäden zusammen und du bekommst qualifizierte Auskunft.
Ich arbeitete früher als Personalsachbearbeiter einer Landesbehörde, meine Kenntnisse sind jedoch inzwischen völlig überholt.

Luna :flagge3:
Madiken78
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Madiken78 »

DAnke euch für die Antworten - jeder gedanke hilft mir beim sortieren...

Um ein paar Fakten für euch klarer zu machen:
Mein Kind ist (noch) im Kindergartenalter - ein Wechsel wäre hier m.E. noch sehr sinnig...

Soziales Netzwerk - durchaus in Grundzügen schon vorhanden... Ich fahre nach Schweden, seit ich klein bin und habe einige gute Freunde/Bekannte dort.

Auch eine gute Freundin ist schon nach Schwedn ausgewandert (hatte sich dort verliebt) .. und ist jetzt - obwohl arbeitstechnisch nicht mit dem vergleichbar was sie hier in D gemacht hat - sehr glücklich, diesen Schritt getan zu haben...


Im Bereich lehren und erziehen würde ich schon gerne arbeiten - muss vielleicht nicht genauc Schuke sein -

und vielleicht kann mir noch einen sagen, was gemeint ist, wenn in einer Annonce von "Fritidspädagog" die Rede ist? Ich sortiere weiter... Gedanken, Ängste und Hoffnungen..
Norrfan
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Norrfan »

Hallo, ein "fritidspedagok" ist so etwas wie eine Horterzieherin bzw. jemand, der in Jugenmdfreizeiteinrichtungen arbeitet. In der "fritid" werden die Schulkinder vor und nach dem Unterricht und in den Ferien betreut. Soweit ich weiß, kann man bei "www.skolverket.se" mehr darüber erfahren.
Gruß Norrfan
svedenflicka
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von svedenflicka »

hej Mediken78;
Ich will dir ein bißchen Mut zu sprechen, denn auch ich bin alleinerziehende Mamma und lebe nun schon 5 Jahre in nord Schweden (Lappland)! Nachdem wir hier hochgezogen sind(mein Sohn war zu der Zeit 2 Jahre und mein damaliger Mann), habe ich mich von ihm scheiden lassen(hier in Schweden) . Ich arbeite als Vikarie in der Pflege und komme eigendlich sehr gut über die Runden so.Ich hatte kein soziales Netz hier als wir hier her kamen , das hat sich nach der Scheidung allerdings schnell geändert.Habe ein Job, den ich sehr mag, ein Haus und Freunde. Mein Sohn wohnt eine Woche bei seinem Vater und die andere Woche bei mir.
Also, du siehst es funktioniert auch als alleinerziehende Mutter!!!!! Wenn du es wirklich willst, und du dir im klaren bist, das das Leben hier auch schwierig ist und das man auch kämpfen muß ....
Wenn du so einen starken Willen und durchhaltevermögen hast, dann schafst du das!!!!!!!Könnte mir schon vorstellen, das du eventuell in der fritid einen Job finden würdest, oder Pflege, vielleicht auch erst als Vikarie.
Gib deinen Traum nicht so schnell auf!!
Ich für meinen Teil, würde nie mehr nach Deutschland zurückkehren und ich bereue nicht, das ich diesen Schritt vor 5 Jahren gemacht habe.
Gruß svedenflicka
Madiken78
Beiträge: 17
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Madiken78 »

Danke...


mal denke ich es geht - dann wieder ich schaffe das nie.


Schwanke immer so zwischen Aufgabe und purer Action... Jetzt habe ich aber eine Kontaktadresse bekommen die mir hoffentlich weiterhelfen kann... eine Stelle, die direkt Einwanderer berät... Vielleicht bringt mich das voran.

Meine Cousine in Stockholm hat mich darauf gebracht... Herrlich.
:flagge3:
ANZI
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von ANZI »

Hej!

Wende dich mal ans Schulamt! Es gibt auch Schweden deutsche Schulen. Du kannst zwar max. 7 Jahre bleiben, aber das reicht doch vorerst, oder?? :-winker Es gibt die Möglichkeit als deutscher Lehrer an deutschen Schulen im Ausland zu arbeiten. Wie gesagt: das Schulamt hilft weiter!!
LG Kristina

Unter hundert Menschen liebe ich nur einen, unter hundert Hunden neunundneunzig (Marie von Ebner - Eschenbach)
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irni
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von irni »

Genauso wie es Studienaustausch gibt, gibt es auch ein Programm für Lehreraustausch. Das wär doch eine Möglichkeit da rein zu schnuppern, oder?
Ich kenne einen Lehrer, der das zwei Semester gemacht hat, an zwei unterschiedlichen Schulen.

Bei Högskoleverket kannst du nachlesen was du machen musst um in S als "behörig" Lehrer arbeiten zu dürfen. Du brauchst jedenfalls einen behörighetsbevis den du vom Högskoleverket bekommen kannst, wenn du alle Voraussetzungen erfüllst.
http://www.hsv.se/utlandskutbildning/be ... 58064.html
In der Theorie kannst du hier auch als Lehrer "pfuschen", das nennt man obehörig und das kann im Prinzip jeder machen. Du kannst aber als nicht ausgebildeter Lehrer nie eine feste Anstellung bekommen. Aber ich kenne eine Reihe richtig gute Lehrer, die auf der Basis schon Jahrzehnte lang arbeiten, aber die sich nie zu einem Studium aufgerafft haben. Der Lehrberuf ist eben nicht nur eine Sache einer Ausbildung, es gibt eben pedagogische Naturtalente und andere, trotz bester Ausbildung dürfte man eigentlich nie auf Schüler loslassen.

Austausch da müsstest du in D nachfragen wie das klappt.

Das Lehrerdasein ist auch in S kein Honiglecken. Ich wär dafür jedenfalls nicht geschaffen. Ich weiss nicht wieviel du in D verdienst, die schwedischen Lehrer klagen immer, dass sie unterbezahlt seien (sind sie wahrscheinlich auch, genauso wie sehr viele Staatsangestellte hier). Also ich würd da nicht so viel Gewicht reinlegen, wie schon jemand geschrieben hat, Geld ist nicht alles.

Viel Glück
/irni
Madiken78
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Madiken78 »

hej där,
ich in weiterhin auf der Suche, gibt es eventuell noch Ideen hier zu finden???

Scheinbar kann man als deustcher Lehrer im Auslandsschuldienst bei den dafür zuständigen behören zwar angeben, dass man bereit ist, im Ausland zu arbeiten, aber man kann offenbar NICHT ein bestimmtes Land auswählen... und Indien ist bestimmt ganz nett, aber ich WILL nach Schweden...
Als Ortslehrkraft versuche ich mich direkt bei den Schulen bewerben, aber das ist von hier aus schwierig, denke ich... und ich kann noch nicht weg, ohne einen Job --> Teufelskreis??? Wie machen andere Leute das???

Idee 1 - eine Nebentätigkeit, z.B. Modersmålslärare tysk, oder ähnliches - das läuft doch über die Kommunen, oder? wie wird das üblicherweise denn ausgeführt, kommen die Lehrer an bestimmten Tagen in verschiedne Schulen oder wie läuft das?

Idee 2 - eine freie Schule, vielleicht etwas wie die internationale Schule in Jonköping - hat jemand zufällig Kontakte oder Erfahrungen gesammelt?

Idee 3 - ???

Habt ihr noch Denkanstöße für mich???

Tack och nattinatti
insa
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von insa »

das sind unterrichtsstunden für eingewanderte deutsche oder deutschsprechende.

es sind nur einzelne stunden.
auch wenn du deutsch dazu nimmst.kommt auch vor.so kommst du auf einen stundendurchschnitt von höchstens 12 std.pro woche.und davon kann keiner leben.
Norrfan
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Norrfan »

Hej, als modersmållärare arbeitet man für die Kommune. Wieviel Stunden man in der Woche gibt, hängt von der Anzahl der zu unterrichtenden Kinder und von der Einstellung der Kommune zum muttersprachlichen Unterricht ab. Unterrichtet werden Kinder in der Grundschule, also bis einschließlich Klasse 9. Nur Kinder, die zu Hause auch wirklich deutsch sprechen, erhalten diesen Unterricht, geht ja auch gar nicht anders. Man fährt i. d. R. in die Schule hin und das bedeutet, dass man für eine bezahlte Unterrichtsstunde manchmal viel Fahrzeit drangibt, denn dafür gibt es - auch i. d. R. - keinen Ausgleich, nur km-Geld und das deckt eigentlich auch nicht mehr die Kosten, seitdem der Benzinpreis so gestiegen ist. Seit langem ist die Anzahl der Schüler, die deutsch als Fremdsprache lernen, rückläufig, so dass man da wohl auch kaum eine Chance hat
Gru+ Norrfan
Framsidan
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Framsidan »

frage mal bei sog. "Friskolor" nach oder b ei deutschen Schulen hier.

Göteborg hat z.B. eine kath. Schule und wenn ich recht unterrichtet bin, wird da auch einiges auf deutsch unterrichtet.

Aber kannst du schwedisch? Nur mit deutsch hast du keine Chance
Gast

Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Gast »

Ich bin direkt nach meinem Referendariat (Gymnasiallehramt Englisch und Bio) in die Nähe von Stockholm gezogen und lebe jetzt seit drei Monaten hier. Ich habe mich auch als modersmålslärare beworben und habe auf jede Bewerbung eine Zusage bekommen. Ich bin bei zwei Kommunen zu jeweils 40 % eingestellt. Das Gehalt ist nicht mit deutschen Gehältern vergleichbar, aber man kann davon leben.

Die Stellen werden normalerweise bei www.platsbanken.se oder bei www.pedagogjobb.se ausgeschrieben.

Das Recht auf Muttersprachenunterricht ist gesetzlich festgelegt, die Kommunen muessen bei entsprechenden Schuelerzahlen Unterricht anbieten. Wenn man also in einer Gegend mit vielen deutschstämmigen Schuelern lebt, schwedisch spricht und eine pädagogische Ausbildung hat, kann es als modersmålslärare klappen.
Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden und bereue nicht nach Schweden gezogen zu sein!
Framsidan
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Framsidan »

Modersmålundervisning ist ja seit vielen Jahren viel weniger geworden hier.

Gast 3 Monate ist aber nur eine sehr kurze Zeit. Da ist noch alles neu und spannend......
Madiken78
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Madiken78 »

Ja, ich spreche mitlerweile schon ganz gut schwedisch.... im Supermarkt merk es jedenfalls keiner mehr, dass ich aus D komme... ;-)
es fehlt sicher noch an Sprachpraxis, aber das kann man vermutlich einfach erst richtig gut vertiefen,wenn man vor Ort ist...

Ich habe mich nun bei verschiedenen Schulen, Bereichen, beworben und warte gespannt auf Antworten...
Arila
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Re: Als beamteter Lehrer nach Schweden -

Beitrag von Arila »

Hallo Madiken,

mich würde interessieren, was aus deinen Plänen geworden ist.
Ich stehe aktuelle vor ähnlichen Überlegungen. Seit 10 Jahren in Deutschland als Sonderpädagogin verbeamtet, ohne Kind, aber mit schwedischem Partner in Lappland.

LG
Miriam
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