Denkverbote helfen Schwedendemokraten
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Karsten
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Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten gelten Umfragen zufolge inzwischen als die Partei, die sich am besten mit dem Thema Einwanderung auskennt. Was für die Ein-Themen-Partei Anlass zur Freude sein dürfte, haben sich die anderen Parteien jedoch selbst zuzuschreiben. Das meint Sanna Rayman, Leitartiklerin beim konservativen Svenska Dagbladet. Sie findet, dass die Tabuisierung des Themas Einwanderung den Schwedendemokraten gerade in die Hände spielt. Als die Vorsitzende des Jugendverbandes der Christdemokraten, Sara Skyttedal, in der Tageszeitung Dagens Nyheter kürzlich von der Begrenzung des Flüchtlingszuzugs sprach, gab es einen Aufschrei. Diese Diskussion sei unmoralisch, beunruhigend und nicht zuletzt sehr nah dem Gedankengut von Rechtsaußen angesiedelt. Richtig gelesen und damit richtig verstanden haben die Kritiker die Vorsitzende der Jungen Christdemokraten nicht, meint Sanna Rayman, Redakteurin bei der konservativen Zeitung Svenska Dagbladet...
(Quelle: Radio Schweden)
Weiterlesen:
http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5956013
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http://www.schwedenstube.de/schweden-in ... chrichten/
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- Grizzly2
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Genau so ist es.Als die Vorsitzende des Jugendverbandes der Christdemokraten, Sara Skyttedal, in der Tageszeitung Dagens Nyheter kürzlich von der Begrenzung des Flüchtlingszuzugs sprach, gab es einen Aufschrei. Diese Diskussion sei unmoralisch, beunruhigend und nicht zuletzt sehr nah dem Gedankengut von Rechtsaußen angesiedelt.
Es gibt verbrecherisches Denken. ZB wer denkt, dass Sex von Erwachsenen mit Kindern in Ordnung ist, tut das und sollte sich dringend einen Psychotherapeuten suchen. Ebenso, wer denkt, man dürfe jemandem, der etwas mehr besitzt als man selbst, etwas davon mit Gewalt wegnehmen.
Wer denkt, dass Migranten in Schweden oder Deutschland irgendwann keinen Platz mehr haben dürfen, tut das selbe.
Er sollte sich, genau so wie die oben Genannten, in Therapie begeben und ansonsten sein Maul halten.
Es muss Denkverbote geben, oder zumindestens Verbote, bestimmte Gedanken in der Öffentlichkeit abzusondern.
Faschistenorganisationen wie "Schwedendemokraten" oder ähnliche sind Verbrecherorganisationen und gehören sich verboten.
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calle
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Tja glücklicherweise gibt es noch Gesetze, gegen die man auch mit seinen Äusserungen nicht verstossen darf. Und bis heute ist es noch in diesem Rahmen erlaubt in Schweden den Mund aufzumachen, was man ja leider von vielen anderen Ländern nicht sagen kann. Ein bisschen Meinungsfreiheit könnte ja evtl. auch mal das Denken ankurbeln.Grizzly2 hat geschrieben:Es muss Denkverbote geben, oder zumindestens Verbote, bestimmte Gedanken in der Öffentlichkeit abzusondern.
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insa
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
leider macht der gemeine "sven svensson" nicht oft den mund auf...höchstens zum fika und middag 

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calle
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Lukä hat geschrieben:Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Gut das wir gemeinen Sven Svenssons Euch haben, es beruhigt doch sehr, das einer für uns denkt und reagiert. Ausserdem, mit vollem Mund spricht man nicht, also hoffentlich ist da der Eindruck das wir höchstens beim Essen reden richtiginsa hat geschrieben:leider macht der gemeine "sven svensson" nicht oft den mund auf...höchstens zum fika und middag
- Grizzly2
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Natürlich muss über Probleme, die mit der Aufnahme von Flüchtlingen entstehen, gesprochen werden. Aber ausschliesslich unter denen, die damit zu tun haben, und in der Absicht, diese im Sinn der Flüchtlinge zu beheben. Die "Meinung" zB der "Schwedendemokraten", dass (laut Wikipedia)
Und natürlich gibt es unter den Migranten Kotzbrocken, wie unter den Einheimischen auch. Als Betreuer sowohl von Flüchtlingen als auch von Frauenhausbewohnerinnen (Frauen wie Misshandler sind relativ oft Mirganten) weiss ich das natürlich. Die müssen genauso in ihre Grenzen verwiesen werden wie entsprechende Einheimische, dafür gibt es Polizei und Justiz.
Aber derartige Gespräche gehören dorthin, wo diese Leute betreut werden, und weder an Stammtische noch in Parteiprogramme. Genauso wenig wie zB Forderungen nach Straffreiheit für sexuelle (Miss)handlungen von Erwachsenen an Kindern.
ist eine verbrecherische Lüge, die in die Irre führt, weil es eine homogene Gesellschaft in S oder in D nie gegeben hat und nie geben wird. Beide Länder werden immer Einwanderungsländer sein und profitieren davon.„Eine homogene Gesellschaft hat bessere Voraussetzungen eine friedliche und demokratische Entwicklung zu nehmen als eine heterogene.“ Die Schwedendemokraten befürworten deshalb eine strikte Beschränkung der Einwanderung sowie die Ausweisung größerer Gruppen von Ausländern.
Und natürlich gibt es unter den Migranten Kotzbrocken, wie unter den Einheimischen auch. Als Betreuer sowohl von Flüchtlingen als auch von Frauenhausbewohnerinnen (Frauen wie Misshandler sind relativ oft Mirganten) weiss ich das natürlich. Die müssen genauso in ihre Grenzen verwiesen werden wie entsprechende Einheimische, dafür gibt es Polizei und Justiz.
Aber derartige Gespräche gehören dorthin, wo diese Leute betreut werden, und weder an Stammtische noch in Parteiprogramme. Genauso wenig wie zB Forderungen nach Straffreiheit für sexuelle (Miss)handlungen von Erwachsenen an Kindern.
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vinbergssnäcka
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
hmm irgendwie machen mir die Aussagen von Euch ein wenig Angst....mag ja sein das ihr das richtige meint, aber wenn noch nicht mal die Parteien sich mit Flüchtlingen, Asylrecht und Einwanderungspolitik beschäftigen dürfen, wer dann? Und warum darf man nicht darüber reden und eine Meinung haben? Kommt ihr aus der DDR?
liebe Grüsse
Heike
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Heike
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Man darf eine Meinung haben, wie man mit ihnen umgeht. Und warum sie hier sind, und wer dafür verantwortlich ist, dass sie fliehen mussten. Die meisten sind ja nicht aus Jux und Dollerei hier. Und wie man diese unmenschlichen Fluchtursachen bekämpft.
Aber nicht die, dass Migranten nicht hierher gehörten, oder Homosexuelle, oder andere von Rechten und Ignoranten bekämpfte Menschengruppen. Und wenn man die aus irgendwelchen Gründen hat, zB weil man mit Migranten persönlich schlechte Erfahrungen gemacht hat (der Mensch, der mir vor 2 Jahren im Hamburger Hauptbahnhof den Geldbeutel aus der Tasche gezogen hat, war auch kein Biodeutscher), dann trägt man das dort vor, wo es hingehört (in meinem Fall war das die Polizei), in einer Beratungsstelle oder einer Psychotherapiepraxis, aber nicht in einer rechtsradikalen Partei.
PS
Ich komme nicht aus der DDR, sondern ursprünglich aus Bayern. Bin vielleicht etwas vorgeschädigt durch die mangelhaft entnazifizierten Erwachsenen in meiner Kindheit und durch die langjährige CSU-Diktatur in diesem Land - in Bayern gehen die Uhren etwas anders als in Restdeutschland.
Aber nicht die, dass Migranten nicht hierher gehörten, oder Homosexuelle, oder andere von Rechten und Ignoranten bekämpfte Menschengruppen. Und wenn man die aus irgendwelchen Gründen hat, zB weil man mit Migranten persönlich schlechte Erfahrungen gemacht hat (der Mensch, der mir vor 2 Jahren im Hamburger Hauptbahnhof den Geldbeutel aus der Tasche gezogen hat, war auch kein Biodeutscher), dann trägt man das dort vor, wo es hingehört (in meinem Fall war das die Polizei), in einer Beratungsstelle oder einer Psychotherapiepraxis, aber nicht in einer rechtsradikalen Partei.
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Ich komme nicht aus der DDR, sondern ursprünglich aus Bayern. Bin vielleicht etwas vorgeschädigt durch die mangelhaft entnazifizierten Erwachsenen in meiner Kindheit und durch die langjährige CSU-Diktatur in diesem Land - in Bayern gehen die Uhren etwas anders als in Restdeutschland.
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vinbergssnäcka
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Meiner Meinung,und ich glaube auch das ist die Aussage der überschrift dieses Threads, entstehen halt die Probleme gerade deswegen, weil man nicht darüber redet, reden darf....das ist ein Thema, über das man öffentlich nicht spricht, das aber viele beschäftigt....daher haben die Sverigedemokraten so einen zulauf. Wenn die andern Parteien dazu mehr konkret Stellung nehmen würden, die Wähler auch nach ihrer Meinung fragen und darauf eingehen....dann würden vermutlich nicht so viele SD wählen.
Ich hoffe, du verstehst, wie ich das meine? Deshalb fragte ich nach DDR....ein bischen ist ja Schweden "belastet". In der DDR gabs ja auch keine "Probleme" mit Ausländern...
Ich hoffe, du verstehst, wie ich das meine? Deshalb fragte ich nach DDR....ein bischen ist ja Schweden "belastet". In der DDR gabs ja auch keine "Probleme" mit Ausländern...
liebe Grüsse
Heike
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calle
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Vielen Dank Heike,
ich denke auch, das man mit einen vernünftigen Gespräch meistens wesentlich mehr bewirken würde als mit Polemic. Denn wo besteht der Unterschied, ob man nun versucht die Einwanderer raus bzw. nieder zu knüppeln oder seinen Mitmenschen, der auch nur andeutungsweise nicht in ein "DAS FINDE ICH AUCH" mit einstimmt den Mund gewaltsam verbietet. Was in diesem kurzem Thread in zeitlichlich kurzer Abfolge völlig am Thema vorbeigehende und unter die Gürtelienie treffende Bemerkungen gefallen sind macht schon nachdenklich. Sollte eine vernünftige Behandlung der Ausländer nicht bei einer gegenseitigen respektvollen Behandlung beginnen?
ich denke auch, das man mit einen vernünftigen Gespräch meistens wesentlich mehr bewirken würde als mit Polemic. Denn wo besteht der Unterschied, ob man nun versucht die Einwanderer raus bzw. nieder zu knüppeln oder seinen Mitmenschen, der auch nur andeutungsweise nicht in ein "DAS FINDE ICH AUCH" mit einstimmt den Mund gewaltsam verbietet. Was in diesem kurzem Thread in zeitlichlich kurzer Abfolge völlig am Thema vorbeigehende und unter die Gürtelienie treffende Bemerkungen gefallen sind macht schon nachdenklich. Sollte eine vernünftige Behandlung der Ausländer nicht bei einer gegenseitigen respektvollen Behandlung beginnen?
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vinbergssnäcka
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Grizzly: was oder wer ist denn eine rechtsradikale Partei? was ist denn die definition für rechtsradikal? und was ist der Unterschied zu einfach rechts? Wir haben ja eine Partei die ist links und heisst auch so, oder ist die auch linksradikal?
ich will nicht provozieren...ich bin nur neugierig, wie ihr was definiert..
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liebe Grüsse
Heike
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- Grizzly2
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Man darf darüber reden, aber eben respektvoll. Und das tun die "Schwedendemokraten" und die, die den Zuzug von Flüchtlingen/Migranten einschränken wollen, eben nicht.
Was ist rechtsradikal oder -extrem ?
Wenn Fremdenfeindlichkeit/Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus/Antiislamismus (bei Muslimen die Ablehnung der nichtmuslimischen Religionen) sich mit autoritärem Denken und einer Ablehnung demokratischer Prinzipien vereinen, bzw. wenn letztere nur benutzt werden, wenn sie grad in den eigenen politischen Kram passen. Häufig paaren sie sich mit Frauen- und mit Schwulenfeindlichkeit, was nicht ausschliesst, dass einige Rechte (seltener offen, meist versteckt) schwul sind/waren (z.B. Michael Kühnen, Pim Fonteyn, vermutlich auch Jörg Haider). Alles was nicht in den Mainstream passt, wzB auch Menschen mit Behinderung oder Obdachlose, wird abgelehnt und ggf. auch gewaltsam angegriffen, der politische Gegner sowieso.
Die brutalste Variante des Rechtsextremismus war der Hitlerfaschismus, der den 2. Weltkrieg mit ca. 55 Millionen Taten ausgelöst hat, deshalb bin ich der Meinung, dass diese Ideologie in einem zivilisierten Staat wie Schweden oder Deutschland nichts, aber auch gar nicht verloren hat, das betrifft alles was politisch rechts der konservativen Parteien (das wären in Schweden die gegenwärtigen Regierungsparteien, in Deutschland die Unionsparteien und in Österreich die ÖVP) angesiedelt ist.
Die Bezeichnung "rechtspopulistisch" ist eine unzulässige Verniedlichung, wie man an diesem Artikel über die AfD gut sehen kann:
http://www.theeuropean.de/christoph-gie ... ht-der-afd
Sorry, das ist jetzt ein bissl lang geworden - bevor ich mich noch mehr ausbreite, mach ich mal Schluss.
PS
Die "Linke" sehe ich nicht als linksradikal. Ich war früher mal Maoist, die waren linksradikal,irgendwann fand ich das zu sehr an der Realität vorbei und bin 1977 da raus, und schliesslich hat sich aus einer ähnlichen Einsicht der ganze Verein aufgelöst, mehr dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunisti ... eutschland
Was ist rechtsradikal oder -extrem ?
Wenn Fremdenfeindlichkeit/Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus/Antiislamismus (bei Muslimen die Ablehnung der nichtmuslimischen Religionen) sich mit autoritärem Denken und einer Ablehnung demokratischer Prinzipien vereinen, bzw. wenn letztere nur benutzt werden, wenn sie grad in den eigenen politischen Kram passen. Häufig paaren sie sich mit Frauen- und mit Schwulenfeindlichkeit, was nicht ausschliesst, dass einige Rechte (seltener offen, meist versteckt) schwul sind/waren (z.B. Michael Kühnen, Pim Fonteyn, vermutlich auch Jörg Haider). Alles was nicht in den Mainstream passt, wzB auch Menschen mit Behinderung oder Obdachlose, wird abgelehnt und ggf. auch gewaltsam angegriffen, der politische Gegner sowieso.
Die brutalste Variante des Rechtsextremismus war der Hitlerfaschismus, der den 2. Weltkrieg mit ca. 55 Millionen Taten ausgelöst hat, deshalb bin ich der Meinung, dass diese Ideologie in einem zivilisierten Staat wie Schweden oder Deutschland nichts, aber auch gar nicht verloren hat, das betrifft alles was politisch rechts der konservativen Parteien (das wären in Schweden die gegenwärtigen Regierungsparteien, in Deutschland die Unionsparteien und in Österreich die ÖVP) angesiedelt ist.
Die Bezeichnung "rechtspopulistisch" ist eine unzulässige Verniedlichung, wie man an diesem Artikel über die AfD gut sehen kann:
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Sorry, das ist jetzt ein bissl lang geworden - bevor ich mich noch mehr ausbreite, mach ich mal Schluss.
PS
Die "Linke" sehe ich nicht als linksradikal. Ich war früher mal Maoist, die waren linksradikal,irgendwann fand ich das zu sehr an der Realität vorbei und bin 1977 da raus, und schliesslich hat sich aus einer ähnlichen Einsicht der ganze Verein aufgelöst, mehr dazu:
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calle
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Tja, und während der Zeit warst Du sicherlich ganz schön anstrengend für Dein gemässigtes Umfeld. Was hättest Du damals denn gerne, was man mit Dir hätte tun sollen?Und was bewirkt ein totals Denkverbot, sind Verbote nicht wie Dünger, manche Ideologie vertrocknet besser durch Missachtung. Wäre es nicht wichtiger, dafür zu sorgen das sich Ausländer integrieren?Grizzly2 hat geschrieben:Ich war früher mal Maoist
Im Grunde verlangen die Radikalen von den anderen Klappe halten und Folgen -- nicht richtig gut, meiner Meinung nach, aber mit dem Klappe halten fing ja unsere Diskussion an
calle hat geschrieben:Tja glücklicherweise gibt es noch Gesetze, gegen die man auch mit seinen Äusserungen nicht verstossen darf. Und bis heute ist es noch in diesem Rahmen erlaubt in Schweden den Mund aufzumachen, was man ja leider von vielen anderen Ländern nicht sagen kann. Ein bisschen Meinungsfreiheit könnte ja evtl. auch mal das Denken ankurbeln.Grizzly2 hat geschrieben:Es muss Denkverbote geben, oder zumindestens Verbote, bestimmte Gedanken in der Öffentlichkeit abzusondern.
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Ja vollkommen richtig, aber man muss sie auch lassen.Wäre es nicht wichtiger, dafür zu sorgen das sich Ausländer integrieren?
Zu meiner Person:
Ich bestreite nicht, anstrengend für mein Umfeld gewesen zu sein, manchmal bin ich's noch, siehe hier.
Aber es gibt einen GANZ entscheidenden Unterschied zwischen Links- und Rechtsradikalen in D oder S:
Ein Linksradikaler ist in keiner Weise lebensgefährlich für sein Umfeld. War ich auch nie. Solang mich der politische Gegener nicht angegriffen hat, hab ich ihn (ausser verbal) in Ruhe gelassen.
Rechtsradikale sind im Gegensatz dazu häufig für ihr Umfeld lebensgefährlich, siehe "national befreite Zonen", wo teilweise nicht mal irgendwie politisch aktive Menschen ode solche, die vielleicht ein bissl dunkel aussehen, auf jeden Fall aber als solche sichtbar erkennbare Migranten sich in bestimmten Gebieten nicht mehr oder nur unter Lebensgefahr aufhalten können - manchmal noch nicht mal wissen, wo diese gefährliche Zone jetzt anfängt bzw. dass hier eine ist. Dass zB Berliner Lehrer sich zum Teil nicht mehr getraut haben, Klassenreisen in bestimmte Gebiete des Umlands zu machen, weil sie Angst um ihre Schüler/innen haben mussten.
Das ist der alles entscheidende Unterschied zwischen Menschen mit linker, ggf. auch linksradikaler Einstellung und rechtsradikalen Verbrechern.
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calle
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Ich denke, Deine Gedanken sprengen nun aber tatsächlich den Rahmen eines Schwedenforums.Wenn Du rechtsdenken hasst ist das Dein Problem, aber im meinen Augen natürlich auch kaum ein Unterschied mehr erkennbar zu dem, was Du kritisiest. Ich denke Hassparolen egal von wem führen immer in eine Sackgasse und ich kann mich nur noch einmal zum dritten Mal wiederholen, solltst Du Recht mit Deinen Behauptungen haben, melde es der schwedischen Polizei. Wir haben hier ne ganze Menge gegen Ausländerhass. Aber wir haben auch was dagengen, anderen den Mund verbieten zu wollen, solange er sich an gesetzliche Rahmen hält. Ich denke sogar, dass es bei Euch in Deutschland nicht anders verläuft.
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vinbergssnäcka
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Kann da Calle nur zustimmen, ich glaube man muss hier mal deutlich unterscheiden zwischen Rechtsradikalen und einer rechten Partei. In einer Demokratie muss man nun mal zulassen, das Menschen anders denken, es gibt eben nicht nur links sondern auch rechts...ansonnsten befinden wir uns direkt wieder im alten Ostblock.
Mit Sicherheit sind 10% der wahlberechtigten schwedischen Bevölkerung weder Rassisten noch Rechtsradikale, sondern sind ein Zeichen dafür, das die bisherige Regierung etwas verpasst hat und das etwas in der Geselschaft nicht funktioniert. Den Warnschuss gab es ja vor 4 Jahren, aber passiert ist nichts.
Und da helfen auch keine Schlammschlachten kurz vor der Wahl, denn das eigentliche Problem liegt eben nicht im Vorhanden sein der SD.
Mit Sicherheit sind 10% der wahlberechtigten schwedischen Bevölkerung weder Rassisten noch Rechtsradikale, sondern sind ein Zeichen dafür, das die bisherige Regierung etwas verpasst hat und das etwas in der Geselschaft nicht funktioniert. Den Warnschuss gab es ja vor 4 Jahren, aber passiert ist nichts.
Und da helfen auch keine Schlammschlachten kurz vor der Wahl, denn das eigentliche Problem liegt eben nicht im Vorhanden sein der SD.
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Es dreht sich nicht um Schlammschlachten. SD ist eine gefährliche rechtsradikale Partei, und Polizei/Justiz sind ähnlich wie bei uns auf dem rechten Auge zumindestens stark kurzsichtig. Wenn bei SD jemand zu offensichtlich faschistisch/gewalttätig agiert, kommt er gelegentlich in die 2. Reihe, aber das ist nur Taktik. Mehr dazu hier: http://bund.vsstoe.at/2014/04/08/die-sc ... emokraten/
So, und jetzt lass ich's. Ihr habt Eure Meinung (ich nehme nicht an, dass es die der SD ist) und ich hab meine.
Einen nicht so stressigen Montag wünscht Euch
Grizzly.
So, und jetzt lass ich's. Ihr habt Eure Meinung (ich nehme nicht an, dass es die der SD ist) und ich hab meine.
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Karsten
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Schwedendemokratin putz mit Nazi-Binde
Eine Spitzenpolitikerin der Schwedendemokraten ist nach einem Fest im südwestschwedischen Halmstad mit einer Hakenkreuz-Armbinde aufgetreten. Die Zeitschrift Expo hat mehrere Fotos von der Veranstaltung vor zweieinhalb Jahren veröffentlicht. Die Politikerin selbst wollte die Bilder zunächst nicht kommentieren. Beruft sich auf Jugendscherz. Sie werde jedoch von ihren Ämtern in der Partei und im Stadtrat von Halmstad zurücktreten, weil sie durch die Berichterstattung zu sehr geschockt, traurig und reumütig sei, so eine Pressemitteilung der Partei...
(Quelle: Radio Schweden)
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http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5956964
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Die arme arme arme Frau - ich zerfliesse vor Mitleid.
Ja, und wie schon festgestellt: Sich wie ein mieser Nazi verhalten ja, aber rauskommen darf es nicht, sonst kommt Big Jimmie und verpasst den Braunsündern eine Strafrunde in der Hellbraun-Weichspül-Waschmaschine, damit die Wähler nicht schimpfen.
Ja, und wie schon festgestellt: Sich wie ein mieser Nazi verhalten ja, aber rauskommen darf es nicht, sonst kommt Big Jimmie und verpasst den Braunsündern eine Strafrunde in der Hellbraun-Weichspül-Waschmaschine, damit die Wähler nicht schimpfen.
Zuletzt geändert von Grizzly2 am 8. September 2014 19:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Natürlich muss darüber geredet werden! Probleme verschwinden nicht einfach so über Nacht, sondern wachsen weiter an bis der Unmut unüberbrückbar ist. Es kann nicht darauf gehofft werden, dass jeder da um sich selbst kümmert. Wie will man also Toleranz erreichen? Durch Todschweigen? Das ist der falsche Weg. Keiner sagt, dass Einwanderung gestoppt werden muss, aber es muss ein Plan offenliegen, wie man damit in Zukunft umgehen mag. Um mehr geht es hier eigentlich gar nicht.Karsten hat geschrieben:Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten gelten Umfragen zufolge inzwischen als die Partei, die sich am besten mit dem Thema Einwanderung auskennt. Was für die Ein-Themen-Partei Anlass zur Freude sein dürfte, haben sich die anderen Parteien jedoch selbst zuzuschreiben. Das meint Sanna Rayman, Leitartiklerin beim konservativen Svenska Dagbladet. Sie findet, dass die Tabuisierung des Themas Einwanderung den Schwedendemokraten gerade in die Hände spielt. Als die Vorsitzende des Jugendverbandes der Christdemokraten, Sara Skyttedal, in der Tageszeitung Dagens Nyheter kürzlich von der Begrenzung des Flüchtlingszuzugs sprach, gab es einen Aufschrei. Diese Diskussion sei unmoralisch, beunruhigend und nicht zuletzt sehr nah dem Gedankengut von Rechtsaußen angesiedelt. Richtig gelesen und damit richtig verstanden haben die Kritiker die Vorsitzende der Jungen Christdemokraten nicht, meint Sanna Rayman, Redakteurin bei der konservativen Zeitung Svenska Dagbladet...
Schweden hat in den letzten Jahren viele Zuwanderer erfahren und dies stellt nun eine völlig neue Situation der Kapazitäten da. Irgendwann gehen die Rechnungen einfach nicht mehr auf. Da müssen dann Lösungen her. Und darüber reden ist immer der erste Schritt ... und ein Aufschrei noch besser.

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Framsidan
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Gott sei Dank leben wir in einem Land in dem Demokratie herrscht und keine Linksradikale Diktatur.
Wir können denken was wir wollen und auch reden solange wir uns an die Gesetze und Regeln halten. Und den Mund lassen wir uns auch nicht verbieten von jemanden der hie rRadikalismus predigen will.
Von wegen ungefährlich...... Warum kommen sie immer maskiert zu allen Demonstrationen, obwohl das laut Gesetz verboten ist. Klar wollen sie ihre Verbrechen unerkannt ausüben können. Warum sind sie zumindestens mit einem Messer bewaffnet obwohl auch das laut Gesetz verboten ist (Knivlagen)
Und ja auch wir äusern uns auch ausserhalb der Fikapausen.
Ich finde auch dass das verherrlichen von Gewaltätern, sogar hier im schwedenforum noch, verwerflich ist.
Jeder extremradikale , ob links oder rechts, ist gefährlich.
Warum wird dauernd Rassismus geschrien? Das Wort verliert bald seine Bedeutung wenn so oft um sich geworfen wird damit.
Apropo CSU Diktatur in Bayern. Erstens hat Ba<yern genauso Demokratie wie wir hier in Schweden. Warum gibt es schon seit Jahren einen SPD Bürgermeister in München wenn dort CSU Diktatur herrscht?
Dass man nicht ganz nach Bayern passt wenn man Gewalt so verherrlicht wie Grizzly das tut dann ist man eventuell schon ausserhalb der Gemeinschaft. Aber da ist ja leicht zu erkennen wems Fehler das ist.........
Framsidan
Wir können denken was wir wollen und auch reden solange wir uns an die Gesetze und Regeln halten. Und den Mund lassen wir uns auch nicht verbieten von jemanden der hie rRadikalismus predigen will.
Von wegen ungefährlich...... Warum kommen sie immer maskiert zu allen Demonstrationen, obwohl das laut Gesetz verboten ist. Klar wollen sie ihre Verbrechen unerkannt ausüben können. Warum sind sie zumindestens mit einem Messer bewaffnet obwohl auch das laut Gesetz verboten ist (Knivlagen)
Und ja auch wir äusern uns auch ausserhalb der Fikapausen.
Ich finde auch dass das verherrlichen von Gewaltätern, sogar hier im schwedenforum noch, verwerflich ist.
Jeder extremradikale , ob links oder rechts, ist gefährlich.
Warum wird dauernd Rassismus geschrien? Das Wort verliert bald seine Bedeutung wenn so oft um sich geworfen wird damit.
Apropo CSU Diktatur in Bayern. Erstens hat Ba<yern genauso Demokratie wie wir hier in Schweden. Warum gibt es schon seit Jahren einen SPD Bürgermeister in München wenn dort CSU Diktatur herrscht?
Dass man nicht ganz nach Bayern passt wenn man Gewalt so verherrlicht wie Grizzly das tut dann ist man eventuell schon ausserhalb der Gemeinschaft. Aber da ist ja leicht zu erkennen wems Fehler das ist.........
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
@ Framsidan:
Du siehst Gespenster. Wo habe ich Gewalt verherrlicht ? Oder dazu aufgerufen maskiert und mit dem Messer in der Hand zu demonstrieren oder das gutgeheissen ??
Ausserdem hast Du vermutlich nicht Deine Kindheit in einem bayrischen Nest mit über 70% CSU und alten oder damals noch nicht so alten Nazis verbracht. München (auch schon in den 50ern von einem SPD-OB regiert, da hast Du Recht) war weit weg.
Jeder macht seine Erfahrungen und zieht daraus seine Konsequenzen, ich meine und Du Deine.
@ Gislaveds Tjej:
und verklausuliert bzw in Einzeläusserungen der SD-Resthaufen. Åkesson immer etwas vorsichtiger, damit er endlich mal mit der Feuerwehrleuten von Malmö aufs Bild darf.
Du siehst Gespenster. Wo habe ich Gewalt verherrlicht ? Oder dazu aufgerufen maskiert und mit dem Messer in der Hand zu demonstrieren oder das gutgeheissen ??
Ausserdem hast Du vermutlich nicht Deine Kindheit in einem bayrischen Nest mit über 70% CSU und alten oder damals noch nicht so alten Nazis verbracht. München (auch schon in den 50ern von einem SPD-OB regiert, da hast Du Recht) war weit weg.
Jeder macht seine Erfahrungen und zieht daraus seine Konsequenzen, ich meine und Du Deine.
@ Gislaveds Tjej:
Doch, offen die SD-JugendorganisationKeiner sagt, dass Einwanderung gestoppt werden muss
http://www.sueddeutsche.de/politik/rech ... -1.1933058Das könnte nun die Nachwuchsorganisation seiner Partei, die Sverigedemokratisk Ungdom (SDU), übernommen haben. Denn wo Åkesson bisher zögert, hat die Parteijugend Fakten geschaffen. Sie hat sich vergangenen Freitag in Wien mit den jungen Anhängern der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), des französischen Front National und des belgischen Vlaams Belang zusammengeschlossen. Ihnen allen ist gemein, dass sie gegen die Europäische Union sind, gegen Einwanderung, gegen eine multikulturelle Gesellschaft.
und verklausuliert bzw in Einzeläusserungen der SD-Resthaufen. Åkesson immer etwas vorsichtiger, damit er endlich mal mit der Feuerwehrleuten von Malmö aufs Bild darf.
(Süddeutsche, gleiche Quelle wie eben)Derzeit tourt Åkesson durch Unternehmen, Krankenhäuser und Feuerwachen - so ist es für Spitzenpolitiker Tradition in Schweden. Oft ist er unwillkommen. Feuerwehrleute in Malmö wollten sich nicht mit ihm fotografieren lassen, ein Arzt in Umeå versperrte ihm den Weg in die Klinik. Die Mitarbeiter eines Krankenhauses in Skåne teilten Åkesson in einem offenen Brief mit, dass sie lieber auf den Besuch verzichten.
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calle
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Das ganze SD-Debakel hat doch den Vorteil, das man weiss, was man nicht wählen will
Mensch wir haben Wahlwoche in der heissesten Phase, ein bisschen Aktion muss ja wohl sein, sonst macht das Diskutieren doch keinen Spass. Also come down in zwei Wochen ist alles vergessen wie schlechtes Wetter. Aber keine Sorge Grissly verglichen mit den Maoisten sind die SD recht harmlos hier in Schweden also keine Sorge um uns "Det ordnar sig"
Bald ist hier sowieso Jagd und dann hat wieder jeder nur Elch im Gehirn um kurz danach der Planung für Weihnachten Platz zu machen. Alles zu seiner Zeit und immer entspannt bleiben.
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
"Die Gedanken sind frei.." u das Denken kann nicht verboten werden. Bei demjenigen, der sich rechtsradikal u somit menschenverachtend äußert, ist es mit dem Denken offensichtlich nicht weit her. Menschenverachtung hat in keiner Gesellschaftsform etwas zu suchen.
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Schwedendemokraten-Spitzenkandidat hetzt auf Internetseiten
Der Spitzenkandidat der rechtspopulistischen Schwedendemokraten bei der Stockholmer Kommunalwahl am Sonntag soll Kommentare mit rassistischen Inhalten im Internet verbreitet haben. Spitzenkandidat Christoffer Dulny habe zahlreiche Kommentare und Links auf einschlägigen fremdenfeindlichen Internetseiten gepostet, berichtet die Zeitung Expressen am Montag. Der Politiker sei dabei anonym aufgetreten – die Zeitung arbeitet jedoch mit einer IT-Gruppe zusammen, die die Identität anonymer Nutzer solcher Webseiten offengelegt hat...
(Quelle: Radio Schweden)
Weiterlesen:
http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5958664
Viele weitere Nachrichten aus Schweden:
http://www.schwedenstube.de/schweden-in ... chrichten/
(Quelle: Radio Schweden)
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Naja, im Grunde ist hier wieder mal der Beweiss, dass Radikale sich recht schnell die Hose runterziehen lassen.
Aber das ist in meinen Augen nicht das Problem, erschreckend ist, wieviele radikale und auch menschenverachtende Gegenäusserungen nur allein in diesem Thread zu finden sind. Schon interessant, heiligt der Zweck die Mittel: Her mit den Steinen um sie auf die Schuldigen zu werfen!?! Was uns bislang noch vor diesen mittelalterlichen Zuständen gerettet hat sind ja die wenigen Besonnenen,die es immer wieder gewagt haben gegen lynchen gegenanzutreten. Also einfach mal die Posts durchzählen, auf wieviel Menschenverachtung man nur hier zusammengerechnet kommt, da ist es meiner Meinung nach völlig egal, gegen wen es geht. Bloss weil es heute modern ist gegen den einen zu hetzen, wird es Morgen gewiss wieder der andere sein. Vielleicht sollte mal der eine oder andere darüber nachdenken, in welchen Ländern und damit schliesse ich Deutschland ein wir uns befinden. Noch herscht Gesetz und Ordnung, aber gekippt wird es am Ende immer durch zwei sich manifstierende radikale Seiten, wo sich jede immer so gewaltig im Recht fühlt.
Vergesst nicht, noch haben wir gesetzliche Grundlage und wem was nicht past kann es ja anzeigen oder notfalls sogar dafür sorgen, dass Gesetze sich anpassen, hat man damit keinen Erfolg, wäre es mal gut auch sich selber zu hinterfragen was da schief läuft.
Aber das ist in meinen Augen nicht das Problem, erschreckend ist, wieviele radikale und auch menschenverachtende Gegenäusserungen nur allein in diesem Thread zu finden sind. Schon interessant, heiligt der Zweck die Mittel: Her mit den Steinen um sie auf die Schuldigen zu werfen!?! Was uns bislang noch vor diesen mittelalterlichen Zuständen gerettet hat sind ja die wenigen Besonnenen,die es immer wieder gewagt haben gegen lynchen gegenanzutreten. Also einfach mal die Posts durchzählen, auf wieviel Menschenverachtung man nur hier zusammengerechnet kommt, da ist es meiner Meinung nach völlig egal, gegen wen es geht. Bloss weil es heute modern ist gegen den einen zu hetzen, wird es Morgen gewiss wieder der andere sein. Vielleicht sollte mal der eine oder andere darüber nachdenken, in welchen Ländern und damit schliesse ich Deutschland ein wir uns befinden. Noch herscht Gesetz und Ordnung, aber gekippt wird es am Ende immer durch zwei sich manifstierende radikale Seiten, wo sich jede immer so gewaltig im Recht fühlt.
Vergesst nicht, noch haben wir gesetzliche Grundlage und wem was nicht past kann es ja anzeigen oder notfalls sogar dafür sorgen, dass Gesetze sich anpassen, hat man damit keinen Erfolg, wäre es mal gut auch sich selber zu hinterfragen was da schief läuft.
Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Wir sind uns doch sicher alle klar darüber, dass die Schwedendemokraten eine rechtspopulistische, fremden- und einwanderungsfeindliche Partei ist, oder?
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Re: Schwedendemokraten-Spitzenkandidat hetzt auf Internetsei
Wieder mal erwischt ...Karsten hat geschrieben:Der Spitzenkandidat der rechtspopulistischen Schwedendemokraten bei der Stockholmer Kommunalwahl am Sonntag soll Kommentare mit rassistischen Inhalten im Internet verbreitet haben. Spitzenkandidat Christoffer Dulny habe zahlreiche Kommentare und Links auf einschlägigen fremdenfeindlichen Internetseiten gepostet, berichtet die Zeitung Expressen am Montag. Der Politiker sei dabei anonym aufgetreten – die Zeitung arbeitet jedoch mit einer IT-Gruppe zusammen, die die Identität anonymer Nutzer solcher Webseiten offengelegt hat...
Re: Schwedendemokraten-Spitzenkandidat hetzt auf Internetsei
[quote="Karsten"] Der Politiker sei dabei anonym aufgetreten – die Zeitung arbeitet jedoch mit einer IT-Gruppe zusammen, die die Identität anonymer Nutzer solcher Webseiten offengelegt hat...
(Quelle: Radio Schweden)
Bei Seiten, die offen Rassismus verbreiten, kann ich mir noch eine moralische Rechtfertigung, der Offenlegung der Pseudonyme vorstellen. Kann!
Richtig ist das nicht. Denn wer bestimmt heute, was gerechtfertigt ist, und wer morgen? Ohne gesetzliche Handhabe?
Beim Aufruf zu Straftaten ist das wohl möglich. Und auch rechtens.
Ich denke dabei an meine Erfahrungen mit der Stasi und dem jetzigen Ausspionieren durch die NSA.
Schweden und Deutschland sind stabile Demokratien, die Spinner von Rechts oder Links verkraften. Da sollten sich keine selbsternannten Moralhüter aufschwingen und das Gesetz in die eigenen Hände nehmen.
Wenn da keine klaren Regelungen zum Schutz der Privatsphäre eingehalten werden, was passiert, wenn das Pendel in Richtung einer rechten oder linken Diktatur ausschlägt? Vielleicht nur ein wenig?
Vor der Wahl habe ich in Göteborg die Möglichkeit gehabt, mit Parteien zu sprechen. Mir ein eigenes Bild zu machen.
Ich habe bisher mit allen Parteien gesprochen, welche Brunnsparken oder anderswo auf mich zugegangen sind. ( Wobei ich mir bei der feministischen Initiative etwas fehl am Platz vorkam). Ich habe mir die Wahlinteviews von allen großen Parteien angesehen. Ich lasse mir das Denken und eine eigene Meinungsbildung eben nicht verbieten.
Demokratie ist ein wertvolles Gut. Sie muss gepflegt und immer wieder erlernt werden. Mit diesem Willen ertage ich weltfremde Äusserungen von rechts- und linksaussen. Und wage zu widersprechen. Höflich, sachlich. Aber bestimmt.
(Quelle: Radio Schweden)
Bei Seiten, die offen Rassismus verbreiten, kann ich mir noch eine moralische Rechtfertigung, der Offenlegung der Pseudonyme vorstellen. Kann!
Richtig ist das nicht. Denn wer bestimmt heute, was gerechtfertigt ist, und wer morgen? Ohne gesetzliche Handhabe?
Beim Aufruf zu Straftaten ist das wohl möglich. Und auch rechtens.
Ich denke dabei an meine Erfahrungen mit der Stasi und dem jetzigen Ausspionieren durch die NSA.
Schweden und Deutschland sind stabile Demokratien, die Spinner von Rechts oder Links verkraften. Da sollten sich keine selbsternannten Moralhüter aufschwingen und das Gesetz in die eigenen Hände nehmen.
Wenn da keine klaren Regelungen zum Schutz der Privatsphäre eingehalten werden, was passiert, wenn das Pendel in Richtung einer rechten oder linken Diktatur ausschlägt? Vielleicht nur ein wenig?
Vor der Wahl habe ich in Göteborg die Möglichkeit gehabt, mit Parteien zu sprechen. Mir ein eigenes Bild zu machen.
Ich habe bisher mit allen Parteien gesprochen, welche Brunnsparken oder anderswo auf mich zugegangen sind. ( Wobei ich mir bei der feministischen Initiative etwas fehl am Platz vorkam). Ich habe mir die Wahlinteviews von allen großen Parteien angesehen. Ich lasse mir das Denken und eine eigene Meinungsbildung eben nicht verbieten.
Demokratie ist ein wertvolles Gut. Sie muss gepflegt und immer wieder erlernt werden. Mit diesem Willen ertage ich weltfremde Äusserungen von rechts- und linksaussen. Und wage zu widersprechen. Höflich, sachlich. Aber bestimmt.
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Das sehen die Angehörigen der Opfer des "Nationalsozialistischen Untergrunds bestimmt anders.Schweden und Deutschland sind stabile Demokratien, die Spinner von Rechts oder Links verkraften.
Faschisten wie in SD oder "Partei der Schweden" sind keine Spinner, sondern (auch die die sich "nur" verbal äussern) gefährliche Hetzer, die Menschenleben gefährden. Und manchmal ist die Realität schneller als die Gesetzgebung. Die Admins, die den erwähnten SD-Hetzer geoutet haben, handelten genau richtig und im Sinn der Demokratie - die Wähler müssen schliesslich wissen woran sie sind.
Zuletzt geändert von Grizzly2 am 10. September 2014 20:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
So isses! Man darf die "Rechtspopulisten" auch nicht in die Streichelecke stellen. Rechtspolulistische Parteien und deren Führer sind Faschisten und nichts anderes. Man muss ihnen die Masken vom Gesicht reissen. Und um sich gegen Faschismus stark zu machen, muss man auch keine "linksradikale Diktatur" befürworten. Was für eine einfältige Argumentation...
Hälsningar Luki
"Mit Hand, Herz und Verstand"
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Du hast gelesen, was ich geschrieben habe? Wirkt nicht so.Lukä hat geschrieben:So isses! Man darf die "Rechtspopulisten" auch nicht in die Streichelecke stellen. Rechtspolulistische Parteien und deren Führer sind Faschisten und nichts anderes. Man muss ihnen die Masken vom Gesicht reissen. Und um sich gegen Faschismus stark zu machen, muss man auch keine "linksradikale Diktatur" befürworten. Was für eine einfältige Argumentation...
Nichts von dem was Du geschrieben hast, passt zu meinem Text. Aber schnell mal was rausrotzen.
Lesen sollte man schon. Mach ich ja bei Deinen Texten auch, versuche Deine Argumente zu verstehen.
Ich bin halt weder links noch rechts, sondern nur ein einfacher Humanist.
Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Ich frag mich, was Du denkst, äusserst, wenn sich eine Buegerwehr zum Schutz ihres Eigentums bildet und das Recht in die eigenen Hände nimmt.Grizzly2 hat geschrieben:Das sehen die Angehörigen der Opfer des "Nationalsozialistischen Untergrunds bestimmt anders.Schweden und Deutschland sind stabile Demokratien, die Spinner von Rechts oder Links verkraften.
Faschisten wie in SD oder "Partei der Schweden") sind keine Spinner, sondern (auch die die sich "nur" verbal äussern) gefährliche Hetzer, die Menschenleben gefährden. Und manchmal ist die Realität schneller als die Gesetzgebung. Die Admins, die den erwähnten SD-Hetzer geoutet haben, handelten genau richtig und im Sinn der Demokratie - die Wähler müssen schliesslich wissen woran sie sind.
Wenn Journalisten die persönlichen Daten von linksradikalen, autonomen Hausbesetzern in Berlin veröffentlichen. Menschen, die mit Gehwegplatten von Dächern auf Polizisten werfen, sie bei "Demonstrationen" Polizisten mit Steinen bewerfen, zur Gewalt gegen den Staat aufrufen. Also auch hier die Journalisten das Recht in die eigene Hand nehmen.
Das ist dann wohl auch erlaubt?
Fuer mich nicht!
Und bevor Du jetzt herausliest, ich wuerde rechte Straftaten mit linken aufrechen. Dem ist nicht so.
Und im Fall der NSU hat nicht die Demokratie versagt, sonder besonders unfähige staatliche Organe. Gerade die Demokratie, demokratisch Verantwortlichen in Thüringen beweisst/beweisen Stärke und Entschlossenheit.
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Immer ruhig mit den wilden Pferden. Ich weiß gar nicht, warum du mich jetzt so blöd anmachst. Zeige mir die Stelle in meinem Beitrag, an der ich mich auf irgendeinen deiner Beiträge beziehe. Also was soll dein Geschreibe? Darf ich mich hier äußern, wenn ich eine Meinung habe?Rallaren hat geschrieben: Du hast gelesen, was ich geschrieben habe? Wirkt nicht so.
Nichts von dem was Du geschrieben hast, passt zu meinem Text. Aber schnell mal was rausrotzen.
Lesen sollte man schon. Mach ich ja bei Deinen Texten auch, versuche Deine Argumente zu verstehen.
Ich bin halt weder links noch rechts, sondern nur ein einfacher Humanist.
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Weder befürworte ich eine linke Diktatur, noch will ich irgendwen mit Samthandschuhen anfassen. Das war ueberhaupt nicht mein Thema. Ich bitte um Entschuldigung, dass ich so harsch reagierte. Ganz besonders, wenn Du mich nicht gemeint hast. Ich hab es jedoch so verstanden.Lukä hat geschrieben:Immer ruhig mit den wilden Pferden. Ich weiß gar nicht, warum du mich jetzt so blöd anmachst. Zeige mir die Stelle in meinem Beitrag, an der ich mich auf irgendeinen deiner Beiträge beziehe. Also was soll dein Geschreibe? Darf ich mich hier äußern, wenn ich eine Meinung habe?Rallaren hat geschrieben: Du hast gelesen, was ich geschrieben habe? Wirkt nicht so.
Nichts von dem was Du geschrieben hast, passt zu meinem Text. Aber schnell mal was rausrotzen.
Lesen sollte man schon. Mach ich ja bei Deinen Texten auch, versuche Deine Argumente zu verstehen.
Ich bin halt weder links noch rechts, sondern nur ein einfacher Humanist.
Ich habe meiner Sorge Ausdruck verliehen, daß Menschen, aus manchmal nachvollziehbaren Gruenden, das Recht in die eigenen Hände nehmen.
Das geht einfach nicht, das führt zu Anarchie und Instabilität. Das führt zu Weimarer Republik. Auch Idioten haben Rechte, so schwer das manchmal auch zu ertragen ist. Aber das unterscheidet Demokraten von Idioten, diese Rechte für eben diese Idioten einzufordern.
Und natuerlich will ich nicht den Eindruck erwecken, irgendeine Meinung abzuwuergen, abwuergen zu wollen. Das entspräche nicht meiner Vorstellung eines Miteinanders.
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Solang es normale Bürger und keine Nazis sind, und die nur beobachten und im Fall einer verdächtigen Beobachtung die Polizei rufen, ist das legal.Rallaren hat geschrieben: Ich frag mich, was Du denkst, äusserst, wenn sich eine Buegerwehr zum Schutz ihres Eigentums bildet und das Recht in die eigenen Hände nimmt.
Für mich auch nicht. Aber zum einen ist ein derartiges Handeln bei Linken die krassen Ausnahme - und wenn, dann ist da die Polizei schon entsprechend zugange, da braucht es keine Journalisten, von daher ist der Vergleich abwegig.Rallaren hat geschrieben:Wenn Journalisten die persönlichen Daten von linksradikalen, autonomen Hausbesetzern in Berlin veröffentlichen. Menschen, die mit Gehwegplatten von Dächern auf Polizisten werfen, sie bei "Demonstrationen" Polizisten mit Steinen bewerfen, zur Gewalt gegen den Staat aufrufen. Also auch hier die Journalisten das Recht in die eigene Hand nehmen.
Das ist dann wohl auch erlaubt?
Fuer mich nicht!
Bei menschengefährdender Hetze durch Nazis ist das etwas anderes, denn die Betroffenen können sich nicht wehren, die Polizei kann das schon (womit ich in keinster Weise gewaltsame Übergriffe auch die Polizei rechtfertigen will !!!). Da ist Notwehr wzB das oben geschilderte Outing angebracht.
Richtig.Rallaren hat geschrieben:Und im Fall der NSU hat nicht die Demokratie versagt, sondern besonders unfähige staatliche Organe.
Aber im Kampf gegen Rechts passiert das leider viel öfter und mit schwerer wiegenden Konsequenzen, als wenn es gegen Links geht. Zumindestens nach meiner Erfahrung.
Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Hej Grizzly, leider ist das nicht der Fall:
Aber zum einen ist ein derartiges Handeln bei Linken die krassen Ausnahme
Wenn man ein Familienmitglied hat, welches bei der Polizei arbeitet, ist man öfter um die Gesundheit und das Leben des Familienmitgliedes besorgt, als öffentlich berichtet wird. Es ist nicht nur der erste Mai, wo ich nicht ruhig schlafen kann. Es sind viele Tage im Jahr. Und selten wird berichtet, was die linke Antifa wieder fuer Aktionen hatte. Läuft eben nebenbei. Ist ja keiner zu Schaden gekommen. Glueck gehabt! Auch mein Familienmitglied.
Aber, wenn Du auf Youtube dann sehen kannst, wie ein Dir Nahestehender in einer Bushaltestelle zusammen mit zwei Kollegen vom Mob mit Steinen beworfen wird, dies auch noch von den "Antifaschisten" bejubelt wird, dann bin allerdings auch ich geneigt, die Buergerrechte dieser Idioten aufzuheben. Raus zubekommen, wo sie wohnen und sie mindestens zu fragen: Warum?
Aber das nur am Rande.
Aber zum einen ist ein derartiges Handeln bei Linken die krassen Ausnahme
Wenn man ein Familienmitglied hat, welches bei der Polizei arbeitet, ist man öfter um die Gesundheit und das Leben des Familienmitgliedes besorgt, als öffentlich berichtet wird. Es ist nicht nur der erste Mai, wo ich nicht ruhig schlafen kann. Es sind viele Tage im Jahr. Und selten wird berichtet, was die linke Antifa wieder fuer Aktionen hatte. Läuft eben nebenbei. Ist ja keiner zu Schaden gekommen. Glueck gehabt! Auch mein Familienmitglied.
Aber, wenn Du auf Youtube dann sehen kannst, wie ein Dir Nahestehender in einer Bushaltestelle zusammen mit zwei Kollegen vom Mob mit Steinen beworfen wird, dies auch noch von den "Antifaschisten" bejubelt wird, dann bin allerdings auch ich geneigt, die Buergerrechte dieser Idioten aufzuheben. Raus zubekommen, wo sie wohnen und sie mindestens zu fragen: Warum?
Aber das nur am Rande.
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
So bunt wie die Parteien ist auch die Welt. Jeder Mensch dachte mal rechts wie auch links. Es ist ein ganz normales soziales Gefüge, mal zu geben und zu nehmen. Solange eine Rechtspartei nicht gegen Gesetze verstößt und sie die Dinge sachlich argumentieren können, dann sollen sie machen. Hetzparolen sind durchaus hohl, aber das habe ich in Schweden bisher nicht erlebt so wie in Deutschland. Ich fand es spannend, was die Sverigedemokrater in der Schule zu berichten hatten. Der Gedanke: Keine Flüchtlinge aufnehmen, sondern besser das Geld in die Region senden (da u.a. auch "billiger") ... ist gar nicht so dumm gedacht. Viele Flüchtlinge wollen nämlich gar nicht von zu Hause weg, sondern in der Nähe (in einem Nachbarstaat) bleiben und wissen, was aus ihrem Gut und ihrer Familie wird. Natürlich ist die Sicherheit höher, wenn die Flüchtlinge fernab ausreisen, aber viele wollen das gar nicht, sondern wünschen sich Hilfe Vorort. Ich meine, nur weil wir ein Schubladendenken erlernt haben, gehen wir sofort mit Pauken und Trompeten genauso stupide auf die Partei los, anstatt mal zu schauen, wie sie denn argumentieren und warum das so ist, damit das Problem als Solches erkannt werden kann, um evtl. Teile davon mit zu integrieren und um jene damit zu entwaffnen! Verbieten bedeutet nur das Entledigen von unangenehmen Problemen. Doch besser ist, wenn man seinen Feind kennt und sieht, was dieser tut. Eher stieß es mir auf, wie respektlos sich eine andere Partei über jene äußerte, welche doch "alle" willkommen hieß. Da zweifle ich doch dran, wie ernst dies gemeint sein könnte.
Wenn man wirklich demokratisch sein will, so muss man auch beide Pole wirklich zulassen können. Anders wird es nur eine Mitte geben, welche viele Facetten des Lebens gar nicht wahrnehmen wird. Diese Formen waren stets vorhanden und stellen keine Mehrheit dar. Ich glaube nicht daran, dass ein Hitler heutzutage noch einmal diese Chance hätte.
EDIT: und Kriminalität ist natürlich ein ganz eigenes Thema und da ist jede Person für sich selbst verantwortlich. Ich meine, dass die 1. Mai-Krawalle gar nicht aufgrund politischer Bewegung so vorherrschen, sondern mehr aus Frustabbau, Schaulustigkeit und Schadensfreude entstehen. Auf die Frage "Warum" wird - so denke ich - nur ein "aus Langeweile" resp. "hatte Bock dazu" kommen. Da muss man sich mal mehr mit deren Situation auseindersetzen, was aber auch kaum einer tut. Kein Mensch wird als Nazi geboren, er wird dazu gemacht.
Wenn man wirklich demokratisch sein will, so muss man auch beide Pole wirklich zulassen können. Anders wird es nur eine Mitte geben, welche viele Facetten des Lebens gar nicht wahrnehmen wird. Diese Formen waren stets vorhanden und stellen keine Mehrheit dar. Ich glaube nicht daran, dass ein Hitler heutzutage noch einmal diese Chance hätte.
EDIT: und Kriminalität ist natürlich ein ganz eigenes Thema und da ist jede Person für sich selbst verantwortlich. Ich meine, dass die 1. Mai-Krawalle gar nicht aufgrund politischer Bewegung so vorherrschen, sondern mehr aus Frustabbau, Schaulustigkeit und Schadensfreude entstehen. Auf die Frage "Warum" wird - so denke ich - nur ein "aus Langeweile" resp. "hatte Bock dazu" kommen. Da muss man sich mal mehr mit deren Situation auseindersetzen, was aber auch kaum einer tut. Kein Mensch wird als Nazi geboren, er wird dazu gemacht.

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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.." In diesem- Descartes´schen- Sinne.. Schönen Abend! : -)
M-Lin
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Ist vielleicht a<uch wert zu lesen för diejenigen die Linksradikale für gut finden...
http://www.dn.se/nyheter/sverige/valdsa ... ranskning/
oder das
http://newsvoice.se/2014/02/07/hogerext ... -ar-varst/
http://www.dn.se/nyheter/sverige/valdsa ... ranskning/
oder das
http://newsvoice.se/2014/02/07/hogerext ... -ar-varst/
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
just nu...TV4 och sen kan vi fortsätta diskutera...känns som att många här pratar om förhållande som inte gäller Sverige!
liebe Grüsse
Heike
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
@ Rallaren:
Allerdings ist bei solchen Gewalttaten zumindestens in D die Polizei schnell dabei und verhaftet lieber 10 Unschuldige als einen Schuldigen laufen zu lassen. Will sagen, die meisten werden erwischt.
Zum andern:
Wenn die Faschisten verboten wären, bräuchte die Antifa gar nicht demonstrieren oder nur manchmal, und Deine Angehörigen hätten öfter ein freies Wochenende. Wär das nix ?
@ Gislaved Tjej:
Ein schönes Wochenende wünscht Euch
Grizzly,
der sich an seinen bayrisch-fränkischen Migrationshintergrund erinnert und an diesem Wochenende zum Klassentreffen nach Hof fährt, d.h. Euch bzw. wem's danach ist allein weiterdebattieren lässt.
Nachvollziehbar.Wenn man ein Familienmitglied hat, welches bei der Polizei arbeitet, ist man öfter um die Gesundheit und das Leben des Familienmitgliedes besorgt, als öffentlich berichtet wird. Es ist nicht nur der erste Mai, wo ich nicht ruhig schlafen kann. Es sind viele Tage im Jahr. Und selten wird berichtet, was die linke Antifa wieder fuer Aktionen hatte. Läuft eben nebenbei. Ist ja keiner zu Schaden gekommen. Glueck gehabt! Auch mein Familienmitglied.
Allerdings ist bei solchen Gewalttaten zumindestens in D die Polizei schnell dabei und verhaftet lieber 10 Unschuldige als einen Schuldigen laufen zu lassen. Will sagen, die meisten werden erwischt.
Zum andern:
Wenn die Faschisten verboten wären, bräuchte die Antifa gar nicht demonstrieren oder nur manchmal, und Deine Angehörigen hätten öfter ein freies Wochenende. Wär das nix ?
@ Gislaved Tjej:
Der letzte Satz ist natürlich richtig. Aber es kommt auf die Reihenfolge an. Erst müssen die Fluchtursachen bekämpft werden, dann kommen die Flüchtlinge gar nicht erst, und die Frage wer sie aufnimmt erübrigt sich dann. So und nur so herum ist die richtige Reihenfolge. Die SD wollen das andersherum und das geht nicht.Keine Flüchtlinge aufnehmen, sondern besser das Geld in die Region senden (da u.a. auch "billiger") ... ist gar nicht so dumm gedacht. Viele Flüchtlinge wollen nämlich gar nicht von zu Hause weg, sondern in der Nähe (in einem Nachbarstaat) bleiben und wissen, was aus ihrem Gut und ihrer Familie wird.
Ein schönes Wochenende wünscht Euch
Grizzly,
der sich an seinen bayrisch-fränkischen Migrationshintergrund erinnert und an diesem Wochenende zum Klassentreffen nach Hof fährt, d.h. Euch bzw. wem's danach ist allein weiterdebattieren lässt.
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SD-Politikerin nimmt Auszeit
Die ehemalige Spitzenkandidatin der rechtspopulistischen Schwedendemokraten, die nach Veröffentlichungen von Fotos, die sie mit Hakenkreuz-Armbinde zeigten, zurückgetreten war, wurde nun auch an ihrem Arbeitsplatz suspendiert...
(Quelle: Radio Schweden)
Weiterlesen:
http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5961704
Viele weitere Nachrichten aus Schweden:
http://www.schwedenstube.de/schweden-in ... chrichten/
(Quelle: Radio Schweden)
Weiterlesen:
http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5961704
Viele weitere Nachrichten aus Schweden:
http://www.schwedenstube.de/schweden-in ... chrichten/
- Gislaveds Tjej
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Re: Denkverbote helfen Schwedendemokraten
Nun ... ein Krieg kann schwer verhindert werden. Klar ist, dass jene Flüchtlinge schnell weg wollen, aber auch nicht zig Kilometer weit weg in ein Land, deren Kultur derartig fremd ist.Grizzly2 hat geschrieben:Der letzte Satz ist natürlich richtig. Aber es kommt auf die Reihenfolge an. Erst müssen die Fluchtursachen bekämpft werden, dann kommen die Flüchtlinge gar nicht erst, und die Frage wer sie aufnimmt erübrigt sich dann. So und nur so herum ist die richtige Reihenfolge. Die SD wollen das andersherum und das geht nicht.
Ich habe wunderbare Menschen bisher kennengelernt in Schweden, die selbst nach Afrika reisen, um dort gegen die Armut zu kämpfen. Geld in die Region zu senden, ist auch nicht so verkehrt, verkehrt wird es dann nur, wenn das Geld für ganz andere Dinge verwendet wird, um die Menschen dort z.Bsp. nicht zur Selbstständigkeit kommen zu lassen. Es gibt Projekte, wo den Menschen beigebracht wird, wirtschaftlich zu handeln z.Bsp. mit der Zucht von Hühnern. Es wird Menschen erklärt, wie Wasser zu reinigen ist ... usw.
Spannend war die Diskussion in der Schule: Was ist wichtiger - Bildung oder der Zugang zu sauberem Wasser?
Ein tolles Wochenende ;D

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