Frage zur "interkulturellen" Kommunikation
Frage zur "interkulturellen" Kommunikation
Hej.
Wir vestehen uns mit unseren Nachbarn (zugezogenen Dänen) richtig gut: Sie schalten im Winter unsere Heizung ein, rufen auch mal den Handwerker, wenn im Winter ein paar Dachpfannen flöten gehen, und umgekehrt haben wir auch schon eine Woche auf den Hund aufgepasst. Und gerade weil ich das Verhältnis nicht trüben will, möchte ich nicht zu sehr ins Fette treten.
Der Nachbar ist passionierte Jäger, und ich habe in den letzten beiden Jahren schon zwei Mal angedeutet, dass ich ihn gern einmal begleiten würde. Die Antwort war immer: "Ja, das kannst Du gerne tun.", sie war kein "det ordnar sig". Allerdings hat er noch nie gesagt, er gehe jetzt los, ich solle doch einfach mitkommen. Gestern Abend aber kam er zu uns (ich arbeitete noch draußen) und erzählte, dass er jetzt herausfahren und nach einem Wildschwein sehen wolle.
Nun bin ich sehr unsicher. Erzählt er das, um mir die Chance zu geben zu sagen: "Toll, ich hätte Zeit, darf ich mit?" Oder erzählt er das "nur so", und ich sollte abwarten, bis er mich einmal ausdrücklich einlädt? Mit anderen Worten: wieviel Interesse muss, soll, darf ich zeigen, ohne zu aufdringlich zu wirken?
Wir vestehen uns mit unseren Nachbarn (zugezogenen Dänen) richtig gut: Sie schalten im Winter unsere Heizung ein, rufen auch mal den Handwerker, wenn im Winter ein paar Dachpfannen flöten gehen, und umgekehrt haben wir auch schon eine Woche auf den Hund aufgepasst. Und gerade weil ich das Verhältnis nicht trüben will, möchte ich nicht zu sehr ins Fette treten.
Der Nachbar ist passionierte Jäger, und ich habe in den letzten beiden Jahren schon zwei Mal angedeutet, dass ich ihn gern einmal begleiten würde. Die Antwort war immer: "Ja, das kannst Du gerne tun.", sie war kein "det ordnar sig". Allerdings hat er noch nie gesagt, er gehe jetzt los, ich solle doch einfach mitkommen. Gestern Abend aber kam er zu uns (ich arbeitete noch draußen) und erzählte, dass er jetzt herausfahren und nach einem Wildschwein sehen wolle.
Nun bin ich sehr unsicher. Erzählt er das, um mir die Chance zu geben zu sagen: "Toll, ich hätte Zeit, darf ich mit?" Oder erzählt er das "nur so", und ich sollte abwarten, bis er mich einmal ausdrücklich einlädt? Mit anderen Worten: wieviel Interesse muss, soll, darf ich zeigen, ohne zu aufdringlich zu wirken?
Vi hörs, Pi (Ralf Pichocki).
Re: Frage zur "interkulturellen" Kommunikation
Ok, danke. Dann werde ich das mal "wagen".
Vi hörs, Pi (Ralf Pichocki).
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Framsidan
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Re: Frage zur "interkulturellen" Kommunikation
Ralf wenn du gesagt hättest, oj darf ich "vielleicht" mitkommen dann hätte er ja immer noch einen rückweg gehabt
Hast du ihm mal im Klartext gesagt dass du gerne mal mitkommen würdest?
Hast du ihm mal im Klartext gesagt dass du gerne mal mitkommen würdest?
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Yvonne
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Re: Frage zur "interkulturellen" Kommunikation
Wer er so eine Andeutung macht dann einfach fragen ob man mit darf. entweder sagt er dann ja oder nein. Aber denke mal das er dich mitnimmt wenn er es schon so direkt sagt das er jetzt geht.
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