Saab ist insolvent

Karsten
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Gericht: Zwangsverwalter muss bleiben

Beitrag von Karsten »

Saab-Zwangsverwalter Guy Lofalk muss seinen Auftrag im Gläubigerschutzverfahren bis auf weiteres fortführen, obwohl er diesen eigentlich abgeben will. Dies hat nach Angaben des Schwedischen Rundfunks das Amtsgericht Vänersborg am Freitagvormittag entschieden. Zuvor war die Suche nach einem Nachfolger für Lofalk gescheitert.

Das Gericht verweist auch darauf, dass bis zu den nächsten Verhandlungen am Montag zu wenig Zeit für einen Wechsel sei. Unterdessen warten die Saab-Angestellten weiter auf ihren Lohn. Eine vom chinesischen Spekulanten Youngman angekündigte Finanzspritze für den angeschlagenen Automobilhersteller ist noch nicht eingetroffen. Ob die Angestellten ihre Löhne vor Weihnachten erhalten, ist daher ungewiss.

(Quelle: Radio Schweden)
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Lukä
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Saab wirft das Handtuch und geht in Insolvenz

Beitrag von Lukä »

Stockholm - Der schwedische Autohersteller Saab gibt auf und geht in Insolvenz. Das seit neun Monaten stillstehende Unternehmen hat selbst die Insolvenz beantragt. Das bestätigte Unternehmenschef Victor Muller. Als letzte Hoffnung galten Verhandlungen mit dem chinesischen Autokonzern Youngman. Saab schuldet seinen 3500 Beschäftigten im Stammwerk Trollhättan seit Ende November die Löhne und hat Milliarden-Schulden bei Zulieferern. Das Unternehmen gehörte bis Anfang 2010 zum US-Konzern General Motors.

Quelle: dpa
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karl69
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Re: Erneut Krise bei Saab

Beitrag von karl69 »

Letztendlich ist es daran gescheitert, dass GM sich geweigert hat, Lizenzen und Patente von Saab an die Chinesen abzutreten. Das ist ein trauriger Tag für die schwedische Autoindustrie... Und das so kurz vor Weihnachten :(
goteborgcity
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Re: Erneut Krise bei Saab

Beitrag von goteborgcity »

Hej Karl 69,

für mich ist es nicht an GM gescheitert, denn es war schon immer klar, dass GM nicht sämtliche Patente nach China gibt, und dann auch noch kostenlos über Muller. Muller hat zu Beginn auch nicht mit GM darüber verhandelt, was sinnvoll gewesen wäre. Aber bei einem früheren Konkurs, der notwendig gewesen wäre, hätten Muller und einige andere nicht mehr hunderte von Millionen in die eigene Tasche stecken können, auf Kosten der Arbeiter, die nun zu Weihnachten immer noch keine Löhne bekamen.

Natürlich wird Muller nun die Schuld auf GM schieben, aber kannst Du mir eine einzige Firma nennen, die sämtliche Patente nach China schickt und dabei auch noch die eigenen Veträge mit China vergessen kann, weil gegenwärtig GM-Fahrzeuge nach dieser Lizenz (und gegen Bezahlung) in China gebaut werden? Der einzige, der an dieser Misere Schuld ist, das ist Muller, und dann natürlich noch die schwedische Regierung, die grundsätzlich Vorbehalte gegen jeden hatte, der bei Saab einsteigen wollte und x-mal Gespräche ablehnte. Saab hätte, unter diesen ganzen Umständen und den permanenten Geldproblemen, bereits im Sommer in Konkurs gehen müssen. Und wenn es nciht Saab gewesen wäre, so wäre das Unternehmen auch dazu gezwungen worden. Kein normales Unternehmen kann es sich erlauben monatelang Mieten nicht zu zahlen, Angerstellte und Arbeiter regelmässig zu spät zu bezahlen und bei Zulieferen nur immer höhere Schulden machen zu wollen.

Bei einem sauberen Konkurs ständen die Arbeiter und Angestellten jetzt nicht ohne Gehalt/Lohn vor Weihnachten, sondern hätten eine Lohngarantie oder Arbeitslosengeld.

Viele Grüsse

Herbert
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Re: Erneut Krise bei Saab

Beitrag von Framsidan »

Muller ist ein "storskojare"

Saab hätte schon viel eher in Konkurs gehen sollen. Wann hat Saab Gewinn gemacht???? Man kann kein Unternehmen mit künstliche rAtmung aufrecht erhalten. Hat man unter so vielen Jahren keinen Gewinn gemacht, dann ist Konkurs besser.

Nun hat sich nur Muller bereichert
karl69
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Re: Erneut Krise bei Saab

Beitrag von karl69 »

Hej,

denn es war schon immer klar, dass GM nicht sämtliche Patente nach China gibt
ja, aus Sicht von GM ist es sicherlich verständlich, dass man die chinesische Konkurrenz nicht auch noch mit mühsam errungenem Wissen aus dem Bereich aufpäppeln will. Trotzdem bitter für alle Mitarbeiter und deren Famillien, dass man diesen politischen Spielchen hilflos ausgeliefert ist.

Karl
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Re: Erneut Krise bei Saab

Beitrag von goteborgcity »

Hej Karl,

das ist leider das grösste Problem, und betriff leider nicht nur die Saab-Angestellten, aber Politik und Wirtschaft haben sich noch nie ernsthaft um den kleinen Mann gekümmert, sondern verfahren immer noch nach "pane et circenses", also Brot und Spiele, wie im alten Rom. Man sieht es ja auch daran, dass die Einkommensschwere und die Vermögensschere überall nur auseinandergeht, was in einer echten Demokratie unmöglich sein müsste.

Herbert
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Karsten
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Saab meldet Insolvenz an

Beitrag von Karsten »

Das lange Leiden bei Saab hat ein Ende. Swedish-Automobile-Chef Victor Muller hat am Montagmorgen Insolvenz angemeldet. Der Antrag umfasst demnach Saab Automobile, Saab Automobile Tools und Saab Powertrain. Hintergrund des Insolvenzantrags ist laut Pressemitteilung, dass sich der chinesische Spekulant Youngman aus dem Geschäft zurückgezogen hat. Swedish Automobile rechnet spätestens morgen mit einer Antragsgenehmigung seitens des Amtsgerichts Vänersborg.

Ein sichtbar niedergeschlagener Victor Muller trat am Montagnachmittag vor die Presse, das Treffen mit der Belegschaft gerade hinter sich: „Es ist der schwärzeste Tag meiner Karriere und vermutlich auch der in der Geschichte von Saab“, verkündete Muller. „Aber wir hatten keine Alternative.“

Das Ende war lange abzusehen. Ein neunmonatiger Produktionsstopp und eklatante Zahlungsschwierigkeiten machten es zunehmend schwerer, überhaupt noch von einem Autohersteller zu sprechen. Für die 3.000 Mitarbeiter, die dem traditionsreichen Unternehmen während dieser Zeit der Dürre die Treue hielten, dürfte der heutige Bescheid mit einer Mischung aus Erleichterung und Schwermut aufgenommen worden sein.

Im Lokalsender des Schwedischen Rundfunks sagte der langjährige Monteur Matthias Larsson: „Es wird einige Zeit dauern, bis die Nachricht verdaut ist, auch wenn man vielleicht denken könnte, dass wir doch genug Zeit hatten, um uns darauf vorzubereiten. Es ist ein komisches Gefühl, jetzt, da es so weit ist. Eine Überraschung ist es nicht gerade, doch erfreulicher wird es dadurch auch nicht.“

Bei einer Insolvenz tritt die staatliche Lohngarantie in Kraft, die vier Monatsgehälter pro Angestelltem übernimmt, höchstens jedoch bis zu umgerechnet 18.000 Euro. Außerdem gilt der Kündigungsschutz, der vielen Mitarbeitern weitere Luft bei der Suche nach einer neuen Stelle verschafft. Schon jetzt ist der Arbeitsmarkt in der westschwedischen Region um die Kleinstadt Trollhättan überaus angespannt. Bei Saabs Niedergang rechnet man mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote von heute 14 auf 20 Prozent.

Von GM mit Absicht gegen die Wand gefahren?

Angestellte und Beobachter der Branche halten den ehemaligen Eigentümer General Motors (GM) für den Todesstoß verantwortlich. Weil sich GM längst mit einer anderen Marke auf dem chinesischen Markt platziert habe, wolle man ein Abwandern Saabs mit hauseigenen Lizenzen unter der Haube unbedingt vermeiden. Wie zu erwarten gewesen, hatte GM auch den überarbeiteten Antrag von Spekulant Youngman zur Übernahme abgelehnt, der daraufhin sein Angebot zurückzog.

Doch selbst eine Insolvenz muss noch nicht das Ende sein, ist etwa der unabhängige Branchenexperte Matts Carlsson überzeugt. Gegenüber der Nachrichtenagentur TT hielt er an seinem Glauben fest, dass nach dem Konkurs ein neues Saab-Unternehmen gegründet werden könne. An diesem Unternehmen, das Teile der Produktion bewahre, hätten dann auch die Chinesen weiteres Interesse, so Carlsson. Problem dabei: Der Markenname Saab gehört im Falle eines Konkurses des Autobauers dem Rüstungskonzern Saab. Ein Saab-ähnliches Unternehmen zu schaffen, ist also allein schon beim Markennamen vor gewisse Schwierigkeiten gestellt.

Wenn allerdings Saab in seiner jetzigen Form aufgelöst wird, so wirkt sich dies auch auf die Technologielizenzen in der Hand von GM aus. Experten zufolge würden diese nämlich frei, sobald der Autobauer verschwindet.

Einzelteile zum Sonderangebot

Eine Zerstückelung des Unternehmens scheint für die meisten die einzige Lösung zu sein, um die Vermögensposten im Wert von umgerechnet gut 300 Millionen Euro einzulösen. Einen einzigen Käufer zu finden, hält Fredrik Sidal von den Komponentenzulieferern FKG für ausgeschlossen. Im Schwedischen Rundfunk sagte er: „Beim Verkauf des Nachlasses geht es um die ‚Innereien’, das heißt, es gibt die Autofabrik, die Lackierwerkstatt und andere Teile der Produktion. Man muss sich klarmachen, dass es auf dem Erdball reichlich Produktionseinheiten gibt, die einem potenziellen Käufer schon jetzt offenstehen.“

Saab forderte im Zusammenhang mit dem Insolvenzantrag, dass der renommierte Anwalt Mats Emthén als Insolvenzverwalter ausersehen werde. Das Gläubigerkomitee berief daraufhin einstimmig Emthén, der auf große Erfahrung in der Automobilbranche zurückgreift. Unter anderem war Emthén Insolvenzverwalter beim Ford-Händler Ostermans und Zwangsverwalter bei Fiat- und Alfa-Romeo-Händlern.

(Quelle: Radio Schweden)
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Löhne und Gehälter haben erste Priorität

Beitrag von Karsten »

Nachdem das Amtsgericht Vänersborg am späten Montag dem Insolvenzantrag von Saab stattgegeben hatte, sind zwei Insolvenzverwalter bestellt worden. Diese teilten mit, höchste Priorität habe zunächst die Ausbezahlung von Löhnen und Gehältern an die rund 3.500 Mitarbeiter. Aufgrund von Liquiditätsproblemen warten die Angestellten noch auf ihre Novemberlöhne. Nach Einleitung des Insolvenzverfahrens tritt nun eine staatliche Lohn- und Gehaltsgarantie in Kraft, die eine umgehende Auszahlung der Gelder aus einem Sonderfonds ermöglicht.

(Quelle: Radio Schweden)
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Regierung soll EU-Gelder für Saab-Mitarbeiter auftreiben

Beitrag von Karsten »

Schwedens Sozialdemokraten machen sich für die von Arbeitslosigkeit bedrohten Saab-Mitarbeiter stark. In einer Pressemitteilung fordern die stellvertretende Vorsitzende des Arbeitsmarktausschusses, Ylva Johansson, und der EU-Parlamentarier Olle Ludvigsson, dass die bürgerliche Regierung einen Antrag an den EU-Globalisierungsfonds vorbereiten solle.

Der Globalisierungsfonds stellt Gelder bei Massenentlassungen von Großunternehmen zur Verfügung. Diese könnten der westschwedischen Stadt Trollhättan zugute kommen, die durch die Saab-Niederlegung rund 3.000 Arbeitslose wieder in ein Beschäftigungsverhältnis bringen muss, so die Idee der Sozialdemokraten.

(Quelle: Radio Schweden)
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Youngman auch an Saab-Nachlass interessiert

Beitrag von Karsten »

Nach der gestrigen Bekanntgabe der Insolvenz von Saab strecken die ersten Nachlass-Anwärter ihre Fühler aus. Wie die Zeitung Dagens Industri schreibt, bleibt auch der chinesische Spekulant Youngman weiter am Ball und hält ein Angebot auf den gesamten Betrieb oder auch die Teile bereit, die nicht von den Lizenzen General Motors (GM) abhängen. Demnach ist insbesondere Saabs neue Phoenix-Plattform von großem Interesse.

Dort bedarf es jedoch noch weiterer Entwicklungsarbeit, bis die Produktion wieder anlaufen könnte. Der Zeitung zufolge will Youngman in Kürze Gespräche mit GM aufnehmen, um sich Klarheit über die Bereiche zu verschaffen, die ohne Probleme übernommen werden könnten. GM hatte sich aufgrund der Technologielizenzen bis zum Schluss einer vollständigen chinesischen Übernahme verweigert und damit Saabs Insolvenz besiegelt. Sollte Youngmans Strategie aufgehen, könnte die Produktion in Trollhättan in ungefähr zwei Jahren wieder anlaufen, so Dagens Industri.

(Quelle: Radio Schweden)
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Saab-Mitarbeiter auf Arbeitssuche

Beitrag von Karsten »

Nach der Aufnahme des Insolvenzverfahrens heißt es für die rund 3.400 Arbeiter und Angestellte der drei betroffenen Saab-Unternehmen, neue Arbeit zu finden. Am Hauptsitz Trollhättan sind rund 3.000 Mitarbeiter betroffen. Hinzu kommen etwa 1.500 Mitarbeiter von Zuliefererfirmen. Weil die Lage seit mehr als zwei Jahren unsicher ist, hat das Arbeitsamt viel Zeit gehabt, sich auf den Ansturm vorzubereiten.

„Das Arbeitsamt hier vor Ort hat genügend Ressourcen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Lage im Griff haben", erklärt Eva Lind Pernheim, die örtliche Sprecherin der Behörde. Selbstverständlich sei es schwer, auf einen Schlag 3.000 Arbeitssuchende zu vermitteln, zugleich sei aber die Lage auf dem Arbeitsmarkt nicht allzu düster. Automobilingenieure würden gesucht, nicht zuletzt bei Volvo im nahegelegenen Göteborg. Und auch die Montagearbeiter könnten guten Mutes sein, glaubt Lind Pernheim: „Die Saab-Arbeiter kommen verglichen mit anderen Arbeitslosen mit frischen Erfahrungen und Kenntnissen. Sie werden ganz vorne in der Schlange der Jobanwärter stehen."

Montagearbeiter Kari Mantila hatte sich sofort auf den Weg zum Arbeitsamt gemacht, als er von der Insolvenz seines Arbeitgebers erfuhr. Zunächst sei er vertröstet worden, er solle sich in den nächsten Tagen wieder melden. „Ich möchte gerne ungefähr dieselbe Arbeit machen wie bisher. Daher wird es wohl eine Firma in einer anderen Stadt sein", vermutet Mantila, denn in Trollhättan verschwindet mit Saab ein großer Teil der örtlichen Industrie. Wie die meisten anderen Saab-Mitarbeiter in der westschwedischen Kleinstadt hofft er auf eine neue Anstellung in der Nähe, umziehen mag er jedenfalls nicht. „Pendeln ist ja auch nicht so klasse, aber damit werde ich wohl rechnen müssen", glaubt er.

Am Dienstag reisten Wirtschaftsministerin Annie Lööf und Arbeitsmarkministerin Hillevi Engström nach Trollhättan, um sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. Mit Hilfsversprechungen an die Region waren die Ministerinnen sparsam. Sie verwiesen zunächst auf das Arbeitsamt. „Das Arbeitsamt hat verschiedene Ressourcen - zum Einen spezielle Programme und zum Anderen können offene Stellen mit der Kompetenz von Arbeitssuchenden systematisch kombiniert werden. Dies ist jetzt in der Umstellungsphase die für die Angestellten notwendige Hilfe. Weiter müssen wir nun aber auch mit den Vertretern der Region das Gespräch suchen, um herauszufinden, was vielleicht darüber hinaus noch nötig ist", so Wirtschaftsministerin Annie Lööf etwas vage.

(Quelle: Radio Schweden)
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48 Millionen Euro für die Saab-Region

Beitrag von Karsten »

Bildungsminister Jan Björklund hat der von der Saab-Stilllegung betroffenen westschwedischen Region um Trollhättan Sondermittel in Höhe von umgerechnet knapp 50 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Während einer Pressekonferenz am Nachmittag erklärte Björklund, ein Großteil der Gelder werde in verschiedene Aus- und Weiterbildungsinitiativen fließen. So sollen im kommenden Jahr in Hochschulen, Berufsschulen und in der Erwachsenenbildung rund 1.800 neue Ausbildungsplätze geschaffen werden.

Mit früheren Finanzspritzen für die Region belaufen sich die Investitionen bis zum Jahr 2014 auf gut 100 Millionen Euro. Auch den Arbeitsämtern kommen Sondermittel in Höhe von 120 Millionen Euro zugute, um Langzeitarbeitslosigkeit in der Region zu vermeiden.

(Quelle: Radio Schweden)
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Saab-Gläubiger wollen neue Konkursverwalter

Beitrag von Karsten »

Auch das Insolvenzverfahren des schwedischen Automobilherstellers Saab ist von Turbulenzen geprägt. Wie die Nachrichtenagentur TT meldet, wollen vier Gewerkschaften sowie weitere Gläubiger, die bisherigen Konkursverwalter auswechseln. Laut der Wirtschaftszeitung Dagens Industri wird ihnen „große Unkenntnis“ vorgeworfen.

Die beiden Anwälte hätten darüber hinaus nicht die „Komplexität in der Tätigkeit von Saab Automobile“ eingesehen, heißt es weiter. Ein entsprechender Antrag wurde dem zuständigen Amtsgericht in Vänersborg am Montag vorgelegt. Gleichzeitig bestätigte die chinesische Youngman, dass man weiter an einer Übernahme von Saab interessiert sei. Wobei auch an eine weitere Produktion im westschwedischen Trollhättan gedacht sei. Bei Saab stehen seit April die Bänder still, will die Zulieferer wegen ausstehender Zahlungen ihre Lieferungen eingestellt haben. Nach mehreren Versuchen, einen solventen Investor zu finden, wurde am 19. Dezember das Konkursverfahren eingeleitet.

(Quelle: Radio Schweden)
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Öffentliche Gelder als Trostpflaster für Saab-Pleite

Beitrag von Karsten »

Die westschwedische Region Västra Götaland will nach dem Saab-Konkurs umgerechnet 10 Millionen Euro in verschiedene Projekte investieren. Wie der Schwedische Rundfunk am Montag meldet, sollen die Gelder der Wirtschaftsentwicklung, Energie- und Klimaprogrammen sowie Verkehrsinfrastruktur zu Gute kommen. Damit sollen die Auswirkungen der Saab-Pleite in Trollhättan gelindert werden.

(Quelle: Radio Schweden)
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Youngman will in Trollhättan produzieren

Beitrag von Karsten »

Das chinesische Unternehmen Youngman hat ein neues Angebot für die Konkursmasse des Automobilherstellers Saab vorgelegt und versprochen, in Trollhättan zu produzieren. Laut der Tageszeitung Svenska Dagbladet liegt ein Angebot von umgerechnet 226 Mio. Euro (2 Mrd. SEK) vor. Zudem sollen über 1,3 Mrd. Euro (12 Mrd. SEK) in die Entwicklung neuer Modelle gesteckt werden. Gegenüber der Zeitung sagte Youngman-Chef Pang Qingnian zudem, Forschung und Produktion sollten in den nächsten fünf Jahren in Trollhättan verbleiben. Youngman hatte sich bereits 2008 und 2009 darum bemüht, bei Saab einzusteigen. Damals waren die Angebote am ehemaligen Eigentümer General Motors gescheitert.

(Quelle: Radio Schweden)
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Reges Interesse an Saabs Konkursmasse

Beitrag von Karsten »

Für die Konkursmasse des Ende vergangenen Jahrs Pleite gegangenen Autohersteller Saab haben sich insgesamt 14 Interessenten gemeldet. Dies teilten die zuständigen Konkursverwalter auf einer Pressekonferenz am Dienstag mit. Demnach sind rund die Hälfte der Spekulanten an einer Gesamtübernahme interessiert. Die restlichen Angebote gelten Übernahme von Teilen der Traditionsmarke. Die Konkursverwalter haben die Interessenten aufgerufen, ihre Angebote nochmals zu überarbeiten. Bis Ende des Monats wollen sich die Konkursverwalter ein Bild über die Lage gemacht haben. Dabei wurde gleichzeitig betont, dass der Zuschlag nicht unbedingt an die finanziell ertragreichste Lösung geht.

(Quelle: Radio Schweden)
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Letzte Prüfung von Saab-Angeboten

Beitrag von Karsten »

Der Verkaufsabschluss der Saab-Konkursmasse ist noch immer in weiter Ferne. Wie die Konkursverwalter am Dienstagmorgen auf einer Pressekonferenz mitteilten, werden nun die überarbeiteten Angebote der Interessenten überprüft. Zuletzt war von bis zu sieben Spekulanten die Rede gewesen. Wie viele von ihnen bis zum Abgabeschluss am Montag weiter Interesse gezeigt haben, ist nicht bekannt.

Nach wie vor suchen die Konkursverwalter nach einer ganzheitlichen Lösung, wobei dem finanziell ertragreichsten Angebot der Zuschlag erteilt werden solle. Ein türkischer Investor hat sich inzwischen zurückgezogen, nachdem der ehemalige Saab-Eigentümer General Motors sich, wie schon vor dem Konkurs der Traditionsmarke, am späten Montagabend erneut weigerte, Technologielizenzen freizugeben.

(Quelle: Radio Schweden)
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Saab zu Mahindra?

Beitrag von Karsten »

Das indische Automobilunternehmen Mahindra ist nach bisher nicht bestätigten Berichten an einer Übernahme des unter Konkursverwaltung stehenden Saab-Werkes interessiert. Wie das schwedische Lokalradio West meldet, will Mahindra das schwedische Werk erwerben, obwohl der frühere Eigentümer General Motors die Freigabe der Lizenzen für die neuesten Modelle weiterhin verweigert. Dazu hieß es, bis zu einer endgültigen Lösung wolle das indische Unternehmen das ausgelaufene Saab-Modell 9-3 produzieren lassen. Als weiterer Interessent hat der chinesische Youngman-Konzern nach eigenen Angaben 220 Millionen Euro für eine Saab-Übernahme geboten. Die vertraulichen Gespräche mit den Konkursverwaltern dauern an.

(Quelle: Radio Schweden)
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Viele Saab-Beschäftigte haben wieder Arbeit

Beitrag von Karsten »

Fast 500 der zuvor beim Automobilhersteller Saab in Trollhättan Beschäftigten haben bereits anderswo eine Stelle gefunden, ein Großteil von ihnen als Angestellte in der Automobilindustrie. Gegenüber dem Schwedischen Rundfunk zeigte sich Jonas Björkmann vom Trygghetsrådet positiv überrascht. Seine Organisation agiert als Vermittler für Angestellte. Dass knapp 400 der rund 1.000 ehemaligen Angestellten bei Saab bereits wieder eine Arbeit gefunden hätten, sei über seinen Erwartungen. Allein am Mittwoch hätten 27 Personen, die mithilfe des Trygghetsrådets gesucht hatten, eine Stelle gefunden, so Björkmann weiter. Schwerer haben es die 1.400 Metallarbeiter, von denen demnach etwa 100 Personen wieder in Lohn und Brot stehen.

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Nach Ostern läuft die Angebotsfrist für Saab-Konkursmasse ab

Beitrag von Karsten »

Die Schulden des in Konkurs gegangenen Automobilherstellers Saab belaufen sich auf umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro. Wie der Konkursverwalter gegenüber dem Schwedischen Rundfunk bestätigt, sollen bis zum 10. April alle Angebote für die Konkursmasse vorliegen. Er gab gleichzeitig zu verstehen, dass die Vermögenswerte von Saab lediglich einen Bruchteil der Forderungen ausmache. Ob in Zukunft nach einer Übernahme weiter Autos mit dem Markennamen Saab gebaut werden, wollte der Jurist nicht beantworten.

(Quelle: Radio Schweden)
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Saab-Konkurs - Endphase vor Gericht

Beitrag von Karsten »

Vor dem Amtsgericht im westschwedischen Vänersborg hat am Dienstag die Schlussphase der juristischen Konkursabwicklung des Automobilherstellers Saab begonnen. Am selben Tag endet die Frist für das Einbringen von Geboten zur Übernahme des Unternehmens. Als Hauptinteressenten gelten der chinesische Youngman-Konzern und der indische Auto-Hersteller Mahindra.

Den auf 1,4 Milliarden Euro geschätzten Schulden von Saab stehen verfügbare Werte von knapp 400 Millionen gegenüber. Allein die ausgebliebenen Löhne und Gehälter der Saab-Beschäftigten belaufen sich auf umgerechnet 150 Millionen Euro.

(Quelle: Radio Schweden)
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Neues Angebot aus China

Beitrag von Karsten »

Der chinesische Fahrzeughersteller Youngman hat ein neues Angebot zur Übernahme der Automarke Saab vorgelegt. Wie die Tageszeitung Dagens Industri berichtet, liege es bei umgerechnet rund 360 Millionen Euro und damit an der unteren Grenze dessen, was die Gläubiger und Eigentümer zu akzeptieren bereit wären. Dem Bericht zufolge verspreche Youngman zudem Investitionen in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro. Auch der indische Automobilhersteller Mahindra & Mahindra befinde sich in Verhandlungen mit den Insolvenzverwaltern.

Insgesamt gebe es weiterhin eine Handvoll Interessenten, die die Konkursmasse von Saab aufkaufen und am alten Standort Trollhättan Autos herstellen wollen. Nach Angaben der Zeitung wollen die Insolvenzverwalter noch vor dem Sommer eine Übernahme des Unternehmens erreichen. Derzeit würden sie weiterhin Besitz verkaufen, den sie als nicht mehr notwendig für die Produktion ansehen. Mit den Erlösen müssten die Fabrik und die Ausrüstung in Stand gehalten werden.

(Quelle: Radio Schweden)
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Saab: Mit Hilfe der EU neue Jobs schaffen

Beitrag von Karsten »

Die schwedische Regierung will als Hilfe für ehemalige Saab-Mitarbeiter EU-Finanzmittel beantragen. Nach Agenturangaben handelt es sich um ein Programm in Höhe von mehr als zehn Millionen Euro. Schweden und die Union würden jeweils die Hälfte der Summe tragen. Das Geld soll der Weiterbildung von 1.350 früheren Angestellten des Autokonzerns zu Gute kommen. Vor allem Metallarbeiter hätten weiterhin mit den Folgen der Insolvenz von Saab zu kämpfen, sagte Arbeitsministerin Hillevi Engström. Die Entscheidung, ob die Finanzhilfen ausgezahlt werden, liegt bei der EU-Kommission.

Währenddessen ist bei der Suche nach einem Investor für Saab der lange hoch gehandelte chinesische Autobauer Youngman offenbar aus dem Rennen. Das berichtet der Schwedische Rundfunk. Gründe dafür wurden zunächst nicht bekannt. Den Informationen zufolge würden die Konkursverwalter jedoch in der kommenden Woche bekanntgeben, welcher Interessenten den Zuschlag erhält

(Quelle: Radio Schweden)
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Offenbar neuer Besitzer für Saab gefunden

Beitrag von Karsten »

Der insolvente Autobauer Saab soll nach Informationen des Schwedischen Rundfunks an das Unternehmen National Electric Vehicle Sweden verkauft werden. Eine offizielle Bestätigung des Verkaufs gibt es jedoch noch nicht. Ein Sprecher der Stadt Trollhättan dementierte zudem eine Aussage von Bürgermeisterin Wennerblom. Sie hatte am Morgen in einem Interview gesagt, der Insolvenzverwalter sei zu einem Ergebnis gekommen.

National Electric Vehicle Sweden wurde erst im April dieses Jahres gegründet. Der Sitz des Unternehmens befindet sich zwar in Schweden, es gehört jedoch Investitionsgesellschaften aus Hongkong und Japan. Nach Agenturangaben habe das letzte Angebot des Unternehmens für den Kauf von Saab rund 200 Millionen Euro betragen.

(Quelle: Radio Schweden)
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Staatliche Teilunterstützung für Saab denkbar

Beitrag von Karsten »

Die staatliche Schuldenverwaltung, Riksgälden, ist bereit, einen Teil des insolventen Automobil-Herstellers Saab zu übernehmen, falls ein Käufer der Konkursmasse nicht das gesamte Unternehmen erwirbt. Ein Sprecher der Schuldenverwaltung sagte gegenüber der Zeitung Svenska Dagbladet, für diesen Fall sei die Übernahme des Saab-eigenen Ersatzteilherstellers vorgesehen.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass Saab möglicherweise an das Unternehmen National Electric Vehicle Sweden verkauft werden soll. Der Sitz des erst im April gegründeten Unternehmens befindet sich zwar in Schweden, es gehört jedoch Investitionsgesellschaften aus Hongkong und Japan.

(Quelle: Radio Schweden)
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JEMA
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Re: Saab ist insolvent

Beitrag von JEMA »

Ein kleines Stückchen Hoffnung...
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Carpe diem!
Grüße aus Mannheim
JEMA
Klaus1E
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Re: Saab ist insolvent

Beitrag von Klaus1E »

Tja, die Chinesen...

die hatten vor Jahren eine weniger bekannte deutsch Flugzeugfirma, die eine auf dem Papier fertig entwickelte Maschine in Petto hatte, für einen Euro "gekauft". Ein halbes Jahr später wurde die Firma dann doch geschlossen und die Mutter brachte in China ein neues Flugzeug auf den Markt...

Ich befürchte, dass man in Zukunft dadurch Kosten sparen will, dass man die Produktion nach China verlegt!

Ich hoffe, dass es nicht so kommt!

Klaus
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Saab wird verkauft - Trollhättan unter Strom

Beitrag von Karsten »

Der insolvente Autohersteller Saab wird an das Unternehmen National Electric Vehicle Sweden (Nevs) verkauft. Das bestätigte Konkursverwalter Hans Bergqvist auf einer Pressekonferenz am Mittwochnachmittag. Den Kaufpreis gaben die Verwalter nicht bekannt, nach übereinstimmenden Medienberichten soll das letzte Angebot jedoch rund 200 Millionen Euro betragen haben. Nevs plant die Umstellung der Produktion am Standort Trollhättan auf Elektroautos.

Schon seit vergangenem Donnerstag fehlte nur noch die offizielle Bestätigung. Bereits vor sechs Tagen berichtete der Schwedische Rundfunk, dass der Verkauf von Saab offenbar klar sei. Doch erst am heutigen Mittwochnachmittag trat Konkursverwalter Hans Bergqvist vor die Presse und verkündete „mit Freude und nicht ohne Stolz“ den Namen: National Electric Vehicle Sweden, kurz: Nevs. Doch viele Fragen bleiben. Zunächst einmal: Wer verbirgt sich dahinter? Das Unternehmen wurde erst im Mai gegründet mit dem ausdrücklichen Ziel, die Konkursmasse von Saab aufzukaufen.

Nevs gehört Investitionsgesellschaften aus Hongkong und Japan. Geschäftsführer Jiang und der Chef des Verwaltungsrats, Karl-Erling Trogen, kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei der Lastwagensparte von Volvo. Für Jiang ist Nevs nicht die einzige Firma: Er leitet unter anderem ein chinesisches Energieunternehmen, dessen Mutterfirma wiederum die gleiche Investitionsgesellschaft aus Hongkong ist wie bei Nevs. Kurz gesagt: Hinter Nevs stehen gut vernetzte Männer, denen es gelungen ist, den chinesischen Konkurrenten Youngman auszustechen. Laut Konkursverwalter war Youngmans Finanzierung unklar.

Sinneswandel beim schwedischen Staat

Dennoch: Die Chinesen haben Medienberichten zufolge das höhere Angebot vorgelegt und zudem angekündigt, die Ersatzteilsparte Saab Parts zu übernehmen – für den schwedischen Staat als Gläubiger lange Zeit eine unbedingte Voraussetzung. Bis vor wenigen Tagen, als Bo Lundgren, Chef der Staatlichen Schuldenbehörde, vor die Presse trat. Es sei nicht nur denkbar, dass der schwedische Staat noch mehrere Jahre lang das Ersatzteilunternehmen führen wird. Das Ganze sei sogar schon längst geplant:

„Es gab von Anfang an eine Perspektive von sieben, acht Jahren. Denn es gibt 1,5 Millionen Saab-Autos, die Ersatzteile brauchen. Es geht darum, Gewinne zu erwirtschaften, und das dauert. Es ist möglich, dass wir das Unternehmen auch früher verkaufen, aber das werden wir sehen.“

Noch keine konkreten Job-Aussagen

Eine weitere Frage: Können sich die früheren Saab-Angestellten Hoffnung auf neue Jobs in Trollhättan machen? Nevs plant bis spätestens 2014 die Entwicklung eines Saab 9-3 mit Elektroantrieb, danach soll in Trollhättan ein strombetriebener japanischer Kleinwagen entstehen. Einen Markt versprechen sich die Unternehmer vor allem in den USA und Asien. Die Angaben auf der Pressekonferenz waren vage. Verwaltungsratschef Trogen sagte, man brauche einige hundert Mitarbeiter. Håkan Skött, früherer Vorsitzender der Metallgewerkschaft bei Saab, zeigt sich verhalten optimistisch:

„Es ist ein gutes Gefühl, dass dieses Geschäft endlich auf dem Weg ist. Aber wir müssen sehen, was das für die Angestellten bedeutet. Natürlich eröffnet das Chancen und ist eine Erleichterung für den Arbeitsmarkt in der Region.“

Ebenso ungewiss ist, was der Saab-Verkauf für die schwedische Automobilbranche bedeutet. Es gibt durchaus Zweifel an den Erfolgsaussichten. Der Saab 9-3, der auf Stromantrieb umgerüstet werden soll, ist ein Mittelklassewagen. Wegen der geringen Reichweite verkaufen sich Elektroautos bislang jedoch fast nur in Städten, und dort werden Kleinwagen bevorzugt.

„So dumm, wie ich es selten erlebt habe“

Kritik kommt von Seiten der Zulieferer. Für den Vorsitzenden ihres Interessenverbands, Fredrik Sidahl, sind die Pläne von Nevs eine Enttäuschung:

„Will man Elektroautos in Trollhättan bauen, ist das für unsere Industrie unglücklich. Das verspricht kaum größere Aufträge. Wir hatten gehofft, dass ein Käufer die Produktion bestehender Modelle fortsetzen würde, was ja möglich gewesen wäre, und dann andere Modelle bauen würde, so dass es Zulieferaufträge in nennenswertem Ausmaß gegeben hätte.“

Zudem rechnet Sidahl nicht damit, dass die neuen Besitzer für die alten Schulden von Saab bei den Zulieferern aufkommen würden. In der Branche ist die Kritik an Nevs geradezu vernichtend. Lars Holmqvist, früherer Chef der europäischen Autozulieferervereinigung Clepa, sagte der Tageszeitung Dagens Industri, er könne nicht verstehen, wie man von null an die Produktion von Stromfahrzeugen planen könne. Er verwies auf Volvo, das an seinem Standort in Hisingen bei Göteborg mit der Entwicklung von Elektroautos schon recht weit sei und trotzdem noch keine Wagen zur Massenproduktion fertig habe. Wenn er ehrlich sein solle, so Holmqvist wörtlich, dann sei dieses Konsortium so dumm, wie er es selten erlebt habe.

(Quelle: Radio Schweden)
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Zukunft für Saab - Neustart mit Elektroautos

Beitrag von Karsten »

Das monatelange Ringen um Autobauer Saab hat ein Ende. Das insolvente Unternehmen hat nun doch einen Käufer gefunden. Sämtliche Vermögensgegenstände werden an die asiatische Firma National Electric Vehicle Sweden AB (NEVS) verkauft. Das eigens zu dem Zweck gegründete Konsortium gehört zu 51 Prozent der auf alternative Energien spezialisierten National Modern Energy Holding aus Hongkong und zu 49 Prozent der japanischen Investmentfirma Sun Investment...

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http://blog.schwedenstube.de/zukunft-fu ... ktroautos/
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Saab-Konkurs - Spyker verklagt GM

Beitrag von Karsten »

Der frühere Eigentümer des in Konkurs gegangenen schwedischen Automobilherstellers Saab, verklagt General Motors auf einen Schadenersatz von drei Milliarden US-Dollar. Dies teilt das niederländische Unternehmen am Montag mit...

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http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5220865

(Quelle: Radio Schweden)
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Re: Saab ist insolvent

Beitrag von Grizzly2 »

Mit Opel machen die Drecksäcke von GM das so ähnlich. Hoffentlich müssen sie blechen.
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BMW will von Saab Parts 2,6 Millionen Euro

Beitrag von Karsten »

BMW klagt bei Saab Parts eine Rechnung von 2,6 Millionen Euro für gelieferte Motoren ein...

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http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5241392

(Quelle: Radio Schweden)
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Saab darf weiter Saab heißen

Beitrag von Karsten »

Der Name Saab bleibt in Zusammenhang mit Autos aus Schweden erhalten. Dies wurde klar, nachdem die letzten strittigen Fragen zur Übernahme des in Konkurs gegangenen schwedischen Automobilherstellers durch Nevs gelöst sind...

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http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5254975

(Quelle: Radio Schweden)
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Ehemalige Saab-Monteure zieht es in Pflegeberufe

Beitrag von Karsten »

Nach dem Konkurs des Traditionsautobauers Saab im vergangenen Dezember hat die Hälfte der ehemaligen Gewerkschaftsmitglieder inzwischen wieder eine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Erstaunlich viele der Monteure haben bereitwillig die Berufssparte gewechselt und arbeiten nun im Pflegesektor...

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http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5285518

(Quelle: Radio Schweden)
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Hatte schwedische Regierung bei Saab-Konkurs Finger im Spiel

Beitrag von Karsten »

Die Regierung hat offenbar das Konkursverfahren des schwedischen Automobilherstellers Saab beeinflusst. Laut Berichten des Schwedischen Fernsehens wollte der Konkursverwalter Guy Lofalk zusammen mit der Regierung Saab an den chinesischen Volvo-Eigentümer Geely verkaufen, ohne dass die Saab-Unternehmensführung davon wusste...

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http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5330064

(Quelle: Radio Schweden)
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Fall Saab noch lange nicht abgeschlossen

Beitrag von Karsten »

Die Loslösung von Saab von dessen amerikanischen Mutterkonzern General Motors war weitaus kostspieliger und zeitaufwendiger als sich dies alle Beteiligten vorstellen konnten. Dies ist einer der Schlussfolgerungen des offiziellen Verwaltungsberichts der am Freitag vor Gericht eingereicht wurde...

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http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5364893

(Quelle: Radio Schweden)
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Saab 9-3 bald wieder frisch vom Band

Beitrag von Karsten »

Im Saab-Werk Trollhättan sollen bereits Ende August wieder Modelle vom Typ 9-3 vom Band rollen. Dies gab Nev, der neue Eigentümer des in Konkurs gegangenen Autoherstellers bekannt...

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http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5404549

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Nevs kaufte Saab für 200 Millionen

Beitrag von Karsten »

Das chinesisch-japanische Konsortium NEVS hat den maroden schwedischen Autobauer Saab im vergangenen Sommer zu einem Kaufpreis von umgerechnet knapp 200 Millionen Euro übernommen. Wie der Schwedische Rundfunk meldet, geht dies aus den Unterlagen des Konkursverwalters von Saab hervor...

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Gericht: GM nicht schuld am Saab-Konkurs

Beitrag von Karsten »

Im Rechtsstreit um den Konkurs des schwedischen Autobauers Saab hat ein US-Gericht den ehemaligen Saab-Eigentümer General Motors vom Vorwurf freigesprochen, den Konkurs der Schweden bewusst herbeigeführt zu haben.

(Quelle: Radio Schweden)

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Saab-Nachfolger Nevs stoppt Produktion

Beitrag von Karsten »

Der Automobilhersteller Nevs (National Electric Vehicle Sweden) hat angekündigt, seine Produktion einen Monat lang auszusetzen. Grund dafür sind Zahlungsschwierigkeiten. Im schwedischen Rundfunk sagte Firmensprecher Mikael Östlund, man habe nicht mehr ausreichend Mittel, um alle Zulieferbetriebe bezahlen zu können. Dies liege daran, dass die chinesische Stadt Qingdao als Teileigentümer von Nevs ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen sei...

(Quelle: Radio Schweden)

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Saab-Nachfolger verpfändet Eigentum

Beitrag von Karsten »

Der Automobilhersteller Nevs in Trollhättan hat mehrere Fahrzeuge und Immobilien verpfändet, um einen erneuten Kredit in Höhe von gut 7 Millionen Euro aufzunehmen. Das konkursbedrohte Unternehmen versucht so, den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten. Die Gesamtschulden belaufen sich damit auf über 9 Millionen Euro. Bereits seit Mitte Mai stehen bei Nevs, dem Nachfolger der traditionsreichen schwedischen Automarke Saab, die Bänder still. Die chinesische Stadt Qingdao war als Teileigentümer ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachgekommen. Deshalb konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben seine Zulieferbetriebe nicht mehr bezahlen...

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Saab übernimmt Kockums U-Boote

Beitrag von Karsten »

Die Übernahme des U-Bootherstellers Kockums durch den schwedischen Militärkonzern Saab ist nun spruchreif. Das bestätigte Saab am Sonntagabend. Der deutsche Verkäufer Thyssen-Krupp erhält umgerechnet 38 Millionen Euro für das Tochterunternehmen. Formell steht nun noch die Prüfung durch die Wettbewerbsbehörden aus, grünes Licht für das Geschäft wird von dort Ende Juli erwartet...

(Quelle: Radio Schweden)

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Nevs darf weitermachen

Beitrag von Karsten »

Das Amtsgericht in Vänersborg hat am Freitag die Unternehmensumbildung des konkursgefährdeten Automobilherstellers Nevs erlaubt. Nevs (National Electric Vehicle Sweden) mit Sitz im westschwedischen Trollhättan hatte mit chinesischen Investoren die Konkursnachfolge von Saab angetreten, war dann aber selbst in die roten Zahlen geraten...

(Quelle: Radio Schweden)

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Entlassungen bei Saab-Nachfolger

Beitrag von Karsten »

Das Saab-Nachfolgeunternehmen Nevs rutscht weiter in das Defizit. Jetzt müssen 200 Mitarbeiter in Trollhättan gehen, weil es keine Arbeit mehr für sie gibt. Seit dem Produktionsstopp im Mai diesen Jahres wurde immer noch keine Übereinkunft über Neuaufträge oder Kooperationen getroffen...

(Quelle: Radio Schweden)

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155 Angestellte müssen bei Nevs gehen

Beitrag von Karsten »

Der Automobilhersteller Nevs muss im westschwedischen Trollhättan 155 Angestellte entlassen. Dies meldet der Schwedische Rundfunk nach den Verhandlungen zwischen Unternehmensführung und Gewerkschaften. Ursache für die Kündigung eines Drittels der Belegschaft ist, dass die Produktion beim Saab-Nachfolger nicht in Gang kommt...

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Gläubigerschutzverfahren verlängert

Beitrag von Karsten »

Das Amtsgericht im westschwedischen Trollhättan hat das Gläubigerschutzverfahren für den Saab-Nachfolger Nevs um drei Monate verlängert. Offenbar ist es Nevs gelungen, einen neuen Investor zu interessieren. Nach Angaben eines Gläubigers in der Nachrichtenagentur TT habe Nevs einen Vorvertrag mit der indischen Mahindra-Gruppe unterzeichnet. Nevs hat nach wie vor Schwierigkeiten, eine Produktion in Gang zu setzen. Die ursprünglich geplante Produktion von Elektroautos steht still...

(Quelle: Radio Schweden)

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