Was ist zu tun???

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brummbaer
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Was ist zu tun???

Beitrag von brummbaer »

hej, bald ist es soweit meine Fam . kommt nach ! Meine Frau und meine behinderte Tochter.An wen sollte man sich wenden zwecks arbeitsplatz fuer behinderte in Schweden, wo bekommt man Unterstuetzung und Hilfe?
Schweden ist schön
Gruss brummbaer
Zitat: Wer an die Quelle will, muss auch mal gegen den strom schwimmen.
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Framsidan
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von Framsidan »

http://www.tidaholm.se/kommun/kontor/lss/meny.htm

Dies ist zwar von der Gemeinde tidaholm, kann aber trotzdem interessant sein.

Nun wird es ja ganz unterschiedlich gehandhabt in den verschiedenen gemeinden. Kommt ja auch immer darauf an wie behindert ein Kind ist und welche Hilfe notwendig ist. Meistens müssen die eltern schon sehr um jegliche Hilfe kämpfen
brummbaer
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von brummbaer »

hej framsi, der link ist gut, aber ich hatte eigentlich an erfahrungsberichte gedacht, habe aber dieses im forum nicht gefunden, solltest du wissen wo es steht, sags bitte, sollte das nicht der fall sein , vielleicht sollte man so etwas ins leben rufen. gruss brummbaer
Zitat: Wer an die Quelle will, muss auch mal gegen den strom schwimmen.
Framsidan
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von Framsidan »

brummbaer hat geschrieben:hej framsi, der link ist gut, aber ich hatte eigentlich an erfahrungsberichte gedacht, habe aber dieses im forum nicht gefunden, solltest du wissen wo es steht, sags bitte, sollte das nicht der fall sein , vielleicht sollte man so etwas ins leben rufen. gruss brummbaer
brummbär erfahrungsberichte kann man nur finden wenn man mit einer bestimmten Diagnose sucht.

Es gibt da ja immer die verschiedenen Patientenvereine und sicher auch viele private Seiten.

Ich weiss nur dass es ein ewiger Kampf der Eltern ist. Hast du dich schon mal bei der Gemeinde und FK informiert? Rechne auch schon mal damit dass alles lange dauert und nicht von heute auf morgen geht.

Framsidan
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von brummbaer »

hej framsi,
meine tochter ist 30 hat ein daunsyndrom, ist putzmunter, geht zur arbeit und muss nicht auf irgendeine krankheit hin behandelt werden.
wir haben in schleswig-holstein die erste integrationsklasse mit ins leben gerufen und weiter ausgebaut.da hat unsere tochter mit sehr, sehr vielen nicht behinderten kindern die schulzeit verbracht,dafuer danke ich den eltern dieser jetzt schon erwachsenen kinder, denn es war damals nicht normal.und kinder die anders aussahen wurden damals,und auch teilweise heute noch wie aussätzige behandelt.ich finde es traurig von einer angeblich so aufgeschlossenen gesellschaft.es war nicht immer leicht aber mit dem erfolg wächst man.
wir wuerden uns hier genauso einsetzen wenn man einen ansatzpunkt hat .bzw erstmal ich da mein schwdisch fuer eine unterhaltung gerade ausreicht
vielleicht giebt es ja mehrere die dieses thema angehen wollen, ich kann darueber sprechen, da auch behinderte kinder in das normale leben gehöhren.
gruss brummbaer
Zitat: Wer an die Quelle will, muss auch mal gegen den strom schwimmen.
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von Framsidan »

brummbär hier kommt der erste Link

http://www.svenskadownforeningen.se/nyh ... universeum
die Sta<rtseite http://www.svenskadownforeningen.se/

es gibt da vieles zu lesen wenn man da etwas rumstöbert. Würde euch empfehlen Kontakt mit der Gruppe in göteborg aufzunehmen.
An eurem Ort gibts da ja siche rnichts. Aber lese die Seiten mal durch, ist interessant.
Wollt ihr dass sie bei euch zuhause wohnt oder eigenenes boende hat?

suche weiter aber das kann dauern

Framsidan
Irene
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von Irene »

Hej brummbär,
hier ein link der ev auch fuer Euch interessant ist nämlich den ueber Samhall

http://sv.wikipedia.org/wiki/Samhall
http://www.samhall.se/Om-Samhall/Jobba- ... rmedlingen

Samhall är ett svenskt statsägt aktiebolag med uppdraget att skapa meningsfulla och utvecklande jobb för personer med funktionsnedsättning som medför nedsatt arbetsförmåga.
Das schwedische Arbeitsamt bestimmt wer bei Samhall arbeit bekommt .....
als erstes wäre vielleicht der Kontakt mit dem schwedischen Arbeitsamt sobald Eure Tochter in Schweden ist .......

VG Irene
goteborgcity
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von goteborgcity »

Samhall hat einen sehr, sehr schlechten Ruf und ist nicht mehr als eine Beschäftigungstherapie mit Putzen und Rabatten ausgrasen .. und noch schlecht bezahlt. Uppdrag granskning hatte Samhall bereits auf dem Korn, was leider nicht viel änderte. Das Unternehmen hat vermutlich vor fünf Jahren das letzte Mal korrekt gearbeitet und ist mit Sicherheit nichts für jemanden, der total aktiv ist. Die Integration in das normale Arbeitsleben liegt bei Samhall unter 5 Prozent!!!
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Irene
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von Irene »

......
Zuletzt geändert von Irene am 3. Mai 2011 03:41, insgesamt 1-mal geändert.
Framsidan
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von Framsidan »

Irene bei uns hier hat Samhall wirklich keinen guten Ruf.

Bei uns im Stadtteil machen sie z.B. die Müllstationen sauber ( also dort wo man sortieren und entsorgen kann) und das ist wahrlich kein schöner Jobb. Aber muss auch gemacht werden.

Ich glaube samhall hat sich sehr verändert im Laufe der Zeit.
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von goteborgcity »

@Irene

ich habe geschrieben, dass Samhall bis vor fünf Jahren sehr gut war, aber danach die Probleme begannen. In einzelnen Städten mag auch heute noch allesin Ordnung sein, zumal Samhall ein gigantisches Unternehmen ist, aber gesamt gesehen rate ich nicht mehr zu Samhall.

Ich weiss nicht wann Du dort gearbeitet hast, aber ich selbst, sowie eine ganze Menge anderer Journalisten haben Material, das einem die Haare zu Berge stehen lässt. Alle Fälle kommen aus den letzten Jahren. Und uppdrag granskning, die mit versteckter Kamera filmten, haben ihr Material auch nicht erfunden.

Ich freue mich für Dich, wenn Du gute Erfahrungen hattest, und falls sie aus den letzten Jahren kommen, so freut es mich um so mehr, weil es dann eben doch noch einige Stellen gibt, die korrekt und nach der alten Idee arbeiten, aber es freut mich nicht, wenn Behinderte in ihrer Entwicklung gebremst und ausgebeutet werden, was bei Samhall auch der Fall ist.

Wenn Du Dir den letzten Jahresbericht (http://www.samhall.se/upload/Dokument/%C3%85HR_2010.pdf) genauer ansiehst, so siehst Du auch, womit das Unternehmen sein Geld verdient, wieviel, und wie wenig das Unternehmen selbst investieren muss.

Ich weiss auch nicht, warum Behinderte so gut im Saubermachen sein sollen, der Hauptarbeit bei Samhall. Behinderte sind oft sehr intelligent und können bei richtiger Förderung weitaus qualifiziertere Arbeit leisten, die sie mehr befriedigt. Und gerade beim down syndrom ist Samhall sicher nicht der ideale Ort. Vor wenigen Tagen sprache ich mit jemandem, der mit down syndrom an der Kasse eines Gartencenters sitzt, wo er Kundenkontakt hat und sich wohl fühlt, auch wenn er nicht sonderlich viel spricht. So etwas halte ich für eine sinnvolle Förderung, die allerdings nicht von Samhall kommt.

Ich habe selbst nicht bei Samhall gearbeitet, aber mit mehr als einem gesprochen, der dort gearbeitet hat und denke, dass mich ja wohl nicht alle belogen haben. Verstehe mich richtig, ich finde die Grundidee von Samhall gut, aber sie müssen erst einmal zurück zur Grundidee finden und nicht ihren Gewinn mit Geldern der Försäkringskassa füllen. Ich finde es unsinnig, wenn sich die Geschäftsführung Luxus auf Kosten von Behinderten schafft.
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Irene
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von Irene »

...
Zuletzt geändert von Irene am 3. Mai 2011 03:42, insgesamt 1-mal geändert.
goteborgcity
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von goteborgcity »

Der Teil einer Aussage von Monica Lingegård, dem neuen Chef von Samhall:
"...jag ska arbeta hårt med att fördjupa samarbetet med våra kunder som är några av Sveriges mest kända företag som Ikea, Volvo och Ica. Det är viktigt att lyfta fram att Samhall är ett av Sveriges största serviceföretag. Varumärket måste stärkas."
und so geht es weiter ...
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von Framsidan »

Brummbaer ich denke mehr an eine Arbeit mit Lönebidrag. Gerade in vielen Vereinen ( z.B. sportvereinen) arbeiten viele mit Lönebidrag aber auch in anderen Betrieben.

http://www.arbetsformedlingen.se/downlo ... bid_as.pdf

Irene bei uns im Haus wohnt ein Herr der bei Samhall arbeitet und ich höre ihn schimpfen.

Ich kann nichts dafür dass sie hier einen schlechten ruf haben.
goteborgcity
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von goteborgcity »

@Framsidan

das könnte eine Möglichkeit sein, wobei die Tochter natürlich erst einen angepassten Kurs in Schwedisch benötigt, wobei ebenfalls die arbetsförmedlingen helfen kann.

Was Samhäll angeht, so habe ich hier eine weitere Aussage der neuen VD, was mehr nach Gehirnwäsche klingt als eine Unterstützung für Bedürftige:
"Samhall står inför stora utmaningar och det finns tydliga mål att stärka varumärket. Internt ska vi lyfta upp allt som är bra för att öka medarbetarnas stolthet. Det är något jag tar med mig i ledarskapet ..."

Ich denke, dass man bei solchen Aussagen, und ich habe mehrere davon, gar nicht über die Organisation und ihre Ziele nachdenken muss, zumal man auch in ihrem Programm immer wieder liest "utvecklingsgarantin", was eben bedeutet, dass keine A-kassa mehr bezahlt wird und oft das Sozialamt die kostenlose Arbeit Bedürftiger finanzieren muss. Und wenn man im vårbudget 2011 von Anders Borg eine Stelle sucht, die von Arbeitsmassnahmen für Behinderte jeder Art spricht, so sucht man sehr, sehr lange, denn diese Gruppe gibt es für den schwedischen Finanzminister dieses Jahr nicht. Klar, denn Samhall arbeitet seit mehreren Jahre mit Überschuss und betont auf der eigenen Website, dass Vorgesetzte mindestens so gut bezahlt werden müssen wie in der freien Wirtschaft, damit die besten Führer dauerhaft angeworben werden können. Der Durchschnittsverdienst der normalen Angestellten, die in keinem Arbeitsbeschaffungsprogramm sind, haben zur Zeit ein Durchschnittseinkommen von etwas über 18.000 Kronen.

Das Ganze schliesst natürlich nicht aus, dass die Organisation in einigen Gegenden gut arbeitet, da sehr Vieles von den lokalen Chefs und Angestellten abhängt, aber die Organisation als solches ist sehr wenig glaubwürdig.
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von Irene »

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Zuletzt geändert von Irene am 3. Mai 2011 03:43, insgesamt 1-mal geändert.
goteborgcity
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von goteborgcity »

Irene hat geschrieben:@goteborgcity
weisst du was Rufmord ist?
som journalist borde du veta detta eller hur?
och detta i ett tyskt forum .... :thumbsdown:
@Irene

Weisst Du wozu Zitate dienen? Ich erfinde nichts über Samhall, sondern nehme Zitate der neuen Direktion und Teile aus dem eigenen Jahresbericht, den jeder lesen kann. Dass Du diese Wahrheiten nicht hören und lesen willst, dafür kann ich leider nichts.

Ich finde allerdings, dass Du von privaten guten Erfahrungen nicht verallgemeinern solltest, da Du damit sehr vielen, die sich auf Samhall verlassen einen sehr grossen persönlichen und psychologischne Schaden zufügen kannst. Ich denke nicht, dass Du dies im Sinne hast. Du solltest überlegen, wie sich ein intelligenter Behinderter fühlt, der bei Ica oder IKEA putzen soll oder Mülleimer leeren darf. Ich hoffe, dass Behinderte für Dich nicht Menschen zweiter Ordnung sind, denen man alles zumuten darf, solange sie zumindest Samhall einen Gewinn bringen und eine Statistik beschönigen? Für mich sind jede Art von Behinderte Menschen, die ein Recht auf Entfaltung und sinnvolle Beschäftigungen haben. Und wenn Samhall in Deiner Gegend gut arbeitet, so begrüsse ich das und hoffe, dass andere Zweigstellen davon lernen.
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Irene
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von Irene »

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Zuletzt geändert von Irene am 3. Mai 2011 03:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von goteborgcity »

@Irene

Ich habe mehrmals betont, dass ich es gut finde, dass Du gute Erfahrungen mit Samhall hast und dass ich mich freue, dass es so ist, und das hat absolut nichts mit Deiner Arbeit oder Deiner Rolle in der Organisation zu tun. Aber das bedeutet doch nicht, dass man schlechte Beispiele in der gleichen Organisation verschweigen muss, um andere in irgend einer Weise Behinderte ins Unglück zu stossen. Nicht Du hast die Rede für die neue VD geschrieben und nicht Du hast entschieden, was Angestellte in anderen Städten leisten müssen. Es gibt keine perfekte Organisation, nirgends. Du hast Dein Leben und musst daraus das Beste machen und es ist ausgezeichnet, wenn man Dir dabei helfen konnte. Nicht alle haben das gleiche Glück.

Ich fände es bedauerlich, wenn die simple Diskussion um Samhall dazu führen würde, dass Du Dich nicht mehr am Forum beteiligst, da Du sehr vielen geholfen hast. Niemand hier hat Dich hier kritisiert, sondern es ging um eine Organisation, die zum Teil auf dem Rücken Behinderter Geld verdient, und damit steht Samhall nicht allein da, denn es gibt andere Unternehmen, die in diesem Punkt noch schlimmer sind.

Meine Meinung ist jedoch, dass Behinderte jeder Art nie ein Opfer sein dürfen, von niemandem, sondern dass man sie in ihren Neigungen unterstützen muss. Wenn dies bei Deiner Zweigstelle von Samhall (und sicher auch einigen anderen) der Fall ist, so solltest Du Dich darüber freuen es gut getroffen zu haben, denn das Ergebnis ist schliesslich wichtig.

Ich kann auch verstehen, dass Du stolz auf Deine Arbeit bist und sehe lokalvård (Reinigungsarbeit) alles andere als unwichtig oder was immer an. Ganz im Gegenteil, weil man hierbei eine sehr bedeutende Arbeit leistet, die nicht immer einfach ist. Meine Mutter hat über 30 Jahre lang nichts anderes gemacht, da sie keinerlei Ausbildung hatte, ohne jede Behinderung zu haben. Aber es gibt ander Behinderte, die zu ganz anderen Arbeiten geeignet sind und sich bei dieser Arbeit überhaupt nicht wohl fühlen. Man muss doch auch die Neigung berücksichtigen. Andere können Autos reparieren und wieder andere schaffen selbst ein Studium. Was ich persönlich bei Samhall kritisiere ist, dass dort eben jeder mit der kleinsten Behinderung sehr schnell als lokalvård geeignet ist und andere Wege verschlossen werden. Dies hat absolut nichts mit Dir zu tun, zumal ich nichts von Dir weiss, sondern es hat damit zu tun, dass jemand mit Polio (hat einer meiner Verwandten) auch eine Firma führen kann, jemand mit ADHD sich zum Forscher an einer Universität ausbilden kann und so weiter. Es ist doch wichtig, dass jeder, egal ob behindert oder nicht, eine Wahl hat und ein Leben führen kann, das ihm zusagt. Jemand, der eine Firma säubert ist nicht schlechter oder besser als ein Automechaniker, ein Lehrer oder ein Profisportler, aber jeder von ihnen ist nur zufrieden und glücklich, wenn ihm seine Arbeit zusagt und gefällt.
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artsche
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Re: Was ist zu tun???

Beitrag von artsche »

:oops: :oops:

Hej på är


Ich habe Eure Beiträge ueberflogen zu mehr war ich nicht fähig, denn dann hatte ich uebergeben muessen. Brummbaer braucht Hilfe und stellte eine Frage in diesem Forum. Er bekam auch Antworten.... ob diese ihm halfen ist dahingestellt.


Was mir in diesem Forum aber mal wieder aufgefallen ist, ist dass wenn jemand eine Frage stellt, er entweder selber auseinandergnommen wird oder andere sich z.T. aufs uebelste anmachen. In diesem Fall meine ich irene und goteborgcity. Vom den eigentlichen Thema wird total abgewichen.


Lieber Karsten, kannst Du nicht mal eine Meckerseite einrichten indem sich Forumsteilnehmer anpöpeln, virituel bespucken, böse Worte an den Kopf schmeissen könnt usw. :tongue: :teasing:


Mich macht das sehr traurig :( :( :( und ich ueberlege ob ich mich aus diesem Forum verabschiede.

artsche
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