Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

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Karsten
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Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Karsten »

(geschrieben von Nicole / Schwedenblog):

Ich habe viele schwedische Freunde und ich bin mir natürlich auch sicher, dass ich gemocht werde. Weil ich bin wie ich bin. Aber ich musste trotzdem immer wieder erfahren, dass man meiner Nationalität gegenüber skeptisch ist.
Das ist das “Große-Nachbar”- oder “Mächtigere Nation”-Syndrom habe ich immer gedacht. Ähnlich geht es vielen von uns ja mit der Übermacht und Allgegenwärtigkeit der Amerikaner. Aber ich habe mich getäuscht. Deutschland scheint für die Schweden tatsächlich eine total unbeliebtes Land mit unbeliebten Einheimischen sein.
Ohne rassistisch oder gemein klingen zu wollen, könnte man das wohl mit einer Mischung aus Türken und Polen beschreiben. Unsere Landsleute sind genauso “gut” angesehen, wie die Türken bei uns, und unser schönes Deutschland ist für sie als Urlaubsregion etwa so interessant, wie Polen für die meisten Deutschen.
Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da war es Deutschland, das Schweden prägte. Ob Kunst, ob Wirtschaft, ob Architektur oder auch Mode: Deutschland gab den Ton an und der Schwede, der etwas auf sich hielt, passte sich dem an.

Was war also passiert?
Man kann es sich vielleicht schon denken – und auch, wenn das Thema langsam nervt – ja, es war der Weltkrieg. Man weiß auch in Schweden, dass sie selbst nicht unbedingt Unschuldsengel waren, und die meisten werden sicher so vernünftig sein, um einzusehen, dass das Vergangenheit ist, für die die heutige Generation nichts mehr kann.
Aber nachdem Deutschland seine Macht verloren – und Amerika die Zügel in die Hand genommen hat, hat Deutschland sein Ansehen bei den meisten Nachbarstaaten, eben auch in Schweden, verloren.

In der Schule lernt kaum noch jemand Deutsch. Fragt man die jungen Schweden, ob sie einem etwas über Deutschland erzählen können, dann werden viele maximal zwei Dinge drauf haben: Hitler zu imitieren und einen Song von Rammstein zu singen.

Wie Focus Online in diesem Artikel berichtet, geht diese “Feinlichkeit” sogar so weit, dass der schwedische Eletromarkt “Siba” diese 2006 zu Werbezwecken nutzte. “Es gibt viele Gründe während der WM nicht nach Deutschland zu reisen” heißt es in einem Slogan für einen Flachbildfernseher. Originell, ja. Aber trotzdem traurig!

Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen Interviews mit einigen Schweden führen und herausfinden, wie sie im einzelnen denken und was Deutschland machen kann, um sein Image wieder aufzupolieren. Das ist das dann zwar nicht repräsentativ für das ganze Volk (so wie dieser Artikel natürlich nicht pauschal für den Einzelnen gilt), aber ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam einige spannende Punkte aufdecken werden.

Entnommen aus dem täglich aktualisierten Schwedenblog:
http://www.blog-schweden.de
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Königstiger
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Königstiger »

Irgendwie ganz schön traurig :-(

Ich gehe mal davon aus, dass wir von den Interviews vielleicht im Anschluss was mitbekommen :-)
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XTPetzi
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von XTPetzi »

...aber hat denn jemand von uns schon jemals eine dieser Erfahrungen gemacht??? Ich in 15 Jahren Schweden-Kontakt und -Erfahrung jedenfalls nicht! Diese Studien können so schnell verfälscht sein und berichten von einzelnen Extremfällen. Für mich zählt sowas nicht!!!

Gruß
Steffen :wink:
...immer gaaanz ruuuhig!!!
Häxa
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Häxa »

XTPetzi hat geschrieben:...aber hat denn jemand von uns schon jemals eine dieser Erfahrungen gemacht???
Was denn für Erfahrungen? Da steht ja nicht mal was von drin - nur Gelaber!

"Interviews mit einigen Schweden führen und herausfinden, wie sie im einzelnen denken und was Deutschland machen kann, um sein Image wieder aufzupolieren." - na wenn die sonst nichts zu tun hat!

Und ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass viele junge Schweden einen Song von Rammstein singen können.
Hej då
Häxa
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richadrichy
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von richadrichy »

Deutschland ist Deutschland, Schweden Schweden, Türkei Türkei, Polen Polen...

Ob man in einem anderen Land gemocht wird oder nicht, hängt nicht vom jeweiligen Herkunftsland ab, sondern vom Einzelnen.

Übrigens denke ich nicht daß die "jüngere" Generation irgendwelche assoziationen mit dem 2. Weltkrieg und dem mögen oder nichtmögen von Deutschen hat.
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Mona-Linnea
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Mona-Linnea »

Ich hab die jüngeren Schweden, die ich persönlich kenne, gefragt, was ihnen einfällt, wenn sie an Deutschland denken..
Sie nannten zwar nicht Hitler oder Rammstein, aber die Antworten waren seltsam genug.. ziemlich weit vorn rangiert das Oktoberfest, zudem finden sie Berlin als Stadt äußerst attraktiv, wobei sie da vor allem an das KaDeWe denken.. hm...
(Naja, für sie ist es ja ebenso eigenartig, wenn wir Schweden ganz vordergründig mit Elchen in Verbindung bringen..)
M-Lin
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richadrichy
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von richadrichy »

EBEN!!!

Frag mal Deutsche was sie von Schweden wissen...

Als ich sagte daß ich auswandere kamen Kommentare wie..."was dahin wo es im Winter immer dunkel ist und außerdem ist es da ja immer so kalt und alles ist viel teurer als in D".

Hab ich natürlich alles bestätigt :pfeif:
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
alter Schwede
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von alter Schwede »

Abgesehen von einigen unbelehrbaren Idioten, welche besoffen " eine deutsche Wurst - mein Sturmbannführer " verlangten, haben wir bisher noch keinerlei negative " deutscherfahrung " gesammelt.
Gruß Andreas
Norrfan
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Norrfan »

Hallo, ich finde ja, dass die Frage schon sehr verallgemeinernd gestellt ist. Keiner mag die Schweden oder die Franzosen oder die Belgier sondern man mag einzelne Menschen oder lehnt einzelne Menschen ab. Dass junge Schweden teilweise nicht wirklich viel über D wissen, beruht wohl auch darauf, dass sie nocht nicht viel Erfahrungen mit dem Land D gemacht haben und im Geografieunterricht auch nicht so viel darüber lernen. Letzteres weiß ich aus erster Hand.
Natürlich gibt es Ansichten über den typisch deutschen Charakter, das schwedische Wort "besserwisser" (das hier auch in des Wortes wahrer Bedeutung verwendet wird) für ein ganz bestimmtes Verhalten sagt Einiges.
Ich kann nur sagen, dass ich hier noch nie unfreundlich angesprochen wurde und ich lebe nun schon ein paar Jahre hier. Auch diese mir immer wieder erwiesene Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft (habe das gerade heute wieder erlebt) macht das Leben für mich in meiner Stadt in S so angenehm. Vielleicht wäre es in Stockholm oder Malmö auch anders. Aber das will ich gar nicht herausfinden, dann hätte ich in meiner deutschen Großstadt bleiben können.
Grüße von Norrfan
ulwe
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von ulwe »

also ich denke , dass wir deutschen eigentlich bei den schweden recht beliebt sind. wir halten die häuser in schwung, versuchen möglichst nicht aufzufallen (ausnahmen gibt es natuerlich) und kurbeln die wirtschaft an. es gibt andere nationen , die weitaus unbeliebter sind als wie.
in 18 jahren schweden sind wir einmal als nazis und einmal mit den worten " juden packer raus" beschimpft worden. beidesmal waren es jugendliche die unter alkoholeinfluss standen.
Viele Gruesse

Ulwe

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aStrangeWorld
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von aStrangeWorld »

Hallo zusammen,
mir kam beim lesen direkt der Gedanke, dass so eine Frage vermutlich typisch deutsch ist: Wir wollen nicht nur als Person, sondern direkt als Nation geliebt werden ;) Ich gebe zu, das ist mir auch nicht ganz fremd und liegt vielleicht ebenfalls an der deutschen Vergangenheit. Dass die heutigen Deutschen aber keine herrschsüchtigen Psychopathen sind (zumindest die meisten), kann man, denke ich, hauptsächlich mit dem eigenen Beispiel vormachen. Zwingen kann man niemanden, sein Deutschlandbild zu ändern, und Fremdenfeinde gibt es überall.
Persönlich wurde ich als Deutsche bisher nicht angefeindet (übrigens auch in Stockholm nicht). Dass sich die schwedischen Kollegen über deutsche Eigenheiten lustig machen, muss ich aber abkönnen - dafür nehme ich sie halt mit den schwedischen auf den Arm ;)
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kanot
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von kanot »

Leider kann ich Nicoles Erfahrungen nur bestätigen. Immer wieder wundere ich mich über die hohe Meinung vieler Schweden vom eigenen Land und dessen Stellung innerhalb Europas.

Da wird man als Deutscher auch schnell mal mit Zuwanderern aus ehemaligen Ostblock-Gebieten in einen Topf geworfen. Nichts gegen diese Leute, aber ich glaube kaum, dass eine schwedische Berufsausbildung besser als eine deutsche Ausbildung ist.

Meiner Erfahrung nach verhält es sich in vielen Berufen sogar genau anders herum. Da ich mich selber eher als Europäer oder Weltbürger sehe und sehr vorsichtig damit bin, ein Land über das andere zu stellen, macht mich eine solche großkotzige und hohle National-Arroganz, die jeglicher Grundlage entbehrt, sehr ärgerlich.
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oka-kate
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von oka-kate »

Hej,

eigentlich íst es doch egal, was der Schwede oder das Volk von uns hält. Mittlerweile werden wir von niemanden mehr gemocht, egal ob im eigenen Land oder im Ausland. Wir sind und bleiben immer die bösen, nur wenns um zahlen geht, das sind wir das nette Volk.
Man ist dort zu hause, wo man sich wohlfühlt. Am besten nicht auffallen, und sich ruhig verhalten, dann wird man auch nicht blöd von der Seite angemacht.
LG Katja
Alles nicht so einfach wie man denkt!!
Aber machbar ist alles!!
Träume nicht dein Leben, sondern lebe Deinen Traum!
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filchos
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von filchos »

Ich kann nur meine persönliche Erfahrung beisteuern: Ich wohne seit Ende April in Skelleftehamn bei Skellefteå und bin hier super nett aufgenommen worden. Ich war auf Hochzeiten mit eingeladen, zu spontanen Grillfesten und habe natürlich auch eine Gegeneinladung gemacht.

Diese Region ist extrem offen, was verschiedene Nationalitäten angeht und so zählen zu meinen Freunden und Bekannten neben vielen Schweden auch Menschen aus Marokko und Zimbabwe. Dementsprechend haben die nationalistischen Sverigedemokraterna hier auch kaum Stimmen gewinnen können – zum Glück!

Viele Ältere und manche Jüngere haben deutsch in der Schule gelernt; manche anderen jüngeren Leute hören die deutsche Sprache allerdings eher von Nazibösewichten in Hollywoodfilmen. So klingen deren Deutschzitate dann auch gerne etwas martialisch („Achtung!“). Aber dass das mit der heutigen Realität nichts mehr zu tun hat, wissen alle.

Ich fühle mich hier sauwohl und habe mich kein einziges Mal wegen meiner Nationalität diskriminiert gefühlt.
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kanot
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von kanot »

filchos hat geschrieben:Ich kann nur meine persönliche Erfahrung beisteuern: Ich wohne seit Ende April in Skelleftehamn bei Skellefteå und bin hier super nett aufgenommen worden. Ich war auf Hochzeiten mit eingeladen, zu spontanen Grillfesten und habe natürlich auch eine Gegeneinladung gemacht.

Diese Region ist extrem offen, was verschiedene Nationalitäten angeht und so zählen zu meinen Freunden und Bekannten neben vielen Schweden auch Menschen aus Marokko und Zimbabwe. Dementsprechend haben die nationalistischen Sverigedemokraterna hier auch kaum Stimmen gewinnen können – zum Glück!

Viele Ältere und manche Jüngere haben deutsch in der Schule gelernt; manche anderen jüngeren Leute hören die deutsche Sprache allerdings eher von Nazibösewichten in Hollywoodfilmen. So klingen deren Deutschzitate dann auch gerne etwas martialisch („Achtung!“). Aber dass das mit der heutigen Realität nichts mehr zu tun hat, wissen alle.

Ich fühle mich hier sauwohl und habe mich kein einziges Mal wegen meiner Nationalität diskriminiert gefühlt.
Hallo filchos,

nichts gegen deine Erfahrungen aus sieben Monaten.

Wir wurden anfangs auch hofiert........als wir noch selbständig waren und nicht Mitbewerber um die wenigen Arbeitsplätze hier. So manchen "Selbstgebrannten" haben wir in dieser Zeit mit den Einheimischen auf ihren und unseren Festen getrunken und von so manchem Schweden gedacht, dass er unser Freund sei.

Ein paar von ihnen sind auch wirklich Freunde geworden und sie sind es immer noch. Doch nach der Aufgabe unseres Geschäftes wurde vieles anders und plötzlich lernten wir einige Leute von einer ganz anderen Seite kennen.

Es wäre schön, wenn wir uns nach ein paar Jahren deiner Anwesenheit im Lande nochmal über dies Thema unterhalten könnten. Denk mal darüber nach.

Schönen Gruss aus einer schönen Gegend Schwedens mit netten, ehrlich meinenden und anderen Einwohnern
Peter
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filchos
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von filchos »

@kanot Ich würde nicht sagen, dass ich „hofiert“ werde. Zumal in der schwedischen Kultur Eigenverantwortung ohnehin ein größeres Gewicht hat als in Deutschland. Es ist eher die freundliche und offene Grundhaltung der Menschen, die mir gefällt. Was man daraus macht, muss man dann immer selber sehen. Eigenverantwortung eben.

Natürlich werde ich in einigen Jahren nicht nur auf positive Erfahrungen zurückblicken können, aber – wäre das in Deutschland anders?

Schöne Grüße in die Region Härjedalen, wo ich 2006 eine schöne Skitour gemacht habe und danach mit einem Schweden über Hauspreise gesprochen habe. Wo wohnst Du dort?
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kanot
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von kanot »

Hallo filchos,

da stimme ich dir natürlich zu. Die Menschen sind auch nach meinem Empfinden freundlicher als in z.B. Deutschland. Ich habe - zusammengerechnet ein paar Jahre - vertretungsweise in einer schwedischen Schule gearbeitet und weiss, dass ihnen dies anerzogen wird. Freundlichkeit und Höflichkeit stehen immer an erster Stelle. Leider auch, wenn man es gar nicht so meint.

Ich bin ein Kind des Ruhrpotts. Da ist man ziemlich direkt, vielleicht manchem zu direkt, doch denke ich, dass es auch Situationen und Gelegenheiten gibt, wo man man Klartext reden muss und sich nicht hinter netten Floskeln zurückziehen sollte.

Dass so mancher Schwede sich durch solch eine offene Art "auf den Schlips getreten fühlt", ist verständlich. Trotzdem bleibe ich dabei: Man muss nicht immer sagen, was man denkt, aber wenn man nie sagt, was man wirklich denkt, führt das nur zu Missverständnissen und ist auch keine gute Grundlage für echte, neue Freundschaften.

Das man Deutschland nicht wirklich mag und so mancher es sogar auf einer Stufe mit Ostblockländern sieht, haben wir leider schon öfters hören müssen. Das allerdings zu Gelegenheiten, wo man nicht wusste, dass wir aus Deutschland stammen. Dieselben Leute reden aber auch ähnlich über das reichere Norwegen, nennen die Norweger gerne die "Mexikaner" Skandinaviens, die nicht richtig arbeiten wollen. Stammtischparolen.

Ich finde schon, dass das eine Form von Nationalismus ist, genau wie das bevorzugte
Kaufen nationaler Produkte, ohne wirklich vergleichen zu wollen. "Was der Bauer nicht kennt, das isst er eben nicht", ist - so finde ich - keine wirklich weltoffene Haltung.

Natürlich sind hier nicht alle Leute so - sonst wäre ich schon längst woanders - aber es gibt solche Tendenzen. Auch ein Gesicht Schwedens.

Wo ich wohne, möchte ich hier nicht öffentlich bekannt geben, nur so viel: Zwischen den Ski-Gebieten Vemdalen und Funäsdalen.

Grüsse aus genau dieser Gegend

Peter
ennairam
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von ennairam »

bin mal schnell bei Freunden und schaue hier hinein . Fällt keinem auf, ,dass gut die Hälfte der schwed. Einheimischen deutschen Ursprungs sind ?! Seit ca 1760 wg der damaligen Armut in D.geflüchtet ,in der ganze Welt verstreut.Die dt. Sprache war am Königshofe auch einmal Deutsch wie bei uns französich .Schaut Euch mal die Namen an. Seid Ihr hier ,weil Ihr vielleicht instinktiv eine gewisse Verwandschaft fühlt ?
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Iris Christine
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Iris Christine »

Polen-Türken
Schweden- Deutsche

in jeder nation gibt es Leute, die einen mögen und die einen lieber von hinten sehen, finde es soll jeder selbst herausfinden und erfahrungen machen.
Letztendlich bin ich Europäer und der gedanke macht mich sehr offen und schmerzfrei, für mein gegenüber.
Fattig är inte den som har lite
utan den som behöver mycket.
ennairam
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von ennairam »

kanot----zusammengerechnet ein paar Jahre - vertretungsweise in einer schwedischen Schule gearbeitet und weiss, dass ihnen dies anerzogen wird. Freundlichkeit und Höflichkeit stehen immer an erster Stelle. Leider auch, wenn man es gar nicht so meint. Textende .

Dies kann ich nur bestätigen. Deshalb weiß man nie genau ,wie denken sie wirklich über den Nachbarn. Die klare Antwort ist auch--sie meiden die Person.
Gestern kam ich mit einem fremden Schweden ins Gespräch. Wir unterhielten uns über die Pisastudie.Überraschend sagte er mir, wir Schweden sind von uns selbst eingenommen, wir seien die Besten in der Welt. Dies sind wir nicht. Die schwed. Regierungen reden es dem Volk ein. Er hat intern. Begegnungen und dies ist sein Resümee. Tschüss
Diese Erkenntnis habe ich seit 20 Jahren. WER ABER VON DEN ´sVENSSON´ IMMER kONTAKT HAT MIT DEN ausländern, sehen die eigene Welt auch anders und nicht so,wie es Schule und Regierungen es ihnen Einreden. Ich war jedenfalls gestern ganz schön erstaunt.
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Abborre
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Abborre »

Jetzt will ich hier auch noch meinen Senf dazugeben...

Ich fahre nun seit über 30 Jahren nach Schweden.
Wir wurden von den Schweden bisher immer offen und freundlich empfangen.
Es gab sicherlich auch Situationen, wo die Leute etwas griesgrämig oder muffig waren- das waren dann aber wirklich Ausnahmen. Diese Leute gibt es in jedem Land der Erde, und man lässt sie besser links liegen und macht sich keine weiteren Gedanken darüber.

Wenn ich hier zu Hause in Deutschland am Gartenzaun stehe und es kommen Leute vorbei, die ich schon 100 mal dort gesehen habe, aber vielleicht nicht persönlich kenne- so erlebe ich immer wieder daß diese Menschen jeden Blickkontakt vermeiden um bloß nicht in die Verlegenheit zu kommen, grüßen zu müssen. Wie bescheuert ist das denn?
Ich mache mir oftmals einen Spaß daraus und grüße sie trotzdem- das verwirrt sie dann extrem.

In Schweden habe ich das noch nie erlebt. Da grüßen einen wildfremde Menschen (ja sie winken uns sogar von weitem zu), wenn sie an unserem Haus vorbei kommen. Ok, wir leben dort auf dem Land. Aber ich halte das nicht für oberflächlich.
Als wir vor 2 Jahren unser Haus gestrichen haben, hielten sogar ein paar weiter entfernt wohnende und nur sehr flüchtig bekannte Nachbarn mit dem Auto an und sprachen uns großes Lob aus. Sie fanden es klasse, daß wir das Haus wieder so schön gemacht hatten. Hat mich echt gefreut.
Ein anderes Beispiel: Nach dem Einkauf im Supermarkt lege ich den Schlüssel in den Kofferraum und schlage den Deckel zu.
Sch...! Wir sind 25 km vom Haus weg. Neben mir belädt gerade ein Schwede sein Auto und fragt mich freundlich was passiert sei.. Ich erkläre es ihm (auf schwedisch!), und es stellt sich im Gespräch heraus daß er der Bauunternehmer ist, der unseren Anbau gebaut hat. Sofort bietet er mir an, den Ersatzschlüssel im Haus zu holen- er fährt also mal eben 50 km mit mir durch die Gegend. Einfach Klasse!
Die Nachbarn heizen im Winter immer 1 Tag bevor wir nach Schweden kommen die Öfen im Haus. Wo gibt es sonst sowas?
Alle wissen daß wir Deutsche sind.

Ganz entscheidend ist allerdings wie man sich selbst verhält.
Ich kenne genügend Negativbeispiele- auch von deutschen Ferienhausbesitzern.
Wer glaubt, die deutsche Flagge hissen zu müssen (kommt gar nicht gut an), sich mit übermäßigem Alkoholkonsum brüsten zu müssen, grundsätzlich nur auf Deutsch lospoltert oder glaubt daß schwedische Gesetze für ihn nicht gelten, der wird mit Sicherheit Ablehnung erfahren.
Wer sich aber bemüht, versucht die Sprache zu sprechen und die Gepflogenheiten respektiert, der wird in Schweden keine Probleme haben. Das ist wie in jedem anderen Land, und hat mit uns Deutschen nichts zu tun.

:-flagg Hälsningar, Jörg
pitti
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von pitti »

Wie Recht du hast,
es gibt nur ein sprichwort.Wie es in Wald reinschallt!!!!!!
Lebe seit 12 Jahren in schwede nhabe in Tyskland und Schweden die gleiche Anzahl von A. getrffen.
gruß Peter
barschfilet
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von barschfilet »

Ich möchte hier nicht diskudieren. Ich möchte nur mal meine Meinung hier darlegen.
Am Anfang aller Fragen steht:
Lebst Du in Deutschland und fährst Du nur nach Schweden in den Urlaub, so hast Du zwar einen schönen Urlaub
und die Schweden tuen auch sehr viel, das es Dir gefällt und Du auch nächstes Jahr wieder kommst.
Einen richtigen Kontakt zu den Schweden hast Du aber nicht.
Warum ist das aber so:
Es ist, wie in jeden Land, wo ich in den Urlaub fahre. In erster Linie geht es um meine Einnahmen, die ich aus meinen
Ferienhaus vermiete, erziele.
Auch spielt eine große Rolle, in welche Region ich komme und welche Erfahrungen die Schweden mit den deutschen
Urlaubern gemacht haben? Das ist aber in Deutschland oder allen Urlaubsregionen so.
Ich fahre seit 1985 nach Schweden in den Urlaub. Egal, wo ich hingefahren bin, ich konnte dort auch immer wieder
hinkommen. Es hat was mit den Sprichwort zu tun: Wie man sich gibt, so wirst Du empfangen.
In einigen Regionen herrscht hier in Schweden die Meinung: Die Deutschen können hier ihren Urlaub machen, aber dann sollten sie wieder verschwinden.
Ich habe nur positive Erfahrungen gemacht. :flagge3:
Ich habe ein super Verhältnis zu meinen Nachbarn und das hält schon seit der Zeit mit dem Erwerb meiner Kapelle im Jahre 1994 an.
Ich gehöre zur Familie, werde jedes Weihnachten zur Bescherung eingeladen und man unterstützt mich, wo man kann.
Mit meinen Umzug und Wohnsitz 2008 in Schweden genommen, hat man mich richtig akzeptiert. Und ich bin einer von ihnen geworden.
Darüber bin ich stolz.
Ich sehe zwar noch sehr viel deutsches Fernsehen. Doch mit der Zeit gehen viele Beiträge an mir vorbei und ich muß feststellen, das ich durch das deutsche Fernsehen nicht mehr manipuliert werden kann. Solange, wie ich in Deutschland gelebt habe, war es so.
Lebst Du in Schweden, so hast Du zu den Dingen eine andere Einstellung. Du lebst weniger mit Stress, mit Hektik, mit Beton und von meiner warte aus gesehen, Du hast ein besseres Leben.
Jeder kann mir nun wiedersprechen, nur man muß erst einmal in Schweden leben.
Das meine Meinung
Barschfilet
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DerJoerg
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von DerJoerg »

Hhmmm... ich verstehe was kanot sagen will, ich bewundere dich das du dich so ausdruecken kannst, aber es spiegelt schon meine Erfahrung. Ich lebe auch hier, obwohl mir einiges nicht gefällt, ich gehe jetzt wieder nach D nicht aus dem Grund das mir Schweden zuviel geworden ist, ich behalte sogar mein kleines Wäldchen, damit ich immer hierher zurueck kommen kann.

Ich habe einmal eine Erfahrung in good old Germany gemacht, die dem Thema hier ziehmlich nahe kommt. Ich bin mal aus beruflichen Gruenden aus dem Norden Deutschlands in die nähe von Frankfurt a.M. Nach einem Jahr war ich da genau so gut integriert wie ein Schaf in der Wolfsherde. Es passiert sogar in Deutschland. Und wenn ich an die Menschen im Osten deutschland denke, wie diese diskriminiert werden schäme ich mich manchmal einen deutschen Pass zu haben.

Nach vielen Jahren gehe ich nun wieder nach Deutschland, ich hatte mehr Probleme mit der Wohnungssuche und einioge andere Dinge als hier in Schweden, ich hatte das Gefuehl, jetzt bin ich auch in D Ausländer.

Jörg
ennairam
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von ennairam »

Hallo Gotlandschaf, verstehe Dich auch nicht richtig. Ich schließe mich voll und ganz Jorg Barschfilet und kanot an. Was ich nicht verstehe, wieso die D alle S, in einem Tpof werfen. In Smâland grüßen sie mich auch die ich nicht kenn, wie in den Alpern. Selbst die Touristen, mit dem Grüß Gott. So ist es hier und in einigen anderen Komunen. Wenn ich aber Stockholmslän, z.B.nehme,sieht es ganz anders aus. Kein Eindruck von mir allein. Die Schweden dort bestätigen es mir selbst.Das Schlaraffenland gibt es nirgends, nur wenn man die Augen verschließt.Was mich hier zur Weißglut treibt, ist diese Bürokratie,--det är sâ (letztendlich bekam ich recht)aber diese Art und Weise !!! Auch da geben mir die S recht aber -DÄR ÄR SÂ !!!Ich wehre mich und siehe ,meine Schweden wundern dass es klappte. Jag säger DET ÄR INTE SÂ !!!Inzwischen könnte ich hier ein Hilfsbüro starten .Aber so ist es in jedem Land irgendwas.Ich bin kein Duckmäuser Die S SELBST GEBEN ES ZU: -wie man liest und hört mit ihrer Softheit,bloß nicht an der Stelle den Mund aufmachen-Kusch wenn sie es sollen. Was ich hier erlebe ist Positiv wie negativ W I E Ü B E R A L L :iM übrigen fühle ich mich in D AUCH wohl. Die Schweiz ist auch nicht einfach .Übrigens findet Ihr es lustig, dass Jugendliche verbal ach die Armen in den Drittländern angeblich? Aber mit gefrorener Pizza Diskus wetteifern, in der Landeszeitung stehen. "Ich habe gewonnen,ist mir egal was die Leute in Afrka sagen." ungähr diese Antwort gab es. Spagettis in der Schule zu verbasteln,Große Fotos auf der 1. Seite.Davon dies von vielem.Kein Ausrutscher !!!Hier ist Dpooelmoral großgeschrieben !! Wir haben ca 95 % schwed. Freund und Bekannte. Meine Nachbarin erzählt allen wie hilfsbereit ich bin, wörtlich.sowas wünscht man sich immer. Ich bin DEUTSCHE : Hilfsbereitschaft gibt es auch in D verdammt viele. Diese Vergleichen und Traumtänzerein sind absolut nicht angebracht.Dass es hier nicht soviel Streß gibt, liegt an der Arbeitsweise und Gesetetn.Ansonsten gibt es hier viele Sklventreiber ,das Geld stimmt nicht. Ich bin ehrlich und kritisch,egal wo. nIX FÜR UNGUT;ABER JEDER HAT SEINE UNTERSCHIEDLICHEN gRÜNDE UND ER MAG rECHT HABEN: mANCHMAL MÖCHTE ICH WIRKLICH WISSEN; WAS e´den Meisten D.so verhaßt gemacht hat. Weshalb will man --wie hier im Forum Deusche suchen statt Schweden ? Alles ??????????
aStrangeWorld
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von aStrangeWorld »

Hallo zusammen,

bzgl. grüßen: Dass sich Leute abwenden, wenn man sie innerhalb eines Wohngebäudes trifft, um ja nicht begrüßt zu werden, habe ich erst einmal erlebt, und das war in Stockholm. Als ich das den schwedischen Kollegen erzählte, meinte einer (durchaus ein Patriot) spontan: Typisch Schweden!
Dazu muss man allerdings sagen, dass es eine Wohnanlage war, wo Leute nur vorübergehend wohnten, und es waren auch jede Menge Bauarbeiter unterwegs. In "normalen" Wohnhäusern waren die Leute deutlich freundlicher...

Bzgl. Bürokratie: Die ist auch in DE leicht zu finden. Wenn man nicht in die Norm passt (z.B. als Einwanderer), läuft man vermutlich überall viel leichter in Gefahr, ihr zu begegnen.

Was mir als Unterschied zwischen Schweden und Deutschland besonders auffällt, ist die größere Gelassenheit in Schweden (auch nicht bei jedem einzelnen...) Das hat mich hin und wieder schon mal auf die Palme gebracht, aber eigentlich ist es genau das Richtige, denn ich mache mir viel zu schnell Sorgen, und so gleichen wir uns prima aus.
Diesen Unterschied habe ich auch mal einem rumänischen Kollegen gegenüber erwähnt, der vorher auch schon für deutsche Firmen gearbeitet hatte. Er hat das sofort bestätigt: In Deutschland heisst es immer sofort: eskalieren! :)

Aber insgesamt sehe ich die Klischees über den Schweden an sich eher vorsichtig. Vor meinem Erstkontakt habe ich so gut wie keine Klischees gekannt, und im Nachhinein betrachtet war das auch gut so, denn so konnte ich die Leute als vollkommen unterschiedliche Persönlichkeiten kennenlernen. Auch in Schweden ist jeder Jeck anders...
barschfilet
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von barschfilet »

oka-kate hat geschrieben:Hej,

eigentlich íst es doch egal, was der Schwede oder das Volk von uns hält. Mittlerweile werden wir von niemanden mehr gemocht, egal ob im eigenen Land oder im Ausland. Wir sind und bleiben immer die bösen, nur wenns um zahlen geht, das sind wir das nette Volk.
Man ist dort zu hause, wo man sich wohlfühlt. Am besten nicht auffallen, und sich ruhig verhalten, dann wird man auch nicht blöd von der Seite angemacht.
LG Katja
Ich muß Dir widersprechen.
Aber es ist auch ein Problem, in welche Region man kommt.
So hat man eventuell ein Problem, wenn man in Skone ist. Hier sind mehr als 10.000 Deutsche. In dieser Region hat man warscheinlich
gewisse Probleme?
Aber es kommt immer auch darauf an, wie man sich in die Gesellschaft intregieren kann und wie man auch Auftritt?
Man muß auch über gewisse Dinge hinweg sehen?
Für mich war es in der Vergangenheit nicht wichtig, wo ich herkomme, sondern, wie kann ich die Schweden überzeugen, ich bin einer
von Ihnen. Und das ist mir gelungen. :flagge3:
Wichtig war für mich, so Aufzutreten, wie ich es zB. im Osten gelernt hatte. Helfen ohne Vorderungen. So habe ich 4 Wochen unentgeltlich
bei meinen Nachbarn gearbeitet, als sie ihr Haus aufgestockt hatten.
Sie konnten sich so etwas nicht Vorstellen, das man es unentgeltlich macht. Aber ich muß eben sagen, das ich aus einer anderen Welt komme,eine andere Einstellung zu allen diesen Dingen habe und mit meinen Gedanken zu diesen Dingen, irgend wie anders bin?
All, die Dinge, die Heute in dieser Gesellschaft ablaufen und gerade in der deutschen Gesellschaft, bringen Dich von solchen Tugenten
ab. Obwohl ich immer noch deutsche Fernsehprogramme sehe, werde ich doch nicht mehr so, als wenn ich in Deutschland Leben und Arbeiten würde, von diesen Programmen mit Werbung beeinflußt.
Für mich ist Schweden mein Traumland. Kann ich doch meinen Traum, Leben in Schweden, leben in der Natur und an einem See, der 15 Km lang ist, wo ich auch keine großen Fischerei Einschränkungen habe, noch ,in meinen letzten Zügen erleben oder anders Ausgedrückt, erleben kann.
Das Gedanken von
Barschfilet.
Framsidan
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Framsidan »

Ich finde es liegt meistens am einzelnen selbst wie gut er in der schwedischen Geminschaft aufgenommen wird. Wie man in den Wald ruft........

Ich kann nur immer wieder sagen, der Schwede mag die Besserwisserei nicht. Legt man die ab, hat man auch keine Probleme. Der Deutsche ist nicht der Erlöser der Sc hweden. Wenn man hie rmitliest dass so viele glauben dass sie alles besser können und wissen und die Schweden fast für dumm erklären, ja dann gehts nicht gut.

Ich hab auch mal neu angefangen hier aber hatte besüglich Anpassung und Anschluss keine Probleme.

Natürlich ist es ein grosser Unterschied in einer Stadt zu wohnen oder in einem Dorf. In eine Dorfgemeinschaft reinzukommen ist genauso schwierig in D

Den Unterschied zwischen Stockholm und zB. Göteborg kenne ich auch ;)

Vielleicht eine kleine Anektode dazu. Vor ca 25 Jahren hatte ich Besuch von meinem Bruder und einer jungen Frau aus Columbia. Wir machten einen ausflug auf die Insel Hönö in den Schären vor Göteborg.
Als wir im Restaurant sassen, kam ein Mann vom Nachbartisch zu uns. Er meinte, nun muss er mal fragen wo wir denn herkommen. Ich redete schwedisch mit dem Personal dort, mit meinem Bruder in unserem bayrischem Dialekt und mit der Frau aus Columbia redeten wir englisch. Das ganze war ihm ein Rätsel.

Als ihc es ihm erklärte wie die Lage ist, meinte er nur dass wir unbedingt zu ihm nach Hause kommen sollten. Er wollte schon seine Frau anrufen und sagen dass sie Gäste bekommt. Wir sollten bei ihm übernachten denn er fand das so interessant und wollte uns unbedingt als Gäste haben.

Ich glaube kaum dass dir das in Stockholm passiert?

Ich habe mir von Anfang an gesagt ich will nich tals Ausländerin betrachtet werden, ich will mit den Leuten hier zusammen leben. Ich will mich nicht als Aussenseiterin fühlen.

Framsidan
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

Ich verstehe irgendwie die ganze Fragestellung nicht, denn das Land Schweden ist nicht losgelöst von der schwedischen Bevölkerung, daher muss man eigentlich beides mögen, denn die Bauwerke, die heutige Natur, alles wurde von den Schweden geschaffen, oder man mag nichts davon.

Um jedoch auf die angesprochene Problematik zu kommen, so stellt sich vor allem die Frage, ob Ihr hier in Schweden auch Schweden mit schwedischer Mentalität sucht oder Schweden mit deutscher Mentalität, denn das ist ein bedeutender Unterschied. Es hängt auch davon ab, ob Ihr in eine Gegend geratet, wo es deutsches Kapital den Schweden unmöglich machte noch Stugor oder Häuser zu kaufen. Es hängt von sehr vielen Faktoren ab, ob man willkommen ist oder nicht.

Ich habe in Schweden nicht eine Sekunde das Gefühl gehabt nicht willkommen oder nicht akzeptiert oder was immer zu sein. Es gibt immer Leute mit denen man besser oder weniger gut zurecht kommt, wie überall auf dieser Welt, aber sehr vieles hängt von einem selbst ab.

Ich habe in mehreren Ländern gelebt und stelle eher fest, dass Schweden weitaus offener ist als manch andere (vor allem südliche) Länder und gerade Deutsche hier sehr willkommen sind, zumindest so lange sie nicht versuchen die Schweden zu ändern und alles kritisieren, was Kultur oder Essen betrifft. Wer will schon in seinem Land hören, dass es im Heimatland des Besuchers oder Einwanderers so viel besser ist, so viel besser schmeckt usw? In diesem Fall stellt sich wohl jeder die Frage, was man dann eigentlich hier sucht! Ich habe nicht sehr viel Verwandtschaft in Deutschland, verglichen mit der in Schweden, aber ich bin nicht von jedem begeistert, der mich aus Deutschland besucht, weil ich es nicht so gerne höre, dass dies und jenes in Deutschland besser schmeckt, besser geregelt ist oder sonst was.

Schweden ist nicht perfekt und ich kritisiere hier auch eine ganze Menge, aber ich lebte 100 mal lieber in Schweden als in Deutschland, denn hier kann ich offen über jedes Thema diskutieren, ohne dass es mir ein Schwede übel nimmt - und ich treffe bei meiner Arbeit eine ganze Menge Schweden, die nicht unbedingt meiner Meinung sind, aber sie alle wissen, dass ich auf schwedischer Seite stehe.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von aStrangeWorld »

@Framsidan: Wie ist denn die Geschichte in Hönö ausgegangen, habt Ihr die Einladung angenommen? :)
Das ist mir tatsächlich in Stockholm noch nicht passiert. Wenn wir allerdings als Gruppe mit bis zu 7 Nationalitäten und Sprachen auftreten, fragen die Leute auch gerne mal nach.
Ich wollte nicht den Eindruck vermitteln, dass Stockholmer besonders unfreundlich oder abweisend wären, im Gegenteil. Vielleicht sind sie anderswo in Schweden noch netter, kann sein :)

Im Wesentlichen hatte ich zuerst Kontakt mit dem Leuten und dann mit dem Land. Ich weiss gar nicht, welchen Eindruck ich sonst von dem Land hätte...
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Framsidan »

aStrangeWorld hat geschrieben:
@Framsidan: Wie ist denn die Geschichte in Hönö ausgegangen, habt Ihr die Einladung angenommen? :)
...
Wir konnten die Einladung leider nicht annehmen da mein Bruder für den nächsten Tag einen Flug nach Norwegen gebucht hatte. Sonst hätten wir es getan. Aber wir sind noch eine Weile zusammen gesessen.

Als mein Bruder dann aus Norwegen mit einem Leihauto zurückfuhr, bekam er von mir vorher den Autrag auf dem Flug dorthin eine Flasche Campari für mich zu kaufen.

Aber ich hatte ihm empfohlen an der Westküste entlang zu fahren und auch die Orte dort zu besuchen. Tat er auch und da wurde auch in smögen meine Campariflasche geleert. Es war schon ende august und die Hochsaison vorbei, also war nicht mehr alles offen. Und da war zum schluss eine Gruppe von Leuten von überall her. Keine rhatte was zu trinken, da fiel ihm meine flasche ein, leider....
Aber mein Bruder war immer ein globetrotter und hat immer Leute getroffen auf seinen unzähligen reisen.

Aber die Leute im Westen sind offener wie im Osten, ist nur mal so... Es ist eine andere Mentalität, obwohl die sich hier auch unterscheidet zwischen Festland und den Inseln in den Schären.

Framsidan
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XTPetzi
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von XTPetzi »

Eigentlich könnte das Thema hier doch auch "Wir mögen Menschen - aber mögen die Menschen uns?" heißen. Alles hier Geschriebene kann jedem von uns doch überall auf der Welt passieren. Das würde ich nicht (nur) unbedingt mit Schweden und seinen Landsmännern in Verbindung bringen. Wie man selbst reagiert und wie man woanders auf mich reagiert, ...dafür gibt`s doch keine Regeln, kein Patentrezept, keinen Plan! Man kann dies nur durch sein eigenes Handeln und Auftreten etwas beeinflussen. Die Menschen, welche vor mir dort waren (egal ob am Urlaubsort oder dort wohin ich auswandere) werde ich kurzfristig eh nicht "umbiegen".

Meine "Erfahrungen" mit den Schweden sind zum großen Teil sehr positiver Natur. Aber genau wie z.B. in Spanien, habe ich auch unschöne Erfahrungen mit schwedischen Leuten gemacht. Ich hab in meine Augen das Beste versucht, das (um beim Thema zu bleiben) die Schweden mich als Deutschen in guter Erinnerung behalten! :superok:

Steffen
...immer gaaanz ruuuhig!!!
barschfilet
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von barschfilet »

Man kann sich lange über das Thema Unterhalten.
Für mich sind eigentlich folgente Kriterien von großer Wichtigkeit:
Als erstes, in welche Region kommst Du. Für mich gelten andere Kriterien, da ich Rentner bin.
Muß ich noch Arbeiten, so muß ich mich Fragen, habe ich mit meinen Beruf in Schweden eine Chance?
Gerade in der Holzverarbeitung habe ich in Schweden große Chancen. Auch spielt noch eine große Rolle:
Bin ich Schuldenfrei und kann somit auch im neuen Land eine neue Existens aufbauen? Viele Fernsehsender
wecken in uns, es ist ja so leicht? Nur, wenn man in Deutschland schon Schiffbruch erleidet hat, so wird man
im neuen Land ohne Mittel genauso Schiffbruch erleiden? Alle Auswanderer im Fersehen haben Geld, und das
Übersieht man bei diesen Beiträgen.
Es hat zwar nichts mit dem Thema zu tun: Mögen die Schweden uns, aber es hat etwas mit dem Thema zu tun:
Will ich Auswandern?
LG Barschfilet
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

Viele Punkte die barschfilet eben anspricht treffen den Nagel auf den Kopf, denn Schweden ist kein Land, das Träumer auffängt und unterstützt - und eine Urlaubsreise bedeutet nicht, dass man Schweden und die Schweden versteht und kennt.

Ich bin kein Rentner, sondern Unternehmer, und bin täglich mit Problemen von Einwanderern und Touristen konfrontiert, vor allem von schwedischer Seite, wobei viele Probleme der Einwanderer und damit "mögen und nicht mögen" von schlechter Information in Deutschland und Schweden abhängen, den Deutschland vermarktet ein "Traumschweden" und schwedische Behörden sehen die unterschiedlichsten Probleme vieler Einwanderer nicht. Es wird noch Jahre dauern bis diese beiden Probleme sich lösen werden, wenn überhaupt.

Allerdings muss die letzte Frage von barschfilet, wenn man auf mögen und nicht mögen zurückkomt, eher lauten "Bin ich bereit mich zu integrieren und die schwedische Kultur zu akzeptieren?" Wer in Schweden "deutsch sein" als normal betrachtet oder gar hervorhebt, wird automatisch gewisse Probleme bekommen und wer mehr in deutschen Kreisen als schwedischen Kreisen verkehrt wird als Ausländer behandelt, wie überall auf der Welt. Schweden mögen ihr Land und ihre Kultur, wobei die grösste Toleranz auch ihre Grenzen hat. Ein Schwede wird auch nicht verstehen, warum jemand auswandert, wenn er dann in der Nähe seiner Landsleute leben will. Man zieht nicht in die Natur, sondern in ein Land mit allen Vor- und Nachteilen.

Es gibt in Schweden ein Wort mit negativem Touch, über das sich manch Einwanderer aus Deutschland einige Geanken machen sollte, zumal das Wort aus dem Deutschen übernommen wurde. Es handelt sich um das Wort "besservisser" (auch "besserwisser" geschrieben). Damit läuft man hier zu 100% auf, vor allem wenn man Schweden erklären will, was in ihrem System nicht so gut läuft und in Deutschland besser ist.
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barschfilet
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von barschfilet »

goteborgcity hat geschrieben:Viele Punkte die barschfilet eben anspricht treffen den Nagel auf den Kopf, denn Schweden ist kein Land, das Träumer auffängt und unterstützt - und eine Urlaubsreise bedeutet nicht, dass man Schweden und die Schweden versteht und kennt.

Ich bin kein Rentner, sondern Unternehmer, und bin täglich mit Problemen von Einwanderern und Touristen konfrontiert, vor allem von schwedischer Seite, wobei viele Probleme der Einwanderer und damit "mögen und nicht mögen" von schlechter Information in Deutschland und Schweden abhängen, den Deutschland vermarktet ein "Traumschweden" und schwedische Behörden sehen die unterschiedlichsten Probleme vieler Einwanderer nicht. Es wird noch Jahre dauern bis diese beiden Probleme sich lösen werden, wenn überhaupt.

Allerdings muss die letzte Frage von barschfilet, wenn man auf mögen und nicht mögen zurückkomt, eher lauten "Bin ich bereit mich zu integrieren und die schwedische Kultur zu akzeptieren?" Wer in Schweden "deutsch sein" als normal betrachtet oder gar hervorhebt, wird automatisch gewisse Probleme bekommen und wer mehr in deutschen Kreisen als schwedischen Kreisen verkehrt wird als Ausländer behandelt, wie überall auf der Welt. Schweden mögen ihr Land und ihre Kultur, wobei die grösste Toleranz auch ihre Grenzen hat. Ein Schwede wird auch nicht verstehen, warum jemand auswandert, wenn er dann in der Nähe seiner Landsleute leben will. Man zieht nicht in die Natur, sondern in ein Land mit allen Vor- und Nachteilen.

Es gibt in Schweden ein Wort mit negativem Touch, über das sich manch Einwanderer aus Deutschland einige Geanken machen sollte, zumal das Wort aus dem Deutschen übernommen wurde. Es handelt sich um das Wort "besservisser" (auch "besserwisser" geschrieben). Damit läuft man hier zu 100% auf, vor allem wenn man Schweden erklären will, was in ihrem System nicht so gut läuft und in Deutschland besser ist.
Ich bin seit 1985 nach Schweden gefahren und habe dort meinen Urlaub verbracht. Lange Zeit hatte ich zwar Kontakt zu den Schweden, aber ich war immer irgendwie geduldet? Ich will damit sagen, Du kannst hier Deinen Urlaub verbringen, uns Dein Geld hier lassen und dann wieder nach Hause fahren.
Alles änderte sich aber, als ich 1994 meine alte Kapelle gekauft hatte. Aber auch dann hatte ich viele Probleme? Meinten doch die Schweden, jetzt kommt der Deutsche, der Geld hat? Da es aber nicht so war,
änderten die Schweden schnell ihre Meinung und ich wurde als einer der Ihren akzeptiert. :superok:
So bin ich Heute einer der Ihren und will nicht mehr nach Deutschland. Viele Deutsche meinen, sich hier in Schweden als Besserwisser aufzuspielen, so wie Du es schon angeführt. Da erleidet man aber Schiffbruch.
Es gibt ja in Deutschland ein Sprichwort: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück". Das trifft
genau auch hier in Schweden zu.
Das kurz meine Gedanken.
Barschfilet
alter Schwede
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von alter Schwede »

Das oben von Barschfilet und Herbert geschriebene kann ich nur unterstreichen, da es auch meine ( zu 99% ) positiven Erfahrungen wiederspiegelt. Mann wird seine deutsche Herkunft nicht ablegen oder verleugnen können, dazu gibts auch keinen Grund. Aber Schweden und vor allem das Leben und die Eigenarten der schweden akzeptieren, sich anpassen ohne sich zu verbiegen, auch durchaus seine Meinung äussern ohne belehrend zu wirken, das bringt akzeptanz und durchaus auch die Achtung der Nachbarn ein.
Gruss Andreas
jessi321
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von jessi321 »

hejhej :)
also...ich kann zwar noch net mit haufenweise erfahrungen um mich werfen, aber ich finde die diskussion net ganz sinnvoll...schließlich gibt es doch in jedem land solche und solche...und ausländer haben bei uns in deutschland ja wohl auch net den besten stand, gerade wenn es um arbeitsplätze geht..da kann man anderen nationen aus so einer haltung kaum nen strick basteln finde ich...und ich hatte bisher das glück, sehr nett aufgenommen zu werden, sogar in anbetracht der tatsache, dass ich auch bald zur konkurrenz auf dem schw. arbeitsmarkt werde :)
liebe grüße :)
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kanot
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von kanot »

Jeder sieht die Welt eben vornehmlich aus seiner eigenen Perspektive. Manche sehen sie sogar nur so, wie sie ihnen am besten gefällt und wollen auch gar nichts anderes hören, bzw. lesen. Schlechte Erfahrungen anderer können ja nur daran liegen, dass sie dumm sind oder Spinner, sozial gestört und sich nicht zu benehmen wissen. Schön einfach ist die Welt! Sinnlos, darüber zu diskutieren.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Der schwedische Staat hat vorletztes Jahr eine Umfrage in Schweden gemacht welches die beliebteste Nation ist bzw wer als Volk am belibtesten ist.
Die Antwort war Deutschland bzw die Deutschen.

Das gleiche Ergebnis Ergab eine Umfrage innerhalb der EU.
Ich habe hier kuerzlich einige Gebrauchtwagen verkauft und gekauft.
Die Schweden haben uns als Deutsche immer sehr viel Vertrauen entgegengebracht.
Habe drei Autos ueber Blocket verkauft alle drei am Tage der Annonse.
Alle Käufer fanden es gut von mir als Deutschen zu kaufen.
Finde diese Diskussion ehrlich gesagt nicht wirklichkeitsbezogen da sie subjektive Zuege in sich trägt.
Frage doch mal einen durchschnittsschweden zwischen 55-80 Jahre alt nach seinen Scandinavischen Nachbarn.
Oder gehe in eine Kneipe in Dithmarschen und frage dort was man von Russlanddeutschen hält.
Gehe ins Französiche Grenzland.
Ueberall gibt es Meinungen bezueglich seiner Nachbarn.Alles eine Frage der Sichtweite.
Was meint ihr wie beliebt die Amis in Suedamerika sind???????
zb in Chile.
Ich glaube!!!! es spielt die allergrösste Rolle in welchen Kreisen man selbst verkehrt.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von kapehei »

halvar-von-flake hat geschrieben: Oder gehe in eine Kneipe in Dithmarschen und frage dort was man von Russlanddeutschen hält.
Wie kommst Du gerade auf dithmarscher Kneipen?
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

@halvar-von-flake

Kannst Du mir die Quelle der Statistik nennen, da ich sie weder beim Statistiska Centralbyrån noch bei Sifos und den anderen offiziellen Instituten finden kann? Würde mich wirklich interessieren, vor allem auch die Kriterien, die angewandt wurden und die genaue Fragestellung. Danke!
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Ich habe dies in der Borås Tidning gelesen kurz nachdem die BBC Studie ergab das die Deutschen die belibtesten Europäer in Europa sind.
Die Quelle die von den Journalisten verwendet wurde ist mir nicht bekannt.
Du kannst dort aber online recherchieren und sicher den Verfasser herausfinden.
Ich fand es seinerzeit interresant zu lesen.
Da du dies so kritisch hinterfragst solltes du dies aber auch bei dem Verfasser tun.
Zitat :

Ohne rassistisch oder gemein klingen zu wollen, könnte man das wohl mit einer Mischung aus Türken und Polen beschreiben. Unsere Landsleute sind genauso “gut” angesehen, wie die Türken bei uns, und unser schönes Deutschland ist für sie als Urlaubsregion etwa so interessant, wie Polen für die meisten Deutschen.

Die Deutschen die ich kenne, die hier leben haben diese Probleme nicht.
Weder am Arbeitsplatz noch sonst wo.
Auch sind die Deutschen Touristen in meiner Region Grenzgebiet Halland Västra Götaland sehr gern gesehen.

Ehrlich gesagt erkenne ich den Sinn dieses threads nicht da er auch nur auf behauptungen beruht.
Und das verwendete Zitat beruht auch auf behauptungen.
An Kapehei:
War mal in Meldorf in einer Kneipe:
Du weisst wie es dort mittlerweile aussieht: Rezession wo man hinschaut.
Dementsprechen war der jargon dort. Diese Kneipe kann natuerlich auch im Bayrischen Wald stehen.
Finde diesen Thread ehrlich gesagt völlig sinnlos, da er vom Verfasser auf -Meinungsmache- und hörensagen beruht.

Was sollen denn ihre Interviews bringen.
Das wir Deutschen uns Rosa Schleifchen ins Haar binden und den Schwanensee tanzen??????
Der allgemeine Umgang den der Schwede mit Deutschen hat setzt sich aus Touristen und Ferienhausbesitzern zusammen,
ich habe nie, gegenueber diesen von einem Schweden etwas negatives gehört.

Empfinde diese ganze Diskussion als ziemlichen.....................................................................................
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Du hast natuerlich Recht Göteborgcity, ich schrieb der schwedische Staat was so nicht stimmt.
Möchte auf deine ersten Beitrag den du diesem Thread gewidmet hast zurueckkommen und dir zustimmen.

Das Wort besserwisser ist ein Beleg dafuer dass der Schwede nicht gern gemassregelt wird.
Ich finde es auch nicht so toll wenn der Schwede mir erzählen will das die Deutsche Kueche so schlecht ist.
Was ueberhaupt nicht stimmt.

Unser Essen ist viel besser als das schwedische.
Die haben doch nur Köttbullar in Schweden.
Und Gourmetkueche ist fuer die Schweden die Gatukök, Hauptsache viel aufm Teller
Wir dagen.........................................................

Ich sag jetzt tschuess und wende mich den Sachfragen zu.


Fuer alle die dies nicht verstanden haben - dies ist ironisch gemeint.
Zuletzt geändert von halvar-von-flake am 19. August 2011 14:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von kapehei »

halvar-von-flake hat geschrieben: An Kapehei:
War mal in Meldorf in einer Kneipe:
Du weisst wie es dort mittlerweile aussieht: Rezession wo man hinschaut.
Dementsprechen war der jargon dort. Diese Kneipe kann natuerlich auch im Bayrischen Wald stehen.
Naja, so schlecht liegst Du ja mit Deinem Beispiel Dithmarschen nicht: Höchste Arbeitslosenquote in Schleswig-Holstein im Juli 2011: 8,3% Bin ja einer davon.

Quelle: http://statistik.arbeitsagentur.de/Navi ... nth=201107
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

halvar-von-flake hat geschrieben:Ich habe dies in der Borås Tidning gelesen kurz nachdem die BBC Studie ergab das die Deutschen die belibtesten Europäer in Europa sind.
Bevor Du etwas verallgemeinerst, so solltest Du die sogenannten Statistiken erst einmal lesen und nicht aus der Erinnerung heraus verfälschen, denn bei beidem handelt es sich keineswegs um seriöse Untersuchungen. Ich weiss ja nicht, ob Du ein Ergebnis in einer Zeitung bei der man eine Frage mit "Ja" oder "Nein" beantworten kann oder aus einer Liste von Angeboten wählen kann als seriös betrachtest. Ich kann mit solchen Ergebnissen leider nicht viel anfangen. ... Wobei die BBC-Untersuchung die Deutschen an die Spitze stellte, weil sie im Ausland am meisten ausgeben und die Briten landeten unten, weil sie sich häufig betrinken und dann in Hotels randalieren usw. Es wurden auch andere Nationen erklärt, wenn auch sehr pauschal, wie eben bei einem Sensationsartikel.

Es ist sehr einfach Vorurteile zu verbreiten, aber sehr schwer Vorurteile abzubauen.
halvar-von-flake hat geschrieben:Ich finde es auch nicht so toll wenn der Schwede mir erzählen will das die Deutsche Kueche so schlecht ist.
Was ueberhaupt nicht stimmt. Unser Essen ist viel besser als das schwedische. Die haben doch nur Köttbullar in Schweden.Und Gourmetkueche ist fuer die Schweden die Gatukök, Hauptsache viel aufm Teller
Wir dagen.... und wende mich den Sachfragen zu.
Ich verstehe sehr gut, dass Du es nicht magst, wenn ein Schwede die deutsche Küche kritisiert, aber Du nimmst Dir die Freiheit die schwedische herabzusetzen. Wenn ich von deutscher Currywurst und trockenen Schnitzeln mit Pommes in Deutschland rede, so wirst Du dies vermutlich auf einem anderen Niveau sehen, obwohl das absolut das Gleiche wäre und Du diese "Deutsche Küche" an jeder Ecke findest.

Sicher bekommst Du auch in Schweden für fünf Euro kein erlesenes Menu, möglichst noch mit dem dazu passenden Wein, aber ich denke nicht, dass Du in Deutschland fündig wirst. Bevor Du daher die schwedische Küche mit köttbullar und gatukök gleichsetzt, solltest Du vielleicht zur Abwechslung einmal ein schwedisches Restaurant besuchen und Deinem Gaumen etwas wirklich Gutes gönnen. Bedauerlicherweise wirst Du dort allerdings keine köttbullar auf der Speisekarte finden.

Wenn Du Dich Sachfragen zuwendest, so solltest Du wissen, dass Sachlichkeit auch auf Objektivität aufbaut und Quellen nicht aus dem Kopf zitiert werden.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Hallo

Meinst du wirklich ich habe dies Ernst gemeint.
War letztens in ner schwedischen Frittenbude die hies Sjömagasinet.
Die Köttbuller schmeckten seltsam nach Hummer waren viel zu gross und kosteten 135 Sek per Stk.

Ironischer gruss
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

Bin was Vorurteile zu schwedischem Essen angeht, so ziemlich alles gewohnt und nichts überrascht mich. Etwa bei 30 Prozent der
Busreisen aus Deutschland, die über meinen Schreibtisch gehen, wird "deutsches" Essen gefordert, so nach dem Motto "besser Würstchen als räkor". Selbst bei Ausflügen in die Schären vor Stockholm und Göteborg soll es oft kein Fisch sein, sondern etwas "deftiges". ... Aber es gibt auch welche, die wirklich typisch schwedische Gerichte suchen ...

Sjömagasinet ist eine gute, wenn auch teure Wahl. Nachdem Ulf Wagner im Frühjahr das Restaurant übernommen hat und dadurch leider den Michelin-Stern abgeben musste, so kenne ich leider das gegenwärtige Angebot noch nicht. Denke aber, dass es der vorherigen Qualität entspricht, da Ulf Wagner bereits seit Jahren mit dem vorherigen Besitzer, Leif Mannerström, zusammenarbeitete. Ausserdem kenne ich die Küche Ulf Wagners, der schon immer hohe Qualität bot und er der erste war, der in Göteborg für eines seiner früheren Restaurants einen Michelin-Stern bekam.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Framsidan »

Eigentlich wollte ich hier nichts mehr dazu sagen aber nun kann ich es nicht mehr bleiben lassen.

Sjömagasinet mit eine rFrittenbud zu vergleichen, Halvar warst du übehaupt schon mal im sjömgasinet?

Ich weiss nich tin welchen Kreisen du verkehrst aber schwedische können es nicht sein. Ich bin ja schon seit über 31 Jahren hier und war immer in schwedischen Kreisen. Habe auch gerade meinem Mann (ein Schwede) einige deiner Beiträge übersetzt, er fragte nur wo lebt denn der Mensch?

Hast du schon mal davon gehört dass viele Renter hier es sich nich tmal leisten Können ihre Medizin in der Apotheke zu holen? Geschweige denn zu sparen und was auf die Seite legen können (wie du behauptest)

Nicht jeder kann sich ein Haus kaufen, gut leben und noch was zur Seite legen. Da bist du weit fernab von der Wirklichkeit.

Halvar ich finde du solltest mal in die wirklichkeit zurück kommen

Framsidan
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

@Framsidan

Ich stimme Dir zwar voll zu, aber im Sjömagasinet gibt es auch lunch und affärslunch zu dem man Wasser trinken kann ... und zu diesen Gelegenheiten findet man auch viele, die sich mal für 12 bis 20 Euros (ist auch teuer) etwas Luxus leisten können.

Ansonsten wird das Sjömagasinet sehr oft für anspruchsvollere Firmenfeste genutzt, bei der die Teilnehmer eben eingeladen werden, meist zur Weihnachtszeit.

Wenn man diese Gruppen abzieht, so haben vielleicht schon 2 bis 5 Prozent der Göteborger dort gegessen und der Rest kann es sich nicht leisten. Und wenn halvar-von-flake im gegenüberliegenden Novotel absteigt (ich kenne ihn und seine Finanzen nicht), so kann er er sich auch das Sjömagasinet am Abend leisten. Ich weiss nicht, ob es das teuerste Restaurant der Stadt ist, aber eines der drei teuersten ist es auf jeden Fall.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Da ich hier von verschiedenen Seiten angegriffen werde möchte ich mich zur der Kritik hier äussern.

Framsidan;
Ich habe direkt geschrieben das beide letzten Beiträge ironisch gemeint sind.
Ich hätte natuerlich auch schreiben können: Ich bekam zwei wunderbare Hummerbuletten die in Safran Fischfond serviert wurden im Rahmen eines vier Gänge Menues welches so deliciös war das mir dies den Preis den ich gezahlt habe wert war.
Hättest du mein Post genau gelesen wärst du sicher selbst draruf gekommen.
Da ich schon direkt geschrieben habe das mein posting ironischer Natur war solltest du dir mal Gedanken machen was dein Mann denkt wenn du dies Wort fuer Wort in das schwedische uebersetzt.
Das wird doch völlig verzerrt dargestellt.
Da du das Wort ironie in den Posts nicht verstanden hast lese es doch durch bis du alles verstehst.
Dann schicke mir eine Pn.
Dies kannst du auch so tun, ich kann dir gerne erklären wie es gemeint war.Gern auch via Telephon.
Mene Aussage:
Das Leben in Schweden ermöglicht es jedem Ehepaar mit Kindern, vorrausgesetzt beide arbeiten im Bereich des Mittelstandes Geld zurueckzulegen!
Ja das schrieb ich und das stimmt.
Ganz kurz:
Haus 700000 im Bereich Skene
Beide zusammen 600000 Brutto etwa 380000 skr netto.
Wo ist das Problem???????????????????+
Zinsen derzeit etwa 3%
Das Haus ist in null Komma nichts abgezahlt.
Ich kann leider nichts fuer die Situation der armen in Schweden aber bitte entschuldige dass ich mich dafuer nicht verantwortlich fuehle.
Dein Posting:
_____________________________________________________________________________________________________________________________Zitat Framsidan

Eigentlich wollte ich hier nichts mehr dazu sagen aber nun kann ich es nicht mehr bleiben lassen.

Sjömagasinet mit eine rFrittenbud zu vergleichen, Halvar warst du übehaupt schon mal im sjömgasinet?

Ich weiss nich tin welchen Kreisen du verkehrst aber schwedische können es nicht sein. Ich bin ja schon seit über 31 Jahren hier und war immer in schwedischen Kreisen. Habe auch gerade meinem Mann (ein Schwede) einige deiner Beiträge übersetzt, er fragte nur wo lebt denn der Mensch?

Hast du schon mal davon gehört dass viele Renter hier es sich nich tmal leisten Können ihre Medizin in der Apotheke zu holen? Geschweige denn zu sparen und was auf die Seite legen können (wie du behauptest)

Nicht jeder kann sich ein Haus kaufen, gut leben und noch was zur Seite legen. Da bist du weit fernab von der Wirklichkeit.

Halvar ich finde du solltest mal in die wirklichkeit zurück kommen

Framsidan
___________________________________________________________________________________________________________________________-
Es tut mir leid das ich in der peripherie wohne meine Frau und ich beide arbeiten und wir uns ein guenstiges Haus gekauft haben, und dadurch nicht nur im Sjömagasinet sondern auch ggf im Vin und Kock essen gehen können.
Dafuer gehen wir aber auch nicht in irgendwelchen Fast Food Restaurants essen.

An Göteborgcity:
Was soll deine Kritik:
Als einziger habe ich versucht dieses seltsame posting mit Quellen zu widerlegen.
Ausser Behauptungen wurde hier gar keine Aussage getätigt.
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::Zitat Karstens posting:
Ohne rassistisch oder gemein klingen zu wollen, könnte man das wohl mit einer Mischung aus Türken und Polen beschreiben. Unsere Landsleute sind genauso “gut” angesehen, wie die Türken bei uns, und unser schönes Deutschland ist für sie als Urlaubsregion etwa so interessant, wie Polen für die meisten Deutschen.
Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da war es Deutschland, das Schweden prägte. Ob Kunst, ob Wirtschaft, ob Architektur oder auch Mode: Deutschland gab den Ton an und der Schwede, der etwas auf sich hielt, passte sich dem an.

Was haben wir denn hier:
Welcher unangesehene Tuerke ist denn hier gemeint:Buelan, Kaya oder der Werftarbeiter von Sietas in Wilhelmsburg. Oder der Arzt im Ak Buxtehude der mit seiner deutschen Frau in Hamburg wohnt.
Wir sollen uns also mit den fiesen Tuerken vergleichen.
________________________________________________________________________________________________________________---
Deutschland gab den Ton an und der Schwede, der etwas auf sich hielt, passte sich dem an.
Zitat Karstens posting:
____________________________________________________________________________________________________________-----
GEIL:
Ich werde wegen der Köttbullar gemassregelt und ihr hinterfragt nicht einmal diesen Satz.
Bin ich hier bei der versteckten Kamera.
Merkt denn ueberhaupt einer von euch was die hier schreibt.
Göteborgcity wo bist du. Passt du dich denn nicht mehr an.
Ach was fuer schöne Zeiten als *Deutschland den Ton angab und die Schweden sich angepasst haben

Framsidan: Bitte uebersetz das deinem Mann aber bitte Wort fuer Wort

HALLO kARSTEN WO BIST DU!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Da ich in Wilhelmsburg zur Schule gegangen bin kann ich mir gut vorstellen was dieses posting fuer meine ehemaligen Klassenkammeraden die mittlerweile intigriert siond und auch waren bedeutet.
Dieses posting ist dermassen grenzwertig und entbehrt jeglicher Grundlage dass ich mich wirklich frage warum Karsten es ins Forum gestellt hat.

Natuerlich ist dieses posting rassistisch.
Deutsche sind also in Se nicht besser als Tuerken in De.
Was fuer eine Schmach wir sind echt nicht besser als der Gemuesehändler in der Langen Reihe in Hamburg oder der Arzt mit Tuerkischen Eltern in Buxtehude. Oder der erfolgreiche Komediant im Fernsehen.
Klar es gibt Sie die nicht intigrierten aber hier geht es ums Schwedenforum und pauschalaussagen bezueglich:Deutschen, Schweden ,Polen und Tuerken.

Hallo Göteborgcity und Karsten merkt ihr eigentlich ueberhaupt noch etwas:
Das hat hier im Forum nichts aber auch wirklich nichts verloren.
Dieser kleine rassistische post hat nur einzig und allein errreicht das mal wieder kontroversen erzeugt wurden die ich eigentlich bedaure da ich Sachthemen bevorzuge,
Die grösste Entteuschung ist fuer mich Göteborgcity da du nicht den ironischen Unterton verstanden hast und mich angreifst.
Du greifst mich an weil ich versucht habe eine Studie des BBC der das Gegenteil des hier behaupteten zu ungunsten der behauptungen des Autors zu verwenden.
Des Weiteren habe ich einen Artikel in der Borås Tidning zitiert der zum gleichen Ergebnis kam.
Warum hinterfragst du denn nicht in der gleichen Schärfe die Behauptungen des Verfasser/in
Auch Karsten das du so einen mist ins Forum stellst.
Wartet doch ab was die Interviews der Verfasserin in ihrem Umfeld bringen.
Vielleicht macht ihr euch wirklich Rosa Schleifchen ins Haar damit ihr besser darsteht als Mehmet und Co.
Ich finde diesen Post so grenzwertig das ich echt froh bin jedenfalls kein Pole zu sein.


Korrigiert wird später was raus muss muss raus
Zuletzt geändert von halvar-von-flake am 21. August 2011 22:59, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

halvar-von-flake hat geschrieben: Als einziger habe ich versucht dieses seltsame posting mit Quellen zu widerlegen.

Ohne rassistisch oder gemein klingen zu wollen, könnte man das wohl mit einer Mischung aus Türken und Polen beschreiben. Unsere Landsleute sind genauso “gut” angesehen, wie die Türken bei uns, und unser schönes Deutschland ist für sie als Urlaubsregion etwa so interessant, wie Polen für die meisten Deutschen.
Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da war es Deutschland, das Schweden prägte. Ob Kunst, ob Wirtschaft, ob Architektur oder auch Mode: Deutschland gab den Ton an und der Schwede, der etwas auf sich hielt, passte sich dem an.
Ich weiss nicht wer Du bist, welche Erfahrung Du in Schweden hast und ich weiss nicht, wo Deine Ironie beginnt oder endet, aber ich weiss noch weniger auf wen und was Du sauer bist und warum Du andere angreifst, die von Dir nichts wollen als eine klare Antwort und, wie in meinem Fall, eine klare, eindeutige Quelle und keine Halberinnerungen und Vorurteile.

Ich weiss daher auch nicht, warum Du Dich höher einschätzt als alle anderen, die hier, zumindest zum grossen Teil, sehr sachlich argumentieren. Der letzte obige Satz des Zitates ist genau so eine überhebliche deutsche Aussage, die Dich in der rechtesten politischen Ecke ansiedelt, ob Du das wahr haben willst oder nicht und ob Du dies zugibst oder nicht. Vielleicht solltest Du Dir hin und wieder einige neutrale schwedischen Bücher beschaffen und nicht deutsch gepräge Bücher, die den Übermenschen zeigen, der in allem besser ist als die anderen.

Ich weiss, dass meine Argumentation ziemlich sinnlos ist, da ich auch in Zukunft von Dir keine Quellen, sondern nur Interpretationen erhalten werde, die Deine Meinung und Deine Vorurteile stützen, und das nützt bei sachlichen Gesprächen leider gar nichts.

Und wieviel Du verdienst, ob Du ein "billiges" Haus hast, im Sjömagasinet isst oder nicht, das hat mit dem Charakter eines Menschen und seinen Meinungen absolut nichts zu tun ... und deine Aussage hier im Forum belegt auch nichts, da Du Dich hinter einem Pseudo verbergen kannst und niemand weiss, ob Du erfindest oder die Wahrheit schreibst. Sich also durch Einkommen oder ähnlichem anonym auszeichnen zu wollen, bringt absolut nichts, weder positiv noch negativ.

Interpretiere mich jetzt bitte nicht falsch, denn wer die Anonymität sucht, aus welchem Grund auch immer, hat das Recht dazu dies zu tun, aber damit sind die Aussagen eben auch nach Meinung des Lesers zu deuten.

Grüsse aus Göteborg

Herbert
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Quelle Karsten entnommen Schwedenblog:
__________________________________________________________________________________________________________________---
Ohne rassistisch oder gemein klingen zu wollen, könnte man das wohl mit einer Mischung aus Türken und Polen beschreiben. Unsere Landsleute sind genauso “gut” angesehen, wie die Türken bei uns, und unser schönes Deutschland ist für sie als Urlaubsregion etwa so interessant, wie Polen für die meisten Deutschen.
Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da war es Deutschland, das Schweden prägte. Ob Kunst, ob Wirtschaft, ob Architektur oder auch Mode: Deutschland gab den Ton an und der Schwede, der etwas auf sich hielt, passte sich dem an.
_____________________________________________________________________________________________________________-


Ich bin was jeder in meinem post sehen kann sicher nicht in der rechten Ecke zuhause.
Das gesamte posting ist aber nachwievor grenzwertig.
Der Angriff deinerseits (Rechtsdaussen) duerfte fuer einen kritischen Leser kaum nachvollziehbar sein.
Da du mir vorwirfst ich wuerde mich in der Anonymität verstecken, so werde ich Dir meine Tel Nr als Pn zuschicken.
Ich möchte dich um Selbstkritik bitten.
Dieses Post ist ein Vorurteil und besteht daraus.
Ich habe nur versucht diese zu entschärfen.
Die Verfasserin hat Vorurteile gestreut.
Gegen Deutsche, Schweden Polen, und Tuerken
Zuletzt geändert von halvar-von-flake am 21. August 2011 23:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Hallo Gtöteborgcity.
Das was du mit der rechten Ecke meinst ist ein Zitat aus dem Post das Karsten selbst gepostet hat.
Da du mich hiermit bestätigst solltest du zu anfang zurueckgehen Karstens post lesen und mir auf die Schultern klopfen da du mich in mehr als nur einer hinsicht bestätigt hast.

Du liest dir den Ursprungstext nicht durch aber bruellst mich an, obwohl der Stein des anstosses genau dort liegt wo ich ihn sehe
, bei der Verfasserin
Denn du hast bei dem ganzen unnötigen Zwist die Seite 1 mit Originalposting vergessen.
Im uebrigen sind es in diesem Fall eher andere die Vorurteile verursachen.
Dann nenne doch mal Ross und Reiter fuer die von der Verfasserin geposteten behauptungen.
Das du mich so darstellst als wuerde ich mich hier ueber irgendein Forenmitglied stellen mag damit zusammenhängen das dir in diesem Fall einfach die Argumente ausgehen.
Mich in rechte Feld manövrieren zu wollen find ich von dir sehr Link und unfair.
Vor allem da du die Textzeile des Verfassers mit meiner verwechselt hast.
Na ja auf jeden Fall siehst du diesen Kram genau wie ich, rechtsaussen, auch wenn es von, na ja, wem auch immer ist.
Na bin mal gespannt wann ihr löscht.
Zuletzt geändert von halvar-von-flake am 21. August 2011 23:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

@halvar-von-flake

Dass ich Karsten zitierte ist mir nicht aufgefallen, da ich nur auf Deinen letzten Beitrag reagierte, aber das zeigt, dass eben auch andere ähnlich denken. Spielt aber auch keine Rolle.

Natürlich gibt es hier im Forum einige, die Vorurteile streuen und gegen alle möglichen Nationen Vorurteile haben ... und wer ist schon wirklich frei von allen Vorurteilen? Da man aber in der Regel die meisten Vorureile sofort erkennen kann, so ist es meist auch unnötig darauf einzugehen. Man ändert daran ja doch nichts! Ich habe in mehreren Ländern gelebt und gearbeitet und überall schwarz und weiss getroffen was Vorurteile betrifft, denn Presse, Fernsehen und selbst Tourismusunternehmen und andere mehr leben vom Schaffen dieser Vorurteile, weil das Meinungen bestätigt und letztendlich auch zu grossen Einnahmen verhilft. Wenn man heute Schweden (z.B.) die Bullerbü-Romantik und die unendliche Freiheit Lapplands nimmt, so verliert man die Hälfte der Besucher ... und in den anderen Ländern ist es ebenso, nur dass man eben andere Werte hervorhebt.

Aber leider sind Deine Aussagen zu Schweden, falls es sich nicht erneut um Ironie handelt, ebenso mit Vorurteilen behaftet, denn die Einflüsse in Schweden kamen geschichtlich aus sehr verschiedenen Ländern und manches wurde auch exportiert. Es gibt hier holländische Einflüsse, schottische Einflüssse, finnische Einflüsse, französische Einflüsse und eine ganze Menge mehr. Und auch Deutschland hat seine Modeideale über sehr lange Zeit nur aus Frankreich geholt. Heute ist es auch Ialien und, nicht zu vergessen, H&M, die ein nicht definierbares Mischmasch verkaufen. Ähnlich ist es bei Architektur, wobei Befestigungsanalgen in Schweden hierbüberwiegend auf einen einzigen Schweden zurückgehen, der enorm aktiv war.

Ich kann relativ wenig über Vorurteile Deutscher in Deutschland sagen, da ich bei etwa einer Woche Deutschland im Jahr zu wenig darüber weiss, aber ich kenne viele Vorurteile Deutscher zu Schweden, die zum Teil sogar hier wohnen, und ich kenne die Vorurteile der Schweden Deutschen gegenüber, wobei wir ei auch wieder beim Thema sind, auch wenn ich die ursprüngliche Frage etwas anders formulieren würde: "Wir mögen die Schweden, wie wir sie uns vorstellen, aber mögen die Schweden uns, wenn wir uns nicht integrieren wollen", was einen etwas anderen Sinn geben würde.

Leider entgleisen Themen wie dieses immer wieder, aber immerhin findet man doch auch viele Ansätze, die zeigen, wie Deutsche Einwanderer und Deutsche in Deutschland die Schweden sehen, was ich für sehr interessant halte, unabhängig was ich von manchem pro oder contra halte.
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DerJoerg
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von DerJoerg »

Ihr giftet euch hier mit hochtrabenden Formulierungen an wie kleine Kinder. Der eine kann nur Zitieren weil die eigene Meinung fehlt, und der andere schreit gegenan. Seit Ihr arbeitslos? nicht ausgelastet? oder sonst irgendwelche Sorgen?

Wenn Halvar noch keine anfeindungen erlebt hat, ist er einer der wenigen hier, viele inclusive ich haben es schon erlebt. Und? ist doch toll, worueber soll er sich dann auch sonst aufregen als ueber die Köttbullar, deutsche Haltung ganz eindeutig.

Ich hab auch ein Haus hier, esse jeden Tag im Restaurant, hänge es nur nicht hier hin als Post, weil es niemanden interessiert. Aber mich interessiert schon das es hier Armut gibt, und das Rentner nicht einmal ihre Medis bezahlen können.

Ich hoffe Halvar ist auch bald an solch einem Punkt, wenn wie bei mir ein verdiener durch Krankheit ausfällt, das schöne billige Haus plötzlich teuer wird, das tolle Auto und das Sparbuch langsam schwindet, und er dann in der Apotheke steht und der Kartenautomat ihm sagt, " heute keine Medis" .

Nicht aufregen Jungs und Mädels, der Tag wird kommen.


Gruss Jörg
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Ich beende hier
Und hoffe auf ein Gespräch mit Herbert
Die grössten Kritiker der Elche waren selber welche!
marlenchen
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von marlenchen »

Finde das Halvar völlig recht hat.
Das mit den Köttbullarn war ja wohl ironisch, das mit dem sjömagasinet auch.
Das mit den Fehlzitaten von Göteborgcity ist aber voll in die Hose gegangen.
Das Thema von Karsten hat aufgrund der inkompetenz der Autorin echt Sprengstoff.
Von seiten Göteborgcity ist hier wohl eine entschuld.... fällig.
Hallo Karsten.
Wenn du schon irgendwelche pubertierenden Mädels zitierst die der Meinung sind sie muessten das Anlitz Deutschlands retten.
So lies es doch vorher durch.
Oder fuehrst du die interwies zur Rettung des Bildes der Deutschen in Schweden selbst.
Und das mit der Deutschen Leitkultur in Se finde ich echt niedlich.
Wo bist du denn bei dieser Diskussion???????????? ist doch dein Beitrag.
Ps:
Der Tuerk mit die lange Haar
Der is nett
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Trehörna
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Trehörna »

marlenchen :thumbsup: :thumbsup:

Du hast alles auf den Punkt gebracht!
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

Ich verstehe nicht so ganz, warum Hausbesitz und Einkommen hier immer wieder auftauchen, denn das ist keine Garantie für Integration und hat nichts damit zu tun wie deutsche Einwanderer hier aufgenommen oder betrachtet werden, denn es sind ganz andere Dinge, die dabei eine Rolle spielen.

In verschiedenen Beiträgen habe ich geschrieben, dass ein Einwanderer daran denken soll, dass er hier vielleicht zwei bis drei Jahre von Ersparnissen leben muss und das nicht vergessen soll. Und natürlich ist es, für die eigene Sicherheit, besser, wenn man sich ein Haus kaufen kann usw., aber das hat absolut nichts damit zu tun, wie man hier aufgenommen wird, daher meine ich, das man die Aussagen über Besitz hier nicht ausführen muss. Selbst Neider werden das aufgreifen, wobei Haus und alles Geld keine Sicherheit bieten, denn ein einziger Unfall oder eine lange Krankheit können das angenehme Leben sehr schnell zerstören. Wer daher die Möglichkeit dazu hat sollte es tun, so lange er eben davon profitieren kann.

Marlenchen, Du solltest meine Aussage zum extrem rechten Gedankengut richtig lesen, denn ich habe nicht geschrieben, dass halvar-von-flake Rechtsextremist ist, sondern dass seine Argumente so klingen oder bei mir so angekommen sind. Das ist ein riesiger Unterschied, denn solange ich halvar-von-flake nicht kenne, so kenne ich auch seine politische Einstellung nicht und extrem rechts scheinende Aussagen können auf tausend Dingen beruhen wie Erziehung, Erfahrungen, Wahl der Zeitungen und vielem mehr. Ich hatte in Frankreich einen Bekannten, der extrem links argumentierte und es dauerte zwei Jahre bis ich entdeckte, dass er zu einer extrem rechten Gruppe gehörte. Wenn ich daher eine Aussage als extrem rechts auffasse, so bezieht sich das auf die Aussage. Und ich halte solche Aussagen für ein Risiko, weil man damit nicht nur falsch verstanden werden kann, sondern auch Vorurteile anderer bestätigt und gegen Integrationsbewegungen arbeitet. Das ist alles.

Rassismus und negative Vorurteile gibt es immer und gab es immer, in allen Kulturen, was sich auch nicht ändern wird, da man (glücklicherweise) das unterschiedliche Denken nicht gesetzlich verbieten kann. Wenn ich an versteckten Rassismus und Vorurteil denke, so denke ich an ein Erlebnis, das ich in den 70er Jahren in Berlin hatte, als türkische Gruppen Berlinern ihre Kultur mit Gesprächen, Kunst, Musik und Essen näher bringen wollten, und dadurch zwei Völker zu einem besseren Verständnis führen wollten. Die türkischen Vereine luden daher Berliner zu organisierten Festen (völlig kostenlos!) ein und dachten dadurch Vorurteile abbauen zu können. Als ich davon erfuhr, habe ich eines der Feste besucht ... und fand keinen Deutschen, der die Einladung angenommen hatte, obwohl die Presse darüber berichtet hatte, nur Türken und einige andere Einwanderer aus anderen Ländern. Leider weiss ich nicht, ob es diese Feste noch gibt und noch weniger, ob sie mittlerweile von Deutschen besucht werden. Solche Erlebnisse geben jedoch zu denken und erklären, warum unsere Gesellschaft und Integration so schlecht funktioniert.

@Marlenchen
Dein PS geht leider an mir vorbei und ich verstehe nicht, was Du damit sagen willst, vermutlich weil ich die deutsche Mentalität kaum kenne. Ich würde mich freuen, wenn Du mir das PS daher kurz erklären könntest.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Trehörna »

Wer von Anfang bis Ende AUFMERKSAM liest,
ist klar im Vorteil.
( Diese Mühe habe ich mir heute morgen gemacht.
Ich habe alles von Anfang bis Ende gelesen.)

Viele haben offensichtlich nicht wirklich aufmerksam gelesen....
So ist vieles aus den "Fugen" geraten und es gab eindeutige Missverständnisse.

Halvars Ironie wurde nicht verstanden,
und keinem ist es aufgefallen,
daß der allererste Beitrag ganz am Anfang, der Bericht aus dem Blog von Nicole,
doch ziemlich diskriminierend ist,
was Türken und Polen und sonst jemanden betrifft!....
( Nicht mal den Administratoren...))

Und das wollte Halvar lediglich zum Ausdruck bringen, vermute ich.
Ich denke, er ist weder rechts noch links,
er hatte versucht, mit etwas (vermutlich unverstandener Ironie)
einiges deutlich zu machen, so z.B mit den klassischen Köttbullar,.... :-ironie
was offensichtlich einige missverstanden haben.
Und er hat den Anfangsbeitrag zitiert,
um aufmerksam zu machen, wie diskriminierend dieser eigentlich schon ist.

So ist das eigentliche Thema leider völlig fehl geschlagen.....

Trotzdem einen schönen Tag noch!
Nicht ärgern....)

Juliane
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Trehörna »

Zitat vom Anfang von Nicole:

<< Ohne rassistisch oder gemein klingen zu wollen, könnte man das wohl mit einer Mischung aus Türken und Polen beschreiben. Unsere Landsleute sind genauso “gut” angesehen, wie die Türken bei uns, und unser schönes Deutschland ist für sie als Urlaubsregion etwa so interessant, wie Polen für die meisten Deutschen.
Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da war es Deutschland, das Schweden prägte. Ob Kunst, ob Wirtschaft, ob Architektur oder auch Mode: Deutschland gab den Ton an und der Schwede, der etwas auf sich hielt, passte sich dem an.>>
Zitatende

Ich finde, dieser Text am Anfang von der Verfasserin, der geht irgendwie gar nicht !...
Und dieser ist der Grund für das Entgleisen dieses Themas....
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

Hej Juliane,

Ich weiss nicht, ob Nicole rassistisch ist oder nicht und kann das (vielleicht leider) auch nicht aus ihren Sätzen entnehmen, aber es ist sicher, dass sie sehr wenig von Schweden und den Schweden weiss und vorurteilsbeladen an das Thema herangeht, allein schon durch das Pauschalisieren "der Schweden", als ob es hier eine einzige Gruppe an Menschen gäbe. Ok, die Deutschen, die Schweden, die Türken usw., das ist eine schlechte Basis.

Natürlich stimmt es, dass immer weniger Schüler die deutsche Sprache wählen, aber nach Schwedisch und Englisch verkraften sie nur noch eine dritte Sprache, und da nehmen viele eben eine Sprache, die einfacher zu erlernen ist. Das hat nichts mit Deutschland-Hass zu tun. Andererseits gibt es, zum Beispiel in Göteborg, drei englische Schulen, eine finnische, eine russische und eine deutsche, also immer noch einige hundert Schüler, die sehr gutes Deutsch lernen wollen.

Dass die meisten Schweden wenig über Deutschland wissen, dem stimme ich zu, aber die Deutschen wissen genauso wenig über Schweden, weil Länderkunde und internationale Kultur nicht zum Lehrstoff in den Schulen gehören. Und ein Urlaub kann das Leben in einem Land nicht ersetzen. Auch ich kenne weder die deutschen Bundesländer, noch den Namen des deutschen Präsidenten oder welche Lokalgerichte und Spezialitäten es in Deutschland gibt. Und ausser der Zugspitze und dem Arber kenne ich auch keinen Berg. Umgekehrt geht es den meisten Deutschen genauso mit Schweden. Wozu mangelndes Interesse auf beiden Seiten hinzukommt, da jeder Prämissen bei seinem Wissen setzt.

Dass Nicole nie etwas über "die Schweden" erfahren kann, ist auch völlig normal, denn Schweden ist weitaus grösser als Deutschland und in jeder Region wird man andere Erfahrungen machen. Wer daher über alle Schweden schreiben will, muss also entweder zehn Bände schreiben und 20 Jahre seines Lebens dafür verwenden oder es wird so Wischiwaschi wie die meisten Bücher, die auf dem Markt sind. Aber vielleicht gibt es ihr persönlich etwas und einige Erfahrungen schaden nie im Leben.

Bedeutet das jedoch, dass Nicole rassistisch ist oder vorurteilsbeladen oder einfach naiv, das ist eine ganz andere Frage. Vielleicht sollte sie auch nur die schwedischen Statistiken ansehen, denn dann hätte sie bemerkt, dass sehr viele Schweden Deutschland als Urlaubs- und Ausflugsland betrachten, für Spa, für Golf, für Reisen auf dem Rhein, für Weihnachtsmärkte und vieles mehr. Wenn alle Schweden gegen Deutschland und Deutsche wären, so könnten sie einen Flug in die Türkei oder nach Spanien buchen, da dies billiger ist.

Grüsse aus Göteborg

Herbert
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von marlenchen »

An Göteborgcity:
Die Angriffe deinerseits gegen Halvar entbehren doch jeder Grundlage.
Du hast doch die Zitate des Quelltextes sogar mit seiner Meinung verwechselt und versucht dies gegen ihn zu verwenden.
Jetzt sagst du plötzlich selber das der Text von nicole grenzwertig ist.
Warum gehst du aber gegen halvar vor er war schliesslich ueberhaupt der einzige der in diesem unglueklichen Thema Quellen genannt hat.Wenngleich diese sicher nicht wirklich representativ sind.
Und das Thema Einkommen kam ja direkt von Framsidan, die offensichtlich ein positiven Text von Halvar verwandt hat.
Finde bis auf einige Ironische Passagen Halvar recht neutral.
Deine Attacken sind jedoch in höschtem Masse unprofessionell.
Warum Karsten als Admin Nicoles politische ansichten gepostet hat bleibt mir verschlossen.
Diese Themen so geschrieben vergiften das Forum.
Deine Haltung verstehe ich aber auch nicht.
Du beziehst nicht einmal wirklich Stellung.
Um zum Grundthema zurueckzukommen:
Ich glaube nicht das wir Deutsche hier in Schweden die Probleme haben wie Nicole bzw Karsten Sie hier posten.

Ich frage mich ob ich bei einem derartigen Tonfall noch im richtigen Forum bin.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Trehörna »

Hallo Herbert,

Ich habe meinen Text auch nur dazu geschrieben,
weil es für mich, als Leser, den Anschein hatte, daß dieser "Thread" (sagt man so -....?)
irgendwie durch Missverständnisse und unverstandener Ironie leider aus den Fugen geriet.
Halvar hat versucht, mit Hilfe seiner Ironie daraufhinzuweisen,
daß der Text von der Nicole so eigentlich nicht stehen bleiben darf.
Sein Zitat war ja das Zitat von Nicole, und nicht seine persönliche Meinung.(ganz im Gegenteil)

Ich denke, die eigentliche Frage<< Mögen die Schweden auch uns ? >>
ist hier von vielen schon gut beantwortet worden,
zumal man niemanden und kein Land, keine Nation pauschalisieren kann,
jeder Mensch " tickt" anders, jeder geht anders mit anderen Menschen um,
ob offen und freundlich, oder eher reserviert....
Jeder kann vermutlich nur für sich sprechen, wie die Schweden ihn oder sie aufnehmen,
wie der jeweilige zwischenmenschliche Kontakt ist, etc.

Es gibt vielleicht in bestimmten Gruppierungen gewisse Abneigungen, oder man mag jemanden nicht,
aber ob es mit dem jeweiligen Heimatland verbunden ist, ist nicht geklärt.

Wie schon mehrfach hier erwähnt, denke ich, es gibt in jedem Land solche und solche....
die Lauten und die Leisen, die Sympatischen und Unsympatischen,.....
Und wer offen ist im Leben, ganz egal welcher Nation zugehörig, der wird auch auf Freundlichkeit stoßen,
auf ein Lächeln, ganz egal in welchem Land er lebt.
(Vielleicht nicht immer aber meistens,....)

Ich kann vielleicht nicht unbedingt mitsprechen, da ich nicht in Schweden lebe,
sondern ausschließlich meinen Urlaub 2 Mal im Jahr dort verbringe,
ich habe also vielleicht auch die sog. rosarote "Bullerbü"-Brille auf... ( die mag ich aber gern!)...

Aber man spürt, ob man Wilkommen ist, ob man ins Gespräch mit Einheimischen kommt,
vorrausgesetzt man spricht ihre Sprache, und auch so bilden sich nette Kontakte.

Jeder ist seines Glückes Schmied!

Grüße aus dem Norden Deutschlands!
Juliane
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

@marlenchen

Ich betrachte den Text von Nicole als nichts anderes als als Dikussionsanregung und nehme an, dass Karsten diesen Text auch dehalb ins Forum setzte, egal in welche Richtung er schliesslich ausuferte und ob er nun tendenziös ist oder nicht. Ich sehe ihn nicht als rassistisch, weil ichvermutlich die deutschen Werte nicht kenne, daher denke ich eher, dass er naiv ist. Ich sehe daher auch nicht die Beziehung zwischen halvar-von-flakes Text und Nicoles Text, was Du und die Mehrheit hier vermutlich tun.

Wenn ich zum ursprünglichen Beitrag, zumindest Deiner Mainung nach, nicht viel sagte, so liegt es daran, dass ich zwar von meiner Warte aus über Probleme von Einwanderern reden kann, aber nur von schwedischer Seite und nicht mehr, denn ich erlebe im Alltag entweder deutsche Touristen oder deutsche Einwanderer mit irgendwelchen Problemen. Mit denen, die hier integriert sind komme ich in der Regel gar nicht erst in Berührung, da ich zu 100 Prozent in der schwedischen Gesellschaft lebe. Wenn ich nun verallgemeinern würde, so hätte ich sicher keine sehr gute Meinung von Deutschen, aber ich weiss nun einmal, dass es Deutsche in Schweden gibt, die sich hier sehr wohl fühlen, hier vollständig integriert sind usw. Ich trenne dabei persönliches Erlebnis und Tatsache, oder versuche es zumindest. Wenn manche Einanderer "Die Schweden" genauso betrachten würden, so hätten es viele einfacher.

So einiges verstehe ich gar nicht erst, wie Dein PS, das Du mir leider nicht erklärtest, denn auch Dein PS kommt bei mir sehr rechtslastig an, weil ich die deutsche Kultur, die deutsche Denkweise, den deutschen Humor und anderes nur sehr eingeschränkt verstehe. Ich versuche diese Dinge zu begreifen, aber bekomme sehr selten Hilfe dabei, sondern ernte Kritik (wie von Dir). Und genau das schafft Missverständnisse. Ich weiss, dass ich manch deutsche Ironie - und manch anderes - nicht ganz verstehe, aber wenn jemand Worte oder Ausdrücke von mir nicht versteht, so versuche ich zu erklären, mal hier im forum, mal per PN, aber auch am Telefon (und meine Nummer findet nun einmal jeder, der das Forum hier verfolgt), da ich mich nicht verstecke. Umgekehrt dagegen sind es sehr wenige, die hier im Forum versuchen mir ein Missverständis oder eine Redewendung zu erklären, auch Du nicht. Und gerade deswegen gibt es Missverständnisse und deswegen fühlen sich manche Deutsche in Schweden nicht wohl, denn die Gespräche laufen auf verschiedenen Ebenen ab, meist sogar völlig unbewusst. Vermutlich finden manche auch mein Deutsch nicht sonderlich gut, da es wortmässig und grammatikalisch veraltet ist, aber leider kann ich auch das nicht ändern.

Du hast, das soll jetzt kein Angriff sein!, nicht einmal angegeben, ob Du in Deutschland oder Schweden lebst, was völlig ok ist, aber dadurch weiss ich nicht, ob Du je etwas anderes als Tourist in Schweden warst oder hier lebst. Gerade dies ist aber bereits ein Unterschied, auch bezieht sich auch darauf wie Du einzelne Beiträge hier bewertest und verstehst. Ich weiss nicht, ob Du arbeitest oder in Rente bist, nicht ob Du männlich oder weiblich bist, absolut nichts. Das ist Deine Wahl, aber es ermöglicht mir auch nur Dir pauschal zu antworten, vermutlich oft ohne den Kern zu treffen.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

Trehörna hat geschrieben:... Ich kann vielleicht nicht unbedingt mitsprechen, da ich nicht in Schweden lebe,
sondern ausschließlich meinen Urlaub 2 Mal im Jahr dort verbringe,
ich habe also vielleicht auch die sog. rosarote "Bullerbü"-Brille auf... ( die mag ich aber gern!)...

Aber man spürt, ob man Wilkommen ist, ob man ins Gespräch mit Einheimischen kommt,
vorrausgesetzt man spricht ihre Sprache, und auch so bilden sich nette Kontakte.
Hej Juliane,

ich stimme Dir in fast jedem Punkt vollkommen zu, wobei ich einige der Probleme des "Verständnisses" bereits vor wenigen Minuten zu erklären versuchte.

Den Punkt, bei dem ich Dir nicht zustimme ist, dass Du nicht unbedingt mitsprechen kannst, weil Du nicht in Schweden lebst. Manche, die Schweden "nur" als Touristen besuchen, haben bessere Kontakte als so manch Einwanderer und sprechen selbst die Sprache besser. Ausserdem ist jede Erfahrung eine Bereicherung und die ursprüngliche Frage ist ja auch sehr allgemein "mögen die Schweden uns", also Einwanderer + Touristen. Du kannst also in jedem Punkt voll mitsprechen und über das Thema diskutieren!

Ausserdem kannst Du ruhig die "Bullerbü-Brille" behalten, denn das macht eine Reise nach Schweden interessanter. Nur diejenigen, die hier leben oder leben wollen sollten die Brille so langsam abnehmen, denn leider gibt es auch unter ihnen viele, die die Brille aufbehalten und dadurch sehr wenig vom schwedischen Alltag verstehen und dann über Kontaktmangel klagen.

Viele Grüsse aus dem sonnigen Göteborg

Herbert
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von knut245 »

wenn ich mich hier kurz einklinken darf, nachdem ich die letzten drei Seiten nachgelesen habe: die meisten, nennen wir es: Missvesrtändnisse kommen wohl daher, dass speziell Halvars Postings ziemlich - Verzeihung - hingerotzt wurden. Wenn jemand sich mit der Formulierung aber auch kein einziges bisschen Mühe gibt, ist es kein Wunder, dass man Ironie oder Zitate auch mal übersieht. Ging mir genauso. Und in anderen Threads schreibt er auch nicht übersichtlicher.

Niemand erwartet hier grammatikalische Perfektion, aber gerade wer's mit der deutschen Sprache nicht so hat, vergibt sich nichts, wenn er über seine Formulierungen nochmal drüberliest und sie etwas in Form bringt. Ab und zu mal ein Punkt oder ein Komma, wenigstens nach Gefühl auch mal groß geschrieben, das kann schon viel retten. Das ist auch eine Form von Respekt gegenüber den Forumsmitgliedern. Und in diesem Punkt ist Herbert wirklich vorbildlich, ich bewundere seine Geduld und die viele Mühe, die er sich hier - auch mit den Infos - gibt.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von marlenchen »

Hallo Göteborgcity.

Das bezieht sich auf Buelent Ceylan einen Deutsch tuerkischen Comedian, dessen Markenzeichen u.a. die langen Haare sind.
Er bezeichnet sich gern in seinen Shows als " der Tuerk.
Des weiteren spricht er Hochdeutsch und Mundart der Region was sehr komisch ist.
Frage Nr 2
Ich lebe und arbeite seit etwa 8 Jahren hier in Schweden.
Zuletzt geändert von marlenchen am 22. August 2011 17:18, insgesamt 1-mal geändert.
goteborgcity
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

@marlenchen

Danke, Leider nie gehört, da er hier völlig unbekannt ist. Werde mir alles, was auf Youtube zu finden ist anhören, vielleicht verstehe ich dann mehr. Seine Website und Wikipedia helfen mir leider nicht sehr viel weiter, da dort wenig zur Konfrontation Deutsch-Türkisch steht.
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Trehörna
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Trehörna »

Knut hat geschrieben:
(Zitat)
Und in diesem Punkt ist Herbert wirklich vorbildlich, ich bewundere seine Geduld und die viele Mühe, die er sich hier - auch mit den Infos - gibt.

Hallo Knut,

da hast Du wirklich Recht!
Das bewundere ich auch und danke Herbert ebenfalls für die vielen Infos, die er uns zu vielen Themen gibt.
Das bereichert ungemein und ich lese auch gern seine Beiträge.

DANKE Herbert !

Regnerische Grüße!
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Herowina »

Erlaubt mir die humoristische Sicht auf "rosarote Brille", "Einwanderung" und "Integration"
- aus der heutigen GP (Göteborg Posten):

"En man låg på sitt yttersta. Han visste inte om han efter jordelivet ville till himlen eller helvetet, så han bad att få prya på båda ställena.
I himmelen var det änglakörer och harposång.
När han kom till helvetet så var det vin, kvinnor ich 'rajtan tajtan' hela tiden.
Så dog mannen och frågan blev aktuell, upp eller ner?
-"Ner!" sa han.
Efter 14 dagar av slit och släp med städning, tvätt och disk gick han till Djävulen och klagade:
-"Jag var här för ett tag sedan och då var det helt annorlunda!"
- "Jaja", sa djävulen, "då var du ju turist. Nu är du invandrare."
(von Lars P. aus Mölndal)

----
(meine freie Übersetzung)
Ein Mann lag auf dem Sterbebett. Er wußte nicht, ob er nach dem Tod in den Himmel oder in die Hölle wollte. Darum bat er darum, sich beide Orte vorher einmal ansehen zu dürfen.
Im Himmel fand er Engelschöre und Posaunenklang.
In der Hölle fand er Wein, Weiber und Ramba Zamba!
So starb der Mann, und die entscheidende Frage wurde ihm gestellt: "Hoch oder runter?"
- "Runter!" sagte er.
Nach 14 Tagen mit viel Plage und Verdruß beim Putzen, Waschen und Tellerspülen ging er zum Teufel hin und beschwerte sich:
- "Ich war vor einiger Zeit schon mal hier - und da war alles völlig anders!"
- "Jaja", sagte der Teufel", "da warst du bloß Tourist. Jetzt bist du ein Einwanderer."


Könnte man irgendwie für alle Länder anwenden, oder? Macht mich jedenfalls nachdenklich...
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von kanot »

Herowina hat geschrieben:Könnte man irgendwie für alle Länder anwenden, oder? Macht mich jedenfalls nachdenklich...
.......und ich muss schmunzeln. Ein schöner Beitrag. Gefällt mir sehr gut!

Grüsse aus dem Fjäll

Peter
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Framsidan »

Interessant, interessant......

Erstmal Marlenchen du sprichst vom Tonfall hier, hast du schon vergessen wie du dich äusserste hier im Forum vor einiger Zeit?

Und es gab schon viel schlimmere Diskussionen hier. Finde das hier nich tschlimm, jeder muss ja sagen können wie er es empfindet. Allerdings fand ich Halvars Beschreibungen der schwedischen Küche schon etwas beleidigend für Schweden.

Halvar was du verdienst usw ist völlig unwichtig für mich. Ich gehe vom durschnittsschweden aus. Und dazu gehören nun auch mal Rentner. Genauso wie alleinerziehende Eltern ( oft die Mama) oder die Leute die keinen grossen Verdienst haben.
Auch wenn die ¨Häuser in Skene um einiges billiger sind als hier bei uns aber für 700 000 SEK kriegt man auch dort nicht "viel" Haus

Warum glaubst du dass z.B. es ein Problem gab als die Gehälter bei Saab nicht pünktlich bezahlt wurden? Warum man Kredit bei der Bank aufnehmen musste um die laufenden Kosten zu bezahlen?

Oder als vor einigen Jahren viele arbeitslos wurden die bei Volvo arbeiteten? Oft beide in der Familie.

Oft arbeitet ja die Frau Teilzeit wenn Kinder da sind. Und in vielen typischen Frauenberufen gibts fast nur Teilzeitarbeit.

Aber schmunzeln musste ich auch bei deinen Beiträgen.

Glaubts du allen Ernstes dass ich nach über 31 Jahren hier nicht weiss wie ich was ins schwedische übersetzen muss????? Schon vor ca 25 Jahren machte ich nebenberuflich Übersetzungen. Das nur so nebenbei.

Ist es nicht schön dass alle anderen so klug sind und direkt die Ironie von Halvar entdeckten???? Aber nachdem er das selber schrieb, kann das ja jeder entdecken.

Und dass er auf der schwedischen Küche rumgehackt hat, ist für mich immer noch keine Ironie.
Ich lebe seit gut 31 1/2 Jahren mit der schwedischen Küche, etwas vermischt mit der bayrischen, und ich lebe gut damit.

Klar gibt es einige Sachen die ich vermisse aber die kaufe ich mir dann halt wenn ich mal nach D komme (so wie neulich).
Fischküche habe ich hier gelernt und die passt mir ausgezeichnet. Lieber einen guten Fisch als Labskaus......

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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Speedy »

...na, na, na, fuer einen echten guten Labskaus aus Nordfriesland lass auch mal den Fisch sausen.....mhhhhhhhhhhhhhhhh gut.

Gruss Speedy
insa
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von insa »

Speedy hat geschrieben:...na, na, na, fuer einen echten guten Labskaus aus Nordfriesland lass auch mal den Fisch sausen.....mhhhhhhhhhhhhhhhh gut.

Gruss Speedy
hej speedy

den essen wir hier auch wohl mal..... :wink:

gruß aus jämtland
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Framsidan »

Wir probieren ja alles, sowohl hier wie dort aber ich fand den Labskaus schlimm, also nicht gut.
Mein Schwede hier ;) meinte auch es sei nicht das was er sich grad wünscht.

Dagegen mag er sehr gerne meine bayrische Küche. Du kannst doch mal wieder einen richtigen Schweinsbraten mit Semmelknödel machen heisst es da.

Jede Küche hat seine Spezialtäten, seine Schmankerl

Ich liebe ja fisch, bin nich tdamit aufgewachsen.

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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Hallo Framsidan.
Du kommst immer wieder auf wohnen, Einkommen und die schwedische Kueche zurueck.
Dabei solltest du dich vielleicht an die entsprechenden Threads halten.
Herbert hat mir geschrieben das er nach drei Jahrzehnten Schweden mittlerweile Schwierigkeiten hat Deutsche Ironie zu verstehen.

Ich gehe davon aus das es dir ebenso geht.
Ich erwähnte die "Köttbullar" direkt auf Herberts Antwort wo er erwähnte das 30% seine De Touristen Deutsches Essen verlangen.
Einige haben es verstanden andere nicht.
Das ich das Sjömagasinet mit einer Frittenbude verglichen habe ist allerdings wohl allen die dieses Restaurant kennen als Ironie aufgefallen.
Ebenso die dort servierten Köttbullar mit Hummergeschmack.

Das ich Schweden in Bezug auf Lohnmoral und Lebenshaltungskosten positiv erwähne beruht auf die erfahrungen derer die aus De hier Fuss gefasst haben und denjenigen der Freunde die ich in Deutschland habe.
Ich finde das Thema wohnen und arbeiten, sowohl als auch das schwedische Essen in diesem Thread erschöpfend besprochen.
Ich jedenfalls empfinde gerade diese Dinge besser als in De, das du versuchst meine Beiträge aus einem anderen Thread hier negativ gegen mich zu posten verstehe ich absolut nicht.

Und noch etwas aber erzähle es niemandem weiter:Ja auch ich habe bereits Surströmmning gegessen.
Bleibt aber unter uns.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

An Herbert:
Ich bin schon Diskussionsfähig und glaube bei einer Pn oder einem kurzen Telephonat hätten unsere Missverständnisse vermieden werden können.
Mein Fehler ist, da ich in der Vergangenheit viele Jahre Artikelbeschreibungen und Technische Anleitungen geschrieben habe, dass ich mir eine Art Telegrammstil angewöhnt habe. Aufgrund der schwedischen Schrift kommt die gross und kleinschreibung dabei auch zu kurz.
Es tut mir Leid das du dadurch ins offene Messer gerannt bist und entschuldige mich dafuer, denn die Zitate waren nicht gut gekennzeichnet.
Fand die Pn jedenfalls gut und werde auf das Angebot zurueckkommen.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Framsidan »

Halvar aus welchem anderen Thread habe ich hier was erwähnt?
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Du zitierst hier aus einem anderén Thread:

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ich weiss nich tin welchen Kreisen du verkehrst aber schwedische können es nicht sein. Ich bin ja schon seit über 31 Jahren hier und war immer in schwedischen Kreisen. Habe auch gerade meinem Mann (ein Schwede) einige deiner Beiträge übersetzt, er fragte nur wo lebt denn der Mensch?
----
Hast du schon mal davon gehört dass viele Renter hier es sich nich tmal leisten Können ihre Medizin in der Apotheke zu holen? Geschweige denn zu sparen und was auf die Seite legen können (wie du behauptest)

Nicht jeder kann sich ein Haus kaufen, gut leben und noch was zur Seite legen. Da bist du weit fernab von der Wirklichkeit.

Halvar ich finde du solltest mal in die wirklichkeit zurück kommen
_______________________________________________________________________________________________________________________________

Ich kann Dir auch den Thread nennen den Du zitierst.
Du kannst aber auch selbst schauen
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von Framsidan »

Halvar ich habe meinem Mann deine Beiträge aus diesem Faden hier übersetzt. Und ja, ich kann übersetzen.

Ich brauch nich tin andere fäden hüpfen, deine beiträge hier reichen.

Wir lange wohnst du hier? Waren es 3 Jahre oder so was ähnliches, weiss es nich tmehr genau. Nach ca 10 Jahren unterhalten wir uns nochmal.

Du kannst nicht Schweden an deine deutschen eingewanderten Freunden vergleichen.

Framsidan
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

@halvar-von-flake

Eine unwichtige Ergänzung: Ich habe nur relativ kurze Zeit in Deutschland gearbeitet und, wenn ich alles zusammenrechne, so habe ich während der letzten 35 Jahre maximal sechs Monate in Deutschland verbracht und dort (in Berlin) einen Teil meiner Studienzeit verbracht, das heisst weniger als eine Woche pro Jahr. Da Framsidan regelmässig Deutschland besucht und dort auch Verwandte und vermutlich Freunde hat, so kann sie eventuell mit deutschem Humor oder Ironie mehr anfangen als ich. Ich habe auch hier in Schweden nur beruflich mit Deutsch und Deutschen zu tun und halte dadurch + dem Forum, meine Kenntnisse über Deutschland und die Sprache aufrecht. ... Ich musste selbst bei Labskaus erst googeln um herauszufinden was das für ein Gericht ist ...

Mein Angebot aus der PN steht jedenfalls!
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Framsidan
Bewerte doch bitte nicht meine Erfahrungen aus den letzten 30 Schwedenjahren.
(22 Jahre lang alle Ferien des Jahres.)
Und etwa acht Jahre fest, mit deinen Erfahrungen.
Wenn wir wirklich Erfahrungen austauschen sollten so bringt dies nichts in dieser Form ,da hier nur Emotionen geschuert werden.
Ich bitte dich darum, mir geht es immer noch um das Anfangsthema.
Du kennst michn nicht und wenn wir uns kennenlernen sollten so ist dies Angesicht zu Angesicht etwas ganz anderes als in diesem Thread.
Die Person die ich bin ist doch ueberhaupt nicht mit Halvar zu vergleichen.
Du kennst nicht meine Vita.
Ich werde noch einmal zum Ursprungstext zurueckkommen.
Muss leider aufteilen da sonst das Zeitlimit ueberschritten wird
Und verfalle wieder in den Telegrammstil den andere hingerotzt finden
Solltest du mehr wissen wollen so bitte als Pn, alles ander ist muesig.
Es sind hier Avatars anwesend, die haben mit den physischen Personen kaum etwas gemein.
Dies ist ein grosses Problem in den Foren.

Ps kenne das Originalrezept fuer schwedische Köttbullar
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Dieser Satz ist mein Lieblingssatz in diesem Thread da er beweist das die Verfasserin von der Geschichte Schweden aber auch gar keine Ahnung hat.

Zitat Nicole:

Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da war es Deutschland, das Schweden prägte. Ob Kunst, ob Wirtschaft, ob Architektur oder auch Mode:
Deutschland gab den Ton an und der Schwede, der etwas auf sich hielt, passte sich dem an.

Es gibt kaum ein Land das so sehr im Berich: Kunst, Wirtschaft, Architektur und Möbelbau oder auch Mode einen individuellen Weg beschritten hat wie Schweden.
Die Kunst des 19en und 20en Jahrhunderts war von Kuenstlen wie Larsson und Zorn geprägt die sehr eigene Wege beschritten haben.
Dieses ist als Nordische Kunst bekannt(War natuerlich unendlich mehr als die beiden) Auch Munch in Norwegen und finnische Kuenstler gehörten dazu
Die Archtektur um 1750 war französisch geprägt ebenso der Möbelbau.
Dies hat sich durch das gustavianische Zeitalter so emanzipiert, das der schwedische Möbelbau durch Kuenstler wie: Ephraim Stål,
Haupt, Melchior Lundberg die eine ganz eigen sichtweise des Louis Seize geschaffen haben, nämlich das gustavianische Zeitalter.
Selbst im Empire wurde von dieser Weg weiter beschritten.
Es gab dabei in Göteborg eine eigene Stilrichtung nämlich Lindome die völlig anders geprägt war als Stockholm.

Heute werden diese Stilrichtungen von Ikea aufgegriffen und dieses design ist immer noch aktuell.
Politik:
Politisch ist Schweden eine eigene Insel mit sozialer, frueher einer sozialistischen Marktwirtschaft die meines
Erachtens nie Deutschland als Vorbild hatte.(Herbert hier bist du besser informiert)
Die Mode war wohl immer eher französisch geprägt.
Später Amerikanisch so wie in De

Aktuell ist Schweden einer der Trendsetter was Design betrifft. Auch was Mode betrifft.
Dies findet seinen Ursprung in der sehr individuellen Entwicklung des Landes das im Berich Kunst. Möbelbau, und Design immer Internationale Standards gesetzt hat.
Josef Frank in der Neuzeit(Svensk Tenn) ist zwar als Deutscher geboren starb aber als Schwede.

Wenn etwas da ist worauf Schweden stolz sein kann, so ist es sicher das beschreiten eigener Wege, in genau denen, von Nicole erwähnten Punkten.

Der ganze Beitrag von Nicole ist einfach falsch.
Jede Ihrer Behauptungen betrachte ich einfach als eine verbreitung von Vorurteilen.
Mich wuerde einfach nur mal interresieren warum dieser Beitrag hier ist.
Ich unterhalte mich wirklich gern ueber Köttbullar aber dies hier(Der Blog) tut doch keinem wirklich gut
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

Der Text von Nicole ist nicht "falsch", sondern aus anderen Werken frei abgekupfert, da es zu viele deutsche Autoren gibt, die glauben über Schweden schreiben zu müssen und glauben Schweden zu kennen. Jeder zweite Auswanderer und jeder fünfte Tourist hat leider das Gefühl, unbedingt SEIN Schweden als DAS SCHWEDEN verkaufen oder anbieten zu müssen. So lange man sich auf touristische Orte beschränkt, mag das ja auch seine Berechtigung haben, aber leider veröffentlichen sogenannte seriöse Buch- und Zeitschriftenverlage (inklusive Der Spiegel) regelmässig die gleichen unrecherchierten Falschaussagen.

Ich kenne Nicole nicht, aber sie kann ein Opfer dieser anderen Autoren sein und nur weiterplappert was andere vorgeplappert haben. Es gibt authentisches schwedisches Design, es gibt authentische schwedische Mode und authentische schwedische Kunst, aber eben alles zu einer gewissen Epoche, wobei man diese Epochen sehr genau trennen muss. Hier in Göteborg gibt es sogar eine Architektur, die man nirgends anders in Schweden, und noch weniger in anderen Ländern findet, aber es gibt auch holländische Bauten, deutsche Einflüsse, französische Einflüsse und selbst das klassische Griechenland diente bei manchen Bauwerken als Vorbild. Wenn ich die Architektur nur von Göteborg beschreiben will, so kann ich darüber stundenlang reden ohne alles erklärt zu haben. Wenn ich dann die verschiedenen Bausteile ganz Schwedens nehmen soll, die sich von Region zu Region - und manchmal von Insel zu Insel - unterscheiden, so werde ich kein Ende finden, selbst wenn ich dann nur von schwedischer Baukunst rede und die anderen Einflüsse weg lasse. Wie soll eine Nicole dann in wenigen Sätzen schwedische Architektur erklären können, da sie vermutlich noch nie ein schwedisches Buch mit den schwedischen Baustilen und Bauweisen in der Hand hatte und es, wegen der technischen Ausdrücke, auch gar nicht lesen könnte. Sie muss an der Oberfläche bleiben, die andere deutschsprachige Autoren ihr vorbereitet haben.

Aber all dies hat wenig mit dem ursprünglichen Thema zu tun, sondern betrifft die Oberflächlichkeit von Autoren, die statt Tatsachen ihre eigenen Meinungen und Eindrücke festhalten. Nicole kann nur scheitern und Vorurteile weitergeben, aber wer ist schon in der Lage ALLES über Schweden zu wissen? Es gibt auch keinen Schweden, der das kann ... und ich habe bei meinen Gesprächen mit den verschiedenen Fremdenverkehrsämtern selbst bereits zu viele "einzigartige", "beste", "höchste", "längste" und ähnliches gehört ohne hinterher in der Lage gewesen zu sein dann wirklich Wahrheit von Erfindung unterscheiden zu können.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von halvar-von-flake »

Hm
Der Gustavianische Stil hat seinen Ursprung in den ausgegrabenen Artefakten Pompeijis(schweres Wort)
Und dem französischen Louis Seize.
Der damalige König Gustav war währendessen anwesend, ebenso Ephraim Stål der dort vor Ort direkt vom König die anweisung bekam Möbel nach antiken Vorlagen nachzubauen.
Somit hat der Stil seinen Ursprung wie das fränzösische Empire in der Antike.
Aber du hast Recht das Thema verwischt sich.
Ist wohl auch gut so.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von kanot »

halvar-von-flake hat geschrieben:Es sind hier Avatars anwesend, die haben mit den physischen Personen kaum etwas gemein.
Dies ist ein grosses Problem in den Foren.
Das stimmt wohl, lässt sich aber auch leicht beheben. Letztendlich bleibt es natürlich jedem selbst überlassen, ob er sich hinter Bildchen versteckt oder nicht. Man könnte allerdings u.U. auf die Idee kommen, dass der Schreiber gar nicht ist, wer er vorgibt.

Ich für meinen Teil habe nichts zu verbergen und empfinde es auch bei anderen Forumsmitgliedern sehr angenehm, sehen zu können, mit wem man sich da eigentlich unterhält. Wer seine Meinung vor der ganzen Welt ausbreitet, sollte dann auch soviel Schneid haben, sein Gesicht zu zeigen. Oder seht ihr etwa unangenehm aus? Hässlicher als ich könnt ihr auch nicht sein!

Grüsse aus Härjedalen

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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von goteborgcity »

Ein Foto sagt nicht viel aus, da man ja genausogut ein altes Foto oder ein fremdes Foto verwenden kann. Wer kann das schon nachprüfen in einem Forum? Bei den meisten hier im Forum stimmt es vermutlich überein mit der Person, aber eben nicht immer.

Ich hatte zum Beispiel "goteborgcity" verwendet, weil ich dieses pseudo auch beruflich verwende und man mich damit auch in Google finden kann, ebenso wie mit meinem Vornamen + Göteborg und natürlich mit meinem richtigen Namen, den ich bei http://schweden-forum.blogspot.com/ verwende. Ich verstecke daher weder Name, noch meine Firma und wer keine PN verwenden will kann mich auch per Formular oder der Mailadresse, die auch in Google zu finden ist, direkt erreichen, oder mich über Facebook kontaktieren (steht auch in Google).

Mein Foto stelle ich grundsätzlich nirgens rein, weil ich hin und wieder auch privat sein will, rein beruflich bedingt. Ich würde von manch anderen hier im Forum auch auf mehr Offenheit hoffen, weil das den Aussagen auch einen höheren Wert gibt, aber andererseits muss jeder selbst entscheiden, was er öffentlich von sich Preis gibt und was nicht. Und alle (mit einer Ausnahme), mit denen ich bisher in Kontakt gekommen bin haben mir auch Name und Wohnort mitgeteilt, worüber ich sehr dankbar bin. Ob also pseudo oder nicht, letztendlich spielt es keine grosse Rolle, denn besser ein pseudo als eine Lüge.
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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von kanot »

Wie bereits gesagt, bzw. geschrieben: Das bleibt jedem selber überlassen, ob er sich zeigt oder nicht.

Ich - für meinen Teil jedenfalls - werde mich nicht verstecken und auch gelegentlich meine Bilder aktualisieren. Ich schminke oder verkleide mich auch nicht und bin durch und durch authentisch und ehrlich - in Bild und Aussage. Es gibt Forenmitglieder, mit denen ich mich bereits getroffen habe und die dies bestätigen können.

Nun muss nicht immer alles richtig sein und für alle gelten, was ich sage. Aber das ist eine ganz andere Sache. Jeder hat seine eigene Meinung. Man kann sich schon mal irren und lernt immer noch dazu. Mit wem ich mich allerdings im Leben ausserhalb des Internets treffen werde, werde ich mir dann aber doch vorbehalten, insbesondere weil ich ich in einer Urlaubsgegend lebe und nicht dauernd Besuch haben möchte. Ihr werdet dafür sicher Verständnis haben.

So, dann macht es mal gut

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Re: Wir mögen Schweden - aber mögen die Schweden uns?

Beitrag von barschfilet »

Eigentlich kommt es immer darauf an, in welche Region man kommt. Bist Du in Skone, wo sich 10.000 Deutsche rumtreiben, dann hast Du warscheinlich schlechte Karten? Auch muß ich sagen, es gibt ein deutsches Sprichwort, so wie man in den Wald hinein ruft, so kommen die Reaktionen zurück.
Das habe ich in vielen Dingen bei den Schweden hier erlebt.
Dazu ein kleines Beispiel:
Mein ehemaliger Freund wollte die Schweden mit Arbeiten abzocken. Schnell stellten aber die Schweden fest,solch eine Abzocke kommt für uns nicht in Frage. Heute wird mein ehemaliger Freund durch die Schweden gemieden und er fühlt sich recht einsam?
Ich finde, man muß auf die Schweden zu gehen und mit Ihnen zusammen Leben, dann hat man auch eine Chance, als Deutscher hier zu Überleben?
LG barschfilet
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