Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
...wir haben das Thema ja oft durchgekaut...im Gesundheitswesen ist dringend was zu tun (in Schweden, wie auch hier in D). Über die Lohnentwicklung brauch ich wohl nichts hinzuzufügen. Durchbeißen muss man sich überall, doch viele sind glücklich geworden. Man kann dort vieles erreichen. Auf die Menschen muss man überall zugehen. Ob auf den Kanaren, oder in Dänemark und jetzt in Sverje--wir hatten noch nie das Gefühl, ausgegrenz zu werden.
Danke nochmals für die Tipps---war eine tolle Zeit
Frank K.B.
Danke nochmals für die Tipps---war eine tolle Zeit
Frank K.B.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Torsten: ich stimme dir zu das die Qualität von einem selbst abhängt, und jeder ist für sich selbst verantwortlich. Aber ohne funktionierende Gesellschaft..........
Framsidan: du magst es glauben oder nicht, die Dame am Empfang sagte " soll die doch nach Deutschland gehen und nicht unsere Zeit verschwenden" wie nennst du das??
Ja, in meiner Firma wo ich beschäftigt bin arbeiten alles Verwannte, Freunde und deren Freunde.... Ich bin dort nur weil ich ein Certificat habe was nicht alle Schweden haben. Ich habe auch freunde unter den Kollegen, doch überwiegend werde ich ausgegrenzt egal wie sehr ich ´mich bemühe.
Und wenn hier so viele sagen, die Schweden sind doch nett und die integrieren mich, dann sollten die mal hören was in deren abwesenheit gelabert wird. ich erlebe es täglich, und jedem den ich hier in meiner gegend kenne geht es genauso.
Manche von euch mögen es gut getroffen haben, aber eins weiss ich, der überwiegende Teil der deutschen hier in Schweden empfindet so wie ich. Liest die Berichte mal ohne " Anti gefühl " durch, es sind nur wenige denen es wirklich gut geht.
Danke euch
Grüße
Jörg
Framsidan: du magst es glauben oder nicht, die Dame am Empfang sagte " soll die doch nach Deutschland gehen und nicht unsere Zeit verschwenden" wie nennst du das??
Ja, in meiner Firma wo ich beschäftigt bin arbeiten alles Verwannte, Freunde und deren Freunde.... Ich bin dort nur weil ich ein Certificat habe was nicht alle Schweden haben. Ich habe auch freunde unter den Kollegen, doch überwiegend werde ich ausgegrenzt egal wie sehr ich ´mich bemühe.
Und wenn hier so viele sagen, die Schweden sind doch nett und die integrieren mich, dann sollten die mal hören was in deren abwesenheit gelabert wird. ich erlebe es täglich, und jedem den ich hier in meiner gegend kenne geht es genauso.
Manche von euch mögen es gut getroffen haben, aber eins weiss ich, der überwiegende Teil der deutschen hier in Schweden empfindet so wie ich. Liest die Berichte mal ohne " Anti gefühl " durch, es sind nur wenige denen es wirklich gut geht.
Danke euch
Grüße
Jörg
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Framsidan
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Dass ein schwedisches Unternehmen einen arbeitslosen schweden einstellt, ist doch ganz normal. Oder sollen sie die ganzen arbeitslosen hier links liegen lassen und dafür einen ausländer nehmen?
Macht das der Deutsche? Absolut nicht. Schaut doch welche Arbeiten die Ausländer in D kriegen. Gehe hier da mal vom Durchsnitt aus.
Ich hatte nie Probleme mit Kollegen. Habe auch immer noch Kontakt zu denen obwohl ich nich tmehr arbeite.
Wenn man immer aneckt und sich nicht zurecht findet, soll man vielleicht auch mal bei sich selber suchen. Ich höre oft die Meinung der Schweden über die Deutschen.........
Ich verstehe auch nicht warum man erst von D weg will und dann kaum angekommen, wird angefangen nach Landsleuten zu suchen. Man will hier alles haben wie in D, man versucht Deutschland hierher zu kopieren. Denn plötzlich ist ja alles viel besser dort......
Joerg wenn die Dame am Empfang das wirklich gesagt hat, dann habt ihr sicher dort gemeckert und gesagt dass es in D besser ist oder?
Klar dass nicht alles Gold ist hier, das weiss ich auch. Mich stört auch einiges aber man muss nicht an allem rummeckern.
Macht das der Deutsche? Absolut nicht. Schaut doch welche Arbeiten die Ausländer in D kriegen. Gehe hier da mal vom Durchsnitt aus.
Ich hatte nie Probleme mit Kollegen. Habe auch immer noch Kontakt zu denen obwohl ich nich tmehr arbeite.
Wenn man immer aneckt und sich nicht zurecht findet, soll man vielleicht auch mal bei sich selber suchen. Ich höre oft die Meinung der Schweden über die Deutschen.........
Ich verstehe auch nicht warum man erst von D weg will und dann kaum angekommen, wird angefangen nach Landsleuten zu suchen. Man will hier alles haben wie in D, man versucht Deutschland hierher zu kopieren. Denn plötzlich ist ja alles viel besser dort......
Joerg wenn die Dame am Empfang das wirklich gesagt hat, dann habt ihr sicher dort gemeckert und gesagt dass es in D besser ist oder?
Klar dass nicht alles Gold ist hier, das weiss ich auch. Mich stört auch einiges aber man muss nicht an allem rummeckern.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Nein Framsidan, ich meckere nicht, warum sollte ich. ich bin zum Akut mit meiner Frau........ das ergebnis war ich solle wieder nach Haus fahren, und wenn ich der Meinung bin das es nicht ok ist könne meine Frau ja wieder nach Deutschland gehen. Ich denke du würdest gerne die Schuld bei mir suchen, war sie in dem Fall aber nicht. Und ich laufe nicht rum und schreie in D ist alles besser, das habe ich auch hier nicht gesagt, ich sage in Schweden ist vieles SCH.... und ich bin nicht hier in mein Traumland gegangen sondern weil ich hier Arbeit gefunden habe. Hätte ich diese in Timbuktu gefunden wäre ich dort hin gegangen.
Und mit der Arbeit, nun ja ich sehe das auch so das eher ein Schwede eingestellt wird, aber einer der keine Ahnung von seinem Job hat? Nur weil er ein Freund eines Freundes ist? das ist in D nicht so. Und wer sagt das ich mich hier nicht zurecht finde? Anecken tu ich auch nicht, ich ignoriere sowas, wie gesagt, ich habe auch schwedische Freunde, und landsleute habe ich hier keine gesucht, das bringt mein Beruf mit sich das ich Deutsche hier treffe. Du verallgemeinerst das ein wenig. Ich habe Deutschland schon vor gut 6 Jahren verlassen und war vorher auch meistens im Ausland unterwegs. ich glaube ich würde Probleme haben mich in Deutschland zurecht zu finden.
Du hast sicher nicht zu allen Kollegen kontakt, ich würde die mal fragen..........
Und mit der Arbeit, nun ja ich sehe das auch so das eher ein Schwede eingestellt wird, aber einer der keine Ahnung von seinem Job hat? Nur weil er ein Freund eines Freundes ist? das ist in D nicht so. Und wer sagt das ich mich hier nicht zurecht finde? Anecken tu ich auch nicht, ich ignoriere sowas, wie gesagt, ich habe auch schwedische Freunde, und landsleute habe ich hier keine gesucht, das bringt mein Beruf mit sich das ich Deutsche hier treffe. Du verallgemeinerst das ein wenig. Ich habe Deutschland schon vor gut 6 Jahren verlassen und war vorher auch meistens im Ausland unterwegs. ich glaube ich würde Probleme haben mich in Deutschland zurecht zu finden.
Du hast sicher nicht zu allen Kollegen kontakt, ich würde die mal fragen..........
- richadrichy
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Genau das war auch mein erster Gedanke... gut daß ich das nicht erwähnt hatte, sonst wäre ich wieder auf der Trollwiese gelandetFramsidan hat geschrieben: Joerg wenn die Dame am Empfang das wirklich gesagt hat, dann habt ihr sicher dort gemeckert und gesagt dass es in D besser ist oder?
Klar dass nicht alles Gold ist hier, das weiss ich auch. Mich stört auch einiges aber man muss nicht an allem rummeckern.
Ne, aber im Ernst... wie man in den Wald usw usw
Wir können uns über die Leute (Nachbarn etc) die wir bisher kennengelernt haben auch nicht beschweren, es werden wahrscheinlich noch einige dazukommen, denen meine Nase auch nicht passt..... aber ist das in D anders???
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
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Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
In Deutschland ist es eher die Regel nach seinen Befähigungen eingestellt zu werden, im Gegensatz zu Schweden.
Und wie toll das Gesundheitssystem ist, habe ich erst jetzt wieder bei Sveriges Radio gelesen: Varsagod: http://sverigesradio.se/cgi-bin/interna ... el=3892454
Was Dir passiert ist Joerg, kann ich mir gut vorstellen. Die Schweden selbst beschreiben ja als ihre negative Eigenschaft "den svenska avundsjukan". Habe oft erlebt wie Schweden gesagt haben, das die Holländer die ganzen Freizeitstellen wegkaufen. Interessant ist nämlich hier was sie nicht sagen - das die Deutschen das auch tun. Sie haben sich jahrzehntelang nicht um ihre Häuser gekümmert weil sie selbst lieber in der Stadt wohnen und so standen teilweise richtige Paradiese kurz vor dem entgültigen Verfall. Und seit 10-20 Jahren kommen "die reichen Deutschen und Holländer" und kaufen die Bruchbuden auf, renovieren sie mit viel Fleiß, Liebe und Geduld und neidvoll blickt der Schwede auf das geschaffene. Er sieht nicht, das der Deutsche oder Holländer drei Jahresurlaube dafür geopfert hat - er sieht nur das Resultat und das gönnt er dem utlänning nicht wirklich.
Und wie toll das Gesundheitssystem ist, habe ich erst jetzt wieder bei Sveriges Radio gelesen: Varsagod: http://sverigesradio.se/cgi-bin/interna ... el=3892454
Was Dir passiert ist Joerg, kann ich mir gut vorstellen. Die Schweden selbst beschreiben ja als ihre negative Eigenschaft "den svenska avundsjukan". Habe oft erlebt wie Schweden gesagt haben, das die Holländer die ganzen Freizeitstellen wegkaufen. Interessant ist nämlich hier was sie nicht sagen - das die Deutschen das auch tun. Sie haben sich jahrzehntelang nicht um ihre Häuser gekümmert weil sie selbst lieber in der Stadt wohnen und so standen teilweise richtige Paradiese kurz vor dem entgültigen Verfall. Und seit 10-20 Jahren kommen "die reichen Deutschen und Holländer" und kaufen die Bruchbuden auf, renovieren sie mit viel Fleiß, Liebe und Geduld und neidvoll blickt der Schwede auf das geschaffene. Er sieht nicht, das der Deutsche oder Holländer drei Jahresurlaube dafür geopfert hat - er sieht nur das Resultat und das gönnt er dem utlänning nicht wirklich.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
richadrichy: warum glaubst du ich vergleiche alles mit D?? Hab ich nirgends erwähnt, das einem die Nase mal nicht passt ist doch ok, habe ich keine Probleme mit, aber wenn ich Montags von Freunden aus der firma höre das die Verwandten wieder das WE miteinander verbracht haben, und ausversehen wurde berichtet das der Jörg ständig die Mittagspause überzieht, ( was für meine schwedischen Kollegen normal ist) fühle ich micht besonders wohl. Gegen ein Familienclan kommt man sehr schlecht an. Das ist mir in anderen Ländern nicht passiert.
Und wenn ich in den wald rufe " guten abend junge Frau, ich würde gern einen Doctor sprechen" erwarte ich nicht " geh doch nach D zurück" oder was denkst du?
Und wenn ich in den wald rufe " guten abend junge Frau, ich würde gern einen Doctor sprechen" erwarte ich nicht " geh doch nach D zurück" oder was denkst du?
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo alle Beteiligten, Gott Lob und Dank ,ich habe diese Art in Schweden Nie selbst erleben müssen. Ich erkenne vieles wieder was mir erzählt wurde und auch von Schweden selbst.Der Neid,dass man sogar den Nachbarn bei der Steuer anzeigt,anonym ect.Ich will mich da nicht weiter auslassen. Aber- 1990,nach Mauerfall ,kauften mehr Deutsche in S Häuser,so auch dt Makler. So what ?! Dies alles wurde in Nachrichten und Zeitungen zerrissen.Wir würden die besten Grundstücke kaufen die Natur zerstören! Die Zeitungen habe ich vor 5 Jahren fortgeworfen .Leider. Das aber etliche Schweden zur gleichen Zeit in Spanien Grundstücke besaßen, darüber fiel nie ein Wort. Bis endlich mal ein schwed.Journalist seinen eigenen Landsleute den Spiegel vorhielt. Ich bin nach 1,5 Jahren wieder zurück nachD und ich hatte vorsichtshalber unbezahlten Urlaub genommen und konnte meine berufl. Tätigkeit wieder aufnehmen. Mir wurden von anderen Ausländern versch. Herkunft auch nichts Lustiges berichtet. Damals versuchte ich denen zu helfen. Ich wohnte im Stockholmer Außenbezirk. Dort Kontakt zu haben war schwer,aber ich ging immer gerad auf die S zu . Sie bekannten sich dazu, dass sie auch unter sich kaum kontakten. VI ÄR BLYG!!! Hier in Smâland sind jedenfalls in meiner Umgebung wesentlich mehr Offenheit auch Ausländern gegenüber. Unser Dorf hat ca 200 Häuser im Umkreis von 20 km treffen wir uns als Gruppe.Ich glaube z.B. Jörg seinen Bericht. Jede Region in S ist an Mentalitäten wohl auch sehr unterschiedlich ,wie mir berichtet wird,aber die Grundeinstellungen betreffen wohl alle.An der Nordsee sind D. sehr zurückhalten, die Berliner sind bekannt wg ihrer großen Klappe und nicht überall beliebt.
Ich bin wg der Liebe hier und in der Natur bin ich aufgewachsen und habe daher keine Probleme mich in dieser hier zu bewegen.Arbeiten und in einer Stadt zu wohnen, davor bin ich verschont und habe daher nicht diese Probleme.Die Menschen hier mögen mich und jede Woche 2 mal treffen minmum. Wer NUR Gutes meint zu kennen hier im Lande, SUPER (wie mein Dt Mann-Glückspilz,ihm wurde alles geebnet) ABER die Anderen haben nun mal Negatives erlebt,da muß man nicht immer die Schuld am Ausländer suchen .Dies fällt mir hier so auf beim lesen. Es ist kein Gemecker sondern eher ein trauriger Tatsachenbericht.Nichts für Ungut
Ich bin wg der Liebe hier und in der Natur bin ich aufgewachsen und habe daher keine Probleme mich in dieser hier zu bewegen.Arbeiten und in einer Stadt zu wohnen, davor bin ich verschont und habe daher nicht diese Probleme.Die Menschen hier mögen mich und jede Woche 2 mal treffen minmum. Wer NUR Gutes meint zu kennen hier im Lande, SUPER (wie mein Dt Mann-Glückspilz,ihm wurde alles geebnet) ABER die Anderen haben nun mal Negatives erlebt,da muß man nicht immer die Schuld am Ausländer suchen .Dies fällt mir hier so auf beim lesen. Es ist kein Gemecker sondern eher ein trauriger Tatsachenbericht.Nichts für Ungut
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
An DERJÖRG , Du hast keine PN unter Deinen Berichten, bitte sei doch so nett und gib mir mal Deine Mailadresse. Wir wohnen nicht weit von Dir .So ein hübsches Örtchen und diese negativen Erlebnisse ! Passt nicht zusammen. Melde Dich doch mal. ennairam klicke auf PN bei meinem Bericht
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Framsidan
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Joerg ich suche nicht unbedingt den Fehler bei dir sondern ich kann mir das einfach nicht vorstellen.
Ich hatte ja von Anfang an nur einen schwedische Freundes-Bekanntenkreis. Aber ich bin auch immer offen auf andere zugegangen ohne mich aufzudrängen. Ich habe nie nach Landsleuten hier gesucht, warum auch.
Viele Deutsche tun sich schwer, sich anzupassen. Das Land und die Leute mit ihrer Mentalität zu aktzeptieren. Alles soll so wie in D sein aber schweden ist nun mal Schweden.
Ich verstehe dass es am anffang gut tun kann wenn man mal wieder deutsch hört. Ich fand es am Anfang auch macnhmal anstrengen wenn ich den ganzen Tag schwedisch reden musste da immer mit Kunden zu tun.
Ich hatte ja von Anfang an nur einen schwedische Freundes-Bekanntenkreis. Aber ich bin auch immer offen auf andere zugegangen ohne mich aufzudrängen. Ich habe nie nach Landsleuten hier gesucht, warum auch.
Viele Deutsche tun sich schwer, sich anzupassen. Das Land und die Leute mit ihrer Mentalität zu aktzeptieren. Alles soll so wie in D sein aber schweden ist nun mal Schweden.
Ich verstehe dass es am anffang gut tun kann wenn man mal wieder deutsch hört. Ich fand es am Anfang auch macnhmal anstrengen wenn ich den ganzen Tag schwedisch reden musste da immer mit Kunden zu tun.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
ich denke, wenn ich in ein anderes Land gehe sollte ich mich anpassen, ich mache das auch. Ich habe in den USA gelebt, besser gesagt im süden der USA. Dort lernte ich schnell was rassenhass und missgunst bedeutet. Als weisser bin ich zwar nicht so aufgefallen, doch habe ich im Latino Viertel gelebt mit Afroamerikanern und Puertorikanern, glaubt mir da ist Schweden ein paradies. Mir sind in lauen Sommernächten bei leckerem Bier die Kugeln um die Ohren geflogen, die Highway Patrol hat mich ins Revier gezerrt und dort einige Stunden festgehalten weil ich etwas zu schnell gefahren bin. ( war die offizielle version). In Miami hat mich ein Juwe angegriffen und mich als Na.. beschimpft............ aber auch dort habe ich tolles erlebt, ich glaube fast, das war die beste Zeit meines lebens.
Und wenn mir hier in Schweden einige Sachen nicht gefallen, gefallen sie mir halt nicht. Ich habs auch nicht nötig Geschichten zu erzählen nur um Schweden schlecht zu machen. So wie ich es beschrieben habe ist mein Schweden, so erlebe ich es. Keine gute gesundheitliche Versorgung, dürftige Auswahl im Einkaufsmarkt, Freunde die nach oben lecken und nach unten treten....... na ja. USW.
Sorry, aber so kann ich mich nicht ändern. Ich bin leider nicht der Mensch der andere in die Pfanne haut. Sollte das der Preis sein....... Deutschland ich komme ( oder USA. Schweiz, Holland, Cannada) ....... mir fällt auf, auf Malle war ich noch nicht.
Ich bin auch nicht ganz Weltfremd und hörte das dass sogenannte Mobbing auch in Deutschland einzug hält, doch da brauche ich nicht zu befürchten das ich meinen Job verliere weil ich Deutscher bin......... wohl eher weil ich versäumt habe meinen Job richtig zu machen.
Mein fazit: jeder wie er es empfindet, und soooo toll ist D nun auch nicht.........
Grüße
Jörg
Und wenn mir hier in Schweden einige Sachen nicht gefallen, gefallen sie mir halt nicht. Ich habs auch nicht nötig Geschichten zu erzählen nur um Schweden schlecht zu machen. So wie ich es beschrieben habe ist mein Schweden, so erlebe ich es. Keine gute gesundheitliche Versorgung, dürftige Auswahl im Einkaufsmarkt, Freunde die nach oben lecken und nach unten treten....... na ja. USW.
Sorry, aber so kann ich mich nicht ändern. Ich bin leider nicht der Mensch der andere in die Pfanne haut. Sollte das der Preis sein....... Deutschland ich komme ( oder USA. Schweiz, Holland, Cannada) ....... mir fällt auf, auf Malle war ich noch nicht.
Ich bin auch nicht ganz Weltfremd und hörte das dass sogenannte Mobbing auch in Deutschland einzug hält, doch da brauche ich nicht zu befürchten das ich meinen Job verliere weil ich Deutscher bin......... wohl eher weil ich versäumt habe meinen Job richtig zu machen.
Mein fazit: jeder wie er es empfindet, und soooo toll ist D nun auch nicht.........
Grüße
Jörg
- richadrichy
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Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Also Jörg, ich glaub dir deine Erfahrungen schon und wie du schon sagtest bist du ja nicht Weltfremd, ich denke nur (und das wurde hier auch schon erwähnt) gibt es Regional Unterschiede;- und hier in D noch viiiieeel Größere...
Hier nur mal 2 Beispiele...
Ihr kennt doch bestimmt den ewigen kalten Krieg zwischen Bayern und Preußen... bei uns ist jeder "Norddeutsche" erstmal ein Ausländer;- und wenn er dann noch ne große Klappe hat, hat er total verschissen (obwohl wir alle ein Volk sein sollten
)
Als ich ne zeitlang in Schweden Pferde beschlagen hatte, lernte ich ne Frau kennen die ürsprünglich aus Rostock kommt aber schon seit ihrer Jugend in Schweden wohnt.
Sie hat mir erzählt, was sie so sehr vermisst, ist, daß man sich in Schweden nicht so einfach mal ungezwungen trifft auf ein Bierchen oder Kaffee etc.
In Rostock war das so, daß man einfach mal zum Nachbarn ging, hallo sagte, ein Bierchen oder Kaffe bekam und ein Pläuschchen abhielt...
So und jetzt sind hier die (ehemaligen ) Bayern gefragt...
Wäre das in Bayern denkbar? Nie im Leben:- außer dein Nachbar ist ein (sehr) guter Freund.
Es ist aber so, die Leute aus den neuen Bundesländer sind wesentlich geselliger und treffen sich auch mal ganz ungezwungen, wobei der Bayer (ähnlich dem Schweden) wesentlich introvertierter ist... ungezwungene Treffen gibts nur in der Familie oder am Stammtisch.
Drum ist es vielleicht für mich nicht soooo schwer mich in die schwedische Mentalität einzufinden... hoff ich
Hier nur mal 2 Beispiele...
Ihr kennt doch bestimmt den ewigen kalten Krieg zwischen Bayern und Preußen... bei uns ist jeder "Norddeutsche" erstmal ein Ausländer;- und wenn er dann noch ne große Klappe hat, hat er total verschissen (obwohl wir alle ein Volk sein sollten
Als ich ne zeitlang in Schweden Pferde beschlagen hatte, lernte ich ne Frau kennen die ürsprünglich aus Rostock kommt aber schon seit ihrer Jugend in Schweden wohnt.
Sie hat mir erzählt, was sie so sehr vermisst, ist, daß man sich in Schweden nicht so einfach mal ungezwungen trifft auf ein Bierchen oder Kaffee etc.
In Rostock war das so, daß man einfach mal zum Nachbarn ging, hallo sagte, ein Bierchen oder Kaffe bekam und ein Pläuschchen abhielt...
So und jetzt sind hier die (ehemaligen ) Bayern gefragt...
Wäre das in Bayern denkbar? Nie im Leben:- außer dein Nachbar ist ein (sehr) guter Freund.
Es ist aber so, die Leute aus den neuen Bundesländer sind wesentlich geselliger und treffen sich auch mal ganz ungezwungen, wobei der Bayer (ähnlich dem Schweden) wesentlich introvertierter ist... ungezwungene Treffen gibts nur in der Familie oder am Stammtisch.
Drum ist es vielleicht für mich nicht soooo schwer mich in die schwedische Mentalität einzufinden... hoff ich
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Framsidan
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
richadrichy in welchem Eck von Bayern wohnst du denn? Ich kenne deine Beschreibung von Bayern nicht und bin auch nicht so aufgewachsen.
Und auch heute noch kommt immer irgendein unangemeldeter Bescuh wenn ich bei meinen Kindern bin, genauso bei meinen Geschwistern und Freunden. Und ich bin da ja immer ein paar wochen dort. Aber irgendwer kommt immer.
Und als ich hierher kam und mir einen Freundeskreis aufgebaut hatte, machte ich denen auch klar dass man zu mir immer kommen kann. Ich lade nich timmer ein aber meine Türe ist immer offen. Machte sozusagen einmal eine Einladung und die galt für immer dann. Und meine Freunde hier fanden das auch gut.
Und auch heute noch kommt immer irgendein unangemeldeter Bescuh wenn ich bei meinen Kindern bin, genauso bei meinen Geschwistern und Freunden. Und ich bin da ja immer ein paar wochen dort. Aber irgendwer kommt immer.
Und als ich hierher kam und mir einen Freundeskreis aufgebaut hatte, machte ich denen auch klar dass man zu mir immer kommen kann. Ich lade nich timmer ein aber meine Türe ist immer offen. Machte sozusagen einmal eine Einladung und die galt für immer dann. Und meine Freunde hier fanden das auch gut.
- richadrichy
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ja Framsidan... ich glaube wir haben schon festgestellt, daß wir in 2 verschiedenen Bayern aufgewachsen sind..... nur in "meinem Bayern" lebe ich noch aktuell
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
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Sven
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
hallo zusammen,
ich habe es wirklich geschaft 5 seiten zu diesem thema hier zu lesen, war wirklich anstrengend. ^^
eins sollte man nie vergessen, es sind ratgeber, nicht mehr und nicht weniger!
jeder kommt mit anderen erwartungen nach schweden. manche wegen dem bullerbü-syndrom, die anderen weil sie für ihre arbeit besser entlohnt werden wollen usw. man kann das hier bis ins tausendstel aufspalten. wichtig ist das man seine eigene erfahrung macht, ob nun negativ oder positiv. sicherlich ist eine positive erfahrung schöner, wer will schon probleme haben die er lösen muß. aber ist das nicht das spannende daran? zum buch kann ich leider nichts sagen, den ich habe es nicht gelesen. fakt ist aber, ratgeber, fachbücher usw. haben auch noch einen anderen sinn, sie sollen zum diskutieren und fachsimpeln anregen. meiner meinug nach hat sie diesen punkt mehr als erfüllt
mfg Sven aus dem hohen norden
btw: groß und kleinschreibung sind absichtlich ignoriert worden, den ich bin ein fauler rechtschreibekünstler
ich habe es wirklich geschaft 5 seiten zu diesem thema hier zu lesen, war wirklich anstrengend. ^^
eins sollte man nie vergessen, es sind ratgeber, nicht mehr und nicht weniger!
jeder kommt mit anderen erwartungen nach schweden. manche wegen dem bullerbü-syndrom, die anderen weil sie für ihre arbeit besser entlohnt werden wollen usw. man kann das hier bis ins tausendstel aufspalten. wichtig ist das man seine eigene erfahrung macht, ob nun negativ oder positiv. sicherlich ist eine positive erfahrung schöner, wer will schon probleme haben die er lösen muß. aber ist das nicht das spannende daran? zum buch kann ich leider nichts sagen, den ich habe es nicht gelesen. fakt ist aber, ratgeber, fachbücher usw. haben auch noch einen anderen sinn, sie sollen zum diskutieren und fachsimpeln anregen. meiner meinug nach hat sie diesen punkt mehr als erfüllt
mfg Sven aus dem hohen norden
btw: groß und kleinschreibung sind absichtlich ignoriert worden, den ich bin ein fauler rechtschreibekünstler
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Gnällspik
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Das ist ja auch der Sinn eines Forums, das man sich austauscht und über diese Dinge diskutiert und es ist interessant wie unterschiedlich wir unsere Umgebung erleben. Es ging ja hier auch recht emotional zu. Und das Buch von Frau Eichinger ist ja auch kontrovers, vielleicht provokant in der Titelwahl aber durchaus das beste, was der große Markt an Schwedenbüchern hergibt. Quäle mich gerade durch den Fettnäpfchenführer (ja - immer noch!) und bin immer wieder erstaunt, was für Murks heutzutage verlegt wird.
"Alptraum Schweden?" war eine echte Überraschung weil es ein seriöses und sehr gut recherchiertes Buch ist und auch die Schattenseiten beleuchtet.
@richarichi
Wann gehts für Dich denn auf die Reise? Klappt die Umstellung von Hefeweizen auf Lättöl?
Hälsningar

"Alptraum Schweden?" war eine echte Überraschung weil es ein seriöses und sehr gut recherchiertes Buch ist und auch die Schattenseiten beleuchtet.
@richarichi
Wann gehts für Dich denn auf die Reise? Klappt die Umstellung von Hefeweizen auf Lättöl?
Hälsningar

- richadrichy
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Nett geschriebenGnällspik hat geschrieben:@richarichi
Wann gehts für Dich denn auf die Reise? Klappt die Umstellung von Hefeweizen auf Lättöl?
Hälsningar
Also ich mag das Lättöl ausgesprochen gerne (besonders das Milenium 3,5), aber als echter Bayer kann ich natürlich Bier selbst brauen und sollte es mich dann mal nach einem echten Weißbier gelüsten, brau ich mir eins... obwohl das Wasser in Schweden eher für Pils taugt;- ist wesentlich weicher als bei uns in Bayern, wir haben hier ne Gesamthärte von ca 16 GdH und in Hylte grad mal 6 GdH... bin mal gespannt wie das Bier dann schmeckt... ach ja, los gehts am 02.10.;- ist schon ein komisches Gefühl, jetzt wo es ernst wird
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ich bin da eher Amerikaner, ich mag kein Bier, ok ab und an mal. Aber Tiquila Vodka Whiskey sind die Favoriten
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ok - ich gebe auch mal meinen Senf dazu ... ich freue mich schon diebisch auf Tunnbröd
... bald ...
und erst der Rentierschinken ... jamjam.
Zum Auswandern allgemein habe ich den Eindruck aufgrund von Berichten und Äußerungen, dass viele etwas wichtiges vergessen, bzw. etwas wesentliches NICHT zurücklassen. Und das ist die eigene Persönlichkeit. Auch in einem anderen Land sind sie immernoch sie selbst. Betrifft vor allem Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, weil sie dort nicht zurecht gekommen sind oder mit ihrem Umfeld unzufrieden waren und dann kommt die Ernüchterung in der neuen Wunschheimat. Oder schützt gar das Unterbewusstsein das Bewusstsein vor der Erkenntnis, dass auch in Schweden nicht alles Gold ist was glänzt, indem es alles negative einfach ausblendet?
Ich bzw. wir werden niemals auswandern (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht), wir gehören anscheinend zu den wenigen Glücklichen in Deutschland, die sich hier immernoch wohl fühlen. Und zum Wohl fühlen gehört für uns deutlich mehr, als Natur. Das wichtigste sind für uns Familie und Freunde, die uns unterstützen, helfen, trösten, Hoffnung machen aber sich auch mit uns freuen. Außerdem noch die anderen Menschen um uns herum, die ein Auge auf uns haben und wir auch auf sie. Nicht zuschauen, wenn sich jemand mit etwas quält, sondern anpacken, nicht wegschauen, wenn jemand in Not ist, sondern helfen. Das ist unbezahlbar. Alles andere kann man ersetzen. Was nutzt mich das beste Gesundheitssystem, die beste Familienpolitik, die großartige Natur, etc. wenn ich im fremden Land einsam bin?
Jetzt kommt wieder: "Wir sind nicht einsam, wir haben Freunde, wir sind akzeptiert worden", ja, schön, wenn dem so ist. Aber warum werden dann "Landsmänner" in der Region, in der man wohnt gesucht? Die "Landsmänner", die man in der Heimat fast verachtet hat, denen man unterstellt hat, sie wären unfreundlich, würden nicht helfen, keine gute Nachbarschaft, halsstarrig, besserwisserisch und und und. Sind das nicht auch immernoch die gleichen Menschen nur in einem anderen Land? Oder hat man sich vielleicht geirrt? Vielleicht hat man sich auch einfach nur von der Unzufriedenheit anderer zu Hause anstecken lassen?
Ich liebe es, gegen den Strom zu schwimmen, wie man so schön sagt. Ich mag es, nicht nur die Dinge zu betrachten, die nicht gut laufen, die schlecht sind, etc. sondern auch vieles positive. Warum sehen die Menschen an vielem nur das Negative, warum wird seltenst mal ein Lob ausgesprochen, sondern lieber getadelt und gemeckert? Wann habt Ihr das letzte Mal einen Fremden angesprochen, der sich suchend umschaut und gefragt, ob man irgendwie helfen kann?
Zum Auswandern allgemein habe ich den Eindruck aufgrund von Berichten und Äußerungen, dass viele etwas wichtiges vergessen, bzw. etwas wesentliches NICHT zurücklassen. Und das ist die eigene Persönlichkeit. Auch in einem anderen Land sind sie immernoch sie selbst. Betrifft vor allem Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, weil sie dort nicht zurecht gekommen sind oder mit ihrem Umfeld unzufrieden waren und dann kommt die Ernüchterung in der neuen Wunschheimat. Oder schützt gar das Unterbewusstsein das Bewusstsein vor der Erkenntnis, dass auch in Schweden nicht alles Gold ist was glänzt, indem es alles negative einfach ausblendet?
Ich bzw. wir werden niemals auswandern (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht), wir gehören anscheinend zu den wenigen Glücklichen in Deutschland, die sich hier immernoch wohl fühlen. Und zum Wohl fühlen gehört für uns deutlich mehr, als Natur. Das wichtigste sind für uns Familie und Freunde, die uns unterstützen, helfen, trösten, Hoffnung machen aber sich auch mit uns freuen. Außerdem noch die anderen Menschen um uns herum, die ein Auge auf uns haben und wir auch auf sie. Nicht zuschauen, wenn sich jemand mit etwas quält, sondern anpacken, nicht wegschauen, wenn jemand in Not ist, sondern helfen. Das ist unbezahlbar. Alles andere kann man ersetzen. Was nutzt mich das beste Gesundheitssystem, die beste Familienpolitik, die großartige Natur, etc. wenn ich im fremden Land einsam bin?
Jetzt kommt wieder: "Wir sind nicht einsam, wir haben Freunde, wir sind akzeptiert worden", ja, schön, wenn dem so ist. Aber warum werden dann "Landsmänner" in der Region, in der man wohnt gesucht? Die "Landsmänner", die man in der Heimat fast verachtet hat, denen man unterstellt hat, sie wären unfreundlich, würden nicht helfen, keine gute Nachbarschaft, halsstarrig, besserwisserisch und und und. Sind das nicht auch immernoch die gleichen Menschen nur in einem anderen Land? Oder hat man sich vielleicht geirrt? Vielleicht hat man sich auch einfach nur von der Unzufriedenheit anderer zu Hause anstecken lassen?
Ich liebe es, gegen den Strom zu schwimmen, wie man so schön sagt. Ich mag es, nicht nur die Dinge zu betrachten, die nicht gut laufen, die schlecht sind, etc. sondern auch vieles positive. Warum sehen die Menschen an vielem nur das Negative, warum wird seltenst mal ein Lob ausgesprochen, sondern lieber getadelt und gemeckert? Wann habt Ihr das letzte Mal einen Fremden angesprochen, der sich suchend umschaut und gefragt, ob man irgendwie helfen kann?
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo Wölfchen, darauf muß ich Dir antworten .Ersteinmal ,in welcher Ecke Nordhessens bist Du ? Ich bin als Berlinerin in Marburg und Frankenberg an der Eder groß geworden.Im Oktober will ich wieder meine Freunde besuchen .
Ich schwimme auch immer gegen den Strom,zwar anstrengend ,aber man kann mich nicht verbiegen.
Ich frage so oft, weshalb immer nur Negatives gesagt wird und nicht umgekehrt.Ich jedenfalls gebe mir völlig fremden Menschen Komplimente.Manche sind ganz schön überrascht.So letzte Woche, ich komme in einen Laden und sehe die Besitzerin und gab ihr spontan ein K. wie gut sie gekleidet ist. Sie war völlig überrascht und ich bestätigte es noch eimal .Ein BEISPIEL.im Dienst fragte ich meine Vorgesetzte,nachdem sie meinte, mich rügen zu müssen ,weshalb ich,trotz guter Arbeit nicht einmal ein Lob bekam !Aber rügen,für einmal falsch gemacht zu haben . Sie drehte sich zum Fenster um und es trat eine lange Pause ein.
Endlich kam die Antwort :LOB IST SEHR SCHWER zu geben . Diese Antwort hat mich völlig überrascht und ich werde es nie vergessen;verstehen ? Nein, das tue ich nicht bis heute. Ich selbst habe meine Verwandten seit 1950 in Stockholm ,daher die Reisen. Ich wohne jetzt in Smâland,da ich einen deutschen Lebensgefährten gefunden habe. Bonus obendrein :mir ist aufgefallen, ich lebe hier, wie in Marburg-im Wald.Denn auch in D gibt es Viel Natur-nur die Weite fehlt.Deshalb kann ich dieses Bullerbüsyndrom nicht verstehen.Denn die deut. geben den S. den Eindruck, es sei hier alles einmalig.Ich widerspreche und zeige manchen S Fotos, Bücher. Das D nicht nur ein Land der Durchreise nach Italien sei. Zum GLÜCK GIBT MAN MIR die Bestätigung, dass man unser Land auch besuchte,Das schwed Allmänrätt, bekomme ich zu hören sei eimalig. Wie bitte ?? iCH LESE IN SCHWED:-IN dEUTSCH -KAUM EIN Unterschied . Könnt ihr denn Heidelbeeren,Pilze nehmen? Meine Antwort ja. Aber die dt Touristen sagen aber------.Da bin ich ganz schön sauer . Über den Grenzen schmecken die Kirschen immer besser.Mir gefällt es überall mal besser-mal schlechter.Froh bin ich nur,dass ich nicht in der DDR meinn Leben fisten mußte. Gefängnis wäre meine Bleibe gewesen. Gruß aus Lindgrens Heimat
Ich schwimme auch immer gegen den Strom,zwar anstrengend ,aber man kann mich nicht verbiegen.
Ich frage so oft, weshalb immer nur Negatives gesagt wird und nicht umgekehrt.Ich jedenfalls gebe mir völlig fremden Menschen Komplimente.Manche sind ganz schön überrascht.So letzte Woche, ich komme in einen Laden und sehe die Besitzerin und gab ihr spontan ein K. wie gut sie gekleidet ist. Sie war völlig überrascht und ich bestätigte es noch eimal .Ein BEISPIEL.im Dienst fragte ich meine Vorgesetzte,nachdem sie meinte, mich rügen zu müssen ,weshalb ich,trotz guter Arbeit nicht einmal ein Lob bekam !Aber rügen,für einmal falsch gemacht zu haben . Sie drehte sich zum Fenster um und es trat eine lange Pause ein.
Endlich kam die Antwort :LOB IST SEHR SCHWER zu geben . Diese Antwort hat mich völlig überrascht und ich werde es nie vergessen;verstehen ? Nein, das tue ich nicht bis heute. Ich selbst habe meine Verwandten seit 1950 in Stockholm ,daher die Reisen. Ich wohne jetzt in Smâland,da ich einen deutschen Lebensgefährten gefunden habe. Bonus obendrein :mir ist aufgefallen, ich lebe hier, wie in Marburg-im Wald.Denn auch in D gibt es Viel Natur-nur die Weite fehlt.Deshalb kann ich dieses Bullerbüsyndrom nicht verstehen.Denn die deut. geben den S. den Eindruck, es sei hier alles einmalig.Ich widerspreche und zeige manchen S Fotos, Bücher. Das D nicht nur ein Land der Durchreise nach Italien sei. Zum GLÜCK GIBT MAN MIR die Bestätigung, dass man unser Land auch besuchte,Das schwed Allmänrätt, bekomme ich zu hören sei eimalig. Wie bitte ?? iCH LESE IN SCHWED:-IN dEUTSCH -KAUM EIN Unterschied . Könnt ihr denn Heidelbeeren,Pilze nehmen? Meine Antwort ja. Aber die dt Touristen sagen aber------.Da bin ich ganz schön sauer . Über den Grenzen schmecken die Kirschen immer besser.Mir gefällt es überall mal besser-mal schlechter.Froh bin ich nur,dass ich nicht in der DDR meinn Leben fisten mußte. Gefängnis wäre meine Bleibe gewesen. Gruß aus Lindgrens Heimat
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Framsidan
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Genau das frage ich mich auch immer......wölfchen hat geschrieben:
Jetzt kommt wieder: "Wir sind nicht einsam, wir haben Freunde, wir sind akzeptiert worden", ja, schön, wenn dem so ist. Aber warum werden dann "Landsmänner" in der Region, in der man wohnt gesucht? Die "Landsmänner", die man in der Heimat fast verachtet hat, denen man unterstellt hat, sie wären unfreundlich, würden nicht helfen, keine gute Nachbarschaft, halsstarrig, besserwisserisch und und und. Sind das nicht auch immernoch die gleichen Menschen nur in einem anderen Land? Oder hat man sich vielleicht geirrt? Vielleicht hat man sich auch einfach nur von der Unzufriedenheit anderer zu Hause anstecken lassen?
Aber entweder es wird alles mit Bullerbyaugen gesehen oder alles schlecht gemacht. Aber Schweden ist nicht das eine oder das andere sondern es hat wie jedes anderee Land seine Vor und Nachteile. Aber jemand der nach Schweden auswandern will soll halt auch die Nachteile vorher kennen denn sonst geht gleich die Meckerei los.
Es wäre besser wenn Schweden nicht dauernd auf das allemansrätt hinweisen würde. Im Grunde genommen ist es nichts besonderes.
Der Schwede hier glaubt oft dass man in D nicht in den Wald gehen darf um Pilze oder Beeren zu sammeln u.a.
Der ausländische Turist dagegen glaubt er kann tun und lassen was er will hier. Wir haben da schon einiges erlebt wenn wir mit dem Womo unterwegs sind.
Und beide Vorstellungen sind falsch.
- Krölle Bölle
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
...sehe vieles teilweise ähnlich...doch schlag mal hier auf den wiesen dein Zelt auf...geschweige...in der Nähe des Nachbarn. Nun ja, haben sicherlich viele von uns so ihre Erfahrungen gesammelt.
Da ich eine starke Sehbehinderung habe, darf ich mir, so denke ich schon herausnehmen, die Unterschiede der Menschen im Umgang mit Menschen mit Handicap, zu beurteilen.
Ein Blick nicht nur in die sog. Grundgesetze reicht da schon.
Auch in bezug des Arbeitsplatzes und die Gleichstellungen (Gehalt Frau ... Mann) sehe ich einiges völlig anders und habe nicht nur in Deutschland, Spanien und Skandinavien meine Erfahrungen gesammelt.
Lassen wir doch jedem seine Meinung und sein Bild über Menschen, Land und Natur.
Wer sein sicheres Auskommen hat, Haus mit Garten im Grünen (da haben wir so Glück, denn meine Frau schuftet für 1 1/2 Personen), der hat immer leicht reden und sieht manches gelassener...
Wie schon geschrieben: ermutigen wir doch gerade junge Menschen ins Ausland zu gehen und ihre Erfahrungen zu sammeln und da ist gerade n o c h Skandinavien ein guter Entschluss---trotzdem manches, gerade in Schweden, ein, zwei Schritte rückwärts gegangen ist...
Habe gestern noch Tipps vermittelt und Erfahrungen weitergegeben...man muss sich halt gut informieren, auf die Menschen zugehen, Hilfe erbitten und annehmen...sich in die Gesellschaft einbringen und kein Ghetto von nur Gleichgesinnten aufmachen... Integration ist in vielenj Ländern das Thema und wer sich bemüht, Interesse zeigt, lernwillig ist und sich reinkniet, der hat gerade imj Norden viele Möglichkeiten.
Die Worte von der "Weite" des Landes kann ich sehr unterstreichen. Wir leben n o c h in einem recht sicheren System und einem Land mit sozialen Sicherungssystemen. Nur...wie lange noch...was passiert täglich...zu welchen Bezügen gehen wir in die Alten- und Pflegeheime, auf die Baustelle und in den Frisörsalon? Wer wird noch als Mensch bei der Arge behande3lt...wie geht man mit Menschen um, die aus einem anderen Land kommen? Wo ist der Zusammenhalt mit den Kollegen geblieben. Wir sind...und zwar nicht nur in Deutschland, auf dem Weg in eine total neokapitalistische Gesellschaft...Deshalb lassen wir jedem seinen Traum, seine Meinung und auch seine Wünsche...
Mit Zweihunderttausend Euro auf dem Konto, junger Frau im Sprotwagen und Doppelgarage sucht man üblicherweise nicht mehr so nach Glück und Frieden im Leben.
Das hat nichts mit Bullerbü zu tun. Auch wir haben hier Wälder, Seen und unsere kleine Nachbarschaft im Grünen, mit viiiel Glück zur annehmlichen Miete. Denn sonst wäre ni8chts vom Gehalt übrig. Viele hier in der Umgebung schauen nur auf die "arbeitende" Gesellschaft unten in der City und haben keine Vorstellung vom täglichen Kampf um Ganztagsschule, Förderung, Pflege f. die "Alten" usw...sie nehmen sich zwei pol. Putzkräfte so unter der Hand. Ich finde es sehr richtig, wenn sich an bestimmten Punkten der Staat einmischt in Bankenwesen , Krankenkassen und Managersalärs...egal wo. Lassen wir jedem, der diese Wünsche teilt und auch gute Erfahrungen gesammelt hat, sein positives Gesamtbild. Die täglichen Erfahrungen und seinen Weg wird jeder erleben und geheb müssen.
Denke nicht, die Gesellschaftskunde auf unseren Schulen und das Bildungssystem hier geben uns noch das Recht, über andere zu urteilen.
Als Nr. 31 im europ. Durchschnitt...bezogen auf Lebensqualität, Bildungssystem, soziale Sicherheit, gesetzl. Gehalt und Lohn und Pflege und Rentendasein im Alter sollten wir in unserem ach sooo demokratischem Rechsstatt vorsichtig sein mit der eigenen Lobpudelei.
In der Abi-Klasse der großen Tochter(mit n u r 34 Schülern!!!...Ironi) konnte knapp die Hälfte keine Abschlussfahrt mitmachen. Es geht ja nur nach Italien für 300,-- die Woche) Wir haben gerade in Dänemakrk und auch Schweden erleben dürfen, wie Schulsysteme funtionierten, junge Leute untereinander umgehen, wie die Schulen aussehen usw usw.
Die skandinavischen Länder sollten mit aller Macht versuchen vieles zu erhalten und nicht den Hedge-Fon-Juppied und Wirtschaftsliberalen hinterher zu eifern.
Über das bek. Buch wurde viel geredet...so lässt es sich gut verkaufen.
Wir freuen uns aufs nächste Jahr, lernen weiter Sprachen, blicken in die Gesellschaftssysteme und werden die Kinder tägl ermutigen, ihre Wege zu gehen und Erfahrungen zu sammeln.
Ich habe übrigens vor 14 Jahren nur fürs Putzen, Kellnern, Pensionsarbeit allg auf Bornholm 1400 Euro rausgehabt und war auch mit den Abzügen sehr Einverstanden, denn ich wusste wo sie hingehen und wie das "Altwerden" behandelt wird...Auch Dänemark sieht heute vieles lockerer und Schweden scheint sich nnicht mehr an alles zu erinnern, was mal aufgebaut wurde.
Ermutigen wir die jungen Leute im Forum und so sieht die Zukunft viel rosiger aus...der Mensch sollte im Mittelpunkt stehen und nicht das tägl Wirtschaftswachstum.
Danke Helga in Schweden und Stig und Marianne...dank auch an Sabine in Nybro...wir sind so glücklich, dass Du es geschafft hast. Sie ging vor 25 Jahren eine einer Nacht weg aus Rostock und wusste wohl genau, was sie wollte...
Eure Dortmunder Krölle Bölle
Da ich eine starke Sehbehinderung habe, darf ich mir, so denke ich schon herausnehmen, die Unterschiede der Menschen im Umgang mit Menschen mit Handicap, zu beurteilen.
Ein Blick nicht nur in die sog. Grundgesetze reicht da schon.
Auch in bezug des Arbeitsplatzes und die Gleichstellungen (Gehalt Frau ... Mann) sehe ich einiges völlig anders und habe nicht nur in Deutschland, Spanien und Skandinavien meine Erfahrungen gesammelt.
Lassen wir doch jedem seine Meinung und sein Bild über Menschen, Land und Natur.
Wer sein sicheres Auskommen hat, Haus mit Garten im Grünen (da haben wir so Glück, denn meine Frau schuftet für 1 1/2 Personen), der hat immer leicht reden und sieht manches gelassener...
Wie schon geschrieben: ermutigen wir doch gerade junge Menschen ins Ausland zu gehen und ihre Erfahrungen zu sammeln und da ist gerade n o c h Skandinavien ein guter Entschluss---trotzdem manches, gerade in Schweden, ein, zwei Schritte rückwärts gegangen ist...
Habe gestern noch Tipps vermittelt und Erfahrungen weitergegeben...man muss sich halt gut informieren, auf die Menschen zugehen, Hilfe erbitten und annehmen...sich in die Gesellschaft einbringen und kein Ghetto von nur Gleichgesinnten aufmachen... Integration ist in vielenj Ländern das Thema und wer sich bemüht, Interesse zeigt, lernwillig ist und sich reinkniet, der hat gerade imj Norden viele Möglichkeiten.
Die Worte von der "Weite" des Landes kann ich sehr unterstreichen. Wir leben n o c h in einem recht sicheren System und einem Land mit sozialen Sicherungssystemen. Nur...wie lange noch...was passiert täglich...zu welchen Bezügen gehen wir in die Alten- und Pflegeheime, auf die Baustelle und in den Frisörsalon? Wer wird noch als Mensch bei der Arge behande3lt...wie geht man mit Menschen um, die aus einem anderen Land kommen? Wo ist der Zusammenhalt mit den Kollegen geblieben. Wir sind...und zwar nicht nur in Deutschland, auf dem Weg in eine total neokapitalistische Gesellschaft...Deshalb lassen wir jedem seinen Traum, seine Meinung und auch seine Wünsche...
Mit Zweihunderttausend Euro auf dem Konto, junger Frau im Sprotwagen und Doppelgarage sucht man üblicherweise nicht mehr so nach Glück und Frieden im Leben.
Das hat nichts mit Bullerbü zu tun. Auch wir haben hier Wälder, Seen und unsere kleine Nachbarschaft im Grünen, mit viiiel Glück zur annehmlichen Miete. Denn sonst wäre ni8chts vom Gehalt übrig. Viele hier in der Umgebung schauen nur auf die "arbeitende" Gesellschaft unten in der City und haben keine Vorstellung vom täglichen Kampf um Ganztagsschule, Förderung, Pflege f. die "Alten" usw...sie nehmen sich zwei pol. Putzkräfte so unter der Hand. Ich finde es sehr richtig, wenn sich an bestimmten Punkten der Staat einmischt in Bankenwesen , Krankenkassen und Managersalärs...egal wo. Lassen wir jedem, der diese Wünsche teilt und auch gute Erfahrungen gesammelt hat, sein positives Gesamtbild. Die täglichen Erfahrungen und seinen Weg wird jeder erleben und geheb müssen.
Denke nicht, die Gesellschaftskunde auf unseren Schulen und das Bildungssystem hier geben uns noch das Recht, über andere zu urteilen.
Als Nr. 31 im europ. Durchschnitt...bezogen auf Lebensqualität, Bildungssystem, soziale Sicherheit, gesetzl. Gehalt und Lohn und Pflege und Rentendasein im Alter sollten wir in unserem ach sooo demokratischem Rechsstatt vorsichtig sein mit der eigenen Lobpudelei.
In der Abi-Klasse der großen Tochter(mit n u r 34 Schülern!!!...Ironi) konnte knapp die Hälfte keine Abschlussfahrt mitmachen. Es geht ja nur nach Italien für 300,-- die Woche) Wir haben gerade in Dänemakrk und auch Schweden erleben dürfen, wie Schulsysteme funtionierten, junge Leute untereinander umgehen, wie die Schulen aussehen usw usw.
Die skandinavischen Länder sollten mit aller Macht versuchen vieles zu erhalten und nicht den Hedge-Fon-Juppied und Wirtschaftsliberalen hinterher zu eifern.
Über das bek. Buch wurde viel geredet...so lässt es sich gut verkaufen.
Wir freuen uns aufs nächste Jahr, lernen weiter Sprachen, blicken in die Gesellschaftssysteme und werden die Kinder tägl ermutigen, ihre Wege zu gehen und Erfahrungen zu sammeln.
Ich habe übrigens vor 14 Jahren nur fürs Putzen, Kellnern, Pensionsarbeit allg auf Bornholm 1400 Euro rausgehabt und war auch mit den Abzügen sehr Einverstanden, denn ich wusste wo sie hingehen und wie das "Altwerden" behandelt wird...Auch Dänemark sieht heute vieles lockerer und Schweden scheint sich nnicht mehr an alles zu erinnern, was mal aufgebaut wurde.
Ermutigen wir die jungen Leute im Forum und so sieht die Zukunft viel rosiger aus...der Mensch sollte im Mittelpunkt stehen und nicht das tägl Wirtschaftswachstum.
Danke Helga in Schweden und Stig und Marianne...dank auch an Sabine in Nybro...wir sind so glücklich, dass Du es geschafft hast. Sie ging vor 25 Jahren eine einer Nacht weg aus Rostock und wusste wohl genau, was sie wollte...
Eure Dortmunder Krölle Bölle
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Entschuldige KrölleBölle, vielleicht kann ich kein schwed. mehr, aber die Medien berichten, dass "Jamställning" noch nicht ausreicht .Die Gehälter in einigen Berufen derGeschlechter immer noch unterscheiden !Beruflich scheint es stimmungsmäßig hier besser zu sein. Aber es sind doch schon Klagen wg Stress und Burn out. Nur--nachdem ich die Ausführungen lese, ist es nicht so gravierend wie auf dem Kontinent.Aber die Empfindungen sind so. Ich wünsche es nicht ,aber es hat hier Einzug gehalten. Die fast tgl Mobbingmeldungen in den Schulen ist wie in D,nur -hier wird schneller und richtig gehandelt.
Klassenfahrten In S können alle mit , irgendwoher wirds bezahlt,habe vergessen wie. Lese hier sehr ausführlich die Zeitungen. Was ich gut finde ist,dass es 1- 2 Seiten um die Schule geht. Welcher Schüler was gemacht u.a.
Altersheime: Ist gerade noch besser hier,aber das Personal klagt auch überall P.mangel,Streichen,Gleich in die Medien,aber e s ist ein Hilferuf. Das Essen sei immer noch schlecht, gestern eiene Bericht gelesen. Aber. wie Du richadrichie richtig den Tipp gabs( was ich schrieb) er solle nicht alles glauben.Vielleicht sollte ich es beim Lesen und Nachrichten in S dasGleiche tun. Nichts für ungut.
Klassenfahrten In S können alle mit , irgendwoher wirds bezahlt,habe vergessen wie. Lese hier sehr ausführlich die Zeitungen. Was ich gut finde ist,dass es 1- 2 Seiten um die Schule geht. Welcher Schüler was gemacht u.a.
Altersheime: Ist gerade noch besser hier,aber das Personal klagt auch überall P.mangel,Streichen,Gleich in die Medien,aber e s ist ein Hilferuf. Das Essen sei immer noch schlecht, gestern eiene Bericht gelesen. Aber. wie Du richadrichie richtig den Tipp gabs( was ich schrieb) er solle nicht alles glauben.Vielleicht sollte ich es beim Lesen und Nachrichten in S dasGleiche tun. Nichts für ungut.
- richadrichy
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Also ich denke auch, das Büllerbüsyndrom sollte man sich aus dem Kopf schlagen... auch in Schweden werden die Schrauben enger gezogen;- lese mich gerade durch die Neuerungen bei der Försäkringskassan, speziell für Selbständige... na ja, wie gesagt... sie ziehn die Schrauben an.
Nur ist es im Verhältnis immer noch etwas besser und günstiger als wenn man sich in D als Selbständiger Krankenversichern muß... nur mal so zum Vergleich.
Unschlagbar für mich ist in Schweden aber diese unsagbare Ruhe und vor allendingen die Gelassenheit der Schweden... geh mal in S einkaufen und in D, oder fahr in S auf der Autobahn und in D.. ich glaub das kennt jeder.
Und was für mich einfach der absolute ausschlaggebende Punkt war ist das Eigenheim.
Mein Bruder hat jetzt nach langem und intensiven Suchen endlich ein bezahlbares Grundstück gefunden (85€/m² in Niederbayern, da wo ich wohn bekommst du unter 250€m² gar nix) und muß trotzdem für ein Fertighaus mit allem drum und dran 250000€ hinblättern.
Also wir sprechen hier von 800m² Grund und ca 120m² Wohnfläche.
Das heißt für ihn, nur Tilgung und Zins beläuft sich auf die nächsten ca 20 Jahre bei ca 1200€... da kommen noch Nebenkosten, Heizung und Umlagen hinzu, so daß der gute Mann monatlich ca 1600€ abdrücken darf und das 20 Jahre lang.....
Ich glaub ich brauch nicht erwähnen, was man für weit weniger als die Hälfte auf dem Land in Schweden bekommt und das nich unbedingt in einem ausgewiesenen Neubaugebiet wo dir der Nachbar in der Früh ins Müsli hustet....
Nur ist es im Verhältnis immer noch etwas besser und günstiger als wenn man sich in D als Selbständiger Krankenversichern muß... nur mal so zum Vergleich.
Unschlagbar für mich ist in Schweden aber diese unsagbare Ruhe und vor allendingen die Gelassenheit der Schweden... geh mal in S einkaufen und in D, oder fahr in S auf der Autobahn und in D.. ich glaub das kennt jeder.
Und was für mich einfach der absolute ausschlaggebende Punkt war ist das Eigenheim.
Mein Bruder hat jetzt nach langem und intensiven Suchen endlich ein bezahlbares Grundstück gefunden (85€/m² in Niederbayern, da wo ich wohn bekommst du unter 250€m² gar nix) und muß trotzdem für ein Fertighaus mit allem drum und dran 250000€ hinblättern.
Also wir sprechen hier von 800m² Grund und ca 120m² Wohnfläche.
Das heißt für ihn, nur Tilgung und Zins beläuft sich auf die nächsten ca 20 Jahre bei ca 1200€... da kommen noch Nebenkosten, Heizung und Umlagen hinzu, so daß der gute Mann monatlich ca 1600€ abdrücken darf und das 20 Jahre lang.....
Ich glaub ich brauch nicht erwähnen, was man für weit weniger als die Hälfte auf dem Land in Schweden bekommt und das nich unbedingt in einem ausgewiesenen Neubaugebiet wo dir der Nachbar in der Früh ins Müsli hustet....

Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ich sehe schon, Ihr lebt in einer ganz anderen Welt wie meinereiner und viele andererichadrichy hat geschrieben:Mein Bruder hat jetzt nach langem und intensiven Suchen endlich ein bezahlbares Grundstück gefunden (85€/m² in Niederbayern, da wo ich wohn bekommst du unter 250€m² gar nix) und muß trotzdem für ein Fertighaus mit allem drum und dran 250000€ hinblättern.
Also wir sprechen hier von 800m² Grund und ca 120m² Wohnfläche.
Das heißt für ihn, nur Tilgung und Zins beläuft sich auf die nächsten ca 20 Jahre bei ca 1200€... da kommen noch Nebenkosten, Heizung und Umlagen hinzu, so daß der gute Mann monatlich ca 1600€ abdrücken darf und das 20 Jahre lang.....
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo Ihr Schwedenauswanderer ,mir fällt auf, dass Ihr wohl Eure EROS im Kopf habt. Dann ist es auf jeden Fall wesentlich billiger !Wenn wir einen Preis hören ,der ein D bezahlte, fallen wir um. Für Ausländer wird der Preis noch hochgeschraubt, hoffentlich nicht immer. Denkt mal in Kronen, dann kann man sich auch nicht mehr alles leisten. Manches Mal rechne ich in € um, damit ich mir sagen kann, es ist unglaublich billig.Schaue ich in den Geldbeutel-- o Jammmer!!! Teuer.Mit €augen gesehen habt Ihr völlig Recht,aber mit SKR ------? Auch die schwed. Steuern sind preiswert in € ?? Für welche Seite ? Mit dem Umrechnen ist es so ein eigen Ding. Deshalb verwirrt mich die Billigmacherei etwas .Von welcher Seite geht Ihr nun aus ?
rICHADRICHIE; Deine letzte Schilderung ist endlich so, weshalb man nach S. zieht. Besonders für Leute, die beengt wohnen. Denn nur der Einwohner wg glaube ich nicht. Es kommt immer auf einen selbst an ,wie ich mich mit meinen Mitmenschen auskomme. In Stockholm im Mietshaus zu Wohnen, der Kontakt fehlt,ist genAUSO WIE ÜBERALL. Auf der Strasse beginnt bei mir schon der Kontakt. Da ist es auch nicht einfach. Aber ich kann es Gottlob.Nur in RSA wurde mir meine Spontanität " genommen" ,da sie immer den Anfang machten. Wildfremde Menschen.Zusammengerechnete 7-8 Jahre habe ich dort gelebt und Namibia. Ist mir sonst nicht begegnet.
rICHADRICHIE; Deine letzte Schilderung ist endlich so, weshalb man nach S. zieht. Besonders für Leute, die beengt wohnen. Denn nur der Einwohner wg glaube ich nicht. Es kommt immer auf einen selbst an ,wie ich mich mit meinen Mitmenschen auskomme. In Stockholm im Mietshaus zu Wohnen, der Kontakt fehlt,ist genAUSO WIE ÜBERALL. Auf der Strasse beginnt bei mir schon der Kontakt. Da ist es auch nicht einfach. Aber ich kann es Gottlob.Nur in RSA wurde mir meine Spontanität " genommen" ,da sie immer den Anfang machten. Wildfremde Menschen.Zusammengerechnete 7-8 Jahre habe ich dort gelebt und Namibia. Ist mir sonst nicht begegnet.
- richadrichy
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Nun ja, wenn jemand so wie ihr Lottomillionäre seid, dann muß man wahrscheinlich nicht mehr auf die Kohle gucken...
ich muß aber sehen wo ich mit meinem Geld bleibe und ich denke 1000€ im Monat haben oder nicht ist wohl schon ein kleiner Unterschied.
Für mich ist es "einerlei" wo ich als Hufschmied arbeite, ich werde in S (hoffentlich) genauso mein Geld verdienen wie in D und Steuern und Versicherungen etc muß ich hier wie dort bezahlen.
Nur für mich fängt Lebensqualität eben bei den Dingen an die ich schon beschrieben habe... und die finde ich eben NUR in S (o.k. vielleicht auch in Kanada, aber das ist mir, bzw. meiner Frau zu weit weg und ich will nicht jedesmal zum Supermarkt fliegen
)
Für mich ist es "einerlei" wo ich als Hufschmied arbeite, ich werde in S (hoffentlich) genauso mein Geld verdienen wie in D und Steuern und Versicherungen etc muß ich hier wie dort bezahlen.
Nur für mich fängt Lebensqualität eben bei den Dingen an die ich schon beschrieben habe... und die finde ich eben NUR in S (o.k. vielleicht auch in Kanada, aber das ist mir, bzw. meiner Frau zu weit weg und ich will nicht jedesmal zum Supermarkt fliegen
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
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Framsidan
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
enneiram ich muss dir da recht geben dass man nicht immer vor Kronen auf euro umrechnen kann denn das ergibt ein ganz falsches Bild.
Krölle Bölle machte ja da auch ein Beispiel auf von Bornholm. Und Bornholm ist Dänemark und hat nichts mit schwedischen Abgaben zu tun.
Ich glaube auch dass es er war (will jetzt nicht mehr nachlesen) der meinte man könnte eben nur so mal auf einer Wiese campen und noch dazu in Nähe von Häusern. Genau das war es was ich meinte dass jeder Turi Unser Allemansrätt auslegt wies ihm paast.
Eine Wiese ist ein landwirtschaftlich genützter Grund und da gilt nicht das allemansrätt. GEnauso wenig soll man in Nähe von Häusern campen.
Ist so wie der turi der in Dalsland sich Kartoffeln vom Feld/Garten holte und bezog sich auch auf das Allemansrätt.
Und die Altenheime, da liegt vieles im argen. Wir kriegen das ja hautnah mit. Und es ist sehr gut dass Zeitungen oft da irgendwo rumschnüffeln. Und das was momentan über das Essen geschrieben wird, stimmt leider.
In Trollhättan lies eine Zeitung das Essen von einer ganzen woche untersuchen. Das auch untersuchte Katzen futter hatte mehr Nahrung als das Essen für die alten Leute.
Bevor meine Schwiegermutter einen Platz im Heim bekam, wurde auch ihr das Essen heimgeliefert. Mindestens jeden 2. Tag hat sie es gleich weggeworfen. Ihr Kommentar war, menschenunwürdiger Frass.
Noch kann sie selber vor die Türe rausgehen und damit ins nbenan gelegene Geschäft. Und sie kauft sich was zu essen denn im Heim schmeckt es nicht, auch werden die wenigsten satt. Aber Vollpension ist nicht billig dort. Auch soll das Heim hier eines der besseren in der Stadt sein.
Die ganzen Skandale die immer wieder auftauchen, gibt es wohl überall.
Die schwedische Frau ist zwar ziemlich gleichberechtigt aber nich tim Beruf und bei der Bezahlung schon mal gar nicht.
Richadrichy da weisst du ja siche rschon von den kürzlich erlassenen Ändrungen für Hufschmiede.
Framsidan
Krölle Bölle machte ja da auch ein Beispiel auf von Bornholm. Und Bornholm ist Dänemark und hat nichts mit schwedischen Abgaben zu tun.
Ich glaube auch dass es er war (will jetzt nicht mehr nachlesen) der meinte man könnte eben nur so mal auf einer Wiese campen und noch dazu in Nähe von Häusern. Genau das war es was ich meinte dass jeder Turi Unser Allemansrätt auslegt wies ihm paast.
Eine Wiese ist ein landwirtschaftlich genützter Grund und da gilt nicht das allemansrätt. GEnauso wenig soll man in Nähe von Häusern campen.
Ist so wie der turi der in Dalsland sich Kartoffeln vom Feld/Garten holte und bezog sich auch auf das Allemansrätt.
Und die Altenheime, da liegt vieles im argen. Wir kriegen das ja hautnah mit. Und es ist sehr gut dass Zeitungen oft da irgendwo rumschnüffeln. Und das was momentan über das Essen geschrieben wird, stimmt leider.
In Trollhättan lies eine Zeitung das Essen von einer ganzen woche untersuchen. Das auch untersuchte Katzen futter hatte mehr Nahrung als das Essen für die alten Leute.
Bevor meine Schwiegermutter einen Platz im Heim bekam, wurde auch ihr das Essen heimgeliefert. Mindestens jeden 2. Tag hat sie es gleich weggeworfen. Ihr Kommentar war, menschenunwürdiger Frass.
Noch kann sie selber vor die Türe rausgehen und damit ins nbenan gelegene Geschäft. Und sie kauft sich was zu essen denn im Heim schmeckt es nicht, auch werden die wenigsten satt. Aber Vollpension ist nicht billig dort. Auch soll das Heim hier eines der besseren in der Stadt sein.
Die ganzen Skandale die immer wieder auftauchen, gibt es wohl überall.
Die schwedische Frau ist zwar ziemlich gleichberechtigt aber nich tim Beruf und bei der Bezahlung schon mal gar nicht.
Richadrichy da weisst du ja siche rschon von den kürzlich erlassenen Ändrungen für Hufschmiede.
Framsidan
- richadrichy
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Framsidan hat geschrieben: Richadrichy da weisst du ja siche rschon von den kürzlich erlassenen Ändrungen für Hufschmiede.
Framsidan
Ne du, aber (ich hoffe) du wirst mir das gleich mitteilen...
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo Framsidan, endlich fühle ich mich nicht alleine, mit den Erfahrugen und Nachrichten. Ja es war Krölle bölle. In dem Moment ,als icheine PN bekam und die Sprache lernte, sah die Welt erheblich anders aus.Meine jahrelangen Verwandtenbesuche ergaben nichts von der Wirklichkeit -ich war Urlaubsblind.Ich bin froh,dass ich in der Natur lebe ,in die Stadt nur fahre um einzukaufen Stadtluft zu schnuppern was ich geniesse,und wieder zurück. das ich in S wieder gelandet bin ,ist reiner Zufall .Es hätte auch in einem anderen Land geschehen können. Tschüss
- richadrichy
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Also mein bayerischer Freund... kannst mir was über die Änderungen für Hufschmiede sagen?
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
- Krölle Bölle
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
....denke doch, dass wir noch über 40 Jahren auf der Nachbarinsel Bornholm gemerkt haben, dass es Staatenmäßig zu Dänemark gehört. Trotzdem kann man, wie in vielen Bereichen zu lesen, schon so seine Vergleiche ziehen.
Kann nur ein letztes Mal betonen, was uns so einige Einwohner bei Nybro...Kalmar usw berichteten. Passt genau mit dem überein, was man in tägl. Zeitungen, Tv usw hört und liest.
Habe schon an anderer Stelle des öfteren betont, wie es leider auch in Schweden aussieht und wie es vorher war. Ist eben so Einiges in sechs Jahren passiert.
Da manche Diskussionen in politische Ansichten und Lebensweisen abdriften, sollten wir das besser lassen.
Wünsche den Gleichgesinnten alles Gute...Ihr packt das natürlich...denn esw sind noch genug tolle Menschen unterwegs und Hilfe wird geboten, wenn man sie denn annimmt.
Das Feilschen, welcher alte Mensch wo..und wie lange...schlecht behandelt wird...ist eher beschämend.
Wenn ich unser Zelt aufgestellt habe, dan habe ich in der Nähe v. Privatem natürlich um Erlaubnis gebeten und wir als Naturliebhaber verlassen alles so, wie es vorher war...eher sauberer. Das Wort "Touri" ist da nicht angemessen. Aber lassen wir jedem seine Meinung.
Krölle Bölle
Kann nur ein letztes Mal betonen, was uns so einige Einwohner bei Nybro...Kalmar usw berichteten. Passt genau mit dem überein, was man in tägl. Zeitungen, Tv usw hört und liest.
Habe schon an anderer Stelle des öfteren betont, wie es leider auch in Schweden aussieht und wie es vorher war. Ist eben so Einiges in sechs Jahren passiert.
Da manche Diskussionen in politische Ansichten und Lebensweisen abdriften, sollten wir das besser lassen.
Wünsche den Gleichgesinnten alles Gute...Ihr packt das natürlich...denn esw sind noch genug tolle Menschen unterwegs und Hilfe wird geboten, wenn man sie denn annimmt.
Das Feilschen, welcher alte Mensch wo..und wie lange...schlecht behandelt wird...ist eher beschämend.
Wenn ich unser Zelt aufgestellt habe, dan habe ich in der Nähe v. Privatem natürlich um Erlaubnis gebeten und wir als Naturliebhaber verlassen alles so, wie es vorher war...eher sauberer. Das Wort "Touri" ist da nicht angemessen. Aber lassen wir jedem seine Meinung.
Krölle Bölle
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo Krölle Bölle- nimm doch das Zeltthema nicht persönlich ! Das Du Dich richtig verhalten wirst, nahm ich an. Es galt, WIE Du Dich ausdrücktset, ,für Personen die es das 1. Mal lesen und neu ist.leicht mißverständlich wie framsidan auch bestätigte .Sorry,wenn DU ES PERSÖNLICH NIMMSTAlles wieder gut ???
- richadrichy
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Also nicht... dacht ich mir schon... trotzdem dankeschön Framsidan für die informative Information.....
Aber ich denke, du meinst sicher diese Änderungen:
http://www.hovslagarforeningen.se/Defau ... geid=38158
Aber ich denke, du meinst sicher diese Änderungen:
http://www.hovslagarforeningen.se/Defau ... geid=38158
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
-
Framsidan
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
richadrichy auch wenn du es vielleicht nicht glauben willst, so habe ich zwischendurch auch anderes zu tun als nur hier zu sitzenrichadrichy hat geschrieben:Also nicht... dacht ich mir schon... trotzdem dankeschön Framsidan für die informative Information.....![]()
Aber ich denke, du meinst sicher diese Änderungen:
http://www.hovslagarforeningen.se/Defau ... geid=38158
Ja, ich glaube das war es ( habe das aber nur leicht überflogen) und es hiess dass man eine Genehmigung/Erlaubnis vom Jordbruksverket haben muss um auch tiere die unter Behandlung stehen, beschlagen zu dürfen.
auch soll das mit der Zeit alle Hovslagare gelten, das sei nur der anfang. Sozusagen als Übergang damit nicht auf einem Schlag da ein engpass entsteht und plötzlich nur einige Hovslagare für ganz Schweden da sind.
Also wenn ich du wäre, würde ich mir das gleich besorgen.
- richadrichy
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Danke Framsidan... mein schwedisch ist sicher noch nicht so gut wie deins... hieß das, "Tiere die unter Behandlung stehen", oder "Tiere die unter Betäubung stehen"?
Dank dir
Richard
Dank dir
Richard
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- Krölle Bölle
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
...hallo ennairam...
na klar, alles o.k. ...wäre auch so alles gut. menschen sind doch nicht immer einer meinung. möchte auch nur erlebtes an andere weitergeben. vielleicht hilft es dem ein- oder anderen. hoffe auch, nicht jeder, der in schweden ankommt, erwartet pipi mit pferd am hafen und michel, der männchen schnitzt...wäre aber geil...oder???
gott sei dank gibts in deutschland nicht nur oberbayern in kraxelhose, die weißwurst essen und dazu mit stoiber jodeln...oh gott...
ja, erfahrungen sammeln ist wohl für jeden und überall wichtig. .
gruesse in die runde
krölle bölle
na klar, alles o.k. ...wäre auch so alles gut. menschen sind doch nicht immer einer meinung. möchte auch nur erlebtes an andere weitergeben. vielleicht hilft es dem ein- oder anderen. hoffe auch, nicht jeder, der in schweden ankommt, erwartet pipi mit pferd am hafen und michel, der männchen schnitzt...wäre aber geil...oder???
gott sei dank gibts in deutschland nicht nur oberbayern in kraxelhose, die weißwurst essen und dazu mit stoiber jodeln...oh gott...
ja, erfahrungen sammeln ist wohl für jeden und überall wichtig. .
gruesse in die runde
krölle bölle
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Jo !Gast hat geschrieben:torsten1 hat geschrieben:
Grüße an alle Schweden und alle Deutschen, egal ob Kiruna oder Konstanz
- Krölle Bölle
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo an alle Schwedenfreunde und -kritiker,
heute las ich auf msn Folgendes:
"Das US-Magazin Newsweek hat Länder dieser Welt miteinander verglichen und ein Ranking erstellt. Bewertet wurden die Staaten nach Bildung, Gesundheit, Lebensqualität, Wirtschaftswachstum und politischen Verhältnissen.
Platz 12 : Deutschland
Platz 3 : Schweden hinter Schweiz und Finnland."
Alles ist subjektiv und kann aus sehr unterschiedlichen Gesichtswinkeln betrachtet werden.
Einen schönen Sonntag noch wünscht Norrfan
heute las ich auf msn Folgendes:
"Das US-Magazin Newsweek hat Länder dieser Welt miteinander verglichen und ein Ranking erstellt. Bewertet wurden die Staaten nach Bildung, Gesundheit, Lebensqualität, Wirtschaftswachstum und politischen Verhältnissen.
Platz 12 : Deutschland
Platz 3 : Schweden hinter Schweiz und Finnland."
Alles ist subjektiv und kann aus sehr unterschiedlichen Gesichtswinkeln betrachtet werden.
Einen schönen Sonntag noch wünscht Norrfan
-
kepe
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Jeder Mensch hat seine Meinung und macht seine Erfahrungen. Muss man darüber gleich ein Buch schreiben? So wie 25jährige Schauspieler heute ihre "Lebensläufe" veröffentlichen?
Meine Erfahrung nach vier Jahren Schweden ist, dass Deutsche extrem gut im Meckern sind. Das geht den meisten Schweden, die ich kenne ziemlich auf die Nerven.
Ich kann mich mittlerweile ziemlich gut in die Mentalität einleben und ich bin gerne hier.
Als ich das letzte Mal in Deutschland war fiel mir auf, dass ich relativ oft das Wort "muss" hörte. Das hatte ich bis dahin noch nie wahrgenommen.
Meine Erfahrung nach vier Jahren Schweden ist, dass Deutsche extrem gut im Meckern sind. Das geht den meisten Schweden, die ich kenne ziemlich auf die Nerven.
Ich kann mich mittlerweile ziemlich gut in die Mentalität einleben und ich bin gerne hier.
Als ich das letzte Mal in Deutschland war fiel mir auf, dass ich relativ oft das Wort "muss" hörte. Das hatte ich bis dahin noch nie wahrgenommen.
- Krölle Bölle
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
gut liegen wir noch...grins...wenn ich mich in die u-bahn setze, dann hab ich oft ein noch negativeres bild.....
kann immer nur das selbe predigen...anpacken und positiv denken...wer natürlich kohle hat, schon mit 18 papas auto haben durfte und auch sonst zu den bevorzugten gehörte, der kann natürlich seine Zäune bauen und sagen: komm bloß nicht, denn es ist soooo schwierig und man hat no chance...diese Leute wollen für sich sein und anderen vormachen: seht her, ich habs geschafft..aber ihr...???
Wer von Problemen in anderen Ländern redt, oder aufzeigt, wie es doch alles n i c h t geht, denn empfehle ich mal ein-zwei Jahre Kanaren (Fuerte), es war eine harte, aber lehrreiche Zeit. Oft gabs trockene Brötchen, aber der Wille treibt einen Voran und bitte: immer auf die Menschen zugehen , Sprache lernen, vorher Wohnung, Verträge usw...dann ist die Chance da...
Krölle Bölle
Das Buch scheint ja bekannter als die Bibel. Gut, dass ich "links" stehe, sonst würde ich vorschlagen es als Möbelstück zu benutzen., oder Brennmaterial..uuups...letztere nicht...sorry...grins...
kann immer nur das selbe predigen...anpacken und positiv denken...wer natürlich kohle hat, schon mit 18 papas auto haben durfte und auch sonst zu den bevorzugten gehörte, der kann natürlich seine Zäune bauen und sagen: komm bloß nicht, denn es ist soooo schwierig und man hat no chance...diese Leute wollen für sich sein und anderen vormachen: seht her, ich habs geschafft..aber ihr...???
Wer von Problemen in anderen Ländern redt, oder aufzeigt, wie es doch alles n i c h t geht, denn empfehle ich mal ein-zwei Jahre Kanaren (Fuerte), es war eine harte, aber lehrreiche Zeit. Oft gabs trockene Brötchen, aber der Wille treibt einen Voran und bitte: immer auf die Menschen zugehen , Sprache lernen, vorher Wohnung, Verträge usw...dann ist die Chance da...
Krölle Bölle
Das Buch scheint ja bekannter als die Bibel. Gut, dass ich "links" stehe, sonst würde ich vorschlagen es als Möbelstück zu benutzen., oder Brennmaterial..uuups...letztere nicht...sorry...grins...
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Framsidan
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
ja, aber noch weniger mögen die Schweden die Besserwisserei.....kepe hat geschrieben:
Meine Erfahrung nach vier Jahren Schweden ist, dass Deutsche extrem gut im Meckern sind. Das geht den meisten Schweden, die ich kenne ziemlich auf die Nerven.
Mich hat man ja schon lange einverleibt hier
Fängt ja schon bei der Sprache an. Es gibt ja viele Deutsche hier die seit mindestens 20 Jahren ein Ferienhaus hier haben aber immer noch kein schwedisch reden sondern erwarten dass man deutsch mit ihnen redet. Finde das unverschämt dem Gastgeberland gegenüber.
Mein schwedischer Sambo kann ja auch nicht erwarten dass man mit ihm schwedisch in Deutschland redet. Er muss dort auch versuchen sich zu verständigen in der Landessprache.
Es gibt vieles das mir auch nicht gefällt hier aber es gibt halt mal kein Land wo alles ist wie man sich wünscht.
Framsidan
- Krölle Bölle
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
...da hast Du Recht...sich selber einbringen ist nicht so einfach für manchen.
Sehe vieles wohl ähnlich. Es ist, so glaube ich, nur nicht so gut, wenn man immer von...den Schweden...oder den Deutschen spricht...sind doch zu viele...grins...
Sage ja auch nich abfällig: die Bayern sind so und so...grins...habe sogar in Schweden einen roten Bayern aus München getroffen...sapradi, ein Halodri hoch drei und echt in Ordnung.
Is halt nicht einfach, wenn man sich in eine andere Gesellschaft eingliedern möchte, doch man sollte jede Hilfe annehmen..d i e sind doch meist in Ordnung...grins..
Krölle Bölle
Sehe vieles wohl ähnlich. Es ist, so glaube ich, nur nicht so gut, wenn man immer von...den Schweden...oder den Deutschen spricht...sind doch zu viele...grins...
Sage ja auch nich abfällig: die Bayern sind so und so...grins...habe sogar in Schweden einen roten Bayern aus München getroffen...sapradi, ein Halodri hoch drei und echt in Ordnung.
Is halt nicht einfach, wenn man sich in eine andere Gesellschaft eingliedern möchte, doch man sollte jede Hilfe annehmen..d i e sind doch meist in Ordnung...grins..
Krölle Bölle
- richadrichy
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Seh ich ganz genauso... man kann sich nicht immer nur die Rosinen rauspicken...
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
- Krölle Bölle
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
leider, denn auch die werden immer weniger...übrigens...grins...ich mag keine rosinen
-
kasriel
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo
Nach lesen des Werkes Alptraum Schweden. War mir erstmal wieder Klar, mit was für einer Einstellung doch viele D nach Schweden kommen. Es scheind sich doch immer noch nicht Rumgesprochen zu haben, das wir in Schwéden Lebenden Deutschen Ausländer sind. Wir sind GÄSTE in Schweden.
Wer es drauf anlegt kann mit Sicherheit all die Erfahrungen machen die Sandra beschreibt. Ich bezweifel diese auch nicht.
Nur gibt es eben auch die Möglichkeit andere Erfahrungen zu machen. Die zu 100 % Konträr dem sind was die Autorin beschreibt.
Wer auswandern muss sein Heimatmäntelchen, im Heimatland lassen. Auswandern ist ein Abenteuer und vordert neues Denken Handeln und Anpassen. Wer mein er bekommt Deutsches in neuer schönerer Tapete wird sich erschrecken.
All die Beschriebenen Probleme kann man, auch in D machen und haben überhaupt nichts mit Schweden zu tun. In D hat man die Möglichkeit die Problem und Schwierigkeitskette noch zu verlängern, das geht in Schweden nicht, das der Bürokratische Apparat nicht so Extrem überdreht ist wie in D.
Ich kann das Buch leider nur als Beweis sehen, für den Versuch , das Deutsche Versuchen den Schweden ihren Mantel umzuhängen. Dazu sind die schweden zu Dickkopfig.
Sie hat sich mit dem Geschichtlichen Aspekt recht viel Mühe gegeben, aber auch da sehen Schweden doch vieles anders.
Nicht empfehlenswert ganz klar !
Wer allerdings gern noch mehr Angst braucht und seine aufmerksamkeit auf mögliche Probleme richten möchte um die dann auch zu erleben wird reich bedient.
Mir fehlt zudem wirklich etwas persönliches um sich die Situation wirklich von ihr vorzustellen. Das fehlt komplett.
Grüße aus Svenljunga
Nach lesen des Werkes Alptraum Schweden. War mir erstmal wieder Klar, mit was für einer Einstellung doch viele D nach Schweden kommen. Es scheind sich doch immer noch nicht Rumgesprochen zu haben, das wir in Schwéden Lebenden Deutschen Ausländer sind. Wir sind GÄSTE in Schweden.
Wer es drauf anlegt kann mit Sicherheit all die Erfahrungen machen die Sandra beschreibt. Ich bezweifel diese auch nicht.
Nur gibt es eben auch die Möglichkeit andere Erfahrungen zu machen. Die zu 100 % Konträr dem sind was die Autorin beschreibt.
Wer auswandern muss sein Heimatmäntelchen, im Heimatland lassen. Auswandern ist ein Abenteuer und vordert neues Denken Handeln und Anpassen. Wer mein er bekommt Deutsches in neuer schönerer Tapete wird sich erschrecken.
All die Beschriebenen Probleme kann man, auch in D machen und haben überhaupt nichts mit Schweden zu tun. In D hat man die Möglichkeit die Problem und Schwierigkeitskette noch zu verlängern, das geht in Schweden nicht, das der Bürokratische Apparat nicht so Extrem überdreht ist wie in D.
Ich kann das Buch leider nur als Beweis sehen, für den Versuch , das Deutsche Versuchen den Schweden ihren Mantel umzuhängen. Dazu sind die schweden zu Dickkopfig.
Sie hat sich mit dem Geschichtlichen Aspekt recht viel Mühe gegeben, aber auch da sehen Schweden doch vieles anders.
Nicht empfehlenswert ganz klar !
Wer allerdings gern noch mehr Angst braucht und seine aufmerksamkeit auf mögliche Probleme richten möchte um die dann auch zu erleben wird reich bedient.
Mir fehlt zudem wirklich etwas persönliches um sich die Situation wirklich von ihr vorzustellen. Das fehlt komplett.
Grüße aus Svenljunga
-
Handwerker
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- Registriert: 28. November 2010 10:36
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
@kasriel
Haben wir dasselbe Buch gelesen?
Das Buch von der Eichinger ist das beste Buch über Schweden, was ich bisher gelesen habe. Ich denke vielen ausgewanderten Deutschen geht es vielen Jahren in Schweden so, wie Sandra Eichinger. Das hat auch nichts damit zu tun, das man Schweden nicht liebt - denn viele Deutsche wie auch die Autorin ziehen Schweden immerhin Deutschland vor. Mich stören auch viele Dinge die Sandra Eichinger beschreibt und ich habe sie genauso erlebt aber ich finde auch die positiven Dinge über Schweden gut, über die sie berichtet. Und gut finde ich hat sie die Mentalität der Schweden beschrieben, nicht nur so wischiwaschi wie andere Hobbyautoren sonder richtig professionell indem sie auch auf schwedische Ethnologen wie Åke Daun eingeht
Ich glaube Du hast noch nicht lange genug in Schweden gelebt und brauchst noch ein paar Jahre Schweden, bis die rosarote Brille verschwindet. Klar ist Bullerbü schöner als die Realität...
Haben wir dasselbe Buch gelesen?
Das Buch von der Eichinger ist das beste Buch über Schweden, was ich bisher gelesen habe. Ich denke vielen ausgewanderten Deutschen geht es vielen Jahren in Schweden so, wie Sandra Eichinger. Das hat auch nichts damit zu tun, das man Schweden nicht liebt - denn viele Deutsche wie auch die Autorin ziehen Schweden immerhin Deutschland vor. Mich stören auch viele Dinge die Sandra Eichinger beschreibt und ich habe sie genauso erlebt aber ich finde auch die positiven Dinge über Schweden gut, über die sie berichtet. Und gut finde ich hat sie die Mentalität der Schweden beschrieben, nicht nur so wischiwaschi wie andere Hobbyautoren sonder richtig professionell indem sie auch auf schwedische Ethnologen wie Åke Daun eingeht
Ich glaube Du hast noch nicht lange genug in Schweden gelebt und brauchst noch ein paar Jahre Schweden, bis die rosarote Brille verschwindet. Klar ist Bullerbü schöner als die Realität...
- Aelve
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo,
und ich vermute, dass es immer Leute geben wird, die nur nach dem Haar in der Suppe suchen. Solche Leute wird es immer geben, die können einfach nicht anders, als dass sie sich die negativen Aspekte rauspicken und das Gute aber hinnehmen, ohne dass da viel drüber zu sagen ist.
Ich weiß nicht, warum es Personen gibt, die meinen, dass im anderen Land ALLES perfekt ist. Das kann man nicht denken und würde mir nie in den Sinn kommen, denn man weiß doch, dass nie alle geregelten Sachen für JEDEN gleich gut ist. Mir persönlich würde es genügen, wenn die meisten Dinge gut sind, wenn man also größtenteils zufrieden mit dem ist, wie man es erwischt hat. Ich brauche kein Buch, um zu wissen, dass es im Winter in Schweden schwerer ist, da es doch in der Regel kälter ist, dass man schlechtere Fahrbedingungen in Kauf nehmen muß. Ich weiß auch, dass die Schweden eine andere Mentalität haben und dass ich, wenn ich dort hingezogen bin, erstmal auch nur ein Ausländer bin für die Schweden. Aber nach meiner Erfahrung lassen die Schweden es sich nicht einmal anmerken, dass sie Ausländern gegenüber negativ eingestellt sind. Noch nirgends sonst bin ich als Deutsche so nett von den Nachbarn und von fremden Schweden behandelt worden. Die wenigen Schweden, die mal nicht ganz so freundlich waren, kann ich an einer Hand abzählen.
Ich benötige kein Buch, um zu wissen, dass auch in Schweden Probleme auftauchen können, dass man auch Regeln einhalten muß, dass man auch arbeiten muß, um etwas zu erreichen, genauso wie in jedem anderen Land auch.
Das hat nichts mit rosa Brille zu tun, entweder man ist Realist und weiß, dass man nie alles Gute zusammen bekommt oder man ist Träumer und stets auf der Suche nach noch optimaleren Bedingungen.
Es grüßt Aelve
und ich vermute, dass es immer Leute geben wird, die nur nach dem Haar in der Suppe suchen. Solche Leute wird es immer geben, die können einfach nicht anders, als dass sie sich die negativen Aspekte rauspicken und das Gute aber hinnehmen, ohne dass da viel drüber zu sagen ist.
Ich weiß nicht, warum es Personen gibt, die meinen, dass im anderen Land ALLES perfekt ist. Das kann man nicht denken und würde mir nie in den Sinn kommen, denn man weiß doch, dass nie alle geregelten Sachen für JEDEN gleich gut ist. Mir persönlich würde es genügen, wenn die meisten Dinge gut sind, wenn man also größtenteils zufrieden mit dem ist, wie man es erwischt hat. Ich brauche kein Buch, um zu wissen, dass es im Winter in Schweden schwerer ist, da es doch in der Regel kälter ist, dass man schlechtere Fahrbedingungen in Kauf nehmen muß. Ich weiß auch, dass die Schweden eine andere Mentalität haben und dass ich, wenn ich dort hingezogen bin, erstmal auch nur ein Ausländer bin für die Schweden. Aber nach meiner Erfahrung lassen die Schweden es sich nicht einmal anmerken, dass sie Ausländern gegenüber negativ eingestellt sind. Noch nirgends sonst bin ich als Deutsche so nett von den Nachbarn und von fremden Schweden behandelt worden. Die wenigen Schweden, die mal nicht ganz so freundlich waren, kann ich an einer Hand abzählen.
Ich benötige kein Buch, um zu wissen, dass auch in Schweden Probleme auftauchen können, dass man auch Regeln einhalten muß, dass man auch arbeiten muß, um etwas zu erreichen, genauso wie in jedem anderen Land auch.
Das hat nichts mit rosa Brille zu tun, entweder man ist Realist und weiß, dass man nie alles Gute zusammen bekommt oder man ist Träumer und stets auf der Suche nach noch optimaleren Bedingungen.
Es grüßt Aelve
So arbeiten, als könnte man ewig leben. So leben, als müsste man täglich sterben.
- kanot
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo Schwedenfreunde,
mittlerweile lebe ich mit meiner deutschen Lebensgefährtin seit fast siebzehn Jahren in Schweden. In Sandra Eichingers Buch erkennen wir vieles wieder.
Immer wieder stellen wir fest, dass auch andere Deutsche - die ebenfalls längere Zeit ohne Protektion durch schwedische Partner oder sonstige Beziehungen in Schweden leben - ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie wir.
Wir sind freundlichen Naturells, waren immer offen für neue Erfahrungen und sind zudem beide darin ausgebildet, mit Menschen umzugehen. Deutschtümelei war nie unser "Ding" und als wir nach Schweden gingen, hatten wir vorher schon auf alternative Weise einige andere Länder der Erde bereist, in Europa und auch Übersee. Damit will ich sagen, dass ich denke, dass wir sicher nicht die schlechtesten Vorraussetzungen mitbrachten, uns in eine andere Gesellschaft einzugliedern.
Wir kommen hier klar, aber richtig integriert sind wir nicht und das liegt sicher nicht an mangelnden Bemühungen unsererseits. Wie gesagt, vielen der ebenfalls seit längerer Zeit hier lebenden Deutschen erging es wohl ähnlich. Es braucht wohl eine gewisse Zeit und Umstände, bis man bestimmte Dinge erkennt. Seid mir bitte nicht böse, Leute, aber sowas lässt sich (leider) nicht durch regelmässige Urlaubsreisen oder Besuche seines Ferienhauses erfahren.
Peter
mittlerweile lebe ich mit meiner deutschen Lebensgefährtin seit fast siebzehn Jahren in Schweden. In Sandra Eichingers Buch erkennen wir vieles wieder.
Immer wieder stellen wir fest, dass auch andere Deutsche - die ebenfalls längere Zeit ohne Protektion durch schwedische Partner oder sonstige Beziehungen in Schweden leben - ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie wir.
Wir sind freundlichen Naturells, waren immer offen für neue Erfahrungen und sind zudem beide darin ausgebildet, mit Menschen umzugehen. Deutschtümelei war nie unser "Ding" und als wir nach Schweden gingen, hatten wir vorher schon auf alternative Weise einige andere Länder der Erde bereist, in Europa und auch Übersee. Damit will ich sagen, dass ich denke, dass wir sicher nicht die schlechtesten Vorraussetzungen mitbrachten, uns in eine andere Gesellschaft einzugliedern.
Wir kommen hier klar, aber richtig integriert sind wir nicht und das liegt sicher nicht an mangelnden Bemühungen unsererseits. Wie gesagt, vielen der ebenfalls seit längerer Zeit hier lebenden Deutschen erging es wohl ähnlich. Es braucht wohl eine gewisse Zeit und Umstände, bis man bestimmte Dinge erkennt. Seid mir bitte nicht böse, Leute, aber sowas lässt sich (leider) nicht durch regelmässige Urlaubsreisen oder Besuche seines Ferienhauses erfahren.
Peter
"Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin."
unbekannter Apachenkrieger
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin."
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Danke Peter - sehe ich genauso. Besser hätte man es nicht formulieren können.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo Peter, danke får Deine Meinung. Es ist tatsächlich so.Erfahrungen meinerseits und die von anderen Ausländern,ähneln sich .Was ich nicht verstehe,ist, wer unbedingt flåchten mu+ aus der D weshalb wird dann hier nach ihresgleichen gerufen ,fRAGE.Wenn ich die Texte lese, die oft nicht gerade freundlich sind und dann gleichyeitig die schwed. Mentalität der Ruhe lobt, passt es nicht zusammen.Sie selbst haben sich nicht verändert.Es gibt åberall positves wie nagatives, in jedem Land.Ich stelle mir immer die Frage, was sind die wirklichen Bewggrånde yu flåchten . Ich habe auch ausserhalb Europas gelebt, ich habe niemals solche Diskussionen gehabt. Ich bin gerne ueberall dort, wo ich als Frau mich frei bewegen kann. No Schleier. Tschåss aus Småland
- kanot
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo ennairam,
natürlich ist Schweden ein freies, demokratisches Land und das Leben in Schweden hat sicher mehr Vorteile als Nachteile. Wie es auch andere, weltoffene und demokratische Systeme bieten. Von daher verstehe ich dich sehr gut.
Meine Lebensgefährtin und ich sind damals allerdings nicht aus Deutschland geflüchtet, sondern freiwillig mit eigener Firma nach Schweden “gegangen“. Wir haben also derzeitig das eine, freie Land (Deutschland) gegen das andere (Schweden) getauscht, weil es etwas bot, das wir für das Ausüben unserer Firmenaktivitäten brauchten: Menschenleere Weiten, Wildnis und wildnisähnliche Gebiete, in denen wir expeditionsartige Touren und Aktivitäten für vorwiegend deutsche Kunden anbieten konnten.
Dieses Geschäft hätten wir genauso auch in Kanada, Alaska oder Sibirien betreiben können, aber da Schweden geographisch näher zu unserer alten Heimat liegt, was für uns aus verschiedenen Gründen bequemer war, wurde es eben dieses Land.
Wir sind auch nicht wirklich enttäuscht von der versteckten Fremdenfeindlichkeit verschiedener Einheimischer, die durch Risse in lächelnden Masken manchmal sichtbar wird. Von Leuten, die nur andere Schweden mit sich “auf Augenhöhe“ sehen. Nein, das sind wir nicht, denn wir trugen keine “Rosa Brillen“, als wir in den Neunziger Jahren nach Schweden kamen und wie gesagt: Wir sind ja nicht wegen der Menschen - wie gesagt, es sind auch "nur" Menschen und keine Engel - hergekommen und damit können wir leben, denn es sind ja nicht alle so.
Bleibt jetzt die Frage, warum ich böser Mensch immer wieder mit dem Finger auf Dinge zeige, die mir hier nicht gefallen. Nun, Ich lebe hier und erlebe auch vieles. Nach wie vor gibt es einiges, was mir in und an Schweden gefällt – sonst wäre ich schon lange anderswo -aber genauso stören mich bestimmte Dinge, die ich nicht schön finde.
Wir befinden uns hier in einem Forum, also “auf“ einer “Plattform“ für den Gedankenaustausch. Da sollten doch möglichst viele Seiten – positive und negative – angesprochen werden.
Es ist wie eine Art Reflex bei mir. Immer, wenn ich zuviel davon lese, wie schön das hier alles sei und wie nett, freundlich und weltoffen die Menschen grundsätzlich wären und das meist von Menschen, die überhaupt nicht hier leben oder erst seit sehr kurzer Zeit, dann fällt es mir schwer, mich zu beherrschen und oft muss ich dann etwas aus meinem eigenen - natürlich subjektiven - Erfahrungsschatz dazu schreiben.
Schweden ist ohne Frage ein schönes Land und es gibt zweifellos auch eine Menge wirklich netter Einwohner, aber es ist sicher nicht das Paradies. Dies Land hat auch Schattenseiten, die – wie schon so oft gesagt – nicht auf den ersten Blick erkennbar sind und die Sandra Eichinger sehr gut in ihrem Buch beschreibt. Das sollte einen nun nicht davon abhalten, hierher zu ziehen, aber man sollte mal darüber nachdenken, bevor man alle Brücken hinter sich abbricht.
Grüsse aus Härjedalen
Peter
natürlich ist Schweden ein freies, demokratisches Land und das Leben in Schweden hat sicher mehr Vorteile als Nachteile. Wie es auch andere, weltoffene und demokratische Systeme bieten. Von daher verstehe ich dich sehr gut.
Meine Lebensgefährtin und ich sind damals allerdings nicht aus Deutschland geflüchtet, sondern freiwillig mit eigener Firma nach Schweden “gegangen“. Wir haben also derzeitig das eine, freie Land (Deutschland) gegen das andere (Schweden) getauscht, weil es etwas bot, das wir für das Ausüben unserer Firmenaktivitäten brauchten: Menschenleere Weiten, Wildnis und wildnisähnliche Gebiete, in denen wir expeditionsartige Touren und Aktivitäten für vorwiegend deutsche Kunden anbieten konnten.
Dieses Geschäft hätten wir genauso auch in Kanada, Alaska oder Sibirien betreiben können, aber da Schweden geographisch näher zu unserer alten Heimat liegt, was für uns aus verschiedenen Gründen bequemer war, wurde es eben dieses Land.
Wir sind auch nicht wirklich enttäuscht von der versteckten Fremdenfeindlichkeit verschiedener Einheimischer, die durch Risse in lächelnden Masken manchmal sichtbar wird. Von Leuten, die nur andere Schweden mit sich “auf Augenhöhe“ sehen. Nein, das sind wir nicht, denn wir trugen keine “Rosa Brillen“, als wir in den Neunziger Jahren nach Schweden kamen und wie gesagt: Wir sind ja nicht wegen der Menschen - wie gesagt, es sind auch "nur" Menschen und keine Engel - hergekommen und damit können wir leben, denn es sind ja nicht alle so.
Bleibt jetzt die Frage, warum ich böser Mensch immer wieder mit dem Finger auf Dinge zeige, die mir hier nicht gefallen. Nun, Ich lebe hier und erlebe auch vieles. Nach wie vor gibt es einiges, was mir in und an Schweden gefällt – sonst wäre ich schon lange anderswo -aber genauso stören mich bestimmte Dinge, die ich nicht schön finde.
Wir befinden uns hier in einem Forum, also “auf“ einer “Plattform“ für den Gedankenaustausch. Da sollten doch möglichst viele Seiten – positive und negative – angesprochen werden.
Es ist wie eine Art Reflex bei mir. Immer, wenn ich zuviel davon lese, wie schön das hier alles sei und wie nett, freundlich und weltoffen die Menschen grundsätzlich wären und das meist von Menschen, die überhaupt nicht hier leben oder erst seit sehr kurzer Zeit, dann fällt es mir schwer, mich zu beherrschen und oft muss ich dann etwas aus meinem eigenen - natürlich subjektiven - Erfahrungsschatz dazu schreiben.
Schweden ist ohne Frage ein schönes Land und es gibt zweifellos auch eine Menge wirklich netter Einwohner, aber es ist sicher nicht das Paradies. Dies Land hat auch Schattenseiten, die – wie schon so oft gesagt – nicht auf den ersten Blick erkennbar sind und die Sandra Eichinger sehr gut in ihrem Buch beschreibt. Das sollte einen nun nicht davon abhalten, hierher zu ziehen, aber man sollte mal darüber nachdenken, bevor man alle Brücken hinter sich abbricht.
Grüsse aus Härjedalen
Peter
"Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin."
unbekannter Apachenkrieger
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin."
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Aelve, das hast du sehr gut beschrieben, ich habe da für mich einen Leitsatz geprägt:Aelve hat geschrieben:Hallo,
und ich vermute, dass es immer Leute geben wird, die nur nach dem Haar in der Suppe suchen. Solche Leute wird es immer geben, die können einfach nicht anders, als dass sie sich die negativen Aspekte rauspicken und das Gute aber hinnehmen, ohne dass da viel drüber zu sagen ist.
Ich weiß nicht, warum es Personen gibt, die meinen, dass im anderen Land ALLES perfekt ist. Das kann man nicht denken und würde mir nie in den Sinn kommen, denn man weiß doch, dass nie alle geregelten Sachen für JEDEN gleich gut ist. Mir persönlich würde es genügen, wenn die meisten Dinge gut sind, wenn man also größtenteils zufrieden mit dem ist, wie man es erwischt hat. Ich brauche kein Buch, um zu wissen, dass es im Winter in Schweden schwerer ist, da es doch in der Regel kälter ist, dass man schlechtere Fahrbedingungen in Kauf nehmen muß. Ich weiß auch, dass die Schweden eine andere Mentalität haben und dass ich, wenn ich dort hingezogen bin, erstmal auch nur ein Ausländer bin für die Schweden. Aber nach meiner Erfahrung lassen die Schweden es sich nicht einmal anmerken, dass sie Ausländern gegenüber negativ eingestellt sind. Noch nirgends sonst bin ich als Deutsche so nett von den Nachbarn und von fremden Schweden behandelt worden. Die wenigen Schweden, die mal nicht ganz so freundlich waren, kann ich an einer Hand abzählen.
Ich benötige kein Buch, um zu wissen, dass auch in Schweden Probleme auftauchen können, dass man auch Regeln einhalten muß, dass man auch arbeiten muß, um etwas zu erreichen, genauso wie in jedem anderen Land auch.
Das hat nichts mit rosa Brille zu tun, entweder man ist Realist und weiß, dass man nie alles Gute zusammen bekommt oder man ist Träumer und stets auf der Suche nach noch optimaleren Bedingungen.
Es grüßt Aelve
es gibt keinen Vorteil ohne Nachteil
ist euch das schonmal aufgefallen? schaut mal genauer hin, jeder vorteil zieht einen Nachteil mit sich her, das ist nunmal so und man muß für sich selber am besten wissen, mit welchen Nachteilen man am besten leben kann
- Manu-Risnäs
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
@Aelve das stimmt .
@filainu genau jeder Vorteil hat auch ein Nachteil .
Meine Meinug zu dem Buch es ist nicht schlecht .Aber der Titel wäre besser gewählt gewesen
wenn die Autorin es *Mein Alptraum Schweden* genannt hätte.Denn es sind ja ihreErfahrungen das es sich wieder spiegelt was viele erlebt haben stimmt auch .Aber es kann ja in Schweden nicht sooo schlecht sein sonst würde ja keiner mehr Auswandern.
@filainu genau jeder Vorteil hat auch ein Nachteil .
Meine Meinug zu dem Buch es ist nicht schlecht .Aber der Titel wäre besser gewählt gewesen
wenn die Autorin es *Mein Alptraum Schweden* genannt hätte.Denn es sind ja ihreErfahrungen das es sich wieder spiegelt was viele erlebt haben stimmt auch .Aber es kann ja in Schweden nicht sooo schlecht sein sonst würde ja keiner mehr Auswandern.
LG
Manu
Gott schütze alle meine Freunde!!
Um meine Feinde kümmere ich mich selbst !!!!!!
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Das sehe ich anders.Manu-Risnäs hat geschrieben:
Meine Meinug zu dem Buch es ist nicht schlecht .Aber der Titel wäre besser gewählt gewesen
wenn die Autorin es *Mein Alptraum Schweden* genannt hätte.Denn es sind ja ihreErfahrungen das es sich wieder spiegelt was viele erlebt haben stimmt auch .Aber es kann ja in Schweden nicht sooo schlecht sein sonst würde ja keiner mehr Auswandern.
Zum ersten ist der Titel des Buches mit einem Fragezeichen versehen, zumindest ist es bei meiner Ausgabe so.
Zum zweiten stehen auf Seite 218 die Quellenangaben und sie zitiert ja auch aus einer Menge Foren und zwar Leute, die auch in Schweden Leben oder gelebt haben.
Zum dritten gibt es nicht nur Auswanderer sondern auch Rückwanderer und das sind keinesfalls nur Leute die gescheitert sind, sondern auch eine Menge, deren Rückwanderung ein herber Verlust für Schweden ist.
Ansonsten glaube ich ist es ein ziemlich gutes Thema und es ist wichtig das man sich damit auseinandersetzt. Schweden hat gute wie schlechte Seiten, genau wie Deutschland und jedes andere Land auch. Im Unterschied zu Deutschland ist es durchaus zutreffend, das Schweden einen Ruf hat, dem dieses Land nicht (mehr) entspricht. Dazu haben Astrid Lindgrens Filme wie auch Inga Lindström beigetragen, aber diese Idylle spiegelt nicht unbedingt die Realität wieder. Das mag bei Ferienhausbesitzern noch funktionieren (Urlaubsidylle) aber spätestens die Auswanderer werden nach einigen Jahren merken, das viele Dinge nicht so sind wie sie sich vorgestellt haben und das zwischen Schweden und Deutschen ein erheblicher Mentalitätsunterschied besteht.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Nachdem dieses Thema anscheinend nicht totzukriegen ist und sich immer wieder welche auf meine Ausführungen dazu (http://delengkal.de/2010/04/auf-der-and ... des-zauns/) verirren, möchte ich einmal meine Sicht der Dinge 6 Monate später hier kundgeben.
Mir geht es gar nicht darum, ob die Sachen, die da drinstehen, stimmen. Soweit ich es beurteilen kann - und ich habe einige Teile des Buchs in Google Books gelesen, als man es noch konnte - so ist dieses Buch recht ordentlich recherchiert.
Das Problem, das ich damit habe, ist, dass es schlicht und ergreifend unanständig ist - in Ermangelung eines besseren Wortes.
Man sollte sich einmal überlegen:
Um dies zu erreichen, galt es, Schweden so darzustellen, dass man es als Deutscher hier gar nicht aushalten kann. Folglich war nicht sie an ihrem Scheitern schuld, sondern Schweden als Land. Damit das Ganze Substanz erhält, hat sie sich in Form von Foreneinträgen unfreiwillige Mitstreiter für ihren kleinen Kreuzzug geholt. Und zu guter Letzt wollte sie es buchstäblich um jeden Preis auf dem Buchmarkt sehen.
So gut manche Beschreibungen und recherchierten Fakten sein mögen. Motive und Methoden sind unlauter.
Mir geht es gar nicht darum, ob die Sachen, die da drinstehen, stimmen. Soweit ich es beurteilen kann - und ich habe einige Teile des Buchs in Google Books gelesen, als man es noch konnte - so ist dieses Buch recht ordentlich recherchiert.
Das Problem, das ich damit habe, ist, dass es schlicht und ergreifend unanständig ist - in Ermangelung eines besseren Wortes.
Man sollte sich einmal überlegen:
- Die Autorin hat dieses Buch auf eigene Kosten herausgebracht, denn es ist bei Book on Demand erscheinen. Dies bedeutet, kein Verlag wollte es drucken. Über 200 Seiten auf diesem Wege herauszubringen muss eine beträchtliche Summe Geld gekostet haben, ohne jemals die Hoffnung zu haben, es durch Verkäufe wieder hereinzuholen.
- Die Autorin verspricht eine "Untersuchung". Eine solche ist eigentlich ergebnisoffen, denn was will man schon untersuchen, wenn man das Ergebnis schon kennt? Umso interessanter ist ihre Themenauswahl. U.a. verwendet sie ihre Schreibenergie darauf, den "Wolfshass" der Schweden zu beschreiben und dass es hierzulande z.B. früher Eugenik-Programme zur Zwangssterilisation gab. Das sollte man mal in Relation dazu setzen, dass man in Mitteleuropa jedes wilde Tier (siehe Bruno) abknallt, das sich ins Land wagt, und dass es in einer Reihe von westlichen Ländern (u.a. USA und GB) solche Zwangssterilisationen gab, die Nazis aber auch noch Tausende von Menschen ermordeten aus diesen Motiven. Bei beiden Themen kann man also getrost sagen: sie sind von geringer Relevanz, und wenn Schweden hierbei schlecht wegkommt, dann nicht nennenswert schlechter als die meisten europäischen Länder.
- Auch sonst scheint es wenig um Ausgewogenheit gegangen zu sein. Auf mehrere negative Aussagen kommt bestenfalls eine positive. Das Ganze mutet so an, als wolle jemand ein Buch über Paris schreiben, und berichtet dann fast nur über randalierende Jugendbanden in den Banlieus, während der Eiffelturm etc. nur kurz erwähnt werden. Mag ja alles stimmen, aber ist das dann noch ein treffendes Bild?
- Die in vorigen Beiträgen erwähnten Forenbeiträge stammen von Leuten, die nicht gefragt wurden. Ich weiß von drei Personen, meine Wenigkeit eingeschlossen, die in diesem Buch ohne ihre Zustimmung zitiert sind. Alle drei sind darüber nicht sonderlich glücklich, um es mal milde auszudrücken. Das ist vermutlich sogar legal, aber von anständig kann da keine Rede sein.
Um dies zu erreichen, galt es, Schweden so darzustellen, dass man es als Deutscher hier gar nicht aushalten kann. Folglich war nicht sie an ihrem Scheitern schuld, sondern Schweden als Land. Damit das Ganze Substanz erhält, hat sie sich in Form von Foreneinträgen unfreiwillige Mitstreiter für ihren kleinen Kreuzzug geholt. Und zu guter Letzt wollte sie es buchstäblich um jeden Preis auf dem Buchmarkt sehen.
So gut manche Beschreibungen und recherchierten Fakten sein mögen. Motive und Methoden sind unlauter.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Bei Personennummer schrieb ich, dass es in S ca die Haelfte der S. dt Urspungs sind. Donnerwetter- daruf hat noch keiner reagiert. !!
hALLO prima dass wir gleice Vorstellungen haben. Bin NIE gefluechtet, nur aus dem Berufl. Stress. Abenteulustig noch dayu. Halbes Jahr--13 Jahre -lang,gearbeitet und den Rest in Namibia und RSA verbracgt. NIEMALS kam es mir in den Sinn yu vergleichen 111 Ich schrieb mal vor Monaten, ich bin in S ,da ich eine grosse Fam.väterl.seits habe seit 1950 und jetyt die Liebe. NIEMALD GEFLUECHTET!!!!
hALLO prima dass wir gleice Vorstellungen haben. Bin NIE gefluechtet, nur aus dem Berufl. Stress. Abenteulustig noch dayu. Halbes Jahr--13 Jahre -lang,gearbeitet und den Rest in Namibia und RSA verbracgt. NIEMALS kam es mir in den Sinn yu vergleichen 111 Ich schrieb mal vor Monaten, ich bin in S ,da ich eine grosse Fam.väterl.seits habe seit 1950 und jetyt die Liebe. NIEMALD GEFLUECHTET!!!!
- nordsüchtig
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
@hansbaerhansbaer hat geschrieben: ....
Man sollte sich einmal überlegen:
- Die Autorin hat dieses Buch auf eigene Kosten herausgebracht, denn es ist bei Book on Demand erscheinen. Dies bedeutet, kein Verlag wollte es drucken. Über 200 Seiten auf diesem Wege herauszubringen muss eine beträchtliche Summe Geld gekostet haben, ohne jemals die Hoffnung zu haben, es durch Verkäufe wieder hereinzuholen.
.....
Ich stimmer Die teilweise zu, da ich ebenfalls bei googlebooks in das Buch hineingelesen habe. Ich fand ebenfalls, dass es mit einer guten Portion persönlichem Frust verfasst wurde ... oder aus taktischen Gründen so verfasst wurde ... dieser Titel verkäuft sich auch gut!
Nun aber zu Deiner Autoren-Ausführung. Dieser möchte ich widersprechen!
Warum überlegen sich viele Autoren, ein Buch über BoD herauszugeben, gerade wenn es kein Roman ist? Ganz einfach: Weil die Verdienstmöglichkeiten besser sind. Die Druckmastererstellung und Digitalisierung kosten heute wirklich nur Peanuts. Das hat mit "kein Verlag wollte es drucken" gar nichts zu tun.
Ich habe bspw. mehrere Verlagsangebote erhalten für meine Bücher (die ich alle abgelehnt habe und auch in Zukunft werde), doch Du wirst bei einem Buchhandelspreis von 25€ abgespeist mit 1,50€ Marge - bei Bod (und BoD ist kein Druckkostenzuschussverlag altherkömmlicher Art) wird Deine eigene Arbeit honoriert. Du als Autor bist frei von verlagsauferlegten Aktualisierungen, Dein Buch wird nach 2 Jahren Preisbindungsfrist im deutschsprachigen Raum nicht verramscht, Du musst keine versteckte Werbung aufnehmen und nichts dergleichen. Ich als Autor bin frei! Zumindest mit einem Sachbuch, wozu auch Eichingers Buch zählt. Dazu bekommt sie sogar noch von der VGWort einen Zuschuss.
Wenn man allerdings einen Roman schreibt, dann ist man bei Verlagen besser aufgehoben durch das bessere Marketing und die Vertriebswege, die durch den Verlag entstehen.
Und bei einem Verlag (mit einem Sachbuch bspw.) bekommt man meist vor Druckbeginn ein paar Tausend Euros als Abschlag - verkauft sich Dein Buch gut, gibt's vielleicht noch einmal ein Abschlag, verkauft es sich nicht, kann sich der Verlag zur Einstampfung entschließen, Du musst einen Teil zurückzahlen und Dein Werk ist im Ar...
Daher nicht vorschnell über BoD-Autoren ... und wie sie alle heißen ... urteilen!
In diesem Sinne,
H.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Aus begründeter Annahme möchte ich anmerken: der Titel verkauft sich anscheinend schlecht. Mehr will ich dazu aber derzeit auch nicht sagen.nordsüchtig hat geschrieben:Ich stimmer Die teilweise zu, da ich ebenfalls bei googlebooks in das Buch hineingelesen habe. Ich fand ebenfalls, dass es mit einer guten Portion persönlichem Frust verfasst wurde ... oder aus taktischen Gründen so verfasst wurde ... dieser Titel verkäuft sich auch gut!
Nun, ich will der Idee BoD nicht generell die Berechtigung absprechen. Jedoch sei auch gesagt, dass BoD ein bisschen der Ruf vorauseilt, die Gosse des Verlagswesens zu sein. Das ist auch irgendwo nachvollziehbar, denn bei einem anerkannten Verlag zu publizieren heißt auch, dass das durch ein Lektorat gegangen ist. Und um hier das herkömmliche Verlagswesen nicht so schlecht aussehen zu lassen: ein ordentlicher Verlag macht auch ordentlich Werbung für seine Bücher. Ein BoD-Autor darf sich darum im Allgemeinen selbst kümmern.Nun aber zu Deiner Autoren-Ausführung. Dieser möchte ich widersprechen!
Warum überlegen sich viele Autoren, ein Buch über BoD herauszugeben, gerade wenn es kein Roman ist? Ganz einfach: Weil die Verdienstmöglichkeiten besser sind. Die Druckmastererstellung und Digitalisierung kosten heute wirklich nur Peanuts. Das hat mit "kein Verlag wollte es drucken" gar nichts zu tun.
[...]
Abschlag, verkauft es sich nicht, kann sich der Verlag zur Einstampfung entschließen, Du musst einen Teil zurückzahlen und Dein Werk ist im Ar...
Daher nicht vorschnell über BoD-Autoren ... und wie sie alle heißen ... urteilen!
BoD wird in Teilen der Blogosphäre sehr positiv aufgenommen. Es muss per se nichts schlechtes sein, aber wie überall in dieser Informationsgesellschaft muss man damit leben, dass man über Herkunft und Qualität des Geschriebenen keine Sicherheiten mehr hat. Die Beurteilung bleibt damit dem Leser selbst überlassenn.
Ein gutes Lektorat hätte Frau Eichinger auch gesagt, dass ihr Buch erheblich zu lang ist. Ihre Botschaft hätte sich wohl auch auf der Hälfte (und damit auch billiger) transportieren lassen.
Wie aus dem Rest meines vorigen Beitrags hervorgeht, nehme ich stark an, dass das Buch aus höchst egoistischen Motiven erschienen ist. Daher gehe ich auch davon aus, dass Frau Eichinger zunächst versucht hat, das Buch verschiedenen Verlagen anzubieten. Wie dick wäre der Balsam auf der von Schweden geschundenen Seele gewesen, wenn ein veritabler Verlag das gedruckt hätte? Um Geld ging es der Dame vermutlich nicht.
Ich bin über BoD-Konditionen nicht so gut informiert wie du, aber ein Buch von 220 Seiten kostet bestimmt eine ordentliche Stange Vorschuss, oder? Ich meine, selbst wenn das Buch nur auf Bedarf nachgedruckt wird, müssen einige Startexemplare gedruckt werden, und da kostet jede Seite extra. Vielleicht hat die Autorin ihre Kosten zu Teilen wieder hereingeholt - den Reaktionen in den Foren nach zu urteilen müssen ja ein paar Exemplare über den virtuellen Ladentisch gegangen sein. Aber es fällt mir schwer, zu glauben, der break-even sei damit erreicht worden.
- nordsüchtig
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
@hansbaer
Ein ordentlicher Verlag macht Werbung für die umsatzstärksten Bücher, d. h. für die bekanntesten Autoren in ihrem Pool, unbekannte Neulinge bleiben oft auf der Strecke. Ist auch ökonomisch nachvollziehbar und richtig.
Ich kann mich über Eichingers Verkaufszahlen nicht äußern, jedoch bei amazon liegt sie durchaus im Durchschnitt der anderen Autoren und Autorinnen dieses Genres. So schlecht kann es also darum nicht stehen.
Ebenso kann ich mich nicht über Ihre Intention zur Herausgabe ihres Buches äußern, lediglich meine eigenen Spekulationen spielten da mit ein.
Zu den Kosten: Wenn Sie es professionell gemacht hat, was ich annehme, und ein Belegexemplar vor Freigabe geordert hat, hat sie das 399,-€ gekostet (wovon sie 380,-€ zurückerhält von der VGWort) unter der Voraussetzung, dass sie das Layout + Lektorat selbst erledigt hat, sonst ist es teurer. Bei obigem Bsp. wird nach der Digitalisierung der Druckmaster erstellt und der Autor erhält ein Exemplar, sowie die Deutsche Bibliothek. Wenn der Autor kein Exemplar möchte, wird auch kein Druckmaster erstellt, sondern das Manuskript nur digital druckreif aufgearbeitet (das erste Exemplar wird nur dann gedruckt, wenn es auch vom Buchhandel und somit vom Leser bestellt wrd) - somit kann der Autor keine Fehler ausmerzen, weder orthographischer noch layouttechnischer Art - das wird eher von Hobbyautoren so gemacht, bzw. von sich vielleicht selbst überschätzenden, unerfahrenen Erstautoren.
Wenn Sie also alles selbst gemacht hat und es als Fachbuch deklariert hat, hat sie den break-even schon mit 5 verkauften Exemplaren erreicht (sie bekommt ungefähr 4,-€ Marge pro Buch).
Dass BoD von den klassischen Buchverlagen nicht geliebt wird, ist verständlich. BoD hat zwischen 5-6 Millionen Büchern in den letzten Jahren publiziert und ist eine starke Konkurrenz. Leider ... durch diese alten Zöpfe ... können immer noch nicht überall BoD-Autoren oder überhaupt Autoren im Selbstverlag an Wettbewerben und Ausschreibungen teilnehmen. Aber vielleicht wird sich dies auch einmal ändern - aber bisher ist einem Autor, der zu literarischen Ehren kommen möchte, eher von jedwedem Selbstverlag abzuraten, so traurig das auch ist. Und trotz allem haben BoD-Autoren schon Preise erhalten, sind in renommierten Verlagen angenommen worden und haben Tausende, gar Zehntausende ihrer Bücher verkauft auch ohne die klassische Verlagsstrategie. Auch im Verlagswesen sind neue Zeiten angebrochen! Und BoD wird weiter wachsen, wenn sich auch unter den Autoren hier und da mal die Spreu vom Weizen trennen wird. Es ist auf jeden Fall ein Vorteil für Autoren von Nischenprodukten, deren Leserklientel sich nicht im Millionenbereich bewegt.
Aber ... wir sind völlig vom Thema dieses Threads abgedriftet, sorry an alle!
Ein ordentlicher Verlag macht Werbung für die umsatzstärksten Bücher, d. h. für die bekanntesten Autoren in ihrem Pool, unbekannte Neulinge bleiben oft auf der Strecke. Ist auch ökonomisch nachvollziehbar und richtig.
Ich kann mich über Eichingers Verkaufszahlen nicht äußern, jedoch bei amazon liegt sie durchaus im Durchschnitt der anderen Autoren und Autorinnen dieses Genres. So schlecht kann es also darum nicht stehen.
Ebenso kann ich mich nicht über Ihre Intention zur Herausgabe ihres Buches äußern, lediglich meine eigenen Spekulationen spielten da mit ein.
Zu den Kosten: Wenn Sie es professionell gemacht hat, was ich annehme, und ein Belegexemplar vor Freigabe geordert hat, hat sie das 399,-€ gekostet (wovon sie 380,-€ zurückerhält von der VGWort) unter der Voraussetzung, dass sie das Layout + Lektorat selbst erledigt hat, sonst ist es teurer. Bei obigem Bsp. wird nach der Digitalisierung der Druckmaster erstellt und der Autor erhält ein Exemplar, sowie die Deutsche Bibliothek. Wenn der Autor kein Exemplar möchte, wird auch kein Druckmaster erstellt, sondern das Manuskript nur digital druckreif aufgearbeitet (das erste Exemplar wird nur dann gedruckt, wenn es auch vom Buchhandel und somit vom Leser bestellt wrd) - somit kann der Autor keine Fehler ausmerzen, weder orthographischer noch layouttechnischer Art - das wird eher von Hobbyautoren so gemacht, bzw. von sich vielleicht selbst überschätzenden, unerfahrenen Erstautoren.
Wenn Sie also alles selbst gemacht hat und es als Fachbuch deklariert hat, hat sie den break-even schon mit 5 verkauften Exemplaren erreicht (sie bekommt ungefähr 4,-€ Marge pro Buch).
Dass BoD von den klassischen Buchverlagen nicht geliebt wird, ist verständlich. BoD hat zwischen 5-6 Millionen Büchern in den letzten Jahren publiziert und ist eine starke Konkurrenz. Leider ... durch diese alten Zöpfe ... können immer noch nicht überall BoD-Autoren oder überhaupt Autoren im Selbstverlag an Wettbewerben und Ausschreibungen teilnehmen. Aber vielleicht wird sich dies auch einmal ändern - aber bisher ist einem Autor, der zu literarischen Ehren kommen möchte, eher von jedwedem Selbstverlag abzuraten, so traurig das auch ist. Und trotz allem haben BoD-Autoren schon Preise erhalten, sind in renommierten Verlagen angenommen worden und haben Tausende, gar Zehntausende ihrer Bücher verkauft auch ohne die klassische Verlagsstrategie. Auch im Verlagswesen sind neue Zeiten angebrochen! Und BoD wird weiter wachsen, wenn sich auch unter den Autoren hier und da mal die Spreu vom Weizen trennen wird. Es ist auf jeden Fall ein Vorteil für Autoren von Nischenprodukten, deren Leserklientel sich nicht im Millionenbereich bewegt.
Aber ... wir sind völlig vom Thema dieses Threads abgedriftet, sorry an alle!
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo Framsidan, irgendwie habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ursprünglich kamen sie unter anderem aus D. Belgien ect.Stammt nicht von mir.Ich wollte etwas ausdrücken, wenn alles so sehr hochgejubelt wird.Thema : WIR MÖGEN SCHWEDEN UND S. UNS ;VIELLEICHT habe ich mich ausgedrückt. Ist aber letztendlich unwichtig
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Also ich weiss nicht ob Eichingers Buch sich so gut verkauft, wie es hier dargestellt wird. Ich habe bei Amazon nachgeschaut:
Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.308 in Bücher ( ändert sich wohl laufend). Ich glaube nicht das das für gute Verkaufzahlen spricht, schliesslich ist die Zahl ihrer "Fans" (einschliesslich mir) sicher nicht sehr hoch.
Unanständig finde ich das Buch nicht, ich finde es ehrlich und die Schweden kommen darin gar nicht so schlecht weg, wie hier immer behauptet wird. Lies das Kapitel zur Gewerkschaft und Du wirst dort auch lesen, das die Gewerkschaften viel für ihre Mitglieder tun und das es paradisisch für Arbeitnehmer ist und nicht so toll für Arbeitgeber die keine Lust haben, sich von Gewerkschaften auf der Nase rumtanzen zu lassen.
Was das Thema Elchjagd und Wolfshass betrifft, so weist Eichinger im europäischen Vergleich nach, das Schweden speziell ist - gerade weil der Wolfshass hier stärker ist, als in anderen europäischen Ländern mit viel höherer Wolfsdichte als Schweden. Deswegen hinkt der Vergleich mit dem geschossenen Braunbären, zumal in D ein Aufschrei durch die Medien ging. Die Akzeptanz ist höher in D.
Was ich in dem ganzem Thread vermisse ist, das sich niemand mit den Argumenten auseinandersetzt. Man sagt nur das Buch ist unanständig, negativ - aber die Dinge die sie schreibt stimmen ja. Kann ja jeder nachprüfen.
Was das Zitieren aus Foren betrifft, kann man geteiler Auffassung sein. Wenn man in einem öffentlichen Forum schreibt, muß man damit rechnen zitiert zu werden. Viele Forenteilnehmer verwenden hier die Zitatfunktion in ihren Beiträgen. Ich fand es gut das Eichinger sich die Mühe gemacht hat, kritische Stimmen in Foren zu suchen und zu finden. Ich dachte bis ich das Buch in die Finger bekommen habe, das nur mir so geht obwohl ich "integriert" bin und sozialen Umgang ausschließlich mit Schweden habe, daß gewisse Aspekte der schwedischen Gesellschaftstruktur ganz einfach schwer zu verstehen sind. Das Buch hat mir dann gezeigt, das es doch viele, viele Auswanderer sind, denen es nicht gelungen ist, das in Schweden gesuchte auch wirklich zu finden.
Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.308 in Bücher ( ändert sich wohl laufend). Ich glaube nicht das das für gute Verkaufzahlen spricht, schliesslich ist die Zahl ihrer "Fans" (einschliesslich mir) sicher nicht sehr hoch.
Unanständig finde ich das Buch nicht, ich finde es ehrlich und die Schweden kommen darin gar nicht so schlecht weg, wie hier immer behauptet wird. Lies das Kapitel zur Gewerkschaft und Du wirst dort auch lesen, das die Gewerkschaften viel für ihre Mitglieder tun und das es paradisisch für Arbeitnehmer ist und nicht so toll für Arbeitgeber die keine Lust haben, sich von Gewerkschaften auf der Nase rumtanzen zu lassen.
Was das Thema Elchjagd und Wolfshass betrifft, so weist Eichinger im europäischen Vergleich nach, das Schweden speziell ist - gerade weil der Wolfshass hier stärker ist, als in anderen europäischen Ländern mit viel höherer Wolfsdichte als Schweden. Deswegen hinkt der Vergleich mit dem geschossenen Braunbären, zumal in D ein Aufschrei durch die Medien ging. Die Akzeptanz ist höher in D.
Was ich in dem ganzem Thread vermisse ist, das sich niemand mit den Argumenten auseinandersetzt. Man sagt nur das Buch ist unanständig, negativ - aber die Dinge die sie schreibt stimmen ja. Kann ja jeder nachprüfen.
Was das Zitieren aus Foren betrifft, kann man geteiler Auffassung sein. Wenn man in einem öffentlichen Forum schreibt, muß man damit rechnen zitiert zu werden. Viele Forenteilnehmer verwenden hier die Zitatfunktion in ihren Beiträgen. Ich fand es gut das Eichinger sich die Mühe gemacht hat, kritische Stimmen in Foren zu suchen und zu finden. Ich dachte bis ich das Buch in die Finger bekommen habe, das nur mir so geht obwohl ich "integriert" bin und sozialen Umgang ausschließlich mit Schweden habe, daß gewisse Aspekte der schwedischen Gesellschaftstruktur ganz einfach schwer zu verstehen sind. Das Buch hat mir dann gezeigt, das es doch viele, viele Auswanderer sind, denen es nicht gelungen ist, das in Schweden gesuchte auch wirklich zu finden.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Wie ich bereits sagte, bezweifle ich nicht die Qualität der Recherchen. Es geht um die Relevanz. Was der gemeine Schwede von Wölfen hält und was für eugenische Verbrechen in der Vergangenheit passiert sind ist ungefähr genauso wichtig für einen potenziellen Einwanderer wie die Haltung der Schweden zu Gartenzwergen. Sie ist egal, und dass Eichinger diesem Thema solchen Raum einräumt, sagt auch etwas über sie und ihre Absichten aus.Handwerker hat geschrieben:Unanständig finde ich das Buch nicht, ich finde es ehrlich und die Schweden kommen darin gar nicht so schlecht weg, wie hier immer behauptet wird. [...]
Was das Thema Elchjagd und Wolfshass betrifft, so weist Eichinger im europäischen Vergleich nach, das Schweden speziell ist - gerade weil der Wolfshass hier stärker ist, als in anderen europäischen Ländern mit viel höherer Wolfsdichte als Schweden. Deswegen hinkt der Vergleich mit dem geschossenen Braunbären, zumal in D ein Aufschrei durch die Medien ging. Die Akzeptanz ist höher in D.
Um das vielleicht noch etwas zu verdeutlichen: die Autorin hat sich willkürlich Beiträge herausgegriffen, die teilweise von Benutzern stammen, die zum Zeitpunkt des Erscheinens schon seit Jahren nicht mehr aktiv waren. Wenig überraschend kommen bestimmte Benutzer besonders zum Zuge, die ein ausgesprochen negatives Bild von Schweden haben, während sehr forenaktive Einwanderer mit positiven Statements nicht gewürdigt werden. In den betreffenden Threads hätte es sicherlich auch andere Meinungen gegeben, aber diese waren der Autorin wohl keine Erwähnung wert.Was das Zitieren aus Foren betrifft, kann man geteiler Auffassung sein. Wenn man in einem öffentlichen Forum schreibt, muß man damit rechnen zitiert zu werden. Viele Forenteilnehmer verwenden hier die Zitatfunktion in ihren Beiträgen. Ich fand es gut das Eichinger sich die Mühe gemacht hat, kritische Stimmen in Foren zu suchen und zu finden. Ich dachte bis ich das Buch in die Finger bekommen habe, das nur mir so geht obwohl ich "integriert" bin und sozialen Umgang ausschließlich mit Schweden habe, daß gewisse Aspekte der schwedischen Gesellschaftstruktur ganz einfach schwer zu verstehen sind. Das Buch hat mir dann gezeigt, das es doch viele, viele Auswanderer sind, denen es nicht gelungen ist, das in Schweden gesuchte auch wirklich zu finden.
Auf den Punkt gebracht: Fr. Eichinger hat nicht dargestellt, was die Leute so in den Foren sagen, sondern sie hat sich nach eigenem Gusto Aussagen herausgegriffen, die genau das sagen, was sie gerade so brauchte. Damit missbraucht sie unbeteiligte Dritte als Anwälte ihrer Sache. Das ist unaufrichtig und unanständig.
Sie versucht, ihre Meinung mit derartigen Taschenspielertricks zur Universalität aufzublasen. Ich erinnere mich noch daran, dass eines der letzten Kapitel online war, in dem sie stellvertretend für den deutschen Auswanderer erklärte, dass es ihn in Schweden gar nicht halten kann. Kurz danach war dieses Kapitel plötzlich aus der öffentlichen Vorschau verschwunden.
Wenn sie wenigstens den Schneid hätte, zu sagen, dass das alles nur ihre persönliche Meinung ist, die sie mit vielen Fakten darzulegen versucht. Dann wäre das noch akzeptabel. So ist das ganz aber eine reichlich verlogene Veranstaltung.
Und damit das hier nicht wieder falsch verstanden wird: mir liegt es fern, Schweden als Bullerbü zu zeichnen. Ich habe auch genügend Kritik an vielen Dingen hier. Dass sie deine Stimmung in weiten Bereichen nachzeichnet, heißt aber noch lange nicht, dass dieses Buch anständig oder gar ehrlich ist.
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Handwerker
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- Registriert: 28. November 2010 10:36
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Die Eichinger zitiert Dich ja wie folgt in ihrem Buch:
Sicher hast Du recht damit, das die Zwangssterilisierungen bis in die 70er hinein nicht relevant dafür sind, ob man nach Schweden auswandert. Aber es ist ein interessanter Aspekt in der Geschichte schwedischer Sozialdemokratie die dieses Gesellschaft entscheidend geprägt hat.
Zum Schluß noch - hätte der Wikileaks Gründer Eichingers Buch gelesen, wäre er nicht in die Vergewaltigungsfalle getappt. Eichinger begründet den Anstieg der angezeigten Vergewaltigungen mit 81 Prozent von 2004-2007 mit den neuen Sexualdeliktegesetz. Die Autorin wortwörtlich: "Wer sich nach einer feucht-fröhlichen Feier also einen One-Night-Stand gönnt, muß sich über as damit verbundene Risiko im klaren sein." (Quelle. Sandra Eichinger, Alptraum Schweden s.124)
Der Wikileaks Gründer hatte Sex mit den Schwedinnen im Einvernehmen, sie frühstückten sogar noch am Morgen danach zusammen und einen Tag später gehen sie zur Polizei und erstatten Anzeige. So einfach ist das im feministischen Schweden. Ich wil gar nicht wissen, wie viele Männer unschuldig wegen eines angeblichen Vergewaltigungsdeliktes im Gefängnis sitzen.
Zum Schluß noch, ich mag Schweden, sonst würde ich hier nicht leben - nur die rosarote Brille ist weg. Jedes Land hat Vor und Nachteile mit denen man sich arrangieren kann - nur sollte man sie kennen.
MfG
Du hast diese Aussage ja mal gemacht und erschreckenderweise ist es so, das Du auch recht damit hast. Laut neuer PISA Studie liegen Deutschland und Schweden ja nun gleichauf - was ich allerdings bezweifle, da hier der Benotungsstandard anders ist als in Deutschland. Ich glaube Dein Vorwurf ist haltlos, das sich die Autorin nur gezielt rausgesucht hat, was ihr in den Kram passt. Sie hat ein schwedenkritisches Buch geschrieben und massenhaft Belege für die Berechtigung dieser Kritik in allen möglichen Foren gefunden. Hätte sie ein "Heja-Sverige-Buch" geschrieben, wie es sie zu hunderten gibt, hätte sich niemand daran gestört.Das kann ich nachvollziehen - ich habe passiv mal per Komvux das ganze Matheprogramm durchgemacht. Die Anforderungen bei Mathe D und Mathe E sind nicht so unterschiedlich zum deutschen Gymnasium.
Nur werden solche Anforderungen erst gar nicht gestellt. So etwas wie allgemeinbildende Basisfächer scheinen in den meisten Gymasiumsprogrammen vollkommen unbekannt zu sein.
In einigen Gymnasiumsprogramm ist lediglich Mathematik A Pflicht - das sind grundlegende Kenntnisse auf dem Niveau der achten Klasse. Und trotzdem bringen es in mehreren Gymnasiumsprogrammen mehr als die Hälfte aller Schüler (!!) fertig, diesen Kurs nicht zu bestehen.
Wenn sie es dann geschafft haben, genügt das schon, um sich die grundläggande behörighet zu beschaffen. Sie dürfen sich dann als Abiturienten bezeichnen, weil sie wissen, dass 3/8 weniger sind als 3/7.
Sicher hast Du recht damit, das die Zwangssterilisierungen bis in die 70er hinein nicht relevant dafür sind, ob man nach Schweden auswandert. Aber es ist ein interessanter Aspekt in der Geschichte schwedischer Sozialdemokratie die dieses Gesellschaft entscheidend geprägt hat.
Zum Schluß noch - hätte der Wikileaks Gründer Eichingers Buch gelesen, wäre er nicht in die Vergewaltigungsfalle getappt. Eichinger begründet den Anstieg der angezeigten Vergewaltigungen mit 81 Prozent von 2004-2007 mit den neuen Sexualdeliktegesetz. Die Autorin wortwörtlich: "Wer sich nach einer feucht-fröhlichen Feier also einen One-Night-Stand gönnt, muß sich über as damit verbundene Risiko im klaren sein." (Quelle. Sandra Eichinger, Alptraum Schweden s.124)
Der Wikileaks Gründer hatte Sex mit den Schwedinnen im Einvernehmen, sie frühstückten sogar noch am Morgen danach zusammen und einen Tag später gehen sie zur Polizei und erstatten Anzeige. So einfach ist das im feministischen Schweden. Ich wil gar nicht wissen, wie viele Männer unschuldig wegen eines angeblichen Vergewaltigungsdeliktes im Gefängnis sitzen.
Zum Schluß noch, ich mag Schweden, sonst würde ich hier nicht leben - nur die rosarote Brille ist weg. Jedes Land hat Vor und Nachteile mit denen man sich arrangieren kann - nur sollte man sie kennen.
MfG
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ich habe immer rechtHandwerker hat geschrieben: Du hast diese Aussage ja mal gemacht und erschreckenderweise ist es so, das Du auch recht damit hast.
Im Ernst: wenn du in dem Forum, aus dem das rauskopiert wurde, die Community etwas überblickst, dann wird dir auffallen, dass in dem Buch Beiträge bestimmter Leute nicht vorkommen, weil sie die Meinung von Eichinger nicht teilen. Wenn man dann mal die Häufigkeit anschaut, mit der manche Leute zitiert werden, und das mit der Haltung der Zitierten vergleicht, ergeben sich entsprechende Korrelationen. Wenn sie sich schon andere Stimmen in ihr Buch holt, dann sollte sie sich nicht dem Verdacht aussetzen, die passenden Versatzstücke zu nehmen.
Das Buch hat schließlich ein Fragezeichen im Titel. Sie hätte in dem Thread, aus dem das stammte, auch ein paar positive Dinge herausklauben können, aber ich gehe mal schwer davon aus, dass sie das nicht getan hat.
Die PISA-Studie wird aber nicht anhand von Noten ermittelt. Es werden Aufgaben gestellt, die allgemeine Fertigkeiten abseits des jeweiligen aktuellen Unterrichtsstoffs testen. Das ist auch der Vorteil dieser Studie, weil sie nicht ermittelt, wie gut der Lehrplan gepaukt wurde, sondern, was in den jeweiligen Schulsystemen als echte Kompetenz herauskommt.Laut neuer PISA Studie liegen Deutschland und Schweden ja nun gleichauf - was ich allerdings bezweifle, da hier der Benotungsstandard anders ist als in Deutschland.
Mir scheinen schwedenbezogene Neuerscheinungen (jenseits der Reiseführer) im Grunde in zwei Gruppen aufgeteilt zu sein: zum Einen Zeitgeistbücher mit lustigen Anekdötchen und dergleichen. Mit denen kann ein potenzieller Auswanderer kaum etwas anfangen. Zum Anderen reine Infobücher mit praktischen Hinweisen.Hätte sie ein "Heja-Sverige-Buch" geschrieben, wie es sie zu hunderten gibt, hätte sich niemand daran gestört.
Ein Debattenbuch steht außerhalb des Ganzen und ist durchaus wünschenswert. Wenn man ein solches veröffentlicht, sollte man aber nicht so tun, als wolle man irgendetwas untersuchen. Sie hat ein Bild davon, wie Schweden so ist, und danach hat sie ihr Buch aufgebaut.
Der Bogen ist aber sehr weit gespannt. Dieses ganze Theater um Assange als typisch anzusehen halte ich für verfehlt, zumal es äußerst unwahrscheinlich ist, dass er verurteilt wird. Im Übrigen wollten die beiden Damen gar keine Anzeige erstatten, sondern die Möglichkeiten ausloten, Assange zu einem HIV-Test zu zwingen. Daraus wurde eine Anzeige, und dann fand sich für die beiden anscheinend in Stockholm und Enköping stattgefundenen Vorgänge eine überaktive Staatsanwältin in Göteborg (warum auch immer) mit Ladeverzögerung, woraufhin die ganze Welt über diese Posse spricht. Von typisch kann man bei sowas wohl kaum reden.Zum Schluß noch - hätte der Wikileaks Gründer Eichingers Buch gelesen, wäre er nicht in die Vergewaltigungsfalle getappt. Eichinger begründet den Anstieg der angezeigten Vergewaltigungen mit 81 Prozent von 2004-2007 mit den neuen Sexualdeliktegesetz. Die Autorin wortwörtlich: "Wer sich nach einer feucht-fröhlichen Feier also einen One-Night-Stand gönnt, muß sich über as damit verbundene Risiko im klaren sein." (Quelle. Sandra Eichinger, Alptraum Schweden s.124)
Der Wikileaks Gründer hatte Sex mit den Schwedinnen im Einvernehmen, sie frühstückten sogar noch am Morgen danach zusammen und einen Tag später gehen sie zur Polizei und erstatten Anzeige. So einfach ist das im feministischen Schweden. Ich wil gar nicht wissen, wie viele Männer unschuldig wegen eines angeblichen Vergewaltigungsdeliktes im Gefängnis sitzen.
Im Übrigen kann man ja hier auch etwas ins Detail gehen, und dann ist das Bild vielleicht nicht mehr so dramatisch, wie Eichinger das so sieht. Eine Anzeige ist nämlich nicht gleich eine Verurteilung.
2005 wurde das Gesetz dahingehend geändert, dass einige Tatbestände, die vorher als "sexuellt utnyttjande" galten, nun unter Våldtäkt geführt werden. Das bedeutet also mitnichten, dass Vorgänge, die jetzt als Verbrechen gelten, vorher unbedingt legal waren. Sie werden jetzt vielleicht härter bestraft, aber damit auch nicht automatisch so hart wie die Taten, die zuvor schon als Våldtäkt galten - nicht umsonst gibt es den Begriff "grov våldtäkt" im schwedischen Strafrecht.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Zahl der Anzeigen wegen sexuell utnyttjande och sexuellt tvång seit 2005 von 1800 pro Jahr auf rund 1350 pro Jahr gesunken ist. Die Zahl der Anzeigen wegen Våldtäkt ist von gut 2000 im Jahr 2004 auf knapp 6000 im Jahr 2009 gestiegen. Auch die Zahl der Verdächtigen ist gestiegen: von 400 im Jahr 2004 auf 1030 im Jahr 2009. Und auch die Verurteilungen: Während es 2004 noch 150 Verurteilungen waren, sind es 2009 rund 250.
Wenn man sich die Zahlen anschaut, fällt auf, dass zwar die Anzeigen stark gestiegen sind, aber die Zahl der Verdächtigten weniger stark und die Zahl der Verurteilungen noch weniger. Also kann man wohl davon ausgehen, dass ein erheblich höherer Anteil der Anzeigen schon früh im Verfahren zu den Akten gelegt wird.
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Handwerker
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Doch hat sie! In dem Kapitel "Kulturschock Deutschland" schreibt sie bspw. :Das Buch hat schließlich ein Fragezeichen im Titel. Sie hätte in dem Thread, aus dem das stammte, auch ein paar positive Dinge herausklauben können, aber ich gehe mal schwer davon aus, dass sie das nicht getan hat.
" Sobald man die deutsche Grenze überschreitet, stellt man fest, wie freundlich man doch in Schweden behandelt wurde, und es ist immer wieder ein Kulturschock, mit der deutschen Frustration, der schlechten Laune und der deutschen Hektik konfrontiert zu werden." (S.204)[/quote)]
Also in dem Kapitel zieht sie so ein wenig über Deutschland her, das man auf den Raststätten für die Klobenutzung bezahlen muß und wie unfreundlich die Klomänner und Zugbegleiter in Deutschland sind![]()
Der Schlußsatz in diesem Kapitel ist sehr bezeichnend:
"Ich vermeide es nach Deutschland zu fahren, und ist es einmal unumgänglich, kann ich es kaum erwarten, wieder nach Schweden zurückzukehren. Denn so viele negative Seiten dieses Land auch haben mag, fühle ich mich hier doch relativ frei und gut aufgehoben." (Seite 205)
Ich glaube, Du hast das Buch gar nicht gelesen und wie die meisten hier wird der Frau einfach anhand des Titels eine negative Absicht unterstellt. Dann frage ich mich nur, warum sie Schweden Deutschland vorzieht?
Thema Vergewaltigungen:
Wenn die schwedische Polizei schon davon ausgeht, das jede fünfte Vergewaltigung erfunden ist, finde ich schon das Eichinger recht hat. Schade das sie auf das Thema nicht intensiver eingegangen ist. Vielleicht was für einen Band 2 ?
Wenn Du mit einer Schwedin auf das Hotelzimmer gehst und ihr nach ein paar Flaschen Wein einvernehmlichen Sex habt und ihr fällt am nächsten Morgen ein, das Du sie im betrunkenem Zustand (hilflos) gepoppt hast und sie entschließt sich zur Anzeige, bist Du dran. Als Mann hast Du keine Chance bei den Feministengesetzen. Es gibt ja genug Beispiele über erfundene Vergewaltigungen. Hier ein paar:
http://ekuriren.se/nyheter/eskilstuna/1 ... m-valdtakt
und jede Menge mehr wenn Du googlest:
Sveriges Radio: ”Var femte våldtäktsanmälning är falsk enligt polisen”
Aftonbladet: Fängelse för lögn om våldtäkt
Aftonbladet: Kvinnan bluffade – sambon fick 5 år
Aftonbladet: Rätten – kvinnan ljög om våldtäkt
Aftonbladet: Satt oskyldigt inspärrad i sju år
Aftonbladet: Våldtäkten var bluff
Allehanda: Kvinnor fick oskyldig man häktad för våldtäkt
Corren: Falska våldtäkter problem för polisen
Dagens Nyheter: Fängelse för falsk våldtäkt
Dagens Nyheter: Fängelse för lögner om våldtäkt
Dagens Nyheter: Kvinna begärs häktat för falsk våldtäkt
Dagens Nyheter: Kvinnor hittade på våldtäkt
Dagens Nyheter: Kvinna inför rätta för bluffvåldtäkt
Dagens Nyheter: Kvinna ljög om våldtäkt i Västerås
Dagens Nyheter: Kvinna ljög om överfall
Expressen: 21-åring anmälde våldtäkt som hämnd
Expressen: Björn blev oskylidgt anklagad för våldtäkt
Expressen: Kvinna åtalas för lögn om våldtäkt
Expressen: Ljög om pojkväns våldtäkt – fick fängelse
Expressen: Ljög om våldtäkt – riskerar fängelse
Expressen: Oskyldigt anklagade
Expressen: Peter Eriksson vill döma oskyldiga män
Expressen: Polisen hävdar, de flesta anmälda våldtäkterna är uppdiktade
Expressen: Sofia, jag blev aldrig våldtagen
Expressen: Åtalas för falsk våldtäkt
Folkbladet: Fler falska våldtäkter
GP: Påhittad våldtäkt läggs ned
Katrineholmskuriren: Flicka ljög om våldtäkt
Katrineholmskuriren: Ung kvinna åtalas efter falsk våldtäktsanmälan
Metro: Lögn om våldtäkt, dubbelt svek
Metro: Taxichaufför ville ha betalt – anmäldes för våldtäkt
Nerikes Allehanda: Kvinna fängelsedömd för våldtäktsanmälan
Nerikes Allehanda: Polisen, anmälda våldtäkter påhittade
Nerikes Allehanda: Ung kvinna misstänkt för falsk anklagelse
Nerikes Allehanda: Utmotad från fest – anklagade för att hämnas
Sveriges Radio: Fick fängelse för falsk våldtäkt
Sveriges Radio: Inget åtal för bluffvåldtäkt
Sveriges Radio: Kvinna hittade på våldtäkt – man låstes in
Sveriges Radio: Var femte våldtäkt är falsk enligt polisen
Sveriges Radio: Åtalas för falsk anklagelse om våldtäkt
Sveriges Televison, Tvärsnytt: Var tionde våldtäktsanmälan är falsk
Svenska Dagbladet: Allt kan inte vara våldtäkt
Svenska Dagbladet: Falsk anklagelse om fångenskap i lägenhet
Svenska Dagbladet: Fälld för falsk våldtäktsanmälan
Svenska Dagbladet: Fängelse för falsk våldtäkt
Svenska Dagbladet: Kvinna dömd för lögn om våldtäkt
Svenska Dagbladet: Kvinna tros ha ljugit om våldtäkt
Svenska Dagbladet: Springnota blev falsk våldtäkt
Svenska Dagbladet: Våldtäkten i Västerås var en bluff
Svenska Dagbladet: Våldtäktsdömd får stort förskott
Svenska Dagbladet: Åtalas för falsk våldtäkt
Sydsvenskan: Mobilen friade våldtäktsdömd
Uppsala Nya Tidning: Kvinnor hittade på våldtäkt
En 17-årig dansk flicka har åtalats för att hon med falska anklagelser om våldtäkt sänt
tre oskyldiga pojkar i fängelse på flera år
Enligt polisen på södra Jylland gjorde flickan i september 2008, när hon var 15 år,
en polisanmälan mot tre tonårspojkar med invandrarbakgrund som sades ha våldtagit henne på
järnvägsstationen i Fredericia. Åtalet byggde helt på flickans utsagor och
pojkarna dämdes till över två års fängelse
Kvinnan pekade ut tre män från vimmelbilder misstänkta för gruppvåldtäkt.
Men nu lägger åklagare ner fallet – kvinnan hittade på allt, skriver Hallands Nyheter
http://gt.expressen.se/nyheter/1.127894 ... -laggs-ner
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Also bitte - wenn sie solche Lappalien auf der Bonusseite für Schweden verbucht, dann untermauert das nur meine These: kleine Zugeständnisse zwischendrin, aber ansonsten volle Breitseite. Hat sie denn in dem Abschnitt zum Bildungssystem irgendetwas positives fallen lassen?Handwerker hat geschrieben: Also in dem Kapitel zieht sie so ein wenig über Deutschland her, das man auf den Raststätten für die Klobenutzung bezahlen muß und wie unfreundlich die Klomänner und Zugbegleiter in Deutschland sind![]()
Ich habe mir die Teile zu Gemüte geführt, die bei Google Books einsehbar waren - mehr habe ich auch nie behauptet.Ich glaube, Du hast das Buch gar nicht gelesen und wie die meisten hier wird der Frau einfach anhand des Titels eine negative Absicht unterstellt. Dann frage ich mich nur, warum sie Schweden Deutschland vorzieht?
Außerdem war das ganze Buch durchsuchbar, weswegen mir die besagte interessante Aufteilung der Zitate auffiel.
Wir können uns hier noch endlos im Kreis drehen. Soweit ich das sehe, haben wir das vor einem halben Jahr schon einmal durchgemacht, oder irre ich mich da?
Ich sehe eine Reihe von Indizien für das, was ich beschrieben habe, und habe dies auch so dargelegt. Nicht mehr und nicht weniger.
Es ist ja nicht so, dass ich Frau Eichinger - lebt sie denn eigentlich noch in Schweden? - nicht verstehen könnte. Mir gehen hier auch eine Menge Dinge ab und zu auf den Zeiger. Doch bleiben nach wie vor erhebliche Bedenken an ihrer Methodik und an ihren Motiven, und ich sehe hier nichts, was diese ausgeräumt hätte.
Gott bewahre...Wenn die schwedische Polizei schon davon ausgeht, das jede fünfte Vergewaltigung erfunden ist, finde ich schon das Eichinger recht hat. Schade das sie auf das Thema nicht intensiver eingegangen ist. Vielleicht was für einen Band 2 ?
Es gibt auch anderswo sicherlich genügend Beispiele für erfundene Vergewaltigungen. Ich nenne nur mal das Beispiel Andreas Türck, dessen berufliche Karriere von einer durchgeknallten Frau, die ihm eine frei erfundene Vergewaltigung angedichtet hat, vernichtet wurde. Ein gewisser Herr Kachelmann könnte demselben Delikt zum Opfer gefallen sein, aber das wird ein Gericht erst noch zu entscheiden haben.Wenn Du mit einer Schwedin auf das Hotelzimmer gehst und ihr nach ein paar Flaschen Wein einvernehmlichen Sex habt und ihr fällt am nächsten Morgen ein, das Du sie im betrunkenem Zustand (hilflos) gepoppt hast und sie entschließt sich zur Anzeige, bist Du dran. Als Mann hast Du keine Chance bei den Feministengesetzen. Es gibt ja genug Beispiele über erfundene Vergewaltigungen.
Ein Blick in die "Feministengesetze", genauer gesagt 6 kap. Brottsbalken, hilft. Wenn man die Formulierung dort mit §177 StGB vergleicht, dann sieht man deutliche Parallelen. In beiden wird ausdrücklich die Ausnutzung einer schutzlosen Lage bestraft. Wenn beide Beteiligten zum Zeitpunkt der vermeintlichen Tat Sex haben wollten, dann kann von einer Ausnutzung wohl keine Rede sein.
So wie du das hier darstellst, ist es in Schweden legal, dass sich es die Frau morgens anders überlegen kann. Ist es nicht.
Wenn die Frau wie in deiner Beschreibung nachher vortäuscht, sie hätte das vorher nicht gewollt, dann ist das Vortäuschung einer Straftat und eine eventuelle Verurteilung des Mannes ein Justizirrtum. Das ist im schwedischen Recht so, das ist im deutschen Recht so (und wohl auch in jedem anderen europäischen Land). Du hast keinerlei Belege dafür, dass Männer in Schweden öfter einem solchen Justizirrtum zum Opfer fallen als anderswo. Im Gegenteil kann man in dem erheblichen Umfang der Berichterstattung über solche vorgetäuschten Straftaten ein Indiz dafür sehen, dass so etwas vielfach aufgedeckt wird und es damit eben nicht, wie du es behauptest, zu einer fälschlichen Bestrafung kommt.
Die Vortäuschung einer Straftat wird nach 15 kap. Brottsbalken mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft. In Deutschland kann man nach §145d StGB sogar bis zu drei Jahre kriegen.
Der einzige effektive Unterschied ist dem Anschein nach, dass in Schweden Tatbestände als Vergewaltigung gelten können, die woanders wohl als sexuelle Nötigung einzusortieren wären. Daraus leitet sich aber keineswegs automatisch ab, dass Männer härter bestraft werden als anderswo.
Das schwedische Gesetz (6 kap. Brottsbalken) sieht für Vergewaltigungen standardmäßig eine Freiheitsstrafe von 2 bis 6 Jahren vor. In leichten Fällen sollen es maximal 4 Jahre sein, in schweren Fällen zwischen 4 und 10 Jahren. Das deutsche Gesetz (§177 StGB) handelt beide Straftaten in einem Paragraphen ab, so dass die Vergewaltigung sozusagen der erschwerte Fall einer Nötigung ist. Es sieht für sexuelle Nötigung eine Mindeststrafe von mindestens einem Jahr vor. Mit zunehmendem Schweregrad kann das Minimum bis zu 5 Jahren betragen.
Aus der verschiedenen Einteilung der Straftatbestände den Schluss zu ziehen, Männer würden in Schweden regulär und völlig legal aufgrund böswilliger Behauptungen verknackt, ist nicht haltbar.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
oh mensch handwerker, mit deinen "feministengesetzen" hast du es aber!
jetzt fehlt bloss noch, dass du behauptest, dass frauen selber schuld seinen, wenn sie vergewaltigt werden, da sie sich z.b. zu aufreizend gekleidet haben!!
grosses dislike!!!
jetzt fehlt bloss noch, dass du behauptest, dass frauen selber schuld seinen, wenn sie vergewaltigt werden, da sie sich z.b. zu aufreizend gekleidet haben!!
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karl69
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Handwerker hat geschrieben: Laut neuer PISA Studie liegen Deutschland und Schweden ja nun gleichauf
Da habe ich aber was anderes gehört... Demnach landet Schweden auf Platz 24 und Deutschland auf Platz 12 bei den Naturwissenschaften. Und bei der Mathematik landet D auf Platz 13 und S auf Platz 23.
Bemerkenswert ist die Entwicklung Schwedens seit 2000 bei der Lesekompetenz. Dort hat es nämlich eine negative Entwicklung von -19% (!) gegeben.
Prinzipiell gibt es einen ziemlich großen Unterschied bei den Anforderungen an die Schüler, die in S um einiges niedriger sind als in D.
Vom Niveau her (vor allem bei Mathematik) liegt der Stoff eines Viertklässlerls in S ungefähr bei dem eine Drittklässlers (am Anfang des Schuljahres) in D.
Die Schüler bekommen hier in S im Vergleich zu D auch so gut wie kaum Schularbeiten. Mein Sohn hat zum Beispiel in Bayern in der zweiten Klasse mehr Hausaufgaben bekommen, als hier in der vierten Klasse.
Letztendlich denke ich, dass das politisch so gewollt ist. Es ist zwar wie ich finde lobenswert, die Kinder nicht so unter Druck zu setzen wie in D, wo Kinder sich schon sehr früh entscheiden müssen, ob sie ins Gymnasium wollen oder nicht.
Auf der anderen Seite muss sich Schweden, bei dem Leistungsniveau seiner Schüler, ernste Sorgen um die zukünftige internationale Wettbewerbsfähigkeit machen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass bei dem Tempo, die Schüler am Ende der 12. Klasse Hochschulreife haben.
Dass es nicht immer wie in der Knochenmühle zugehen muss wie in Fernost, zeigt ja Finnland, dass seit Jahren in den vordersten Plätzen bei der PISA Studie liegt.
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karl69
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Am besten immer gleich zwei Frauen mit auf das Hotelzimmer nehmen, damit "die andere" dann bezeugen kann, dass alles einvernehmlich passiert istHandwerker hat geschrieben:Wenn Du mit einer Schwedin auf das Hotelzimmer gehst und ihr nach ein paar Flaschen Wein einvernehmlichen Sex habt und ihr fällt am nächsten Morgen ein, das Du sie im betrunkenem Zustand (hilflos) gepoppt hast und sie entschließt sich zur Anzeige, bist Du dran. Als Mann hast Du keine Chance bei den Feministengesetzen.
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Handwerker
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Guter Vorschlag!karl69 hat geschrieben: Am besten immer gleich zwei Frauen mit auf das Hotelzimmer nehmen, damit "die andere" dann bezeugen kann, dass alles einvernehmlich passiert ist
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo,
was macht Ihr aber, wenn BEIDE Frauen übereinstimmend sagen, dass sie abwechselnd vergewaltigt wurden?
Dann doch lieber gleich seinen Anwalt mit aufs Hotelzimmer nehmen.
Grüße Aelve
was macht Ihr aber, wenn BEIDE Frauen übereinstimmend sagen, dass sie abwechselnd vergewaltigt wurden?
Dann doch lieber gleich seinen Anwalt mit aufs Hotelzimmer nehmen.
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
hej wie wärst damit
ne Überwachungskamera aufbauen und laufen lassen ...!
zur Not den Film dan verkaufen und die Anwaltskosten damit zahlen !
Grüßle
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ich frag mich nur welche Einstellung manche Männder zu Frauen haben.....
Handwerker findest du es richtig dass ein Mann eine Frau in sein Hotelzimmer lockt, sie vollfüllt/betrunken macht um dann Sex mit ihr zu haben??? Und dann noch behaupten dass sie das auch wollte?
Einen willenlosen Mensch zu beutzen um seinen Spass zu haben
Findest du das richtig Handwerker???
Ein normal denkender und handelnder Mann hat ja überhaupt nichts zu befürchten. Den Beiträgen nach hier ist es ja so als ob jeder 2. schwede zwischendurch immer wieder mal der Vergewaltigung angeklagt sei.
Findet ihr die Gesetze hier so schlimm, warum fährt ihr nach Schweden?
Handwerker findest du es richtig dass ein Mann eine Frau in sein Hotelzimmer lockt, sie vollfüllt/betrunken macht um dann Sex mit ihr zu haben??? Und dann noch behaupten dass sie das auch wollte?
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Nein Framsidan, das finde ich nicht toll. Noch weniger toll finde ich, wenn schwedische Frauen mit Männern ins Bett gehen um sie später aus ekonomischen Interessen heraus Vergewaltigungsvorwürfen auszuliefern wie jetzt bei Julian Assange. Scheint ja auch nicht so die Ausnahme zu sein...Framsidan hat geschrieben:Ich frag mich nur welche Einstellung manche Männder zu Frauen haben.....
Handwerker findest du es richtig dass ein Mann eine Frau in sein Hotelzimmer lockt, sie vollfüllt/betrunken macht um dann Sex mit ihr zu haben??? Und dann noch behaupten dass sie das auch wollte?
Einen willenlosen Mensch zu beutzen um seinen Spass zu haben
Findest du das richtig Handwerker???
Ein normal denkender und handelnder Mann hat ja überhaupt nichts zu befürchten. Den Beiträgen nach hier ist es ja so als ob jeder 2. schwede zwischendurch immer wieder mal der Vergewaltigung angeklagt sei.
Findet ihr die Gesetze hier so schlimm, warum fährt ihr nach Schweden?
Ich fahre nicht nach Schweden, ich lebe hier - trotzdem halte ich die Gesetze für fragwürdig.
Warum z.B. bringt Anna Assange noch zum Zug und geht erst 6 Tage später zur Polizei? Kam da der Scheck vom CIA erst an?
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Na super, jetzt sind wir also bei Verschwörungstheorien angelangt.
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Handwerker
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Nee, von Verschwörungstheorien halte ich nichts. Aber eins und eins kann ich immer noch zusammenzählen:
Gib mal Anna Ardin und CIA bei google ein - dann weißt Du warum sie nicht mehr in Kuba einreisen darf.
In dem Nachrichtenthreath zum Thema wikileaks hier auf Schwedenstube schreibt auch ein User zu den CIA Verbindungen der Dame.
Gib mal Anna Ardin und CIA bei google ein - dann weißt Du warum sie nicht mehr in Kuba einreisen darf.
In dem Nachrichtenthreath zum Thema wikileaks hier auf Schwedenstube schreibt auch ein User zu den CIA Verbindungen der Dame.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Genau das ist aber das Problem: diese Information scheint wie so oft bei diesen Dingen vom Himmel zu fallen, und weil sie gerne geglaubt werden wollen, sind sie dann auf einmal wahr.Handwerker hat geschrieben: Gib mal Anna Ardin und CIA bei google ein - dann weißt Du warum sie nicht mehr in Kuba einreisen darf.
Es wurde ja auch schon "Alles Schall und Rauch" zitiert - bei dem Portal stimmen oft schon die nachprüfbaren Informationen nicht (siehe z.B. diese Heilkräuterpetition neulich, die aber trotzdem lammfroh zigtausend Menschen zeichneten, obwohl die Fakten mehr als nur ein bisschen verrutscht waren). Da will ich lieber nicht wissen, wie es um die nicht nachprüfbaren steht.
Ich halte die ganze Geschichte für wenig plausibel. Wenn die CIA Assange aus dem Weg räumen will, dann würde sie ihm was anderes anhängen als einen "leichten Fall" von Vergewaltigung, wo nach derzeitig bekannter Beweislage sehr wahrscheinlich ist, dass es nichtmal zur Anklage kommt. Ein Ermittlungsverfahren ist noch lange kein Urteil.
Zudem gibt es da für die Amerikaner nichts zu gewinnen - außer schlechter Presse. Wikileaks hängt ja nicht von Assange ab und würde auch ohne ihn weitermachen.
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Handwerker
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Ich glaube Du machst Dir alles ein wenig zu einfach, passt vielleicht auch besser in Dein Bild. Die Dame aus der christlichen Bruderschaft (macht sogar Reklame auf ihrer Internetsite http://annaardin.wordpress.com/) und darf wegen ihrer Verbindungen zum CIA nicht mehr nach Kuba.hansbaer hat geschrieben:
Genau das ist aber das Problem: diese Information scheint wie so oft bei diesen Dingen vom Himmel zu fallen, und weil sie gerne geglaubt werden wollen, sind sie dann auf einmal wahr.
Aber Schweden ist ja bekannt für seine guten Verbindungen zur CIA. Im Jahr 2001 deportierte Schweden zwei Ägypter. Sie wurden von der SÄPO abgeholt und am Flugplatz Bromma der CIA übergeben. Die beiden Männer berichteten später, das sie gefoltert wurden. Es dauerte 2 Jahre bis eine gerichtliche Prüfung eingeleitet wurde, eine Anklage gegen die Verantwortlichen wurde nie erhoben. Dafür gab es Kritik vom Europaparlament aber das wars dann auch schon. (Quelle amnesty/sverige)
Es muß natürlich auch Gutmenschen geben, die die Machenschaften des CIA, die FRA -Gesetze, die Beschneidungen von Freiheiten etc. legitimieren. Sie sind die Stützpfeiler einer Ordnung die freies Denken und freien Journalismus zerstört sehen wollen und da ist es gut, kritische Stimmen in Verschwörungsecken zu schieben.
MvH
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Aha, um das mal kurz zu rekapitulieren: weil die Dame einen Link zu den christlichen Sozialdemokraten - nebenbei bemerkt nicht irgendeine obskure Organisation, sondern eine Gruppe innerhalb der schwedischen Sozialdemokraten wie es z.B. auch die AG 60plus in der deutschen SPD ist - auf ihrer Homepage hat, hat sie Verbindungen zur CIA und darf deswegen nicht mehr nach Kuba einreisen. Und weil sie dazu noch aus einem Land kommt, das angeblich gute Verbindungen zur CIA hat (wegen der Abschiebung zweier Ägypter vor 9 Jahren), ist der Fall klar.Handwerker hat geschrieben: Ich glaube Du machst Dir alles ein wenig zu einfach, passt vielleicht auch besser in Dein Bild. Die Dame aus der christlichen Bruderschaft (macht sogar Reklame auf ihrer Internetsite http://annaardin.wordpress.com/) und darf wegen ihrer Verbindungen zum CIA nicht mehr nach Kuba.
Aber Schweden ist ja bekannt für seine guten Verbindungen zur CIA. Im Jahr 2001 deportierte Schweden zwei Ägypter. Sie wurden von der SÄPO abgeholt und am Flugplatz Bromma der CIA übergeben. Die beiden Männer berichteten später, das sie gefoltert wurden. Es dauerte 2 Jahre bis eine gerichtliche Prüfung eingeleitet wurde, eine Anklage gegen die Verantwortlichen wurde nie erhoben. Dafür gab es Kritik vom Europaparlament aber das wars dann auch schon. (Quelle amnesty/sverige)
Sorry, aber dieses Konstrukt ist so hanebüchen, dass sich einem die Nackenhaare aufstellen. Nichts ist belegt, alles nur behauptet.
Und dass du dich eines argumentum ad hominem bedienen musst, zeigt eigentlich nur auf welchem Niveau wir mittlerweile hier sind.Es muß natürlich auch Gutmenschen geben, die die Machenschaften des CIA, die FRA -Gesetze, die Beschneidungen von Freiheiten etc. legitimieren. Sie sind die Stützpfeiler einer Ordnung die freies Denken und freien Journalismus zerstört sehen wollen und da ist es gut, kritische Stimmen in Verschwörungsecken zu schieben.
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karl69
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hier noch ein Artikel aus der SZ zu diesem Thema:
http://www.sueddeutsche.de/politik/wiki ... -1.1040211
Karl
http://www.sueddeutsche.de/politik/wiki ... -1.1040211
Karl
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo an alle, die hier mitlesen und auch -schreiben!
Es ist nun ziemlich genau 2 Jahre her, daß ich dieses Thema angefangen habe, weil ich wissen wollte, was an dem Urteil der Autorin dran ist. Dies hat ja damals eine Zeit lang zu teils heftigen Reaktionen geführt. Selbiges wird mir vielleicht auch im Anschluß an diesen Eintrag blühen, aber damit kann ich leben und ich werde meine Meinung dadurch nicht ändern.
Ich will die Geschichte nicht ausdehnen, sondern das Thema auch für mich abschließen. Nur soviel: Inzwischen wohne ich seit gut 8 Monaten hier und würde den besagten Buchtitel mit einem dicken Ausrufezeichen versehen. Fast alles, was dort als negativ gesehen wurde und mich zum Schreiben hier im Forum brachte, ist nichts als die Wahrheit.
Mein Fazit lautet: Es war ein großer Fehler hierher zu gehen, brachte mir zwar gewisse neue Erfahrungen, aber insgesamt will ich nur noch eines, weg von hier, sprich einen geordneten Rückzug antreten.
Viele Grüße
Es ist nun ziemlich genau 2 Jahre her, daß ich dieses Thema angefangen habe, weil ich wissen wollte, was an dem Urteil der Autorin dran ist. Dies hat ja damals eine Zeit lang zu teils heftigen Reaktionen geführt. Selbiges wird mir vielleicht auch im Anschluß an diesen Eintrag blühen, aber damit kann ich leben und ich werde meine Meinung dadurch nicht ändern.
Ich will die Geschichte nicht ausdehnen, sondern das Thema auch für mich abschließen. Nur soviel: Inzwischen wohne ich seit gut 8 Monaten hier und würde den besagten Buchtitel mit einem dicken Ausrufezeichen versehen. Fast alles, was dort als negativ gesehen wurde und mich zum Schreiben hier im Forum brachte, ist nichts als die Wahrheit.
Mein Fazit lautet: Es war ein großer Fehler hierher zu gehen, brachte mir zwar gewisse neue Erfahrungen, aber insgesamt will ich nur noch eines, weg von hier, sprich einen geordneten Rückzug antreten.
Viele Grüße
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annie
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Moin Beuer,
von mir wirst Du nicht zerrissen, ich praktiziere gerade den geordneten Rueckzug.
Das erwähnte Buch habe ich nicht gelesen, wozu auch. Unsere eigenen Erlebnisse reichen.
Wir sind nicht auf der Suche nach eia-popeia Knuddelschweden hierher gegangen, solche Kontakte haben wir auch in Deutschland gemieden. Genausowenig war die Ökonomie ein Thema hierbei.
Wir wollten u.a. aus dem Einheitsbrei raus und Neues hat immer seinen Reiz.
Nun nach 13 Jahren haben wir fuer uns festgestellt, dass das Leben anfängt an uns vorbei zuziehen.
Man muss so etwas selbst ausprobieren, jeder empfindet anders, und das ist gut so.
Uns steht die schwedische Einöde( wir leben so) bis obenhin, da helfen auch keine Knutschieelche und Knuddelnachbarn, jedenfalls nicht uns.
Also Tapetenwechsel ehe alles in Frust endet. Wir haben hier viele schöne Jahre gelebt.
Als Natururlaubsland ist Schweden ein Highligt in Europa, fuer uns aber halt nicht mehr.
Fröhliche, singende und tanzende Schweden haben wir nur bei Betania und co. unalkoholisiert erlebt,
na ja wer`s mag.
So und nun kann die Liga der
gerne sachlich sich äussern - oder auch nicht!
Gruesse von Annie
von mir wirst Du nicht zerrissen, ich praktiziere gerade den geordneten Rueckzug.
Das erwähnte Buch habe ich nicht gelesen, wozu auch. Unsere eigenen Erlebnisse reichen.
Wir sind nicht auf der Suche nach eia-popeia Knuddelschweden hierher gegangen, solche Kontakte haben wir auch in Deutschland gemieden. Genausowenig war die Ökonomie ein Thema hierbei.
Wir wollten u.a. aus dem Einheitsbrei raus und Neues hat immer seinen Reiz.
Nun nach 13 Jahren haben wir fuer uns festgestellt, dass das Leben anfängt an uns vorbei zuziehen.
Man muss so etwas selbst ausprobieren, jeder empfindet anders, und das ist gut so.
Uns steht die schwedische Einöde( wir leben so) bis obenhin, da helfen auch keine Knutschieelche und Knuddelnachbarn, jedenfalls nicht uns.
Also Tapetenwechsel ehe alles in Frust endet. Wir haben hier viele schöne Jahre gelebt.
Als Natururlaubsland ist Schweden ein Highligt in Europa, fuer uns aber halt nicht mehr.
Fröhliche, singende und tanzende Schweden haben wir nur bei Betania und co. unalkoholisiert erlebt,
na ja wer`s mag.
So und nun kann die Liga der
Gruesse von Annie
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
hm, das man nach 13 Jahren beschließt woanders hinzugehen, kann ich zwar nicht nachvollziehen aber ist doch ok, auch D hat man ja irgendwann mal verlassen.
Wenn man aber nach 8 Monaten so maßlos enttäuscht ist drängt sich mir wirklich die Frage auf, ob man sich wirklich vorher genug über Schweden informiert hat und sich wirklich ernsthaft mit den Vor-und Nachteilen auseinandergesetzt hat.
Wir wohnen seit 5 Monaten hier (allerdings im Norden), wir haben noch nicht einen Tag bereut, wir lieben es hier zu leben und es ist genauso wie wir es uns vorgestellt hatten. Das auch hier nicht alles Gold ist was glänzt das wußten wir vorher. Die meisten Probleme haben wir aktuell noch mit den deutschen Behörden, das nervt.
Wir können mit Fug und Recht behaupten das wir hier integriert sind, wir haben nette nachbarn, werden eingeladen/bekommen besuch, ich könnte hier sofort Arbeit bekommen (will es aber nicht), wir haben keine Probleme mit dem Gesundheitssystem, nächste Woche haben wir einen Spezieltermin in der Klinik, wo ein ganzer Ärztekreis sich einfindet um unseren Fall zu besprechen, auf diesen termin haben wir nur einen Monat gewartet und das ist ok, da nicht dringend.
wir genießen hier wirklich jeden Tag, nur der Gang zum Briefkasten ist nicht so toll, oft findet man doch wieder nen Brief z.B. des deutschen FA, die mal wieder Geld für griechenland oder Spanien brauchen und der Meinung sind, bei uns sei noch was zu holen. Bzw. machen sie einem wirklich schikane, da wollen die Plötzlich sachen zugearbeitet haben die haben die ganzen Jahre in D niemanden interessiert. Aber gut, die schwedische Gelassenheit läßt uns auch damit fertig werden und irgendwann sind wir hoffentlich damit dann auch mal durch.
Allerdings, und das muß ich dazu sagen, wir sind hierhergekommen mit ausreichend finanziellen Mittel, hatten zu diesem zeitpunkt schon ein bezahltes Haus, wir haben keinerlei Schulden hier und würden ohne eine Krone zu verdienen sicher 5 Jahre hinkommen (wollen wir aber nicht, daher arbeiten wir bereits an unserem einkommen hier, und das auch mit Erfolg)
Wer es in D geschafft hat schafft es auch woanders. Ein irrglaube ist es aber zu denken, wenn man in D nix auf die Reihe bekommt, einfach nach Schweden zu gehen und dort wird dann alles besser. Dann kommt in den meisten Fällen irgendwann das Erwachen
Wenn man aber nach 8 Monaten so maßlos enttäuscht ist drängt sich mir wirklich die Frage auf, ob man sich wirklich vorher genug über Schweden informiert hat und sich wirklich ernsthaft mit den Vor-und Nachteilen auseinandergesetzt hat.
Wir wohnen seit 5 Monaten hier (allerdings im Norden), wir haben noch nicht einen Tag bereut, wir lieben es hier zu leben und es ist genauso wie wir es uns vorgestellt hatten. Das auch hier nicht alles Gold ist was glänzt das wußten wir vorher. Die meisten Probleme haben wir aktuell noch mit den deutschen Behörden, das nervt.
Wir können mit Fug und Recht behaupten das wir hier integriert sind, wir haben nette nachbarn, werden eingeladen/bekommen besuch, ich könnte hier sofort Arbeit bekommen (will es aber nicht), wir haben keine Probleme mit dem Gesundheitssystem, nächste Woche haben wir einen Spezieltermin in der Klinik, wo ein ganzer Ärztekreis sich einfindet um unseren Fall zu besprechen, auf diesen termin haben wir nur einen Monat gewartet und das ist ok, da nicht dringend.
wir genießen hier wirklich jeden Tag, nur der Gang zum Briefkasten ist nicht so toll, oft findet man doch wieder nen Brief z.B. des deutschen FA, die mal wieder Geld für griechenland oder Spanien brauchen und der Meinung sind, bei uns sei noch was zu holen. Bzw. machen sie einem wirklich schikane, da wollen die Plötzlich sachen zugearbeitet haben die haben die ganzen Jahre in D niemanden interessiert. Aber gut, die schwedische Gelassenheit läßt uns auch damit fertig werden und irgendwann sind wir hoffentlich damit dann auch mal durch.
Allerdings, und das muß ich dazu sagen, wir sind hierhergekommen mit ausreichend finanziellen Mittel, hatten zu diesem zeitpunkt schon ein bezahltes Haus, wir haben keinerlei Schulden hier und würden ohne eine Krone zu verdienen sicher 5 Jahre hinkommen (wollen wir aber nicht, daher arbeiten wir bereits an unserem einkommen hier, und das auch mit Erfolg)
Wer es in D geschafft hat schafft es auch woanders. Ein irrglaube ist es aber zu denken, wenn man in D nix auf die Reihe bekommt, einfach nach Schweden zu gehen und dort wird dann alles besser. Dann kommt in den meisten Fällen irgendwann das Erwachen
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Framsidan
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Filainu das war gut.filainu hat geschrieben:
Wer es in D geschafft hat schafft es auch woanders. Ein irrglaube ist es aber zu denken, wenn man in D nix auf die Reihe bekommt, einfach nach Schweden zu gehen und dort wird dann alles besser. Dann kommt in den meisten Fällen irgendwann das Erwachen
Man sollte sich halt vor der Auswanderung überlegen was man erwartet und wie alles ist.
Ich habe mich auch durchgekämpft hier. Nicht alles war einfach am Anfang und ist es heute noch nicht. Aber auch nicht f¨¨ur meinen schwedischem Mann.
Es gibt halt kein Land mit nur Vorteilen und nirgendwo fliegen einem die gebratenen Tauben in den Mund.
Ich habe ganz allein wieder ganz von vorne angefangen. Sprache war für mich die Nummer eins und dann einen Jobb den ich sehr schnell fand.
Ich habe auch nie erwartet dass sich die Leute hier mir anpassen.
Annie warum zieht man in die Einöde wenn man das nich tmag? Ich wollte noch nie in der Einböde sein und bin da auch nicht dorthin gezogen. Genauso wenig wie ich mitten in der Stadt wohnen will.
Annie nun weiss ich ja nicht was singende und tanzende Schweden hie rin dem Faden zu tun haben aber ich tanzte leidenshcaftlich gerne, immer schon.
Und ich kann dir sagen dass ich in meinen Jahren in Schweden viel getanzt habe, schön wars und ohne viel Alkohol. Meistens ganz ohne da ich Auto mithatte und die anderen auch.
Framsidan
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Framsidan
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Warum ändert das Frum das Wort "Einöde" zu Einböde.
Schaut extra nochmal nach und wollte es ändern aber da stand Einöde
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Yvonne
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Wir leben seit 2 Jahren hier in Schweden und haben es keinen Tag bereut. Wir haben uns 2 Jahre lang auf diese Auswanderung vorbereitet. In unserem Ort sind wir integriert und haben viele neue Menschen kennen gelernt und auch Freundschaften aufgebaut.
Klar ist es zum Anfang nicht einfach in einem neuen Land und man kann sich so viel vorbereiten wie man will. Es geht auch mal was schief. Aber wir haben beide Arbeit, sind zu frieden und fuehlen uns hier einfach richtig wohl.
Ich bin eh so ein Mensch der auf andere zu geht und schnell Kontakte schliessen kann.
Klar ist es zum Anfang nicht einfach in einem neuen Land und man kann sich so viel vorbereiten wie man will. Es geht auch mal was schief. Aber wir haben beide Arbeit, sind zu frieden und fuehlen uns hier einfach richtig wohl.
Ich bin eh so ein Mensch der auf andere zu geht und schnell Kontakte schliessen kann.
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annie
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo Framsidan,
die "singenden und tanzenden Schweden" hatte ich gerade vorher im Bericht ueber die "Ruhe und Gelassenheit der Schweden" gelesen.
Die Frage, warum zieht man in die Einöde wenn man das nicht mag, beantworte ich mal so:
Wir gehören zu den Menschen, die nicht im Vorfeld alles wissen. Wir probieren auch aus und sind in der Lage eigene Entscheidungen zu fällen.
Die Zeit mit den gebratenen Tauben war im Kindergarten, den ich erfolgreich besuchte.
Framsidan, wir beide senden auf völlig verschiedenen Frequenzen, so ist das nun mal im echten Leben.
Du wirst vieles nicht verstehen was andere Menschen betrifft, genausowenig wie ich.
Aber das ist ja hier kein Einheitsbreiforum- oder?
es gruesst Andreas
die "singenden und tanzenden Schweden" hatte ich gerade vorher im Bericht ueber die "Ruhe und Gelassenheit der Schweden" gelesen.
Die Frage, warum zieht man in die Einöde wenn man das nicht mag, beantworte ich mal so:
Wir gehören zu den Menschen, die nicht im Vorfeld alles wissen. Wir probieren auch aus und sind in der Lage eigene Entscheidungen zu fällen.
Die Zeit mit den gebratenen Tauben war im Kindergarten, den ich erfolgreich besuchte.
Framsidan, wir beide senden auf völlig verschiedenen Frequenzen, so ist das nun mal im echten Leben.
Du wirst vieles nicht verstehen was andere Menschen betrifft, genausowenig wie ich.
Aber das ist ja hier kein Einheitsbreiforum- oder?
es gruesst Andreas
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Yvonne
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
MIt Einheitsbreiforum meint er glaube ich das alle gleich sind und alle das gleiche mögen, denken, sagen usw.
Also ich habe fröhlich, tanzende und singende Menschen auch so erlebt und auch ohne Alkohol. Nein ich war dafuer nicht in der Kirche.
Bei uns im Ort wird das auch gemacht bei verschiedenen Anlässen das gesungen, getanzt und man fröhlich ist.
Aber wenn man in eine Einöde zieht dann weiss man doch, dass man in Abgeschiedenheit lebt und das so einiges an einem vorbei läuft, Deswegen wollen doch einige so leben. Viele nennen das auch Aussteigen. Aber jeder immer so wie er es meint.
Ich wäre kein Mensch in der in einöde wohnen könnte denn ich bin ein Mensch der Kontakte braucht und sie auch sehr schnell finden kann. Klar wohnen wir auch 2,5 km vom nächten Nachbarn weg, aber trotzdem sind wir in der Dorfgemeinschaft integriert. Denen ist das sogar wichtig das wir integriert sind.
Also ich habe fröhlich, tanzende und singende Menschen auch so erlebt und auch ohne Alkohol. Nein ich war dafuer nicht in der Kirche.
Bei uns im Ort wird das auch gemacht bei verschiedenen Anlässen das gesungen, getanzt und man fröhlich ist.
Aber wenn man in eine Einöde zieht dann weiss man doch, dass man in Abgeschiedenheit lebt und das so einiges an einem vorbei läuft, Deswegen wollen doch einige so leben. Viele nennen das auch Aussteigen. Aber jeder immer so wie er es meint.
Ich wäre kein Mensch in der in einöde wohnen könnte denn ich bin ein Mensch der Kontakte braucht und sie auch sehr schnell finden kann. Klar wohnen wir auch 2,5 km vom nächten Nachbarn weg, aber trotzdem sind wir in der Dorfgemeinschaft integriert. Denen ist das sogar wichtig das wir integriert sind.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
letztendlich ist es doch so das niemand die lebensgeschichte des anderen kennt. Der eine schimpft über schweden und findet alles schrecklich weil er persönlich es eben so empfindet und vielleicht aus welchen Gründen auch immer so erlebt hat. Der andere ist in schweden super glücklich weil er genau das gefunden hat was er gesucht hat. Was ich halt nur immer schwierig finde, wenn so verallgemeinert wird, es ist ok wenn man seine eigenen Erfahrungen, positiv wie negativ, wiedergibt und anderen davon erzählt, aber dann ganz Schweden über einen Kamm zu scheren ist halt wohl nicht richtig. Es wird immer leute geben die es schaffen und auch glücklich hier sind und es wird immer leute geben die es nicht schaffen und unglücklich sind. Das hat aber nix mit schweden ansich zu tun, das gibt es überall.
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Yvonne
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Richtig es liegt an jedem selber ob er sich in einem anderen Land wohl fühlt oder nicht.
Und jeder ist seines Glückes Schmied. Man muß selbst was dafür tun um in einem anderen Land sich zu integrieren. Das ist doch in Deutschland nicht anders. Da erwartet man doch auch, das sich die Ausländer integrieren. Die einen schaffen es und die anderen nicht.
Und jeder ist seines Glückes Schmied. Man muß selbst was dafür tun um in einem anderen Land sich zu integrieren. Das ist doch in Deutschland nicht anders. Da erwartet man doch auch, das sich die Ausländer integrieren. Die einen schaffen es und die anderen nicht.
Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
genauso ist es. Ich habe hier innerhalb von nur 7 Wochen den SFI fertig gemacht inkl. Abschlussprüfung, dadurch ist vieles einfacher und so langsam kommen auch die Gartenzaungespräche in Gang (wobei wir natürlich hier keine Gartenzäune haben). Ich bin mir absolut sicher, ohne schwedisch wären wir nicht wo wir sind und wenn es Jahre gedauert hätte bis wir uns hätten heilwegs verständigen können, ich glaube so lange hätte man hier auch nicht gewartet. Aber so läuft es ganz gut, die nachbarn kommen schon aus Neugier rüber um zu schauen was wir nun wieder in unserem Garten bauen oder was wir wieder gekauft haben. Man lädt sich gegenseitig ein oder plaudert auch einfach nur. Das einzige was eigentlich nicht geht, mal eben nur ne Minute zum Nachbarn zu gehen. Bevor man dann den Kaffee getrunken hat den man automatisch aufs auge gedrückt bekommt und Kekse und Kuchen und was der teufel gegessen hat ist ne stunde um 
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annie
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Au weia,
nun antwortet die
Liga.
Sobald einer nicht wie Ihr im 0815 Schema denkt, muss die kleine heile Fantasiawelt verteidigt werden.
Dann kommen schlaue Sprueche, spitze Bemerkungen und eigentlich nur eine Dokumentation Eurer Intoleranz und Unverständnis fuer Andersdenkende.
Ihr seid nur ein halbes Dutzend Nasen und da pfeif ich mir doch ein Lied!
Eigentlich seid Ihr doch nur von deutschen Spiessern zu schwedischen mutiert. Alles was nicht in Eure kleine Welt passt ist falsch und muss niedergemacht werden.
Und es sind immer die gleichen Namen in den Foren, fuehlt Ihr Euch eigentlich besser danach?
Es gibt auch Hilfe in solchen Fällen!
Es gruesst Euch Andreas
nun antwortet die
Sobald einer nicht wie Ihr im 0815 Schema denkt, muss die kleine heile Fantasiawelt verteidigt werden.
Dann kommen schlaue Sprueche, spitze Bemerkungen und eigentlich nur eine Dokumentation Eurer Intoleranz und Unverständnis fuer Andersdenkende.
Ihr seid nur ein halbes Dutzend Nasen und da pfeif ich mir doch ein Lied!
Eigentlich seid Ihr doch nur von deutschen Spiessern zu schwedischen mutiert. Alles was nicht in Eure kleine Welt passt ist falsch und muss niedergemacht werden.
Und es sind immer die gleichen Namen in den Foren, fuehlt Ihr Euch eigentlich besser danach?
Es gibt auch Hilfe in solchen Fällen!
Es gruesst Euch Andreas
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Speedy
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Re: Buch "Alptraum Schweden" von Sandra Eichinger
Hallo Andreas,
ich kann Dir da nur zustimmen. Auch mir fällt das auf. Warum ist es nicht möglich auch die "Nachteile" die es in jedem Land, so auch in Schweden, gibt einfach mal zu erkennen. Oder aber anzuerkennen, dass es auch Forumsteilnehmer gibt, die trozt aller Bemuehungen hier nicht zurecht kommen. Jeder macht nun mal seine Erfahrungen und nicht fuer alle sind diese positiv. Ich finde es jedenfalls nicht gut, wenn man "Neuzugängen" immer nur positives ueber Schweden schreibt. Es gibt nun auch mal negatives, leider.
Gruss Speedy
ich kann Dir da nur zustimmen. Auch mir fällt das auf. Warum ist es nicht möglich auch die "Nachteile" die es in jedem Land, so auch in Schweden, gibt einfach mal zu erkennen. Oder aber anzuerkennen, dass es auch Forumsteilnehmer gibt, die trozt aller Bemuehungen hier nicht zurecht kommen. Jeder macht nun mal seine Erfahrungen und nicht fuer alle sind diese positiv. Ich finde es jedenfalls nicht gut, wenn man "Neuzugängen" immer nur positives ueber Schweden schreibt. Es gibt nun auch mal negatives, leider.
Gruss Speedy
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