Interview mit einem Auswanderer

Antworten
Karsten
Site Admin
Beiträge: 14533
Registriert: 9. Juni 2008 00:52
Wohnort: Lübeck
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 55 Mal

Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von Karsten »

Sascha Homann, 35, ehemaliger Braunschweiger, kehrte Deutschland in diesem Sommer für immer (so hofft er) den Rücken. Gemeinsam mit seiner Verlobten sucht er nun in Schweden nach einer neuen beruflichen Perspektive. Für uns hat er sich die Zeit genommen, ein paar Fragen zu seiner Auswanderung zu beantworten. Das gesamte Interview könnt Ihr unter folgendem Link lesen:

http://blog.schwedenstube.de/lieber-in- ... eutschland
Advertisement
Framsidan
Beiträge: 2609
Registriert: 12. Januar 2009 16:20
Wohnort: vackra västkusten
Hat sich bedankt: 21 Mal
Danksagung erhalten: 45 Mal

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von Framsidan »

Karsten nach so kurzer Zeit kann man überhaupt noch nichts sagen. Und wenn er dann noch so seine rosarote Brille abnimmt, schaut vieles anders aus. (Bullerby syndrom heisst das hie rin Schweden )

Wie kann man auswandern wenn man nicht weiss wie der Arbeitsmarkt aussieht ür seinen Beruf?

Framsidan
Benutzeravatar
thoank
Beiträge: 10
Registriert: 20. Mai 2007 18:03
Wohnort: Dalarna
Kontaktdaten:

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von thoank »

Willkommen Einwanderer! :-flagge2
Jeder muss selbst feststellen, wie er (auch in Schweden) die Kurve kriegt. Aber: ich denke, Arbeitslos in der Heimat ist schon nicht einfach - Arbeitslos in einer fremden Kultur, (und ich sage das bewusst, weil die Schweden einfach völlig anders ticken als Deutsche), dürfte noch viel schwieriger sein. Kurz: Das Interview bitte in 3 Jahren noch mal wiederholen.
Selbst das hartnäckige faluröd kann abblättern.
Viel Glück auf allen Wegen!
Benutzeravatar
Luna
Beiträge: 392
Registriert: 3. März 2005 15:09

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von Luna »

die beiden beziehen ja noch Leistungen aus D, da fühlt man sich fast wie im Urlaub- mal sehen wie es weitergeht. Ich denke das man eine gehörige Portion Glück braucht um mit so wenig Background ( auch sprachlich) Fuß zu fassen.
In einer dieser Dokusoap`s über Auswanderer nach S war eine Frau total glücklich in Lappland als Putzfrau arbeiten zu können.......
Luna
P.S. ich habe jahrelang in Braunschweig gewohnt und VHS Kurse besucht- überlege ob ich die beiden vielleicht sogar kenne
ulwe
Beiträge: 871
Registriert: 14. Januar 2010 09:37
Wohnort: Småland
Danksagung erhalten: 3 Mal
Kontaktdaten:

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von ulwe »

so schlimm finde ich das interview gar nicht. vieles kommt mir sehr bekannt vor. wäre schön wenn die beiden noch einen arbeitsvertrag in der tasche gehabt hätten.

hej framsidan, vielleicht möchte er gar nicht in seinem beruf arbeiten, sondern mal was ganz anderes machen.
ich finds gut dass die beiden den schritt gewagt haben.
Viele Gruesse

Ulwe

Du kannst Deinem Leben nicht mehr Tage geben, aber Deinem Tag mehr Leben
ennairam
Beiträge: 123
Registriert: 5. Februar 2010 21:01

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von ennairam »

Hallo, ich ahnte schon vorher,was da zu lesen stand. Auswandern ist ok,aber mit dieser Atidüde über seiner Heimat zu sprechen ?!?!? Arbeitslosigkeit ist in ALLEN Ländern oder will D.keine Arbeit verteilen,weil denen die Nase eines Einzelnen nicht paßt ? Wie trat dieser Herr in Braunschweig auf ? Ich toure gerade in D herum. Freundlichkeit ; auf der Strasse bekam ich Hilfe ohne gefragt zu haben. Ich hatte mit kleinen Sätzen auf der Straße, Bus ect. Gespräche, Lustige Bemerkungen machen können. Immer war man bereit zu antworten-positiv zu reagieren. Inkl. unsere oriental. Mitbürger.
Wieso sucht er Deutsche in Schweden ? Zufällig ja aber suchen ? DAS HABE ICH GERNE ;WÜTEND ZU SEIN ABER ZUR GLEICHEN Zeit Arbeitslosengeld zu beziehen um damit alles zu finanzieren. Welch ein Luxus !!! Ich hätte damit nicht einmal umziehen können.Das Geld ist für die Versorgung im eigenen Lande bestimmt. Sein Thema Strom :die Zeiten ,wo man Licht im Haus brennen läßt, ist ja wohl bescheuert. Überall ,auch hier wird sorgfäLtigen Umgang erklärt, nicht nur in D. Wir haben zu Hause KEINE Stromschulden wie die meisten Hausbesitzer in S. Es wurde ca 5000,-SKR benannt im letzten Winter.Wir schüttelten nur unsere Häupter !!! 400-500 Kr. waren es im Monat. 2900kw im Jahr. Wenn wir so aasen, wie der Sascha es möchte, gute Nacht!!! Ich wünsche Ihnen, dass sie dieWirklichkeit bald kennen lernen. Schweden ist kein Schlaraffenland-nur die Natur wird nicht so dicht vom Volk besiedelt.NETT UND HILFSBEREIT KENNE ICH auch woanders. In S sagt man dem Anderen nie die Meinung,bereinigt. Ich befinde mich gerade in Hessen. S U P E R !!EINE SCHÖNE ABWECHSLUNGSREICHE WALD Und Ackerlandschaft. So viele Gegensätze ,wunderschöne, von der See bis zu den Bergen .Einige S hören solche negat. Äusserungen wie von Euch und befragen mich ,wie es denn aussehe. Die S ,die in D Urlaub machen, sind begeistert !!! Beide Länder d.h. in der ganzen Welt ist es herrlich !!! Ich jedenfalls lasse nichts auf D.oder woanders negatives kommen. Politik ist nirgends gut. Ich freue mich wieder nach Hause Smâland zu kommen,aber genauso in einem Jahr wieder D zu kommen.Hört endlich auf, D sowas von mies zu machen. Ich meine ,der Einzelne, mit gewissen neg. Erfahrungen ,bezieht sich niemals auf das ganze Land und Bevölkerung.Sein Verhalten und Probleme ändern sich bekanntlich nicht beim Standortwechsel Beballert mich jetzt bitte nicht so,aber ich stehe wirklich nicht allein mit dieser Meinung da. Alles Gute
Sorry,aber das schlaraffenlandsyndrom ist ja unglaublich.
Häxa
Beiträge: 246
Registriert: 30. November 2008 10:59
Wohnort: Sverige

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von Häxa »

ennairam hat geschrieben:...,der Einzelne, mit gewissen neg. Erfahrungen ,bezieht sich niemals auf das ganze Land und Bevölkerung.Sein Verhalten und Probleme ändern sich bekanntlich nicht beim Standortwechsel...
Das gleiche gilt für Deine Äusserungen über S.
Hej då
Häxa
Yvonne
Beiträge: 250
Registriert: 10. Oktober 2010 12:05
Wohnort: Sverige
Danksagung erhalten: 6 Mal

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von Yvonne »

@ennairam: wenn ich das richtig lese dann wohnst du ja hauptsächlich in Schweden oder??
Aber wenn man dein Kommentar so liest , dfa frage ich mich schon warum du nicht in Deutschland wohnst. Dir scheint es ja da besser zu gefallen oder du hast dich einfach nur falsch ausgedrückt.
Ich weiß nicht ob du das mit dem Thema Strom falsch verstanden hast. Er hat ja nur gesagt das die Schweden jetzt ind er dunkeleren Jahreszeit überall in ihren Häusern oder Wohnungen Licht anmachen auch wenn keiner sich in dem Raum befindet. Um Stromrechnung ging es gar nicht.

Ich finde jeder sollte seine eigene Erfahrungen machen mit dem Auswandern. Wünsche den Beiden auch viel Glück!!!
Benutzeravatar
wölfchen
Beiträge: 758
Registriert: 5. August 2005 09:52
Wohnort: Nordhessen

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von wölfchen »

Da ich nur Tourist in Schweden bin und auch bleiben werde (solange man sich das leisten kann), bzw. einiges nur vom hören-sagen-sehen her kenne und keine eigene Erfahrung gemacht habe (bis auf ärztliche Versorgung nach einem Unfall), kann und möchte ich zu einigen Punkten meiner Vorredner keine Stellung nehmen, da mir das fundierte Hintergrundwissen fehlt.

Aber ich verstehe nicht, warum über Deutschland immer so negativ geredet wird. Natur haben wir hier auch sehr viel und sehr schöne. Man muss nur die Augen auf machen und dass die Deutschen angeblich unfreundlich, ungeduldig und stur sind ... packt Euch mal an die eigene Nase!

Meine Erfahrung ist, dass man meist höflich und zuvorkommend behandelt wird, wenn man den Gegenüber ebenso behandelt. Und es hat sich noch niemand dabei weh getan auch mal Danke zu sagen oder zu Loben. Und ihr werdet lachen! Auch hier bewirkt ein Lächeln auf dem Gesicht sehr viel! Oder einfach mal die Menschen fragen, anstelle sie mit irgendetwas zu überfahren. Nicht warten, bis jemand um Hilfe bittet, sondern sie anbieten, wenn man sieht, das sie jemand benötigt.

Leider liegt es in der Natur des Menschen, nur das zu sehen, was man nicht hat oder haben kann. So ist es überall besser, nur nicht zu Hause, in der Heimat, im eigenen Land - so ist vieles für uns selbstverständlich (auch unser Sozialsystem), worum uns Menschen aus den meisten Ländern beneiden. Daraus erwachsen ist eine Mentalität, die einen kaum noch eigenverantwortlich sein lässt. Warum sollte man z. B. auf seine Gesundheit achten, wenn man gegen viele unserer Wohlstandserkrankungen auch Tabletten nehmen kann, warum sollte man einen Job annehmen, der nicht seinen Gehaltsvorstellungen oder "Niveau" entspricht, wenn man nicht schlechter lebt, wenn man Sozialbezüge bekommt? Unser System ist nicht schlecht (wenn auch verbesserungswürdig), schlecht sind die Menschen, die darin leben und es ausnutzen.

Die Arbeitsmarktsituaiton ist überall schlecht und ob drei VHS-Kurse als Grundlage für die schwedische Sprache ausreichend sind? Naja, vielleicht waren die ja besser wie meine zwei. Aber dem Himmel sei Dank, dass unser Sozialsystem eine Auswanderung auch ohne feste Jobzusage unterstützt - hört sich an wie 1/2 Jahr Urlaub in Schweden, denn wenn es nicht klappt, kann man ja wieder zurück ins "verhasste" Deutschland. Andere müssen in der Zeit regelmäßig beim Arbeitsamt vorsprechen, an (fragwürdigen) Kursen teilnehmen, etc.

Aufgrund eines solchen Interviews kann man sich häufig schon ein Bild der Person machen. Aber egal wie - ich hoffe, dass die beiden in Schweden das finden, was sie hier gesucht haben.
Benutzeravatar
F.Josef
Beiträge: 44
Registriert: 28. September 2008 09:59

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von F.Josef »

wölfchen hat geschrieben:Da ich nur Tourist in Schweden bin und auch bleiben werde (solange man sich das leisten kann), bzw. einiges nur vom hören-sagen-sehen her kenne und keine eigene Erfahrung gemacht habe (bis auf ärztliche Versorgung nach einem Unfall), kann und möchte ich zu einigen Punkten meiner Vorredner keine Stellung nehmen, da mir das fundierte Hintergrundwissen fehlt.

Aber ich verstehe nicht, warum über Deutschland immer so negativ geredet wird. Natur haben wir hier auch sehr viel und sehr schöne. Man muss nur die Augen auf machen und dass die Deutschen angeblich unfreundlich, ungeduldig und stur sind ... packt Euch mal an die eigene Nase!

Meine Erfahrung ist, dass man meist höflich und zuvorkommend behandelt wird, wenn man den Gegenüber ebenso behandelt. Und es hat sich noch niemand dabei weh getan auch mal Danke zu sagen oder zu Loben. Und ihr werdet lachen! Auch hier bewirkt ein Lächeln auf dem Gesicht sehr viel! Oder einfach mal die Menschen fragen, anstelle sie mit irgendetwas zu überfahren. Nicht warten, bis jemand um Hilfe bittet, sondern sie anbieten, wenn man sieht, das sie jemand benötigt.

Leider liegt es in der Natur des Menschen, nur das zu sehen, was man nicht hat oder haben kann. So ist es überall besser, nur nicht zu Hause, in der Heimat, im eigenen Land - so ist vieles für uns selbstverständlich (auch unser Sozialsystem), worum uns Menschen aus den meisten Ländern beneiden. Daraus erwachsen ist eine Mentalität, die einen kaum noch eigenverantwortlich sein lässt. Warum sollte man z. B. auf seine Gesundheit achten, wenn man gegen viele unserer Wohlstandserkrankungen auch Tabletten nehmen kann, warum sollte man einen Job annehmen, der nicht seinen Gehaltsvorstellungen oder "Niveau" entspricht, wenn man nicht schlechter lebt, wenn man Sozialbezüge bekommt? Unser System ist nicht schlecht (wenn auch verbesserungswürdig), schlecht sind die Menschen, die darin leben und es ausnutzen.

Die Arbeitsmarktsituaiton ist überall schlecht und ob drei VHS-Kurse als Grundlage für die schwedische Sprache ausreichend sind? Naja, vielleicht waren die ja besser wie meine zwei. Aber dem Himmel sei Dank, dass unser Sozialsystem eine Auswanderung auch ohne feste Jobzusage unterstützt - hört sich an wie 1/2 Jahr Urlaub in Schweden, denn wenn es nicht klappt, kann man ja wieder zurück ins "verhasste" Deutschland. Andere müssen in der Zeit regelmäßig beim Arbeitsamt vorsprechen, an (fragwürdigen) Kursen teilnehmen, etc.

Aufgrund eines solchen Interviews kann man sich häufig schon ein Bild der Person machen. Aber egal wie - ich hoffe, dass die beiden in Schweden das finden, was sie hier gesucht haben.
Du hast vollkommen Recht!
Ich lebe jetzt 2 Jahre in Schweden und fühle mich wohl hier. Mein vorheriges Leben in Deutschland war ebenfalls für mich absolut zufriedenstellend. Natur, Menschen und alles andere sind in Deutschland nicht schlechter als in Schweden. Einiges gefällt mir in Deutschland besser, einiges in Schweden.
Ich komme ursprünglich aus Hessen und der Hauptgrund für meinen Umzug an meinen jetzigen Wohnort in Schweden (das Wort auswandern geht mir in diesem Zusammenhang nur schwer über die Lippen) ist, dass ich hier wesentlich mehr Wasser und deutlich weniger Menschen um mich habe. Wobei ich mich über die Menschen in Deutschland in keinster Weise beklagen kann - es sind mir lediglich zu viele.
hans1 ernst
Beiträge: 57
Registriert: 9. Oktober 2010 14:13

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von hans1 ernst »

Willkommen.

Kann ich nur sagen.
Hier hüpft man in die neue Gesellschaft hinein.
Und fühlt sich wohl.
Wunderbar.
Ich hab das gesagte mehrmals gelesen.
Tja, fühlt man sich in D nicht richtig wohl so zieht man um.
Und was dann?
Hat man ne rosa Brille dann auf?

Wenn die Leute sich wohlfühlen kann ich nur gratulieren.
Mia
Beiträge: 404
Registriert: 4. März 2005 07:06
Wohnort: Schweden
Danksagung erhalten: 2 Mal

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von Mia »

Ist nicht ganz fair nur die Person und deren Antworten anzugreifen. Die Fragen sind auch nicht besser, aber was will man jemanden fragen der gerad erst hergekommen ist? Die Ueberschrift lässt falsches vermuten. Unter Interview mit einem Auswanderer verstehe ich einen Interviewpartner der schon seit mehreren Jahren im Land ist und tatsächlich Aussagen ueber die Erfahrungen machen kann. In diesem Fall ist das ja gar nicht möglich, also ist der Interviewpartner falsch gewählt. Vieleicht ging es ja auch nur um Werbung fuer das Buch? Der Artiikel ist jedenfalls ziemlich Inhaltlos wenn ich das mal so sagen darf..nix fuer ungut.
:bowler:
ennairam
Beiträge: 123
Registriert: 5. Februar 2010 21:01

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von ennairam »

Hallo, die Antwort auf meinen Text. Strom: Ich habe es sehr wohl verstanden. Wenn es dunkel ist, sind auch in D die Villen und Wohnungen beleuchtet,auch wenn man sich dort nicht aufhält. Ich habe es nun mal deutl. geschrieben.Autom.kommen mir die Kosten in den Sinn. Weihnachtszeit: Was wird da erst alles herrlich überall die Fenster und draußen leuchten. Nur in S. ? Natürlich nicht in Nambia und Südafrikaua.
Warum ich in S bin und nicht in D ??? Flucht absolut NICHT und Unzufriedenheit ! Ich habe seit 1950 Verwandte in Stockholm (Liebe) und ich genau aus dem gleichen Grund.Totzdem kann ich unser Land positiver finden ,als hier es überwiegend geschrieben wird,ich schrieb auch , in allen Ländern gibt es Positives und Schönes.Wieso wird so etwas ÜBERLESEN ?

Ich bin froh, dass nicht alle Mitglieder so negativ und einseitig sind.
hans1 ernst
Beiträge: 57
Registriert: 9. Oktober 2010 14:13

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von hans1 ernst »

Japp.
So ist es.
Ich verstehe ja auch nicht dass man sich
immer fragt warum osw.
Es reicht doch dass man umzieht.
Als Grund für mich.
Die Bewegungsgründe sind ja uninteressant.
Und sehr persönlich.

Und dann wenn die Liebe noch zuschlägt.
Besser kanns nicht sein.
ennairam
Beiträge: 123
Registriert: 5. Februar 2010 21:01

Re: Interview mit einem Auswanderer

Beitrag von ennairam »

Na ,es ist ja schön, dass es noch andere nette Menschen gibt,die positiver sind und trotzdem in einem anderem Lande leben ohne Wut auf D. Beruhigt. Mia, ich denke ,dass Du da einen zusätzlichen Punkt hineingebracht hast.
Ich frage mich,wer hat das Interview gemacht ?
Ich war gerade in D. So langsam kommen dorthin die Wirklichkeit an Nachrichten. Wenn ich gefragt wurde, bestätigte man mir mit anderen Aussagen ihrer Bekannten oder es wurde was was veröffentlicht.
Ich habe überall wirklich auf der Strasse nette Menschen gefunden die halfen oder was meistens der Fall war ich hatte Situationskomiken von mir spontan angezettelt.Alles lachte. Zuletzt ,am Morgen beim Schlange an der Kasse . Da begrüßten 3 Damen sich mit einer Umarmung. Ich meinte und wer umarmt mich am frühen Morgen ?? Schwupp befand ich mich in einer Umarmung.
Gestern im Zug nach Malmö:2 lustige Schweden unter 30 Jahren fragten mich ob ich ein Foto mitmachen würde als ob ich deren Bierflaschen stehlen würde. Klar ! Hatte einen Grund. Wir haben soviel gelacht ,als ob wir uns lange kannten. Soeben bekam ich ein Dankeschön fürs mitmachen.Also,es wird ÜBERALL nur mit Wasser gekocht. Tschüss !!
Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste